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Nordkorea testet erstmals Atomwaffe - Test verurteilt

 
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Nordkorea testet erstmals Atomwaffe - Test verurteilt
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rAzielTheslayeR



Anmeldedatum: 23.08.2005
Beiträge: 290

Beitrag Nordkorea testet erstmals Atomwaffe - Test verurteilt Antworten mit Zitat
Guggt da:





http://de.bluewin.ch/news/index.php/international/news/20061009:brd008
09. Oktober 2006, 08:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ken



Anmeldedatum: 15.08.2006
Beiträge: 41
Wohnort: am arsch von luzern!!

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hammer





hass gegen die atomwaffen



headie headie headie headie

_________________
what the fuck???????????????
09. Oktober 2006, 10:52 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden MSN Messenger
Taklamakan
w0nderdog


Anmeldedatum: 01.07.2005
Beiträge: 613
Wohnort: Dieses "Forum"

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*Kopfschüttel*

_________________
my lifestyle's like a field full of landmines
09. Oktober 2006, 12:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
rAzielTheslayeR



Anmeldedatum: 23.08.2005
Beiträge: 290

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oooh ja. hammer
09. Oktober 2006, 18:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
skaos



Anmeldedatum: 24.10.2005
Beiträge: 185
Wohnort: irgendwo im jenseits..

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mensch ist und bleibt dumm,grössenwahnsinnig....

_________________
Protest ist, wenn ich sage, das und das passt mir nicht. Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, dass das, was mir nicht passt, nicht länger geschieht. ->U.Meinhof
09. Oktober 2006, 19:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Rul0r
Und0rdog


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Beiträge: 1198

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Zitat:
mensch ist und bleibt dumm,grössenwahnsinnig....




Ich seh nicht ein, wieso ein Kim Jong Il als dumm gelten soll* und noch weniger seh ich ein, wieso du deshalb die ganze Menschheit schliesst. Wenn wir dumm und grössenwahnsinnig sind und bleiben, ist der Kapitalismus wirklich das Beste für uns alle. Dann sollten wir gemeinsam nach St. Gallen Business Management studieren gehen, damit wir den Markt öffnen können um dem Kaptialismus seine volle Stärke zu geben, oder?



* Im Kontext Umweltschutz besehen, sind die Tests bestimmt "dumm". Aus politischer Sicht würde ich da noch abwarten. Es kann ihm selbst durchaus einen Vorteil bringen, auch wenn es Nordkorea damit nicht besser gehen wird. Dann hätte er sicher egoistisch, aber keinesfalls dumm agiert.

_________________
Oh, you hate your job?
Why didn't you say so?
There's a support group for that.
It's called EVERYBODY, and they meet at the bar.
- George Carlin
10. Oktober 2006, 09:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



Anmeldedatum: 18.01.2006
Beiträge: 1218
Wohnort: Zug

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Rul0r hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
mensch ist und bleibt dumm,grössenwahnsinnig....




Ich seh nicht ein, wieso ein Kim Jong Il als dumm gelten soll* und noch weniger seh ich ein, wieso du deshalb die ganze Menschheit schliesst. Wenn wir dumm und grössenwahnsinnig sind und bleiben, ist der Kapitalismus wirklich das Beste für uns alle. Dann sollten wir gemeinsam nach St. Gallen Business Management studieren gehen, damit wir den Markt öffnen können um dem Kaptialismus seine volle Stärke zu geben, oder?



* Im Kontext Umweltschutz besehen, sind die Tests bestimmt "dumm". Aus politischer Sicht würde ich da noch abwarten. Es kann ihm selbst durchaus einen Vorteil bringen, auch wenn es Nordkorea damit nicht besser gehen wird. Dann hätte er sicher egoistisch, aber keinesfalls dumm agiert.




Sachlich und korrekt. Ich liebe dir. special thanx
10. Oktober 2006, 10:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Rul0r
Und0rdog


Anmeldedatum: 27.06.2005
Beiträge: 1198

Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Sachlich und korrekt. Ich liebe dir.




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Oh, you hate your job?
Why didn't you say so?
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- George Carlin
10. Oktober 2006, 10:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
gero



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Beiträge: 247

Beitrag Antworten mit Zitat
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,441953,00.html

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Bei vielen Menschen ist es bereits eine Unverschämtheit, wenn sie Ich sagen.
11. Oktober 2006, 11:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beiträge: 565
Wohnort: walhall

Beitrag Kim Jong Il ist gestorben Antworten mit Zitat
http://www.bernerzeitung.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Kim-Jongil--ist-tot--Kim-Jongun-ist-der-grosse-Nachfolger/story/10919910

Jammerschade! Was wird nun nur aus diesem Blog?
http://kimjongillookingatthings.tumblr.com/

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Das ist die Verrücktheit einer Gesellschaft, die sich von einem Sachzwang bestimmen lässt, der nur existiert, weil ihn die einen selbst praktizieren und die anderen sich ihn aufherrschen lassen.
19. Dezember 2011, 10:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



Anmeldedatum: 16.12.2006
Beiträge: 3051

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die nachfolgefrage ist jetzt geklärt. ein gewisser chris toph blo hat sich dazu bereit erklärt, mit harter hand weiterzuführen. chris toph scheint die machtübernahme schon vor jahren geplant zu haben, so begab er sich bereits mit seiner familie auf eine angebliche "wanderreise" durchs schöne nordkorea (in wahrheit traf er sich zu gesprächen mit kim jong il und genoss eine nordkoreanische käseplatte - "die isch ja besser als die vom brunner-toni!") und wechselte den modeberater:



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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
19. Dezember 2011, 21:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Geht wohl unter linke Sektenkunde. Wer sich mal mit richtigen Nordkorea-Fans rumschlagen will:

http://www.nordkorea-info.de/forum/thread-683.html

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
20. Dezember 2011, 17:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beiträge: 3051

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arschloch-kim ist abgekratzt - jetzt macht disco-kim karriere hinterm dj-pult:

http://kimjongildroppingthebass.tumblr.com/

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
20. Dezember 2011, 18:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beiträge: 3354

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
22. Dezember 2011, 02:52 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beiträge: 3354

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Für Far. Ein Artikel zu den Sonderwirtschaftszonen in Nordkorea:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/mittelstand/wo-kommunisten-kapitalismus-ueben/2911020.html?p2911020=all

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22. Dezember 2011, 02:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beiträge: 3354

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Broschüre der RSO zu Nordkorea, gibt m.E. einen guten Überblick:

Stalinismus in Nordkorea: Aufschwung und Niedergang des "Sozialismus" in einem halben Land (PDF)

Edit: Damits nicht vergessen geht.

Für Far. Ein Artikel zu den Sonderwirtschaftszonen in Nordkorea:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/mittelstand/wo-kommunisten-kapitalismus-ueben/2911020.html?p2911020=all

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22. Dezember 2011, 02:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Beiträge: 5481

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Donke!

_________________
Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
22. Dezember 2011, 12:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Melnitz



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Mir ist schon klar, warum Bush lieber den Irak als Nordkorea angriff. Schliesslich ist die Natur mit Kim Jong Il im Bunde:

Zitat:
Kim Jong-il death: 'Nature mourns' N Korea leader

Strange natural phenomena have been witnessed in North Korea since the death of the country's leader Kim Jong-il, the state news agency KCNA reports.

Ice cracked on a famous lake "so loud, it seemed to shake the Heavens and the Earth", and a mysterious glow was seen on a revered mountain top, KCNA said.

[...]

The 69-year-old had led North Korea since the death of his father in 1994 and an elaborate personality cult, involving multiple stories of alleged miracles or astonishing deeds, has been built up around him.

Even nature is mourning, the state-run Korean Central News Agency reported on Thursday.

A snowstorm hit as Mr Kim died and ice on the volcanic Chon lake near his reported birthplace at Mount Paektu cracked, it said.

Following the storm's sudden end at dawn on Tuesday, a message carved in rock - "Mount Paektu, holy mountain of revolution. Kim Jong-il" - glowed brightly, it said. It remained there until sunset.

On the same say, a Manchurian crane also apparently adopted a posture of grief at a statue of the late leader's father in the northern city of Hamhung.

"Even the crane seemed to mourn the demise of Kim Jong-il, born of Heaven, after flying down there at dead of cold night, unable to forget him," KCNA reported officials as saying.

http://www.bbc.co.uk/news/world-asia-16297811


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22. Dezember 2011, 16:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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Beiträge: 480

Beitrag Antworten mit Zitat
mir ist klar, daß das so gut wie unmöglich sein dürfte zu ermitteln, aber existieren irgendwelche schätzungen darüber, wieviel prozent der bevölkerung diesen ganzen propagandawahnsinn wirklich abkaufen oder oder im allgemeinen als staatsloyal gelten können?

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A slave is one who waits for someone to come and free him. - Ezra Pound

Zuletzt bearbeitet von Raskolnikow am 23. Dezember 2011, 21:46, insgesamt einmal bearbeitet
22. Dezember 2011, 17:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag die abenteuerlichen Thesen der RSO Antworten mit Zitat
Genau so abenteuerlich wie das Regime von Pjöngjang finde ich die Thesen der RSO aus der oben geposteten Broschüre:

Zitat:
Mittels verstaatlichter Produktion, Außenhandelsmonopol und zen- traler Planung war es also möglich, das fundamentale Bewegungsgesetz des Kapitalismus – das Wertgesetz der verallgemeinerten Warenproduktion – außer Kraft zu setzen. Die Ökonomie Nordkoreas war also von Beginn an nicht kapitalistisch.

Gut, die kriptotrotzkistischen Bewegungen haben sich von ihrem dritten Weg, zwischen Sozialismus und Kapitalismus immer noch nicht befreit, was ja nicht sonderlich erstaunlich ist. Aber hören wir weiter:

Zitat:
Mit Sozialismus hatte dieses System allerdings auch nichts zu tun: Erstens konnte es aufgrund seiner noch nicht weit genug entwickelten ökonomischen Be- dingungen höchstens ein Übergangsregime zwischen Kapitalismus und Sozialis- mus sein, ein System mit Doppelcharakter (Trotzki55): „Sozialistisch“ aufgrund der vergesellschafteten Produktionsmitteln, bürgerlich aufgrund der notwendi- gerweise ungleichen („bürgerlichen“) Verteilungsmechanismen, da die Grund- güter noch nicht im Überfluss vorhanden waren.

Das sind die alten Positionen von Trotzki (ich glaube aus den 30er-Jahren). Auf jeden Fall haben sich die revolutionären Trotzkisten, Grandizo Munis und selbst die Frau von Trotzki von solchen "Doppelcharakter" Halbheiten in den 50er-Jahren öffentlich distanziert. Der Unsinn geht aber noch weiter:

Zitat:
Eine Weiterentwicklung der Produktivkräfte hin zu einer tatsächlich sozialistischen Gesellschaft hätte aber eine auf einer Rätedemokratie basierende Politik erfordert, die klar auf eine Ausweitung der nachkapitalistischer Eigentumsverhältnisse auf andere, ökonomisch weiter entwickelte Teile der Welt ausgerichtet ist. D.h. in der Praxis die Forcierung revolutionärer Bewegungen in anderen Teilen der Welt. Stattdessen aber konzentrierte sich die stalinistische Bürokratie auf den Aufbau des „Sozialismus in einem Land“ – im Fall von Nordkorea sogar nur in einem halben Land.


Da kann ich nur sagen, haltet uns diese Irren fern, die meinen man hätte das nordkoreanische System noch exportieren sollen. Unglaublich so ein MIST! Oder kann mir jemand erklären, wie ein durch und durch staatskapitalistisches Land die "Forcierung revolutionärer Bewegungen in anderen Teilen der Welt" betreiben kann????
22. Dezember 2011, 21:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Du hast natürlich Recht. Das sind ja wirklich grausliche Thesen. Ich fand aber den historischen Abriss ganz ok, um mal so einen Überblick zu gewinnen.

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22. Dezember 2011, 22:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beiträge: 208

Beitrag @ Melnitz Antworten mit Zitat
Ja, finde das auch ok, mangels anderen oder eben nicht besseren Quellen, ist man halt immer wieder darauf angewiesen auf die bürgerlichen (ohne Doppelcharakter) Quellen zurückzugreifen, die vorhanden sind.

In Wikipedia nachzulesen, wann G.Muniz und Natalia Sedova Trotzki sich von solche "Doppelcharakter"-Unsinn distanziert haben.
Zitat:
During the war and immediate post war years Munis began to have differences with the Fourth International Secretariat based in New York, and with the Socialist Workers Party of the United States. These first began with a critique of the SWP leaders actions during the Minneapolis trials. On an ideological level he claimed that the USSR was no longer a workers' state of any kind, but state capitalist. He also rejected united fronts with Stalinist parties and key parts of the Transitional Program including nationalization and a government of traditional workers parties. He also had organizational differences with the fourth International. He was supported in some of these criticism by Natalya Sedova, the widow of Leon Trotsky At the Second World Congress of the Fourth International Munis blocked with Max Shachtman of the Workers Party by was eventually condemned by the Secretariat.[3]



Zuletzt bearbeitet von Wirken die II am 22. Dezember 2011, 22:56, insgesamt einmal bearbeitet
22. Dezember 2011, 22:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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Beiträge: 480

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eilmeldung! der geliebte führer kim jong il hat kurz vor seinem tod in seiner unendlichen genialität noch den hamburger erfunden:



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22. Dezember 2011, 22:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Negazione hat Folgendes geschrieben:
mir ist klar, daß das so gut wie unmöglich sein dürfte das zu ermitteln, aber existieren irgendwelche schätzungen darüber, wieviel prozent der bevölkerung diesen ganzen propagandawahnsinn wirklich abkaufen oder oder im allgemeinen als staatsloyal gelten können?


Ich weiss nicht, vielleicht hilft dir dieser Thread auf dem urban75-Forum weiter:

Could the North Koreans rise up?

Darin hats Beiträge von Leuten, die längere Zeit in Nordkorea verbrachten. Insbesondere der User "2hats" schreibt differenzierte Beiträge (ab Seite 2) über die Situation im Land. Sein bester Beitrag ist m. E. dieser:

Zitat:
I noticed quite a clear distinction between the attitudes of younger NK (say under 30 or so) and older ones (inside and outside Pyongyang). The elder generations will typically avoid eye contact, cross the street, as you say. The younger generations are often fascinated with you; very much a minority of those go out of their way to ignore you. Now you could argue that's naivety but a lot of the attitude of the elderly is most definitely down to conditioning due to prevalent attitudes going back much further than the last 10-20 years. Those with memories of the Victorious Fatherland Liberation War (the Korean War) have been conditioned to see an American (and by extension, any Western face) as the devil incarnate (the anti-American propaganda is actually hilarious, it is so over the top, and to be fair, educated NK seem to embrace it with something of a tongue-in-cheek attitude).

Now, admittedly most communication might only be body language, gestures - after all if you don't speak Korean then you are generally going to be limited to interacting with the approved or privileged few who can speak English. All of it is very human (and why wouldn't it be) and can be quite surprising or revealing.

Of course, you get to interact with the government approved guides and those (approved) individuals providing services to foreign visitors. Some can be quite stony faced but there are others who, once you gain their confidence, will tell you some surprising stories and discuss issues which you would have thought were completely out of bounds (or you would have thought they simply wouldn't dare raise).

For those not familiar with the DPRK you have to realise that people are kept in place, to a large degree, through fear of informants. Not only will co-workers, official observers inform on your activites deemed to be counter to the best interests of the 'state' but so will some family members. I think I've seen conservative estimates of the informer to 'general' population ratio in the DPRK at around 20% (some suggest it's 30% or more!). Compare that to the Stasi (highest estimate I've seen around 15%), KGB (0.2%) or Gestapo (0.05%).

Those living in Pyongyang know they are on to a good thing (relatively speaking) and won't be looking to put a foot out of place and end up banished to one of the other centre's of population (if you think Pyongyang looks neglected, decaying, then you should see some of the other urban areas - they remind me of somewhere like Pripyat [abandoned workers town at Chernobyl]), let alone the fields (and those two options are for the 'lucky' ones).

It's surprising how much some of the educated 'middle classes' in Pyongyang (I'll call them, for want of a better description) - those in relatively privileged jobs (though not party elite, etc) know about the outside world (up to date, recent information), and indeed what they have been able to experience of the rest of the planet. Also, what they are willing to discuss and admit about their own recent history.

I was told some intriguing and revealing stories first hand but I'd be wary of repeating them in any publicly accessible forum as you never could be sure what the repercussions for those concerned might be if they could be identified. Whenever I see detailed reports of NK defectors on TV (there's one on the BBC news website right now) I wonder what's happened (happening) to their friends, relatives, neighbours, old work colleagues who they left behind... (the DPRK system of punishment for crimes deemed not to be in the interest of the state usually involves visiting one or more of incarceration and re-education, torture, slave labour, execution not only on the offender but also a wide range of those connected to them - family, friends, neighbours, co-workers - it keeps people in their place and ensures the elimination of 'wrong thinking' from their 'society').


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23. Dezember 2011, 03:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



Anmeldedatum: 23.05.2011
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mit anderen worten: das regime hält sich min. solange, wie es vom chinesischen staat unterstützt wird.

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23. Dezember 2011, 21:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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http://kimjongunlookingatthings.tumblr.com/



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24. Dezember 2011, 00:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
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Beitrag Antworten mit Zitat
Crazy shit. In Sibirien gibt es nordkoreanische Arbeitslager. Ein Reporterteam hat versucht, sich diese anzuschauen. Das Resultat hier:

www.vice.com/de/vice-news/north-korean-labor-camps-part-1

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10. Januar 2012, 03:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
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Beitrag Antworten mit Zitat
Und ja, wer sich mal ein wenig durchlesen will, was der gute alte Kim Il Sung und der Kim Jong Il so geschrieben habe, der findet hier eine Auswahl ihrer Schriften in deutscher Sprache:

http://www.nordkorea-info.de/landesinfo/politik/juche-ideologie/juche-bibliothek

Edit: Nachdem das allseits geliebte Stalin-Forum kürzlich seine endgültige Schliessung bekannt gab, ist dieses Nordkorea-Forum zu einem meiner liebsten Tummeplätze in Sachen Studium obskurer stalinistischer Ideologien geworden...

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10. Januar 2012, 04:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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