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Ökonomie

 
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Ökonomie
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fräulein else



Anmeldedatum: 14.01.2008
Beiträge: 1032

Beitrag Ökonomie Antworten mit Zitat
hallo leute!

wiedermal eine kleine frage:
gibt's eine (marxistische) kritik am begriff der ökonomie selbst?

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
07. Juni 2011, 19:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



Anmeldedatum: 12.11.2007
Beiträge: 1069

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nicht dass ich wüsste.. aber wie ernst ist dir das mit dem klammerausdruck, es lässt sich sicher etwas auftreiben :D

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argumentum ad baculum
08. Juni 2011, 09:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



Anmeldedatum: 14.01.2008
Beiträge: 1032

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die frage ist wohl eher, ob ich in einem text mich positiv auf den begriff der ökonomie (nach wikipedia: Die Wirtschaft oder Ökonomie ist die Gesamtheit aller Einrichtungen und Handlungen, die der planvollen Deckung des menschlichen Bedarfs dienen.) beziehen kann, ohne mich gleich auf dünnes eis zu begeben.. verwirren tut mich eigentlich nur, dass im marxistischen sinn eher selten von ökonomie die rede ist, wenn's um die gesellschaftliche organisation der bedürfnisbefriedigung aller geht...

kleines p.s. ich meine nicht marxisten-leninisten; trotzkis verratene revolution habe ich vor kotzen weggelegt, als ich die erste seite gelesen hab (kleine abhandlung über den wirtschaftlichen fortschritt sowjetrusslands bis '36 oder so)

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
08. Juni 2011, 13:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



Anmeldedatum: 22.07.2010
Beiträge: 565
Wohnort: walhall

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Zitat:
Die Wirtschaft oder Ökonomie ist die Gesamtheit aller Einrichtungen und Handlungen, die der planvollen Deckung des menschlichen Bedarfs dienen


Schön wärs! Nur die herrschende politische Ökonomie gibts ganz sicher nicht zur "planvollen Deckung des menschlichen Bedarfs". Den zahlungsfähigen Bedarf befriediegen die Eigentümer nur, wenn sie den "Bedürftigen" dafür das Geld aus der Tasche ziehen können. Und planen tun sie alle für sich, zum Zweck die Konkurrenz aus dem Feld zu schlagen bzw. um an möglichst viel Geld kommen...
08. Juni 2011, 16:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
rude e
Mad Dog


Anmeldedatum: 23.01.2006
Beiträge: 251

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Weshalb auf Wikipedia planvoll drinsteht, verstehe ich jetzt nicht wirklich. Das behaupten ja nicht einmal bürgerliche Ökonominnen und Ökonomen.

@ Gregor

Kannst Du den Satz hier reinschreiben, vielleicht wird dann klarer, was du meinst.

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Es tut mir leid wenn ich euch störe, Leute, aber ich tanze immer den letzten Tanz der Saison. In diesem Jahr hat es mir einer verboten. Aber ich lasse mir nichts verbieten. Ich werde tanzen, und zwar mit einer wundervollen Partnerin.

Erst wenn der letzte Lappen gelöhnt, die letzte Mark verjubelt und der letzte Groschen gefallen ist, werdet Ihr merken, dass man mit Bäumen nicht bezahlen kann.
08. Juni 2011, 16:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



Anmeldedatum: 14.01.2008
Beiträge: 1032

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ich hab noch keinen konkreten satz; war nur am schreiben, hatte wohl irgendeine idee, schaute auf wikipedia 'ökonomie' nach und war sehr verwundert.
das planvoll finde ich auch ziemlich interessant, die behauptung ökonomie wäre planlos fände ich wiederum viel merkwürdiger.

ich wundere mich nur, ob es schon jemanden gegeben hat, der den 'kommunismus als zustand' (jeder nach seinen fähigkeiten, jedem nach seinen bedürfnissen) als ökonomie bezeichnet hätte.. so wie mir der begriff gelehrt wurde (organisation der drei punkte: produktion, distribution, konsumtion oder so) würde das nicht wirklich dagegen sprechen.. zudem: marxismus wird hier (wiki) direkt unter der klassischen nationalökonomie als wirtschaftswissenschaft genannt... irgendwie interessant....

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
08. Juni 2011, 21:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



Anmeldedatum: 16.12.2006
Beiträge: 3051

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Zitat:
die behauptung ökonomie wäre planlos fände ich wiederum viel merkwürdiger.


wieso?

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
08. Juni 2011, 21:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



Anmeldedatum: 14.01.2008
Beiträge: 1032

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weil der staat immer planen muss. und die ökonomie ohne staatliche planung/regulierung nicht bestehen könnte.

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
08. Juni 2011, 21:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



Anmeldedatum: 16.12.2006
Beiträge: 3051

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ne, planung ist nicht (nur) regulierung. der staat kann ja den einsatz von kapital und arbeit nicht selbstständig planen. das überlässt er schon anderen. wenn die firma XY 5000 züge mit gummipneus bauen will, dann baut sie die halt, ob das jetzt der staat so will oder nicht. klar da kann man steuern draufknallen, die arbeitsbedingungen anpassen lassen, anti-gummipbeu-regeln erlassen, usw. und so den bau verhindern oder verzögern, aber das geschieht so ja eher selten.

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
08. Juni 2011, 22:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



Anmeldedatum: 14.01.2008
Beiträge: 1032

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die reproduktion der arbeiterklasse ist aber nicht wirklich nur freier markt, oder? geb dir recht, demnach trifft diese definition von ökonomie auch eher auf ein bild, welches ich mir unter kommunismus vorstellen könnte als die jetztige...

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
08. Juni 2011, 23:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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