Forum-Übersicht
RegistrierenSuchenFAQMitgliederlisteBenutzergruppenLogin
Italien

 
Neue Antwort erstellen    Forum-Übersicht » Revolution & Klassenkampf Thema drucken Vorheriges Thema anzeigen
Nächstes Thema anzeigen
Italien
Autor Nachricht
O.B.M.F



Anmeldedatum: 18.01.2006
Beiträge: 1218
Wohnort: Zug

Beitrag Italien Antworten mit Zitat
Weil die Krise grad die nächste Kapriole schlägt und Italien zum Absturz bringt, eröffne ich hier noch den entsprechenden Länderthread:

Italien stürzt ab

Jetzt ist Italien an der Reihe

_________________
Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
11. Juli 2011, 15:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



Anmeldedatum: 23.05.2011
Beiträge: 480

Beitrag Antworten mit Zitat
das merkel mimt maggie thatcher: http://www.ftd.de/politik/europa/:schuldenkrise-merkel-mahnt-italien-zur-sparsamkeit/60077157.html

_________________
A slave is one who waits for someone to come and free him. - Ezra Pound
11. Juli 2011, 15:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



Anmeldedatum: 18.01.2006
Beiträge: 1218
Wohnort: Zug

Beitrag Antworten mit Zitat
Negazione hat Folgendes geschrieben:
das merkel mimt maggie thatcher: http://www.ftd.de/politik/europa/:schuldenkrise-merkel-mahnt-italien-zur-sparsamkeit/60077157.html


Ganz nach der Devise: "Schaffen wir eins, zwei, viele Griechenlands!"

_________________
Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
11. Juli 2011, 16:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
http://www.querschuesse.de/nachste-station-italien/

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
11. Juli 2011, 16:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



Anmeldedatum: 18.01.2006
Beiträge: 1218
Wohnort: Zug

Beitrag Antworten mit Zitat
Italien scheint wohl tatsächlich die nächste Riesenbombe zu werden:

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:schuldenkrise-anleger-erklaeren-italien-den-krieg/60077435.html

_________________
Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
11. Juli 2011, 21:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



Anmeldedatum: 31.10.2006
Beiträge: 1498

Beitrag Antworten mit Zitat
Das wird eng!

_________________
Power to the Pöbel!
11. Juli 2011, 22:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



Anmeldedatum: 22.07.2010
Beiträge: 565
Wohnort: walhall

Beitrag Antworten mit Zitat
...und nicht nur für Italien:
http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/konjunktur/Panikverkaeufe-bei-Finanztiteln--Euro-stuerzt-ab/story/19640435

Zitat:
«Italien und Spanien sind jetzt ins Gerede gekommen, und das hat ein ganz anderes Kaliber als Griechenland, Irland und Portugal», erklärte ein Analyst bei der portugiesischen Bank Espirito Santo. «Das könnte eine echte Systemkrise sein. Das ist eine sehr reale Bedrohung, und die Panik wird zum Selbstläufer.»

12. Juli 2011, 11:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Artikel von WSWS:

Eurokrise – Finanzmärkte nehmen Italien ins Visier

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
13. Juli 2011, 15:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Auf diesem italienischen Anarcho-Forum (Anarchaos.org) gibts einen Thread zu. Ist aber noch nicht viel Schlaues dabei rumgekommen, soweit ich das mit meinen bescheidenen Italienischkenntnissen beurteilen kann:

http://www.anarchaos.org/forum/index.php?topic=1545.0

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
13. Juli 2011, 19:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Neues Feindbild?

Nichtstuer-Generation gefährdet Italien

Zitat:
Keine Arbeit, keine Ausbildung – kein Bock: Fast ein Viertel der italienischen Jugendlichen geht keiner Beschäftigung nach – und bereitet mit seiner Passivität Eltern und Staat grosse Sorgen.


_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
14. Juli 2011, 12:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Ein Artikel zum Zustand der italienischen Linken:

Italiens Linke ist völlig planlos

Zitat:
In Genua schlug die Polizei vor zehn Jahren brutal auf Demonstranten ein, getroffen wurde aber die gesamte italienische Linke, die sich seitdem weiter zersplittert hat.


_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
14. Juli 2011, 13:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Die bringen das aber schnell über die Bühne:

Senat in Rom verabschiedet Milliarden-Sparpaket

Zitat:
Das italienische Oberhaus hat den Sparmassnahmen der Regierung zugestimmt. Nur wenige Stunden vor der Abstimmung besorgte sich Rom noch frisches Geld am Markt.


_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
14. Juli 2011, 18:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Konicz: Die Zeitbombe tickt

http://www.jungewelt.de/2011/08-01/048.php

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
01. August 2011, 00:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



Anmeldedatum: 18.01.2006
Beiträge: 1218
Wohnort: Zug

Beitrag Antworten mit Zitat
Kapitalflucht: Bankenrun in Zeitlupe

_________________
Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
02. August 2011, 18:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



Anmeldedatum: 25.06.2005
Beiträge: 5481

Beitrag Antworten mit Zitat
***Streik der Tagelöhner in Nardò geht weiter***

von Mimmo Perotta und Devi Sacchetto

»Wir streiken jetzt schon sieben Tage, aber wir können weitermachen«,
versichert Kwere, ein dreißigjähriger Ghanaer, stolz. Der Kampf der
afrikanischen Tagelöhner in Nardò begann am Morgen des 30. Juli mit einer
Straßenblockade vor dem Camp, das vom in der Umgebung des Hofs Boncuri
aktiven Verein Finis Terrae und der Brigate di soldarietà aufgebaut worden
ist. Gestern haben sie mit hundert Leuten ein Sit-in vor der Präfektur von
Lecce gemacht, zu dem die Gewerkschaft FLAI-CGIL aufgerufen hatte. Die
Präfektur hat für Montag eine Fachrunde einberufen, was als entscheidender
Schritt erscheinen mag, aber die afrikanischen Arbeiter haben gelernt, dass
sich die Arbeitsbeziehungen nur auf den Feldern verändern, mit oder ohne die
Vorarbeiter [caporali]: auf der Versammlung gestern Abend auf dem Hof haben
sie beschlossen, den Streik fortzusetzen.

In den letzten Tagen sind Fernsehsender, Journalisten und Gewerkschafter
gekommen, und einige haben genug von dieser Öffentlichkeit: »Wir sind
hergekommen um zu arbeiten und was zu verdienen«, meint Tarek, ein 45jähriger
Tunesier, »aber wir wollen für einen gerechten Lohn arbeiten.« Mittwoch
Nacht, als die streikenden Arbeiter versucht haben, die Transporter der
Vorarbeiter zu blockieren, ist etwas Neues passiert: Die Ordnungskräfte haben
einen Bus angehalten mit einigen Streikbrechern an Bord und einem
Vorarbeiter, dem es gelungen ist abzuhauen. Es lassen sich nur wenige
Vorarbeiter sehen, nur immer mal jemand, der versucht die Arbeiter für die
Ernte der übrigen Tomaten abzuholen. Gegen die wettert Ivan, kameruner
Student und Anführer der Tagelöhner: »Das ist ein Unding, wieder haben sie
Arbeiter mitgenommen. Die sind heute morgen um zehn arbeiten gegangen und um
fünf zurückgekommen.« Die grüne Fabrik ist durchlässig, und irgendwen zum
Arbeiten findet man immer. Andererseits fahren die Streikenden einen sehr
gemäßigten Kurs gegenüber Streikbrechern, so radikal sie im Kampf sind.

Die Vorarbeiter versuchen ständig den Streik zu brechen, sie sind von den
Hofbesitzern angestellt, die selbst im Dunkeln bleiben, aber ihre Tomaten
schnell ernten müssen. Der Kampf hat eine gewisse mediale Öffentlichkeit
erreicht, und die Neuigkeiten sprechen sich rum. Viele ausländische
Tagelöhner in den mehr oder weniger versteckten »Ghettos« in der Basilicata
und Apulien schauen auf Nardò, um zu erfahren, ob sich bei den nächsten
Ernten was ändern könnte. Die Tomatenernte in Foggia hat schon angefangen,
einem der schwierigsten Orte für die Arbeiter. Hier zeigt der caporalato auch
sein gewalttätiges Gesicht und man riskiert sein Leben. Fragt die Polen!
Danach ist Palazzo San Gervasio dran (wo die Region Basilicata sehr spät vor
einigen Tagen gut 70 000 Euro rausrückte, um die dramatische Lage der
Tagelöhner zu verbessern, die draußen auf verlassenen Höfen hausen), und im
November Rosarno zur Orangenernte. Aber die Wege der Migranten in Nardò
führen auch in andere Regionen: Abderraouf, ein 33jähriger Tunesier, wird
nach Ragusa zurückkehren, wo er von September bis Juni für 32 Euro am Tag in
den Gewächshäusern arbeitet. Viele sind Tunesier, die acht bis neun Monate im
Jahr in Sizilien arbeiten und danach nach Nardò zur Wassermelonenernte
kommen, bei der auch die Arbeiter höhere Gewinnmargen haben, 60 bis 70 Euro
am Tag. Aber dieses Jahr sind die Wassermelonen wegen der Kälte etwas später
reif, deshalb überschneidet sich ihr Verkauf mit dem von Melonen aus anderen
Gegenden wie Lazio; billige Wassermelonen aus der Türkei und Griechenland tun
ihr Übriges.

Ibrahim, ein 26jähriger Sudaner, ist zur Tomatenernte nach Nardò gekommen und
wird in ein paar Wochen schon wieder in Palazzo San Gervasio sein, für die
gleiche Ernte zum gleichen Lohn: 3,50 Euro für den Korb mit 100 Kilo Tomaten.
Er kommt ein bisschen rum im Süden, aber maximal bis Rom. Er hat in Salento
auch schon in der Montage von Photovoltaikanlagen für Tecnova gearbeitet, in
der Branche läuft gerade ein von der apulischen UGL [rechte Gewerkschaft]
unterstützter Kampf. Kireme, ein junger Ghanaer, der die letzten sieben, acht
Monate auf den selben Feldern gearbeitet hat wie Ibrahim, schert sich nicht
um die unterschiedlichen Kürzel der Gewerkschaften: »Ja, wir wurden von der
UGL unterstützt und haben eine Demo gemacht; hier ist es jetzt die CGIL,
heute waren wir in Lecce (vor der Präfektur).« Bei Tecnova hat er 12 bis 13
Stunden am Tag gearbeitet mit einem Ruhetag in der Woche und kam auf 900 bis
1000 Euro im Monat. Hier hat er mit elf bis zwölf- Stunden Arbeit an neun
Tagen 400 Euro verdient, »aber an einem Tag haben wir 15 Stunden
gearbeitet.« »Es ist alles Schwarzarbeit, das ist das Problem«, sagt Abdel,
ein 42jähriger Tunesier, der seit zehn Jahren in Belluno lebt: »Ich hab in
einer Fabrik gearbeitet, wo Schwimmer hergestellt werden, aber sie haben mich
entlassen. Jetzt habe ich hier drei Tage in der Tomatenernte gearbeitet, aber
da verdient man ja nichts. Zehn Körbe für 40 Euro, wenn man Transport, Essen
und Getränke abzieht bleiben dir 32 bis 33 Euro. Und den Leuten, die das
Essen kochen, schulde ich noch 150 Euro.«

Die Gewerbeaufsicht ist chronisch unterbesetzt und kann keine ausreichenden
Kontrollen durchführen, gefäkscte Arbeitsverträge sind weitverbreitet. Auch
Said hat einen ungültigen Vertrag bei einem Unternehmen in Porto Cesareo,
nicht weit weg von Nardò. Manche skandalisieren die hygienisch-sanitären
Bedingungen im Camp, die Arbeiter fordern bessere Arbeitsbedingungen. Klar,
die Bedingungen im Camp sind prekär, es gibt Zelte mit sieben Betten und
einige Igluzelte, außerdem schlafen zig Menschen quasi unter freiem
Himmel: »Es ist immer noch besser hier zusammen zu sein, als in den
verlassenen und abgelegenen Höfen in Foggia«, sagt Salim, der gerade alle
Felder des Südens abgeklappert hat. Das Zusammenleben im Camp führt bisweilen
zu Spannungen, aber es hat die Tagelöhner dieses Jahr zusammengebracht und
gestärkt: »Hier treffen wir uns und reden. Es ist viel einfacher«, erzählt
Ivan. Vielleicht ist es das, was vielen Sorgen bereitet und deshalb wollen
sie das Camp schließen, weil es – Ironie des Schicksals! – kein warmes Wasser
gibt. Wer sich wenige Kilometer entfernt am Strand erholt und seinen Hund für
15 Euro am Tag in einer Tierpension gelassen hat, findet die hygienischen
Bedingungen vielleicht entscheidend, aber für die afrikanischen Arbeiter ist
ein höherer Lohn eine unvergleichlich wichtigere Perspektive.

Die Forderungen der streikenden Arbeiter sind sicher nicht revolutionär:
reguläre Verträge, Vermittlung durch das örtliche Arbeitsamt statt durch die
Vorarbeiter, seinen Ausweis bei sich tragen können, eine stärkere Kontrolle
der Camps durch die Institutionen, bessere Unterbringung. Außerdem soll eine
Kiste Tomaten mit sechs statt mit 3,50 Euro bezahlt werden. Den Akkordlohn
stellen sie nicht in Frage, er bringt ihnen am meisten. Dank ihrer
körperlichen Kraft – die meisten Tagelöhner sind zwischen 20 und 40 – hoffen
sie auf einen täglichen Verdienst von ungefähr 40 Euro für 6,5 Stunden
vertraglich garantierter Arbeit. Tatsächlich profitieren natürlich die
Arbeitgeber vom Akkord, denn er stellt sicher, dass die Kosten für die
Arbeitskraft der Ernte entsprechen, während er für die Arbeiter eine
Beschleunigung des Arbeitsrhythmus und oft eine Ausweitung des Arbeitstags
bedeutet, aber sicher keinen höheren Gesamtlohn. Trotzdem kann die Forderung
nach höheren Akkordlöhnen, die der nach »regulären Verträgen« in gewisser
Weise entgegensteht, das prekäre Gleichgewicht der süditalienischen
Landwirtschaft in die Krise bringen.

Inzwischen gibt es erste Zeichen konkreter Solidarität. Am Mittwoch Abend hat
die Bsa einen kleinen Sack mit Essen verteilt und noch einmal betont, dass es
um Solidarität mit kämpfenden Arbeitern geht, nicht um Almosen. Trotz aller
Schwierigkeiten wissen alle afrikanischen Arbeiter was auf dem Spiel steht,
nicht nur hier in Nardò.

5. August 2011


_________________
Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
08. August 2011, 12:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
far



Anmeldedatum: 25.06.2005
Beiträge: 5481

Beitrag Antworten mit Zitat
Weitere vom Wildcat-Kollektiv übersetzte Texte zum Streik auf den "Tomatenfeldern":
http://www.wildcat-www.de/aktuell/a089_nardo.html

_________________
Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
13. August 2011, 09:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Käptn Kiff



Anmeldedatum: 12.11.2007
Beiträge: 1069

Beitrag fürstentum filettino Antworten mit Zitat
http://www.20min.ch/news/ausland/story/Vorwaerts-ins-Mittelalter--Filettino--22242797

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,784246,00.html

http://de.euronews.net/2011/08/31/filettino-nimmt-es-mit-rom-auf/

http://www.principatodifilettino.com/

_________________
argumentum ad baculum
03. September 2011, 23:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
kritische perspektive



Anmeldedatum: 01.12.2008
Beiträge: 92

Beitrag Generalstreik in Italien Antworten mit Zitat
http://www.20min.ch/news/ausland/story/Italien-steht-still-24286252
06. September 2011, 09:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
In Italien wird sich die Lage wohl auch weiter zuspitzen. Vor dem Generalstreik wurde die Börse in Mailand gestürmt:

Die radikale Linke stürmt die Mailänder Börse

Ein ausführlicherer Bericht über den Streiktag in der Jungen Welt:

Zitat:
Italien rebelliert

Von Micaela Taroni, Rom

Hunderttausende Menschen haben sich am Dienstag in ganz Italien an einem achtstündigen Generalstreik gegen die milliardenschweren Kürzungspläne der Regierung von Ministerpräsident Silvio Berlusconi beteiligt. »Wir zahlen nicht für diese Krise«, lautete der Slogan der Demonstranten, die sich von Mailand bis Messina an Protestkundgebungen beteiligten. Das Land kam weitgehend zum Erliegen. In der Industrie, im öffentlichen Dienst und im Nahverkehr wurde gestreikt. Auch die Ärzte legten die Arbeit nieder und sicherten lediglich Notdienste. Betroffen waren zudem der Bahn- und Flugverkehr. Allein auf den römischen Flughäfen Fiumicino und Ciampino fielen Dutzende Flüge aus. Der Billigflieger Ryanair mußte etwa 200 Flüge streichen. Nach Angaben des stärksten italienischen Gewerkschaftsverbands CGIL, der zum Streik aufgerufen hatte, beteiligten sich landesweit 58 Prozent der Beschäftigten an dem Generalstreik.

Der Protest richtete sich auch gegen die Pläne der Regierung, das Arbeitsrecht zu reformieren. Ziel ist demnach eine Flexibilisierung der bisher zumeist zentral geregelten Arbeitsverträge, was von den Gewerkschaften vehement abgelehnt wird. »Die Lockerung des Kündigungsschutzes ist ein Schaden für die Beschäftigung und die Arbeiter im Land«, rief CGIL-Chefin Susanna Camusso in Rom den Demonstranten zu. Vom Kolosseum wurde ein Spruchband ausgerollt: »Die Reichen werden geschützt, und Italien wird verschleudert!«

»Wir stehen vor dem Abgrund. Wir müssen Berlusconis Sparplan ändern, um dem Land eine Zukunft mit mehr Wachstum, Beschäftigung und Entwicklung zu garantieren«, sagte Camusso. Sie zeigte sich enttäuscht darüber, daß sich die regierungsfreundlich eingestellten Gewerkschaftsdachverbände CISL und UIL nicht dem Streik angeschlossen hatten. Diese hatten argumentiert, in einer für das Land derart schwierigen Zeit könne man die Arbeitnehmer nicht mit den Gehaltsausfällen belasten, die mit einem Streik verbunden seien.

Im Parlament wollen die Oppositionsparteien der für Donnerstag geplanten Verabschiedung des Sparprogramms »scharfen Widerstand« entgegensetzen. Das kündigte die liberale Partei »Italien der Werte« an. Pier Luigi Bersani von der Demokratischen Partei forderte den Rücktritt der Regierung, die jegliche Glaubwürdigkeit verloren habe. Italien müsse auf internationaler Ebene Vertrauen zurückgewinnen, und dies könne nur mit einer Übergangsregierung erfolgen. Deren Aufgaben seien rigorose Sanierungsmaßnahmen und die Verabschiedung eines neuen Wahlgesetzes, verlangte Bersani. Auch der Chef der Grünen, Angelo Bonelli, warnte, die Regierung Berlusconi versetze Italien den Todesstoß. »Sie gefährdet die Beschäftigung, die fundamentalen sozialen Errungenschaften und die Rechte der Italiener«, so Bonelli.

Auch in den Industriestädten Turin und Mailand gingen Zehntausende Menschen auf die Straßen. »Es handelt sich um die größte Demonstration in Turin in den letzten 15 Jahren«, sagte eine Gewerkschaftssprecherin in der Stadt des Autokonzerns Fiat. Während hier nach Angaben eines Unternehmenssprechers lediglich 25 Prozent der bei Fiat Beschäftigten die Arbeit niederlegten, bezifferte die Metallarbeitergewerkschaft FIOM die Streikbeteiligung in der industriereichen Region Lombardei auf 70 Prozent. In Mailand bewarfen Demonstranten die Sitze großer Banken mit Eiern. »Man will uns versklaven, aber wir rebellieren«, war auf einem Spruchband zu lesen.

http://www.jungewelt.de/2011/09-07/069.php


_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
07. September 2011, 22:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sudaka



Anmeldedatum: 05.04.2011
Beiträge: 81
Wohnort: Welt

Beitrag Antworten mit Zitat
http://ch.indymedia.org/de/2011/10/83857.shtml

Da hats wohl ziemlich gekracht in Rom...

_________________
"Vielmehr geht es darum, dass etwas an sich völlig Nicht-Dingliches, nämlich menschliche und soziale Beziehungen, durch die gesellschaftliche Warenform entfremdet und verdinglicht werden."
16. Oktober 2011, 10:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
minino
Admin-Dog


Anmeldedatum: 10.08.2005
Beiträge: 2105
Wohnort: Kt. Zug

Beitrag Antworten mit Zitat
Klingt spannend, sind irgendwie sauviele Leute, 200'000!

_________________

Nein, nein, wir wollen nicht eure Welt, wir wollen nicht eure Macht, und wir wollen nicht euer Geld,
wir wollen nichts von eurem ganzen Schwindel hören, wir wollen euren Schwindel zerstören!
16. Oktober 2011, 22:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



Anmeldedatum: 23.05.2011
Beiträge: 480

Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Der 15. Oktober war mit Demos in über 90 Ländern der erste weltweite Aktionstag gegen die Auswirkungen der Krise. Überall wurden die Proteste für ihre friedliche und klassenübergreifende Ausrichtung gelobt. Doch gerade darin verorten sich die beiden größten Begrenzungen der Bewegung. Wir sehen im Pazifismus eine Begrenzung, nicht weil wir meinen, dass sich kämpferische Protestdemos in sinnloser Gewalt entladen müssten, sondern weil „Gewaltfreiheit“ eine Ideologie ist, die die tagtäglichen Auswirkungen des Klassengegensatzes in dieser Gesellschaft von vornherein ausklammert. Diese nehmen zuweilen nicht nur gewalttätige Formen an (besonders als Reaktion auf die bürgerliche Repression), sondern beeinflussen auch die revolutionäre Aktivität in besonderer Weise. Der Interklassismus läuft darauf hinaus, die Spaltung der Gesellschaft in Klassen nicht zur Kenntnis zu nehmen, und die grundlegende Funktionsweise des Kapitalismus, die Ausbeutung des Proletariats durch die herrschende Klasse zu negieren. Letztendlich bedeutet dies, die zentrale Rolle der ArbeiterInnenklasse zu ignorieren, ohne deren Aktivität es niemals zu einer wirklichen sozialen Auseinandersetzung und damit der Möglichkeit einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft kommen kann.

Musik, Trommeln, Gruppenmeditationen etc – dies in Verbindung mit der Ideologie der „Gewaltfreiheit“ und interklassistischen, neo-reformistischen Losungen („Wir zahlen nicht ihre Schulden“, „echte Demokratie“ usw.,) bestätigen uns in unserer Einschätzung, dass die Bewegung der Empörten größtenteils von kleinbürgerlicher humanistischer Ideologie beeinflusst ist. ArbeiterInnen nehmen als solche nur als Einzelpersonen and der Bewegung teil und drücken nicht ihre soziale, und noch viel weniger ihre politische Identität aus. Die derzeitigen Antikrisenproteste manifestieren sich vornehmlich in Demos und Camps auf öffentlichen Plätzen und der pazifistischen Ideologie der „Gewaltfreiheit“.


http://www.leftcom.org/de/articles/2011-10-29/die-riots-am-15-oktober-in-rom-gewalt-gewaltfreiheit-klassenkampf

_________________
A slave is one who waits for someone to come and free him. - Ezra Pound
30. Oktober 2011, 09:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



Anmeldedatum: 23.05.2011
Beiträge: 480

Beitrag Antworten mit Zitat
http://www.konicz.info/?p=1896

Zitat:
Das in diesem Teufelskreis gefangene Italien wird nun von Paris und Berlin in die Zange genommen und derselben verheerenden Roßkur unterworfen wie Griechenland und Portugal.


_________________
A slave is one who waits for someone to come and free him. - Ezra Pound
05. November 2011, 19:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



Anmeldedatum: 23.05.2011
Beiträge: 480

Beitrag Antworten mit Zitat
http://www.konicz.info/?p=1911

_________________
A slave is one who waits for someone to come and free him. - Ezra Pound
16. November 2011, 01:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Das ging jetzt aber schnell:

«Wir wollen keine Regierung der Banken»

Zitat:
Die neue Regierunt trifft in Italien bereits auf Widerstand. In mehreren Städten wurde gegen deren Zusammensetzung teils gewalttätig protestiert. Mario Monti verspricht derweil einen «gerechten Sparkurs».


_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
17. November 2011, 15:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
In Italien wird gestreikt:

Zitat:
Neuer Streik in Italien

Staatsbeamte demonstrieren gegen die Massnahmen der Regierung Monti

Am Montag haben Italiens Staatsbeamte gestreikt. Die Gewerkschaften stiegen nicht nur gegen den Korrekturhaushalt der Regierung, sondern auch gegen die geplante Arbeitsmarktreform auf die Barrikaden.

Mehr: http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/neuer_streik_in_italien_1.13719490.html


_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
19. Dezember 2011, 22:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



Anmeldedatum: 26.12.2008
Beiträge: 650

Beitrag Antworten mit Zitat
Melnitz hat Folgendes geschrieben:
In Italien wird gestreikt:

Zitat:
Neuer Streik in Italien

Staatsbeamte demonstrieren gegen die Massnahmen der Regierung Monti

Am Montag haben Italiens Staatsbeamte gestreikt. Die Gewerkschaften stiegen nicht nur gegen den Korrekturhaushalt der Regierung, sondern auch gegen die geplante Arbeitsmarktreform auf die Barrikaden.

Mehr: http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/neuer_streik_in_italien_1.13719490.html


In Italien blick ich nicht durch was diese Streiks angeht. In letzter Zeit gab fast jede Woche irgend welche
grössere Mobilisationen der Gewerkschaften. Wie viel da von der Basis kam ist mir nicht klar - oder ob es
sich um die üblichen geplanten Streiks handelte, um die radikalen Teile zu absorbieren.

_________________
Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben. Kurt Tucholsky

Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
20. Dezember 2011, 09:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
@ lazlo:

Ich habe das Gefühl, dass die Streiks in Italien leider vornehmlich von den Gewerkschaften organisiert sind. Klassische "Dampfablass"-Streiks. Wie die Generalstreiks in Griechenland. Aber eben, schwierig zu beurteilen von hier aus. Leider wird auf den italienischen Foren, die ich kenne (http://napolioltre.forumfree.it/ - http://www.anarchaos.org/forum/) fast nichts über die Streiks geschrieben. Kennt wer lebendigere italienischsprachige Foren (@ Wirken II)?

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
20. Dezember 2011, 13:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



Anmeldedatum: 15.01.2011
Beiträge: 208

Beitrag ...über 100 Streiks... aber leider noch isoliert voneinande Antworten mit Zitat
Habe vor allem den Artikel der IKS gelesen http://it.internationalism.org/node/1126#_ftnref8
und die Posts zu den Streiks z.Teil von direktbeteiligten vom napolioltreforum
http://napolioltre.forumfree.it/?f=7489285

Man sollte unterscheiden zwischen den Streiktagen oder Stunden, wie sie von den grossen Gewerkschaften inszeniert werden, die aber schon ziemlich diskreditiert sind, da sie ja hinlänglich dafür bekannt sind, auf die eine oder andere Weise die aus nationaler Sicht "nötigen" Angriffe auf die ArbeiterInnenklasse zu unterstützen. Viele der über 100 Streiks und Betriebsbesetzungen, die im Moment am Laufen sind, sind meistens von kleineren radikaleren Gewerkschaften aufgenommen worden.
Zitat:
Se si dà uno sguardo alla mappa della lotta di classe presente oggi in Italia, c’è da rimanere stupiti per il numero di lotte che si svolgono contemporaneamente in questo paese. La scintilla per far scoppiare una lotta, d’altra parte, con la situazione che c’è, non è difficile da trovare. Il problema però è che tipo di lotte si sviluppano in questo momento. In qualche modo è proprio l’esitazione presente nella classe a prendere in mano la situazione, ad accettare la sfida della storia, ad avere fiducia nella propria iniziativa che la spinge a dare la delega a dei rappresentanti sindacali. Non tanto ai grandi sindacati, la CGIL, la CISL e la UIL, che ormai da parecchi anni sostengono una “responsabile” politica di sostegno alle misure antioperaie dei vari governi, tant’è che la loro popolarità è calata notevolmente[3], ma a quelli che non si sono sporcati le mani firmando i vari protocolli di intesa con i governi di turno, ai vari sindacati cosiddetti di base, che dicono di battersi per una reale difesa degli interessi proletari, o al limite alla FIOM, che ha coperto un ruolo di maggiore combattività all’interno della CGIL. Ed effettivamente si vede che, quando la lotta diventa tesa, sul fronte di lotta dei sindacati ufficiali è presente solo la FIOM (che pur essendo un sindacato categoriale dei metalmeccanici, sta giocando negli ultimi tempi un ruolo da jolly anche in altri settori, come i disoccupati, gli studenti,…). Ma più di frequente il S.I.Cobas[4], la CUB[5], l’USB[6], lo SLAI Cobas[7], ecc.

Was aber hinzu kommt ist, dass nebst diesen kleinen Gewerkschaften (und der FIOM, die eine noch nicht ganz diskreditierte grössere Gewerkschaft ist), die ihr Unwesen treiben (S.I.Cobas, CUB, USB, SLAI etc.), die Arbeiter selbst dort wo es keine Gewerkschaften gibt, gefangen sind in der Logik des eigenen Betriebs retten, also eine Logik, die von den Gewerkschaften besonders befördert wird. Dies sieht man auch an den Forderungen die praktisch in allen Betrieben aufgetaucht sind (siehe unten). Das hat zur Folge, dass viele Arbeiter sich ziemlich isoliert fühlen und auch zu radikalen Aktionen wie diese Turmbesetzung von den 3 Schlafwagenarbeiter in Mailand zeugt. Den Arbeitern ist es noch nicht klar, dass wenn sie untereinander isoliert bleiben, die herrschende Klasse keine Schwierigkeiten hat, diese Betriebe auch einzeln zu schliessen oder die Streikposten versuchen aufzulösen, wie sie es z. B. bei der Lebensmittelkette "Esselunga" immer wieder versuchen. Sie senden sogar in einer der wichtigsten oppositionellen Sendungen im Fernsehen (Santorro) den Kampf der Schlafwagenarbeiter, was ziemlich gut aufzeigt, dass die herrschende Klasse vor solchen isolierten Aktionen keinerlei Angst hat.

Die Schlussfolgerungen des Artikels (unten) sind also: Es besteht ein unglaubliches Kampfpotential, die Gefahr lauert aber darin, dass die 10000de von ArbeiterInnen nicht zu einem gemeinsamen Kampf kommen. Damit sich der Klassenkampf entwickelt, müssen die Kämpfe ausgeweitet werden und die momentan über 100 Streiks und Betriebsbesetzungen zusammenkommen. Auch sollten sich die Studenten und Arbeitslosen nicht für sich allein, in sinnlosen Kämpfen mit der Polizei verstricken, sondern man sollte Vollversammlungen veranstalten, gemeinsame Demos, Delegierte an die Arbeitsplätze schicken, wo Klassenkämpfe stattfinden, dann wird sich eine ganz andere Perspektive des Kampfs eröffnen.

Zitat:
Come si vede esiste un potenziale di lotta incredibile, con lotte a volte commoventi e sempre di grande valore. Ci sono decine di migliaia di proletari che sono riscaldati al colore rosso vivo sul piano della lotta, ma che esprimono la loro combattività nel chiuso del loro posto di lavoro. Infatti il minimo comune denominatore di tutte le lotte citate, e di tante altre non citate ma che esistono sul territorio, è la presenza di:

· presidi agli ingressi dei posti di lavoro, per bloccare l’attività della fabbrica e per impedire ai “crumiri” di entrare;

· una sorveglianza della fabbrica, che in caso di una sua chiusura diventa anche una sua occupazione con l’intento di impedire un suo eventuale smantellamento (come alla Elnagh di Trivolzio,…);

· una solidarietà espressa da proletari e cittadini generici che portano soldi, alimenti e il proprio sostegno personale;

· costituzione di casse di solidarietà per sostenere i proletari colpiti da licenziamenti o da decurtazioni per le numerose giornate di sciopero.

Anche se tutto questo esprime certamente un grande potenziale di lotta, il fatto che tutto ciò non vada oltre la dimensione della propria fabbrica - cosa favorita particolarmente dalla logica sindacale - diventa a lungo andare una trappola. Non è un caso se in tanti casi i lavoratori, intenti a fare settimane e mesi di lotte estenuanti ai cancelli delle proprie fabbriche o sui tetti o le ciminiere di una fabbrica, lamentino il fatto di rimanere inascoltati da altri proletari. Per evitare questo occorre ribaltare la logica della lotta, bisogna uscire dalla propria fabbrica mandando delle delegazioni in altre fabbriche, in altri posti di lavoro. La solidarietà è un’arma essenziale della lotta di classe, ma non è qualcosa che funziona a senso unico. La solidarietà significa un mutuo sostegno tra diversi settori della classe in lotta e tra gli stessi proletari. Perché dovrebbe vincere la lotta dei proletari di 100 aziende diverse, ognuna in lotta per conto proprio, e non piuttosto la lotta di tutte e 100 aziende messe assieme, con tutti i proletari che vi appartengono, indipendentemente da quali siano le loro condizioni di partenza?

Il futuro prossimo cui siamo confrontati dipende strettamente da questa alternativa. Se gli operai di fabbrica resteranno fermi nelle loro fabbriche mentre i giovani senza lavoro e senza speranze continueranno a scontrarsi nelle piazze contro il falso obiettivo della polizia, le cose stenteranno a maturare. Se invece gli uni e gli altri ritroveranno un percorso comune, a livello di assemblee, di manifestazioni, di delegazioni di massa inviate da un posto di lavoro ad un altro, allora la prospettiva che si apre sarà tutt’altra.

20. Dezember 2011, 15:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Danke für die Infos und Einschätzungen! Da ist ja mehr los, als ich dachte.

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
20. Dezember 2011, 16:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



Anmeldedatum: 18.01.2006
Beiträge: 1218
Wohnort: Zug

Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Straßenblockaden in Italien ausgeweitet - Protest gegen Reformen

Montag, 23. Januar 2012, 12:21 Uhr

Rom (Reuters) - In Italien haben die Lkw- und Taxifahrer ihre Proteste gegen die Sparpläne der Regierung ausgeweitet.

Von Gioia Tauro im Süden bis Turin im Norden blockierten Fernfahrer am Montag die Straßen, während in Städten wie Rom ein Taxi-Streik erneut Flughäfen und Bahnhöfe traf. Während die Lastwagenfahrer unter anderem eine Deckelung der Versicherungsbeiträge fordern, wandten sich die Taxifahrer gegen die Vergabe zusätzlicher Lizenzen. Die Maßnahmen unterstreichen den Widerstand gegen die Reformen von Ministerpräsident Mario Monti, mit denen er die Schuldenkrise bekämpfen will.

Innenministerin Annamaria Cancellieri sagte dem Sender RAI, die Regierung verfolge die Proteste aufmerksam. "Wir können nicht ausschließen, dass diese Unzufriedenheit zu einer anderen Form von Protesten führt", sagte sie offenbar in Anspielung auf die Furcht, die Aktionen könnten außer Kontrolle geraten.

Die Regierung in Rom hatte im Dezember ein Sparpaket und höhere Steuern beschlossen, die unter anderem zu einem Anstieg des Benzinpreises um 8,2 Cent auf 1,76 Euro pro Liter geführt haben. Am Freitag beschloss das Kabinett zusätzliche Reformen, die unter anderem Apotheken, Banken, Notare und Tankstellen betreffen. Unter den Betroffenen regt sich Unmut. Die Maßnahmen könnten noch modifiziert werden und bedürfen der Zustimmung des Parlaments.



von hier.

_________________
Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
23. Januar 2012, 18:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat


_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
24. Januar 2012, 00:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
NO TAV updates bei Libcom:

http://libcom.org/news/valsusa-every-city-no-tav-updates-italy-03032012

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
05. März 2012, 00:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Auch in Italien steigt die Selbstmordrate im Zuge der Krise an.

http://libcom.org/news/voiceless%E2%80%99-last-scream-sucide-day-among-unemployed-italy-23052012

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
23. Mai 2012, 23:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
In Pisa gibts ne grosse Besetzun seit November 2011, die über die üblichen Kreise hinausgeht:

http://libcom.org/news/squatting-against-austerity-occupy-pisa-grows-evolves-10062012

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
15. Juni 2012, 09:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Nachtrag zum 16. Juni:

Italiener protestieren gegen Montis Sparkurs

Zitat:
Zehntausende haben in der italienischen Hauptstadt gegen die Sparmaßnahmen der Regierung demonstriert und von Ministerpräsident Monti mehr Wachstum und Arbeitsplätze gefordert. In Bologna gerieten Demonstranten und Polizei aneinander.






_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
20. Juni 2012, 22:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Immer wieder die BergarbeiterInnen - ob Spanien, Südafrika oder jetzt halt Italien. In Sardinien haben sich Minenarbeiter in einer Mine eingeschlossen mit Sprengstoff:

Kumpel verschanzen sich mit Sprengstoff

Zitat:
Dramatischer Arbeiterprotest auf Sardinien: Bergleute drohen mit Selbstmord unter Tage


Struggles in Italy:

Workers occupy coal mine in Sardinia

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
30. August 2012, 23:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
babel



Anmeldedatum: 06.09.2012
Beiträge: 3

Beitrag Antworten mit Zitat
hey Leute. Ich bin ein teilnehmer des kollektives Blog StrugglesInItaly. Ich froehe mich das unsere arbeit is nuetzlich. Wollte nur sagen dass wenn jemand uns hilfen will, wir werden ihn begruessen. Ist auch sehr hilfreich Artikeln auf deutsch zu hinweisen. Anyway ich werde auf diese Blog sicherlich zuruckkommen. :)

ciao

ps: ich hoffe jemand kann mein fantasievolles deutsch verstehen.
06. September 2012, 22:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Muoit



Anmeldedatum: 31.10.2006
Beiträge: 1498

Beitrag Antworten mit Zitat
Hi Babel

Dein Deutsch ist gut verständlich, keine Sorge :)
Willkommen auf dem Forum.

_________________
Power to the Pöbel!
07. September 2012, 00:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



Anmeldedatum: 16.12.2006
Beiträge: 3051

Beitrag Antworten mit Zitat
http://www.swissinfo.ch/ger/news/newsticker/international/Ausschreitungen_bei_Demonstration_von_Arbeitslosen_in_Rom.html?cid=33486872

Zitat:
Ausschreitungen bei Demonstration von Arbeitslosen in Rom

In Rom ist es am Montag zu schweren Krawallen bei einer Demonstration von Arbeitslosen gekommen. Aufgebrachte Mitarbeiter des US-Stahlwerks Alcoa bewarfen Polizisten mit Molotowcocktails und Gegenständen.

Zuvor hatten sie versucht, eine Polizeisperre vor dem Industrieministerium zu durchbrechen. Dabei wurde mindestens eine Person verletzt. Die Sicherheitskräfte reagierten mit Knüppelschlägen.

Die Arbeitnehmer protestierten gegen den Produktionsstopp im Stahlwerk, das vor einer Woche stillgelegt wurde. Die Belegschaft drängt die Regierung von Premier Mario Monti dazu, sich für den Erhalt der Arbeitsplätze einzusetzen.

Laut italienischen Medienberichten haben zwei Grosskonzerne aus der Schweiz Interesse für das Werk signalisiert. Zum einen ist das die Genfer Klesch-Gruppe, zum anderen der Rohstoffriese Glencore.

Alcoa beschäftigt in Italien 2500 Personen, weitere 1000 arbeiten für die Lieferanten des Stahlwerks. Der US-Konzern hat auch das Ende eines Produktionswerks in Fusina bei Venedig beschlossen.

Alcoa kündigte zuletzt weiter die Schliessung von zwei spanischen Produktionswerken in La Coruña und Aviles an, in denen insgesamt 1000 Personen beschäftigt werden. Die Umstrukturierung des Aluminiumkonzerns betrifft auch Produktionswerke in den US-Staaten Tennessee und Texas.


_________________
"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
10. September 2012, 15:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
babel



Anmeldedatum: 06.09.2012
Beiträge: 3

Beitrag Antworten mit Zitat
Vielleicht das interessiert euch:
http://strugglesinitaly.wordpress.com/2012/09/11/an-ordinary-day-in-the-italian-crisis-workers-protests-in-rome-sardinia-and-naples/
12. September 2012, 20:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Willkommen Babel! Freut mich dich hier auf dem Undergrounddogs-Forum begrüssen zu dürfen!

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
12. September 2012, 20:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



Anmeldedatum: 26.12.2008
Beiträge: 650

Beitrag Antworten mit Zitat
Italiens Beamte wollen nicht mehr bluten


Massiver Streik gegen den Sparplan der Regierung.


Zitat:
Der Minister für öffentliche Verwaltung, Filippo Patroni Griffi, kritisierte den Streik. "Ziel der Regierung sind nicht Einsparungen, sondern eine effizientere Verteilung der öffentlichen Gelder

>>Ja genau!

_________________
Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben. Kurt Tucholsky

Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
28. September 2012, 14:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Am 27. Oktober ist in Rom der "No Monti Day". Eine Grossdemo ist angesagt.



_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
22. Oktober 2012, 21:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Heute #nomontiday. Ansehnliche Demo, bis jetzt alles ruhig.



Twitter: https://twitter.com/search?q=%23NoMontiDay&src=hash

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
27. Oktober 2012, 14:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Toni Negris Einschätzung des Stands der Bewegung in Italien:

On the state of movements: let’s open the debate

Einschätzung der WoZ:

Alles Gute kommt von unten

Zitat:
Während Italiens Mitte-links-Parteien weiter die Regierung von Mario Monti stützen, gibt es Ansätze für eine Koalition der sozialen Bewegungen. Ihre Stärke und Einheit am «No-Monti-Day» war bemerkenswert.


_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
17. November 2012, 21:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Etwas für Freundinnen und Freunde des Feuers. Eine Demo in Livorno (!) gegen Polizeigewalt artet völlig aus:



_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
05. Dezember 2012, 22:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Ein Artikel des Wu Ming-Kollektivs aus Italien zur Cinque Stelle-Bewegung von Beppe Grillo:

Grillo’s Movement has been defending the system

Zitat:
Now that the Five Star Movement has made such an impression in the Italian national elections, we believe it is no longer possible to avoid examining this phenomenon in terms of a political vacuum that the movement, founded by Beppe Grillo and Gianroberto Casaleggio, fills with its presence. The M5S draws attention away from the fact that there is an absence of a true radical movement in Italy. The M5S takes up this empty space to ensure that this remains the case.


_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
28. Februar 2013, 21:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Diskussion über obigen Artikel bei Libcom:

http://libcom.org/blog/movimento-cinque-stelle-has-protected-system-%E2%80%93-comment-wu-ming-26022013

"Tronti im Parlament":

http://libcom.org/forums/news/tronti-elected-pd-ticket-lombardy-26022013

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
28. Februar 2013, 22:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



Anmeldedatum: 23.05.2011
Beiträge: 480

Beitrag Antworten mit Zitat
facce di merda: http://strugglesinitaly.wordpress.com/2013/03/06/en-italian-elections-is-austerity-the-real-loser/
06. März 2013, 21:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Felix Klopotek mit einer steilen These zu Italien/Europa:

Zitat:
Mit den Wahlen in Italien ist das Scheitern der Versuche offensichtlich geworden, Geld durch Macht zu kontrollieren und durch einen politischen inszenierten Schockkapitalismus die jeweiligen Nationalökonomien wettbewerbstauglich zu schrumpfen. Dieses Scheitern betrifft auch die linken Strategien einer politischen Geldkon­trolle, mit dem Ziel durch staatliche oder europäische Investitionsprogramme den privaten Konsum anzukurbeln. Demnach müsse man »nur« die sogenannte Realökonomie aus den Klauen der Banken und Spekulanten befreien, etwa durch eine Umschuldung oder die Besteuerung von ­Finanztransaktionen. Jenseits der Banken beginne das Reich des anständigen Wirtschaftens.

Heikle Experimente


_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
09. März 2013, 02:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
babel



Anmeldedatum: 06.09.2012
Beiträge: 3

Beitrag Antworten mit Zitat
Negazione hat Folgendes geschrieben:
facce di merda: http://strugglesinitaly.wordpress.com/2013/03/06/en-italian-elections-is-austerity-the-real-loser/

Why?
I understand you don't like it. I didn't write it, and I would havwe write it in another way. But i'm part of the Struggles in italy collective and I share it as part of what I do. I think is simply a reports about how austerity measures failed and the one who supperted it (PDL and PD, voting everithing that monti did) failed as well (losing lots of votes).
We're tying to work properly, it's really hard and nobody is doing such a job.
I really ask you to be constructive.
09. März 2013, 04:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Raskolnikow



Anmeldedatum: 23.05.2011
Beiträge: 480

Beitrag Antworten mit Zitat
this obviously seems to be a misunderstanding - 'facce di merda' was just adressed to berlusconi, bersani, monti, grillo (and the rest). actually i consider the work from the sii collective to be very useful.
09. März 2013, 04:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
In Italien gab es einen 24-stündigen Streik der Logistik-ArbeiterInnen:

Logistics workers national strike

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
25. März 2013, 00:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



Anmeldedatum: 23.05.2011
Beiträge: 480

Beitrag Antworten mit Zitat
http://www.labournet.de/internationales/italien/arbeitskaempfe-italien/arbeitsplatze-oder-umweltschutz-gewerkschaften-versuchen-andere-losungen-denn-belegschaften-leiden-unter-beidem/?cat=7111
25. März 2013, 12:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Spital-ArbeiterInnen haben eine kleine Auseinandersetzung mit der Polizei:

San Raffaele, tensione al presidio: incidenti con la polizia, tre contusi

Struggles in Italy:

[en] Hospital workers fight police in Milan

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
22. April 2013, 14:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Spital-ArbeiterInnen haben eine kleine Auseinandersetzung mit der Polizei:

San Raffaele, tensione al presidio: incidenti con la polizia, tre contusi

Struggles in Italy:

[en] Hospital workers fight police in Milan


Here we go: 24h-Streik der SpitalarbeiterInnen in Mailand vom 8. Mai. Es gab auch kleine Auseinandersetzungen mit der Polizei:

http://libcom.org/blog/strikes-scuffles-milan-defend-public-healthcare-09052013



_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
11. Mai 2013, 16:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
paradiesseits



Anmeldedatum: 11.07.2011
Beiträge: 5

Beitrag No-Fingerprint-Proteste auf Lampedusa Antworten mit Zitat
Da ich nirgends einen Migrations-Thread finden kann, poste ich das einfach mal hier:

Täglich kommen in den letzten Wochen MigrantInnen aus ostafrikanischen und subsaharischen Ländern auf der italienischen Insel Lampedusa an. Sie werden dort in einem überfüllten Lager interniert und vor dem Transfer nach Sizilien oder auf das italienische Festland registriert, inklusive Abnahme der Fingerabdrücke. Ihr
Aufenthalt wird mit diesen Fingerabdrücken an Italien gebunden. Der Schutzstatus, den die MigrantInnen in Italien bekommen können ist jedoch nichts Wert. Die meisten finden sich obdach- und einkommenslos auf der Strasse wieder und jede Weiterreise nach Nord- bzw. Westeuropa ist durch sofortige Rückschiebung gemäss Dublin II bedroht. Vor diesem Hintergrund kommt es Mitte Juli 13 auf Lampedusa zu beeindruckenden Protestaktionen. Etwa 250 Flüchtlinge insbesondere aus Eritrea
verweigern kollektiv die Abgabe ihrer Fingerabdrücke und fordern einen sofortigen Transfer. Nach Protesten und Auseinandersetzungen mit der Polizei im Lager demonstrieren sie am 20.7.13 über zwei Stunden lang in den die Strassen des kleinen Touristenortes. Danach wird ein 24-Stunden Sit-In auf dem Platz vor der Kirche organisiert und in selbstbewussten Verhandlungen mit den lokalen Verantwortlichen können die MigrantInnen ihre Kernforderung durchsetzen.



Weiteres Video:
http://vimeo.com/70781121

Stellungnahme von Askavusa, sowas wie die linke Opposition auf der Insel Lampedusa:
http://siciliamigrants.blogspot.it/2013/07/die-proteste-der-eritreischen.html
06. August 2013, 14:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



Anmeldedatum: 10.09.2012
Beiträge: 1576
Wohnort: Stadt

Beitrag Italienische Gastfreundschaft Antworten mit Zitat
Catania, 14. August: Migranten werden "empfangen":



_________________
"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
26. August 2013, 16:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



Anmeldedatum: 10.09.2012
Beiträge: 1576
Wohnort: Stadt

Beitrag Riots in italienischen Asylzentren Antworten mit Zitat
Riots close Italy’s immigrant detention centers http://strugglesinitaly.wordpress.com/2013/09/04/en-riots-close-italys-immigrant-detention-centers/

_________________
"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
05. September 2013, 11:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



Anmeldedatum: 10.09.2012
Beiträge: 1576
Wohnort: Stadt

Beitrag Schiff mit syrischen Flüchtlingen in Italien Antworten mit Zitat
Italy seizes 'mother ship' smuggling Syrian refugees: http://english.ahram.org.eg/News/81447.aspx

_________________
"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
12. September 2013, 15:52 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Der 19. Oktober 2013 dürfte in Rom einigermassen spassig werden ("Atti barbari"!):





https://www.facebook.com/pages/19-ottobre-sollevazione-generale-a-Roma-Assedio-allausterity/161076210766157

Vediamo...

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
10. Oktober 2013, 23:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



Anmeldedatum: 05.10.2008
Beiträge: 217

Beitrag Roma Antworten mit Zitat
@Melnitz, hoffe, dass es lustig wird. Bin noch bis Montag hier.. Werd auf jedenfall vorbeischauen..

_________________
“Der reissende Strom wird gewalttätig genannt, aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig!” (B. B.)
www.banlieue.blogsport.de
16. Oktober 2013, 17:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Re: Roma Antworten mit Zitat
Banlieusard hat Folgendes geschrieben:
@Melnitz, hoffe, dass es lustig wird. Bin noch bis Montag hier.. Werd auf jedenfall vorbeischauen..


Viel Spass! Und falls dir langweilig wird:

Morgen steht Italien still

Zitat:
Italien steht für Freitag ein Generalstreik bevor. Betroffen sind Züge, Flugzeuge, Fähren und der öffentliche Nahverkehr. Bahnverbindungen in die Schweiz sind bereits eingeschränkt.


_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
17. Oktober 2013, 19:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Angst herrscht in Italien vor morgen. Präventive Festnahmen von "professionellen Krawallmachern":

Zitat:
Roma e il suo fine settimana 'caldo', dopo il corteo pacifico di oggi, sale la tensione intorno alla manifestazione indetta domani dalle 14 dai movimenti di lotta per la casa, per il reddito e per la tutela ambientale che chiamerà a raccolta a Roma anche i militanti No Tav: l'obiettivo delle forze dell'ordine è prevenire ed evitare che si verifichino episodi di guerriglia urbana. E da giorni l'ordine pubblico tiene sulle spine le forze dell'ordine e l'amministrazione comunale. Stamani sono stati identificati in centro cinque cittadini francesi tra i 40 e i 20 anni con precedenti per turbative dell'ordine pubblico. "Sono professionisti dei disordini", fa sapere la Questura. E poche ore più tardi le forze dell'ordine hanno fermato un furgone sospetto in viale Regina Elena con a bordo manganelli, biglie e un martello frangivetro e altro materiale, tutto sequestrato.

http://roma.repubblica.it/cronaca/2013/10/18/news/roma_blindata_tra_sindacati_e_no_tav_in_corteo_in_piazza_fino_a_domenica_assedio_ai_ministeri-68845024/?ref=HREA-1


_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
18. Oktober 2013, 13:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



Anmeldedatum: 10.09.2012
Beiträge: 1576
Wohnort: Stadt

Beitrag Ausschreitungen bei Demo gegen Sparpolitik Antworten mit Zitat
In Zeiten der Krise wird sogar "Anarchist" zu einem Beruf. Ob das reicht, um die Arbeitslosigkeit einzudämmen, sei dahingestellt, die Verhaftung von einigen "professionellen Anarchisten" reichte auf jeden Fall nicht, um Ausschreitungen zu verhindern: http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/3443221/ausschreitungen-bei-demo-gegen-sparpolitik-rom.story

_________________
"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
19. Oktober 2013, 18:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



Anmeldedatum: 16.12.2006
Beiträge: 3051

Beitrag Antworten mit Zitat
haha, wollte ich eben auch hier reinstellen. die "professionellen anarchisten" haben es sogar in die schweizer presse geschafft:
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Randale-bei-Protesten-gegen-Sparpolitik/story/15048324

_________________
"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
20. Oktober 2013, 00:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Chronik der Auseinandersetzungen von Gestern:

http://youmedia.fanpage.it/video/aa/UmP57-Swr1QtkkRJ

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
20. Oktober 2013, 22:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



Anmeldedatum: 31.10.2006
Beiträge: 1498

Beitrag Antworten mit Zitat
Türkei, Brasilien, Italien... gibts mittlerweile eigentlich sowas wie eine Nationalfahnenpflicht für Riots?

_________________
Power to the Pöbel!
20. Oktober 2013, 22:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



Anmeldedatum: 16.12.2006
Beiträge: 3051

Beitrag Antworten mit Zitat
nicht dass es kein thema wäre, aber die fahnen die man in diesem filmausschnitt sieht, werden doch bei den "infiltrare" (?) geschwungen, nicht? das sind die zivilen, prügelnden bullen, die sich scheinbar in die demo geschmuggelt haben.

und btw: was für verdammt krasse böller haben die da in italien?

_________________
"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
21. Oktober 2013, 00:52 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



Anmeldedatum: 31.10.2006
Beiträge: 1498

Beitrag Antworten mit Zitat
My bad. Hab den Film ohne Ton geschaut. Gut möglich.

_________________
Power to the Pöbel!
21. Oktober 2013, 04:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Ich glaub das mit den Italien-Fahnen waren die Faschos vom Casa Pound. Die Route führte daran vorbei und sie wollten das Haus schützen. Was damit geendet hat, dass die Polizei die Faschos schützen musste.

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
21. Oktober 2013, 10:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



Anmeldedatum: 10.09.2012
Beiträge: 1576
Wohnort: Stadt

Beitrag Böller Antworten mit Zitat
@savo: In Italien ist die "bomba carta" (http://it.wikipedia.org/wiki/Bomba_carta) sehr oft an Demos sehen. Das sind rudimentäre Homemade-"Bomben", falls Du Dir eine basteln willst, auf youtube gibt's ein Tutorial:



_________________
"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
21. Oktober 2013, 10:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Wer Italienisch spricht, für den gibt es bei Vice einen Bericht über die Ereignisse:

Cosa abbiamo visto veramente a Roma il 19 ottobre

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
21. Oktober 2013, 13:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Re: Roma Antworten mit Zitat
Banlieusard hat Folgendes geschrieben:
@Melnitz, hoffe, dass es lustig wird. Bin noch bis Montag hier.. Werd auf jedenfall vorbeischauen..


Wie wars?

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
21. Oktober 2013, 13:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Abschliessendes Statement von der Acamapda in Porta Pia:

19o: Final Statement from the acampada'a assembly in Porta Pia

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
21. Oktober 2013, 13:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Gestern in Rom. Entsteht da ne Bewegung oder die üblichen Scharmützel?

http://eagainst.com/articles/italy-the-siege-of-palazzo-chigi-from-the-top-of-the-police-wagon/





_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
01. November 2013, 00:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



Anmeldedatum: 10.09.2012
Beiträge: 1576
Wohnort: Stadt

Beitrag Artikel Antworten mit Zitat
Noch ein Artikel dazu: http://www.welt.de/politik/ausland/article121427139/Roms-Zentrum-wird-zum-Schlachtfeld.html

_________________
"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
01. November 2013, 12:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



Anmeldedatum: 15.01.2011
Beiträge: 208

Beitrag Antworten mit Zitat
Migration und Repression:

http://de.internationalism.org/Die-Tragödie-von-Lampedusa

(Den Link muss man kopieren, da undergrounddogs, wie schon an anderer Stelle festgehalten, Probleme mit den Umlauten hat.)
02. November 2013, 09:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Noch ein Video zu vergangener Woche. Am 9. und 10. November solls weiter gehen.



_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
04. November 2013, 00:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Interessanter Artikel (leider nur Italienisch, darum versuche ich etwas auszuführen, was darin steht) auf Infoaut , der eine Linie von den Logistik-Streiks Anfang des Jahres bis zu den Aktionstagen #19O und #31O zieht: Bologna - Roma: metropoli meticcia in sollevazione!. Was dann meine Frage von weiter oben, ob es zu einer Bewegung kommt, bejahen würde. Stellt dabei auch eine zunehmende migrantische Komponente in der Klassenzusammensetzung und in den Kämpfen eine wichtige Rolle spielt:

Zitat:
Nei picchetti ai cancelli dei magazzini della logistica a Bologna, come altrove, qualche mese fa, si stava facendo largo qualcosa di sorprendente che solo ora si va affermando come una tendenza politica interna ai processi possibili di ricomposizione di classe: la condizione migrante da determinazione della subalternità, si rovescia nel suo contrario e si afferma come componente antagonista di classe in lotta contro la crisi.


Der Text argumentiert weiter: insbesondere die starke Präsenz von migrantischen ArbeiterInnen hätte z.B. am #19O die ritualisierte (und ergo zahnlose) Form der Demonstrationen gegen die Krise ansatzweise durchbrechen können (oder hätten mindestens das Potenzial dazu):

Zitat:
Da quell'altezza della sollevazione si poteva scorgere la metropoli meticcia e antagonista pronta all'assedio dell'austerità, con le sue stratificazioni generazionali e determinazioni di genere, con i suoi idiomi e i suoi comportamenti multiformi, con il suo farsi largo mai prevedibile e sempre spiazzante le ritualità dell'esserci in piazza.


Mit den zwei Mobilisierungen in Rom hätten sich die zaghaften Ansätze der Streiks in Bologna verfestigt und es müsse auf diesem Weg weitergefahren werden:

Zitat:
Oggi con coraggio e determinazione dobbiamo dare continuità alla spinta delle metropoli meticcia e ribelle del #31O nei nostri territori e aprire spazi antagonisti, dove la straordinaria logistica delle lotte che ha preso corpo con la prima sollevazione possa potenziarsi di partecipazione e iniziativa. Un grande balzo è stato compiuto adesso ai movimenti la sfida di compiere il prossimo!


Passend dazu werden am 15. Oktober die Prekarisierten der öffentlichen Administration in Sizilien streiken:



_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
04. November 2013, 14:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Heute wieder "atti barbari". Diesmal in Napoli. Aber nicht allzu gross:

http://www.youreporter.it/video_Napoli_incidenti_al_corteo_degli_studenti

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
15. November 2013, 22:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Here we go:





_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
15. November 2013, 22:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Welle von Hausbesetzungen in Bologna:

http://strugglesinitaly.wordpress.com/2013/11/19/en-wave-of-housing-occupations-in-bologna/

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
05. Dezember 2013, 00:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



Anmeldedatum: 10.09.2012
Beiträge: 1576
Wohnort: Stadt

Beitrag Hungerstreik von Migranten Antworten mit Zitat
Italy: Hunger strike at Rome migrants' centre escalates: http://glykosymoritis.blogspot.ch/2013/12/italy-hunger-strike-at-rome-migrants.html

_________________
"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
25. Dezember 2013, 20:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
In Mailand ist im San Siro Viertel eine Zwangsräumung von Anwohnern verhindert worden:



_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
18. Februar 2014, 21:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



Anmeldedatum: 10.09.2012
Beiträge: 1576
Wohnort: Stadt

Beitrag Migration ist ganz einfach Antworten mit Zitat
Idioten der Lega Nord wollten zeigen, wie "einfach" es ist, mit einem Boot das Mittelmeer zu überqueren und sind dabei (leider nur) fast ertrunken: http://www.crackajack.de/2014/04/06/nazis-want-to-show-how-easy-refugees-can-enter-europe-from-africa-nearly-drown/

_________________
"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
06. April 2014, 22:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Roarmag über die Bewegung n Italien aus Anlass der Demonstration in Rom vom letzten Samstag:

Mobilizing for the common: some lessons from Italy

Zitat:
The second reason we should be paying attention to Italy, however, strikes closer to home for most. Saturday’s protest occurred against a backdrop of relative demobilization across the rest of Europe and North America. Right when anti-austerity movements elsewhere appear to be on the retreat, the Italian movements are gradually stepping up their resistance. This raises an interesting question: do we have anything to learn from the grassroots processes currently underway in Italy? I believe the answer is yes — and I think we should be paying particular attention to the broad social composition and the “common project” that underpin these grassroots processes.


Edit: Hat halt alles diesen "Commons"-Touch. Aber vielleicht bietets einen interessanten Einblick in die Entwicklung der Bewegung in Italien.

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
14. April 2014, 15:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Die Besetzung #Montagnola wurde heute geräumt. 200 Familien auf der Strasse:

Roma. Occupazione della Montagnola sotto sgombero [Aggiornamenti]



_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
16. April 2014, 16:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Video von Auseindersetzungen zwischen Bullen und BesetzerInnen rund um die Räumung:

http://video.repubblica.it/edizione/roma/roma-tafferugli-e-cariche-della-polizia-durante-sgombero/162989/161479

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
16. April 2014, 17:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



Anmeldedatum: 23.05.2011
Beiträge: 480

Beitrag Antworten mit Zitat
http://strugglesinitaly.wordpress.com/2014/05/03/en-federico-aldrovandis-killers-receive-standing-ovation-from-police-union/

_________________
A slave is one who waits for someone to come and free him. - Ezra Pound
03. Mai 2014, 15:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Die Kampfwelle der grossteils migrantischen LogistikarbeiterInnen in Italien geht weiter. Streik bei IKEA in Piacenza, Konfrontation mit den Bullen:



_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
08. Mai 2014, 08:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Text von Infoaut zur Bewegung:

Reflections on April 12 and the political processes to come

Zitat:
We consider April 12 as an important contribution to the struggles; a circumstance in which we have assessed a growth of trust, a mutual benefit within the risk of a common direction of disruption and incompatibility. A trajectory that - before pointing out what is still left to do - describes what we did gain, which was lacking before. Where does the importance of this path lie, and what substantial differences does it mark from those who get on their high horses in order to chide it today?


_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
08. Mai 2014, 12:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Studis protestierten in Italien am 03.10. Ganz verpasst:

3 OTTOBRE – STUDENTI E STUDENTESSE INIZIANO A METTERSI IN GIOCO VERSO LO SCIOPERO SOCIALE!

P.S. Auch heute gibts Demos.

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
10. Oktober 2014, 10:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat


_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
10. Oktober 2014, 13:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
http://www.ultra-com.org/project/the-solstice/

Guter Text. Aber zu dieser Aussage über Italien hätte ich gerne Belege. Meines Wissens wird die Bewegung im Logistiksektor hauptsächlich von MigrantInnen getragen, nicht von diesen Heugabel-Idioten:

Zitat:
Such groups have been marginally successful at forging coalitions with Italian student groups, NGOs, football ultras, farmers’ organizations and protesting truckers, though they’ve failed to cohere the general movement around their initiative as thoroughly as the right-wing groups in Ukraine. At the same time, they’ve been the ones leading blockades of Italy’s major logistics centers and attempting to escalate the movements’ tactics, essentially gaining a monopoly on the Italian anti-austerity movement without any significant challenge posed by Italy’s left.


z.B. hier:

Arbeitskämpfe in der italienischen Logistik­ branche: Gedanken zur Klassenneuzusam­ mensetzung und zur Neubestimmung des Streiks

Ich mag mich dumpf an eine andere Blockade-Geschichte erinnern, auf die es zutreffen könnte, aber von der hab ich nichts mehr gehört.

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
11. Oktober 2014, 12:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



Anmeldedatum: 10.09.2012
Beiträge: 1576
Wohnort: Stadt

Beitrag Logistik Antworten mit Zitat
Zitat:
Aber zu dieser Aussage über Italien hätte ich gerne Belege. Meines Wissens wird die Bewegung im Logistiksektor hauptsächlich von MigrantInnen getragen, nicht von diesen Heugabel-Idioten


Sehe ich auch so. Ich denke, dass v.a. über Thailand recherchiert wurde und sich deshalb dieser Fehler eingeschlichen hat.

_________________
"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
12. Oktober 2014, 17:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
16. Oktober. Nationaler Streiktag des Logistik-Sektors. Mobivideo (darin sieht man auch die migrantische Zusammensetzung der ArbeiterInnen wunderbar):



_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
14. Oktober 2014, 10:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
In Italien beginnt sich langsam sowas wie eine Bewegung rauszubilden. Am Samstag gab es ne grosse Demo, es gibt unzählige Streiks (nicht nur im Logistik-Sektor, die Kämpfe der StudentInnen, etc.

Massendemo gegen Renzis Arbeitsmarktreform

Zitat:
Fast eine Million Menschen protestieren in Rom gegen die Lockerung des Kündigungsschutzes. Vor zwei Wochen hatte Premier Matteo Renzi die Vertrauensfrage überstanden.


Wer des Italienischen mächtig ist, der kann diesen Text von Clash City Workers lesen:

C’è qualcuno che può rompere il muro del suono…

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
27. Oktober 2014, 17:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
http://www.heise.de/tp/artikel/43/43172/1.html

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
27. Oktober 2014, 21:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Eine Rezension zum Buch "Dove sono i nostri" der Clash City Workers:

http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-37522/08_Coppola_Clash.pdf

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
08. November 2014, 18:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



Anmeldedatum: 10.09.2012
Beiträge: 1576
Wohnort: Stadt

Beitrag Lega-Nord-Politiker angegriffen Antworten mit Zitat
Italienische Genossen haben das Auto von Matteo Salvini der Lega Nord angegriffen, als dieser eine Roma-Siedlung "besuchen" wollte. Einige wurden dabei verletzt:

Zitat:
Linksradikale Aktivisten haben am Samstag in Bologna das Auto des Vorsitzenden von Italiens rechtspopulistischer Oppositionspartei Lega Nord, Matteo Salvini, kurz vor seinem geplanten Besuch in einer Roma-Siedlung angegriffen. Salvini hatte einen Protest gegen die öffentlichen Finanzierungen angekündigt, die die Gemeinde Bologna der Roma-Siedlung garantiert.

Das Auto des Lega-Vorsitzenden wurde mit Steinen beworfen. Ein Dutzend Demonstranten umringte Salvinis Auto und ging mit Fußtritten und Faustschlägen auf das Auto des EU-Parlamentariers los. Der Fahrer stieg daraufhin aufs Gas und fuhr los, er verletzte dabei einige Demonstranten. "Wenn wir nicht weggefahren wären, hätten man uns ermordet", verteidigte sich Salvini, der auf Twitter die Fotos seines beschädigten Autos veröffentlichte.

http://derstandard.at/2000007889682/Lega-Nord-Politiker-faehrt-Demonstranten-nieder


_________________
"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
08. November 2014, 22:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Heute war in Italien der sogenannte Social Strike. Tausende Leute auf den Strassen:

Streikwelle in Italien: Demos in 25 Städten

Zitat:
Der italienische Premier Matteo Renzi ist mit einer massiven Protestwelle konfrontiert. Fünf Tage nach einer Großkundgebung der Gewerkschaften gegen Einschnitte in der öffentlichen Verwaltung in Rom haben am Freitag Streiks und Demonstrationen gegen die Regierung mehrere Städte lahmgelegt. In 25 Städten gingen tausende Bürger auf die Straße, um gegen die Arbeitsmarktreform Renzis zu protestieren.


Und dieser Streik ist ja nur sowas wie ein Kulminationspunkt diverser laufender Auseinandersetzungen (z.B. im Logistik-Sektor, vgl. die Rezension des Buches "Dove sono i nostri" weiter oben).

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
14. November 2014, 17:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Einen Überblick über die wachsende Bewegung in Italien bietet dieser Artikel auf Roarmag:

“An injury to all”: the class struggle is back in Italy

Zitat:
As Renzi’s center-left government intensifies the project of neoliberal restructuring, a wave of self-organized class struggle takes off across Italy.


_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
10. Dezember 2014, 14:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Heute Generalstreik in Italien (Twitter: #scioperogenerale):



_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
12. Dezember 2014, 13:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



Anmeldedatum: 10.09.2012
Beiträge: 1576
Wohnort: Stadt

Beitrag Casa Pound Antworten mit Zitat
Ausführlicher Bericht zu Casa Pound:

Zitat:
In Deutschland relativ unbeachtet hat es in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Veränderung am rechten Rand der italienischen Politik gegeben. Die Rede ist von der faschistischen Bewegung „CasaPound Italia“, deren Mitglieder sich stolz „i fascisti del terzo millennio“ - Faschisten des dritten Jahrtausends - nennen. Gegründet vor zehn Jahren schaffte es CasaPound, sich von Rom aus über ganz Italien zu verbreiten. Bis vor zwei Jahren verstand sich CasaPound allein als Bewegung. Seit 2013 nimmt sie aber auch an Wahlen teil. Mit ihren angeblich 4.000 Mitgliedern ist CasaPound verglichen mit den traditionellen rechten Parteien relativ klein, gilt aber öffentlich als nicht korrumpiert und verfügt über ein unverbrauchtes und modernes Image.

Was CasaPound so besonders macht, ist ihre erfolgreiche Verbindung extrem rechter Subkulturen mit einer straff geführten hierarchischen Organisation, ihre popkulturellen Bezüge, die Synthese eines traditionellen Faschismus mit Elementen der Nouvelle Droite (Neuen Rechten), ihre antikapitalistische, national-revolutionäre Propaganda und ihre Inszenierung als soziale Opposition von Rechts.

https://linksunten.indymedia.org/de/node/136303


Man findet dort auch ein Interview mit dem Autor.

_________________
"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
06. März 2015, 12:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



Anmeldedatum: 10.09.2012
Beiträge: 1576
Wohnort: Stadt

Beitrag Bullengewalt in Neapel Antworten mit Zitat
Proteste nach der Ermordung eines 16-jährigen:

Zitat:
The story starts in Naples’ Rione Traiano neighborhood, a poor and rough part of the city where the state’s power is always shared with the local camorra. On that tragic night Davide mounted a scooter together with two friends, a common sight in Naples. They bypassed a police roadblock because their vehicle was not insured. The police later claimed, moreover, that one of the boys had broken “house arrest”, though this appears to have been a lie.

The carabinieri chased and followed them into the neighborhood, finally ramming their scooter, throwing the boys to the ground. When the pursuit continued on foot one officer decided to shoot Davide, killing him on the spot. The cop later claimed he tripped over the curb, causing him to accidentally pull the trigger, though he did not bother to explain why he was running with his gun out in the first place.

http://roarmag.org/2015/05/napoli-police-murder-davide-bifolco/


_________________
"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
19. Mai 2015, 18:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



Anmeldedatum: 10.09.2012
Beiträge: 1576
Wohnort: Stadt

Beitrag Gesegnet sei Dein Haus Antworten mit Zitat
Breaking News: Der Papst segnet nun Squats. Einfach mal einen Brief schreiben:

Zitat:
At one end of the correspondence: His Holiness, Pontiff Francis I, Vicar of Christ, Pope of Rome. At the other: Andrea Alzetta, an insurgent agitator from a movement that squats in empty properties – known as “Tarzan” in Italian revolutionary circles.

In an exchange of letters that could only belong to the transformed papacy of Jorge Mario Bergoglio, Alzetta addresses the pontiff as “my dearest Pope Francis”. His holiness replies with a pledge of “warm encouragement” for the latter’s occupation of scenic buildings and grounds right next door to his papal summer residence.

[...]

Among those noble and powerful neighbours was the Pope, and Tarzan – a former autonomist, member of the Communist Refoundation party and now city councillor with a new movement called Left Ecology Liberty – elected to try and get him on side. The squatters befriended nuns stationed at Castel Gandolfo, one of whom, Sister Damiana Esposto, offered to act as courier of a missive. The Italian language is famous for its elegant, often stilted, formality when addressing people in a letter, but Tarzan discards ostentatious etiquette, beginning, on letter-headed paper featuring a red star and bold black arrow: “Carissimo Papa Francesco ...”

http://www.theguardian.com/world/2015/oct/17/pope-francis-tarzan-squatters-rome-andrea-alzetta


_________________
"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
18. Oktober 2015, 01:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Während alle nach Grossbritannien schauen, braut sich in Italien möglicherweise etwas zusammen:

http://uk.businessinsider.com/italys-political-and-economic-crisis-threatens-europes-stability-2016-7

http://www.economist.com/news/leaders/21701756-italys-teetering-banks-will-be-europes-next-crisis-italian-job

_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
11. Juli 2016, 22:51 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Neue Antwort erstellen    Forum-Übersicht » Revolution & Klassenkampf Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu: 
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Design by Freestyle XL / Music Lyrics.Deutsche Übersetzung von phpBB.de