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parecon
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Danger Mines!!



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Beitrag parecon Antworten mit Zitat
zu meinem post bei occupy wallstreet gleich noch eine kritik der parecon.
gefunden hier:

http://libcom.org/forums/organise/parecons-albert-chavez-venezuelan-anarchists-07032011

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Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
05. Dezember 2011, 20:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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Wohnort: süsch no was?!

Beitrag Antworten mit Zitat
die woz:
http://www.woz.ch/artikel/2006/nr25/wissen/13530.html

oder:
http://de.economypoint.org/p/parecon.html

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Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
05. Dezember 2011, 20:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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Beitrag http://www.projektwerkstatt.de/anarchie/a_liberal.html Antworten mit Zitat
Parecon - krude Wirtschaftstheorie aus anarchistischen Kreisen
Die einzige umfassenden Wirtschaftstheorie, die in den letzten Jahren in breiteren Kreises des Anarchismus, aber auch im bürgerlichen Sektor politischer Opposition Aufmerksamkeit errang, war das Konzept der "partizipatorischen Ökonomie" (abgekürzt nach dem Originalbegriff im Englischen: Parecon). Schon die Breite der Akzeptanz zeigte an, dass hier entweder ein besonders beeindruckender Entwurf vorlag, der Bürgerliche, marxistische und anarchistische Strömungen vereinte. Von Letzteren waren sogar sowohl dogmatisch gewaltfreie wie auch die stärker autonom-anarchistische Gruppen im Fanclub des Werkes von Michael Albert vertreten. Ein Blick in den Entwurf zeigt denn aber aber deutlich, warum Parecon so überzeugte: Es setzte vor allem auf das Ideenspektrum der Gutmenschen, deren Hoffnungen auf gute Menschen beruhen, die irgendwie entstehen, wenn es alle ernst meinen mit einer besseren Welt. Die Leitbegriffe solcher Kreise sind, die in Parecon in schöner Vollständigkeit aufgelistet wird: "Gerechtigkeit herrschen statt Armut, Solidarität statt Habgier, Vielfalt statt Konformismus, Demokratie statt Unterordnung, Nachhaltigkeit statt Raubtierverhalten". Das klingt gut, ist von allen gut unterschreibbar, denen gesellschaftliche Herrschaftsanalyse zu anstrengend ist und kann so zu einem schönen, breiigen Identifikationspunkt gemeinsamer Ideen werden. Nur: Ausgesagt ist mit all diesen Begriff gar nicht - und genau das bietet die Basis der Einigkeit. So verwunderte es nicht, dass Linksparteistiftung, verschiedene Anarchos, Kommis und das eher bürgerliche Attac zusammen die Veranstaltungsreihe mit dem Autor organisierten (siehe Abbildung. Wuchs hier, vermittelt über die schwammigen Inhalte eines die heile Welt verkündenden Buches zusammen, was zusammen gehört? Weil es sich in seiner schärfelosen Gesellschaftskritik ähnelt?
Parecon-Autor Albert selbst könnte mit seinem Gerechtigkeitsbegriff, dass man immer "im Verhältnis zu seiner Anstrengung, bzw. zu den erbrachten Opfern, belohnt wird", durchaus in der Partei von Fleiß-d...-Preis (abgekürzt: F.D.P.) Karriere machen. Dort hört sich die Ideologie sehr ähnlich an, wenn auch in der Praxis mehr die Sicherung von Lohnunterschieden, also unterschiedlich viel Geld für gleiche Leistung, im Vordergrund steht.

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Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
05. Dezember 2011, 20:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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Beitrag ones more, libcom: Antworten mit Zitat
wie auch immer wir zu parevon stehn. ich find debatten und austausch immer gut, vieleicht hilft es ja was besseres zu kreieren:


http://libcom.org/library/steven-johns-responds-michael-alberts-reply

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Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
25. April 2012, 22:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Beiträge: 1069

Beitrag Antworten mit Zitat
Danger Mines!! hat Folgendes geschrieben:
die woz:
http://www.woz.ch/artikel/2006/nr25/wissen/13530.html


da stand drin:

Zitat:
In seinem Buch argumentiert Albert streng rational, meist auch dort, wo er sich mit verschiedenen Kritiken an seiner Vision auseinander setzt. Allerdings zeigt sich gerade in diesen Kapiteln das Problem seiner auf Logik basierten Argumentation. Der Komplexität menschlicher Gefühlslagen und Wünsche, die ja durchaus auch irrational und widersprüchlich sein können (sein sollen!), wird er dadurch in keiner Weise gerecht. Auf die Kritik etwa, sein Systementwurf laufe auf eine «Diktatur der Geselligen» hinaus, derjenigen also, die an den Sitzungen möglichst vieler Räte teilnehmen und auch noch über eine überzeugende Rhetorik verfügten, hält er entgegen, dass diese ja aus ihrer Macht keine materiellen Vorteile ziehen könnten. Alle seien schliesslich völlig frei. Bei solchen Sätzen muss man Albert dann schon ziemliche Naivität vorwerfen. Wie wenn es bei denjenigen, die Macht ausüben, jemals nur um materielle Vorteile gegangen wäre


hammer die scheiss logik wieder wann schafft man die denn endlich mal ab.

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argumentum ad baculum
25. April 2012, 23:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Behemoth



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Beiträge: 167
Wohnort: egal

Beitrag Re: ones more, libcom: Antworten mit Zitat
Danger Mines!! hat Folgendes geschrieben:
wie auch immer wir zu parevon stehn. ich find debatten und austausch immer gut, vieleicht hilft es ja was besseres zu kreieren:


http://libcom.org/library/steven-johns-responds-michael-alberts-reply

ist das nicht die schreckliche utopie von so kybernetischen öko-hippies die sich unter anarchismus nur direkte demokratie basierend auf irgendwelchem systemtheoretischen gesabber vorstellep können? die ernsthaft glauben open-s ource sei der anfang vom kommunismus? und chomsky der alte programmierer, der kein problem darin sieht für´s US-Militär die überwachung perfektioniert zu haben, ist doch deren prophet, nicht? schrecklich...
mit solchen leuten sollte man nicht reden... rekuperateure könnten falls es mal drauf an kommt die schlimmsten feinde werden...

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"ihr aber werdet die soziale Frage wissenschaftlich lösen, d.h. mit euerm grossen Maule. Der brutalen Herrschaft gegenüber seid ihr fein, d.h. ihr seid selber mehr oder weniger Bourgeois. Nur weiter, ihr anständigen Leute, die soziale Frage aber wird brutal gelöst werden; der Racheruf der Unterdrückten wird brutal ertönen" - Der Communist, N°17, 1893
24. Dezember 2012, 04:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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