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Lohnkürzungen SBB (zur Finanzierung Pensionskasse)

 
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Lohnkürzungen SBB (zur Finanzierung Pensionskasse)
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O.B.M.F



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Beitrag Lohnkürzungen SBB (zur Finanzierung Pensionskasse) Antworten mit Zitat
Die Gewerkschaften haben wieder mal einen Erfolg verbucht. Die Arbeiter der SBB bekommen eine Lohnkürzung von 2-2.5%.

http://tagesschau.sf.tv/content/view/comments/2077814
09. September 2009, 11:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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O.B.M.F hat Folgendes geschrieben:
Die Gewerkschaften haben wieder mal einen Erfolg verbucht. Die Arbeiter der SBB bekommen eine Lohnkürzung von 2-2.5%.

http://tagesschau.sf.tv/content/view/comments/2077814


Jetzt nimmt mich Wunder, wie die Gewerkschaft auf den 19.09. reagiert. Die Vordemo des SEV war ja unter anderem gegen die ungenügende Finanzierung des Bundes gerichtet. Aber vielleicht will der SEV den ArbeiterInnen ja auch verklickern, dass 2-2.5% gar kein so schlechter Deal seien, schliesslich hat der Herr Meyer ja von 8-10% gesprochen...
09. September 2009, 15:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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SBBler wütend:

http://videoportal.sf.tv/video?id=30608d55-3d0a-4c0f-9503-055493d7cde3&referrer=http%3A%2F%2Fwww.sf.tv%2Fsendungen%2F10vor10%2Findex.php
09. September 2009, 22:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
Melnitz hat Folgendes geschrieben:
SBBler wütend:

http://videoportal.sf.tv/video?id=30608d55-3d0a-4c0f-9503-055493d7cde3&referrer=http%3A%2F%2Fwww.sf.tv%2Fsendungen%2F10vor10%2Findex.php



das drückt mir tränen in die augen, wenn proleten so austicken - top!

_________________
"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
10. September 2009, 00:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
SEV nimmt Sanierungsmassnahmen der Pensionskasse "mit Besorgnis" zur Kenntnis:

http://www.sev-online.ch/downloads/pdf_de/090909_pmo_MM_pksbb_01.pdf


@ Mods:

Könnten wir die Beiträge zur SBB-Pensionskasse in einen eigenen Thread auslagern?
11. September 2009, 11:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Melnitz hat Folgendes geschrieben:
@ Mods:

Könnten wir die Beiträge zur SBB-Pensionskasse in einen eigenen Thread auslagern?


Wie meinst du das?

_________________
Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
14. September 2009, 13:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
minino
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Beitrag Antworten mit Zitat
far hat Folgendes geschrieben:
Melnitz hat Folgendes geschrieben:
@ Mods:

Könnten wir die Beiträge zur SBB-Pensionskasse in einen eigenen Thread auslagern?


Wie meinst du das?


Schon passiert, das war vorher im Finanzkrise-Thread ;-)

_________________

Nein, nein, wir wollen nicht eure Welt, wir wollen nicht eure Macht, und wir wollen nicht euer Geld,
wir wollen nichts von eurem ganzen Schwindel hören, wir wollen euren Schwindel zerstören!
14. September 2009, 13:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
minino
Admin-Dog


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Beitrag SBB kippt den Gesamtarbeitsvertrag Antworten mit Zitat
Im Interview in der aktuellen Ausgabe der «SBB-Zeitung» sagt Jordi, der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) werde nicht wie ursprünglich vorgesehen neu verhandelt. Stattdessen werde ein neues System eingeführt. «Damit sich gute Leistung noch mehr lohnt», wie es Personalchef Markus Jordi ausdrückt.

Konkret heisst das: «Unser Ziel ist, künftig Leistung und Honorierung enger miteinander zu verknüpfen, damit sich gute Leistung noch mehr lohnt.» Das neue Lohnsystem namens Toco will Jordi nicht als Abbauübung verstanden wissen - vielmehr soll es «nachvollziehbarer und fairer» sein als das alte.

Zu hohe und zu tiefe Löhne

Das heutige Lohnsystem bezeichnet der SBB-Personalchef als «grundlegend veraltet». Die Löhne würden unabhängig von Markt und Branche festgelegt. «Deshalb sind diese in einigen Bereichen im Vergleich zum Markt, aber auch im internen Vergleich zu hoch.» In anderen Bereichen seien sie tendenziell zu tief.

In welchen Bereichen die Löhne zu hoch und in welchen sie zu tief sind, wollte die SBB auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA am Freitag nicht präzisieren. Sprecher Reto Kormann verwies auf die laufenden Gespräche mit den Sozialpartnern und stellte weitere Informationen «zum gegebenen Zeitpunkt» in Aussicht.

SEV: nicht beim Putzpersonal sparen

Die Eisenbahnergewerkschaft SEV fürchtet sich vor der geplanten Umverteilung. Laut SEV-Sprecher Peter Moor argumentiert die SBB, dass die Löhne am unteren Ende der Skala zu hoch und jene am oberen Ende zu tief seien. «Wir sind dagegen, die Löhne des Reinigungspersonals unter dem Vorwand zu senken, sie seien höher als in der Privatwirtschaft», sagte Moor zur SDA.

Das Aushandeln eines neuen GAV hat laut Markus Jordi auch deswegen keine Priorität, weil die «reich befrachtete Agenda» in diesem Jahr weniger Raum für Verhandlungen lasse als angenommen.

Das wichtigste personalpolitische Geschäft - neben der Neupositionierung von SBB Cargo und anderem - sei die Sanierung der Pensionskasse, bei der es um einen Bundesbeitrag von 1,148 Mrd. Franken gehe. «Dem Ziel, dass der Bund seiner Verpflichtung nachkommt, ist alles andere unterzuordnen», sagte Jordi.

http://www.20min.ch/finance/news/story/SBB-kippt-den-Gesamtarbeitsvertrag-31519243

_________________

Nein, nein, wir wollen nicht eure Welt, wir wollen nicht eure Macht, und wir wollen nicht euer Geld,
wir wollen nichts von eurem ganzen Schwindel hören, wir wollen euren Schwindel zerstören!
12. März 2010, 11:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Diese Arschlöcher!
12. März 2010, 13:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Ich hab im Zug die SBB-Zeitung gefunden und möchte euch das famose Interview mit Personalchef Jordi nicht vorenthalten. Ein Meisterstück.

Zitat:
"Beim Lohnsystem müssen wir handeln"

Die SBB möchte den GAV weitereintwickeln. Ein neues Lohnsystem sei aus unternehmerischen Gründen zwingend, sagt Personalchef Jordi. Damit hätte die Bahn auch im Wettbewerb um die Verteilung der öffentlich Gelder bessere Karten.

Herr Jordi, die SBB wollte Anfang Jahr mit den Verhandlungen zu einem neuen GAV beginnen. Nun scheint das nicht mehr dringend zu sein. Krebsen Sie zurück? Es steht für die SBB nicht mehr im Vordergrund, einen völlig neuen GAV auszuhandeln. Gemeinsam mit unseren Sozialpartnern haben wir festgestellt, dass die reich befrachtete Agenda in diesem Jahr weniger Raum für GAV Verhandlungen lässt als ursprünglich angenommen.

Warum? Es gibt eine grosse Reorganisation bei Infrastruktur, und wir haben die Neupositionierung von SBB Cargo. Vor allem aber steht dieses Jahr im Parlament das wichtigste personalpolitische Geschäft überhaupt an: Es geht um 1.148 Milliarden Franken für die Sanierung unserer Pensionskasse. Dem Ziel, dass der Bund seiner Verpflichtung nachkommt, ist alles andere unterzuordnen.

Dann gibt es also keinen neuen GAV? Wir möchten den bestehenden GAV, der Anstellungsbedingungen auf sehr gutem Niveau bietet, in zwei, drei Bereichn weiterentwickeln. Aus unternehmerischen Gründen ist das für die SBB zwingend.

Welche Bereich sind das? Wir haben grossen Handlungsbedarf beim Lohnsystem. Die Art und Weise, wie Funktionen bei uns eingestuft und bewertet werden, wie Leistung beurteilt wird und wie entlöhnt wird, ist grundlegend veraltet. Löhne werden unabhängig vom Markt und von der Branche festgelegt. Deshalb sind diese in einigen Bereichen im Vergleich zum Markt, aber auch im internen Vergleich zu hoch. In anderen Bereichen wiederum sind unsere Löhne tendenziell unter dem Markt.

Müssen die Mitarbeitenden um ihren Lohn fürchten? Nein, wir nehmen niemandem etwas weg. Wir wollen ein neues Lohnsystem einführen und Fehlentwicklungen systematisch über mehrere Jahre hinweg korrigieren. Es braucht dafür natürlich sozialverträgliche Überführungsmechanismen und Besitzstandgarantien.

Welche Vorteile hat das neue Lohnsystem? Sein Name sagt es bereits: Das neue Lohnsystem heisst Toco, was für Total Compensation steht. Darunter ist die ganzheitliche Sicht auf alle Themen rund um die Vergütung zu verstehen. Die Einstufung einer Funktion soll sich an den Anforderungen ausrichten. Die Mitarbeitenden werden die Einstufungsmechanismen besser nachvollziehen können.

Und die SBB will damit nicht einfach nur Geld einsparen? Nein, Toco soll keine Abbauübung sein. Das Lohnsystem wird nachvollziehbarer und fairer. Das ist uns wichtig, weil ein Lohnsystem stark die Kultur eines Unternehmens prägt. Wei man Leistung honoriert, wie man die Funktionen einstuft - das hat einen grossen Einfluss auf die Leistungserbringung.

Wenn es um Leistung geht, dürfte auch die Personalbeurteilung Bestandteil des neuen Lohnsystems sein. Ja, denn die heutige Personalbeurteilung hat oftmals mit Personalentwicklung nciht viel zu tun, sie verkommt zu einer Farce. Sowohl Mitarbeitende wie auch Vorgesetzte kritisieren dies. Unser Ziel ist, künftig Leistung und Honorierung enger miteinander zu verknüpfen, damit sich gute Leistung noch mehr lohnt. Zudem sollen stellenspezifische Kompetenzen im Mittelpunkt stehen. Dann kann man auch besser über Entwicklungen sprechen.

Frühere Versuche, ein neues Lohnsystem einzuführen, haben Schiffbruch erlitten. Was machen Sie dieses Mal anders? Wir haben die Projektarbeit an Toco transparent betrieben. Die Peko und auch Gewerkschaftsvertreter wurden immer mit einbezogen. Zudem sind in der Zwischenzeit einige Jahre ins Land gezogen. Auf beiden Seiten ist die Erkenntnis gereift, dass Handlungsbedarf besteht - unter anderem, weil der Wettbewerb stärker geworden ist.

Wo ist die SBB dem Wettbewerb ausgesetzt? Der für uns härteste Wettbewerb aktuell und in Zukunft ist das Rangeln um öffentliche Gelder. die Mittel werden knapper, das bekommen wir beispielsweise bei der Leistungsvereinbarung mit dem Bund zu spüren. Die Forderung der öffentlichen Hand lautet: seid produktiver und setzt das Geld besser ein. Die SBB ist aber auch dem Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt ausgesetzt. Es ist nicht immer einfach, an die guten Leute heranzukommen. Des Weiteren sind wir, das liegt auf der hand, dem Wettbewerb im Güter- und im Personenverkehr ausgesetzt.

Was bedeutet das für die SBB? Wir müssen ein grosses Augenmerk auf zeitgemässe und konkurrenzfähige Anstellungsbedingungen und auf die Arbeitsmarktfähigkeit unserer Mitarbeitenden richten - besonders im Zusammenhang mit Reorganisationen. Natürlich haben wir mit Neuorientierung und Arbeit (NOA) eine grossartige Einrichtung, aber sie liegt am Ende der Kette. Mit einer strategischen Personalplanung würden gefährdete Funktionsgruppen frühzeitig erkannt. Es könnten Massnahmen eingeleitet werden. Im internen Arbeitsmarkt haben wir ein grosses Potenzial.

Wie kann dieses besser ausgeschöpft werden? Ausbildungen und Personalentwicklungen sollten vermehrt auf jene Funktionsgruppen ausgerichtet werden, die einem Risiko ausgesetzt sind, sei es aufgrund technologischer Veränderungen oder Veränderungen des Geschäftsmodells. Die Mitarbeitenden müssen aufgebaut, ihre interne Arbeitsmarktfähigkeit muss verbessert werden.

Wird das nicht sehr teuer? Wenn wir im Vorfeld nichts machen, kostet es uns nachher noch mehr. Natürlich könnten wir die Betroffenen ins Netzwerk NOA fallen lassen. Doch das wollen wir nicht, und es wird auch zunehmend problematisch. Denn die anstehenden Reorganisationen betreffen sehr vile Mitarbeitende. Deshalb möchten wir im Rahmen der GAV-Weiterentwicklung mit den Sozialpartnern eine gute Lösung erzielen.

Haben die Zwillinge Kündigungsschutz und Friedenspflicht noch Bestand? Die Friedenspflicht hat an Wert verloren. Ich stelle mit Besorgnis fest, dass das Wort Streik heute rasch ausgesprochen wird. Bereits in der ersten Lohnverhandlungsrunde wurde uns mit Arbeitskampfmassnahmen gedroht.

Stellt das auch den Kündigungsschutz in ein anderes Licht? In der jetzigen Situation wäre es unklug, NOA, über das wir ja den Kündigungsschutz gewährleisten,m in seinen Grundzügen zu verändern. Aber wir möchten es weiterentwickeln. Ich persönlich erachte die Unkündbarkeit nicht als taugliches Mittel. So erkennne zahlreiche Mitarbeitende zu wenig, dass ein Teil der Verantwortung bei ihnen liegt, dass auch sie Initiative ergreifen müssen.

12. März 2010, 21:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Ach ja, wie man als ArbeiterIn auf Lohkürzung aufgrund von Defiziten der Pensionskasse auch reagieren kann, zeigen im Moment die ArbeiterInnen der Verkehrsbetriebe von San Francisco:

Arbeiter der Verkehrsbetriebe von San Francisco lehnen Zugeständnisse ab
13. März 2010, 02:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Zitat:
An der Basis der SBB brodelts
Von Romeo Regenass. Aktualisiert vor 22 Minuten
Zwei Drittel der Kosten für die Sanierung der SBB-Pensionskasse will der Bundesrat der Bahn und dem Personal übertragen. Die Bähnler befürchten grosse Rentenverluste, die Lokführer besprechen heute Protestaktionen.

Zum Kampf entschlossen: Mitarbeiter der SBB-Cargo-Werkstätte in Bellinzona streikten vor zwei Jahren.

In der Pensionskasse der SBB klafft ein Loch von 3,4 Milliarden Franken. Die Diskussion über ihre Sanierung kommt nun in die entscheidende Phase. Bundesrat Moritz Leuenberger würde die fehlenden Milliarden am liebsten ganz mit Bundesgeldern ausgleichen. «Das fände ich logisch und richtig», sagte der Verkehrsminister Ende 2009 in einem Interview. Die Angestellten der SBB seien vor der Auslagerung Arbeitnehmer des Bundes gewesen, deshalb trage der Bund die Verantwortung.

Doch letzte Woche entschied der Gesamtbundesrat anders: Der Bund soll nur 1,148 Milliarden einschiessen. Mit diesem Entscheid, der noch vors Parlament muss, anerkennt der Bund eine Mitschuld an der maroden Lage der Pensionskasse. FDP und SVP hatten sich allerdings bereits in der Vernehmlassung gegen jeglichen Einschuss von Bundesmitteln ausgesprochen.

Verlust von bis zu 250'000 Franken

In Bähnlerkreisen ist man jetzt eifrig am Rechnen, was das Szenario für den einzelnen Mitarbeiter bedeuten würde. Ein Hintergrundpapier der Lokführergewerkschaft VSLF bringt das Beispiel eines Lokführers mit Jahrgang 1956 und einem Anfang 2009 angesparten Alterskapital von 300'000 Franken. Gegenüber den bisherigen Rentenansprüchen verliert der fiktive SBB-Mitarbeiter 600 Franken pro Monat. Hochgerechnet auf ein Lebensalter von 80 Jahren verliert er 108'000 Franken Rente, und dabei sind die Zinsen nicht berücksichtigt. In Extremfällen kann ein Rentner laut VSLF bis zu 250'000 Franken verlieren.

Wie kommt es zu solchen Verlusten? Sie sind das Resultat von bereits beschlossenen Sanierungsmassnahmen und von der Pensionskasse getroffenen Annahmen. Die wichtigsten Punkte:

2009 wurde das Alterskapital nicht verzinst.
Von 2010 bis 2019 wird das Alterskapital statt mit 3,5 mit 2 Prozent verzinst.
Das Pensionierungsalter wurde von 62 auf 65 Jahre erhöht.
Auf den 1. Januar 2007 wurde die Pensionskasse vom Leistungs- auf das Beitragsprimat umgestellt.
Seit Anfang 2010 bezahlen alle Angestellten der SBB einen zusätzlichen Sanierungsbeitrag von 2 Lohnprozent.
Bis zur Pensionierung beträgt der prognostizierte jährliche Lohnzuwachs statt 1,5 nur noch 1 Prozent.
«Absolut unzureichend»

Auch die Versicherten anderer Kassen bekommen solche Massnahmen zu spüren. Was die Stimmung der SBB-Mitarbeiter trübt, ist jedoch das gerüttelt Mass an schlechteren Bedingungen, die alle zusammen auf die Rente einwirken. Obige Liste ist ja nicht abschliessend.

Für die Lokführergewerkschaft VSLF ist der Sanierungsbeitrag des Bundes «absolut unzureichend». Die Annahme des Bundesbeitrags ist zudem an die Bedingung geknüpft, in Zukunft auf jegliche Forderungen an den Bund zu verzichten. «Ein Teil der von den SBB beizusteuernden 936 Millionen Franken wird bei Lohnverhandlungen ebenfalls das Personal belasten und ist für die SBB als Arbeitgeber auf Jahre hinaus eine Hypothek auf dem Arbeitsmarkt», sagt VSLF-Präsident Hubert Giger.

Wenn sich die im VSLF organisierten Lokführer heute in Luzern zu ihrer Generalversammlung treffen, werden sie auch über mögliche Protestaktionen sprechen. Auf die Diskussion darf man gespannt sein, wird doch SBB-Personalchef Markus Jordi in Luzern erwartet. Jordi ist Vizepräsident des Stiftungsrats der Pensionskasse und hat die Sanierungsmassnahmen mitentschieden. Die SBB sind schon zufrieden, wenn das Parlament dem Vorschlag des Bundesrats folgt. Ein Nein würde die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit der Bahn gefährden.

Bei einem Nein droht ein Streik

Die grösste Bahngewerkschaft, der Eisenbahnerverband SEV, spricht wieder VSLF von einer unvollständigen Begleichung der Schuld durch den Bund. «Wir sind keine Bank und wollen keine Geschenke - aber wir wollen, was uns zusteht», kommentierte Präsident Giorgio Tuti den Entscheid des Bundesrats vor Wochenfrist maliziös. Er hält daran fest, dass eine Rentnerkasse mit Bundesgarantie, die nur die vor 1999 pensionierten Rentner betreut, die beste Lösung des Problems wäre. Vier von fünf Rentnern der Pensionskasse SBB sind ehemalige Rentner des Bundes.

Eines ist klar: Wenn sich das Parlament gegen den Vorschlag des Bundesrats und damit für eine Nulllösung entscheidet, fährt am nächsten Tag in der ganzen Schweiz kein Zug. Ein Streik wäre unausweichlich, ist in Bähnlerkreisen überall zu hören.

(Tages-Anzeiger)
[/u]

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
13. März 2010, 11:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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SBB mit neuem Lohnmodell

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/sbb_mit_neuem_lohnmodell_1.8486760.html

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Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben. Kurt Tucholsky

Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
26. November 2010, 15:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Lang lebe Kaizen! Diese Arschlöcher!

Zitat:
Die Methode erfordere von allen die permanente Bereitschaft zur Selbstoptimierung.


http://www.tagesanzeiger.ch/mobile/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/SBB-drillen-ihre-Mitarbeiter--nach-japanischer-Art/s/29299569/index.html

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
27. April 2011, 01:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
q.mar
dog day afternoon


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Beiträge: 346

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Zitat:
Dabei werden Mitarbeitende auch gefilmt.


na, wenns weiter nichts ist.

Zitat:
Im Gegenteil, die Erleichterungen tragen dem ergonomischen Aspekt Rechnung.


da springt für jedeN was dabei raus!

und wie war das noch mit dem steigerung des relativen mehrwerts?
ahja, genau:

Zitat:
Für die Reparatur von Magnetschienenbremsen wurde früher ein Platz von 400 Quadratmetern und ein Zeitraum von vierzig Tagen benötigt – heute seien es noch 100 Quadratmeter und acht Tage. Zudem verarbeite man die doppelte Anzahl Bremsen mit der gleichen Anzahl Mitarbeiter.


edit: kotz

_________________
"Ist die Konstruktion der Zukunft und das Fertigwerden für alle Zeiten nicht unsere Sache, so ist desto gewisser, was wir gegenwärtig zu vollbringen haben. Ich meine die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden, rücksichtslos sowohl in dem Sinne, dass die Kritik sich nicht vor ihren Resultaten fürchtet und ebensowenig vor dem Konflikt mit den vorhandenen Mächten."
- Marx -
27. April 2011, 22:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Beiträge: 1069

Beitrag Antworten mit Zitat
selbstoptimierung finde ich auch ein super wort in dem zusammenhang. gefällt mir sehr weil es so viel mit "selbst" zu tun hat. headie

_________________
argumentum ad baculum
27. April 2011, 23:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Wie lange wollen sich die SBBlerInnen von der SBB und ihrem Juniorpartner SEV eigentlich noch über den Tisch ziehen lassen? Scheiss ToCo-Loco!

«Hunderte Mitarbeiter werden wohl Einsprache erheben»

_________________
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09. Juni 2011, 14:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Wunderbar, da brauchen wir ja auch kein Zugpersonal mehr:

Die Zukunft findet ohne Ticket statt

Zitat:
Künftig muss man nicht mehr ans Billett denken. Die SBB arbeiten an einem landesweiten System, mit dem Bahn-, Tram- und gar Seilbahnfahrten automatisch abgerechnet werden.


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02. Juli 2011, 22:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Hehe unglaublich, here we go again (und täglich grüsst die SBB), Das "Klassen-GA" kommt:

Abbau beim Generalabo

Zitat:
GA soll auf 100 Fernfahrten beschränkt werden, freie Fahrt nur mit neuem Luxus-Abo


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03. Juli 2011, 22:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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Beitrag Antworten mit Zitat
wie pendelt man denn als 100% arbeitskraft zum beispiel von zürich nach bern? das sind doch mehr als 100 arbeitstage..?!!

_________________
"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
04. Juli 2011, 15:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beiträge: 565
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Beitrag Antworten mit Zitat
gregor_samsa hat Folgendes geschrieben:
wie pendelt man denn als 100% arbeitskraft zum beispiel von zürich nach bern? das sind doch mehr als 100 arbeitstage..?!!


Mit dem GA-plus natürlich!

Zitat:
Wer aber jeden Tag weit fahren will, soll dafür mehr bezahlen», sagt Stückelberger. «Sonst lässt sich das gute ÖV-System nicht mehr finanzieren.»


wall
04. Juli 2011, 15:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Die sehen ja als das grosse Problem die vielen Pendler an. Mit dem Anheben der Preise - oder wie es so ein grünliberaler Heini nennt: "Herstellen der Kostenwahrheit" - sollen die Spitzen in der Rushhour gebrochen werden. Als wenn die Leute eine Wahl hätten.

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04. Juli 2011, 15:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Die Messer sind gewetzt:

Die SBB müssen 80 Millionen einsparen

Zitat:
SBB Cargo möchte, dass der Bund für unrentable Leistungen bezahlt. Es droht ein neuer Stellenabbau.


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06. Juli 2011, 16:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Aufgepasst, ab Dezember gilts ernst. Wer dann im Schnellzug ein Ticket kaufen will, bezahlt 90 Hämmer. Wie in der S-Bahn. Und wenn die Bahnpolizei noch mit Schusswaffe bewaffnet ist, gilt dann wohl das Motto: "Erst schiessen, dann nach dem Ticket fragen"...

SBB zeigen sich bei Irrfahrten gnädig

Zitat:
Ab Dezember sollen Reisende auch in Fernverkehrszügen keine Billetts mehr lösen können. Wer dann ohne Ticket fährt, gilt als Schwarzfahrer. Kulant sind die SBB bei Irrfahrten und vergessenen Abos.


Da kommt mir was in den Sinn, das ich bei Loren Goldner gelesen habe:

Zitat:
Zum Beispiel fahren die Jugendlichen aus Pariser Vorstädten routinemässig ohne Fahrschein mit den Zügen und bedrohen das Zugpersonal, das die Fahrkarten kontrollieren muss. Eine Kampagne für kostenlosen öffentlichen Nahverkehr könnte solche Elemente verbinden und das Zugpersonal von einem wichtigen Teil seiner "Polizeifunktion" befreien.

(Loren Goldner, Der historische Moment, der uns hervorgebracht hat, in der Beilage zur Wildcat Nr. 88)


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12. September 2011, 14:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Nachtrag:

Als Grund für die Verschärfung der Repression im Bereich der Ticketpreise werden folgende Punkte angeführt:

Zitat:
Der VöV begründet die Billettpflicht damit, dass die Zugbegleiter wegen des wachsenden Passagieraufkommens nicht mehr alle Tickets kontrollieren könnten. Ohnehin lösten derzeit nur zwei von 1000 SBB-Reisenden ihr Billett im Zug.


Das ist halt einfach Chabis, also reinste Ideologie. In Tat und Wahrheit muss die SBB an allen Ecken und Enden sparen. Dafür fährt sie verschiedene Schienen: Einerseits soll die Effizienz im Betrieb gesteigert werden (= mehr Leistung mit der gleichen oder sogar kleineren Anzahl Leute -> Arbeitsstress erhöhen) und andererseits sollen die restlichen Kosten über die erhöhten Ticketpreise reingeholt werden. Aber eine Besonderheit der SBB ist, dass alle krassen Änderungen und Verschärfungen rhetorisch immer so in Watte gepackt werden, dass sie als reinste Wohltaten für die ArbeiterInnen erscheinen. Das ist die Schönheit und die Heimtücke der Schweizerischen Bundesbahnen.

Zitat:
Die SBB will trotz eines stabilen Halbjahresgewinnes ihre Kosten bis 2017 um über eine halbe Milliarde Franken senken. Das Sparpaket soll der SBB zusammen mit teureren Billetts helfen, neues Rollmaterial zu kaufen und die höheren Trassenpreise zu bewältigen.

Rund 220 Millionen Franken will die SBB bis 2017 bei den Struktur- und Verwaltungskosten einsparen, wie SBB-Chef Andreas Meyer am Mittwoch in Bern bekannt gab. Dies entspricht einer Reduktion in diesem Geschäftsteil um 20 Prozent. «Es werden Abläufe verbessert, aber auch Arbeitsplätze werden wegfallen», sagte Meyer.

[...]

Als weiterer Teil des Pakets strebt die SBB Effizienzsteigerungen über 250 Millionen Franken bei der Infrastruktur an. Mit dem gleichen Geld will die SBB mehr Leistungen erbringen und damit vor allem den Rückstand beim Unterhalt aufholen, wie Meyer sagte.

SBB gleisen Millionen-Sparprogramm auf


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12. September 2011, 14:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Doch noch (!) kein Zweiklassen-GA. Frau "Ich-hab-mich-zu-weit-aus-dem-Fenster-gelehnt" Pilloud rudert zurück:

«Das GA muss ein Abo für überall und jederzeit bleiben»

Zitat:
Die Frau im Führerstand von SBB Personenverkehr will dem Service-public-Gedanken mehr Gewicht beimessen. Stammkunden und das offene Tarifsystem sollen gepflegt werden. Toiletten an grossen Bahnhöfen könnten bald kostenfrei werden.


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17. November 2011, 15:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die SBB hat eine neue Einnahmequelle gefunden!

Täglich 800 Bussen

Zitat:
Angesichts von täglich 1500 Fernverkehrsverbindungen kommt damit trotz der prozentual tiefen Quote eine stattliche Anzahl von Bussen zusammen: «Rund 800 Zuschläge pro Tag müssen die SBB zurzeit erheben», bestätigt Meyer. Eine halbe Million Franken nimmt das Unternehmen so innerhalb einer Woche zusätzlich ein. Neben dem finanziellen Argument hat laut Meyer auch die Vereinheitlichung der Praxis die Anpassung bewirkt: Dass vor dem 11. Dezember etwa auf der Strecke zwischen dem Flughafen Zürich und dem Zürcher Hauptbahnhof in Regionalzügen Tickets obligatorisch waren, während in Intercity-Kompositionen Billette gelöst werden konnten, habe keiner Logik entsprochen. Die Neuerung habe nicht wie vom Personal befürchtet zu vermehrten Aggressionen gegen Zugbegleiter geführt, sagt Meyer. An einem ersten Erfahrungsaustausch mit den betroffenen Angestellten hätten die SBB keine alarmierenden Rückmeldungen erhalten. Die Gewerkschaft des Eisenbahnpersonals SEV hat deutlich andere Signale erhalten: «Die Konflikte nehmen klar zu», heisst es in einem Artikel in der neuen SEV-Zeitung.


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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
23. Dezember 2011, 02:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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"Anfang vom Ende des Zugpersonals" (SEV). Naja. Ist ja sowieso fast nur noch repressiv unterwegs (siehe letzten Beitrag):

SBB setzten erstmals private Gästebetreuer ein

Zitat:
Auf der Strecke St.Gallen - Chur kommen ab Mitte Jahr versuchsweise Gästebetreuer zum Einsatz. Diese sollen Speisen und Getränke verkaufen und als Zugbegleiter fungieren. Das Pilotprojekt stösst auf Kritik.


Edit: Der SEV fordert Massnahmen zur Beibehaltung:

Zitat:
Der SEV erwartet, dass auch die Regierungen der Kantone St. Gallen und Graubünden sich für die Beibehaltung einer vollen Dienstleistung der SBB in der Ostschweiz einsetzen.

http://www.sev-online.ch/de/medien/medienmitteilung/2013/2013_01_21_rex.php


Da wird dem Herrn Meyer sicher Angst und Bange.

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21. Januar 2013, 22:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Juhu:


Elektronische ÖV-Karte kommt 201

Zitat:
Wie am letzten Wochenende bekannt wurde, planen die SBB und die anderen Schweizer Verkehrsbetriebe eine elektronische Abokarte. Nun ist bekannt, welche Daten die Karte speichern wird.


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22. Februar 2013, 12:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Um wieder auf den Ausgangspunkt des Threads zurückzukommen: Pensionskasse SBB. Die hat nun eine Lösung für das Problem gefunden. Nicht nur sollen die ArbeiterInnen mit Kürzungen zur Sanierung beitragen, sondern neu auch die RentnerInnen. Schöne neue Rentnerwelt...

Vorsorgeeinrichtung der SBB sorgt für Wirbel: Pensionskassen prüfen Einführung variabler Renten

Zitat:
Die Vorsorgeeinrichtungen suchen nach Wegen, die Umverteilung von Aktiven zu Rentnern zu verringern. Für Aufsehen sorgt dabei die Pensionskasse der SBB, die ein variables Rentenmodell prüft.


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03. Mai 2013, 10:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Anekdoten aus der realexistierenden SBB:

Bähnler-Gewerkschaft tobt: «Dreckige Kündigungen» beim Putz-Personal der SBB?

Zitat:
Die Eisenbahner-Gewerkschaft SEV wirft den SBB vor, systematisch temporäre Angestellte auf die Strasse zu stellen, um einer Festanstellung zu entgehen.


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21. Juni 2015, 14:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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