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17.04.2013 Goldforum aufschürfen

 
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17.04.2013 Goldforum aufschürfen
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black bird



Anmeldedatum: 16.09.2009
Beiträge: 34

Beitrag 17.04.2013 Goldforum aufschürfen Antworten mit Zitat
Kundgebung gegen das European Gold Forum
vor dem Park Hyatt Hotel, Beethovenstrasse 21, Zürich
Mittwoch 17.04.2013, 17:30 Uhr

Vom 16.-18. April 2013 treffen sich in Zürich Goldminen-Konzerne und Investoren aus der ganzen Welt. Was auf den ersten Blick harmlos aussehen mag, ist in Wirklichkeit ein Geschäft, das auf brutalster Ausbeutung von Mensch und Natur basiert. Vertreibung und Unterdrückung der lokalen Bevölkerung, die Verpestung der Natur durch giftige Chemikalien gehören zum Alltag dieser dreckigen Geschäfte. Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten der Verwertung und Kapitalakkumulation werden bewusst ökologische und menschliche Katastrophen in Kauf genommen.

Dass dieses Treffen in der Limmatstadt abgehalten wird, ist kein Zufall. Ein Grossteil der globalen An- und Verkäufe von Gold wird von hier aus getätigt. Bis Ende der 1990er-Jahre war Zürich unbestrittener Haupthandelsplatz und noch immer werden mehr als ein Drittel der Verkäufe der globalen Goldproduktion über den Wirtschaftsplatz Zürich abgehandelt. Während die Schweiz auch zentrale Handelsdrehscheibe für andere Rohstoffe ist, werden 50% des weltweit gehandelten Goldes auch effektiv physisch über ihre Landesgrenzen verschoben. So befinden sich fünf der elf wichtigsten europäischen Raffinerien in der Schweiz.

Im Jahr 2000 hat die Goldmine eines kanadischen-australischen Unternehmens in Nordrumänien eine immense überregionale Katastrophe ausgelöst. Nun will der Goldminenkonzern „Gabriel Resources“ auch in Rosia Montana, Rumänien, mit derselben Technologie auf Zyanidbasis den Goldabbau vorantreiben. Dies ist nur eines von vielen Beispielen für Drecksgeschäfte, wie sie am Gold Forum in Zürich eingefädelt werden.

Doch auch überall auf der Welt finden Kämpfe gegen die Ausbeutung von Mensch und Natur statt. In Südafrika streiken ArbeiterInnen, in Griechenland wurden Baustellen sabotiert, in Argentinien, Kolumbien und Peru leisten Menschen Widerstand gegen die Plünderung ihrer Lebensgrundlagen. Aus den vielfältigen lokalen Widerständen entsteht zunehmend eine länderübergreifende, solidarische Bewegung!

Tragen auch wir diesen Widerstand vor die Tore des Goldforums und bieten wir den Mächtigen dieser Welt kein ruhiges Hinterland. Machen wir Lärm gegen ihre Drecksgeschäfte![/img]
28. März 2013, 13:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Libertäre Aktion LAW



Anmeldedatum: 07.12.2008
Beiträge: 29
Wohnort: Winterthur

Beitrag no gold thessaloniki Antworten mit Zitat
hier ein sympathisches textli von der anarchofront....

Our struggles have no fatherland

As long as we are part of this struggle, we stand not only against the environmental destruction but also against the State and the Bosses, both local and foreign. Their country of origin is of no importance, since their intention is profit and not “development of the region” or “national interest”.

In a period that everyday survival becomes a struggle and ever larger parts of society are being impoverished, the interests of the powerful are christened national, destruction is named development and the threat of society’s fascistization is becoming a reality.

What is at stake for our struggle against the gold mines, is not whether they will be under a Greek or a Canadian company’s control or if they’re under the state’s control, but that they should not even exist. In this scope defending “the forest, the water and our lives” is not related with any sense of “patriotic duty”. Because, just as the bosses’ profits, the dignity of those who resist knows no borders.

What is more we never thought of putting our hopes in the Council of State, its role as a part of the State is not to block but to facilitate the functions of the capitalist system. Besides, even the Constitution is clear. When it comes to national economy and hence profitability, the environment and our lives come second.

This struggle just like any other fight should rely on our own forces, and not wait for a deus ex machina to save us. We perceive ourselves as part of the struggles that are currently given worldwide against the oppression of our lives and environment.

FROM PERU TO INDONESIA AND FROM CANADA TO CHILE THE STRUGGLE IS ONE

Open Coordinative of Thessaloniki against the goldmines

*translation by the Translation Counter-Information Network Contra Info
03. April 2013, 18:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
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