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Nationalsozialismus und Musik

 
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Nationalsozialismus und Musik
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far



Anmeldedatum: 25.06.2005
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Beitrag Nationalsozialismus und Musik Antworten mit Zitat
Zitat:
Neonazikonzerte in einem ehemaligen KZ-Außenlager…
Wie die Stadt Leipzig in der Ratsversammlung vom 17.6. bestätigte, fand in der Kamenzer Straße 10/12 im Nordosten der Stadt bis dato zumindest ein solches Konzert statt – von dem die Polizei erfahren hat. Der Besitzer gehört laut Polizeipräsidenten der „rechtstextremen Szene“ an

In der Ratsversammlung am 17.6. stand eine Einwohneranfrage der Gruppe Gedenkmarsch auf der Tagesordnung. Die Gruppe hatte am 3. Mai 2009 für die Opfer der Todesmärsche 1945 eine Veranstaltung vor jenem Gebäude durchgeführt, denn in der Kamenzer Straße 10 befand sich vom Sommer 1943 bis zum April 1945 ein Außenlager des KZ Buchenwald, ein Arbeitslager des deutschen Rüstungskonzerns HASAG. Auch von hier aus wurden noch im April 1945 ZwangsarbeiterInnen auf die so genannten Todesmärsche geschickt. (...)

http://ladenschluss.blogsport.de/2009/07/13/neonazikonzerte-in-einem-ehemaligen-kz-aussenlager/

Zitat:
Gera: 4000 Neonazis auf NPD-Fest
Größte Neonaziveranstaltung nach 1945 in Thüringen
Polizei prügelt in Antifa-Block – Bürgerbündnis boykottiert Sitzblockade

Der gestrige Tag sprengte alle Befürchtungen. Vorherige Zahlen von bis zu 1000 und später 2500 Neonazis wurden weit übertroffen. Auf dem NPD-Fest „Rock für Deutschland“ versammelten sich am Ende 4000 Neonazis aus Deutschland, Italien, Belgien, Niederlande, Österreich, Schweiz und anderen Ländern. Es war damit die größte Neonaziveranstaltung nach dem zweiten Weltkrieg in Thüringen und das bundesweit größte Neonazifest nach dem Deutsche Stimme Pressefest 2006.

http://kabelbruch.blogsport.de/2009/07/12/4000-neonazis-auf-npd-fest/

Zitat:
Keine Nazis. Nirgends. – Rechte Umtriebe beim Wave-Gotik-Treffen
Das alljährlich zu Pfingsten stattfindende Wave-Gotik-Treffen ist ein gutes Geschäft für die Stadt Leipzig. Dass das Festival nicht nur ein Anlaufpunkt für jährlich etwa 20.000 „Schwarze“, sondern auch für Neonazis ist und immer wieder einschlägige Bands im Programm auftauchen, wird deswegen gern übersehen. So werden dieses Jahr neben Camerata Mediolanense1 und der rechtsoffenen Black-Metal-Band Dies Ater2 auch Fire & Ice auftreten, deren Frontmann Ian Read lange Zeit in der britischen Neonazi-Szene aktiv war.
Read war – zusammen mit Tony Wakefrod und Gary Smith – Gründungsmitglied der Band Sol Invictus. Wakeford (der zuvor bei der ebenfalls rechtslastigen Band Death In June mitgewirkt hatte) war zu dieser Zeit Mitglied der National Front, Smith spielte Bass bei der Naziskin-Band No Remorse und war Mitglied von Combat 18, dem terroristischen Arm des Nazinetzwerkes Blood & Honour3. Read und Smith waren nicht nur Bandkollegen, sondern wohnten einige Zeit auch zusammen. Und Read war kein bloßer Mitläufer: 1990 wurde er bei einer Konferenz in London gesichtet, bei der sich diverse Größen der rechten Szene trafen – er leitete bei diesem Event den Sicherheitsdienst4.
Neben solchen Aktivitäten in der Neonazi-Szene war Read auch in verschiedenen satanistischen und heidnischen Gruppen aktiv. Auch wenn er sich mittlerweile eher als „Großmagier“ denn als Straßenkämpfer inszeniert, macht er keinen Hehel aus seiner sozialdarwinistischen Weltsicht, die er in Statements wie dem folgenden kundtut: „Sowohl Body Rice5, vor dem ich großen Respekt habe, als auch ich sind elitär und haben wenig mit dem ´kleinen Mann´ zu tun, der die Erde bevölkert…“ Fragt sich nur, was Read ohne den „kleinen Mann“ täte – wenn er keinen mehr hätte, auf den er verächtlich herabschauen könnte, würde er womöglich merken, was für ein armes Würstchen er selber ist. (...)

http://brennessel.blogsport.de/2009/07/12/keine-nazis-nirgends-rechte-umtriebe-beim-wave-gotik-treffen/

Zitat:
Schwarze Sonne Symbolik am Gothic Treffen

ASP hat in seinem Brief völlig recht: Die “Schwarze Sonne” ist ein von der SS erfundenes und nur von ihr verwendetes Symbol, dass sich in keiner Weise zu einer “alten Tradition” umdeuten lässt! Das Zeichen gehört nur deswegen nicht zu den verfassungsfein dlichen Symbolen, weil der Nazi-Orden das Zeichen nur intern auf seiner Eliteschule Wewelsburg verwendet hat und nie öffentlich – daher war es auch im Dritten Reich nicht weithin bekannt und wurde nach dem Krieg nicht mit dem System in Verbindung gebracht. Hart gesagt: Im Gegensatz zum Hakenkreuz, das wirklich uralte Wurzeln hat und von den Nazis umgedeutet (und damit für alle anderen Menschen unbrauchbar gemacht) wurde ist die Schwarze Sonne ein reines Nazi-Symbol. Dass es mittlerweile gelungen ist, das Zeichen in einigene kleinen Teilen der Gothic-Szene als eine Art “cooler Schmuck” zu etablieren, ist schon mies genug – die Aktion mit der offiziellen WGT-Karte ist aber ein Skandal. Erst Recht, wenn nachfolgende Diskussionen als “politisch motiviert” kurzerhand zensiert werden.

http://karakok.wordpress.com/2009/06/23/asp-fetischmensch-wehren-sich-gegen-nazi-symbolik/

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
13. Juli 2009, 10:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
far



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Zitat:
„SS-​Ka­liert“, die­ser Name weckt As­so­zia­tio­nen mit an­de­ren Or­ga­ni­sa­tio­nen, die das glei­che Kür­zel nutz­ten. Doch damit möch­te die gleich­na­mi­ge Punk-„Band“, die die­sen Namen be­nutzt, nichts zu tun haben. Viel­mehr stehe das „SS“ für ein Wort­spiel. Ei­gent­lich heißt „SS-​Ka­liert“ näm­lich „es es­ka­liert“, so be­haup­tet es zu­min­dest die Band. Doch das „SS“ sei auch „ein Blick­fang, weil das rote SS doch erst mal auf­fällt“. ​So spielt die Bands mit einer po­li­tisch-​be­setz­ten Sym­bo­lik. Doch auch die Lie­der zei­gen eine ein­deu­ti­ge po­li­ti­sche Po­si­tio­nie­rung auf, ob­wohl sich die Band als „un­po­li­tisch“ be­zeich­net.
Da wäre zum Bei­spiel das Lied „Fa­schis­ten­pack“: Die erste Stro­phe rich­tet sich nicht, wie mensch mei­nen könn­te, gegen alte oder neue Nazis, son­dern gegen An­ti­fa­schis­t_in­nen und be­schreibt Hit­ler und (!) Che Gue­va­ra als „tote Füh­rer“: „Ich him­mel keine toten Füh­rer an, weder Hit­ler, Che Gue­va­ra noch die Ta­li­ban. Drum geht mir mit euer‘m Scheiß nich auf‘n Sack, ihr dum­mes, scheiss Links­fa­schis­ten­pack!“. Auch in der zwei­ten Stro­phe gibt es keine Kri­tik an alten oder neuen Nazis. Statt des­sen be­tont die Band ihre Ab­nei­gung gegen den Koran: „Auf‘n Koran tu ich schei­ßen!“ Die Band scheint in jedem Fall ein grö­ße­res Pro­blem mit An­ti­fa­schis­t_in­nen und dem „Koran“ zu be­sit­zen, als mit ir­gend­wel­chen Nazis. So weit so schlecht. Doch die Band for­dert auch die Wie­der­in­be­trieb­nah­me von Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern, al­ler­dings für Nazis, die dann or­dent­lich ge­fol­tert wer­den sol­len. Im Lied „Ab­marsch ins KZ“ heißt es: „Der welt­wei­te Kampf für eine ‚Rasse‘, Zer­stö­ren kön­nen wir ihn nicht Außer wir er­rich­ten für sie ein Lager und zei­gen ihnen was Fol­ter ist!“ Im Re­frain for­dert die Band dann den „Ab­marsch ins KZ“.
Die Band, um den Front­mann Benni, be­haup­tet im üb­ri­gen schlech­te Er­fah­run­gen ge­macht zu haben. Nicht um­be­dingt mit den „Bul­len“ oder Nazis, dafür aber mit und Ve­ge­ta­ri­er_in­nen und Vega­ner_in­nen: „Es kotzt mich ein­fach nur tie­risch an, wenn z.B vega­ner/ve­ge­ta­ri­er nicht ak­zep­tie­ren kön­nen, dass ich nicht so lebe wie sie“ er­regt sich Benni, der frü­her auch mal im T-​Shirt der Na­zi­band „Jinx“ auf­trat, im In­ter­view. Die Band gibt sich „un­po­li­tisch“ und dis­tan­ziert sich von ihren Früh­wer­ken, wie dem Lied „Fa­schis­ten­pack“: „Gegen An­ti­fa­schis­ten haben wir na­tür­lich nichts, im ge­gen­teil, nur ist es wirk­lich läs­tig, wenn man sich für alles was man sagt, tut, ist usw recht­fer­ti­gen muss“.
Recht­fer­ti­gen muss­te sich die Band al­ler­dings nicht nur vor An­ti­fa­schis­t_in­nen, son­dern vor dem Du­is­bur­ger Amts­ge­richt. Die Rich­te­rin ver­ur­teil­te die Band­mit­glie­der und eine „Mut­ter“, die das Label der Band be­treibt, An­fang No­vem­ber zu einer Geld­stra­fe: „Die Ver­tei­di­gung der fünf Band­mit­glie­der und der eben­falls an­ge­klag­ten Mut­ter von Benni, die das Label der Band be­treibt, sahen das na­tür­lich ganz an­ders, wie auch die zahl­rei­chen Be­su­cher aus der Punk-​Sze­ne“ heißt es in einem (par­tei­ischen) Be­richt. Die Rich­te­rin sei „vorn­her­ein auf eine Ver­ur­tei­lung“ ein­ge­stellt ge­we­sen. Dabei hatte ein An­walt sogar sei­nen von den Nazis er­mor­de­ten Opa ins Spiel ge­bracht. Trotz­dem gab es „Ur­tei­le zu Geld­stra­fen zwi­schen 450 und 900 Euro in ver­schie­de­nen Ta­ges­sät­zen“.

http://reflexion.blogsport.de/2009/12/15/gerichtseskalation/


White Christmas:

http://oireszene.blogsport.de/2009/12/17/191209-italien-white-christmas-neonazifestival/

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17. Dezember 2009, 18:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
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