Forum-Übersicht
RegistrierenSuchenFAQMitgliederlisteBenutzergruppenLogin
1./22.11.14: Kritik der Demokratie - Demokratie in der Krise

 
Neue Antwort erstellen    Forum-Übersicht » Veranstaltungen & Termine Thema drucken Vorheriges Thema anzeigen
Nächstes Thema anzeigen
1./22.11.14: Kritik der Demokratie - Demokratie in der Krise
Autor Nachricht
Savo



Anmeldedatum: 16.12.2006
Beiträge: 3051

Beitrag 1./22.11.14: Kritik der Demokratie - Demokratie in der Krise Antworten mit Zitat
Zitat:
Projekt Kritik & Klassenkampf: Kritik der Demokratie - Demokratie in der Krise

Vor über drei Jah­ren, im Som­mer 2011, haben wir mit dem An­lie­gen, auf eine ge­mein­sa­me De­bat­te mit prak­ti­scher Per­spek­ti­ve hin­zu­ar­bei­ten, ein ers­tes Dis­kus­si­ons­wo­chen­en­de durch­ge­führt. Seit­her fand jedes Jahr ein Dis­kus­si­ons­wo­chen­en­de zu un­ter­schied­li­chen Fra­gen statt. Haben wir an un­se­rem letz­ten Tref­fen 2013 noch über Gen­der, Mi­gra­ti­on und Re­pro­duk­ti­on dis­ku­tiert, möch­ten wir den Fokus die­ses Jahr auf die De­mo­kra­tie legen.

Um uns nicht ein­fach mit dem bis­he­ri­gen For­mat der Tref­fen be­quem ein­zu­rich­ten, wol­len wir uns die­ses Jahr nicht er­neut zu einem Dis­kus­si­ons­wo­chen­en­de mit meh­re­ren Work­shop-​The­men tref­fen. Erst­mals or­ga­ni­sie­ren wir zwei Dis­kus­si­ons­ta­ge in Zü­rich und Bern zu einer über­ge­ord­ne­ten Frage, die wir an den bei­den Orten un­ter­schied­lich be­leuch­ten möch­ten. So wer­den wir am ers­ten Dis­kus­si­ons­tag in Bern über die Kri­tik der De­mo­kra­tie spre­chen, wäh­rend wir uns am zwei­ten Dis­kus­si­ons­tag in Zü­rich mit der De­mo­kra­tie in der Krise be­zie­hungs­wei­se mit dem Zu­sam­men­hang zwi­schen De­mo­kra­tie, Kri­sen­ent­wick­lung und Be­we­gung aus­ein­an­der­set­zen möch­ten. An­hand vor­be­rei­te­ter The­sen und kur­zen Re­fe­ra­ten wol­len wir über diese The­men dis­ku­tie­ren.

Nach drei Dis­kus­si­ons­wo­chen­en­den und ver­schie­de­nen klei­ne­ren Ver­an­stal­tun­gen im Rah­men des Pro­jekts Kri­tik & Klas­sen­kampf ist sich ein grup­pen­über­grei­fen­des und über­re­gio­na­les an­ti­au­to­ri­tä­res Mi­lieu am Her­aus­bil­den. Auf die­ser Grund­la­ge möch­ten wir das Be­gon­ne­ne fort­set­zen und laden euch dazu ein, an den bei­den Dis­kus­si­ons­ta­gen des Pro­jekts Kri­tik & Klas­sen­kampf teil­zu­neh­men. Wir wol­len mit allen in­ter­es­sier­ten Per­so­nen in Dis­kus­si­on tre­ten und Hand­lungs­mög­lich­kei­ten für den re­vo­lu­tio­nä­ren Klas­sen­kampf er­ar­bei­ten. Dabei geht es uns seit un­se­rem Be­ste­hen im We­sent­li­chen um Krise, Kämp­fe, In­ter­ven­tio­nen, Or­ga­ni­sie­rung und Per­spek­ti­ven.

**********************************************************************
**********************************************************************


Diskussionstage

1. November 2014, Bern
22. November, Zürich

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 10 Uhr und dauern bis 18 Uhr.
Es gibt Zwischenverpflegungen und am Abend sorgen wir für Getränke und Musik.
Anmeldungen bis 25. Oktober 2014 auf http://www.projekt-kk.tk

**********************************************************************
**********************************************************************


Bern: Kri­tik der De­mo­kra­tie

Am Dis­kus­si­ons­tag in Bern möch­ten wir dar­über dis­ku­tie­ren, was mit der Ein­rich­tung einer de­mo­kra­ti­schen Herr­schaft alles schon fest­ge­legt wird und wie die Bür­ger sich dazu prak­tisch und theo­re­tisch stel­len. Die fol­gen­den The­sen sol­len dazu als eine erste Ein­lei­tung die­nen.

I
De­mo­kra­tie ist die idea­le Herr­schafts­form des Ka­pi­ta­lis­mus. Der bür­ger­li­che Staat ge­währt po­li­ti­sche und wirt­schaft­li­che Frei­heit und legt seine Bür­ger damit dar­auf fest, nach den ka­pi­ta­lis­ti­schen Prin­zi­pi­en des pri­va­ten Ei­gen­tums in der Kon­kur­renz zu wirt­schaf­ten: Die Art des Ei­gen­tums un­ter­schei­det sich in sei­ner Qua­li­tät ganz ge­wal­tig. Die Einen haben eine Sorte von Ei­gen­tum, die es ihnen er­mög­licht, mit­tels einem Vor­schuss einen Über­schuss zu pro­du­zie­ren (Ei­gen­tum an Pro­duk­ti­ons­mit­teln, Ka­pi­tal). Sie kön­nen ihr Ei­gen­tum so an­le­gen, dass es sich stän­dig ver­mehrt. Die gros­se Mehr­heit der Bür­ger ver­fügt weder über Ei­gen­tum an Pro­duk­ti­ons­mit­teln noch über ge­nü­gend Ka­pi­tal in an­de­rer Form, um davon leben, ge­schwei­ge denn es ver­meh­ren zu kön­nen. Diese Bür­ger sind le­dig­lich Ei­gen­tü­mer ihrer Ar­beits­kraft. Diese müs­sen sie an die Ei­gen­tü­mer der Pro­duk­ti­ons­mit­tel ver­kau­fen, um an Lohn zu kom­men. Das kön­nen sie aber nur, wenn ihre Ar­beit den Ei­gen­tü­mern der Pro­duk­ti­ons­mit­teln mehr ein­bringt, als sie kos­tet.

II
Freie Bür­ger dür­fen wäh­len, man­cher­orts sogar ab­stim­men. Wah­len und Ab­stim­mun­gen wer­den von der Herr­schaft selbst an­ge­setzt und or­ga­ni­siert. Die Herr­schaft hat also ein In­ter­es­se an den Wah­len, sie lässt sich durch das Volk le­gi­ti­mie­ren. Un­ab­hän­gig davon wel­che cou­leur des Herr­schafts­per­so­nals ge­wählt wird, be­stä­ti­gen die Wäh­len­den eine Herr­schaft über sich. Bei In­itia­ti­ven kann das Volk zwi­schen zu­ge­las­se­nen Al­ter­na­ti­ven des Re­giert­wer­dens aus­wäh­len.

III
Wer Herr­schafts­per­so­nal aus­wäh­len darf, kann sich keine Herr­schafts­lo­sig­keit be­stel­len, son­dern nur zwi­schen Al­ter­na­ti­ven aus­wäh­len (wel­che die Herr­schaft auch zu­lässt). An der Ohn­macht des Bür­gers än­dert die Frage des klei­ne­ren Übels, das zur Wahl steht, nichts. Die grund­le­gen­den Prin­zi­pi­en der hie­si­gen Rechts­ord­nung, samt der von ihr ins Recht ge­setz­ten ka­pi­ta­lis­ti­schen Pro­duk­ti­ons­wei­se, ste­hen nie zur Wahl.

IV
Für die Re­gie­ren­den einer De­mo­kra­tie ist die Ein­mi­schung der Bür­ger – sei dies durch Wah­len, Ab­stim­mun­gen oder die blos­se Mei­nungs­äus­se­rung – durch­aus pro­duk­tiv. Wer sich äus­sern darf und sei­nem In­ter­es­se unter ge­wis­sen Um­stän­den (im Rah­men des Er­laub­ten und unter Be­rück­sich­ti­gung des Ge­mein­wohls) per Ab­stim­mungs­mehr­heit sogar po­li­tisch Nach­druck ver­lei­hen kann, lässt sich bes­ser re­gie­ren, da er/sie sich als Be­stim­men­der und nicht als Be­herrsch­ter sieht.

V
Der de­mo­kra­ti­sche Staat ver­pflich­tet seine Bür­ger auf ihre Mit­tel (Ka­pi­tal, Ar­beits­kraft etc.) un­ab­hän­gig davon ob diese zum Er­folg füh­ren oder nicht. Der gröss­te Teil der Be­völ­ke­rung macht (ge­zwun­ge­ner­mas­sen) einen prak­ti­schen Feh­ler, wenn er sein Ei­gen­tum (Ar­beits­kraft) als sein Mit­tel im Dienst der Ka­pi­ta­lis­ten ein­setzt; und einen theo­re­ti­schen, wenn er daran fest­hält und sich po­si­tiv dazu stellt.

VI
Wer als Pro­le­ta­ri­er den Staat und seine de­mo­kra­ti­schen Ein­rich­tun­gen für die Sach­wal­ter sei­nes ei­ge­nen In­ter­es­ses hält, und diese bei der Suche nach dem Grund für not­wen­dig ent­ste­hen­de Mis­ser­fol­ge und Ent­täu­schun­gen von vorn­her­ein aus­schliesst, wird selbst­re­dend kein Geg­ner von Staat und Ka­pi­tal, son­dern par­tei­lich für das „Gros­se und Ganze“: Er nimmt den Stand­punkt der Herr­schaft ein und sucht nach in­ne­ren oder äus­se­ren Fein­den, die der Na­ti­on und damit ihm den Er­folg ver­mie­sen.

VII
Durch das Mit­wir­ken mit­tels In­itia­ti­ven, be­tä­tigt sich der CH-​Bür­ger sel­ber als ide­ell Re­gie­ren­der und als Stimm­vieh. Die Mehr­heit der Stim­men­den herrscht sich selbst und allen an­de­ren Frei­hei­ten und Schran­ken auf. Dabei sind sie sich ge­wohnt, von ihrem ei­ge­nen In­ter­es­se Ab­stand zu neh­men und es in einen dem Ge­mein­wohl nütz­li­chen und die “Sach­zwän­ge” re­spek­tie­ren­den Vor­schlag zu ver­wan­deln, der Mer­hei­ten ge­win­nen kann.

VIII
Auch die Ar­bei­ter, wel­che die ka­pi­ta­lis­ti­sche Wirt­schafts­wei­se für ein Mit­tel hal­ten sich in der Kon­kur­renz gegen an­de­re ein gutes Leben zu si­chern, mer­ken rasch, dass ihr Er­folg davon ab­hängt, wie gut sie sich für An­ge­hö­ri­ge der an­de­ren Klas­se (Ei­gen­tü­mer der Pro­duk­ti­ons­mit­tel) dienst­bar ma­chen kön­nen. So wer­den freie Bür­ger zu wil­li­gen und bil­li­gen An­häng­seln ihrer Ka­pi­ta­lis­ten.

XI
De­mo­kra­tie wird zum Höchst­wert. Alle Ent­schei­dun­gen, In­sti­tu­tio­nen und Pos­ten, die auf Grund von Ver­fah­ren oder Struk­tur den Stem­pel „de­mo­kra­tisch“ be­kom­men, gel­ten als le­gi­tim und damit als ge­setzt – ganz ab­ge­se­hen von ihrem In­halt.

X
Kri­tik an der De­mo­kra­tie sel­ber gibt es in der Regel nicht. Alle Mis­stän­de und Schä­den, die die po­li­ti­sche Herr­schaft des ka­pi­ta­lis­ti­schen Sys­tems her­vor­bringt, sol­len dem Man­gel an De­mo­kra­tie oder dem Miss­brauch von De­mo­kra­tie ge­schul­det sein.

**********************************************************************
**********************************************************************


Zü­rich: De­mo­kra­tie in der Krise

In Staa­ten wie Grie­chen­land oder Ita­li­en ist es of­fen­sicht­lich ge­wor­den: Die Krise hat die de­mo­kra­ti­schen For­men längst un­ter­höhlt. Die Spar­pro­gram­me wur­den und wer­den gegen die Mas­sen­pro­tes­te durch­ge­setzt, bis­wei­len auch von Tech­no­kra­ten, die ei­gens dazu ein­ge­setzt wur­den und denen man auf die Schnel­le keine de­mo­kra­ti­schen Wei­hen an­ge­dei­hen las­sen konn­te. Auch die ge­wähl­ten Re­gie­run­gen in den ver­meint­li­chen Ge­win­ner­staa­ten pfei­fen ein ums an­de­re Mal auf ihre so­zia­len Ver­spre­chun­gen. In Frank­reich etwa hat die so­zia­lis­ti­sche Re­gie­rung mit der Mehr­wert­steu­er­er­hö­hung und den «Kol­lek­tiv­ver­trä­gen zur Wett­be­werbs­fä­hig­keit» zwei Pro­jek­te durch­ge­setzt, gegen die sie an­fangs en­er­gi­schen Wahl­kampf be­trie­ben hatte und die vor­al­lem die Pro­le­ta­ri­sier­ten tref­fen.

Das ist keine neue Er­schei­nung, aber die Krise und die damit ver­bun­de­ne Ver­schär­fung der in­ter­na­tio­na­len Kon­kur­renz las­sen die po­li­ti­schen Spiel­räu­me immer mehr weg­schrump­fen. Kri­sen ge­hö­ren zum Ka­pi­ta­lis­mus wie das Amen in die Kir­che. Je nach­dem, wie akut diese sind, gibt es in der bür­ger­li­chen Ge­sell­schaft mehr oder we­ni­ger Raum für un­ter­schied­li­che Ver­wer­tungs­per­spek­ti­ven. Die ver­schie­de­nen Par­tei­en, zwi­schen denen wir in die­sem Zir­kus wäh­len kön­nen, und ihre Pro­gram­me sind immer den ka­pi­ta­lis­ti­schen und na­tio­na­len Sach­zwän­gen un­ter­wor­fen.

Das zeigt sich am deut­lichs­ten, wenn es linke Par­tei­en sind, die den här­tes­ten Ver­ar­mungs­kurs gegen die Prolls fah­ren, oder wenn die bis­he­ri­gen Op­po­si­ti­ons­par­tei­en, ein­mal an die Macht ge­kom­men, ein­fach da wei­ter ma­chen, wo sie die bis­he­ri­ge Re­gie­rung un­ter­bro­chen haben. In der Krise wer­den die de­mo­kra­ti­schen For­men also von der ka­pi­ta­lis­ti­schen Rea­li­tät über­holt und es macht den An­schein, dass an ei­ni­gen Orten au­to­ri­tä­re­re For­men für den Mo­ment eher den An­for­de­run­gen des Ka­pi­tals ent­spre­chen. Um diese Vor­gän­ge zu ver­ste­hen, muss man sich erst ein­mal grund­sätz­lich über die Funk­ti­on der Po­li­tik ver­stän­di­gen: Über die po­li­ti­schen Pro­zes­se, und seien diese auch de­mo­kra­tisch, wird die Ka­pi­ta­l­ak­ku­mu­la­ti­on ver­wal­tet. Und dies nicht im In­ter­es­se ein­zel­ner Un­ter­neh­men und erst recht nicht für die Pro­le­ta­ri­sier­ten, son­dern im In­ter­es­se des Ka­pi­ta­lis­mus als Gan­zes.

Wir wol­len aber auch die Pro­tes­te, wo sie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ent­stan­den sind, unter die Lupe neh­men. Un­se­re Suche gilt dem Mo­ment in den Kämp­fen der Be­we­gun­gen, wo keine de­mo­kra­ti­sche Lö­sung gang­bar scheint, auch nicht mehr als Il­lu­si­on in den Köp­fen der Kämp­fen­den. Die De­mo­kra­tie ist dann nicht nur am Ende ihrer re­el­len Mög­lich­kei­ten, sie ist auch am Ende ihrer ideo­lo­gi­schen Wirk­sam­keit an­ge­langt.

Um die­sen Ge­dan­ken­gang zu il­lus­trie­ren, eig­net sich die Be­we­gung 15. Mai in Spa­ni­en sehr gut. Der in die­ser Be­we­gung auf­kom­men­de Ruf nach ¡De­mocra­cia Real Ya! («Echte De­mo­kra­tie Jetzt!») zeigt auf, wie tief der Ge­dan­ke einer ge­rech­ten De­mo­kra­tie in den Köp­fen der Men­schen steckt; gleich­zei­tig hal­fen diese Men­schen Woh­nungs­räu­mun­gen zu ver­hin­dern und setz­ten somit par­ti­ku­la­re In­ter­es­sen der Pro­le­ta­ri­sier­ten gegen die In­ter­es­sen der Haus­be­sit­zer durch. Hier zeig­te sich eine in­ter­es­san­te Am­bi­va­lenz: Ei­ner­seits noch be­fan­gen in den Vor­stel­lun­gen einer ech­ten De­mo­kra­tie, war man gleich­zei­tig be­reit ganz un­de­mo­kra­tisch die In­ter­es­sen der be­trof­fe­nen Pro­le­ta­ri­sier­ten durch­zu­set­zen.

Ein wei­te­res ak­tu­el­les Bei­spiel sind die Pro­tes­te in Bos­ni­en-​Her­ze­go­wi­na. Aus­ge­löst wurde der Pro­test von Ar­bei­te­rIn­nen meh­re­rer pri­va­ti­sier­ter Un­ter­neh­men, die mo­na­te­lang kei­nen Lohn er­hiel­ten. Ihr Pro­test ver­half einem schon län­ger bro­deln­den Unmut zum Durch­bruch. Die Kri­tik rich­te­te sich zwar gegen kor­rup­te Po­li­ti­ker und ei­ni­ge der For­de­run­gen mögen auch re­for­mis­tisch an­mu­ten. Die klare Aus­rich­tung gegen Na­tio­na­lis­mus hin­ge­gen weist einen ganz an­de­ren Cha­rak­ter auf, wie auch die An­grif­fe auf Sym­bo­le der De­mo­kra­tie und der Schwer­punkt auf pro­le­ta­ri­schen In­ter­es­sen.

Diese bei­den Bei­spie­le sol­len auf­zei­gen, dass wir nicht nur auf die Be­gren­zun­gen von Be­we­gun­gen hin­wei­sen wol­len, son­dern auch Mo­men­te der re­el­len Be­we­gung der Auf­he­bung su­chen. Viele Be­we­gun­gen der letz­ten Jahre brach­ten diese Zwei­deu­tig­keit mit sich: Ei­ner­seits in de­mo­kra­ti­schen Vor­stel­lun­gen ver­haf­tet, stell­ten sie an­de­rer­seits teil­wei­se die par­ti­ku­la­ren In­ter­es­sen der Pro­le­ta­ri­sier­ten höher, als die In­ter­es­sen von Staat und Ka­pi­tal. Wir wol­len uns die­ser Am­bi­va­lenz wid­men und er­klä­ren, wo und wes­halb de­mo­kra­ti­sche Il­lu­sio­nen prak­tisch durch­bro­chen wer­den kön­nen.

**********************************************************************
**********************************************************************


Aufruf als PDF | Anmeldung

15. September 2014, 15:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Neue Antwort erstellen    Forum-Übersicht » Veranstaltungen & Termine Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu: 
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Design by Freestyle XL / Music Lyrics.Deutsche Übersetzung von phpBB.de