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Zurück in den Iran Infoveranstaltung 4.3.13 Hirschi

 
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Zurück in den Iran Infoveranstaltung 4.3.13 Hirschi
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Danger Mines!!



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Wohnort: süsch no was?!

Beitrag Zurück in den Iran Infoveranstaltung 4.3.13 Hirschi Antworten mit Zitat
Ein Muehsam aufgebautes Leben, eine Existenz wird am 19.Maerz 2013
fuer Beni vorbei sein. Ab dann tritt sein Nicht Eintretens Entscheid
(NEE) in Kraft und er muss ausreisen oder sich illegal in der CH
durchschlagen.

Beni ist aus dem Iran und wird dort politisch verfolgt, ueber seine
Situation hier aber auch dort wuerde er gern mit euch sprechen und
zwar im Rahmen des AntiRep Abends am 4.Maerz im Restaurant Hirscheneck
in Basel.

Bitte kommt zahlreich und zeigt euch solidarisch mit unserem Genossen.

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Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
28. Februar 2013, 18:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Pressluftpinocchio
Schraubenverdreher


Anmeldedatum: 26.06.2005
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Gibt es mehr Infos zu seinem Fall?

_________________
04. März 2013, 01:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Danger Mines!!



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Beiträge: 1444
Wohnort: süsch no was?!

Beitrag Antworten mit Zitat
versuche dann mal was zusammenzustellen, ansonsten kannst du mich gerne per pm oder mail fragen.

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Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
04. März 2013, 15:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Pressluftpinocchio
Schraubenverdreher


Anmeldedatum: 26.06.2005
Beiträge: 2944
Wohnort: q3dm17

Beitrag Antworten mit Zitat
Danke.

_________________
04. März 2013, 17:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Danger Mines!!



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Beiträge: 1444
Wohnort: süsch no was?!

Beitrag etwas von beni selber: Antworten mit Zitat
Benjamin Jafari November 2012
Meine Situation als politischer Flüchtling im Schweizer
Migratiossystem – eine Sackgasse
Meine Name ist Benjamin Jafari. Ich stamme aus Teheran (Iran). 2007 musste ich
meine Heimat verlassen, weil es für mich gefährlich wurde eine eigene Meinung zu
haben. Das iranische Regime, welches unser Land seit 1979 unterdrückt, bekämpft
seine Gegner_innen skrupellos. Wer eine Meinung vertritt, die von der islamischfundamentalistischen
Leitkultur abweicht, wird eingesperrt oder hingerichtet. Unter
diesen Umständen ist ein politischer Aktivismus der in Opposition zur Regierung
steht fast nicht möglich. Aus diesen Gründen bin ich vor fünf Jahren in die Schweiz
geflüchtet. Seither bin ich Asylbewerber. Als Asylbewerber in der Schweiz darf ich
nicht arbeiten oder studieren. Um zu leben bekomme ich 400 Franken pro Monat.
Das reicht nicht um gut zu leben. Es ist bereits unmöglich ein Tram oder einen Zug
zu nehmen.
Seit meiner Ankunft in der Schweiz bin ich politisch aktiv, um auf die Verbrechen des
iranischen Regimes aufmerksam zu machen. Unter anderem spiele ich Theater, da
ich meine politische Botschaft so künstlerisch umsetzen kann. Diesem Monat werde
ich im Theaterstück „Menschenwürde“ mitspielen. Es wird am 14./16. November an
der ZHdK und danach am 17. November am Secondo Theaterfestival in Aarau
aufgeführt. Im gerade fertig aufgeführten Stück 100% Zürich (Theater Gessnerallee)
vertrat ich das eine Prozent der Zürcher_innen die einen unsicheren
Aufenthaltsstatus haben. Auch wurde ich von zwei hiesigen Zeitungen interviewt.
Arbeiten in der Schweiz – wollen aber nicht können.
Ich kam mit der Hoffnung nach Europa, hier ein Leben in Freiheit zu führen. Doch die
Realität als Asylbewerber sieht anders aus. Viele Leute in der Schweiz werfen uns
vor, wir würden dem Staat nur auf der Tasche hocken. Es heisst wir seien faul, und
wir sollten gefälligst arbeiten gehen. Ich habe aktiv nach Arbeit gesucht. Denn es ist
mir sehr wichtig etwas zu tun und meinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen.
Mehrmals hätte ich die Möglichkeit gehabt zu arbeiten. Doch der Staat
verunmöglichte mir dies jedes mal! Zuletzt hätte ich bei einer Reinigungsfirma
anfangen können. Doch ich bekam keine Arbeitsbewilligung, da das RAV
‚einheimische’ Arbeitslose bevorzugt. Es heisst wir dürften nicht arbeiten um den
Schweizer_innen respektive legalen Migrant_innen nicht den Job wegzunehmen. Es
gibt über 100'000 Sans Papiers in diesem Land denen es so ergeht. Wie sollen wir
bei diesem Widerspruch in der Schweizer Asyl- und Arbeitspolitik etwas sinnvolles
mit unserem Leben anfangen? Gibt es denn hier keine Zukunft für uns? Wenn es sie
hier nicht gibt, wo soll es sie dann geben?
Diplomatische Beziehungen zum Iran abbrechen.
Da momentan die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten grossen
wirtschaftlichen Druck auf den Iran ausüben, sprich ihn blockieren, haben sich die
Lebensumstände in meiner Heimat in den letzten Monaten massiv verschlechtert.
Der Grund weshalb der Westen gerade jetzt unsere Regierung boykottiert ist die
Tatsache, dass der Iran zu einer militärischen Gefahr für seine Gegner wurde.
Ausserdem wird behauptet, man wolle die iranische Bevölkerung von der Diktatur
befreien. Doch würde es den Regierenden der USA und Europas wirklich um die
unterdrückte iranische Bevölkerung gehen, hätten sie schon viel früher etwas gegen
Benjamin Jafari November 2012
unser Regime unternommen. Denn der Iran wird bereits seit 33 Jahren unter dem
Deckmantel der sogenannten „Islamischen Revolution“ diktatorisch regiert. Doch bis
vor kurzem kaufte der Westen dem Iran mit Handkuss seine fossilen Brennstoffe ab,
ohne sich um Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Folter, Exekutionen und so weiter
zu scheren. Denn der Iran ist der zweitgrösste Erdgas- und der drittgrösste
Erdölproduzent der Welt. Ebenfalls die Schweiz folgte diesem internationalen Trend
des Boykotts gegen den Iran. Doch auch sie hat in der Vergangenheit dem Iran
massiv Erdgas abgekauft. Dieser Handel war für den Schweizer Staat, welcher sich
immer wieder rühmt sich für die Menschenrechte einzusetzen, anscheinend kein
Problem. Meiner Meinung nach sollte die Schweiz die diplomatischen und
wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran abbrechen. Nicht etwa wegen den oben
erwähnten Machtspielen der westlichen Grossmächte. Es ist schlicht nicht legitim mit
einem derart verwerflichen Regime zusammenzuarbeiten. Für uns Iraner_innen im
Exil ist ausserdem die Spionagetätigkeit des iranischen Regimes, welche von der
Botschaft ausgeht ein grosses Risiko, da wir und unsere Angehörigen im Iran mit
Angriffen seitens der Geheimdienste rechnen müssen.
Iranische Islamische Republik,
Mörder, Terrorist und Faschist,
Korrupt und Frauenfeindlich
Das Mulla-Regime muss weg!
Es lebe die Freiheit!

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Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
04. März 2013, 17:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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