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Nazis spitalreif prügeln

 
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Nazis spitalreif prügeln
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far



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Beitrag Nazis spitalreif prügeln Antworten mit Zitat


http://de.indymedia.org/2009/07/255902.shtml



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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
12. Juli 2009, 14:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
far



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Beiträge: 5481

Beitrag Antworten mit Zitat
Schwerer Naziübergriff in Berlin
http://atf.blogsport.de/2009/07/12/schwerer-naziuebergriff-in-berlin/

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
13. Juli 2009, 10:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Cjarner
Board Messias


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Beitrag Antworten mit Zitat
far hat Folgendes geschrieben:
Schwerer Naziübergriff in Berlin
http://atf.blogsport.de/2009/07/12/schwerer-naziuebergriff-in-berlin/


ist gerade sehr interessant hier.

reaktionen: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Rechtsextremismus-Linksextremismus-Dieter-Glietsch;art126,2848924

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Friedrichshain-Jeton-Rechtsextremismus;art126,2848245

die bullen fahren abends mit so vielen wannen durch friedrichshain, wie sonst maximal anner demo sind.

samstag 18.00 bersarinplatz wirds eine antifademo geben, die wird wahrscheinlich richtig geil!

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Übrigens, das möcht ich noch loswerden, versteh ich nicht warum ums Klauen im Allgemeinen so ein riesen Bohei und Schwanzvergleich gemacht wird. Hab auch schon Leute erlebt, die Klauen für das coolste der Welt halten, dies bei jeder Gelegenheit kundtun und dann auch noch dumme Sprüche loslassen, wenn einer was bezahlt. Wozu? Klauen oder sein lassen. Das coolste der Welt ist eh Punkrock.
16. Juli 2009, 16:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
q.mar
dog day afternoon


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Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
samstag 18.00 bersarinplatz wirds eine antifademo geben, die wird wahrscheinlich richtig geil!


hmmm, mal vorbeischauen kann nicht schaden..

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"Ist die Konstruktion der Zukunft und das Fertigwerden für alle Zeiten nicht unsere Sache, so ist desto gewisser, was wir gegenwärtig zu vollbringen haben. Ich meine die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden, rücksichtslos sowohl in dem Sinne, dass die Kritik sich nicht vor ihren Resultaten fürchtet und ebensowenig vor dem Konflikt mit den vorhandenen Mächten."
- Marx -
16. Juli 2009, 20:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
dlx



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Beiträge: 289

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also "geil" find ich jetzt nicht so passend.

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Endlich also hat es sich herausgestellt, daß die Wiege der Freiheit nichts anders ist als das Zentrum der Barbarei und die Pflanzschule der Jesuiten, daß die Enkel Tells und Winkelrieds durch keine andern Gründe zur Raison zu bringen sind als durch Kanonenkugeln.
19. Juli 2009, 16:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
shikari



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Zitat:

4000 Menschen demonstrierten gegen Rechts

Eine Woche nach dem brutalen Überfall auf einen 22-Jährigen haben rund 4000 Menschen in Friedrichshain gegen rechte Gewalt demonstriert. Die Route führte auch zu der Diskothek, in der die Schläger vor der Tat gefeiert haben sollen. Dort brachte die Polizei Wasserwerfer in Stellung.

In Friedrichshain haben rund 4000 Menschen gegen rechte Gewalt demonstriert. Sie zogen vom Bersarinplatz zur Diskothek "Jeton". Es gab vereinzelt Rangeleien, wenn Protestierende von der genehmigten Route auf der Frankfurter Allee ausscheren wollten. Auch einige Festnahmen wurden beobachtet. Unter den Demonstranten waren Mitglieder der linksautonomen Szene und des sogenannten Schwarzen Blocks. Aus diesen Gruppen wurden vereinzelt Feuerwerkskörper geworfen und auch Parolen gegen die Polizei skandiert, die mit einigen hundert Beamten den Zug begleitete.

Die Stimmung war aufgeheizt, als die Menschenmenge gegen 20.15 Uhr vor der Diskothek "Jeton" an der Frankfurter Allee ankam. Die Polizei brachte Wasserwerfer in Stellung. Polizisten waren auch auf Häuserdächern präsent. Doch bis kurz nach 20.30 Uhr passierte nichts Schlimmeres. Die Kundgebung vor der Diskothek verlief friedlich. Dann wurde die Demonstration offiziell für beendet erklärt. Die Polizei forderte die Demonstranten auf, die Straße zu räumen, die wieder für den Verkehr freigegeben werden sollte.
Ein Polizeisprecher sagte gegen 21 Uhr: „Die Veranstaltung verlief größtenteils friedlich.“ Auf Transparenten der Demonstranten war zu lesen: „Antifa heißt Angriff“, aber auch „Keine Gewalt“. Etwa 250 der bis zu 4000 Demonstranten hätten der Polizei Sorgen bereitet, wie der Polizeisprecher sagte. Gegen 21.30 Uhr waren noch rund 200 Menschen vor dem "Jeton" auf der Straße.

Vor Beginn der Demonstration hatten Polizisten alle Zufahrten zum Bersarinplatz kontrolliert. Die Petersburger Straße war zwischen Karl-Marx-Allee/Frankfurter Allee und Bersarinplatz Richtung Prenzlauer Berg für den Verkehr gesperrt. Die Demonstrations-Teilnehmer wurden kontrolliert. Glasflaschen müssen stehen gelassen oder ausgetrunken werden. Sollte jemand Waffen, etwa ein Messer, dabei haben, wurde er sofort wegen Verstoßes gegen das Versammlungsrecht festgenommen.
Der Protestzug startete mit einer Stunde Verspätung kurz nach 19 Uhr am Bersarinplatz und zog von dort zum S- und U-Bahnhof Frankfurter Allee. Unter den Protestierenden waren zahlreiche Mitglieder der linksautonomen Szene und des sogenannten Schwarzen Blocks. Auf Transparenten hieß es: „Antifa heißt Angriff“, aber auch „Keine Gewalt“. Auch der Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele (Grüne) nahm an dem Protestzug teil.

Zur Teilnahme an der Demonstration hatten SPD, Grüne und die „Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN)“ aufgerufen. Die VVN erklärte, viele der Gründungsmitglieder hätten den Straßenterror der Nazis schon vor 1933 am eigenen Leib erfahren müssen. Darum gelte dem Opfer Mitgefühl und Solidarität. Die SPD forderte ausdrücklich ein Nein zu rechter und linker Gewalt.
Anlass für die Demonstration war der brutale Übergriff von vier Männern gegen einen jungen Mann vor gut einer Woche in Friedrichshain. Das Opfer schwebt in Lebensgefahr. Gegen die 20 bis 26 Jahre alten Männer aus Königs Wusterhausen, Storkow, Ragow und Friedersdorf, die den jungen Mann vor einer Woche zusammenschlugen, wurde Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags erlassen. Wahrscheinlich war das Opfer der linken Szene zuzurechnen und vorher in eine Prügelei mit seinen späteren Peinigern aus der rechtsextremen Szene geraten.
Weil die vier mutmaßlichen Täter vor dem Angriff auf den 22-Jährigen in der Diskothek "Jeton" gefeiert haben sollen, war die Einrichtung am Dienstagabend vermutlich aus Rache von rund 200 teils vermummten Personen mit Steinen angegriffen worden.


Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin/article1134254/4000_Menschen_demonstrierten_gegen_Rechts.html



Oliver Kaplan, Marcel Bittner und Michael L. (drei der Täter) im Jeton



Oliver Kaplan auf der Schaumparty im Jeton

Zitat:
„Zu dem Zeitpunkt, als die Tat passierte, war meine Disko schon zwei Stunden zu. Außerdem hatten wir an jenem Abend eine Schaumparty: Die Männer hätten doch nass gewesen sein müssen“, glaubt Berkahn.


Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Friedrichshain-Jeton-Rechtsextremismus;art126,2848245

Mehr hübsche Fotos: http://de.indymedia.org/2009/07/256283.shtml

Und einer der Redebeiträge vom Lauti:

Zitat:
Friedrichshain - Bezirk des Grauens?

Friedrichshain ist über die Grenzen Berlins hinaus bekannt für seine alternative Szene und seinen Amüsierbetrieb. Es ist ein Bezirk der Vielfalt: Hier gibt es noch offensichtliche Strukturen und Hausprokjekte der ehemaligen Hausbesetzerszene. Hier leben Yuppies neben Punks, Linke neben Alteingesessenen und hinzugezogenen Studierenden. In diesem als hip geltenden Bezirk gibt es eine Vielzahl an Cafes, Bars und Clubs, die Amüsierwillige von überall her anlocken.
Es scheint alles harmonisch. Aber das Bild trügt: In Friedrichshain entstehen zunehmend Angsträume für Menschen, die nicht ins Bild deutscher Spießbürgerlichkeit, rassistischem und sexistischem Denken passen. In der Chronik der Antifa Friedrichshain zählen wir auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl gewalttätiger Angriffe mit rechtsextremer Motivlage. Die Beleidigungen und Drohungen, die sich man hier gefallen lassen muss, sind unzählbar und deshalb nirgendwo protokolliert.
Gerade die Struktur Friedrichshains bringt es mit sich, dass der Bezirk seit Jahren Spitzenreiter rechter Übergriffe in Berlin ist. Im heterogenen Betrieb des Bezirkes treffen Rechte auf alternative Jugendliche und Personen, die nicht in ihr deutsches Weltbild passen. Dann knallts.

Falsches Bild von Rechten
Bei fast allen dieser Übergriffe handelte es sich um Täter, die keiner neonazistischen Organisation - ob nun Partei oder Kameradschaft - zugerechnet werden können. Noch vor wenigen Jahren wurden deswegen diese rassistisch und autoritär motivierten Übergriffe regelmäßig entpolitisiert und als "Kneipenschlägerei" von Polizei und Medien abgetan.
Aufgrund einiger drastischer Übergriffe und der mit Nachdruck erzeugten Öffentlichkeit im Nachfeld ist zumindest ein Problembewusstsein entstanden. Das Problembewusstsein, dass es immer wieder zu rechten Übergriffen im Kiez kommt. Einen Aufschrei gibt es aber regelmäßig erst dann, wenn wieder Mal jemand vor die Gleise der S-Bahn geschubst oder fast tot geprügelt wurde. Die Mehrheit der teils schweren Übergriffe verschwindet als Karteileiche in einer Chronik oder Auflistung.
Ein falsches Bild von rechtem Mainstream führt dazu, dass der Kiez als frei von Rechten gilt, dass bei Übergriffen eine "rechte" oder "politische" Motivation nicht festgestellt werden kann.
In Berlin ist der größte Anteil an Personen, die ein rechtes bis neonazistisches Gedankengut haben, nicht in festen Organisationen oder rechten Strukturen organisiert. Diese "rechte Subkultur", die in ihrer Freizeit einfach rechte Musik hören, sich mit gleichgesinnten Freunden treffen und in ihren Wohnungen plakativ die Deutschland- oder die Reichskriegsflagge aufhängen, werden von staatlichen Maßnahmen gegen rechts, die nur über Verbote und Repression funktionieren, nicht erfasst. Dennoch handelt es sich bei diesen Rechten, um das noch mal zu betonen, um den weitaus größten Anteil.
Es heißt, dass in Friedrichshain keine offen auftretenden rechtsextremen Organisationen existieren. Das stimmt. Aber eine Unzahl an aktiven Rechtsextremen gibt es hier dennoch.
Die Nazis aus Brandenburg, die am frühen Sonntag des 12. Juli 2009 am Bahnhof Frankfurter Allee einen alternativen Jugendlichen fast tot prügelten, waren ebenso nicht in Organisationen verfasst. Auch bei diesen hängen Nazifahnen an den Wänden, Hinrichtungsszenen werden nachgestellt und der zum Hitlergruß erhobene Arm schafft es sogar auf die homepage ihrer Lieblingsdiskothek Jeton.
Was bringen bei diesen staatliche Verbote von rechten Organisationen? Nichts, rein gar nichts!
Der Prozess der Verfestigung nazistischer Strukturen ist meist schleichend. So lässt sich beobachten, dass Gruppen von Jugendlichen, die zunächst ‚nur’ durch rassistische Pöbeleien und rechtes Gegröle auf sich aufmerksam machten, dazu übergehen ihr rechtes Gedankengut dann aktionistisch umzusetzen. Die schleichende Etablierung solcher Gruppen und die Vernetzung mit anderen lokalen Neonazigruppen wird erst als Problem wahrgenommen, wenn ihre Dominanz auf der Straße unerträglich geworden ist.

Was kann man dagegen tun?
Neben einer strikten Leugnung durch BürgerInnen ist für ein Erstarken der rechten Szene auch die amtierende Politik verantwortlich. Das repressive Vorgehen von staatlichen Institutionen erfasst lediglich die Auswirkungen extrem rechter Ideologien. In einem öffentlichen Diskurs tragen politische Inhalte wie den zur Zeit viel diskutierten Anti-Islamismus und der damit von Politikern herbeisinnierten Gefahren für die deutsche Sicherheit zu einem rassistischen Grundkonsens bei, auf deren Basis die extreme Rechte mit ihrer Politik schnell Fuß fassen kann.
Eine Auseinandersetzung mit Rassismus und Autoritarismus wird verweiger.
Wenn es Neonazis in der Gesellschaft gibt, dann bedeutet das, dass ein Reservoir an Legitimation für Rassismus in der Gesellschaft existiert: Schließlich fühlen sich dessen Vertreter moralisch im Recht. Tatsächlich ist Rassismus ein strukturelles Problem - eingelassen in den Arbeitsmarkt, das Staatsbürgerrecht, die Bildungsinstitutionen, die Verteilung von kulturellen Ressourcen, die Wissensbestände der Menschen und das Alltagsleben. Eine konsequente Politik gegen rechts sollte nicht nur bei der extremen Rechten ansetzen, sondern rassistische, antisemitische und revisionistische Einstellungen in der Gesellschaft thematisieren.
Benötigt wird ein kontinuierlicher Reformprozess, der alle gesellschaftlichen Bereiche einschließt - und selbst der wird Rassismus nicht schon morgen zum Verschwinden bringen. Jedenfalls werden weder hundert Neonazis auf einem Aufmarsch noch die vielen an jedem Wochenende in Friedrichshain die parlamentarische Demokratie ernsthaft in Gefahr bringen. Gefährlich ist die fortgesetzte Selbstverständlichkeit von Diskriminierung und die Tatsache, dass es noch nicht einmal ansatzweise eine Diskussion über alltäglichen Rassismus gibt. Antifaschismus, der von der Öffentlichkeit eher als Kampfbegriff einer angeblich linksextremen Bedrohung empfunden wird, ist bei den derzeitigen gesellschaftlichen Zuständen eine Notwendigkeit.
Es wird so lange rechte Übergriffe geben, wenn solches autoritäre und menschenverachtende Weltbild geduldet wird. Die rechte Überzeugung ist der erste Schritt, der unweigerlich in dem weiteren Schritt der Gewalt münden muss. Rechte sind Überzeugungstäter. Sie fühlen sich im Recht, wenn sie vermeintlich Andersartige angreifen.
Die Gewaltförmigkeit setzt bei Pöbeleien an und gipfelt in tätlichen Angirffen.
Die Schranke muss gesetzt werden bei der Ideologie.
Konsequenter Antifaschismus muss also neben der extremen Rechten auch eine Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Rassismus zum Gegenstand haben. Nur eine Politik, die sich auch mit rassistischen, antisemitischen und autoritären Einstellungen der Gesellschaft auseinandersetzt, ist auf lange Sicht erfolgreich gegen die extreme Rechte.
Dazu ist es auch notwendig eine alternative Gegenkultur zu fördern. Zwar gibt es sie noch immer in Friedrichshain: die alternativen Hausprojekte und alternaitve Gegenkultur. Doch durch einseitiges Quartiersmanagement wurde der Kiez in den letzten Jahren nach Belieben der Hauseigentümer und Gewerbetreibenden sozialstrukturell umgemodelt. Die Verdrängung linker und unkommerzieller Projekte ist dabei nur eine Randerscheinung. Wenn es in Friedrichshain nur noch Platz für Kommerzscheiße geben darf, ist es auch mit der versprochenen Vielfalt vorbei. Alles was nicht einer konservativen Verhaltensnorm entspricht, wird stigmatisiert, überwacht, wahlweise kriminalisiert und kollektiv bekämpft.
Die alternative Gegenkultur hat die Funktion in vielfältiger Weise inhaltlich rechtem Gedankengut entgegenzusteuern. Bereits frühzeitig wurde durch das Überwiegen alternativer kritischer Kultur auf den Straßen, auf den Plätzen und in den Häuser klargestellt, dass rechte Positionen im Kiez nichts zu suchen haben. Dies muss auch so bleiben.
Um eine kontinuierliche Änderung der extrem rechten Präsenz auf der Straße zu gewährleisten muss es einen Klimawechsel im Bezirk geben. Linke und alternative Projekte müssen gestärkt und als Garantie für Lebensqualität anerkannt werden. Potentielle Angstzonen für Betroffene rechter Gewalt müssen gebrochen und eine permanente linke Präsenz an Orten wie dem Ostkreuz, Frankfurter Allee und Warschauer Straße geschaffen werden.

Lebt Antifa!


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Unser ganzer gepriesener Fortschritt der Technik, überhaupt der Civilisation, ist der Axt in der Hand des pathologischen Verbrechers vergleichbar. -- Albert Einstein

Das meinen wir wörtlich. Wir hauen die Sachen zusammen. -- John Zerzan

21. Juli 2009, 21:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
far



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Beitrag Metaphysische Holocaustleugnung Antworten mit Zitat
Zitat:
Bundesverwaltungsgericht bestätigt Verbot von “Collegium Humanum” und “Bauernhilfe”. Der „Gedächtnisstätte e.V.“, derzeit in Borna ansässig, bleibt unberührt

(...)

Eine solche “Aneignung” und “Umpolung” hatte er auch als Prozessstrategie gewählt. Immer wieder insistierte er darauf, dass sich seine Mandanten auf das Grundrecht der Meinungsfreiheit berufen könnten. Ersatzweise ergänzte er vorsorglich in diesem speziellen Fall um die Religionsfreiheit. Man müsse den “metaphysischen Hintergrund” der Äußerungen seiner Mandanten beachten, forderte er. Es handele sich bei ihnen um Anthroposophen, was für die Betrachtung wesentlich sei. Bei diesen würden eben nicht nur die manifesten Tatsachen betrachtet, sondern zugleich auch die spirituellen Wurzeln der Ereignisse. “Da schwirrt dann auch Hegels Weltgeist umher”, ergänzte er, als ob er als mildernden Umstand vorbringen wollte, dass seine Mandanten nicht alle Tassen im Schrank hätten.

(...)

Der Schweizer Holocaustleugner Bernhard Schaub, ebenfalls führend in mehreren der Haverbeck-Vereine tätig, führt in der Gedächtnisstätte monatlich Seminare zur Schulung des Neonazi-Nachwuchses durch.


http://ladenschluss.blogsport.de/2009/08/10/metaphysische-holocaustleugnung/#more-156

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10. August 2009, 09:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
far



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Beitrag Antworten mit Zitat
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/9602?inPopup=true
Nach Neue Braune Welle suchen...

Was passiert eigentlich wenn die Polizei von heute auf morgen keine Mittel mehr hat, sich um Nazis zu kümmern etwa wie in den baltischen Staaten? Ich denke dann gibt es auf einen Schlag ein riesiges Problem in Deutschland, der Tag X steht quasi schon vor der Tür. Das einzige was Linke dem entgegen zu setzen hätten wäre eine Bewaffnung ihrerseits.

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28. August 2009, 15:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
tifo
Riesiges Glied


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Beitrag Antworten mit Zitat
YEAH BEWAFFNUNG!

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im flyin in on the wings of destruction, with freedom in my eyes. im death from above, and everybody dies!
28. August 2009, 16:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Marcos



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Beitrag Südbadische Nazis planten Bombenanschlag Antworten mit Zitat
Communiqué vom 27.08.2009
Der Lörracher Stützpunktleiter der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ (JN), Thomas Baumann, hat alle für den Bau mehrerer hochgefährlicher Bomben notwendigen Chemikalien beschafft und ist zudem mit Messern und scharfen Schusswaffen bewaffnet. Baumann hat bereits das Autonome Zentrum KTS Freiburg als mögliches Anschlagsziel ausgekundschaftet. Am 26.08.2009 durchsuchte die Polizei die Wohnung des Nazis, beschlagnahmte Beweismittel und nahm Baumann fest.

Thomas Baumann erhielt tatkräftige Unterstützung vom Lörracher NPD-Chef Christoph Bauer aus Grenzach-Wyhlen und dem selbsternannten Kameradschaftsführer Thorsten Ziethen aus Bad Krozingen. Er pflegt unter anderem Kontakte zum JN-Landesvorstand um Lars Gold und Alexander Neidlein, dem NPD-Ideologen Jürgen Schwab aus Bayern, dem Nazi-Propagandisten Wolfgang Grunwald aus Ballrechten-Dottingen und dem ehemaligen NPD-Kreisvorsitzenden John Bürgel aus Freiburg, sowie zu Michael Haldimann aus Burgdorf von der „Partei National Orientierter Schweizer“. Baumann ist eine Schlüsselfigur in der Südbadener Naziszene um Markus Walter aus Weil am Rhein, Dorian Schubert aus Grenzach-Wyhlen, Max Höckendorff aus Laufenburg, Kevin Hornig aus Rheinfelden, Tobias Klormann aus Grenzach-Wyhlen und Julien Lagarde aus Lörrach, der zur Zeit als Marinesoldat in Eckernförde stationiert ist.

Der 22-jährige Thomas Horst Baumann wohnt bei seinen Eltern in der Wollbacher Straße 14 in Weil am Rhein und macht zur Zeit eine Ausbildung als Altenpfleger im St. Fridolin Pflegeheim in Lörrach-Stetten, „wo Pflege mit Herz und Kompetenz zu Hause ist“. Auf Naziaufmärschen tritt er als Mitglied des „Nationalen Sanitätsdienstes“ auf, dem „Braunen Kreuz“ der NPD. Baumann war Zeitsoldat bei den Krisenreaktionskräften der Bundeswehr, macht Kampfsport und bereitet sich mit Survivalprodukten auf Guerillakampf und Weltuntergang vor. Er ist polizeilich mehrmals einschlägig aufgefallen, auch wenn das Gerichtsverfahren, das stattfand nachdem er „nem Polacken weh getan hat“, gegen „ne zahlung von ca 200 Teuro“ eingestellt wurde.

Thomas Baumann war Mitglied im „Kampfbund Deutscher Sozialisten“ und ist Gruppenführer der Kameradschaft „Freie Kräfte Lörrach“. Er arbeitet politisch mit Markus Walter und Dorian Schubert vom „Aktionsbündnis Südbaden“ zusammen, dessen Website vom „Netzradio Germania“-Betreiber Stefan Schreiber aus Donaueschingen gehostet wird. Die illegalen Inhalte der Südbadener Nazis provozierten am 16.07.2009 eine Razzia beim Naziradio und beim Mailprovider GMX.

Anschließend wurde das „Aktionsbündnis Südbaden“ in „Aktionsbüro Dreiländereck“ umbenannt und nach Antifaaktivitäten am 24.08.2009 für aufgelöst erklärt. Beim „Netzradio Germania“ sind auch Thorsten Ziethen alias „Bruno Kotschefski“ und seine Freundin Marina Strauss alias „Marina Kotschefski“ aktiv, die zusammen in der Belchenstrasse 38 in Bad Krozingen wohnen. Thorsten Ziethen und Thomas Baumann wiederum verbindet mehr als ihre faschistische Ideologie: Beide haben einen Hang zum Narzissmus, beiden leiden unter Selbstüberschätzung und beide versuchen dilettantisch linke Infrastruktur auszuspionieren.

Allgemein hat Anti-Antifa-Arbeit bei den Nazis in Südbaden einen hohen Stellenwert. So prahlt etwa Max Höckendorff als „ANhochrhein“ im Forum des „Freien Beobachter Bodensee“ nach Ziethens Outing mit seinen Recherchen: „wenn jemand noch mehr infos will oder antifa adressen weil er grad seine wut raus lassen will dann per PN melden ;-)“. Seine Kameraden warnt Baumann vor der Antifa, „den die Zecken pennen nicht (siehe John Bürgel aus Freiburg) der wurde übelst heftig geoutet und das meiner Meinung nach zum größten teil aus Unvorsichtigkeit.“

Baumann liefert geflissentlich Protokolle über die bescheidenen Aktivitäten aller vier Mitglieder seines am 13.06.2009 gegründeten JN-Stützpunktes mit einem Kassenstand von 43,20 Euro bei seinem Chef und terroristischen Vorbild Alexander Neidlein ab. Allerdings sind beide nicht gerade mit IT-Kenntnissen gesegnet. Resigniert schreibt Baumann an Neidlein, der Baumanns Protokolle im OpenOffice-Format zuvor nicht öffnen konnte: „Ich versuche jetzt schon seid 2 Stunden dieses Juden-Office runterzuladen aber ohne Erfolg. Ich drucke den Bericht aus und bringe ihn mit bzw. auch noch Elektronisch gespeichert auf Datenzäpfchen.“

Vor seiner Parteikarriere in der JN war Baumann Skinhead und lernte auf einem NPD-Grillfest in Lörrach Wolfgang Grunwald kennen. Baumann schrieb im Juni 2009 im Naziforum thiazi.net als „Julius Evola“ eine RSA-verschlüsselte persönliche Nachricht an „Wolfgang Reinhard“ Grunwald: „Ich war der (damals noch) Skinhead der aufs Auge bekommen hat. Naja. Ich habe mich Charakterlich und politisch-weltanschaulich weiterentwickelt. Die Assozialen nicht. Mittlerweile bin ich Mitglied der JN und ab nächste Woche als Stützpunktleiter auch Mitglied des hiesigen Landesvorstandes.“

Das thiazi.net nutzt er auch zu Recherchen über „Völkische Frisuren“, die er sich folgendermaßen vorstellt: „Nacken rassiert, Ohren rassiert, in der Mitte Haare damit ich sie zum Scheitel kämmen kann“, zur Suche nach Büchern wie „Der Internationale Jude“ und „Mosaistisch Jüdischer Imperialismus (3000 Jahre hebräischer Schleichwege zur Weltherrschaft)“, sowie zu Fachsimpeleien über Schusswaffen – insbesondere über seine am 28.02.2009 bei Atlatus in Lörrach gekaufte 15-schüssige 9mm Parabellum Pistole CZ-75 Kadet.

Unklar bleibt Baumanns Bestellung eines „Phantom Totalbody M“ für 89,95 Euro bei adultshop.de. Beworben als „Geile Zweithaut von Kopf bis Fuß! Für SIE und IHN: Schwarzer Ganzkörperanzug mit Kopfmaske, Händen und Füßen. Keine Öffnungen, nur Reißverschluss hinten!“ könnte das delikate Kleidungsstück neben seiner offensichtliche Verwendung als Sexspielzeug auch für einen Bombenanschlag verwendet werden, bei dem der Täter keine DNA-Spuren hinterlassen will.

Könnten Baumanns Buchkäufe „Schwarzpulver für Survival“, „Schwarzpulver und Sprengsalpeter“, „Chemische Kampfstoffe – Giftgase“, sowie „Nitroglyzerin und Dynamit“ noch als typischer Waffenfetischismus eines Provinznazis abgetan werden, deuten die bestellten Anzündlitzen, der elektrische Anzünder, die ferngesteuerte Zündanlage, die digitale Waage und die Chemiehandschuhe auf mehr als theoretisches Interesse hin. Der Beweis dafür, dass Baumann tatsächlich beabsichtigt Bomben zu bauen, ist die Liste der von ihm übers Internet in großen Mengen gekauften Chemikalien.

Hilfe bei der Beschaffung weiterer Explosivstoffe bekam der JN-Chef Baumann über einen Zeitraum von anderthalb Jahren vom Lörracher NPD-Chef Bauer. Bereits zu Beginn von Baumanns Experimenten wurde durch unser Communiqué vom 18.03.2008 eine Bestellung mehrerer Kilogramm Kaliumnitrat durch den Chemikersohn Bauer bekannt. Dieser gab Baumann nicht nur Einkaufsratschläge, sondern besorgte ihm auch selbst einen Teil der Chemikalien, wie durch eine Mail an Baumann vom 21.06.2009 klar wird: „Du hast noch Chemikalien im Wert von ca. 76.- Eur. bei mir, die du über mich bestellt hast.“

Baumanns mehr als drei Kilogramm Calciumkarbid können schon mit ein wenig Wasser zur Explosion gebracht werden. Aus den von Baumann bestellten zwei Kilogramm Salpetersäure und den zwei Kilogramm hochkonzentrierter Schwefelsäure kann er Nitriersäure herstellen, die er beispielsweise mit Watte zu Cellulosenitrat (Schießbaumwolle), mit problemlos erhältlichem Glycerin zu Nitroglycerin und mit Toluol zu Trinitrotoluol (TNT) verarbeiten kann.

Weiter hat sich Baumann drei Kilogramm hochkonzentrierte Wasserstoffperoxidlösung gekauft. Mit der Schwefelsäure und Aceton, das es in jedem Baumarkt zu kaufen gibt, lässt sich daraus Acetonperoxid herstellen. Diesen als Triacetat-Triperoxid (TATP) bekannten Stoff wollte bereits der „Schuhbomber“ Richard Colvin Reid 2001 für ein Attentat auf einen Flug von Paris nach Miami verwenden. 2006 sollte der hochexplosive Flüssigsprengstoff für Anschläge auf zehn Flüge von London in die USA genutzt werden. Die „Sauerlandgruppe“ wollte die gleiche 35%ige Wasserstoffperoxid-Lösung für ihre Anschläge verwenden.

Aus Baumanns zehn Kilogramm Kalkammonsalpeter lässt sich sehr leicht Ammoniumnitrat gewinnen, woraus mit der Schwefelsäure wiederum Nitriersäure hergestellt werden kann. Baumann kann das Ammoniumnitrat in Kombination mit seinen zwei Litern hochkonzentrierten Nitromethan auch zur Herstellung jenes hochexplosiven Stoffes ANNM verwenden, den der US-amerikanische Rassist Timothy McVeigh am 19.04.1995 bei seinem Bombenanschlag auf das Murrah Federal Building in Oklahoma City verwendete, bei dem 168 Menschen starben.

Timothy McVeigh wird ähnlich wie Rudolf Heß von deutschen Nazis verehrt. Erst am 17.08.2009 feierten die Nazis um Thomas Baumann in Lörrach den Stellvertreter Hitlers an seinem Todestag. Heß wie McVeigh zeigten beide nach der Verkündung ihrer Urteile kein Mitleid mit ihren Opfern und beide stilisierten sich zu unbeugsamen Märtyrern: McVeigh zitierte im „Final Statement“ vor seiner Hinrichtung Henleys Gedicht „Invictus“ („Unbesiegt“), Heß verkündete vor dem Internationalen Militärtribunal in Nürnberg: „Ich bereue nichts!“

Momentan versuchen die Nazis in Südbaden sich in der bisher nicht als Nazihochburg bekannten Region zu etablieren. Die meist männlichen, jungen Nazis organisieren sich vor Ort in faschistischen Gruppen und der NPD, sind im Internet aktiv, besuchen Nazikonzerte, fahren weite Strecken zu Aufmärschen, führen ideologische Schulungen durch und vernetzen sich regional, überregional und international. Dass sie auch Bomben bauen ist keineswegs überraschend, denn das Ziel der Nazis ist die Vernichtung ihrer politischen und ideologischen Feinde.

Nazis ain’t got no humanity. They need to be destroyed.

Autonome Antifa Freiburg



Quelle: http://www.autonome-antifa.org

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"Alles was kapputt geht wird in der Reithalle organisiert"

"Es gibt halt relativ viel geistig verwirrte hier und damit muss man als Politiker rechnen"

"extreme Sportchaoten"
28. August 2009, 22:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Cjarner
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Zitat:
Nazis ain’t got no humanity. They need to be destroyed.


was hab ich gesagt? antifaschistisches manifest !!

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Übrigens, das möcht ich noch loswerden, versteh ich nicht warum ums Klauen im Allgemeinen so ein riesen Bohei und Schwanzvergleich gemacht wird. Hab auch schon Leute erlebt, die Klauen für das coolste der Welt halten, dies bei jeder Gelegenheit kundtun und dann auch noch dumme Sprüche loslassen, wenn einer was bezahlt. Wozu? Klauen oder sein lassen. Das coolste der Welt ist eh Punkrock.
29. August 2009, 08:52 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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In der Nacht auf den 9. September wurde ein Brandanschlag auf das Autonome Zentrum KTS Freiburg verübt. Die Feuerwehr konnte den Brand gegen drei Uhr löschen, verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden in mehreren Räumen und an der Außenwand des Gebäudes.
Alles deutet auf einen von Nazis verübten Brandanschlag hin. Nach der Zerschlagung des NPD-Kreisverbandes Freiburg-Südlicher Oberrhein durch das Outing des Kreisvorsitzenden John Marlon Bürgel und den antifaschistischen Aktivitäten gegen den JN-Kader und Bombenbauer Thomas Baumann aus Weil am Rhein und seine Helfer Christoph B., Thorsten Z., Markus W., Dorian S., Max H., Kevin H., Tobias K. und Julien L. fordern Nazis im Internet unverhohlen Vergeltung.

So heißt es seit dem 29. August auf der Naziplattform Altermedia: „Der Südwesten aber, speziell die Region Freiburg, ist bislang noch unser Sorgenkind. Hier werden wir – und das wollen wir ehrlich zugeben – bisher von der Antifa fast nach belieben durch die Wildnis gehetzt. Und das muss sich dringend ändern! Wir müssen hier weitaus entschlossener und zielstrebiger vorgehen als dies in der Vergangenheit der Fall war.“
Neben der KTS war auch das gemeinsame Büro von ver.di und DGB Ziel der Anschlagspläne. Mittlerweile rücken aber auch Grüne und Linkspartei ins Visier der Nazis: „Mit dem KTS hätten wir dann auch schon mal einen ersten Ansatzpunkt. [...] Ausserdem gibt es speziell in Freiburg natürlich auch noch viele Exponenten der Grünen oder der Linkspartei die man mal ansprechen kann. Und wenn man sowas macht, dann schwatzt man nicht darüber, sondern beisst die Zähne zusammen und tut es entschlossen und konsequent! Nicht reden, handeln!“


Südbadens Naziproblem darf nicht länger als Handeln einzelner Rechtsradikaler verharmlost werden. NPD und JN organisieren den braunen Terror, den die Kameradschaften auf die Straße tragen.


Kampf dem Faschismus!

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"Alles was kapputt geht wird in der Reithalle organisiert"

"Es gibt halt relativ viel geistig verwirrte hier und damit muss man als Politiker rechnen"

"extreme Sportchaoten"
09. September 2009, 14:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Red_Eyes



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Zum geplanten und zum verübten Brandanschlag in Freiburg wird es in der nächsten Schwarzen Stern Sendung ein Bericht und Interview geben. Jedenfals so geissen Gerüchten nach..

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Und wenn die Welt untergeht, werd ich sagen: «Ich war es nicht. Es war der Typ hinter mir.»
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«Das Leben ist ohne den Tod nicht auszuhalten, die Welt ohne Weltuntergang ein Alptraum.»
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09. September 2009, 15:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Red_Eyes



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Wenn ein antifaschistischer Freiraum wie die KTS angegriffen wird, betrifft dies nicht nur die linksradikale Szene, sondern alle, die verhindern möchten, dass Neonazis und ihr Gedankengut an Bedeutung gewinnt. Wird so ein Raum angegriffen, kann es nur eine Antwort geben: Noch entschlossener und noch zahlreicher den Neonazis entgegentreten.

Auch wenn wir derzeit keinen Strom, kein Internet und kein Telefon haben, lassen wir uns von den Nazis nicht einschüchtern.
Die nächsten Veranstaltungen werden auf jeden Fall wie geplant – eventuell mit kleinen Änderungen – stattfinden. Wir halten euch dazu auf dem Laufenden.

Wir benötigen eure Untersützung! Helfen könnt ihr uns, indem ihr z.B.

– euch öffentlich mit der KTS solidarisiert (Einen Unterstützer_Innenaufruf gibt es bald hier)
– Leser_Innenbriefe schreibt
– Antifa-Strukturen durch Zusammenarbeit mit lokalen Gruppen stärkt
– für die Behebung des Schadens und / oder für die antifaschistische Arbeit in Baden-Württemberg spendet

Do it yourself: fight fascism!

Für Spenden bitte folgende Kontodaten benutzen:

Empfänger: Förderverein für Subkultur e.V.
BLZ: 680 900 00
Kontonr: 15513802
Zweck: Antifa

Die Spenden werden in erster Linie zur Behebung des Schadens, der nicht von Versicherungen übernommen wird, benutzt. Der Rest fließ direkt in die Antifa-Arbeit vor Ort.


Gefunden auf: kts-freiburg.org

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11. September 2009, 10:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Red_Eyes



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Für den 14. November ruft die KTS Freiburg zu einer antifaschistischen Demonstration für autonome Zentren auf. In einem Communiqué fordert sie außerdem die Absetzung des verhassten Bullenchefs: Keiner mag Heiner. Amann muss weg!

http://linksunten.indymedia.org/de/node/11036

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15. September 2009, 11:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Red_Eyes



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Weiler Bombenbauer: Polizei durchsucht Wohnungen

Im Fall des Neonazis aus Weil am Rhein, der einen Bombenanschlag auf Freiburgs linke Szene geplant haben soll, hat die Polizei acht Wohnungen durchsucht. Dabei wurden Chemikalien gefunden, die sich zum Bau von Bomben eignen.

http://www.badische-zeitung.de/weiler-bombenbauer-polizei-durchsucht-wohnungen
http://www.badische-zeitung.de/fotos-pressekonferenz-zur-festnahme-des-weiler-neonazis?id=18792926

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19. September 2009, 14:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Polizei stürmt Nazi-Konzert in Sachsen-Anhalt


http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2009/11/01/polizei-sturmt-nazi-konzert-in-sachsen_1725

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
02. November 2009, 07:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Cjarner
Board Messias


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was ist denn in die bullen gefahren? das ist ja gar nicht der kuschelkurs den wir kennen....

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Übrigens, das möcht ich noch loswerden, versteh ich nicht warum ums Klauen im Allgemeinen so ein riesen Bohei und Schwanzvergleich gemacht wird. Hab auch schon Leute erlebt, die Klauen für das coolste der Welt halten, dies bei jeder Gelegenheit kundtun und dann auch noch dumme Sprüche loslassen, wenn einer was bezahlt. Wozu? Klauen oder sein lassen. Das coolste der Welt ist eh Punkrock.
02. November 2009, 14:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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