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Öffentliche Veranstaltung: 04.02.2012 um 13.00 Uhr

 
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Öffentliche Veranstaltung: 04.02.2012 um 13.00 Uhr
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baerenpfote



Anmeldedatum: 29.12.2010
Beiträge: 9

Beitrag Öffentliche Veranstaltung: 04.02.2012 um 13.00 Uhr Antworten mit Zitat
Von Internationale Kommunistische Strömung zum Thema: Wie lange kann der Kapitalismus sich noch weiter verschulden?
Termin und Ort: Samstag, 4. Februar 13.00 Uhr Veranstaltungsort: Karl der Grosse, Kirchgasse 14, Zürich

Wie lange kann der Kapitalismus sich noch weiter verschulden?



Seit den 1960er Jahren hat die Verschuldung ständig zugenommen Was sind die Gründe für diese Entwicklung, die fundamentalen Triebkräfte?



Wir sagen:

„Der Kapitalismus kann nicht mehr reformiert werden. Als Realist muss man sich eingestehen, dass nur die Revolution die Katastrophe verhindern kann. Der Kapitalismus ist, wie das Sklaventum und die Leibeigenschaft zuvor, ein Ausbeutungssystem, das dazu verdammt ist, zu verschwinden. Nachdem er sich in über zwei Jahrhunderten, vor allem im 18. und 19. Jahrhundert entwickelt und den Planeten erobert hatte, betrat der Kapitalismus mit einem lauten Knall seine Niedergangsepoche, als er den Ersten Weltkrieg auslöste. Die Große Depression in den dreißiger Jahren, dann das fürchterliche Gemetzel des Zweiten Weltkriegs – all dies bestätigte die Überalterung dieses Systems und die Notwendigkeit, ihm ein Ende zu setzen, wenn die Menschheit überleben soll. Doch ab den fünfziger Jahren gab es keine Krise, die so gewalttätig war wie die von 1929. Die Bourgeoisie hatte gelernt, wie sie den Schaden begrenzen und die Wirtschaft wiederbeleben kann, so dass viele glauben, dass die heutige Krise nur eine weitere in einer Reihe von Abstürzen ist und dass das Wachstum wieder zurückkehren wird, so wie dies in den letzten sechzig Jahren geschehen war. In Wahrheit ebneten die aufeinanderfolgenden Krisen von 1967, 1970-71, 1974-75, 1991-93 (in Asien) und 2001-2002 nur den Weg für das heutige Drama. Jedes Mal gelang es der Bourgeoisie lediglich durch das Öffnen der Kreditschleusentore, die Wirtschaft zum Laufen zu bringen. Nie war es ihr gelungen, zur Wurzel des Problems vorzudringen: chronische Überproduktion. Alles, was sie getan hat, war, den Zahltag hinauszuschieben, indem sie in den Kredit flüchtete. Heute erstickt das System unter dem Gewicht all dieser Schulden.“



Andere Kritiker meinen:

„Es ist entsetzlich! Die Ursache all unserer Probleme liegt an der unkontrollierten Vorgehensweisen der Banken. Wir müssen die Kontrolle über die Wirtschaft zurückgewinnen. Wir müssen den Banken und der Spekulation Grenzen setzen. Wir müssen für einen stärkeren und humaneren Staat kämpfen!“



Die Grundfrage ist, ob staatliche regulative Massnahmen genügen, um die Krise des Kapitalismus zu bekämpfen oder ob man grundlegend nach neuen Wegen des menschlichen Zusammenlebens suchen sollte.



Daraus ergeben sich Fragen wie:

– Was bedeutet die Verschuldung fast aller Akteure (Staaten, Banken, andere Firmen, Bürger) für die Verteilung des Reichtums?

– Stehen wir vor einer allgemeinen Zahlungsunfähigkeit? Oder (bloss) einer möglichen Blockierung des Weltfinanzsystems (wie 2008)?

– Was heisst „Grenzen der Verschuldung“? Gibt es solche? Können sie qualitativ und/oder quantitativ bestimmt werden?

– Gibt es Möglichkeiten, die zukünftigen Tendenzen mindestens in den Umrissen zu bestimmen?

Wenn nicht – warum?

Wenn ja: Wie sehen diese Tendenzen aus? Wird es einen Zusammenbruch geben? Zusammenbruch wovon? Und was ist danach?



Dies sind einige Fragen, die wir an der nächsten Veranstaltung diskutieren möchten. Wir laden alle herzlich ein, ihre Fragen und Antworten an dieser Veranstaltung einzubringen.

Internet: www.de.internationalism.org E-Mail: schweiz@internationalism.org Postanschrift: Postfach 2216, 8026 Zürich
26. Januar 2012, 20:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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