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Podium 41: Traumlage für Randständige

 
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Podium 41: Traumlage für Randständige
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far



Anmeldedatum: 25.06.2005
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Zitat:
Traumlage für Randständige?

Auf Anregung der Zuger Woche laden die Betreiber des Podium 41 zu einem Tag der offenen Tür

In einer Interpellation der FDP im Grossen Gemeinderat der Stadt Zug wird das Podium 41 in Zug kritisiert. Als Ort für Randständige könne es von Familien nicht genutzt werden.


Das Podium 41 beim Hafen in Zug sorgt immer wieder für politischen Gesprächsstoff. Die FDP-Fraktion im Grossen Gemeinderat stört sich daran, dass das Freizeitangebot mit Skaterpark, Spielplatz und Grünfläche, von Familien nicht genutzt werden kann. Ein eigentlich idealer Ort für Kinder. Die FDP fordert nun, dass eine andere Lösung für Randständige gesucht wird.

Offen für alle?

Wie sieht es nun tatsächlich mit der Nutzung des Podiums durch Familien aus? Besonders der Skaterpark wird an schönen Tagen von den Kleinsten rege genutzt. Woher hat das Podium also den Ruf, der die FDP zu ihrer Interpellation veranlasste? Im Konzept, das vor der Wiedereröffnung vor zwei Jahren neu formuliert wurde, wird ein besonderer Schwerpunkt auf Randständigenarbeit gelegt. Dies wurde als notwendig erachtet, weil das Klientel des Podiums als Randständige, Suchtmittelabhängige, psychisch Kranke und zum Teil verwahrloste Personen beschrieben wird. Gleichzeitig soll nach dem Konzept die bisherige Durchmischung des Publikums beibehalten werden. Erwähnt sind darin Randständige, junge Menschen, Arbeiter, Arbeitslose, Passanten, Mütter mit Kindern und Rentner. Dies soll vor allem durch das Küchenangebot (gute Qualität zu günstigen Preisen) sowie durch ein optimales Beratungs- und Unterstützungsangebot gelingen.

Randständige an bester Lage?

Die FDP stellt nun dem Stadtrat die Frage, ob es richtig sei, eine Durchmischung der beschriebenen Zielgruppe mit Familien anzustreben. Weiter wird verlangt, dass ein anderer Ort für die Randständigenarbeit gesucht wird, der sich nicht in direkter Nähe zum Skaterpark und zum See befindet. Genau an dem Ort also, der sich an bester Lage befindet und als idealer Treffpunkt für Familien eignet. Bevor aber konkrete Vorschläge bezüglich anderer Örtlichkeiten gemacht werden könnten, will man bei der FDP zunächst die Antworten des Stadtrats abwarten. Dies teilt Mitinterpellant Rainer Leemann gegenüber der Zuger Woche mit. Es sei auch abzuklären ob das Klientel im Podium auf Kinder und Jugendliche einen schlechten Einfluss habe, oder ob eine Art präventive Beratung stattfinde. «Wird zum Beispiel einem Kind erklärt, dass es nicht gut ist, morgens schon Bier zu trinken, wenn es so etwas sieht?» fragt Leemann.

Einhaltung der Gesetze


Eine weitere Frage der FDP in der Interpellation an den Stadtrat ist, ob die allgemeinen Gesetze von den Besuchern des Podiums eingehalten werden. Konkret, erklärt Leemann, ist damit gemeint, ob beim Podium Drogen konsumiert werden, oder ob Minderjährigen Alkohol ausgeschenkt werde. Besonders die Befürchtung im Podium in Kontakt mit Drogenkonsumenten.

http://zehnder-zugerw-1.che.newsmemory.com/

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
06. April 2011, 22:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
far



Anmeldedatum: 25.06.2005
Beiträge: 5481

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Zitat:
GGZ@Work-Podium 41
Im Auftrag der Stadt Zug hat die GGZ seit 2009 die Führung des Podiums 41 übernommen. Das Podium 41 ist ein Restaurant ohne Konsumationszwang und zugleich Treffpunkt für ein durchmischtes Publikum. Ein verstärkter Fokus liegt auf der Randständigenarbeit. In Zusammenarbeit mit der Zuger Gassenarbeit des Vereins «Punkto Jugend und Kind» wird ein punktuelles Beratungsangebot geführt. Das Podium wird auch Kunstschaffenden im Bereich Musik und bildende Kunst für Veranstaltungen zur Verfügung gestellt.

http://www1.ggz.ch/institutionen/soziales/ggzwork_-_podium_41/

Zitat:
Leserbrief in der Neuen Zuger Zeitung vom Juni 2009

Die Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Zug (GGZ) jubiliert. Die Berichterstattung in der Neuen Zuger Zeitung vom 12.06.2009 zeigt die Wertschätzung der GGZ im Kanton Zug auf. Stutzig macht jedoch beim genaueren Hinschauen auf der Homepage der GGZ die Erwähnung der Glencore als Gönnerin der Kategorie 1. Die Firma Glencore ist der grösste unabhängige Rohstoffhändler der Welt und noch vor Nestlé der grösste Konzern der Schweiz. Vor 35 Jahren vom US-Steuerflüchtling Marc Rich in Zug gegründet, war das Vorläuferunternehmen von Anfang an in schmutzige und oft illegale Rohstoffgeschäfte verwickelt, mit denen sehr viel Geld verdient wurde. Seither wurde aus dem Händler auch ein Rohstoffproduzent, der sich mit seinem Netz an Tochterfirmen und Beteiligungen, darunter auch die Zuger Xstrata, als äusserst aggressiver und intransparenter Marktteilnehmer erweist. Deshalb erhielt Glencore im Jahre 2008 auch den Public-Eye-Award des „Anderen Davos“ für ihr sozial unverantwortliches Unternehmerverhalten.

Eine kleine Auswahl aus der langen Liste von Arbeitskonflikten, mit denen Glencore in den letzten Jahren in Verbindung stand:
· Wegen der Liquidation einer Metallgiesserei in Frankreich beschimpfte der ehemalige französische Staatspräsident die Firma 2003 als „Gangsterindustrielle“.
· In Bolivien hat Präsident Morales im 2007 ein Zinkwerk verstaatlicht mit der Begründung, die Firma habe die Gesetze missachtet und das Geld des Volkes geraubt.
· Im Sommer 2008 haben die IsländerInnen gegen die Pläne einer Glencore-Tochter protestiert, mit einer Aluminiumschmelze die Umwelt zu verschmutzen.
· Seit 2004 stehen die Glencore- und Xstrata-Firmen im Norden Kolumbiens wegen ihrer Ausbeutungspraktiken mit Minenarbeitern und der lokalen indianischen Bevölkerung im Konflikt. 2004 kam es zu einem Massaker mit über einem Dutzend Toten und vielen Verschleppten. VertreterInnen der indigenen Völker und lokalen kolumbianischen Gewerkschaften haben Zug auf Einladung der Alternativen mehrfach besucht und direkt von den Missständen berichtet, die jegliche Menschenrechte missachten.

Deshalb stellt sich für uns nun die Frage: Ist sich die GGZ bewusst, woher ein anscheinend gewichtiger Teil ihrer Sponsoreneinnahmen stammt? Und versucht Glencore das fragwürdig verdiente Geld caritativ reinzuwaschen?

Berty Zeiter, Vorstandsmitglied Alternative Kanton Zug und Kantonsrätin, Baar

http://alternative-baar.ch/index.php?id=711&tx_ttnews%5Bpointer%5D=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=517&tx_ttnews%5BbackPid%5D=710&cHash=93bacd29f54bc091826238a17281743c

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06. April 2011, 23:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
minino
Admin-Dog


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Beiträge: 2105
Wohnort: Kt. Zug

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Zitat:
Traumlage für Randständige?


Hab grad ein Deja-Vu, ging nicht ein Artikel mit demselben Titel vor einem halben Jahr schon durch die Presse.

Jaja die armen Familien und Kinder, können nichtmal in einer Friede-Freude-Eierkuchen-Welt aufwachsen, wie traurig... Überall diese phööösen Drogenkonsumenten.

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Nein, nein, wir wollen nicht eure Welt, wir wollen nicht eure Macht, und wir wollen nicht euer Geld,
wir wollen nichts von eurem ganzen Schwindel hören, wir wollen euren Schwindel zerstören!
07. April 2011, 16:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Pressluftpinocchio
Schraubenverdreher


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Am besten alle Ausländer, Drogenkranke, Kriminellen, Schwarze, Krüppel, Punks, Arbeitslose, Sozialschmarotzer, Penner und religiös nicht Konforme in ein Lager. hammer

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07. April 2011, 16:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
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