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Die Schrecken der Ethnologie

 
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Die Schrecken der Ethnologie
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fräulein else



Anmeldedatum: 14.01.2008
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Beitrag Die Schrecken der Ethnologie Antworten mit Zitat
http://videos.arte.tv/de/videos/die_yanomami_diese_sendung_ist_nicht_fuer_minderjaehrige_geeignet_-4112172.html

pure horroshow. reinziehen und hassen üben

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
22. September 2011, 12:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beiträge: 3051

Beitrag Antworten mit Zitat
danke für den hinweis.

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
22. September 2011, 22:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



Anmeldedatum: 23.05.2011
Beiträge: 480

Beitrag Antworten mit Zitat
http://www.faz.net/artikel/C30798/davi-kopenawa-im-interview-der-himmel-wird-herunterfallen-30480949.html

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A slave is one who waits for someone to come and free him. - Ezra Pound
23. September 2011, 00:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



Anmeldedatum: 15.01.2011
Beiträge: 208

Beitrag Erschütternd! Antworten mit Zitat
Das Ganze ist wirklich erschütternd, wenn man auch hier sieht, wie der "Warenfetischismus", d.h. hier konkret dass Wissenschaft, die unabhängig sein sollte, geprägt ist von Personalismen, Verleumdungen, gesteuert von der Atomwirtschaft, den Nationalstaaten etc., etc. Zu Marxens Zeiten, gab es schon ethnologische Untersuchungen von Morgan, die er dann mit seinen "ethnologischen Exzerpte" festhielt. Diese ethnologischen Exzerpte waren ja auch die Grundlage für das Buch von Engels: Der Ursprung der Familie, des Privateigenthums und des Staats. Kautsky hat dann auch noch ein Buch herausgegeben, welches auf die Forderung der Revisionisten (damals Revisonismus des Marxismus gemeint), ein Buch herausgegeben, wo er für mich ziemlich gut herausarbeitet, was die sozialen Triebe sind, und was für einer ökonomischen und gesellschaftlichen Grundlage sich diese entwickeln und dass es darum keine Ergänzung von Kant und seinem kategorischen Imperativ für den Marxismus braucht.
http://openlibrary.org/books/OL23649405M/Ethik_und_materialistische_Geschichtsauffassung
Was es aber weiterhin braucht, m.E. ist, die Forschung, ob wir und wie wir den Kommunismus (Anarchisten sagen dem Anarchie) überhaupt erlangen können, d.h. die Erforschung der menschlichen Natur mit all seinen sog. "guten und schlechten" Seiten, hilft uns bestimmt schneller ans Ziel zu kommen und auch den bürgerlichen vulgärmaterialistischen Mist zu widerlegen, inklusive den sog. Marxisten, die auch in diesem Film auftauchen.
25. September 2011, 12:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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Beitrag Antworten mit Zitat
und für die, die sich denken: irgendwie kommt mir der plot bekannt vor: "the super adventure club" von southpark parodiert (diese perversen schweine) genau diesen umstand

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
25. September 2011, 20:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beiträge: 208

Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Auch besteht unser Interesse, wenn wir uns in Diskussionen mit Wissenschaftlern wie Chris Knight oder den Linguisten Jean-Louis Desalles engagieren, der auf unserem vorherigen Kongress gesprochen hatte, nicht darin, eine hochgradige Übereinstimmung mit ihnen in politischen Positionen, die unsere Organisation zu verteidigen da ist, anzustreben. Eher suchen wir eine Tradition der Arbeiterbewegung fortzusetzen, die sich durch ihre Offenheit gegenüber allen realen Entwicklungen der wissenschaftlichen Untersuchung auszeichnete, besonders wenn sie sich mit den Ursprüngen und der Entwicklung der menschlichen Gesellschaft befasste.


Hierzu ein Artikel der IKS

http://de.internationalism.org/IKSonline2011_marxismuswissenschaftknight

Auch wenn es immer schwieriger wird herauszufinden was Sache ist weil:
...
Zitat:
trotz der Dekadenz des Kapitalismus und der äußerst negativen Auswirkungen, die sie auf die Fortentwicklung und den Nutzen der Wissenschaft gehabt hat, ist das wissenschaftliche Denken im letzten Jahrhundert keineswegs zu einem völligen Stillstand gekommen.

29. September 2011, 11:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beiträge: 208

Beitrag Der Mensch ist gar nicht gut... Antworten mit Zitat
Zitat:
Wir wissen was die wirklichen Ursachen sind für das Leiden, dem wir unterworfen: der Durst nach Macht, die Gier nach Geld und die Gehorsamkeit, die sie erwarten und auch bekommen.


http://andiewaisendesexistierenden.noblogs.org/post/2011/12/18/wir-sind-die-1/

Nach dieser tiefgründigen Analyse, will ich gerade in der Weihnachtszeit doch noch herausfinden, was ist der Mensch eigentlich? Gut oder schlecht? Zuerst einmal ein Liedchen wo es schon ein anderer versucht hat künstlerisch darzustellen:



Dann noch zwei Links, die das Thema aufgreifen:
Wie kommt das Gute in die Welt?
http://www.zeit.de/2009/53/DOS-Altruismus/seite-8
Die Wurzeln des Bösen
http://www.zeit.de/2009/44/Das-Boese

Und wem das nicht genügt, empfehle ich noch:
http://openlibrary.org/books/OL23649405M/Ethik_und_materialistische_Geschichtsauffassung
21. Dezember 2011, 19:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Beiträge: 1498

Beitrag Antworten mit Zitat
Der Unterschied zwischen marxscher Theorie und zumindest einem Teil der bürgerlichen Wissenschaft, wie sie in den Zeit-Artikeln klar zum Ausdruck kommen, ist, dass die marxsche Theorie historisch ist und die Verhaltensweise aus der bestehenden gesellschaftlichen Struktur erklärt und nicht aus irgendwelchen biologischen Konstanten. Natürlich ist der Mensch höchst wahrscheinlich keine Tabula Rasa, wenn er auf die Welt kommt, aber sein Verhalten will ich dann doch aus den bestehenden Verhältnissen - die er tagtäglich reproduziert und damit auch die ihn knechtenden Zwangsverhältnisse - ableiten und nicht zu ans metaphysische grenzende überhistorische Konstanten zuflucht nehmen. Das überlasse ich bürgerlichen Welt(v)erklärern.

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Power to the Pöbel!
22. Dezember 2011, 00:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



Anmeldedatum: 15.01.2011
Beiträge: 208

Beitrag @Muoit Antworten mit Zitat
... nach längerem Überlegen... Im Ernst, ich bin mit dir soweit einverstanden, dass man natürlich die biologistischen Ansätze von Sozialdarwinisten über die Ideologien der Nazis bis zum Unsinn der Neurobiologen, die bis Ende letzten Jahrtausend die biologische Komponente für das Verhalten der Menschen hervorgehoben haben, verwerfen muss. Das ist aber nicht der Punkt den ich aufwerfe, sondern es geht mir darum den ethnologischen Bereich besser zu verstehen. Marx hatte ja hierzu seine "ethnologischen Exzerpte" verfasst. Diese hatte er vor allem von seinerzeitigen Ethnologen abgeleitet. D.h. aber nicht, dass er den Standpunkt von Morgan, den Ethonologen den er haupsächlich studiert hat, einfach übernommen hat (siehe dazu "Karl Marx, die ethnologischen Exzerpthefte. hrsg. von L. Krader, übers. von Angelika Schweikhart, Suhrkamp, Frankfurt a.M. (= edition suhrkamp, Nr. 800), 1976. Ethnologie und Anthropologie bei Marx. Hanser, München, 1973."
Genausowenig sollten wir die heutigen anthropologischen und ethnologischen Erkenntnisse einfach so übernehmen, abgesehen davon, dass wie bei obigen Posts aufgezeigt, diese bestimmten Kapitalfraktionen unterliegen können. Zum Verständnis einer zukünftigen Gesellschaft, bleibt aber nach wie vor wichtig, dass wir verstehen, woher wir kommen, wohin wir gehen. Die Artikel in der Zeit sind m.E. nicht einfach bürgerlich, so wenig es einfach eine bürgerliche Wissenschaft gibt, dann ist es nämlich keine Wissenschaft mehr. Siehe dazu auch Chris Knight zum Wissenschaftsbegriff
http://de.internationalism.org/IKSonline2011_marxismuswissenschaftknight

oder Pannekoek (Marxismus und Idealismus)
http://www.marxists.org/deutsch/archiv/pannekoek/1921/02/idealismus.htm


Zuletzt bearbeitet von Wirken die II am 26. Juni 2012, 16:08, insgesamt einmal bearbeitet
03. Januar 2012, 22:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag Antworten mit Zitat
In der Anthropologie gibt es doch noch Fortschritte, z.B in der Person eines Michael Tomasello, der sich als Anthropologe die Frage stellt, bzw. beantwortet, inwieweit die Kultur der entscheindende Faktor für die menschliche Entwicklung ist. Dies ist ja auch der Ansatz von Marx gewesen, als er den Ethnologen Morgan studierte und daraus seine Lehren zog. Im Wesentlichen gab es mit dem sogenannten Neoliberalismus eine Renaissance von Hobbes, der meinte, "der Mensch ist dem Mensch ein Wolf". Dies wird nun in bürgerlichen Zeitschriften wie die FAZ auch schon wieder in Frage gestellt, warum, das wäre ein guter Diskussionsstoff:

Zitat:
Kooperationsfähigkeit als Grundlage jeder Kultur

Und weil diese Fähigkeit sich bei Kindern in verschiedenen Kulturkreisen so früh zeigt - teilweise noch vor dem Spracherwerb -, weil sie immun gegen Belohnungen oder Ermutigungen ist, sich ihre evolutionären Wurzeln bei Menschenaffen nachweisen lassen und sie mit elementaren Formen der Einfühlung in andere einhergeht, sieht Tomasello sie als Teil unserer natürlichen Ausstattung, auf die alle nachfolgende kulturelle Ausformung zurückgreift. Oder wie er es in seinem neuen Buch mit Rückgriff auf altehrwürdige philosophisch-anthropologische Kontroversen einmal formuliert: Rousseau mit seinem von Natur aus hilfsbereiten und mitfühlenden Menschen bekommt recht gegen Hobbes' Annahme, dass am Anfang der rücksichtsloser Egoismus stehe, der erst durch kulturelle Überformung zur Sozialität gezähmt wird.


Zitat:
Es mag darum gehen, sich solche Henne-oder-Ei-Fragen ohnehin besser abzugewöhnen, um die koevolutionären Wechselspiele fest im Blick zu haben. Bloß ist das leichter gesagt, als daraus eine befriedigende Erklärung gewonnen. Denn herauszufinden, was den entscheidenden Anstoß für unseren Sonderweg gab, darum geht es ja - und am Ende aller spekulativen Versuche lockt endlich eine empirisch gesicherte Antwort auf diese große Frage. In Tomasellos schmalem Büchlein samt Kommentaren kann man sich vorzüglich mit dieser Aussicht vertraut machen.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/michael-tomasello-warum-wir-kooperieren-teilen-lernt-nur-wer-es-schon-kann-11071354.html

Ohne jetzt hier auf Details einzugehen, meine ich, dass die marxsche Sicht, die besagt, das die Menschen weder gut noch böse sind, sondern ein Produkt ihrer Gesellschaft und der sie umgebenden Umstände (Klima, Natur im Allgemeinen), einen entscheidenden Hinweis dafür gibt, dass der Mensch sowohl sich selbst zerstören kann, und da sind wir auf dem Wege dazu, aber gleichzeitig auch durch seine besonders entwickelten Fähigkeiten der Solidarität und der Emphathie, auch fähig sein könnte für eine "menschliche Gesellschaft". Aber dafür müssen wir uns noch mehr vom Tierreich entfernen, oder anders gesagt, die menschliche Gesellschaft so zu gestalten, dass sie sich mit der Natur und der Umwelt besser verträgt.
24. Juni 2012, 15:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag Antworten mit Zitat
Eine Aktualisierung der Diskussion um die Ethnologie und die Ursprünge der menschlichen Kultur. Auch wenn ich nicht mit allem einverstanden bin, scheint mir dieser Beitrag ein guter Denkanstoss zu sein, die Dialektik nicht nur in der Ökonomie zu suchen...

Die Rolle der Frau bei der Entstehung der menschlichen Kultur


http://de.internationalism.org/Welt176_Rolle_der_Frau
22. Februar 2013, 18:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



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Beitrag Darmangeat Antworten mit Zitat
Das Buch von Darmangeat hab ich gelesen und fand es sehr anregend. Die IKS geht mit ihm ziemlich hart ins Gericht, gewisse Unterlassungsvorwürfe stimmen wohl, zu seiner Rettung soll aber auch gesagt sein, dass Darmangeat kein Anthropologe ist, sondern Ökonom und sich das ganze Wissen im Selbststudium angeeignet hat. Da kann schon mal was vergessen gehen. Er hat übrigens auch einen Blog, wo hin und wieder ganz interessante Artikel zu finden sind: http://cdarmangeat.blogspot.fr/

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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
23. Februar 2013, 13:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag Antworten mit Zitat
Danke für den Hinweis zu Darmangeat, werde ihn mir vielleicht auch noch genehmigen... Verstehe zwar nicht ganz, was du mit allzu harter Kritik der IKS meinst, immerhin würdigt man ja das Buch und begrüsst, dass es schon eine 2. Auflage gibt:

Zitat:
Aus diesem Grund können wir die Veröffentlichung eines Buches mit dem Titel Le Communisme primitif n’est plus ce qu’il était („Der primitive Kommunismus ist nicht das, was er war“) von Christophe Darmangeat im Jahr 2009 nur begrüßen; und in der Tat ist es noch ermutigender, dass das Buch bereits seine zweite Auflage erlebt, was deutlich ein öffentliches Interesse an diesem Thema signalisiert.


Der Artikel wurde auch nicht von der IKS signiert sondern es stellt die persönliche Meinung der schreibenden Genossin dar, die natürlich auch von der Diskussion in der IKS zehrt (siehe auch die anderen Artikel von Chris Knight oder über Darwin). Auf jeden Fall finde ich es wichtig, sich mit solchen Themen auseinanderszusetzen, wie es bei Anarchisten wie Kropotkin und marxistischen Theoretikern üblich war.
23. Februar 2013, 14:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



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Beitrag Darmangeat Antworten mit Zitat
Ja, da hast Du nicht ganz unrecht, aber den Schluss find ich schon ein bisschen übertrieben:

Zitat:
Kurz, unser Gefühl ist, dass Darmangeat uns „zwischen zwei Stühlen sitzen“ lässt: Wir landen bei einer kritischen Schilderung, die weder eine wahre Kritik der von Marxisten vertretenen Positionen noch eine wirkliche Kritik der anthropologischen Theorie ist, und dies vermittelt uns zuweilen den Eindruck, als schauten wir Don Quixote bei seinem Kampf gegen die Windmühlenflügel zu. Die Wahl dieser Struktur scheint uns obskurer als alles andere, ein Argument, das in anderen Zusammenhängen von einem beträchtlichen Interesse ist.


Darmangeat hat übrigens die Kommunisierer von Incendo (http://incendo.noblogs.org/) ziemlich stark beeinflusst. Ein anderes Buch zu dieser Thematik ist scheinbar auch ziemlich spannend, hab es aber noch nicht gelesen, Caliban und die Hexe von Silvia Federici (http://www.perlentaucher.de/buch/silvia-federici/caliban-und-die-hexe.html). Die Genossen von Théorie communiste sind des Lobes voll dafür und haben es mit den Editions Senonevero auf Französisch veröffentlicht.

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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
23. Februar 2013, 15:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Caliban und die Hexe von Silvia Federici


habs noch nicht ganz durch, aber bin bis jetzt auch echt angetan (im gegensatz zum echt ärgerlichen "aufstand aus der küche").

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
23. Februar 2013, 17:52 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Savo hat Folgendes geschrieben:
(im gegensatz zum echt ärgerlichen "aufstand aus der küche").


Was sind da die Kritikpunkte?

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
23. Februar 2013, 17:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beiträge: 3051

Beitrag Antworten mit Zitat
mündlich, die tage... im wesentlichen würd ich die kritik auf ihr postoperaistisches wirrwarr runterbrechen, was sich u.a. in ihrer kritik an marx, ihrer marx-exegese und dem commons-artikel zeigt. letzterer schliesst dort an, wo schon holloway und andere pappnasen rumgebastelt haben ("urbane gärten können gar nicht überschätzt werden" und andere subsistenzialistische irrwege)... insgesamt ziemlich irritierend und teilweise entäuschend, wobei ich ihre texte doch für eine gute diskussionsgrundlage halte und die formulierung von antithesen ziemlich fruchtbar sein könnte. schlussendlich hatte ich beim lesen ebenso bauchschmerzen wie bei harveys, davis, holloways, silvers, arrighis (etc.) politischen ausflügen.

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
23. Februar 2013, 19:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beiträge: 208

Beitrag Antworten mit Zitat
Hier ein Beitrag von Camilla Power, der am letzten internationalen Kongress der IKS vorgetragen wurde.

Wichtiger Beitrag auch zur Unterscheidung von Darwinismus und Sozialdarwinismus:

Zitat:
Many of those on "the left" have denounced "selfish gene theory" as if it demonstrated that human beings were necessarily selfish and therefore unable to create a supposedly selfless communist society.

As this talk delivered by Dr Camilla Power shows, selfish gene theory on the contrary provides the basis for understanding how the blind process of evolution by natural selection, led to the emergence of a species - man - whose survival depends on its capacity for solidarity.


http://en.internationalism.org/video/201301/6339/selfish-gene-dialectics-conflict-and-cooperation
09. Juli 2013, 19:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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