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Doc Sportello



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Beitrag Streik bei den TPG Antworten mit Zitat
Die Angestellten der Genfer Verkehrsbetriebe befinden sich seit 3.00 Uhr in einem 24-stündigen Warnstreik gegen drohende Entlassungen. Im Gegensatz zu den Verlautbarungen der TPG gibt es keinen "Minimalservice": Die Depots sind blockiert und fast das gesamte Personal hat sich mit den ursprünglich Streikenden solidarisiert. Und auch die Reaktionen der Leute sind weitgehend positiv:

Zitat:
Si la grève pose de nombreux problèmes logistiques aux usagers des TPG, qui grognent, certains Genevois s'amusent de la situation. Un habitant de la Jonction est ainsi venu visiter le piquet syndical, les bras chargés de gâteaux aux pruneaux confectionnés par sa compagne. «Je suis solidaire de leur colère», a-t-il lancé.

Un chauffeur gréviste, actif depuis plus de 30 ans au sein de la régie, s'étonne aussi de la certaine clémence des usagers. «Je roulais mardi et certains passagers sont venus me voir pour me dire "Bonne chance pour demain". Je suis assez étonné de leur compréhension.»

http://www.20min.ch/ro/news/geneve/story/11089730


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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
19. November 2014, 12:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



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Beitrag Auf Deutsch Antworten mit Zitat
Hier noch ein Artikel auf Deutsch:

Zitat:
Angesichts des Drucks wollten aber niemand als Streikbrecher gelten, wie Stucki der RTS sagte. Die Direktion habe junge Fahrer zu den Fahrzeugen begleitet. Die Fahrer hätten sich aber von den Streikenden davon abbringen lassen.

Stucki bedauerte, dass kein Minimalbetrieb aufrecht erhalten werden konnte: «Wir bitten die Kunden um Entschuldigung.» Die Verhandlungen mit dem Streikenden blieben bis am Mittag ohne Ergebnis.

http://www.20min.ch/schweiz/romandie/story/Streikenden-droht-Lohnabzug-25833739


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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
19. November 2014, 17:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Sogar Schweiz aktuell sah sich bemüssigt, einen Beitrag dazu zu machen:

http://www.srf.ch/player/tv/schweiz-aktuell/video/oeffentlicher-verkehr-in-genf-lahmgelegt?id=395d0f9f-b0d4-4f99-bacf-06c1abcce696

Auch die Lektüre des Editorials des heutigen Le Courrier ist erhellend, was die Reaktionen der Genfer (rechten und regierenden) PolitikerInnen betrifft:

Zitat:
Il fallait les entendre, hier, durant le débrayage, les cadors de la politique genevoise. Entre dérapages populistes – cette grève serait le fait d’éléments cosmopolites et non pas de Suisses vertueux – et dérive autoritaire – et si on appelait l’armée, comme l’a fait Ronald Reagan pour mater les aiguilleurs du ciel? –, il y en a eu pour tous les goûts. Encore un peu et on réitérait l’exploit du 9 novembre 1932 en faisant donner la mitraille sur la populace frontalière.

http://www.lecourrier.ch/125572/coup_de_semonce


Da werden die Spaltungsversuche zwischen "streikwütigen Grenzgängern" und "tugendhaften Schweizern" benannt. Zudem auch die Wünsche der Herrschenden nach einem Einsatz der Armee, wie es Reagan in den 80ern gemacht hat, um den Streik der Fluglotsen zu brechen. Ja, es fehle nicht viel und man würde mit Maschinengewehren auf die bei den TPG streikenden Frontaliers schiessen. Dabei wird im Courrier Bezug genommen auf die Schüsse der Armee auf ArbeiterInnen an einer antifaschistischen Demo in Genf am 9. November 1932, die mit 13 Toten endete.

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
20. November 2014, 09:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Und die Geschichte wird ja noch weiter gehen, dies war erstmal ein "Warnschuss" (Le Courrier):

Zitat:
Réunis à 20 heures ce mercredi soir au dépôt de la Jonction après une journée de grève qui a totalement paralysé le réseau, les employés des TPG ont renoncé à poursuivre leur arrêt de travail demain. Mais le comité du SEV, qui avait organisé la grève du jour, pourrait appeler début décembre à «une action plus importante qu’aujourd’hui», selon les termes de Vincent Leggiero, président de la section SEV-TPG.

http://www.tdg.ch/geneve/actu-genevoise/La-menace-d-une-nouvelle-greve-aux-TPG-en-decembre-est-brandie/story/22855670


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20. November 2014, 09:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Here we go, die Dynamik in Genf geht weiter.

Während die ArbeiterInnen bei TPG für den 4. Dezember (Beginn der Verhandlungen über die neuen Leistungsvereinbarungen) einen zeitlich unbefristeten (sic!) Streik ankündigen...

Zitat:
Les syndicats SEV, Transfair et ASIP annoncent ce vendredi soir le dépôt d'un préavis de grève pour le jeudi 4 décembre. Ils précisent que la durée de l'arrêt de travail est indéterminée.

http://www.tdg.ch/geneve/actu-genevoise/syndicats-lancent-preavis-greve-tpg-4-decembre/story/28241712


... versuchen die StaatsarbeiterInnen - inspiriert von der Streikbewegung bei den TPG - ebenfalls den Druck zu erhöhen. Am 4. Dezember soll es eine Demonstration vor dem Parlament gegen weitere Sparmassnahmen geben, gefolgt von einer Arbeitsniederlegung am 18. Dezember. Für den Fall einer Annahme der Sparmassnahmen haben sie für den Januar 2015 einen Streik angekündigt.

Zitat:
L’assemblée des délégués du Cartel intersyndical de la fonction publique a décidé jeudi soir de nouvelles mesures de lutte après la manifestation du 12 novembre. Visiblement dynamisé par la grève menée par le personnel des Transports publics genevois (TPG) le 27 novembre et fâché par le risque de nouvelles coupes dans le budget, le Cartel entend faire monter la pression avant le débat budgétaire du Grand Conseil les 18 et 19 décembre.

Il y aura donc un rassemblement devant l’Hôtel de Ville le 4 décembre, jour de séance du parlement, puis un débrayage le 18 décembre. Mais ce n’est pas tout. Un préavis de grève a été déposé pour le mois de janvier. Ce qui est inédit dans le sens que la grève pourrait se dérouler après le vote du budget. Pour autant, bien sûr, qu’une majorité de députés l’accepte le 19 décembre, ce qui est loin d’être certain à l’heure actuelle.

http://www.tdg.ch/geneve/actu-genevoise/fonctionnaires-prets-lancer-greve-janvier/story/10185939


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29. November 2014, 07:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Re: Novatrava Antworten mit Zitat
ratatoskr hat Folgendes geschrieben:
Schon wird die nächste "gelbe" "Gewerkschaft" organisiert. Offenbar reicht es dem Baukader Verband nicht, dass die bei ihnen "organisierten" Vorarbeiter und Poliere den Chefs vom SBV in den Arsch kriechen. Jetzt muss auch eine Organisation für die Bauarbeiter her, und zwar eine mit "sympathisch tiefen Jahres-Mitgliederbeiträge" die sich für "leistungsgerechte (nicht höhere!) Löhne, sichere (also rentable/konkurrenzfähige!) Arbeitsplätze und den "flexiblen (nicht den frühen!) Altersrücktritt" einsetzt. Wirklich eine "faire Lösungen für alle"!

http://novatrava.ch/ueber-uns/


Jetzt machen die Baumeister ernst. Artikel aus der der "Schweiz am Sonntag"

Zitat:
Baumeister wollen Unia aus dem Vertrag werfen
Die neue Arbeitnehmerorganisation Novatrava ist bereit, einen zahmeren Gesamtarbeitsvertrag abzuschliessen es drohen monatelange Streiks

VON PETER BURKHARDT

Vor einer Woche mauerte die Gewerkschaft Unia den Eingang zum Bürogebäude des Schweizerischen Baumeisterverbandes in Zürich zu. Jetzt schiesst Baumeisterpräsident Werner Messmer zurück. Er überlegt sich, die Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft zu beenden. «Wir schauen uns ernsthaft nach einer Sozialpartnerschaft ohne Unia um», sagt Messmer.
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich im kommenden Jahr. Dann läuft der Landesmantelvertrag des Bauhauptgewerbes
aus, der die Mindestlöhne und Arbeitsbedingungen von 71 200 Arbeitnehmern festlegt. Die Unia hat bereits angekündigt, dass sie für eine bessere Endöhnung kämpfen will. Doch womöglich sitzt sie dann gar nicht am Verhandlungstisch: «Ein neuer Vertrag ohne Unia ist eine Überlegung, die uns immer mehr aufgedrängt wird», sagt Messmer.
DER SCHON LÄNGER schwelende Konflikt zwischen den Sozialpartnern erreicht damit einen neuen Tiefpunkt. Die Baumeister
denken darüber nach, den Landesmantelvertrag nur noch mit der Gewerkschaft Syna und der neuen Arbeitnehmerorganisation
Novatrava abzuschliessen. Danach wollen sie mehrere zehntausend Arbeiter dazu bringen, eine Erklärung zu unterschreiben, dass sie sich dem ausgehandelten Vertrag anschliessen. Dass ihnen das gelingen könnte, haben die Baumeister vor knapp drei Jahren gezeigt, als sie beim Baupersonal rund 24 000 Unterschriften für
eine Verlängerung des ausgelaufenen Gesamtarbeitsvertrags sammelten. Entschieden sei noch nichts, sagt Baumeister-Direktor Daniel Lehmann. Aber er bestätigt, dass er verschiedene Optionen prüft, in denen die Unia aussen vor bleibt. Novatrava soll dabei eine Schlüsselrolle spielen. Die neue Organisation wurde im Juni vom Verband Baukader Schweiz gegründet und will «ohne ideologischen Ballast bessere Konditionen für uns Bauleute erreichen».
Was das heisst, schildert Adrian Hässig, Präsident von Baukader Schweiz und selber Inhaber eines Bauberatungsunternehmens:
Er bietet Hand zu einem «flexibleren Landesmantelvertrag». Den bisherigen bezeichnet er als «überreguliert » Ihm schwebt vor, im neuen Vertrag abgestufte Mindestlöhne nach Leistungsfähigkeit einzuführen, etwa tiefere Einstiegslöhne für geringer ausgebildete Mitarbeiter. Ein Horror für die Unia. Derzeit umfasst Novatrava erst rund 100 Mitglieder. Ziel sei es, 2000 bis 3000 weitere zu gewinnen, sagt Hässig. Die Baumeister helfen bei den geplanten Werbeaktionen nach Kräften. Es liefen intensive Gespräche. Viele Unternehmen seien bereit, Novatrava auf die Baustellen und Werkhöfen zu lassen, sogar während
der Arbeitszeit. BEI DER UNIA reagiert man irritiert: «Wenn der Baumeistewerband sich nun eine eigene handzahme Gewerkschaft basteln will, dann nimmt er einmal mehr den Willen der Bauarbeiter nicht ernst», sagt Nico Lutz, Sektorleiter Bau. Fliegt die Unia aus dem Vertrag, drohen monatelange Streiks und Blockaden. «Wir werden dem nicht zuschauen», sagt
Lutz. «Dann sind wir nicht mehr an die Friedenspflicht gebunden.»
Die Baumeister wollen unbedingt, dass auch der Vertrag ohne Unia für allgemeinverbindlich erklärt wird. Doch gemäss
Gesetz geht das nur, wenn ihm mindestens die Hälfte der Firmen und Mitarbeiter unterstehen. Ohne Unia wird das schwierig zu erreichen sein, denn sie vertritt gut die Hälfte der Bauarbeiter. Um ihr Mitglieder abzujagen, hat sich Novatrava ein spezielles Lockmittel ausgedacht: Ihre Jahresmitgliederbeiträge sind mit 45 bis 90 Franken sehr tief. Die Unia verlangt ein Vielfaches. Zudem spekulieren die Baumeister auf die Möglichkeit der erleichterten Allgemeinverbindlicherldärung:
Gemäss Gesetz kann das 50-Prozent-Quorum der beteiligten Arbeitnehmer «bei besonderen Erfordernissen» unterschritten werden, beispielsweise wenn in einer Branche Lohndumping festgestellt wird.


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Das ist die Verrücktheit einer Gesellschaft, die sich von einem Sachzwang bestimmen lässt, der nur existiert, weil ihn die einen selbst praktizieren und die anderen sich ihn aufherrschen lassen.
08. Dezember 2014, 16:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Unter den Gewerkschaften bzw. Angestelltenverbänden in der Industrie geht es hart zur Sache. Die Unia verklagt den Verband Angestellte Schweiz.

«Falls die Klage Erfolg hat, würde uns das existenziell gefährden. Das wäre der Tod für die Angestellten Schweiz.»

http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/unia-verklagt-verband-angestellte-schweiz-wegen-betrugs-128652655

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15. Dezember 2014, 11:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Die Börse ist heute ja abgekackt, nachdem die Nationalbank die Untergrenze aufgehoben hat:

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Panik-an-Boersen-und-Devisenmaerkten/story/18074999

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/franken-freigabe-laesst-schweizer-boerse-abstuerzen-a-1013129.html

Kanns jemand hier einordnen oder kennt gute Texte dazu?

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15. Januar 2015, 18:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Beitrag Antworten mit Zitat
Mal aus dem Stand: Eventuell hat's damit zu tun, dass die SMI-Unternehmen Schwierigkeiten mit dem Export (in die EU immerhin 50%) kriegen werden aufgrund des starken Frankens und die Börse das antizipiert.
Ich bin kein Wirtschaftswissenschafter (die auch meist keinen Plan haben) werd mich aber das Wochenende mal ein bisschen ausführlicher damit beschäftigen und was dazu schreiben, das ich dir schicken kann.

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Power to the Pöbel!
15. Januar 2015, 19:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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ja, guck mal welche unternehmen am wenigsten/meisten verloren haben...

wenigsten: swisscom
meisten: swatch

die anbindung haben die eingeführt um den export/gastro zu schützen weil der franken immer stärker wurde (das gold unter den währungen, weiss der geier warum) im zuge der finanzkrise und nun wo sie wieder aufgehoben ist..

zitat tagi artikel:

Der Euro habe sich gegenüber dem US-Dollar deutlich abgewertet, wodurch sich auch der Franken zum US-Dollar abgeschwächt habe, schreibt die Nationalbank im Communiqué.

Vor diesem Hintergrund sei die Nationalbank zum Schluss gekommen, dass die Durchsetzung und die Aufrechterhaltung des Euro-Mindestkurses nicht mehr gerechtfertigt sei.


was habe ich noch gehört? die eu/ezb hat vor zwei tagen beschlossen nun sämtliche scheisspapiere (tschuldigung, staatsanleihen!) von eu-staaten aufkaufen zu können, das wird dem euro auch nicht gerade gut tun..

also schlechte prognose/entwicklung für den euro und da will man nicht nochmal hunderte mililarden reinbuttern, lieber den export abschmieren lassen..

also macht schon mal platz im thread "sparpakete" party

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argumentum ad baculum
15. Januar 2015, 23:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Dieser Kommentar gibt m.E. keine schlechte Übersicht:

Die triumphale Rückkehr der Spekulanten

Zitat:
Die Schweiz schien schon als Sieger aus dem Kampf mit den Währungsspekulanten hervorzugehen. Jetzt gibt sie auf. Das Land hofft auf ein Ende mit Schrecken. Erreichen könnte es das Gegenteil.


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16. Januar 2015, 16:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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http://nestormachno.blogsport.de/2015/01/16/der-schweizer-franken-besser-als-gold/
20. Januar 2015, 16:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Gemäss den Initianten von Baukader Schweiz soll es die erste Arbeitnehmerorganisation «nur für den Bau» sein. Ein Verband «ohne ideologischen Ballast». Novatrava ist als «Fachgruppe» im Baukaderverband konzipiert.
Eine treibende Kraft hinter dem Projekt ist die Baukader-Geschäftsführerin Barbara Schiesser. Der «ideologische Ballast» ist ein klarer Seitenhieb gegen die Unia. Zwar erklärte Schiesser vor den Medien, Novatrava sei keine Kampfansage an die Gewerkschaft. Man wolle Leute ansprechen, die nicht organisiert seien. Es habe Platz für eine «alternative Bauarbeiterorganisation». Das ist aber blosse Augenwischerei, wenn nicht Lug und Trug. Denn wenig später pries Schiesser im Baumeisterblatt «Die Bauwirtschaft» Novatrava als «Alternative zu den bestehenden Gewerkschaften» an.


http://www.workzeitung.ch/tiki-read_article.php?articleId=2307&topic=1

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27. Januar 2015, 14:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Das KOF, die Konjunkturforschungsstelle der ETH, hat seine Prognose zur Wirtschaftsentwicklung in der Schweiz korrigiert:

Zitat:
Zusammengefasst hat der Wechselkursschock für die Schweizer Konjunktur folgende Wirkungen: Die Exporte brechen kurzfristig ein, können aber im späteren Verlauf des Prognosezeitraums von einem sich verbessernden internationalen Umfeld profitieren. Diejenigen Kunden, die Schweizer Produkten trotz des teureren Frankens die Treue halten, erhöhen ihre Nachfrage mit der Zeit wieder; es kommt jedoch zu einer Niveauverschiebung. Die Übertragung des Schocks auf die Binnenwirtschaft via Investitions- und Konsumzurückhaltung bei sinkender Beschäftigung wird die Konjunktur hingegen über den gesamten Prognosehorizont bis Ende 2016 belasten. Daher ist nach dem Rückgang des BIP im laufenden Jahr auch für 2016 lediglich mit einer Stagnation (0.0%) zu rechnen.

http://www.kof.ethz.ch/de/medien/mitteilungen/k/winterprognose/1204/2015/01/update_prognose/


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28. Januar 2015, 09:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Der Tagi wittert eine Rezension:

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/Schweiz-steht-Rezession-bevor/story/24438845

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28. Januar 2015, 10:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die NZZ siehts weniger dramatisch:

http://www.nzz.ch/wirtschaft/kof-erwartet-rezession-1.18470673

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28. Januar 2015, 11:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Zur Dokumentation:

Funke-Text zur Aufhebung des Franken-Mindestkurses:

http://www.derfunke.ch/htm/de/schweiz/517-aufhebung-des-franken-mindestkurs-eine-erste-stellungnahme-der-funke-redaktion


Streitgespräch zwischen SGB-Chefökonom Daniel Lampart (contra) und WOZ-Schreiberling Yves Wegelin (pro) zur Aufhebung:

http://www.woz.ch/1505/debatte-euro-mindestkurs/ein-fairer-kurs-liegt-klar-ueber-130-franken


Die NZZ mit Modellrechungen...

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wenn-die-wirtschaft-schrumpft-1.18467710


... ihr Dossier:

http://www.nzz.ch/wirtschaft/franken-freigabe/

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28. Januar 2015, 21:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Während Genf weiterhin im Zeichen des Klassenkampfs steht.

Die ArbeiterInnen bei Swissport haben heute für einen Warnstreik gestimmt. Es geht gegen die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen:

http://www.lecourrier.ch/127222/les_employes_de_swissport_votent_massivement_un_debrayage


Morgen ist in Genf der Streik der ArbeiterInnen des öffentlichen Dienstes (LehrerInnen, etc.) gegen Sparpaket und Budgetkürzungen:

http://www.solidarites.ch/geneve/geneve/829-2014-12-16-manif-services-publics

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28. Januar 2015, 22:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Here we go:

Weberei verlagert nach Frankenschock Arbeitsplätze

Zitat:
In St. Gallen zeigen sich die ersten Folgen des starken Frankens: Die Weberei Meyer-Mayor zügelt mit einem Teil der Produktion nach Österreich.


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29. Januar 2015, 15:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Weiteres Beispiel:

Nach Franken-Schock: Lohn-Entscheid per SMS

Zitat:
Über ein Dutzend Tessiner Firmen haben nach der Aufhebung des Euromindestkurses die Löhne gesenkt oder zahlen diese in Euro aus. Besonders dreist – und illegal – handelte eine Bündner Firma.


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29. Januar 2015, 17:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Für den Service public, für mehr Polizei Antworten mit Zitat
@Melnitz: Die Demo für den öffentlichen Dienst in Genf war ein ziemlich tristes Spektakel. Überall standen Bullen in Zivil herum, die Schokoladenriegel (um besser kotzen zu können?) und einen Flyer verteilten, in welchem mehr Mittel für die Bullen und mehr Gefängnisse gefordert wurden. Eine Gewerkschafterin betonte, dass man mit den Schweinen solidarisch sein soll, da sie schliesslich ihre Arbeitsbedingungen verteidigen. Die ganze naive Linke wirft sich im Namen der Einheit in die Arme der Polizei (und deren vom MCG kontrollierten Gewerkschaft), das ist reiner Korporatismus und hat mit Klassenkampf nicht mehr viel zu tun.

Die Tribune:

Zitat:
«Bonjour, c’est la police. Un chocolat?» C’est ainsi que quelques dizaines de policiers, en civil et en congé, ont interpellé les passants dans la rue, jeudi matin. Un tract à la main, une barre chocolatée dans l’autre, et des explications sur la grogne dans la grande maison. La police a dû se contenter de ce syndicalisme façon îlotier.

http://www.tdg.ch/geneve/actu-genevoise/police-distribue--chocolat-rue/story/19099467


Poubelliste:

Zitat:
Les syndicats ont dû renoncer à leur grève du zèle, qui aurait consisté à organiser des contrôles routiers et d'expliquer les raisons de cette action aux automobilistes, en leur distribuant un tract et une barre de chocolat. Chaque gendarme en uniforme aurait été accompagné d'un collègue en congé, et en habits civils.

Cette présence d'un gendarme en congé était indispensable pour ne pas transformer cette grève en action illégale. Un policier en service ne peut en effet pas distribuer de tracts ou adresser des messages politiques. Les gendarmes ne peuvent pas non plus manifester dans la rue en uniforme, a rappelé M. Antonietti.

http://www.lenouvelliste.ch/fr/suisse/geneve-les-syndicats-de-police-denoncent-les-menaces-de-leur-hierarchie-479-1407224


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29. Januar 2015, 21:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Übersichtskarte zu den Massnahmen in der Folge des "Frankenschocks" (Blick et al.), die auch weiterhin aktualisiert wird, obwohl der Artikel im Tagi vom 25.02. ist:

Die Frankenschock-Karte

Zitat:
Wo hat Thomas Jordans Währungs-Coup Spuren hinterlassen? Klicken Sie sich durch die interaktive Schweizer Wirtschafts-Karte.


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05. März 2015, 12:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Kleine Konflikte hier und da:

Stadtzürcher Hortausbau: VPOD bricht Gespräche ab und demonstriert mit Pfeifkonzert

Zitat:
Mit einem Pfeifkonzert hat der VPOD gegen den «Qualitätsabbau» in den Zürcher Horten demonstriert und seine Gespräche mit der Stadt abgebrochen. Diese kontert, das Rad lasse sich nicht zurückdrehen. Idyllische Kleinhorte seien Geschichte.


--

Beim Baustellenstreit mit Goger hilft sogar der Gipsermeisterverband der UNIA, die haben ja auch etwas gegen Dumpinglöhne. Natürlich aus Konkurrenzgründen...

Superprovisorische Verfügung: Handelsgericht stoppt Unia

Zitat:
Das Berner Handelsgericht verbietet es der Unia, auf bestimmten Zürcher Baustellen weitere Proteste durchzuführen – eine aussergewöhnliche Massnahme in einem aussergewöhnlichen Streit um Lohndumping.


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15. April 2015, 12:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Beim Baustellenstreit mit Goger hilft sogar der Gipsermeisterverband der UNIA, die haben ja auch etwas gegen Dumpinglöhne. Natürlich aus Konkurrenzgründen...

Superprovisorische Verfügung: Handelsgericht stoppt Unia

Zitat:
Das Berner Handelsgericht verbietet es der Unia, auf bestimmten Zürcher Baustellen weitere Proteste durchzuführen – eine aussergewöhnliche Massnahme in einem aussergewöhnlichen Streit um Lohndumping.


Here we go:

Baustellenstreit: Protestaktion der Unia läuft aus dem Ruder

Zitat:
-yr. Der Streit um angebliches Lohndumping eines Gipserunternehmens eskaliert. Die Gewerkschaft Unia hat am Donnerstagmorgen auf einer Grossbaustelle im Zürcher Quartier Binz versucht, die Gipser an der Aufnahme ihrer Arbeit zu hindern. Mit welchen Mitteln dies geschehen ist, darüber gehen die Meinungen einmal mehr auseinander. Wie die Stadtpolizei Zürich in einem Communiqué schrieb, seien um 9 Uhr rund ein Dutzend Gewerkschafter auf die Baustelle gedrungen und hätten dort mit «sanfter Behinderung» versucht, die Handwerker von der Arbeit abzuhalten. Aufgrund einer Strafanzeige der Baufirma seien fünf Gewerkschafter in ein Transportfahrzeug geladen worden mit der Absicht, sie auf einem Polizeiposten zu befragen. Gleichzeitig hätten Gespräche zwischen der Unia und der Baufirma aber zum Rückzug der Strafanzeige geführt, worauf die Gewerkschafter das Transportfahrzeug wieder hätten verlassen können.

Diese reichlich komplexe Schilderung des Tatablaufs erstaunt insbesondere auch, weil vergangene Woche das Handelsgericht Bern der Unia in einer superprovisorischen Verfügung vorläufig verboten hat, weitere Protestaktionen durchzuführen. Wenig später musste die Stadtpolizei ein von der Gewerkschaft veranlasstes Korrigendum nachreichen. Darin heisst es, die Unia lege Wert darauf, sie habe die Arbeiten «nicht blockieren, sondern einstellen wollen» – was immer auch der Unterschied sein mag.

Der Generalunternehmer Implenia, der das strittige Gipserunternehmen als Subunternehmer beauftragt, hält seinerseits in einer Stellungnahme fest, die Vorwürfe seien nicht mit einer medialen Kampagne, sondern im Rahmen eines rechtsstaatlichen Verfahrens zu klären. Es lägen derzeit keine Beweise für das geltend gemachte Lohndumping vor. Vielmehr hätten die Mitarbeiter des Gipserunternehmens schriftlich festgehalten, dass sie korrekt entlöhnt werden. Die von den Gewerkschaften angewandte Selbstjustiz sei jedenfalls kein gangbarer Weg.


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17. April 2015, 10:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Zudem: Frankenschock-Impact.

Detailhandel bricht um 2,7 Prozent ein

Zitat:
Nach der Aufhebung des Euromindestkurses: Die Umsätze im Schweizer Detailhandel sind im Februar ungewöhnlich stark zurückgegangen.


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17. April 2015, 10:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Anmerkung zum Lohndumping in der Pflege:

Polinnen für Schweizer Spitäler

Zitat:
Schweizer Spitäler können den Bedarf an Pflegefachpersonen nur noch dank ausländischen Mitarbeitern decken. Jetzt rekrutiert eine Firma Fachpersonen aus Polen und vermittelt sie an Schweizer Spitäler. Das Programm macht auf den ersten Blick Sinn, doch für die polnischen Pflegespezialisten geht die Rechnung nicht auf.


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17. April 2015, 10:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag Gewerkschaften als Teil des Überwachungstaats Antworten mit Zitat
Einmal mehr bestätigt sich, dass die Gewerkschaften munter an den staatskapitalistischen Überwachungsspirale mitschrauben.





http://www.srf.ch/news/wirtschaft/nur-wer-die-vertraege-einhaelt-gelangt-auf-die-baustelle
Zitat:
Auf eine Grossbaustelle von Allreal in Zürich-Albisrieden kommt nur, wer zuvor seinen Fingerabdruck registriert hat, wie der «Blick» heute schreibt. Noch sind Fingerabdruck-Scanner zwar die Ausnahme. Doch die Zutrittskontrollen auf Baustellen werden immer strenger.


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... Menschen (werden) sich nach und nach gewöhnen (...), die elementaren, von alters her bekannten und seit Jahrtausenden in allen Vorschriften gepredigten Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens einzuhalten, sie ohne Gewalt, ohne Zwang, ohne Unterordnung, ohne den besonderen Zwangsapparat, der sich Staat nennt, einzuhalten.
Lenin, Staat und Revolution, 1917
17. April 2015, 10:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Warum hat die NZZ solche Dinge einfach verstanden?

Geschichte des Streiks: Ohne ihn wären Arbeitskämpfe kollektives Betteln

Zitat:
Der Sozialstaat und die Verrechtlichung von Streiks haben die Arbeitskämpfe gebändigt. Gestreikt wurde schon in der Antike. Blut floss in Deutschlands Gründerzeit. Was bringt die Zukunft?


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30. April 2015, 09:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Meanwhile in Switzerland:

SVP will Jungen die Sozialhilfe kürzen

Zitat:
Die SVP sagt den gestiegenen Kosten den Kampf an. Für die Partei besteht aufgrund der Sozialhilfe oftmals kein Anreiz zu arbeiten.


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30. Juni 2015, 12:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Krasses Lohndumping und Streik im Kanton Luzern shocked

Dumpinglöhne auf Surseer Baustelle: «So einen krassen Fall hatten wir noch nie»

Zitat:
Dumpinglöhne, Unterkünfte wie Stallungen und keine ausbezahlten Überstunden: Elf polnische Gipser wurden auf einer Surseer Baustelle regelrecht abgezockt. Als Konsequenz traten die Arbeiter in den Streik. Für wie lange ist noch völlig offen.


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08. Juli 2015, 08:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Schokoladenseite des Kapitalismus

Das profitorientierte Weltsystem hat mit der Schweiz einen sicheren Hafen für alle geldlichen Werte. Zur Geschichte und zum Finanzmechanismus dieser Sonderstellung des Alpenlandes

http://www.jungewelt.de/2015/10-16/002.php

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argumentum ad baculum
22. Oktober 2015, 10:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Aus der Rubrik: Merkwürdige Zufälle.

Am 1. Mai 2015 auf einem Flugblatt gelesen:

Zitat:
Ohne nennenswerten Widerstand der Gewerkschaften konnten sie in einer beständig wachsenden Anzahl von Betrieben die 45-Stunden-Woche durch Anwendung des «Krisenartikels» faktisch einführen. Auch wenn diese Erhöhung nach 15 Monaten wieder zurückgenommen wird, so wurde die 40-Stunden-Woche weiter aufgeweicht. Und man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass nach Ablauf dieser Zeit, der Erfolg dieses Programms von Seiten der Unternehmer als Argument dafür herangezogen werden wird, die 40 Stunden-Woche auch künftig unter Beschuss zu nehmen.

http://eiszeit.nfshost.com/1mai2015/



Heute, am 1. November 2015, in der NZZ am Sonntag gelesen (Artikel leider - noch? - nicht online, hier das Intro auf der Frontseite):

Zitat:
Schweizer müssen wieder länger arbeiten

Die Aufhebung des Mindestkurses zum Euro hat längere Arbeitszeiten zur Folge. Allein in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie haben laut dem Branchenverband Swissmem mindestens 70 Unternehmen bei gleichem Lohn die Wochenarbeitszeit angehoben. In einem Teil der Betriebe müssen Mitarbeitende 45 Stunden pro Woche anwesend sein, das entspricht der gesetzlich erlaubten Obergrenze. Sie arbeiten damit jede Woche rund einen halben Tag länger als in den vergangenen Jahren.

Im Frühjahr hatten Unternehmen Arbeitszeitverlängerungen als zeitlich begrenzte Massnahme bezeichnet. Sie seien notwendig, um die Kosten einzudämmen. Nun könnte Mehrarbeit zur Dauerlösung werden. Das Gros der Exporteure will diese bis Ende Jahr beibehalten. Ein Teil prüft, auch 2016 daran festzuhalten.

Damit deutet sich eine bemerkenswerte Trendwende an, hat sich doch seit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert die Arbeitszeit in der Schweiz ständig rückläufig entwickelt. Arbeitnehmer kritisieren die Entwicklung. Die Industrie versuche, das Rad der Zeit zurückzudrehen, sagt Daniel Lampart, Chefökonom des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes. (frp./dah.)


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01. November 2015, 12:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Meanwhile in Switzerland: Wer hat noch nicht? Wer will nochmal? Willkommen im Herbst der Stellenstreicher:

SBB streicht 550 Millionen Franken und noch mehr Stellen

Zitat:
Die SBB muss voraussichtlich mehr als 900 Jobs abbauen, um ihre Kosten zu senken. Das Unternehmen will bis 2030 1,75 Milliarden Franken einsparen.


Kuoni baut 350 Stellen ab – Chef muss gehen

Zitat:
Der angeschlagene Reisekonzern Kuoni setzt den bisherigen Chef Peter Meier ab. Trotz dem Verkauf der Reisebüros schreibt das Unternehmen einen Millionenverlust.


Aus der angeschlagenen Telecom-Branche: Nach Sunrise und UPC Cablecom knirscht es auch bei der Swisscom im Gebälk.

Zitat:
Neue Struktur, weniger Stellen

Per 1. Januar 2016 will Swisscom die Firmenorganisation neu aufstellen. Vertrieb und Service für Privatkunden und KMU sowie das Geschäft mit Internet-Dienstleistungen (Digital Services) werden neu in einer Einheit geführt. Im Zuge der Reorganisation kommt es zu Änderungen in der Geschäftsleitung: Roger Wüthrich-Hasenböhler wird als neuer Leiter von Digital Services aus der Konzernleitung ausscheiden.

Zudem wird ab dem neuen Jahr auch die Produktentwicklung und -bereitstellung für Privatkunden und KMU zusammengefasst. Der neue Bereich wird von Dirk Wierzbitzki geführt, der neu in der Konzernleitung Einsitz nimmt. Die geplante Reorganisation soll zu Effizienzsteigerungen führen, was laut Medienmitteilung einen «leicht tieferen Stellenbestand» zur Folge hat. Details wollte CEO Urs Schappi in einer Telefonkonferenz nicht verraten. In den jüngsten Jahren ist der Personalbestand nicht nur wegen Firmenakquisitionen stetig gestiegen (vgl. Grafik)

http://www.nzz.ch/wirtschaft/busse-und-roaming-belasten-swisscom-ergebnis-1.18641469


In der Logistik-Branche gibt es nach wie vor zwei hängige Auseinandersetzungen bei der Post (Auslagerung der LKW-Chauffeure) und bei DHL (Massenentlassung):

Kommen jetzt Päckli später an? Post-LKW-Chauffeure proben den Aufstand

Zitat:
Die Lastwagenchauffeure der Post protestieren in den kommenden zwei Wochen mit Veranstaltungen in der ganzen Schweiz gegen die geplante Auslagerung des Postsachen-Transportes. Zum Auftakt trafen sich die Chauffeure heute in Genf.


DHL-Freight kündigt 60-70 «mögliche Entlassungen» an

Zitat:
Am 22. September kündigte DHL Freight in der Schweiz ihren MitarbeiterInnen an, dass das Unternehmen «aufgrund der angespannten Wirtschaftslage und des starken Frankens möglicherweise 60-70 MitarbeiterInnen» entlassen müsse. DHL Freight beschäftigt in der Schweiz 481 Mitarbeitende. Auf Nachfrage präzisiert das Unternehmen: «Wir überprüfen zuerst Prozesse und Strukturen in vier unserer Niederlassungen. Es ist noch zu früh, um über einen möglichen Stellenabbau zu spekulieren». Gleichzeitig mit der Information der Angestellten erfolgte auch die Eröffnung des Konsultationsverfahrens, das bis am 5. Oktober dauern soll.


Die WOZ hat einen Artikel zu den Frankenschock und Entlassungen geschrieben:

Frankenschock und Stellenabbau: «Die halten uns wohl für Vollidioten»

Zitat:
Im Januar hob die Schweizerische Nationalbank den Euromindestkurs auf. Der Entscheid wirkt sich verheerend auf den Industriestandort Schweiz aus. Gegen 10 000 Stellen gehen allein dieses Jahr verloren. Was Gewerkschaften, der Arbeitgeberverband und ein Direktbetroffener dazu sagen.


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05. November 2015, 11:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Aber es gibt ja auch so etwas wie Kämpfe:

Romandie

Gestern gab es in Genf einen ersten Streiktag der StaatsarbeiterInnen. Gemäss einigen Quellen seien bis zu 11'000 ArbeiterInnen an der Demo gewesen. Der Streik wurde daraufhin auf 48 Stunden ausgedehnt und trifft sich heute mit dem Streiktag der BauarbeiterInnen in der Romandie. Es wird eine gemeinsame Demo geben.

La grève des fonctionnaires va durer

Zitat:
Réuni en assemblée générale, le personnel de l'Etat de Genève, qui débraye ce mardi après-midi, a décidé de reconduire sa grève mercredi.


Les fonctionnaires et les maçons en grève défilent ensemble (Live-Ticker von heute, Videos, ...)

Zitat:
Les cortèges ont fait leur jonction devant la poste du Mont-Blanc. C'est la deuxième journée de grève des fonctionnaires.



Deutschschweiz

Bauarbeiter-Protesttag gestern in Zürich. Rund 2000 Bauarbeiter im Hauptbahnhof. Danach Umzug durch die Stadt. Der Blick rümpft die Nase übers Streikgeld.

Lukrativer Streik: Gewerkschaften zahlen jedem Bauarbeiter 170 Franken

Zitat:
3000 Bauarbeiter demonstrieren in der Deutschschweiz gegen die Baumeister. Dafür werden sie von den Gewerkschaften entschädigt – auch wenn sie das gar nicht nötig hätten.



Tessin

Neben dem Streiktag der Baurbeiter vom letzten Montag gibt es auch wieder Ärger in der Officina zu Bellinzona:

Bellinzona: Der Kampf der SBB-Arbeiter geht weiter!

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11. November 2015, 10:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Und ein Biel gab es eine kurzzeitige Blockade eines Post-Logistikzentrums als Reaktion auf die angedrohte Auslagerung der LKW-Chauffeure.

Les chauffeurs de La Poste restent mobilisés

Zitat:
La décision de la direction de La Poste de renoncer totalement à l'exploitation de sa propre flotte de camions continue de soulever une vague de mécontentement.


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11. November 2015, 13:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Streik in Genf wurde nach 3 Tagen suspendiert, soll aber am 1. Dezember wieder aufgenommen werden:

http://www.tdg.ch/geneve/actu-genevoise/greve-suspendue-mieux-recommencer/story/12244310

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13. November 2015, 09:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Der Funke hat Erfahrungsberichte vom Baustreik veröffentlicht:

Arbeitskampf auf dem Bau – Erfahrungsberichte vom Protesttag für den LMV

Zitat:
Die abgebrochenen Verhandlungen über einen neuen Landesmantelvertrag (LMV – GAV des Bauhauptgewerbes) veranlassten die BauarbeiterInnen unter der Führung der Gewerkschaft Unia zu einem Protest-/ Streiktag. In drei Tage gestaffelt, ruht der Bau montags im Tessin, dienstags in der Deutschschweiz und am Mittwoch in der Romandie. Wir veröffentlichen hier Erfahrungsberichte aus Basel, Bern, Zürich und der Ostschweiz.


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13. November 2015, 11:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die Stellvertreterinnen der BauarbeiterInnen schaffen es heute sogar in die Arena des SRF:

Arena - Kampf auf der Baustelle - Sozialpartnerschaft auf der Kippe?

Zitat:
Die Bauarbeiter protestieren. Ende Jahr läuft ihr Gesamtarbeitsvertrag aus. Die Gewerkschaften wollen ihn neu verhandeln, die Baumeister den alten Vertrag verlängern. Streitpunkte sind die Frühpensionierung der Bauarbeiter mit 60, mehr Schutz bei Schlechtwetter und Lohndumping


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13. November 2015, 11:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Beitrag Re: Arena Antworten mit Zitat
Voll der fail vom Lutz beim übernehmen der arbeitgeberrolle.. dabei hätte das so lustig werden können.. nur ein wenig ehrlichen klartext sprechen :>

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14. November 2015, 16:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Re: Arena Antworten mit Zitat
Käptn Kiff hat Folgendes geschrieben:
Voll der fail vom Lutz beim übernehmen der arbeitgeberrolle.. dabei hätte das so lustig werden können.. nur ein wenig ehrlichen klartext sprechen :>


"Militante Sozialpartnerschaft" (Corrado Pardini) halt... alles vernünftige Leute, die eine Lösung finden wollen, he!

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14. November 2015, 17:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Die NZZ spurt den Pfad: Runter mit den höhen Löhnen!

Zitat:
Gefordert sind zweitens aber auch die Arbeitnehmer und ihre Gewerkschaften. Mit dem gesunkenen Preisniveau haben nominal stabile Löhne an Kaufkraft gewonnen. Laut dem Länderbericht der OECD sind in der Schweiz die realen Stundenlöhne innert sechs Jahren um fast 20 Prozent gewachsen, während die Arbeitsproduktivität nur um 3 Prozent gestiegen ist. Wenn sich der Franken real abschwächt, aber die Löhne nicht sinken oder gar weiterwachsen, verschlechtert dies die Wettbewerbsfähigkeit. Es braucht deshalb jetzt die Einsicht, dass Arbeitskosten nominal auch reduziert werden können.

Geldpolitik und der harte Franken: Die Nationalbank ist nicht das Problem


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06. Dezember 2015, 12:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Schwab



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Beitrag Angebot des Gelddarlehens Antworten mit Zitat
Angebot des Gelddarlehens zu den Personen im Bedürfnis. Von 6000 CHF bis zu 6.000.000 CHF an den Personen fähig, in einer vernünftigen Frist zurückzuzahlen. (priskaschwab9@gmail.com)

_________________
Guten Tag an allen und an allen: Mein Name ist Priska, und ich biete Gelddarlehen zu den Personen im Bedürfnis und zur Gesellschaft an, die in einer Finanzkrise sind. Kontaktieren Sie es durch meine Mailadresse für all Ihre Anträge des Darlehens von 10.000 CHF bis zu 5.000.000 CHF. Jede Personen, das mich kontaktieren wird, muss übermittelt mir seine Mailadresse, damit ich Ihnen antworten kann. Sind also nicht unentschlossen, mich durch meine Mail zu kontaktieren: (priskaschwab9@gmail.com)
25. August 2016, 11:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Käptn Kiff



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Beiträge: 1069

Beitrag Antworten mit Zitat
gibt es hier eigentlich noch einen admin? question

hab wegen den artikeln in den zeitungen das forum auf tier gescannt und siehe da, der vegan-thread ist schon seit 8 jahren gesperrt. hihi.

/viewtopic.php?t=2959 special thanx

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02. September 2016, 04:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Beitrag kapital Antworten mit Zitat
https://www.nzz.ch/schweiz/aktuelle-themen/die-sda-ist-nur-ihren-aktionaeren-etwas-schuldig-ld.1351831

Zitat:
Die SDA ist nur ihren Aktionären etwas schuldig. Jede andere Anspruchshaltung verstehen wir nicht. Wir sind keine Nonprofit-Organisation, sondern eine Firma, die das Ziel hat, angemessene Gewinne zu machen.

(Markus Schwab)

Auch sonst ein richtig schönes Interview (würg!).

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30. Januar 2018, 18:52 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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