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Fermento: Programm September - Oktober 2013

 
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Fermento: Programm September - Oktober 2013
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san



Anmeldedatum: 14.09.2009
Beiträge: 79
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Beitrag Fermento: Programm September - Oktober 2013 Antworten mit Zitat
Veranstaltungsprogramm 
September - Oktober 2013


- Abendessen
(Gegen Spende)
Mi, 11. September, ab 20:00


- Bahö Bücher
Vortrag und Diskussion mit Leuten vom Bahö-Verlag
Sa, 14. September, 20:00


- Malatesta und die revolutionäre Gewalt
Buchvorstellung
Sa, 28. September, 20:00


- Abendessen
(Gegen Spende)
Mi, 2. Oktober, ab 20:00

- Montags in der Sonne
Film (Spanisch, Ut.: Deutsch)
Mi, 9. Oktober, 20:00


- Über die Frage der Organisation
Textdiskussion
Sa, 19. Oktober, 20:00


- Marco Camenisch
Ausstellung
September - Oktober

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FERMENTO

- Bibliothek (Bücher zur Ausleihe oder zur Konsultation vor Ort)
- Archiv (Alte und aktuellere Zeitungen, Publikationen und Agitationsmaterialien aus verschiedenen Ländern, Dokumentationen zu sozialen Kämpfen, etc.)
- Distribution (Aktuelle Publikationen, Broschüren, Flugblätter, Plakate, etc.)
In Deutsch, Italienisch, Französisch, Englisch und anderen Sprachen
- Kopierer und Arbeitsfläche
- Kaffee, Tee und anderes

Für Kontakt, Fragen, oder um über Veranstaltungen informiert zu bleiben:
bibliothek-fermento [at] riseup [.] net

www.fermento.noblogs.org

Öffnungszeiten Bibliothek:
Mittwoch: 17:00 - 21:00
Samstag: 14:00 – 19:00

Kafi Schwarz:
Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat öffnet das Kafi Schwarz 
Raum für neue Begegnungen, inspirierende Diskussionen und gemütliches 
Beisammensein – natürlich immer mit Kaffee und Kuchen. Kommt vorbei!
September: 12. und 26., 15:00-19:00 - Oktober: 10. und 24., 15:00-19:00

Lage:
Rosengartenstrasse 10, 8037 Zürich
Tram 13 bis „Wipkingerplatz“
Bus 46 bis „Rosengartenstr.“
oder Zug bis „Bahnhof Wipkingen“

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Bahö-Bücher
Vortrag und Diskussion mit Leuten vom Bahö-Verlag
Samstag, 14. September, 20:00

Bahoe-books (bahö heisst zu Deutsch soviel wie Krawall, Aufruhr), ein Buchverlag aus Österreich, stellt sich vor. Der relativ junge Verlag hat bisher folgende Bücher herausgegeben: Eine Kritik am russischen Staatskommunismus von Rudi Rocker, Die Bonnot-Bande von Richard Parry, eine Biographie des Anarchisten und Diebes Alexandre Marius Jacob, eine Zusammenstellung von Texten von Os Cangaceiros unter dem Namen „Ein Verbrechen namens Freiheit“, ein Buch über Louise Michel und die Pariser Kommune, die Neuauflage des „Einspruchs gegen die Kapitulatuion von 1937“ von einem Unkontrollierten der Eisenkollone aus Spanien, und andere Bücher. Die Idee hinter Bahoe-books ist „dass antiautoritäre Literatur – unsere eigene Geschichte – in typisch anarchistischer Manier persönlich verteilt und diskutiert werden kann.“ Die Kameraden werden die Idee hinter dem Buchprojekt, ihre eigene Perspektive, und die Beweggründe zur Publikation der einzelnen Bücher vorstellen. Anschliessend soll Raum dazu da sein, um gemeinsam zu diskutieren.

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Malatesta und die revolutionäre Gewalt
Buchvorstellung
Samstag, 28. September, 20:00

Auf diesen Tag hin wird die Übersetzung eines Vortrags des italienischen Anarchisten Alfredo Bonanno über die Frage der revolutionären Gewalt, ausgehend von und in Auseinandersetzung mit den Positionen von Malatesta, im FERMENTO erhältlich sein. An diesem Abend wird in einem Vortrag der Inhalt der Broschüre umrissen, um dann über die darin aufgeworfenen Fragen zu diskutieren. Als Ansatz hier einige Zitate des italienischen Anarchisten Errico Malatesta:

„Die Anarchisten sind gegen die Gewalt. Das ist bekannt. Die zentrale Idee des Anarchismus ist die Beseitigung der Gewalt aus dem sozialen Leben; ist die Organisierung der sozialen Verhältnisse basierend auf dem freien Willen der Einzelnen, ohne das Eingreifen des Gendarmen. Deshalb sind wir Feinde des Kapitalismus, der die Arbeiter, indem er sich auf den Schutz der Gendarmen stützt, dazu zwingt, sich von den Besitzern der Produktionsmittel ausbeuten zu lassen, oder auch dazu, müssig zu bleiben und an Hunger zu leiden, wenn die Bosse kein Interesse daran haben, sie auszubeuten. Deshalb sind wir Feinde des Staates, der die erzwungene, das heisst, gewaltsame Organisation der Gesellschaft ist. Wenn aber ein Gentleman sagt, dass er glaubt, dass es eine dumme und barbarische Sache ist, mit Stockschlägen zu argumentieren, und dass es unrecht und schlecht ist, jemanden zu verpflichten, den Willen eines anderen unter der Drohung mit dem Revolver auszuüben, ist es dann etwa vernünftig, daraus abzuleiten, dass dieser Gentleman gewillt ist, sich schlagen zu lassen und sich dem Willen anderer zu unterwerfen, ohne von den äussersten Verteidigungsmitteln Gebrauch zu machen?... Die Gewalt ist nur rechtfertigbar, wenn sie notwendig ist, um sich selbst und die anderen gegen die Gewalt zu verteidigen. Wo die Notwendigkeit aufhört, beginnt das Verbrechen... Der Sklave befindet sich immer im Zustand von legitimer Verteidigung und daher ist seine Gewalt gegen den Boss, gegen den Unterdrücker, stets moralisch rechtfertigbar und braucht nur vom Kriterium der Nützlichkeit und der Einsparung der menschlichen Kraft und der menschlichen Leiden reguliert zu werden.“ („Umanità Nova“, 25. August 1921).

„Der Kampf gegen die Regierung läuft letzten Endes auf einen physischen, materiellen Kampf hinaus. Die Regierung macht das Gesetz. Sie muss daher über eine materielle Stärke (Armee und Polizei) verfügen, um das Gesetz durchzusetzen, denn andernfalls würden nur jene gehorchen, die Lust dazu haben, und es wäre nicht mehr ein Gesetz, sondern ein simpler Vorschlag, den jeder frei ist, zu akzeptieren oder zurückzuweisen. Die Regierung verfügt aber über diese Stärke und sie bedient sich ihrer, um mit Gesetzen ihre Machtposition zu festigen und die Interessen der herrschenden Klassen zu stüzen, indem sie die Arbeiter unterdrückt und ausbeutet. Die Grenze der Unterdrückung durch die Regierung liegt in der Stärke, mit der sich das Volk fähig zeigt, sich ihr zu widersetzen. Ein Konflikt mag offen oder latent sein; aber Konflikt besteht immer; denn die Regierung stoppt nicht vor der Unzufriedenheit und dem Widerstand des Volkes, solange sie nicht die Gefahr der Insurrektion verspürt. Solange das Volk fügsam dem Gesetz unterliegt, oder der Protest schwach und oberflächlich ist, erledigt die Regierung ihre Angelegenheiten, ohne sich um die Bedürfnisse des Volkes zu kümmern; wenn der Protest lebhaft, nachdrücklich, bedrohend wird, wird die Regierung, je nach dem, ob sie mehr oder weniger hellsichtig ist, nachgeben oder zur Repression greifen. Aber immer endet man bei der Insurrektion, denn wenn die Regierung nicht nachgibt, wird das Volk schliesslich rebellieren; und wenn die Regierung nachgibt, gewinnt das Volk an Selbstvertrauen und verlangt es immer mehr, bis die Unvereinbarkeit von Freiheit und Autorität offenkundig wird und der gewaltsame Konflikt ausbricht. Es ist also notwendig, sich geistig und materiell vorzubereiten, damit beim Ausbruch des gewaltsamen Kampfes, das Volk den Sieg davon trägt.“ (Programma Anarchico, Bologna, Juli 1920, „Umanità Nova“, 12. August 1920)

„Die Revolution muss notwendigerweise gewaltsam sein, wenn auch die Gewalt an sich ein Übel ist. Sie muss gewaltsam sein, denn es wäre ein Wahnsinn, darauf zu hoffen, dass die Privilegierten den Schaden und die Ungerechtigkeit ihrer Privilegien anerkennen würden und sich dazu hingeben würden, freiwillig auf sie zu verzichten. Sie muss gewaltsam sein, weil die vorübergehende revolutionäre Gewalt das einzige Mittel ist, der grösseren und fortdauernden Gewalt ein Ende zu setzen, welche die grosse Masse der Menschen zu Sklaven hält.“ („Umanità Nova“, 12. August 1920)

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Montags in der Sonne
Film (Spanisch mit deutschen Untertiteln)
Mittwoch, 9. Oktober, 20:00

Ein Film über einen kleinen Freundeskreis von Armen in Spanien, die die Geschichte gemeinsam haben, seit den Streiks und Unruhen in Bezug auf die Entlassungen in der Fabrik, in der sie sich ihr Brot verdienten, ohne Arbeit zu sein. Ihre Abende verbringen sie in der Bar ihres Freundes, der, bei eben diesen Unruhen, den Weg der Verhandlungen einschlug, und auf Kosten der anderen profitierte. Ein Film über die kleinen Details des alltäglichen Lebens, über das alltägliche Sich-Durchschlagen, aber auch über die alltäglichen kleinen Rebellionen.

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Marco Camenisch
Ausstellung
September – Oktober

Während dieser beiden Monate wird im FERMENTO eine Ausstellung über den gefangenen Anarchisten und Anti-AKW-Kämpfer Marco Camenisch zu sehen sein, die aus einigen grossen Plakaten besteht, auf denen die Geschichte seines Kampfes, eine Chronologie der Ereignisse (gegen die AKW‘s, im Gefängnis, sein Ausbruch, seine erneute Verhaftung, Soidaritätsaktionen, etc.), sowie Zitate aus Texten von ihm zu lesen sind.

„Eine kleine Ankündigung an jene, die mich nicht persönlich kennen: Mit einem wohlwollenden Lächeln - aber auch sehr ernsthaft: Lasst euch nicht von mir als „Figur“ täuschen. Als meinen Anteil habe ich versucht, aufs Ganze zu gehen, indem ich mich selber aufs Spiel gesetzt habe. aber das sollten wir nicht als aussergewöhnlich ansehen, sondern als Normalität, wenn wir uns ganz nüchtern daran messen, was wir wissen, wollen und sein müssen....“

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Über die Frage der Organisation
Textdiskussion
Samstag, 19. Oktober, 20:00

Um an der Diskussion vom vergangenen 3. August anzuknüpfen, die ausgehend vom Text „Neue Wenden des Kapitalismus“ stattfand (publiziert im letzten Programm), drucken wir hier vier weitere, kurze und etwas schematische Texte ab, die einige der Frage vertiefen, die in dieser Diskussion aufkamen. Die Texte stammen alle aus der 25. Ausgabe der italienischen Zeitschrift „Anarchismo“, publiziert im Mai 1986. Es handelte sich dabei um eine „Spezialausgabe“, worin in etwa 20 kurzen Artikeln einige Fragen präzisiert wurden, über die damals, wie heute noch, diverse Missverständnisse bestanden. Die vier Artikel, die wir ausgesucht haben, und ausgehend von denen wir an diesem Abend diskutieren wollen, behandeln die Frage der Organisation, von der spezifischen Organisation unter Kameraden bis zu den selbstverwalteten Massenstrukturen, in einer anarchistischen und aufständischen Perspektive.



Ein spezifischer Organisationsvorschlag

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Die Errichtung der anarchistischen Gruppen auf der Grundlage der Affinität scheint uns eine unerlässliche Bedingung, um zur Bildung von jenem Netz von spezifischen anarchistischen Strukturen voranzuschreiten, das den Ausgangspunkt für die Einfügung in den sozialen Kampf darstellen kann.
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Eines der schwierigsten Probleme, womit sich die Anarchisten in ihrer Geschichte auseinandersetzen mussten, wird von der Art der Organisation gestellt, die es sich in den Kämpfen zu geben gilt.
Im Unterschied zu den Marxisten haben sich die Anarchisten, da sie keine festen und definierten Organisationsschemen haben, kontinuierlich gefragt, welches das ideale Organisationsmodell sein könnte, das, ohne die bestehenden Unterschiede und Diversitäten zu beseitigen, imstande wäre, wirkungsvoll zu ihrem Kampf gegen die Macht und die Ausbeutung beizutragen. Modelle, Analysen, Namenskennzeichen, Polemiken und Spaltungen haben ununterbrochen die Geschichte unserer Bewegung durchdrungen.
An den beiden Extremen verorten sich: einerseits die Individualisten, die jegliche Art von stabiler Verbindung zurückweisen; andererseits die Verfechter einer permanenten Struktur, die mit einem Programm ausgestattet ist, das zum Zeitpunkt ihrer Bildung festgelegt wurde.
Beide dieser Organisationsformen, hier aus Klarheitsbedarf schematisch umrissen, weisen Charakteristiken auf, die aus einem aufständischen Blickwinkel kritisierenswert sind.
So erweisen sich die Individualisten, wenn sie Ziele des Klassenfeindes identifizieren und angreifen, manchmal als losgelöst von den Klassenkomponenten, die in diesem Moment kämpferischer sind, wodurch sie schliesslich die Bedeutung der realisierten Aktionen unverständlich machen. Umgekehrt warten diejenigen, welche die Notwendigkeit einer permanenten Organisation verfechten, oft darauf, dass ein zahlenmässig konsistenter Teil der ausgebeuteten Klasse ein Hinweis dafür gibt, wie und wann es den Klassenfeind anzugreifen gilt. Die ersteren können Aktionen realisieren, die sich gegenüber dem Level der Konfrontation als zu weit voraus erweisen, die zweiteren können sich zu weit zurück aufstellen.
Nun, einer der Gründe, der für diese Mängel der Intervention in die Realität ausschlaggebend ist, stellt, unserer Ansicht nach, der Mangel an Perspektive dar.
Es ist völlig klar, dass hier niemand sichere Rezepte besitzt, um diesen Mängeln abzuhelfen: wir wollen einzig Grenzen aufzeigen, die in gewissen Organisationsformen feststellbar sind, und mögliche Alternativwege aufzeigen.
Eine davon wird von den „Affinitätsgruppen“ dargestellt.
Dieser letztere Begriff erfordert eine Erklärung. Denn Affinität wird oft mit Gefühl verwechselt. Auch wenn sie nicht klar voneinander getrennt sind, dürfen die beiden Begriffe nicht als Synonyme betrachtet werden. Es mag Kameraden geben, mit denen wir uns affin erkennen, die uns aber nicht sympathisch sind, und umgekehrt Kameraden, mit denen wir keine Affinität haben, die aus anderen Gründen aber unsere Sympathie erhalten.
Mit einem anderen Kameraden Affinität zu haben, bedeutet im Grunde, ihn zu kennen, die Kenntnis über ihn vertieft zu haben. Während die Kenntnis anwächst, kann die Affinität anwachsen, bis sie eine gemeinsame Aktion ermöglicht; sie kann aber auch so weit schwinden, bis jegliche gemeinsame Aktion praktisch unmöglich wird.
Das Kennenlernen des anderen ist praktisch ein endloser Prozess, der, je nach Umständen und je nach Zielen, die man gemeinsam erreichen will, auf einer mehr oder weniger tiefen Ebene anhalten kann. Man kann folglich affin sein, um einige Dinge zu realisieren, und für andere nicht. Auf diese Weise scheint es offensichtlich, dass wir, wenn wir von Kenntnis sprechen, damit nicht meinen, dass man einander notwendigerweise seine persönlichen Probleme mitteilen muss; allenfalls können diese einmal wichtig werden, wenn sie sich mit dem Vertiefungsprozess der Kenntnis vom anderen überschneiden.
Kenntnis vom anderen zu haben, bedeutet in diesem Sinne nicht notwendigerweise, eine enge Beziehung mit ihm zu haben. Das, was man wirklich vertiefen muss, ist das Wissen darüber, wie der Kamerad über die sozialen Probleme denkt, die uns die Realität des Klassenkampfes vorsetzt, wie er gedenkt, dass man in diese Realität intervenieren kann, welche Methoden er für angebracht hält, in bestimmten Momenten zu benutzen, welches seine Überzeugungen über bestimmte grundlegende Fragen sind, usw.
Die Wege, die, aus ersichtlichen Gründen, in der Vertiefung der Kenntnis über einen anderen Kameraden bevorzugt werden, sind die Diskussion und der Briefwechsel. Es ist vorzuziehen, wenn es eine vorangehende grundlegende Klärung gibt, wie etwas geschriebenes, um zu vermeiden, dass die Probleme, die es anzugehen gilt, in den sich entwickelnden Beziehungen nicht klar erfasst werden.
Wurden die wesentlichen Dinge einmal geklärt, sind die Affinitätsgruppe oder -gruppen praktisch gebildet.
Oft kommt es vor, dass Kameraden auf umgekehrte Weise vorgehen und beschliessen, mit irgendeiner Aktivität zu beginnen und dann zu den notwendigen Klärungen überzugehen, ohne den Grad an Affinität ausgemacht zu haben.
Nach einer angemessenen analytischen Klärung hingegen, sieht sich die Affinitätsgruppe müheloser in der Aktion. Sie kann einen Referenzpunkt für die Kämpfe bilden, eine Zeitung, einen Basiskern oder irgendeine andere Kampfstruktur, und auf diese Weise wirksamer in die Klassenkonfrontation intervenieren.
Die Vorteile auf der Ebene von Gewandtheit und Beweglichkeit im Moment der Projektierung, in der Entwicklungsphase des Projektes, in der Organisierung der Struktur, im sich Auflösen und sich neu Bilden, sind offensichtlich.


g.c.




Ein Massenembryo

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Als Massenstrukturen stellen die autonomen Basiskerne – unserer Ansicht nach – das Verbindungselement zwischen der spezifischen informellen anarchistischen Organisation und den sozialen Kämpfen dar.
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Die Fage der Basiskerne durchdringt die gesamte Arbeit der letzten zehn Jahre der Kameraden, die sich auf die Zeitschrift „Anarchismo“ berufen.
Man kann also sehen, dass es sich dabei um eine sehr komplexe Frage handelt, die Stück für Stück vertieft wurde und an dieser Stelle etliche Seiten füllen müsste. Aus Platznot jedoch, werden wir so sehr wie möglich schematisieren.
Wir denken, dass der revolutionäre Kampf ohne jeden Zweifel ein Massenkampf ist. Darum sind wir immer der Meinung gewesen, Strukturen aufzubauen, die möglichst zahlreiche Gruppen von Ausgebeuteten organisieren können. Wir haben jedoch die syndikalistische Perspektive, sowohl aufgrund der angeborenen Begrenztheit des Instruments, wie aufgrund seiner tragischen historischen Rückentwicklung, die kein anarchistischer Überstrich beheben können wird, stets kritisch betrachtet. Ausgehend davon sind wir dahin gelangt, den Aufbau von autonomen Basiskernen zu hypothetisieren, welche nicht die Charakteristiken von Mini-Gewerkschaften haben, sondern mit anderen Zielen und mit anderen organisativen Beziehungen ausgestattet sind.
Als Erstes ist die Bildung von autonomen Basiskernen nicht nur an den Orten der Produktion möglich, sondern in allen sozialen Räumen, welche die Widersprüche der kapitalistischen Ausbeutung erleben. Aus diesem Grund haben wir auch von zonalen Wahlenthaltungsstrukturen gesprochen, mit dem Ziel, all jene zu organisieren, die gegen die Beteiligung an den Wahlen sind, die aber die blosse Enthaltung als zu beschränkt betrachten. In derselben analytischen Linie haben wir, dazumals, die Ligen gegen den Bau der Raketenbasis in Comiso gebildet. Während die autonome Bewegung der Bahnarbeiter vom Bezirk Turin, die sich ebenso auf der Grundlage von autonomen Kernen strukturierte, näher an der Arbeitsrealität war.
Die interne Organisation dieser Kerne hatte einige grundlegende Charakteristiken: a) die Autonomie von jedwelcher politischen oder gewerkschaftlichen Kraft; b) die permanente Konflikthaltung (das heisst, nicht Beteiligungen an offiziell ausgerufenen Kämpfen und dann Rückkehr zur „Normalität“ der Arbeit); c) der Angriff (das heisst, die Zurückweisung von jeglichem Kompromiss im Bezug auf das Ziel, das erreicht werden will).
Was die Ziele betrifft, so werden diese, von Mal zu Mal, von den Kernen selbst festgelegt, und bestehen in Angriffen gegen Strukturen der Repression: militärische, produktive, zustimmungsverschaffende, usw.
Diese Angriffe werden von den Kernen in Zusammenarbeit mit den spezifischen anarchistischen Organisationen organisiert, welche eine praktische und theoretische Unterstützung liefern und sich – als informelle Strukturen – an den Angriffen selbst beteiligen, indem sie ihrem ganzen Verlauf folgen, bis zum positiven oder negativen Ausgang der Angriffe selbst.
In dieser Methode lässt sich klar die aufständische Perspektive erkennen, welche die spezifische informelle anarchistische Struktur verfolgt, und lässt sich auch die Perspektive von intermediären und manchmal schlicht fordernden Kämpfen erkennen, die hingegen der autonome Basiskern als Massenstruktur verfolgt.
Diese Methode wurde der Teilhaftigkeit angeschuldigt, und dafür, sich nicht bewusst zu halten, dass ein Angriff gegen eine oder mehrere Strukturen der Ausbeutung praktisch immer darin endet, die Repression ansteigen zu lassen. Über diese Anschuldigungen können die Kameraden alleine nachdenken. Wir glauben, dass es niemals möglich ist, vorauszusehen, was aus einem (auch teilhaften) Kampf herauskommen kann, und welche (auch unerdenklichsten) Entwicklungen er nehmen kann. Schliesslich wird der Übergang von den verschiedenen – beschränkten und eingegrenzten – Insurrektionen zur Revolution von keiner Vorgehensweise a priori garantiert. Wir gehen Versuch für Versuch voran. Wer eine sicherere Methode besitzt, möge ebenfalls seinen Weg gehen.

a.m.b.




Selbstverwaltung als anarchistische Kampfmethode

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Die Selbstverwaltung ist das Modell, das es unseren Kämpfen zu geben gilt. In der generalisierten kapitalistischen Situation, in der wir leben, kann sie eben als ein Mittel, aber nie als ein Ziel betrachtet werden.

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Um die Selbstverwaltung wurde in den letzten fünfzehn Jahren ein grosses Gerede gemacht. Vielleicht mehr denn nötig. Von der anfänglichen Stille und den Diskussionen unter Spezialisten ist man zum inflationären Gebrauch des Begriffes übergegangen. Es genügt, zu sagen, dass selbst die Parteien von „Selbstverwaltung“ „sprechen“.
Es ist also nicht ohne Bedeutung, unsere Weise, die Dinge zu sehen, noch einmal auf den Punkt zu bringen.
Nicht nur die Fabrik. Im Gegenteil, gerade dies ist der Ort der Klassenkonfrontation, wo man zuletzt von „Selbstverwaltung“ sprechen kann. Aber auch nicht ein schlichtes geistiges Modell, eine psychologische Haltung. Es ist notwendig, dies erneut zu bekräftigen, gerade heute, da unterschiedliche Psychologismen wieder in Mode kommen, einige darunter naiv hausgemacht, und absolut nicht dafür geeignet, als Erklärung der Klassenrealität zu dienen.
In den intermediären Kämpfen, die stets jene sind, die wir unternehmen können, sind die Möglichkeiten einer wirklichen Selbstverwaltung sehr begrenzt. Wir können nicht ein Stück vom Territorium des Kapitals herausschneiden, um uns bequem diesseits der Ausbeutung einzurichten.
Wir können aber all jene selbstverwalterischen Techniken einsetzen, die, auch wenn sie für sich alleine noch nicht die Selbstverwaltung im vollen Sinne des Wortes sind, Instrumente des Kampfes sind.
Ihrerseits müssen diese Kämpfe die Selbstverwaltung zum Mittel und nicht zum Ziel haben. In anderen Worten: Man muss verstehen, dass die Selbstverwaltung ein Modell einer Herangehensweise an die Kämpfe ist, und nicht das Ziel, das es (auf getrennte Weise) in einer Perspektive zu realisieren gilt, die zum allergrössten Teil kapitalistisch bleibt. Falls sich nämlich das Anwachsen der selbstverwalterischen Kämpfe entwickeln würde, käme es zu einer äusserst starken staatlichen Reaktion gegen jeden strukturellen selbstverwalteten Aspekt, der bereits im Gange ist, mit einer derartigen Radikalisierung der Konfrontation, dass man entweder zu einer Generalisierung der selbstverwalterischen Prozesse (in der Praxis: zur Revolution) gelangt oder zu einer allgemeinen Auslöschung jeder selbstverwalterischen Erfahrung.
Die Selbstverwaltung als Modell der intermediären Kämpfe zu betrachten, gestattet es, die Gefahren der Verschmutzung zu beseitigen, welche die verschiedenen Parteien und die verschiedenen politischen Betrüger vom Dienst, von Mal zu Mal, gegenüber unseren revolutionären Bemühungen voranstellen. Es gestattet, die Konfrontation auf korrekte Weise anzugehen, aber nichts mehr.
Wir sind oft verleitet, die selbstverwalterische Methode anders zu beurteilen, auch in der Perspektive der unmittelbaren Resultate, die sie, in Sachen Strukturen, die vom generalisierten kapitalistischen Kontext „getrennt“ sind, ergeben kann. Dies ist zweifellos eine Illusion.
In dieser Phase der Konfrontation ist die einzige mögliche Selbstverwaltung also die Selbstverwaltung der Kämpfe, welche auch eine „Erfahrung“ einer Selbstverwaltung der Produktion (natürlich „in vitro“) sein kann, jedoch stets in der Perspektive, die Wirksamkeit des Kampfes sicherzustellen, den wir am führen sind, und nicht in der (spezifisch „quantitativen“) Illusion, dass irgendeine „getrennte“ Struktur möglich sei, in die es hineinzuschlüpfen gilt, um „immun“ zu überleben, bis zum Moment des revolutionären Ausbruchs. In dieser Weise ist die Selbstverwaltung nichts anders als ein tragisches Alibi.

a.m.b.




Kurze Klarstellung über unsere Weise, den aufständischen Kampf anzugehen

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Ein beträchtlicher Teil der internationalen anarchistischen Bewegung hat insurrektionalistische Positionen. Doch es handelt sich um theoretische Positionen des Wartens und der Akzeptierung der Sachlagen, die von den sozialen und ökonomischen Bedingungen bestimmt sind. Wir denken, dass ein anderer aufständischer Weg ausgemacht werden kann.

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Abgesehen von einigen nicht sehr bedeutenden Splittergruppen hat die internationale anarchistische Bewegung theoretische Positionen von revolutionärem Charakter. Die liberalen und sozialdemokratischen Adern beziehen sich auf Ansätze, die, auch wenn sie wichtig sind, da sie eine mögliche Rückentwicklungslinie aufzeigen, dennoch Randerscheinungen bleiben.
Ihrerseits anerkennt praktisch die Gesamtheit der revolutionären anarchistischen Positionen, mit unterschiedlichen Nuancen, die Insurrektion als Tatsache oder notwendige Phase des revolutionären Verlaufs.
Doch diese Insurrektion wird als eine Aufrüttelung der Massen aufgrund von bestimmten ökonomisch-sozialen Kräften betrachtet, die als Auslöser dienen. Die Rolle der anarchistischen Organisation soll sich darauf beschränken, diese Bedingungen und diese sowohl ökonomischen wie sozialen Widersprüche zu erfassen, um sie den Massen besser verständlich zu machen. Schliesslich eine Rolle der Propaganda und der Gegeninformation.
Auch anarchistische Kameraden, die für den gewaltsamen Kampf, ohne Mittelwege, gegen die Strukturen der Unterdrückung sind, beschränken sich oft auf diesen Teil der Analyse und halten sich nicht für verpflichtet, weiter voran zu gehen. Denn die Massen – sagen sie – müssen alles alleine machen, da ein anderes Verhalten von Seiten der spezifischen anarchistischen Organisation autoritär wäre und zu verheerenden Resultaten führen würde.
Wir denken, dass dies die aufständische Sichtweise ist, die passend war, als sich praktisch die Gesamtheit der anarchistischen Bewegung auf Synthesepositionen befand, das heisst, sich in den Blickwinkel der grossen (oder weniger grossen) quantitativen Organisationen stellte, die sich, durch das Instrument der Gewerkschaftsorganisationen, vornahmen, die Gesamtheit der sozialen und ökonomischen Kämpfe in Erwartung der objektiven Auslösung der revolutionären Situation zusammenzufassen.
Unserer Meinung nach gibt es auch eine andere Weise, den revolutionären Kampf unter einem insurrektionalistischen Gesichtspunkt aufzufassen. Und wenn wir von Insurrektion sprechen, dann beziehen wir uns ausschliesslich auf diese Weise, weshalb es für viele der Missverständnisse, die, von Kameraden in nicht gerade guter Absicht genährt, bis hierhin aufgekommen sind, an der Zeit ist, ihr Bestehen zu beenden.
Wir denken, dass die anarchistische Organisation, vorausgesetzt, dass sie informell ist, zur Errichtung von autonomen Basiskernen beitragen kann, die sich, als Massenorganismen, Angriffe gegen Strukturen der sozialen, ökonomischen und militärischen Repression, sowie gegen die Strukturen der Zustimmungsverschaffung vornehmen können. Diese Angriffe, und seien sie auch teilhaft und beschränkt, haben alle methodologischen und praktischen Charakteristiken der aufständischen Phänomene. Nur, dass sie nicht den blinden Kräften der sozialen und ökonomischen Konflikte überlassen sind, sondern ins Innere einer anarchistischen Projektualität zurückgeführt werden können, basierend auf den Prinzipien der Autonomie, des direkten und konstanten Angriffs und der Ablehnung von jedem Kompromiss.
Eben das ist, in kurzen Worten, unsere aufständische Auffassung und dies ist die Richtung, in die wir alle interessierten Kameraden einladen, es mit Kritiken, Vertiefungen und Diskussionen aufzunehmen.

a.m.b.



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10. September 2013, 18:51 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Buchvorstellung
Samstag, 28. September, 20:00

Auf diesen Tag hin wird die Übersetzung eines Vortrags des italienischen Anarchisten Alfredo Bonanno über die Frage der revolutionären Gewalt, ausgehend von und in Auseinandersetzung mit den Positionen von Malatesta, im FERMENTO erhältlich sein. An diesem Abend wird in einem Vortrag der Inhalt der Broschüre umrissen, um dann über die darin aufgeworfenen Fragen zu diskutieren. Als Ansatz hier einige Zitate des italienischen Anarchisten Errico Malatesta:

„Die Anarchisten sind gegen die Gewalt. Das ist bekannt. Die zentrale Idee des Anarchismus ist die Beseitigung der Gewalt aus dem sozialen Leben; ist die Organisierung der sozialen Verhältnisse basierend auf dem freien Willen der Einzelnen, ohne das Eingreifen des Gendarmen. Deshalb sind wir Feinde des Kapitalismus, der die Arbeiter, indem er sich auf den Schutz der Gendarmen stützt, dazu zwingt, sich von den Besitzern der Produktionsmittel ausbeuten zu lassen, oder auch dazu, müssig zu bleiben und an Hunger zu leiden, wenn die Bosse kein Interesse daran haben, sie auszubeuten. Deshalb sind wir Feinde des Staates, der die erzwungene, das heisst, gewaltsame Organisation der Gesellschaft ist. Wenn aber ein Gentleman sagt, dass er glaubt, dass es eine dumme und barbarische Sache ist, mit Stockschlägen zu argumentieren, und dass es unrecht und schlecht ist, jemanden zu verpflichten, den Willen eines anderen unter der Drohung mit dem Revolver auszuüben, ist es dann etwa vernünftig, daraus abzuleiten, dass dieser Gentleman gewillt ist, sich schlagen zu lassen und sich dem Willen anderer zu unterwerfen, ohne von den äussersten Verteidigungsmitteln Gebrauch zu machen?... Die Gewalt ist nur rechtfertigbar, wenn sie notwendig ist, um sich selbst und die anderen gegen die Gewalt zu verteidigen. Wo die Notwendigkeit aufhört, beginnt das Verbrechen... Der Sklave befindet sich immer im Zustand von legitimer Verteidigung und daher ist seine Gewalt gegen den Boss, gegen den Unterdrücker, stets moralisch rechtfertigbar und braucht nur vom Kriterium der Nützlichkeit und der Einsparung der menschlichen Kraft und der menschlichen Leiden reguliert zu werden.“ („Umanità Nova“, 25. August 1921).

„Der Kampf gegen die Regierung läuft letzten Endes auf einen physischen, materiellen Kampf hinaus. Die Regierung macht das Gesetz. Sie muss daher über eine materielle Stärke (Armee und Polizei) verfügen, um das Gesetz durchzusetzen, denn andernfalls würden nur jene gehorchen, die Lust dazu haben, und es wäre nicht mehr ein Gesetz, sondern ein simpler Vorschlag, den jeder frei ist, zu akzeptieren oder zurückzuweisen. Die Regierung verfügt aber über diese Stärke und sie bedient sich ihrer, um mit Gesetzen ihre Machtposition zu festigen und die Interessen der herrschenden Klassen zu stüzen, indem sie die Arbeiter unterdrückt und ausbeutet. Die Grenze der Unterdrückung durch die Regierung liegt in der Stärke, mit der sich das Volk fähig zeigt, sich ihr zu widersetzen. Ein Konflikt mag offen oder latent sein; aber Konflikt besteht immer; denn die Regierung stoppt nicht vor der Unzufriedenheit und dem Widerstand des Volkes, solange sie nicht die Gefahr der Insurrektion verspürt. Solange das Volk fügsam dem Gesetz unterliegt, oder der Protest schwach und oberflächlich ist, erledigt die Regierung ihre Angelegenheiten, ohne sich um die Bedürfnisse des Volkes zu kümmern; wenn der Protest lebhaft, nachdrücklich, bedrohend wird, wird die Regierung, je nach dem, ob sie mehr oder weniger hellsichtig ist, nachgeben oder zur Repression greifen. Aber immer endet man bei der Insurrektion, denn wenn die Regierung nicht nachgibt, wird das Volk schliesslich rebellieren; und wenn die Regierung nachgibt, gewinnt das Volk an Selbstvertrauen und verlangt es immer mehr, bis die Unvereinbarkeit von Freiheit und Autorität offenkundig wird und der gewaltsame Konflikt ausbricht. Es ist also notwendig, sich geistig und materiell vorzubereiten, damit beim Ausbruch des gewaltsamen Kampfes, das Volk den Sieg davon trägt.“ (Programma Anarchico, Bologna, Juli 1920, „Umanità Nova“, 12. August 1920)

„Die Revolution muss notwendigerweise gewaltsam sein, wenn auch die Gewalt an sich ein Übel ist. Sie muss gewaltsam sein, denn es wäre ein Wahnsinn, darauf zu hoffen, dass die Privilegierten den Schaden und die Ungerechtigkeit ihrer Privilegien anerkennen würden und sich dazu hingeben würden, freiwillig auf sie zu verzichten. Sie muss gewaltsam sein, weil die vorübergehende revolutionäre Gewalt das einzige Mittel ist, der grösseren und fortdauernden Gewalt ein Ende zu setzen, welche die grosse Masse der Menschen zu Sklaven hält.“ („Umanità Nova“, 12. August 1920)

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