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Zu Eva Herman's "Eva Prinzip"

 
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Zu Eva Herman's "Eva Prinzip"
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Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Zu Eva Herman's "Eva Prinzip" Antworten mit Zitat
Die ehemalige ARD-Tagesschausprecherin hatte schon im Mai 2006 mit ihrem Aufsatz Die Emazipation - ein Irrtum? eine heftige Diskussion ausgelöst. Als sie ihre Thesen dann auch noch in Buchform vorlegte (Das Eva-Prinzip), habe ich mir die 264 Seiten angetan und hatte mehr als einmal grosse Lust, das Buch gegen die nächstbeste Wand zu werfen. Jetzt habe ich eine treffende Kritik an dem Buch gefunden: Rochus Wolff, der Autor, resümiert seine Lektüre so:



Zitat:
Eva Hermans Buch Das Eva-Prinzip ist ein bemerkenswert dummes Buch voller logischer Inkonsistenzen, dessen Argumentation aus groben Vereinfachungen, Halb- bis Unwahrheiten und schlichten Verdrehungen besteht, es ist dort, wo überhaupt, nur schlecht recherchiert, ideologisch verblendet, von Verfolgungswahn geprägt und darüber hinaus und trotz all dieser Eigenschaften, und das ist schon ein besonderes Ergebnis, atemberaubend langweilig.




Einen guten Überblick über die Diskussion um das "Eva-Prinzip" gibt auch der Artikel über Eva Herman bei Wikipedia.
15. Januar 2007, 16:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
-domicella-
catdog


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Beiträge: 88

Beitrag ach ja...die eva Antworten mit Zitat
Auf der Internetseite des Buchversandes „Amazon“ lautet die Kurzbeschreibung ihres Werkes folgendermassen:

Zitat:
„Emanzipiert, frustriert, ratlos: War der Feminismus ein verhängnisvoller Irrtum? Viele Frauen spüren heute, dass Ihnen das Wichtigste verloren gegangen ist - ihre Weiblichkeit, ihre Bindungen, ihr Glück. Vor allem aber ihre Kinder. Eva Herman beschreibt Wege aus dem Dilemma. Sie zeigt, was wirklich wichtig ist.“




Die Reaktionen auf Eva Hermans Überzeugungen liessen nicht lange auf sich warten:



Zitat:
„Hausherr statt Hausmann!

Die Frauen sollen zurück an den Herd, meint Eva Herman. So weit, so gut. Aber es gibt offensichtlich ein Problem: Der Platz ist schon besetzt, und zwar vom Mann. Wohin mit ihm nach all den Jahren der Emanzipation, Rotation und Frustration? Dieses Buch zeigt dem neuen Mann, wo er seinen traditionellen Lebensraum wieder finden kann: In der Kneipe, am Steuer, auf dem Sofa, in der Muckibude, im Puff ...“




Amazon.de: Kurzbeschrieb des frisch erschienen Buches „Super Eva! Männer sagen danke für eine neue Dämlichkeit“, eine Antwort auf das „Eva-Prinzip“ vom Autor 'Herrmann Evers'
15. Januar 2007, 20:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
a9a
Admod-Dog


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Beiträge: 10073

Beitrag Antworten mit Zitat
desiree nick hat jetzt anscheinend ein neues buch (eva go home) rausgebracht, worin sie der hermann u.a. unwissenschaftlichkeit unterstellt. ich warte auf die bild-schlagzeile "zickenkrieg".
18. Januar 2007, 23:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Beiträge: 5481

Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Mediencommuniqué der AktivistInnen vom Sonntag, 5. März:



Am Samstag, 3. März 2007 hielt Eva Herman, die Autorin des Buches „ Das Eva-Prinzip“ einen öffentlichen Vortrag im Rahmen der Hauptversammlung der Vereinigung „Pro Libertate“. Eva Herman vertritt in ihrem Buch und in ihren Referaten die Meinung, dass Männer und Frauen verschiedene Aufgabenbereiche zu erfüllen hätten – und zwar bedingt durch ihre biologischen Unterschiede. Der Feminismus habe die Frauen um ihre Weiblichkeit gebracht, um ihre „wahren Aufgaben“ wie beispielsweise die Erfüllung der Mutterrolle und die Bereitstellung eines Heimes für Ehemann und Kinder.



Ca. 40 AktivistInnen fanden sich im vollbesetzten Unionssaal des Hotel Bern ein. Eine erste Gruppe rollte zu Beginn des Vortrags ein Transparent aus mit der Aufschrift: „Das EVA-Prinzip: Eingemacht, Verkocht, Altbacken!“ und verteilte Flugblätter an die Anwesenden. Darauf wurden die AktivistInnen unsanft aus dem Saal gestossen. Eine weitere Gruppe versuchte mit jubelndem Zuruf den Beginn des Vortrages zu verzögern. Aufgebrachte ZuhörerInnen und Vorstandsmitglieder von Pro Libertate packten die AktivistInnen abermals hart an und zwangen sie unter Androhung und Anwendung von massiver körperlicher Gewalt den Saal zu verlassen. Eva Herman wurde in der Folge weitere Male von AktivistInnen mit Jubelrufen unterbrochen. Mehrere Pro Libertate – SympathisantInnen verloren angesichts der Jubelrufe (!) die Beherrschung und schlugen wahllos auf Jubelnde, aber auch auf Unbeteiligte ein. Eine Aktivistin wurde mehrere Male von verschiedenen Männern gewürgt, zu Boden gestossen und geschlagen, eine andere an Händen und Füssen brutal aus dem Saal geschleift. Letztere musste sich anschliessend ärztlich behandeln lassen. Die betroffenen Personen ziehen es in Erwägung, Anzeige zu erstatten. (Siehe Bild)



Während des Referats versammelten sich auch Herman-KritikerInnen vor dem Hotel Bern, sie verteilten Flugblätter (Vgl. Anhang) an die PassantInnen und spielten Musik ab. Nach kurzer Zeit griff Pro Libertate-Sympathisant und JSVP-Stadtrat Erich J. Hess AktivistInnen, die bei der Musikanlage standen tätlich an, und schnitt mit einem Taschenmesser eigenhändig das Kabel der Anlage durch.



Die heute involvierten Herman-KritikerInnen sind empört über die gewalttätigen Übergriffe der OrganisatorInnen und ZuhörerInnen aus den Kreisen von Pro Libertate und der SVP. Nichtsdestotrotz aber sehr zufrieden, dass mit diesem friedlichen Protest das Publikum aufgerüttelt und ein Zeichen des Widerstandes gegen die Eva-Lüge gesetzt werden konnte.




Zitat:
PROTEST Eva, go home!



Bern. - Erfreuliche Nachrichten haben uns aus Bundesbern erreicht. Eva Herman, die nicht im Geringsten linkslastige Vertreterin eines - wie schon mehrere kluge Köpfe in Deutschland analysiert haben - direkt aus dem Parteiprogramm der NPD entlehnten Geschlechterdiskurses, ist am Samstag in Bern von Aktivistinnen der «Eva go home»-Gruppe heimgesucht worden. Endlich. Leider ist es dabei zu Ausschreitungen gekommen, denn als die etwa 40 Aktivistinnen den vollbesetzten Unionssaal im Hotel Bern, wo Eva Herman

lesen sollte, stürmten, wurden sie ohne Umstände tätlich angegriffen, geschlagen, gewürgt und aus dem Saal geschleift. Veranstalter war nämlich die konservative «Schweizerische Vereinigung für Freiheit, Demokratie und Menschenwürde Pro Libertate», die - laut Homepage - verkündet: «Die Faust im Sack nützt nichts.» Dann lieber die Faust im Unionssaal und dafür die Menschenwürde vor der Tür. Es ist zu hoffen,

dass sich die verletzten Demonstrantinnen, die eine friedliche Protestaktion geplant hatten, bald erholen.

Ebenso ist zu hoffen, dass Eva Herman tatsächlich nach Hause geht, sich ihr «Eva-Prinzip» zu Herzen nimmt, sich fortan stumm und für die Öffentlichkeit unsichtbar an den Herd stellt und sich treusorgend der Erfüllung der Mutterrolle und der Regeneration ihres Gatten widmet. Sonst nichts.



Tages-Anzeiger, 2007-03-05; Seite 46ges; Kultur

07. März 2007, 19:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
far



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Beiträge: 5481

Beitrag Antworten mit Zitat
http://schwarzerkater.blogsport.de/

Ich frage mich, wie Eva Herman trennen kann zwischen den Umständen, die die Hitler-Ära zu einer (Auszug aus einem Interview mit E. Herman) “…grausamen Zeit…” haben werden lassen (ich denke sie meint die Verfolgung von Andersdenkenden und JüdInnen, sowie der Kriegstreiberei und anderer Untaten und Denkmustern) und der Familienpolitik:

Zitat:
„Es war eine grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle …[…]Aber es ist damals auch das, was gut war, und das sind die Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt, …“


Denn selbst in der Redaktion der Bildzeitung weiß man: Die Nazis nahmen den Frauen fundamentale Rechte, verbannten sie aus der Arbeitswelt an den heimischen Herd. Die „Wertschätzung der Mutter“ (Eva Herman)- die Frau Herman so positiv bewertet- war in Wahrheit eine perverse Ideologie. Es ging vor allem um die Produktion von menschlichem Material.

Zitat:
Das waren die tatsächlichen „mütterlichen“ Ziele der Nationalsozialisten:

• Söhne gebären für die Front.

• Man brauchte mehr „arische“ Deutsche, um die eroberten Gebiete („Lebensraum im Osten“) zu besiedeln.

• Verankerung der kranken Rassenlehre in der Gesellschaft. Denn die Eltern mussten „deutschblütig und erbtüchtig“ sein.

• Wer schwanger war, machte den Arbeitsplatz für arbeitslose Männer frei.

In einer Rede verkündete Hitler 1934: „Jedes Kind, das eine Frau zur Welt bringt, ist eine Schlacht, die sie besteht für das Sein oder Nichtsein ihres Volkes.
Wir empfinden es nicht als richtig, wenn das Weib in die Welt des Mannes, in sein Hauptgebiet eindringt.“Entrechtet und zu „Gebärmaschinen“ degradiert. Die Fakten über die Frauen im Nationalsozialismus:

• Frauen, die unter angeblichen Erbkrankheiten litten (z. B. „angeborener Schwachsinn“) konnten zwangssterilisiert werden.

• Abtreibung war verboten, zeitweise bei Todesstrafe.

• Frauen wurde das „passive Wahlrecht“ aberkannt, sie konnten nicht für politische Ämter kandidieren.

• Frauen durften nicht mehr Anwältin oder Richterin werden, wurden aus dem öffentlichen Dienst verdrängt, zur Habilitation nicht mehr zugelassen.

• An den Universitäten durften sich nicht mehr als zehn Prozent Frauen einschreiben.

Die Nazis verherrlichten zwar die Rolle der Mutter, die neues Leben schenkt. Trotzdem machten sie die Frauen später zum Teil der mörderischen Kriegsmaschine. Anfang 1945 dienten rund 500 000 Frauen im Militär (z. B. als Funkerinnen oder Fernschreiberinnen), Hunderttausende arbeiteten in Rüstungsfabriken.


Also entweder ist Frau Herman nicht gerade mit geschichtlichem Wissen ausgestattet- was ich ihr aber nicht zutraue- oder sie ist das was sie zu sein scheint.
10. September 2007, 16:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Savo



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die svp hat sich damals schon die richtige ausgesucht, um ihre frauenpolitik der öffentlichkeit zu präsentieren. schmalspur-nazis treffen schmalspur-nazis.

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
10. September 2007, 17:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Pressluftpinocchio
Schraubenverdreher


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Wohnort: q3dm17

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far hat Folgendes geschrieben:
oder sie ist das was sie zu sein scheint.


Denke ich auch. Das Fernsehen hat sie inzwischen gefeuert.

_________________
11. September 2007, 15:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Melnitz



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Ihr Lob für die Familienpolitik der Nazis verwundert mich nicht. Damit denkt sie nur ihre Theorie konsequent zu Ende.

Amüsantes von Eva Hermann, die ein untrügliches Gespür für die Probleme der Zeit hat: "Das Problem ist, dass sich die Frauen schämen, ihren Männern ein Spiegelei zu kochen." (Sinngemäss in Weltwoche-Interview)

mr green
11. September 2007, 16:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beiträge: 3051

Beitrag Antworten mit Zitat
Und bei Kerner liess die Alte kürzlich raus: "Im dritten Reich wurden auch Autobahnen gebaut, auf welchen wir heute noch fahren!"

--> Um ihre patriarchale Naziideologie zu erläutern...

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06. November 2007, 19:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
crackalot



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Wohnort: Wohnort:

Beitrag Antworten mit Zitat
Fötzel hat Folgendes geschrieben:


Denke ich auch. Das Fernsehen hat sie inzwischen gefeuert.


Zitat:
Die Kündigung kam am Telefon. Ein Treffen mit der Moderatorin wollten die NDR-Sendergewaltigen nicht mehr abwarten, da sich Herman nicht in Hamburg aufhielt. Was seit Freitag mit ersten Berichten zu gären begann, war in der Titel-Zeile der „Bild am Sonntag“ kulminiert: „Eva Herman lobt Hitlers Familienpolitik“ – dazu ein Bild der blonden TV-Frau und ein Foto von Adolf Hitler beim Herzen von Kindern. Mit einem Anruf bei Herman versicherte sich der NDR der Echtheit der zitierten Aussagen. Die Antwort der Moderatorin beruhigte die Senderchefs offenbar nicht, und alles ging blitzschnell: „Der NDR beendet mit sofortiger Wirkung seine Zusammenarbeit mit Eva Herman“, hieß es in der Pressemitteilung, die am Sonntag um 12.45 Uhr veröffentlicht wurde.

Mitschnitt soll bei RTL liegen

Nach Angaben des Senders hatte Herman dem NDR ihre Aussage bestätigt, wonach „Werte wie Familie, Kinder und das Mutterdasein, die auch im Dritten Reich gefördert wurden, anschließend durch die 68er abgeschafft wurden“. Noch brisanter ist das Zitat, das die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf „RTL exklusiv“ Eva Herman zuschreibt: „Aber es ist damals auch das, was gut war, und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt – das wurde abgeschafft, es durfte nichts mehr stehen bleiben.“ Wie die „Bild am Sonntag“ auf Anfrage von FOCUS Online mitteilte, stammt das Zitat von einem Band, das bei RTL vorliege. Direkt bei dem Privatsender war am Sonntag niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Zögerliche, aber dann heftige Reaktion

Schon am Donnerstagabend bei der Präsentation ihres Buches „Das Prinzip Arche Noah“ in Berlin sagte Herman jene Sätze, mit denen sie sich endgültig ins Abseits katapultierte. Verwunderlich bleibt, weshalb der NDR erst Tage später – und dafür umso heftiger – reagierte. Das „Hamburger Abendblatt“ hatte schon am Freitag über die Entgleisung berichtet. Den Rauswurf des einstigen Publikumslieblings versieht der Sender mit markigen Worten: „Frau Herman steht es frei, ihren ´Mutterkreuzzug` fortzusetzen, aber mit der Rolle einer NDR-Fernsehmoderatorin ist dies nicht länger zu vereinbaren“, heißt es in der offiziellen Erklärung.

Herman fühlt sich missverstanden

Dem NDR war endgültig die Geduld mit Herman ausgegangen. Schon der geplante Auftritt der Anti-Feministin bei einer Unterorganisation der rechtspopulistischen FPÖ hatte Anfang des Jahres Verstimmungen provoziert. Damals wie heute fühlt sich die Moderatorin missverstanden. Sie sei arglistig getäuscht worden, sagte sie einst zu der am Ende abgesagten Veranstaltung bei der FPÖ. „Es ist völlig absurd und bösartig, mich in die rechte Ecke zu stellen“, verteidigte sich die 48-Jährige jetzt nach dem Eklat um ihren Nazi-Vergleich. Es ist ein bekanntes Muster: Herman verhält oder äußert sich skandalträchtig und wundert sich über die Aufregung.

Duell mit von der Leyen

Aufhorchen ließ die Moderatorin auch als Gegenspielerin Ursula von der Leyens. Mit kruden Argumenten attackierte sie die Krippenpläne der CDU-Familienministerin. So verstoße die verstärkte Betreuung von Kindern in Krippen gegen die gottgewollten Geschlechterrollen, fördere Alkoholismus, Suizid sowie die Zerschlagung der Gesellschaft und könne gar zur Ausrottung der Deutschen bis 2107 führen.

Von Apfelkuchen und Schöpferwillen

Stürme der Entrüstung hatte Herman schon mit ihrem ersten Buch „Das Eva Prinzip“ verursacht. Den Rummel um das Pamphlet und ein Nachfolgewerk, das positive Reaktionen auf Hermans Theorien zusammenfasste, heizte sie durch strittige Aussagen an. Die in vierter Ehe mit einem Hamburger Hotelier verheiratete Moderatorin berichtete von Single-Frauen, die beim Backen eines Apfelkuchens zum ersten Mal in ihrem Leben ein „Gefühl von Wärme, Familie, Geborgenheit“ spüren. Sie forderte, sich in punkto Rollenverteilung dem System des „Schöpfers“ zu „beugen“.

Ihre Ansichten, die jetzt in dem Nazi-Vergleich gipfelten, kosten Eva Herman nicht nur die ohnehin schon zurückgefahrene Fernsehkarriere, sondern auch echtes Geld. Bisher konnte sie nicht nur mit der Moderation ihrer Freitags-Talkshow im NDR-Fernsehen gemeinsam mit ihrer Kollegin Tietjen einige Tausend Euro monatlich kassieren. Im Dritten Programm des NDR präsentierte sie auch die Quizshow „Wer hat’s gesehen?“. Diese Einnahmen fallen künftig weg. Auch die von öffentlich-rechtlichen TV-Stars gern genutzten Moderationsauftritte bei Firmenjubiläen oder Filialeröffnungen, mit denen man sich ein schönes Zubrot verdienen kann, dürften nun rarer werden. Für ihre TV-Karriere gilt nun zwangsläufig, was sie einst allzu emanzipierten Frauen riet: „Öfter mal den Mund halten.“

07. November 2007, 05:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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"ich mir die 264 Seiten angetan" dafür kraul ich dir mal noch den rücken. was ne pein. ich fühle mit. lol. und naja das mit den autobahnen... leider hat sie vergessen zu erwähnen wie die gebaut wurden aber stimmt ja schon was sie sagt, die deutschen fahren heute auf autobahnen, gebaut von zwangslohnarbeitern im dritten reich. (fällt auf dass darüber wieder mal niemand ein wort verliert in der presse - oder hab ichs nicht gesehen? übers wie-wurden-die-autobahnen-gebaut mein ich)

hier noch ein link zu infos übers autobahn-projekt im 3ten reich:
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/442/hans_michael_kloth_der_wahn_von_der_autobahn.html
(beim lesen ist mir aufgefallen... ist das eine art hitler schlecht zu machen? NUR 125´000 arbeiter? haha...)
13. November 2007, 18:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Eva Herman mal wieder....

Sex- und Drogenorgie Loveparade: Zahlreiche Tote bei Sodom und Gomorrha in Duisburg

Große Resonanz auf »Loveparade«-Artikel
27. Juli 2010, 15:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Zitat:
Ich habe nämlich einen Traum


godmode

_________________
"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
27. Juli 2010, 19:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Es geht ja noch schlimmer:

Berner Nationalrat: «Duisburg-Katastrophe war Gottes Wille»
28. Juli 2010, 03:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Stromsau über Herman:

http://stromsau.blogsport.de/2010/07/25/die-68er-haben-ganze-arbeit-geleistet-eva-herman-ueber-20-tote-bei-der-love-parade/

_________________
argumentum ad baculum
17. August 2010, 13:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Beiträge: 1218
Wohnort: Zug

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Eva Hermann ist pleite:

http://www.bluewin.ch/de/index.php/13,683551/Eva_Herman_ist_pleite/de/people/sda/

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
16. Oktober 2012, 15:52 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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