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Krise und Klasse(nkampf)
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Krise und Klasse(nkampf)
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O.B.M.F



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Das ist eine sehr gute Frage. Hoffentlich macht das Beispiel Schule und es kommt zu weiteren selbstorganisierten Massenaktionen.Ddann ist man endlich auch das lästige Gewerkschaftsprobloem los.

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
24. März 2011, 13:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
24. März 2011, 15:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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Beitrag engländer auf der strasse Antworten mit Zitat
http://english.aljazeera.net/news/europe/2011/03/201132691330473627.html

es wird auch gerade live darüber berichtet:

http://english.aljazeera.net/watch_now/

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Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
26. März 2011, 14:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Italienische Eisenbahner im Streik

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Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben. Kurt Tucholsky

Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
31. März 2011, 12:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Schliessung der Papierfabrik in Biberist

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Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
31. März 2011, 12:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In Frankreich werden seit Ende März vermehrt Schulen besetzt:

http://libcom.org/news/france-occupations-secondary-schools-primary-schools-infant-schools-21042011

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
22. April 2011, 00:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die chinesische Regierung bekommts mit der Angst zu tun:

Chinas Machthaber fürchten streikende Lkw-Fahrer

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
24. April 2011, 16:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Kanada vor sozialen Massenkämpfen (?)

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13. Mai 2011, 00:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die ArbeiterInnen des öffentlichen Verkehrs in Amsterdam, Den Haag und Rotterdam machen es den VBZlerInnen vor: In der Abendpendlerspitze fuhren am 13. Mai 2011 in Amsterdam keine Trams, Metros und Busse aus Protest gegen Sparmassnahmen. Früher letzte Woche hatten auch in Den Haag und Rotterdam ArbeiterInnen des ÖVs gestreikt:

Strijdbaar GVB-personeel accepteert de sloop niet

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15. Mai 2011, 20:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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in tschechien gingen gestern samstag über 40'000 menschen gegen die reformpläne der rechten regierung auf die strasse:
http://orf.at/stories/2059571/
22. Mai 2011, 00:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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eigentlich ist es schon krass, was alles so läuft.
nur wenn ich schon die nzz-online welcome site betrachte:
"
-Spanische Demonstranten geben nicht auf
-Erneut Tote und Verletzte bei Protesten in Syrien
-Griechenland hat noch Geld bis zum 18. Juli
-Bauarbeiter stimmen sich auf den Arbeitskampf ein"

vielleicht mag es täuschen, aber etwas ist zumindest global schon ins rollen gekommen...

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Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
22. Mai 2011, 05:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Leo Kühberger: Car(e) Workers. Große Krise und (noch) kleine Kämpfe in der Steiermark

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25. Mai 2011, 22:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag Fincantieri (Schiffswerften) Italien Antworten mit Zitat
Es scheint, dass über 2500 Entlassungen bei den Schiffswerften Fincantieri vom Schatzamt (welches die Inhaberin von Fincantieri ist) beschlossen wurde.

Es gab ziemlich militante und gewaltätige Demonstrationen vor den regionalen Ratshäusern (die Videobeiträge mit gewaltätigen Szenen wurden verdunkelt..., siehe auch das Forum http://napolioltre.forumfree.it/?t=55847318)


#at=15

Direkt auf YouTube funktionierts doch noch, die Bilderserie mit der Demo von Genova:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=HI2kdiJWezc
26. Mai 2011, 09:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag Weiter gehts.. Antworten mit Zitat
Heute demonstrierten über 10 000 Leute in Genova. Diesmal machten auch Studenten und Kleinunternehmer mit, da der Hafen für Genova etwa die Bedeutung der "Officine" in Bellinzona besitzt. Es gab schon in den 80ern ziemlich massive Auseinandersetzungen mit dem Staat und seinen Repressionskräften. Diesmal weitet sich hoffentlich die Bewegung aus, da der Arbeitsplatzabbau mehrere Städte betrifft und jetzt schon die Studenten sich mit den Arbeitern solidarisiert haben, könnte eine bessere Ausgangsbasis sein als damals. Die Bewegung litt damals am Regionalismus (wie bei uns der Kantönligeist).

http://genova.repubblica.it/cronaca/2011/05/27/foto/sestri_diecimila_per_la_fincantieri-16825427/1/
27. Mai 2011, 22:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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danke für die infos! wie schätzt du diese kämpfe ein - ich verstehe kein italienisch, aber soweit ich das sehe, sind die gewerkschaften abwesend? wer organisiert die kundgebungen? wurden die leute bereits entlassen oder gabs erst eine ankündigung? was steht auf den schildern mit den jahreszahlen? wenn du schreibst, die studenten hätten sich angeschlossen, wie müssen wir uns das vorstellen - aus welchen interessen nehmen diese daran teil und stehen dahinter politische organisationen? dann würde mich auch interessieren, mit welchen forderungen die leute auf die strasse gehen. geht es "nur" um den erhalt der arbeitsplätze oder gehen die forderungen darüber hinaus (was steht beispielsweise auf den transparenten)?

viele fragen, hoffe du hast ein paar antworten ;-)

hier ein schöner artikel zu fincantieri in palermo, 2009:
http://www.schattenblick.de/infopool/medien/altern/sozz1343.html

tönt ja ziemlich krass, was da zur zeit in ganz italien abgeht:

Zitat:
Rom – Seit Tagen streiken und protestieren die Arbeiter der Fincantieri an den verschiedenen Standorten des Schiffbauunternehmens, unter anderem in Genua, Ancona, Palermo, La Spezia, Porto Marghera und Castellammare. Unter dem Vorwand der negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise plant die Unternehmensführung einen Umbau des Unternehmens und damit einhergehend einen Personalabbau. Während Industrieminister Paolo Romani davon spricht, dass die Situation des staatlichen Unternehmens unter Kontrolle sei und dass man auf konkrete Pläne warte, kritisiert die Opposition die Untätigkeit der Regierung.

Zu starken Spannungen ist es am Mittwoch in Castellammare di Stabia (Neapel) gekommen, wo Arbeiter die Züge der Circumvesuviana und die Hauptzufahrtsstraße der Stadt blockieren. Auch das Rathaus der Kleinstadt ist von Arbeitern besetzt worden. Bürgermeister Luigi Bobbio (PdL) forderte ein Ende der Proteste und verlangt vom Präfekten einen Einsatz der Ordnungskräfte. Den Staat bat er, im Notfall das Militär zur Auflösung der Kundgebungen zu schicken.

quelle: http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2011/05/25/fincantieri-streiks-und-kundgebungen-in-ganz-italien.html

EDIT: bei libcom gibts auch einen kurzen artikel dazu - http://libcom.org/news/clashes-italian-ports-over-job-cuts-25052011

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
28. Mai 2011, 03:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Hehe:

http://napoli.repubblica.it/cronaca/2011/05/24/news/fincantieri_rabbia_operaia_distrutte_due_statue_di_valore-16677019/

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28. Mai 2011, 12:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
In Holland sind die Tram-ArbeiterInnen ein wenig weiter, als die VBZlerInnen:

Zitat:
Op 7, 8 en 9 juni rijden er in Amsterdam, Den Haag en Rotterdam geen trams, bussen en metro’s. Het personeel staakt 24 uur om bezuinigingen en massaontslag te voorkomen. De regering en zijn gedoogpartner willen alleen al in Amsterdam honderden banen schrappen en tientallen miljoenen korten op het OV. Dit zal neerkomen op gemiddeld 40 procent minder stadsvervoer.

http://socialisme.nu/blog/nieuws/15856/stop-de-afbraak-van-ons-ov-solidariteit-met-de-stakers/


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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
30. Mai 2011, 23:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag @savo, Entlassungen "Fincantieri" Antworten mit Zitat
Zitat:
danke für die infos! wie schätzt du diese kämpfe ein - ich verstehe kein italienisch, aber soweit ich das sehe, sind die gewerkschaften abwesend? wer organisiert die kundgebungen? wurden die leute bereits entlassen oder gabs erst eine ankündigung? was steht auf den schildern mit den jahreszahlen? wenn du schreibst, die studenten hätten sich angeschlossen, wie müssen wir uns das vorstellen - aus welchen interessen nehmen diese daran teil und stehen dahinter politische organisationen? dann würde mich auch interessieren, mit welchen forderungen die leute auf die strasse gehen. geht es "nur" um den erhalt der arbeitsplätze oder gehen die forderungen darüber hinaus (was steht beispielsweise auf den transparenten)?


Wie man beim untenstehenden Link sieht, führen die Gewerkschaften die Arbeiter wieder in die Kirche. Ich hoffe nicht auf alle Ewigkeit (Amen).

Weitere Infos, was z. B. in Genua passiert muss ich dann noch zusammenkratzen (Indymedia Genova hat etwas z. B.). Den untenstehenden Link kommentiere und übersetze ich nicht weiter, da es klar ist was die herrschende Klasse für Strategien fährt, in Süditalien die Kirche, bei uns die "direkte Demokratie" etc., etc.


http://www.stabiachannel.it/news/index.asp?idnews=24134
01. Juni 2011, 15:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag "Fincantieri": Jobbabbauplan vorerst stillgelegt Antworten mit Zitat
Scheint sich doch gelohnt zu haben, dass die Arbeiter vorerst in Kirche gegangen sind und dann abgewartet haben was passiert (alles Gute kommt von oben oder in diesem Fall von den Gewerkschaften und dem Staat).
Der Plan die über 2500 Entlassungen durchzusetzen, wurde voererst einmal stillgelegt. Ich vermute einmal, dass aufgrund des massiven Widerstands der Arbeiter in den verschiedenen Städten, sich die Regierung Berlusconi nicht noch mehr ins schlechte Licht setzen wollte. Nach den letzten massiven Wahlniederlagen auf regionaler Ebene, versucht ja seine Regierung weiterhin an der Macht zu bleiben, da könnte ihm ein solcher Arbeitskonflikt in einer der weltgrössten Werften sehrwahrscheinlich doch mehr schaden als nützen. Der italienische Unternehmerverband ist natürlich stocksauer auf Berlusconi, weil er ständig die nötigen Reformen, damit Italien auf dem Weltmarkt wieder konkurrenzfähig wird, wieder verschiebt (ein Ausdruck davon ist auch, dass er mit seinem Finanzminister Tremonti immer wieder Streit bekommt, da er die nötigen Reformen blockiert). Die italienische Bourgeosie muss sich wohl noch ein bisschen gedulden, bis sie endlich die italienischen Blairs und Schröders an die Macht bringen kann, damit diese dann die massiven Angriffe auf die Arbeiterklasse durchführen, die sie so schön harmlos als "Reformen" betitelt haben.
(Fincantieri ist übrigens ein staatlicher Betrieb.)
03. Juni 2011, 13:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Krabbenfischer beenden vierwöchigen Streik und Fangstopp

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Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
05. Juni 2011, 22:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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http://www.brooklynrail.org/2011/06/express/the-economic-crisis-in-fact-and-fictionpaul-mattick-with-john-clegg-and-aaron-benanav

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A slave is one who waits for someone to come and free him. - Ezra Pound
07. Juni 2011, 13:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die ArbeiterInnen des Öffentlichen Verkehrs in Tschechien legen am Pfingstmontag die Arbeit nieder:

Riesen-Streik legt Tschechien lahm

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11. Juni 2011, 21:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Wegen der Ereignisse in Griechenland fast unbemerkt über die Bühne gegangen:

Ungarische Gewerkschaften protestieren gegen Sparpläne

Streik gegen Sparpläne legt Tschechiens Bahnverkehr lahm

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16. Juni 2011, 19:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Neuer Artikel auf der Seite von Wildcat:

In unseren Händen liegt eine Macht: Eine weltweite Streikwelle, Sparprogramme und die politische Krise der Global Governance

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18. Juni 2011, 13:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Neuer Artikel auf der Seite von Wildcat:

In unseren Händen liegt eine Macht: Eine weltweite Streikwelle, Sparprogramme und die politische Krise der Global Governance


Empfehlenswert! Ist die Trennung in ökonomische und politische Kämpfe heute eh (tendenziell) bedeutungslos geworden? Der Text zeigt ein paar sehr aufschlussreiche Zusammenhänge auf.

Zum Thema "Griechenlandhilfe", hier ein sehr guter Beitrag:



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20. Juni 2011, 14:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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nettes video... schaut euch doch mal genau an, von wo die geldnoten da hergeflogen kommen.. haha!

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
20. Juni 2011, 16:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Pressluftpinocchio
Schraubenverdreher


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"Wenn ein Haus abbrennt, dann lohnt es sich nicht eine lange Debatte über die Konstruktionsfehler des Hauses zu führen, sondern dann muss man das Haus löschen."

Das Zitat triffts auf den Punkt: Symptome bekämpfen, aber nie die Ursache (Kapitalismus) anpacken.

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20. Juni 2011, 20:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Savo



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Zitat:
Paul Mattick’s most recent book, Business as Usual: The Economic Crisis and the Future of Capitalism, was just published by Reaktion Books. In late April, he sat down with John Clegg and Aaron Benanav of the journal Endnotes.


http://www.brooklynrail.org/2011/06/express/the-economic-crisis-in-fact-and-fictionpaul-mattick-with-john-clegg-and-aaron-benanav

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
23. Juni 2011, 10:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Zitat:
26.6.2011 10.54 Uhr

Poststreik in Kanada: Parlament zwingt Streikende zur Arbeit

Seit fast zwei Wochen streiken in Kanada die Postangestellten. Nun hat das Parlament diesen Streik per Gesetz beendet.

Die Abgeordneten des Unterhauses stimmten einem Entwurf zu, der die Postangestellten Anfang Woche zurück an ihre Arbeitsplätze zwingt. Es gilt als sicher, dass auch die zweite Kammer dem Beschluss zustimmt.

Auslöser des Streiks waren Lohnverhandlungen zwischen der Gewerkschaft und der kanadischen Post. Wie viel mehr Lohn die Postangestellten künftig erhalten werden, wird eine Schlichtungsstelle entscheiden.

http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/nachrichtenticker/oid.8f0eda592c500d95e318010b59af9b0e.html?s=in


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27. Juni 2011, 14:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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"Empörte" Arbeiter aus Italien: http://gis.blogsport.de/2011/06/26/indignados-ein-papier-der-commissione-lavoro-aus-rom/

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28. Juni 2011, 13:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Pressluftpinocchio hat Folgendes geschrieben:
"Wenn ein Haus abbrennt, dann lohnt es sich nicht eine lange Debatte über die Konstruktionsfehler des Hauses zu führen, sondern dann muss man das Haus löschen."

Das Zitat triffts auf den Punkt: Symptome bekämpfen, aber nie die Ursache (Kapitalismus) anpacken.


ja besonders schön bei dem beispiel auch, dass das haus und das feuer ein- und dasselbe sind, das ist die lüge von diser metapher.

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argumentum ad baculum
28. Juni 2011, 14:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Massive Streiks von Ölarbeitern in Kasachstan:

Striking oil workers attempt to break news blockade

Zitat:
Oil workers strikes in West Kazakhstan are now into their second month of taking strike action. The employers appear to have decided to hold back from more repression and instead are attempting to exhaust workers. The Kazakhstan media are putting forward a wave of propaganda in an attempt to undermine support for the strike, claiming that most workers have “returned to work”.


Diskussionsthreads:

Libcom

Urban75

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02. Juli 2011, 12:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Artikel in der Jungle zur Entwicklung in Italien:

Empört gegen die Krise

Zitat:
Auch Italien hat seine »Bewegung der Empörten«. Bisher wurden keine Plätze dauerhaft besetzt, aber der Protest der prekär Beschäftigen wird größer. Trotz der sozialen Proteste und der verlorenen Kommunalwahlen und Volksentscheide hält Silvio Berlusconis Mehrheit im Parlament.


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02. Juli 2011, 13:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Auch die Niederlanden kommen unter die Räder:

WSWS: Niederlande: Drastische Haushaltskürzungen

Es gibt auch etwas Widerstand dagegen, der aber scheinbar noch nicht so toll ist:

http://www.globalinfo.nl/Nieuws/aanhoudend-protest-tegen-bezuinigingen.html

Bei Revleft gibts einen Thread:

http://www.revleft.com/vb/protest-tegen-bezuinigingen-t157574/index.html

Edit: Es gibt schon seit längerem einen Streik in einem Altersheim. Flugblatt der IKS Holland, des Anarchosyndikalstischen Bund (ASB) und den Kritischen Studenten Utrecht (KSU):

http://nl.internationalism.org/node/882

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07. Juli 2011, 23:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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diese protagonisten kommen mir doch bekannt vor!

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Hellweg-bereitet-Massenentlassung-bei-Swissmetal-vor/story/26469446

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argumentum ad baculum
08. Juli 2011, 07:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Massendemos auch in Malaysia

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15223523,00.html

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10. Juli 2011, 19:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag Streik legt weltgrösste Goldmine lahm Antworten mit Zitat
http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Streik-legt-die-weltgroesste-Goldmine-lahm-/story/22053209

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“Der reissende Strom wird gewalttätig genannt, aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig!” (B. B.)
www.banlieue.blogsport.de
12. Juli 2011, 19:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Savo



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Zitat:
The transitional phase of the crisis: The era of riots
The capital relation cannot overcome its reproduction crisis. This crisis, now, is not merely a financial one. It is increasingly taking the form of a generalised social crisis. Capital would have a chance to overcome the crisis, only if the destructive process produced by the crisis was to function in a full scale. A new cycle of accumulation could only start through a devaluation or an immediate destruction of productive capital of significant value (more importantly, through the devaluation / renewal of fixed capital), followed by a restructuring of the mode of production.


http://www.blaumachen.gr/2011/07/the-transitional-phase-of-the-crisis-the-era-of-riots/#comments

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
18. Juli 2011, 02:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Zum Eisenbahnerstreik in der Tschechei:

Some notes on, but not limited to, the transit strike of June 16 (Kolektivne proti kapitalu, KPK)

http://libcom.org/library/some-notes-not-limited-transit-strike-june-16-kolektivne-proti-kapitalu-kpk

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19. Juli 2011, 03:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Anonymous verbreitet momentan solche Videos in diversen Sprachen:

#at=429

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“Der reissende Strom wird gewalttätig genannt, aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig!” (B. B.)
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22. Juli 2011, 20:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Savo



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"das ist keine anarchie, das ist widerstand"

ja, klar. sich gross im stil 'V for Vendetta' praesentieren und dann solchen quatsch rauslassen... diese nerds wuerden besser mal den comic lesen und verstehen.

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
24. Juli 2011, 15:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Savo hat Folgendes geschrieben:
"das ist keine anarchie, das ist widerstand"

ja, klar. sich gross im stil 'V for Vendetta' praesentieren und dann solchen quatsch rauslassen... diese nerds wuerden besser mal den comic lesen und verstehen.


Genau - und hat mal jemand mitgezählt wie oft der Typ "friedlich" sagt?!

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Das ist die Verrücktheit einer Gesellschaft, die sich von einem Sachzwang bestimmen lässt, der nur existiert, weil ihn die einen selbst praktizieren und die anderen sich ihn aufherrschen lassen.
24. Juli 2011, 16:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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gezählt hab ich nicht, der ansatz gefällt mir aber....

p.s. obwohl bei diesem video mehr durchscheint, dass sie sich ihren inhalts nicht so 100% bewusst sind. jedoch gefällt mir die aussage, dass der protest friedlich sein soll, man aber gleichzeitig auf gewaltsame reaktion vorbereitet sein soll.
24. Juli 2011, 21:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Behemoth



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XD
Wer den Comix von V wie Vendetta gelesen hat...
Im Comix wird sehr oft und sehr brutale gewalt benutzt...
xD

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"ihr aber werdet die soziale Frage wissenschaftlich lösen, d.h. mit euerm grossen Maule. Der brutalen Herrschaft gegenüber seid ihr fein, d.h. ihr seid selber mehr oder weniger Bourgeois. Nur weiter, ihr anständigen Leute, die soziale Frage aber wird brutal gelöst werden; der Racheruf der Unterdrückten wird brutal ertönen" - Der Communist, N°17, 1893
25. Juli 2011, 01:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Auch das noch:
Vor wenigen Tagen gab die ins Visier der US-Behörden geratene Hackergruppe Anonymous bekannt, Internetseiten der Nato geknackt und grosse Mengen vertrauliche Daten entwendet zu haben. Die meisten Dokumente könnten aber nicht veröffentlicht werden, weil dies «verantwortungslos» wäre, teilte Anonymous am Donnerstag mit.


http://www.bernerzeitung.ch/digital/internet/Warnung-vor-digitalen-Anschlaegen-auf-weiche-Ziele/story/28513387

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25. Juli 2011, 08:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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http://www.20min.ch/digital/webpage/story/Anonymous-blamiert-Italiens-Cyberpolizei-14462748

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Melnitz



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http://www.afrika-travel.de/suedafrika-news/0379-suedafrika-150000-minenarbeiter-streiken.html

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27. Juli 2011, 02:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Konsequenz der Minenstreiks: Streikwelle treibt Rohstoffpreise

http://www.boerse-online.de/rohstoffe/nachrichten/meldungen/:Rohstoffe--Streikwelle-treibt-Rohstoffpreise/627880.html

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27. Juli 2011, 16:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag Chile Antworten mit Zitat
http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/welle_der_sozialen_unruhe_in_chile_1.11702786.html

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30. Juli 2011, 13:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Melnitz



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Beitrag Re: Chile Antworten mit Zitat
Banlieusard hat Folgendes geschrieben:
http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/welle_der_sozialen_unruhe_in_chile_1.11702786.html


Es gibt jetzt auch auf Libcom einen Bericht und Thread dazu:

http://libcom.org/news/chilean-miners-strike-join-wave-protest-against-government-04082011

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04. August 2011, 19:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Hafenarbeiter streiken für mehr Geld

Auch Busfahrer streiken

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06. September 2011, 12:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/agenturen-ticker/Tausende-indonesische-GoldminenArbeiter-streiken-fuer-mehr-Geld/story/29774214

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15. September 2011, 19:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Streiknews aus aller Welt:

Streik in Metallwerk in Georgien

Streik bei Toyota Australien

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15. September 2011, 19:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag Mobilisierungen USA und Frankreich Antworten mit Zitat
In New York wurde heute die Wallstreet Besetzung, zu der Anonymous aufgerufen hatte und die rund eine Woche gedauert hat, gewaltsam geräumt:


Anscheinend bilden sich nun aber Protestkommittees auch in anderen Städten. Interessant. Ist die USA doch eines der westlichen Länder, in denen die wirtschaftliche Lage des Volkes am prekärsten ist. Bis jetzt hat das alles nur die Tea-Party-Bewegung kanalisizu kanalisieren gewusst.


Die Empörten schaffen es anscheinend auch in Frankreich zunehmend die Menschen zu mobilisieren. Seit Monaten versuchen kleine Gruppen Plätze zu besetzen und veranstalten Demos. Nun bilden sich an den Gymnasien und Unis Arbeitsgruppen, welche sich der Mobilisierungen anschliessen wollen. Am Dienstag sollen erste Schulen besetzt werden und grössere Kundgebungen stattfinden. Wie schnell das in Frankreich eine Dynamik entwickeln kann und das ganze Land Kopf steht, wissen wir alle.

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25. September 2011, 21:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Danger Mines!!



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Beitrag Re: Mobilisierungen USA und Frankreich Antworten mit Zitat
Banlieusard hat Folgendes geschrieben:
In New York wurde heute die Wallstreet Besetzung, zu der Anonymous aufgerufen hatte und die rund eine Woche gedauert hat, gewaltsam geräumt:


Anscheinend bilden sich nun aber Protestkommittees auch in anderen Städten. Interessant. Ist die USA doch eines der westlichen Länder, in denen die wirtschaftliche Lage des Volkes am prekärsten ist. Bis jetzt hat das alles nur die Tea-Party-Bewegung kanalisizu kanalisieren gewusst.


Die Empörten schaffen es anscheinend auch in Frankreich zunehmend die Menschen zu mobilisieren. Seit Monaten versuchen kleine Gruppen Plätze zu besetzen und veranstalten Demos. Nun bilden sich an den Gymnasien und Unis Arbeitsgruppen, welche sich der Mobilisierungen anschliessen wollen. Am Dienstag sollen erste Schulen besetzt werden und grössere Kundgebungen stattfinden. Wie schnell das in Frankreich eine Dynamik entwickeln kann und das ganze Land Kopf steht, wissen wir alle.


wenn du mehr hoerst oder weisst aus F, waer ich dir dankbar dies zu posten.

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Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
26. September 2011, 15:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Behemoth



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Beitrag Re: Mobilisierungen USA und Frankreich Antworten mit Zitat
Banlieusard hat Folgendes geschrieben:
In New York wurde heute die Wallstreet Besetzung, zu der Anonymous aufgerufen hatte und die rund eine Woche gedauert hat, gewaltsam geräumt:

Dass ganze sieht ja ganz schön masochistisch aus...
Und ihre Anonymität ham sie so auch grad verloren...

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27. September 2011, 19:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Geile Siech. Ziend üch de mal ine: http://www.n-tv.de/panorama/Boersenhaendler-entbloesst-sich-selbst-article4403836.html

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
28. September 2011, 12:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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sieht aber schon geau gleich aus wie der eine yes-men ^^ die sind übrigens auch geil, ich erinnere mich an eine szene wo die an einer wto-verhandlung oder etwas in der art ein seminar machten und der voller enthusiasmus die vorteile von freien lohnarbeitern gegenüber sklaven aufzählte und nachrechnete warum sie billiger kommen. die audienz machte sich notizen. question

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argumentum ad baculum
28. September 2011, 12:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag March against cuts in Manchester Antworten mit Zitat


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03. Oktober 2011, 11:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
lazlo wanda



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Quantas' Flotte bleibt am Boden dank Streik

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29. Oktober 2011, 11:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Tut sich da auch in Portugal was?

Heißer Herbst in Portugal

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16. November 2011, 23:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Ein Bericht zum Generalstreik in Portugal vom 24. November von der portugiesischen Sektion der Internationalen Arbeiterassoziation (IWA - AIT):

Portugal: About the austerity measures and the last general strike

Zitat:
This strike was strong on the public transports sector and affected the activity of schools, hospitals and garbage collection. The activity of airports was also reduced. Some big factories like Volkswagen/Autoeuropa also stopped production due to the strike. But on the retail and private services sector, where there is a high concentration of precarious and poorly paid workers, the strike went almost unnoticed. Fear of retaliations by the bosses continues to obstruct the mobilization of these workers and only the absence of public transports makes an excuse for participation on the strike.

This time, the unions organized demonstrations across the country. In Lisbon, a demonstration organized by the CGTP went until the Parliament, followed by another one convoked by the 15th October/“Indignados” movement. In front of the Parliament the participants of the second demonstration were met with a CGTP security line which tried to prevent them from uniting with the CGTP workers. A couple of hours latter, an attempt by a quite heterogeneous mass of demonstrators to break the police lines and occupy the stairways of the parliament caused some small clashes with the police. Seven demonstrators were detained and are now facing trials for offenses and aggressions against the police. Some were beaten by the police. A video of a demonstrator being beaten by an undercover cop has circulated around the web and was showed in television. In response, the police started an already familiar media campaign trying to portrait the detained demonstrators as “dangerous radical anarchists”.


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12. Dezember 2011, 16:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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In Belgien geht es in letzter Zeit auch öfters ab - vor allem im Bahnsektor.
Es handelt sich dabei teilweise um sehr spontane kurze Arbeitsniederlegungen, vor allem
gegen die miesen Sicherheitsbestimmungen, bzw. gegen die fehlende Zeit, diese
durchzusetzten.

Belgien: Schon vor dem Generalstreik fallen Züge aus

aktuell:
Zitat:
Die Arbeitnehmer vieler Verkehrsbetriebe und Behörden protestieren mit dem Großstreik gegen die geplanten Kürzungen im Rentensystem, die am Donnerstag Thema im belgischen Parlament sind. Unter anderem soll das Eintrittsalter für den Vorruhestand von 60 auf 62 Jahre angehoben werden.


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22. Dezember 2011, 01:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Leuk!

Zitat:
22.12.2011

Wilder Streik in Belgien

Von Arne Baillière

In Belgien sind die Beschäftigten des öffentlichen Bahnverkehrs am Mittwoch in einen »wilden Streik« getreten. Ohne Vorankündigung hatten die Angestellten der staatlichen Eisenbahngesellschaft SNCB die Arbeit niedergelegt, wodurch vor allem im französischsprachigen Landesteil der Zugverkehr nahezu vollständig zusammenbrach. Am heutigen Donnerstag wollen die Beschäftigten im öffentlichen Dienst die Arbeit niederlegen, für den 31. Januar ist ein landesweiter Generalstreik angekündigt.

Der Gewerkschaftsbund für den öffentlichen Dienst, CGSP, verteidigte die spontane Protestaktion: »Wenn man den Leuten sagt, daß sie mehr arbeiten sollen, um weniger zu verdienen, bekommt man direkt eine solche Reaktion. Wir kämpfen für alle Bürger gegen diesen Angriff auf die Renten.« Der Streik werde bis zum heutigen Donnerstag weitergehen und sich dem Ausstand der anderen Staatsbediensteten anschließen. Aber auch darüber hinaus könne die Aktion weiterlaufen, warnte die Gewerkschaft: »Wir sind bereit, bis zum Jahresende weiterzustreiken, also auch während der Weihnachtsfeiertage.«

Noch am Freitag will die belgische Regierung in für das Land ungewohnter Eile das neue Rentengesetz im Parlament abstimmen lassen. Es sieht eine allgemeine Erhöhung des Rentenalters auf 65 Jahre und eine drastische Kürzung der Rentenzahlungen vor. Der liberale Rentenminister Vincent van Quickenborne verkündete bereits vor zwei Wochen gegenüber Journalisten, »der Zug der Reformen« sei »unhaltbar in Schwung gekommen« und werde sich nicht mehr aufhalten lassen. Doch die Kritik an seinem Vorgehen reicht inzwischen bis in die Regierungskoalition. Er habe als relativ junger und unerfahrener Minister die Krise selbst verursacht, heißt es hinter vorgehaltener Hand.

Der Druck der Gewerkschaften, die eigentlich erst für den 31. Januar zu einem Generalstreik aufgerufen hatten, sich aber von der Schnelligkeit des Ministers nicht überrumpeln lassen wollten, scheint bereits erste Erfolge nach sich zu ziehen. So kündigte das Kabinett Ausnahmen für Bahnarbeiter, Polizisten und das Militärpersonal im neuen Gesetz an. Dadurch soll es den Angehörigen dieser Berufe möglich bleiben, schon mit 55 Jahren in den Vorruhestand zu gehen. Außerdem wurde eine außerordentliche Konsultationsrunde zwischen der belgischen Sechsparteienregierung und den Gewerkschaften einberufen, die zeitgleich mit dem Streik am heutigen Donnerstag stattfinden soll. Der Vorsitzende des sozialdemokratisch orientierten Gewerkschaftsbundes ABVV/FGTB, Rudy De Leeuw, drohte dennoch mit weiteren Aktionen: »Der Streik ist eine Warnung an die öffentlichen und privaten Unternehmer, damit sie uns zu den Reformen konsultieren.« Es gehe nicht nur um die Renten, sondern auch um Themen wie die Lohnindexierung, die Anpassung der Einkommen an die Steigerung der Lebenshaltungskosten. »Wir stehen vor einem entscheidenden Tag«, so De Leeuw. Es stelle sich die Frage, ob die Regierung das nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffene belgische Sozialmodell zerstören will.

Vor allen in der Wallonie, dem französischsprachigen Landesteil, würde die Rentenreform Hunderttausende Menschen in Armut stürzen, obwohl Ministerpräsident Di Rupo noch bei seinem Amtsantritt erklärt hatte, »die Witwen und Waisen des Landes« nicht seinem Sparkurs unterwerfen zu wollen.

http://www.jungewelt.de/2011/12-22/054.php


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22. Dezember 2011, 01:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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http://www.konicz.info/?p=1976

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23. Dezember 2011, 12:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Eisenbahner in Portugal in dreitägigem Ausstand, 80% der Züge fallen aus:

Zitat:
Die staatliche Eisenbahngesellschaft verzeichnete im selben Zeitraum des Vorjahres etwa eine Million Passagiere.


also richtig fies, und das zur Weihnachtszeit.

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/zugverkehr_in_portugal_von_streiks_behindert_1.13824077.html

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24. Dezember 2011, 14:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Die Streiken wenigstens dann, wenns wirklich weh tut.

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24. Dezember 2011, 15:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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grade irgendwas von mike davis gesucht und dabei einen vortrag+diskussion ( http://internationalist-perspective.org/blog/2011/07/24/internationalist-perspective-public-meeting-in-seattle-august-11/ ) mit jemandem von internationalist perspective gefunden:



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01. Januar 2012, 22:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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http://www.punkto.ro/articles/Strassenproteste_in_Rumaenien:_Tag_3-3500.html

in rumänien kommt es zur zeit zu massiven protesten gegen die krisenpolitik der regierung. seit freitag sind in ganz rumänien tausende menschen auf der strasse und heute eskalierten diese erstmals. es kommt bis zur stunde zu riots.

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15. Januar 2012, 23:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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Paul Mattick: Roots of the Crisis
http://vimeo.com/30071973

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06. Februar 2012, 00:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Was auch noch passiert auf der Welt:

Slowenien: Massenstreik der Beamten

Protest gegen Sparpaket

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19. April 2012, 23:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Nach Slowenien geht auch in der Tschechei etwas:

Zitat:
Prag stellt Systemfrage

Von Tomasz Konicz

Tschechien hat am vergangenen Wochenende die größten Proteste seit dem Ende des Staatssozialismus vor mehr als 20 Jahren erlebt. Mit einer Massendemonstration in Prag lieferten Gewerkschaften, linke Parteien und Oppositionsgruppen eine kraftvolle Antwort auf den rabiaten Sparkurs der Rechtsregierung von Premier Petr Necas. Laut Polizeiabgaben haben am Samstag bis zu 90000 Menschen in der tschechischen Hauptstadt demonstriert, die Veranstalter sprechen von 120000 Demonstranten. Sowohl die Kommunistische Partei Böhmens und Mährens (KSCM) als auch die So­zialdemokraten (CSSD) unterstützten die Proteste.

Die Demonstranten forderten die Rücknahme der bereits beschlossenen Kürzungen und der geplanten Reformen des Renten- und Gesundheitswesens. Immer wieder wurden Rufe nach einem Sturz der Regierung laut. Auf Transparenten wurde aber auch eine Überwindung des kapitalistischen Systems gefordert: »Wir wollen keinen Kapitalismus«, oder »Blöder Kapitalismus, blöde Regierung, blöde Kürzungen«, lauteten die Parolen auf etlichen Spruchbannern. Viele Demonstranten äußerten ihre Empörung über die sich beständig verschlechternden Lebensumstände: »Ich muß drei Jobs annehmen, um über die Runden zu kommen«, erklärte etwa ein aus der Stadt Ostrava Angereister.

Bei seiner Ansprache forderte auch Jaroslav Zavadil, der Vorsitzende der Böhmisch-Mährischen Gewerkschaftskonföderation (CMKOS), die ohnehin taumelnde Regierung Necas auf, »ihren Hut zu nehmen« und den Weg für Neuwahlen freizumachen. Bereits im Vorfeld der Großdemonstration machte Zavadil darauf aufmerksam, daß die Erhöhungen der Lohn- und Mehrwertsteuer sowie die Anhebung der Krankenversicherungsbeiträge für den tschechischen Durchschnittsverdiener zu einer jährlichen Mehrbelastung von rund 460 Euro führen würden. »Wenn diese Reformen durchgesetzt werden, finden wir uns sehr schnell in derselben Situation wie Griechenland wieder«, warnte er. Gewerkschaftsführer Bohumir Dufek drohte mit einem Generalstreik, sollte die Rechtskoalition ihren Sozial­kahlschlag fortsetzen: »Wir werden das Land lähmen, bis die Regierung stürzt.«

Laut Umfragen sprechen sich inzwischen rund zwei Drittel aller Tschechen für vorgezogene Neuwahlen aus. Gleichzeitig ist ein Regierungssturz mitsamt Neuwahlen derzeit nicht unwahrscheinlich. Die von internen Zerwürfnissen und Korrup­tionsskandalen geplagte Koalition will am heutigen Montag über ihre Zukunft entscheiden – mit ungewissem Ausgang. Die jüngste Regierungskrise wurde durch die stellvertretende Ministerpräsidentin Karolina Peake ausgelöst, die aus ihrer unter schwindender Popularität leidenden Partei »Öffentliche Angelegenheiten« (VV) austrat und dieser »destruktive und irrationale Schritte« vorwarf. In einer ersten Stellungnahme betonte der Vorsitzende der VV, Radek John, daß seine Partei unbedingt alles vermeiden müsse, was zu Neuwahlen führen könnte, um angesichts der herrschenden politischen Großwetterlage »eine Regierung von Kommunisten und Sozialdemokraten« zu verhindern. Auf antikommunistische Ressentiments griff auch Premier Necas in einer ersten Reaktion auf die Proteste zurück, indem er Kommunisten und Sozialdemokraten beschuldigte, die Demonstrationen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Die Kürzungen seien im besten Interesse des Landes, behauptete Necas.

http://www.jungewelt.de/2012/04-23/038.php


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22. April 2012, 21:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
cuervo



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Wohnort: Im Keller

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Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Nach Slowenien geht auch in der Tschechei etwas:

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Prag stellt Systemfrage

Von Tomasz Konicz

Tschechien hat am vergangenen Wochenende die größten Proteste seit dem Ende des Staatssozialismus vor mehr als 20 Jahren erlebt. Mit einer Massendemonstration in Prag lieferten Gewerkschaften, linke Parteien und Oppositionsgruppen eine kraftvolle Antwort auf den rabiaten Sparkurs der Rechtsregierung von Premier Petr Necas. Laut Polizeiabgaben haben am Samstag bis zu 90000 Menschen in der tschechischen Hauptstadt demonstriert, die Veranstalter sprechen von 120000 Demonstranten. Sowohl die Kommunistische Partei Böhmens und Mährens (KSCM) als auch die So­zialdemokraten (CSSD) unterstützten die Proteste.

Die Demonstranten forderten die Rücknahme der bereits beschlossenen Kürzungen und der geplanten Reformen des Renten- und Gesundheitswesens. Immer wieder wurden Rufe nach einem Sturz der Regierung laut. Auf Transparenten wurde aber auch eine Überwindung des kapitalistischen Systems gefordert: »Wir wollen keinen Kapitalismus«, oder »Blöder Kapitalismus, blöde Regierung, blöde Kürzungen«, lauteten die Parolen auf etlichen Spruchbannern. Viele Demonstranten äußerten ihre Empörung über die sich beständig verschlechternden Lebensumstände: »Ich muß drei Jobs annehmen, um über die Runden zu kommen«, erklärte etwa ein aus der Stadt Ostrava Angereister.

Bei seiner Ansprache forderte auch Jaroslav Zavadil, der Vorsitzende der Böhmisch-Mährischen Gewerkschaftskonföderation (CMKOS), die ohnehin taumelnde Regierung Necas auf, »ihren Hut zu nehmen« und den Weg für Neuwahlen freizumachen. Bereits im Vorfeld der Großdemonstration machte Zavadil darauf aufmerksam, daß die Erhöhungen der Lohn- und Mehrwertsteuer sowie die Anhebung der Krankenversicherungsbeiträge für den tschechischen Durchschnittsverdiener zu einer jährlichen Mehrbelastung von rund 460 Euro führen würden. »Wenn diese Reformen durchgesetzt werden, finden wir uns sehr schnell in derselben Situation wie Griechenland wieder«, warnte er. Gewerkschaftsführer Bohumir Dufek drohte mit einem Generalstreik, sollte die Rechtskoalition ihren Sozial­kahlschlag fortsetzen: »Wir werden das Land lähmen, bis die Regierung stürzt.«

Laut Umfragen sprechen sich inzwischen rund zwei Drittel aller Tschechen für vorgezogene Neuwahlen aus. Gleichzeitig ist ein Regierungssturz mitsamt Neuwahlen derzeit nicht unwahrscheinlich. Die von internen Zerwürfnissen und Korrup­tionsskandalen geplagte Koalition will am heutigen Montag über ihre Zukunft entscheiden – mit ungewissem Ausgang. Die jüngste Regierungskrise wurde durch die stellvertretende Ministerpräsidentin Karolina Peake ausgelöst, die aus ihrer unter schwindender Popularität leidenden Partei »Öffentliche Angelegenheiten« (VV) austrat und dieser »destruktive und irrationale Schritte« vorwarf. In einer ersten Stellungnahme betonte der Vorsitzende der VV, Radek John, daß seine Partei unbedingt alles vermeiden müsse, was zu Neuwahlen führen könnte, um angesichts der herrschenden politischen Großwetterlage »eine Regierung von Kommunisten und Sozialdemokraten« zu verhindern. Auf antikommunistische Ressentiments griff auch Premier Necas in einer ersten Reaktion auf die Proteste zurück, indem er Kommunisten und Sozialdemokraten beschuldigte, die Demonstrationen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Die Kürzungen seien im besten Interesse des Landes, behauptete Necas.

http://www.jungewelt.de/2012/04-23/038.php



Es gibt nun einen Tschechien-Thread

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Demonstrationen sind niemals "vernünftig". Wir bringen unsere Forderungen immer so provokant vor, dass die Mächtigen uns niemals zufriedenstellen können und deshalb die Mächtigen bleiben. Wenn sie dann unsere Forderungen nicht erfüllen, machen wir, zu Recht, Krawall.

Der Beamte verhaftete mich im Namen des Gesetzes. Ich schlug ihn im Namen der Freiheit!
23. April 2012, 18:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Fluglotsen und Lissaboner U-Bahn im Streik

"Portugal hatte vor einem Jahr Finanzhilfen der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Höhe von 78 Milliarden Euro beantragt. Im Gegenzug für die Gelder muss Lissabon harte Sparauflagen erfüllen."

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Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben. Kurt Tucholsky

Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
18. Mai 2012, 18:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Flughafenstreik in der Türkei. 16 bis 18 Std. arbeiten am Tag. Harte Zustände um die Konkurrenzfähigkeit mit den anderen grossen Airlines aufrecht zu erhalten. Aber "der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht", auch wenn ich mir wünschte, er würde vorher schon zerbrechen...

Zitat:
The working hours in the air transportation sector can go up to 16-18 hours in Turkey. Certain companies are even forcing the cabin crew to sleep in the same rooms to reduce the workers cost when they have to stay outside their hometowns. In a situation like this when the workers have to work for long hours having slept only 2-3 hours before at the expense of their health, social life and human needs, a right such as “the right to strike” has to be out of the question!


http://libcom.org/news/turkish-airlines-strike-workers-against-bosses-union-13072012
23. Juli 2012, 21:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Endlich, endlich (!) hat die Phase Zwei in ihrer neuesten Ausgabe den Text von Bini Adamczak & Julia König freigeschaltet. Aber das Warten hat sich gelohnt. Ich hoffe es werden dadurch einige Denkprozesse ausgelöst im Umfeld der Phase Zwei...

Das Ende der Geschichte ist zu Ende

Zitat:
Die nächsten Jahre und Jahrzehnte werden wenig mit dem zu tun haben, was wir bisher als alltägliche und politische Normalität zu akzeptieren gezwungen waren.


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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
30. August 2012, 22:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Elmar Altvater wird alt und verfällt der Sozialdemokratie.

Getrennt lässt Europa sich nicht retten

Zitat:
Die Schlussfolgerung ist naheliegend. Der Grexit ist Bullshit, ein Spexit Spaniens oder Ital­exit Italiens ebenso. Die Frage ist eher, welches die adäquate Arena für die Rettung des Euro und für den Kampf mit den Krisentendenzen des kapitalistischen Akkumulationsprozesses ist. Es geht um die Bändigung des entfesselten Kapitalismus, um die Regulierung von Finanzmärkten, um sozial gesicherte Arbeitsplätze und um die Wende zu erneuerbaren Energien. Das sind Millenniumsaufgaben, und die lassen sich besser im grossen Massstab eines vereinig­ten Europa bewältigen als in einem durch den Spaltpilz der Finanzkrise getrennten und vermutlich zerrütteten ­Europa.


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12. September 2012, 20:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Beiträge: 1498

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Das ist doch schon ne ganze Weile so bei Altvater; mir kommt da spontan ATTAC in den Sinn.

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Power to the Pöbel!
12. September 2012, 23:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Interessant zu sehen, wer heutzutage wo zur sozialen Revolution aufruft:

http://uhupardo.wordpress.com/2012/10/07/rolf-hochhuth-revolution-statt-freundlicher-parlamentarischer-beschlusse/

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
07. Oktober 2012, 20:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Neben Südafrika, wird jetzt klar, zu was die linksextremen Fraktionen des Kapitals in den 70er-Jahren aufgerufen haben. Die Unterstützung eines palästinensischen Staats, war auch so was.

Zitat:
In Ramallah skandierten einige Jugendliche: "Früher kämpften wir für Palästina, jetzt kämpfen wir für einen Sack Mehl"[7].



Massenproteste in der Westbank gegen hohe Lebenshaltungskosten, die Arbeitslosigkeit und die palästinensische Autonomiebehörde

http://de.internationalism.org/node/2323
25. Oktober 2012, 18:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Beiträge: 1069

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Nestor's Übersicht der Euro Krise zum Jahresende:

http://nestormachno.blogsport.de/2012/12/09/zum-jahresausgang-ueberblick-ueber-die-euro-schuldenkrise/

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argumentum ad baculum
13. Dezember 2012, 17:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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