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USA
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O.B.M.F



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Beitrag USA Antworten mit Zitat
Ist der Funke auf die USA übergesprungen?

Wisconsin macht den Anfang und weiteres scheint geplant zu sein.

http://de.indymedia.org/2011/02/300909.shtml

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
20. Februar 2011, 11:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-02/proteste-usa-sozialkuerzungen

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
20. Februar 2011, 19:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Savo



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Zitat:
Aus Protest gingen am Wochenende wieder Zehntausende in der Hauptstadt Madison auf die Straße, Schulen blieben den dritten Tag in Folge geschlossen, Abgeordnete fliehen.


und das geilste:

Zitat:
Die oppositionellen Demokraten im Parlament in Wisconsin versuchen unterdessen, das Gesetz auf besondere Art zu Fall zu bringen. Die 14 demokratischen Abgeordneten erschienen einfach nicht zur geplanten Abstimmung. Laut Landesgesetz muss aber mindestens ein Mitglied der Opposition anwesend sein. Der Fraktionschef der Republikaner im Senat von Wisconsin forderte sogar Polizisten an, um nach den Abgeordneten zu fahnden, die sich in andere Bundesstaaten abgesetzt hatten. "Ihr könnt nicht Demokratie praktizieren, wenn ihr nicht hier seid", schimpfte Scott Walker. "Wir wurden gewählt, um harte Entscheidungen zu treffen."
[/u]

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
20. Februar 2011, 21:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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aktuelle videos der bewegung in madison, wisconsin (am besten gleich abonnieren):

http://www.youtube.com/user/MadisonTAA

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20. Februar 2011, 23:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Zieht euch dieses Bild und die Kommentare darunter mal rein. Nachdem in den Protesten in Madison die Leute sich schon auf die Ägyptische Revolution bezogen hatten, gibts aus Ägypten nun das zu sehen:

http://twitpic.com/419nfm

Ich bin grad ganz aus dem Häuschen. Ist das nun der Beginn eines neuen Internationalismus? Hoffen wirs!

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21. Februar 2011, 15:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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O.B.M.F hat Folgendes geschrieben:
Zieht euch dieses Bild und die Kommentare darunter mal rein. Nachdem in den Protesten in Madison die Leute sich schon auf die Ägyptische Revolution bezogen hatten, gibts aus Ägypten nun das zu sehen:

http://twitpic.com/419nfm

Ich bin grad ganz aus dem Häuschen. Ist das nun der Beginn eines neuen Internationalismus? Hoffen wirs!


Yeah!

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Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben. Kurt Tucholsky

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21. Februar 2011, 15:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Hier noch ein etwas ausführlicherer Artikel:

http://autismuskritik.twoday.net/stories/notiz-krisennews-spezial-good-morning-usa/

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21. Februar 2011, 16:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Die komunale Schuldenkrise in den USA scheint nun an eine Grenze zu stossen. Was eine Massenflucht aus den entsprechenden Fonds auslösen könnte steht in den Sternen. Sollte das Beispiel Wisconsin in den USA Schule machen, wird das eine noch ungeahnte Dynamik haben.

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:schuldenmisere-pleitegeier-kreist-ueber-us-kommunen/60015313.html

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21. Februar 2011, 17:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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kommentar zum bild:

Zitat:
Awesome - but don't let Glenn Beck see this - His head will explode!!


HAHA...

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22. Februar 2011, 00:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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der tagesanzeiger schreibt vom klassenkampf "steuerzahler vs. gewerkschaft":

http://tagi.ch/24418597

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01. März 2011, 16:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Tagi-Idioten: Erst kategorisiert man die Welt entgegen des Klassenkonfliktes bzw. folgt der Kategorisierung der Konservativen und dann staunt man darüber, dass sich die Leute nicht danach verhalten wollen. Uhhh, die brechen ja gar nicht mit den Gewerkschaften...

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Power to the Pöbel!
01. März 2011, 16:51 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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WSWS: Gewerkschaften bereiten Ende des Kampfs in Wisconsin vor

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
02. März 2011, 21:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Jetzt beginnen sich die Medien langsam für das Thema zu interessieren:

WOZ: «Nieder mit Hosni Walker!»

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03. März 2011, 20:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Gewerkschaften halt:

http://www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/besetzung-vorbei-konflikt-ungeloest/

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04. März 2011, 23:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Jetzt beginnen sich die Medien langsam für das Thema zu interessieren:

WOZ: «Nieder mit Hosni Walker!»


Zitat:
Denn Scott Walkers politisches Idol ist Ronald Reagan, der im August 1981 über 12 000 Fluglotsen fristlos feuerte und lebenslänglich mit Berufsverbot belegte, weil sie das Streikverbot für Angestellte des öffentlichen Dienstes missachtet hatten.


...

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07. März 2011, 12:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Savo



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http://de.internationalism.org/IKSonline2011_wisconsin022011

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07. März 2011, 19:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Michael Moore hat seinen Auftritt:

http://socialisme.nu/blog/nieuws/12686/america-is-not-broke/

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10. März 2011, 00:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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eigentlich mag ich ja diesen typen nicht (http://de.wikipedia.org/wiki/Manufacturing_Dissent), hier hält er aber eine ziemlich aufmüpfige rede....

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
10. März 2011, 10:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Aufruf der US-Wobblies zu einem Generalstreik:

http://www.wobblies.de/?p=624

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12. März 2011, 22:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Senat von Wisconsin paukt arbeiterfeindliches Gesetz durch

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12. März 2011, 22:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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das wäre dann der erste generalstreik in den usa seit 1934...

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
13. März 2011, 06:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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"Die USA stehen schlechter da als Griechenland"

Zitat:
«Die USA hat diesen Punkt erreicht», warnt Kotlikoff. «In Wirklichkeit sind die Vereinigten Staaten bankrott.» Das Congressional Budget Office habe die fiskalische Lücke zwischen dem gegenwärtigen Wert aller zukünftigen Ausgaben und den künftigen Steuereinnahmen der USA berechnet und komme auf eine Lücke von 202 Bio. Dollar (auf englisch: trillion). Dies stehe im Widerspruch zu den offiziell ausgewiesenen Staatsschulden der Vereinigten Staaten in der Höhe von 9 Bio. Dollar.


http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/die_usa_stehen_schlechter_da_als_griechenland_1.9841323.html

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16. März 2011, 11:51 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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kann mir jemand das mal erklären:
"Die Atomkrise in Japan und ein erneuter Ölpreis-Anstieg wegen der Unruhen in Bahrain haben die Wall Street am Mittwoch auf Talfahrt geschickt. Viele Investoren blieben vorsichtig. Zudem flüchteten Händler in als sicher geltende US-Staatsanleihen."

trotz:
lazlo wanda hat Folgendes geschrieben:
"Die USA stehen schlechter da als Griechenland"

Zitat:
«Die USA hat diesen Punkt erreicht», warnt Kotlikoff. «In Wirklichkeit sind die Vereinigten Staaten bankrott.» Das Congressional Budget Office habe die fiskalische Lücke zwischen dem gegenwärtigen Wert aller zukünftigen Ausgaben und den künftigen Steuereinnahmen der USA berechnet und komme auf eine Lücke von 202 Bio. Dollar (auf englisch: trillion). Dies stehe im Widerspruch zu den offiziell ausgewiesenen Staatsschulden der Vereinigten Staaten in der Höhe von 9 Bio. Dollar.


http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/die_usa_stehen_schlechter_da_als_griechenland_1.9841323.html


und:
"Die Lage am US-Immobilienmarkt trübte sich im Februar unerwartet stark ein. Die Zahl der Wohnbaubeginne brach aufs Jahr hochgerechnet um 22,5 Prozent auf 479'000 ein. Das ist der stärkste Einbruch seit März 1984"




Und aus dem japanischen Desaster wird Profit geschlagen, das Öl wird in Japan teurer...


http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/us-boersen_im_minus_1.9921293.html

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16. März 2011, 23:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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meine vermutungen:
verschuldung spielt nur bei den staaten eine rolle, bei denen die sicherheit der staatsanleihen bezweifelt wird. das sind dann "gründe" um die nicht zu kaufen. aber so wirklich hängt das nicht zusammen, dass die schuldenuhr der USA weiter tickt ist auch eine sicherheit, die verschuldungsfähigkeit eines staates hängt von seiner internationalen stellung ab und vom vertrauen, dass seine geschäfte weiter gelingen, würde ich sagen. und das natürlich auch nur im vergleich zum rest des angebots.

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argumentum ad baculum
17. März 2011, 11:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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zudem wurden ja US-Staatsanleihen meines Wissen noch nicht (!) herunter gestuft!

Zitat:
China verkaufte, Japan kaufte US Staatsanleihen
EMFIS.COM - New York 17.03.2011 China hat sich seit Jahresbeginn von US-Staatsanleihen verabschiedet.
Wie das US-Finanzministerium mitteilte, betrug das Volumen 5,40 Mrd. US Dollar. Im Angesicht von 1,16 Billionen US Dollar an US- Staatsanleihen die China im Dezember 2010 hielt, ist der Verkauf Kleingeld.
Japan, als zweitgrößter Gläubiger der USA, hatte seinen Bestand an US- Staatsanleihen gegenüber Ende Dezember um 3,60 Mrd. US Dollar auf jetzt 885,90 Mrd. US Dollar aufgestockt.
Die durch das Ausland gehaltenen US Staatsanleihen haben ein Volumen von 4,45 Billionen US Dollar.

http://www.finanzen.net/nachricht/anleihen-China-verkaufte-Japan-kaufte-US-Staatsanleihen-1069572

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17. März 2011, 12:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Melnitz



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Loren Goldner über seinen kurzen Besuch in Madison, Wisconsin (Englisch):

http://libcom.org/news/brief-report-brief-visit-madison-16032011

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18. März 2011, 16:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Mobilisierung der Arbeitslosen

Ein Anlass zum Anstoß – von Frances Fox Piven

Der folgende Artikel, im Dezember in der US-Zeitschrift »The Nation« erschienen, provozierte einen ›Aufstand anderer Art‹. Glenn Beck von Fox News sah darin einen Aufruf zur Gewalt und zur Ruinierung des Landes. Beck’s verbalen Attacken folgte die Androhung physischer Attacken gegen die Autorin. Wir dokumentieren:

weiter

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19. März 2011, 18:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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eine gute übersicht zu den kämpfen in wisconsin:

http://jungle-world.com/artikel/2011/11/42815.html

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23. März 2011, 23:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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alcoholic


Bricht der Welthandel ein?

http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/2950/bricht-der-welthandel-ein/

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26. März 2011, 19:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Danger Mines!!



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Beitrag mike konopacki Antworten mit Zitat
http://solidarity.com/hkcartoons/madison2011.html

er hat unter anderem an einem BD mitgearbeitet, das voll ist mit interessanten details, ein kleines prachtstück: a people's history of american empire. das comic ist ne "übersetzung" des buchs von howard zinn.

http://solidarity.com/hkcartoons/mikemarch4.html

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Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
27. März 2011, 12:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Budgetsanierung durch Lohndumping

US-Bundesstaat Ohio will Streikrecht und Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst per Gesetz abschaffen

Während im US-Bundesstaat Wisconsin bereits zum zweiten Mal die im März vom republikanischen Gouverneur Scott Walker unterzeichneten gewerkschaftsfeindlichen Gesetze per Gerichtsurteil blockiert wurden, zog Ohio nun mit einer noch schärferen Gesetzesvorlage gegen Streikrecht und Tarifverträge nach.

weiter

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05. April 2011, 21:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Reflexion von Paul Mattick Jr. über den Kampf in Wisconsin:

On Wisconsin

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29. Mai 2011, 20:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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den usa droht in zwei monaten die zahlungsunfähigkeit:

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/usa_moodys_1.10800196.html

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03. Juni 2011, 08:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Savo hat Folgendes geschrieben:
den usa droht in zwei monaten die zahlungsunfähigkeit:

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/usa_moodys_1.10800196.html


Das wär dann ein anderes Kaliber als Griechenland oder Spanien...

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04. Juni 2011, 14:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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Beitrag OSAMAS RACHE Antworten mit Zitat
http://www.handelsblatt.com/politik/international/die-kranke-wirtschaftsmacht-usa/4249240.html?p4249240=all

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04. Juni 2011, 14:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Amerika braucht ein zweites Anschubprogramm

Zitat:
Die US-Wirtschaft schmiert ab, ein Double Dip droht. Nur ein zweites Konjunkturprogramm kann dies verhindern.


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06. Juni 2011, 14:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Beitrag Antworten mit Zitat
Ich wäre ehrlich gesagt mal froh um eine marxistische Analyse der Situation der USA. Der Schreiberling tut ja gerade so, als wenn ein Konjunkturprogramm der US-Regierung die Misere überwinden könnte. Da fehlt einfach jeder Begriff von der strukurellen Verwertungskrise, von Überakkumulation und davon, dass der Staat eben keinen Mehrwert generiert, sondern lediglich eine "Umverteilungspolitik" betreiben kann - also die Krise lediglich verlagert (bzw. auf die eigenen Schultern hebt) oder zeitlich verzögert.

PS: Ein impliziter Hinweis darauf, dass das ein strukturelles Problem ist, findet sich im Artikel zumindest darin, dass das letzte Konjunkturprogramm ganz offensichtlich keine nachhaltige Wirkung auf die US-Ökonomie hatte. Jetzt tut der Schreiberling halt einfach so, als wenn das eine neue Angelegenheit wäre, obwohl das augenscheinlich immer noch im selben Krisenmoment fusst.

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06. Juni 2011, 15:51 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Beitrag Antworten mit Zitat
ja die finanzkrise ist abgeschlossen, jetzt kommt die schuldenkrise lol jetzt wo dus sagst bin ich auch schon darauf gestossen.

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06. Juni 2011, 15:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag @muoit Antworten mit Zitat
Bin einverstanden mit deinen Relativierungen des Tagi-Artikels. Letztlich geht es aber darum herauszubekommen, ob der Kapitalismus ewig währen kann. Der unten verlinkte Artikel nimmt den Aspekt der Kreditvergabe auf, wie lange das noch weitergehen kann (Tod durch Kredit). Ich weiss selber noch nicht genau, ob ich mit ihm übereinstimme, da der Artikel von einer marxistischen Sichtweise ausgeht, der aber klar von den Prämissen von Rosa Luxemburg beeinflusst ist, die ja in ihrer "Akkumulation des Kapitals" die "finale" Krise von dem nicht mehr genügenden "ausserkapitalistischen Märkten" abhängig macht. Auf jeden Fall stellt sich auch mir die Frage, wie lange die Kredite den Kapitalismus noch stützen können.

http://de.internationalism.org/IKSonline2011_hyperinflation%2Crezession052011
07. Juni 2011, 11:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Ich wäre ehrlich gesagt mal froh um eine marxistische Analyse der Situation der USA.


http://monthlyreview.org/2011/06/01/the-jobs-disaster-in-the-united-states
(MR, ganz besonders MRZine, ist immer mit Vorsicht zu genießen.)

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07. Juni 2011, 17:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Negazione hat Folgendes geschrieben:
(MR, ganz besonders MRZine, ist immer mit Vorsicht zu genießen.)


Inwiefern mit Vorsicht zu geniessen? Bevor ich zu lesen beginne ;)

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07. Juni 2011, 20:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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Zitat:
Inwiefern mit Vorsicht zu geniessen? Bevor ich zu lesen beginne ;)


Ich will nur mal kurz antworten: In den eher ökonomischen Analysen - ich spreche jetzt nicht von dem verlinkten Text - kann man einen gewissen Einfluß von Hilferding u. Keynes herauslesen. Unter den eher politischen Texten kann man jede Menge oldschool-antiimperialistischen Schrott finden, wofür das hier eines der schlimmsten Beispiele ist:
http://contested-terrain.net/monthly-review-iran/

http://www.wildcat-www.de/zirkular/63/z63unive.htm

Zitat:
Das Forum der Monthly Review-Schule waren der Verlag und die Zeitschrift gleichen Namens. Sie entwickelte sich von den 1940er bis in die 1980er Jahre, befürwortete »antiimperialistische« Bewegungen und Regimes und hielt »Abkopplung« (um Amins Begriff zu verwenden) für den einzigen Weg, wie solche Bewegungen und Regimes (die sie damals gerne als sozialistisch bezeichnete) rückständige Länder entwickeln könnten. Diese Neigung führte sie von Stalins Rußland über Maos China, Sukarnos Indonesien, Nkrumahs Ghana und Ben Bellas Algerien bis zu Castros Kuba. Meist wurden sie enttäuscht. Beim Zerwürfnis zwischen China und der UdSSR hielten sie es mit China. Die Entwicklung nach Mao ließ ihre Leidenschaft für China abkühlen, und auf diese Enttäuschung folgten bald darauf Pol Pots Kambodscha, die Ausweisung der (von der Abstammung her chinesischen) boat people aus Vietnam, die vietnamesische Invasion in Kambodscha, der chinesisch-vietnamesische Grenzkrieg 1979 und Chinas Bündnis mit den USA. Man hatte es damals nicht leicht als »Antiimperialist«. Die »antiimperialistischen Kräfte« führten alle Krieg gegeneinander, und China bekam Waffen vom größten Imperialisten überhaupt. Um 1980, als die iranische Revolution eine fundamentalistische Wende nahm, kamen viele Menschen, auch in der Dritten Welt zu dem Schluß, daß »Antiimperialismus« allein nicht reichte. Einige meinten sogar, es gäbe so etwas wie einen reaktionären Antiimperialismus. Und schließlich betraten etwa zur selben Zeit Länder wie Südkorea und Taiwan als Industriemächte die Bühne, und zwar keineswegs mittels Autarkie, sondern indem sie den Weltmarkt und die internationale Arbeitsteilung benutzten. Amin und seine Freunde hatten immer gesagt, daß das unmöglich sei.


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08. Juni 2011, 14:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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So: Die Ratingagentur Feri stuft die USA herab. Wenn das Schule macht, geht's dem Dollar an den Kragen.

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:herabstufung-usa-verlieren-toprating-im-taunus/60063134.html

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Power to the Pöbel!
09. Juni 2011, 13:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Ich denke, die Demokraten und die Republikaner werden sich schlussendlich doch finden, um die Schuldenobergrenze zu erhöhen:

Das gefährliche Duell mit der Schuldendecke

Zitat:
US-Staatsanleihen gelten als so sicher, dass Staaten ihre Reserven hier anlegen und Banken sie als Absicherung für ihre Geschäfte fordern. Das könnte sich im August schlagartig ändern und zur Katastrophe führen.


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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
14. Juni 2011, 16:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Gar nicht gewusst...

Zahlungsunfähig: Minnesota gibt Vorgeschmack auf US-"Shutdown"

Zitat:
Der US-Staat Minnesota steht nach einem staatlichen Zahlungsstopp still. Das gibt einen Vorgeschmack auf die auf Bundesebene drohende Lage.


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04. Juli 2011, 20:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Gar nicht gewusst...

Zahlungsunfähig: Minnesota gibt Vorgeschmack auf US-"Shutdown"

Zitat:
Der US-Staat Minnesota steht nach einem staatlichen Zahlungsstopp still. Das gibt einen Vorgeschmack auf die auf Bundesebene drohende Lage.


Auch sonst ganz üble Geschichten in den USA:

WSWS: Die Demokratische Partei und der Angriff auf die Angestellten des öffentlichen Dienstes

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04. Juli 2011, 21:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Hiobsbotschaft für die Weltwirtschaft

Zitat:
Die US-Arbeitsmarktdaten sind der Vorgeschmack auf eine neuerliche Eintrübung der weltweiten Wirtschaftslage.


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08. Juli 2011, 16:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Schaffen sies oder schaffen sies nicht?

Ringen um Schuldenlimit in den USA

Zitat:
Das Ringen um eine Erhöhung der Schuldenobergrenze in den USA geht weiter. Kurz vor einem Treffen mit Präsident Barack Obama am Sonntagabend haben die Republikaner ein Angebot zu einer «grossen Lösung» zurückgezogen.


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10. Juli 2011, 23:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Bankrotterklärung in der US-Provinz
Minnesota geht mit faulem Kompromiss voran:

http://m.ftd.de/;s=L_MyCPXU3xfEPKIrgppN9w06/artikel/60080463.xml?v=2.0

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19. Juli 2011, 03:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Konicz: Von Schulden und Jobs

http://www.heise.de/tp/artikel/35/35138/1.html

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19. Juli 2011, 12:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Scheinbar zeichnet sich doch ne Lösung ab:

http://www.tagesanzeiger.ch/mobile/ausland/amerika/Es-hat-fuenf-vor-zwoelf-geschlagen/s/17982631/index.html

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20. Juli 2011, 01:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Um Mal ein Bild davon zu haben, wieviel Schulden die USA haben, wurden das ganze hier mal visualisiert:

http://usdebt.kleptocracy.us/

;-)

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30. Juli 2011, 11:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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und doch schon 25 000 schweizer klicks... chapeau... nur dieser satz ist doch ziemlich merkwürdig (aber im zusammenhang schlichtweg egal):
Zitat:
If you live in USA this is also your personal credit card bill; you are responsible along with
everyone else to pay this back. The citizens of USA created the U.S. Government to serve
them, this is what the U.S. Government has done while serving The People.

30. Juli 2011, 19:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Die Verzweiflung eines Keynesianers: http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Die-Menschen-sind-dumm/story/18644831

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02. August 2011, 13:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Zitat:
Doch eine Brücke, die eine Milliarde Dollar kostet, schafft 18'000 dringend benötigte Arbeitsplätze – selbst eine Brücke nach nirgendwo.


Woher die Kohle für diese Brücke und die Löhne abgezweigt wird, das will sich der Keynesianer natürlich nicht erklären.

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02. August 2011, 18:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Ja und mal ein wenig skeptisch gegenüber dem System werden fände ich ungemein angbracht nach Aussageen vom Kaliber eine Brücke ins Nirgendwo tut dem Land gut.

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argumentum ad baculum
02. August 2011, 18:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Zwangsferien für Zehntausende in den USA

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Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben. Kurt Tucholsky

Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
05. August 2011, 01:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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USA verlieren AAA-Rating

Jetzt ist es passiert. Erstmals in der Geschichte verlieren die USA ihre Spitzenbonität bei einer Ratingagentur. Standard&Poor's bewertet auch den Ausblick als negativ.

mehr

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06. August 2011, 09:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Der Herr Löpfe schreibt und schreibt... und keiner will auf ihn hören:

Jetzt braucht es wieder Keynes

Zitat:
Ohne massive staatliche Unterstützung fällt die US-Wirtschaft wieder in eine Rezession. Das wäre viel schlimmer als der Verlust des AAA.


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08. August 2011, 14:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Die Stunde der Wahrheit rückt näher: Antworten mit Zitat
15:30 Schweizer Zeit gehts los...
http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/:maerkte-ticker-wall-street-tief-im-minus-erwartet/60088608.html

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Das ist die Verrücktheit einer Gesellschaft, die sich von einem Sachzwang bestimmen lässt, der nur existiert, weil ihn die einen selbst praktizieren und die anderen sich ihn aufherrschen lassen.
08. August 2011, 14:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Der Herr Löpfe schreibt und schreibt... und keiner will auf ihn hören:

Jetzt braucht es wieder Keynes



Die Bankenrettung wird man noch mühelos dem Keynes anhängen :D

edit: schon passiert! in dem comments. ich melde mich mal als hellseher bei der schweizer armee..

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argumentum ad baculum
08. August 2011, 14:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Dä Tagi regt mi uuf.

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08. August 2011, 21:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Mal was anderes aus den USA:

WSWS: Regierung bricht Streik der Arbeiter von Verizon

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17. August 2011, 14:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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What happened to the global economy and what we can do about it
Is This A Second Great Depression – Or Could It Become Something Worse?

With the US and European economies having slowed markedly according to the latest data, and with global growth continuing to disappoint, a reasonable question increasingly arises: Are we in another Great Depression?
http://baselinescenario.com/2011/08/18/is-this-a-second-great-depression-%E2%80%93-or-could-it-become-something-worse/

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
21. August 2011, 18:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die Arbeiterklasse in den USA scheint sich auch langsam zu regen. Nach Wisconsin gab es einen grossen Streik bei Verizon (siehe einige Posts weiter oben), Breitband- und Telekommunikations-Konzern, bis zum 20. August. 45'000 ArbeiterInnen haben an dem Streik teilgenommen, konfrontiert mit übelster Repression (Leute wurden von Streikbrechern angefahren, etc.). Syndikalismus.tk hat jetzt eine Zusammenfassung geschrieben:

http://syndikalismus.wordpress.com/2011/08/20/seit-dem-7-august-2011-streik-bei-verizon/

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22. August 2011, 00:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Am Samstag wird die Wallstrett besetzt. Es werden 20'000 Leute erwartet.

https://occupywallst.org/

http://usdayofrage.org/

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16. September 2011, 01:51 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Danke Melnitz, für deine Super Recherchenarbeit...

Hier noch eine Absichtserklärung, die mich ganz kribbelig macht..., wenn das nun stattfindet, wird es vielleicht sehr sehr interessant, international.

"Like our brothers and sisters in Egypt, Greece, Spain, and Iceland, we plan to use the revolutionary Arab Spring tactic of mass occupation to restore democracy in America. We also encourage the use of nonviolence to achieve our ends and maximize the safety of all participants."
aus oben geposteter Website:

https://occupywallst.org/
16. September 2011, 09:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Zitat:
Bought by hard and soft dollars, disloyal, incompetent, and wasteful special interests have usurped our nation’s civil and military power, spawning a host of threats to liberty and our national security.

Legitimate government does not spring from a tyranny of special interests, patronage, or a system or ideology that runs counter to the aims of life.

The institutions of government were designed to protect the principles of our democratic republic and to serve the will of citizens.



godmode hammer

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16. September 2011, 09:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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@ Kiff:

Ja inhaltlich sind sie ziemlich bananig. Aber das war die Versammlung auf dem Syntagma-Platz auch am Anfang, sowas kann sich ändern.

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16. September 2011, 12:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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das ist faschistische kritik am staat, die wahren volksinteressen sollen vertreten werden, der staat geht an partikularinteressen zugrunde, das kann man von bruder gerhard blocher und hitler abholen so zeug. also bananig finde ich da sehr milde ausgedrückt, ich bekomme da nicht das kribbeln sondern das zittern... sind das eigentlich die teaparty vollidioten?

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16. September 2011, 12:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Aber Kiff, das ist ja genau die Forderung der meisten Bewegungen in Europa. Sowohl in Spanien als anfänglich auch in Griechenland. Und das sind ja "normale" Forderungen innerhalb des demokratischen Rahmens (jeder, der sich über korrupte Politiker beklagt also ein Fascho?). Demokratieidealisten sind es sicher, aber mir scheint da wird der Begriff des Faschismus arg verwässert, wenn du ihn auf all diese Bewegungen anwenden willst.

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16. September 2011, 14:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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was ist denn dein begriff vom faschismus, den ich hier verwässere? meiner geht so: das bedürfnis nach einer führung, die das volk unbedingt unter die interessen der nation subsumiert. dazu gehört die idee, dass partikularinteressen verrat am allgemeinen volksinteresse sind, dem die führung geltung verschaffen muss. dass die kritik am finanzkapital, die momentan abgeht, sehr an das raffende und schaffende kapital erinnert, darauf muss ich wohl nicht explizit hinweisen!

ich habe nicht gesagt, dass das alles faschisten sind, aber so so zeug kannst du das jahr über von faschisten abholen... "disloyal interests" "threat to national security"... hmmm hmmm!

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16. September 2011, 14:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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http://www.guernicamag.com/blog/3085/mike_davis_edward_gibbon_at_am/

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18. September 2011, 16:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag @Kiff Antworten mit Zitat
Na ja, die sehen nicht wirklich wie Tea party Leute aus. Verstehe leider nicht viel, vielleicht kann ja mal jemand länger in die Live-Übertragung hineinschauen.

http://www.livestream.com/globalrevolution

Fände ich auch komisch, wenn sie sich auf die Platzbesetzungen vom Tahrir Platz bis zu Spanien beziehen und Faschisten sein sollten???

Ihre Verlautbarungen haben zwar eine ziemlich demokratischen Schlagseite, aber eben, die Illusionen müssen kämpfend überwunden werden, vor allem die demokratischen, die schwerer zu durchschauen sind, als die einer Tea Party!!

Unten einige Forderungen, die doch schon von einem proletarischen Standpunkt beachtlich sind.


Zitat:
We call for workers to not only strike, but seize their workplaces collectively, and to organize them democratically. We call for students and teachers to act together, to teach democracy, not merely the teachers to the students, but the students to the teachers. To seize the classrooms and free minds together.

We call for the unemployed to volunteer, to learn, to teach, to use what skills they have to support themselves as part of the revolting people as a community.

We call for the organization of people's assemblies in every city, every public square, every township.

18. September 2011, 22:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Man sollte nicht euphorisch sein, aber die Leute versuchen ja was, wenn es auch, so wie es aussieht, nicht viele Leute mobilisieren konnte. Es gibt auf Libcom schon mehrere Threads über Sinn und Unsinn dieser Besetzungsaktion.

http://libcom.org/forums/news/ussles-protest-wall-st-18092011

Es scheinen auch Leute von "Anonymus" dahinter zu sein, habe so ein Video auf

http://www.livestream.com/globalrevolution gesehen.
20. September 2011, 09:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Zitat:
If these people had had a chance of winning, they would have been shot.


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20. September 2011, 09:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Militär darf selbständig Verhaftungen vornehmen.

http://www.thedailyshow.com/watch/wed-december-7-2011/arrested-development

http://nyulocal.com/national/2011/12/09/the-military-can-now-arrest-citizens-without-trial-oh-we-call-that-tuesday/

http://www.opencongress.org/articles/view/2447-Indefinite-military-detention-for-U-S-citizens-now-in-the-hands-of-a-secretive-conference-committee-

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10. Dezember 2011, 04:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Ein Interview mit dem Amerikanischen Ökonomen Richard Wolff zu Krise und Protest in den USA.

Das ganze Video ist Interessant. Der genannte Teil fängt ca. bei 36:11 an.

http://www.kontext-tv.de/node/198

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11. Dezember 2011, 14:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Ofenschlot m.E. mal wieder gut. Kritisiert das antideutsche US-Fantum als Anbiederung an die Herrschenden. Er macht eine Parteinahme für die USA stark, die sich an den beeindruckenden Kämpfen der US-Arbeiterklasse orientiert, die oft Inspiration für (dissidente) Linke waren:

Zitat:
Offenherzig beschied mir ein antideutscher Vordenker, dass ihn dieser Empirismus (= Auseinandersetzung mit der realen Streikgeschichte) nicht interessiere, sondern er einzig auf die kategoriale Bestimmung des Liberalismus (= Bollwerk gegen den autoritären Staat) hinauswolle. [...] Von Amerika lernen, heißt siegen lernen? Natürlich, aber doch ganz anders als gedacht. Anstatt die Klassenkämpfe und die Armenaufstände in den USA als die entscheidende Kraft im Kampf gegen den autoritären Staat auch nur wahrzunehmen, gilt (galt?) bereits die – selbstverständlich! (was auch sonst?) – relativierende Kritik an den USA als Verhalten von größtmöglicher Schäbigkeit. Ich denke, man kann hieraus sehr gut einen Maßstab des Konformismus gewinnen: Das Ausblenden der sozialen Kämpfe führt unweigerlich zur Anpassung an die Herrschaft. It’s as simple as that.

http://ofenschlot.blogsport.de/2011/12/16/gradmesser-des-konformismus/


Siehe dazu auch das Vaterland der Werktätigen.

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17. Dezember 2011, 01:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Loren Goldner hat einen Text geschrieben über die Arbeitskämpfe in den USA seit 2008. Leider ist der Text erst auf Französisch erhältlich, eine deutsche Ausgabe soll irgendwann in der Wildcat erscheinen. Der Text wurde vor der Occupy-Bewegung geschrieben (August 2011).

Loren Goldner – La lutte de classes aux Etats-Unis depuis le krach de 2008 (2011)

Zitat:
Les « indi­ca­teurs sociaux » (16) du « pays le plus riche du monde » mon­trent que la société est encore plus pola­risée qu’avant la dépr­ession des années 1930. Depuis la vague de grèves ouvrières de 1966-1973, les tra­vailleurs amé­ricains ont subi des déc­ennies de régr­ession, per­dant une lutte déf­en­sive après l’autre. Au cours de ce « long atter­ris­sage forcé », et par­ti­cu­liè­rement depuis la crise de 2007-2008, toute la struc­ture de la société amé­ric­aine d’après- guerre s’est déf­aite. Dans ce contexte, le sen­ti­ment de colère est général dans la classe ouvrière mais n’a pas encore trouvé une forme de lutte adéq­uate. La ques­tion qui se pose est de savoir quand et com­ment ce pro­ces­sus s’inver­sera.


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19. Dezember 2011, 20:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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bay of rage - ein fotografischer jahresrückblick von der westküste:

http://www.bayofrage.com/from-the-bay/2011-in-photos/

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
30. Dezember 2011, 21:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Savo hat Folgendes geschrieben:
bay of rage - ein fotografischer jahresrückblick von der westküste:

http://www.bayofrage.com/from-the-bay/2011-in-photos/


Tja, wie die Welten verschieden sein können. In der Bay of Rage gibts eine soziale Bewegung, während sich hier in der Schweiz die Occupyler mit der Frage nach einer zivilisierten Marktwirtschaft herum:

Zitat:
Mit seiner grandiosen Vision und den Ansatzpunkten der Einbindung des Eigentumsrechts, des Geldsystems und den Prinzipien einer dreiteiligen Einkommensverteilung (Grundeinkommen, Erwerbseinkommen und Kapitaleinkommen für alle) in eine vollendete Bürgergesellschaft erklärt er die "zivilisierte Marktwirtschaft" der Zukunft.


Und klopft sich ab dem Lob von Brady Dougan (Cedit Suisse Chef) selbst auf die Schulter:

Zitat:
Was dachten Sie, als Sie die Proteste der Occupy-Bewegung am Paradeplatz sahen?

Brady Dougan (Cedit Suisse Chef): Sie haben sehr berechtigte Anliegen. Die jungen Leute sind weltweit besorgt wegen ihrer Berufsaussichten und der Arbeitslosigkeit. Ich bin einig mit der Bewegung, dass es ein System braucht, das verhindert, dass Banken vom Staat gerettet werden müssen. Es braucht sichere Banken und Jobs für alle. Wir kennen unsere Verantwortung für die Gesamtwirtschaft und wollen nicht ein Geschäft betreiben, das nur einer Elite dient.


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31. Dezember 2011, 00:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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http://anti-imperialism.com/2011/10/19/newsflash-amerikans-are-the-top-13-percent/

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31. Dezember 2011, 01:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Willst du das nicht irgendwie kommentieren?

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31. Dezember 2011, 02:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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naja, zumindest dem hier kann ich durchaus zustimmen:

Zitat:
Recent demonstrations in U.$. cities have claimed to represent “the 99%” opposed to the greed of the richest 1%. [...] What most Amerikans don’t realize is that a true redistribution of wealth would mean less for them as they are all part of the richest 13%. [...] With OWS! the principal cry is “defend the Amerikan middle class.” [...] When the privileged nations of the world feel their privilege is threatened they become uncharacteristically politicized in their demands for more. They attack the ultra-rich in order to create the illusion that they are poor in comparison. But facts are stubborn things, and the interests of Amerikans lead them to cry for the ultra-rich to defend Amerikan jobs and back the massive lines of credit they have taken out.


aber vielleicht sagst du einfach, was du an dem text offensichtlich zu kritisieren hast (abgesehen davon, daß er von maoisten verfasst wurde.).

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31. Dezember 2011, 12:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Was mich stört? Soweit mein Englisch reicht, scheint mir da einfach ein Klassenbegriff durch eine Antiimp-Frontstellung ausgetauscht zu werden, die die Proleten in den Metropolen den «13%» zuschlägt. Pfui! Zudem ist mir gänzlich unklar, wie die auf so eine Zahl kommen: Wer wurde da alles reingerechnet um einen Schnitt zu machen.

Aber eigentlich habe ich ja nach einem Kommentar gefragt, da ich mir dank meines super Englisch unsicher bin.

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31. Dezember 2011, 20:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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nur damit keine mißverständnisse aufkommen: nicht die "proleten in den metropolen", sondern die zur verteidigung der privilegien der us-middleclass angetretene ows-bewegung wird diesen ominösen 13% zugerechnet. wäre ja auch schwachsinn diese leute mit, sagen wir, fabrik- und wanderarbeitern in china, textilarbeitern in indien oder bangladesh, bauern in äthiopien, nomaden im sudan oder minenarbeitern in peru bzw. deren lebensverhältnissen zu vergleichen. abgesehen davon würde es mich wundern wenn sich unter den demonstranten afroamerikanische alleinerziehende mütter mit 3 jobs und 16 stundentag befinden würden.

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Zuletzt bearbeitet von Raskolnikow am 31. Dezember 2011, 21:59, insgesamt 2-mal bearbeitet
31. Dezember 2011, 21:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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und: demokratie-fetischistische us-bürger, die sich als "99%" der weltbevölkerung bezeichnen und deren horizont an ihrem vorgartenzaun endet, scheinen mir noch weniger einen klassenbegriff zu haben als diese antiimperialistischen dritte-welt-maoisten.

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31. Dezember 2011, 21:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Von denen hast du ja aber zum Glück auch keinen Artikel gepostet.

Und: Irgendwie beisst sich die Überschrift "Amerikans are the Top 13 Percent" mit der von dir vorgetragenen Beschränkung auf Kleinbürger.

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31. Dezember 2011, 23:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Mike Davis: 10 Gebote für die Revolte

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lazlo wanda



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Eindrücklicher Arbeitskampf in Ohio: 1050 ArbeiterInnen seit fünf Wochen ausgesperrt


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03. Januar 2012, 15:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Wurde diese Reportage hier schon gepostet?

«Es wirkt, als treibe das große, lange angekündigte Erdbeben seit Jahren sein Spiel mit der Stadt und sende mit kleinen Stößen Botschaften, die Furchen in Häusern und Straßen hinterlassen. Der brüchige Untergrund ist ein Sinnbild für die momentane Stimmung in dieser Stadt, in diesem Land.»

http://www.zeit.de/2011/44/USA-Los-Angeles/seite-1

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03. Januar 2012, 16:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Schon krass. Die beschreibt wunderschön die beschissenen Zustände, beobachtet die ganze perverse Scheisse - und stellt am Schluss die Frage was denn die Alternative sein sollte - und wie mir scheint, ohne die Frage ernsthaft beantworten zu wollen.

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Das ist die Verrücktheit einer Gesellschaft, die sich von einem Sachzwang bestimmen lässt, der nur existiert, weil ihn die einen selbst praktizieren und die anderen sich ihn aufherrschen lassen.
04. Januar 2012, 02:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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In den USA spitzt sich die Lage zu:

Zitat:

Occupy USA – und die Militarisierung von Arbeitskämpfen

Vor allem an der Westküste der USA, namentlich in Oakland, haben sich engere Verbindungen zwischen der Occupy-Wall-Street-Bewegung – heute weltweit als „Occupy“ bekannt – und Teilen der organisierten Arbeiterbewegung entwickelt. Insbesondere die Hafenarbeiter sind massiven Angriffen ausgesetzt, und umgekehrt ist die Blockade von Häfen, wie sie bereits mehrfach in Oakland erfolgte, für die Occupy-Bewegung ein wichtiges Mittel geworden, um wirksamen Druck auszuüben. In den nächsten Tagen werden sich diese Konflikte in der kleinen Hafenstadt Longview, etwa achtzig Kilometer nördlich von Portland, weiter zuspitzen. Von der Occupy-Bewegung in den ganzen USA wird dieser exemplarische Konflikt stark beachtet; selbst aus dem fast 5000 Kilometer entfernten New York wollen AktivistInnen in Autokorsos nach Longview kommen. In seinem jüngsten Flugblatt ruft das Online-Magazin „Insurgent Notes“ (www.insurgentnotes.com) zur internationalen Solidarität auf und erläutert die Hintergründe (Originalfassung: http://libcom.org/news/all-eyes-longview-injury-one-injury-all-insurgent-notes-14012012):

Alle Blicke richten sich auf Longview:

„An Injury to One is an Injury to All!“



14. Januar 2012

Liebe FreundInnen und GenossInnen,

wir wollen euch über eine äußerst wichtige Klassenkonfrontation informieren, die sich an der Nordwestküste der USA, in Longview, im Staat Washington, entwickelt hat.

Die internationale Getreidegesellschaft EGT (Export Grain Terminal), ein Gemeinschaftsunternehmen der drei Firmen Bunge North America aus den USA, Itochu aus Japan und STX Pan Ocean aus Korea hat in dieser kleinen Stadt 200 Mio. US-Dollar investiert, um ein Getreideterminal auf dem neuesten Stand der Technik zu errichten.

Während des Bauprojekts deutete EGT an, sie würde die 225 Mitglieder des Local 21 der Hafenarbeitergewerkschaft ILWU in Longview weiterhin beschäftigen und die seit den 1930er Jahren gefestigte gewerkschaftliche Organisierung der Häfen an der Westküste der USA durch die ILWU (International Longshore Workers Union) respektieren.

Nach Abschluss der Bauarbeiten wandte sich die EGT jedoch an den Local 701 der Pseudogewerkschaft General Construction and Operating Engineers, um den Tarifvertrag mit der ILWU durch ein Gefälligkeitsabkommen, einen „sweetheart-deal“, zu ersetzen, der ihr bei den Lohnkosten nach eigenen Schätzungen jährliche Einsparungen in Höhe von einer Mio. US-Dollar einbringen würde.

Die Zerschlagung des Local 21 wäre mit Sicherheit nur das Vorspiel für weitere Angriffe auf die ILWU an der ganzen Westküste, bei denen die Automatisierung als Rammbock eingesetzt wird. Es ist klar, dass die Bosse und der Staat versuchen, die ILWU-Arbeiter und die AktivistInnen der Occupy-Bewegung gegeneinander auszuspielen, um beide zu isolieren und zu schwächen. Sie sehen besorgt, welche Macht in den gemeinsamen Aktionen von Occupy und ILWU steckt.

Trotz dieser Bedrohung hat der Bundesverband der ILWU dazu aufgerufen, die Proteste auf EGT und Longview zu beschränken und keine anderen Häfen zu blockieren. Er wird die Hafenarbeiter anweisen, die Streikposten der Occupy-Bewegung überall außer in Longview zu ignorieren. Am 6. Januar griffen Schläger der ILWU eine Occupy-Versammlung in Seattle an, auf dem Solidaritätsaktionen zu Longview geplant wurden.

Oppositionelle Gewerkschafter des Local 10 der ILWU (San Francisco und Oakland), zu denen ehemalige Hauptamtliche und Mitglieder von der Basis gehören, haben angekündigt, den Hafen von Oakland zu blockieren, wenn das Schiff (s.u.) versuchen sollte, anzulegen. Die Schläger der ILWU hatten die Occupy-Versammlung am 6. Januar in Seattle genau zu dem Zeitpunkt angegriffen, als der pensionierte Hafenarbeiter Jack Heyman, der Sprecher der innergewerkschaftlichen Opposition im Local 10, den Anwesenden mitteilte, die ILWU-Mitglieder von der Basis hätten am 12. Dezember, an dem die Occupy-Bewegung zur Blockade der Häfen an der Westküste aufgerufen hatte, in Oakland, Portland und Seattle mit den Füßen dafür gestimmt, die Streikposten der Occupy-Bewegung zu respektieren und diese Häfen zu blockieren. Und sie würden es wieder tun, wenn das Getreideschiff in Longview anlegen sollte. Angesichts des enormen Drucks, der vom Staat und den Bossen ausgeübt wird, die dabei vom Bundesverband der ILWU und einigen örtlichen Gewerkschaftsführern unterstützt werden, bleibt abzuwarten, ob es dazu kommen wird.

Nach einer monatelangen Pattsituation hatte die Bereitschaftspolizei am 7. September letzten Jahres einen Getreidezug zum EGT-Terminal eskortiert und dabei 19 Leute festgenommen. Am Morgen des 8. September stürmten hunderte Hafenarbeiter auf das Terminalgelände und zerstörten die Getreidelieferung. Im weiteren Tagesverlauf solidarisierten sich Hafenarbeiter in fünf benachbarten Häfen, unter anderem in Seattle (Washington) und in Portland (Oregon) durch wilde Streiks mit den Kollegen in Longview.

Seit dieser Konfrontation Anfang September sind 220 der 225 Mitglieder des Local 21 festgenommen worden. Der örtliche Gewerkschaftsvorsitzende wurde sechs Mal festgenommen, wobei ihm von der Polizei der Arm gebrochen wurde. Private Schläger und Polizei haben in Longview ein Klima geschaffen, das an die kriegsähnlichen Auseinandersetzungen der 1920er Jahre in den Bergwerken erinnert. Die Schläger fallen die Hafenarbeiter auf offener Straße an, und die Polizei holt Gewerkschaftsmitglieder mitten in der Nacht aus ihren Häusern.

Irgendwann in den nächsten zwei Wochen soll das nächste Schiff in Longview anlegen, um mit Getreide beladen zu werden. Es wird von Booten und Hubschraubern der US-Küstenwache begleitet werden; zusätzliche Polizeikräfte und private Schlägertrupps werden vor Ort sein und die Stadt militarisieren. Nach dem neuen nationalen Sicherheitsgesetz, das an Silvester von Präsident Obama unterzeichnet wurde, dem National Defense Authorization Act (NDAA), kann jeder, der „Kriegshandlungen“ gegen die USA unternimmt, auf Anweisung des Präsidenten ohne Anklage oder Gerichtsverfahren für unbestimmte Zeit inhaftiert werden. Durch den „Heimatschutz“ sind die Häfen in den USA schon heute zu teilmilitarisierten Zonen geworden. Um an ihren Arbeitsplatz zu kommen, müssen sich die Hafenarbeiter täglich mit drei verschiedenen elektronischen Chipkarten ausweisen, und sie werden ständigen Sicherheitsüberprüfungen unterzogen. Es bedarf nicht viel Fantasie, um sich auszumalen, wie entschlossene Arbeitskampfmaßnahmen als „Terrorismus“ dargestellt werden könnten.

Es kommt jetzt darauf an, dass diese Angriffe auf die Arbeiter an der Westküste der USA möglichst weltweit bekannt werden, und dass aktive Solidarität entwickelt wird. Obwohl der Zeitpunkt für die Ankunft des Schiffs noch geheim gehalten wird, organisieren Occupy-Aktivisten in der San Francisco Bay Area, in Portland und in Seattle Autokorsos, um sich in Longview zu versammeln, sobald der Termin bekannt wird. An anderen Orten in den USA plant die Occupy-Bewegung Demonstrationen vor den Büros der Küstenwache und vor den Büros der drei Firmen, denen EGT gehört.

Aber sie brauchen auch internationale Unterstützung – vor allem von den Hafenarbeitern in Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika. 2001 drohten fünf schwarzen Hafenarbeitern aus Charleston (South Carolina) jahrelange Haftstrafen aufgrund von erfundenen Anschuldigungen, nachdem die Polizei ihre Streikposten angegriffen hatte. Als die Hafenarbeiter in Europa ankündigten, sie würden keine Schiffe aus oder nach Charleston abfertigen, wurden alle Anschuldigungen gegen die „Charleston 5“ fallengelassen.

Etwas ähnliches in noch größerer Dimension ist heute erforderlich.

Die Insurgent Notes rufen alle, die dies lesen, dazu auf, sich dem Kampf anzuschließen –indem sie sich auf die Fahrt zur Massenversammlung in Longview vorbereiten oder sich an Aktionen in ihrer Nähe gegen die Küstenwache der USA oder die Firmen Bunge, Itochu und STX Pan Ocean beteiligen.

Die Konfrontation in Longview ist heute der entscheidendste und härteste Test dafür, ob die Kräfte, die am 2. November und am 12. Dezember die Häfen an der Westküste blockierten, weiterhin massenhafte Unterstützung mobilisieren können. Ihr Erfolg wird davon abhängen, ob sich ein Klassenbündnis zwischen den Hafenarbeitern an der Basis, der sehr viel größeren Zahl von unorganisierten LKW-Fahrern in den Häfen und den prekarisierten Massen, die den radikalen Flügel der Occupy-Bewegung bilden, entwickelt. Machen wir aus diesem defensiven Abwehrgefecht jetzt einen offensiven Kampf!

Insurgent Notes ( www.insurgentnotes.com )



* Wer die Massenversammlung in Longview finanziell unterstützen will, kann dies auf der folgenden Seite unter “Donate specifically to West Coast Port Shutdown” tun: http://occupyoakland.org/donate/



Flugblatt zum ausdrucken und verteilen:
http://www.2shared.com/document/PEJSTedl/Alle_Blicke_richten_sich_auf_L.html

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16. Januar 2012, 01:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Hier ein Youtube-Video der kämpferischen Longview-Arbeiter:


Zitat:
Der multinationale Konzern EGT hat am Hafen von Longview, Washington, ein modernes Getreideterminal gebaut und will diesen ohne die in der ILWU (International Longshore Workers Union; Hafenarbeitergewerkschaft) organisierten Arbeiter betreiben, damit die Arbeitsbedingungen verschlechtern und ein über 75 Jahre altes Abkommen brechen. Als Antwort darauf blockierten Gewerkschaftsmitglieder mehrmals die Gleise und standen Streikposten, das führte im Sommer zu Auseinandersetzungen mit der Polizei und einer bundesgerichtlichen Verfügung, die alle Streikposten verbot. Die Gewerkschaft hielt sich nicht an diese Verfügung, und Anfang September stürmten Hunderte Hafenarbeiter in das Terminal, nahmen die Wachschützer in Gewahrsam und sabotierten die Anlagen, indem sie das ganze Getreide auf den Bahngleisen entluden, so dass keine Züge mehr fahren konnten. Der Schaden belief sich auf Millionen Dollars, und die Firmen müssen Streikbrecher anheuern, um das Chaos aufzuräumen. Es gab ernsthafte Konfrontationen mit der Polizei und Berichte, wie Arbeiter mit den Baseballschlägern, an denen sie ihre Streikpostenschilder befestigt hatten, die Bullen einschüchterten und zum Rückzug zwangen. Die Häfen von Seattle, Tacoma und Everett blieben wegen wilder Soli-Streiks einen Tag lang geschlossen.

Wildcat-Fussnote:
http://www.wildcat-www.de/aktuell/a093_occupy_NY.html

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16. Januar 2012, 18:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Savo



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loren goldner hat was ausführlicheres zu krise und kämpfen in den USA geschrieben:


Zitat:
The Sky Is Always Darkest Just Before the Dawn: Class Struggle in the US from the 2008 Crash to the Eve of the Occupations Movement

Loren Goldner discusses working class and capitalist responses to the crisis since 2008.


http://libcom.org/library/sky-always-darkest-just-dawn-class-struggle-us-2008-crash-eve-occupations-movement-loren
01. März 2012, 19:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Geile Scheisse in NY: ArbeiterInnen und Occupy-AktivistInnen organisierten Gratistransport in der U-Bahn:

http://libcom.org/news/successful-fare-strike-new-york-subways-29032012

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02. April 2012, 22:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Ein Interview mit David Simon (The Wire) und Suketu Mehta (Bombay - Maximum City)
über die Bedeutung der Megastädte:

http://www.zeit.de/2012/11/Megacities-Simon-Mehta/seite-1

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07. April 2012, 11:51 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Lohnt sich:

http://videos.arte.tv/de/videos/the_black_power_mixtape_1967_1972-6564426.html

PS: um Videos von ganz vielen Kanälen (u.a. auch Arte und teilweise SF) runterzuladen empfiehlt sich das Programm Mediathek.
Das Programm soll es übrigens nun auch für Windows geben...

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07. April 2012, 12:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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May Day in den USA. Übersicht und Diskussionen bei Libcom:

http://libcom.org/news/mayday-01052012

Überschattet wurde die ganze Geschichte von einer Festnahme von "5 mutmasslichen Anarchisten" (tagesschau.sf.tv) in Cleveland. Sie sollen die Sprengung einer Brücke geplant haben:

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/05/02/International/Anschlag-auf-US-Bruecke-vereitelt-Fuenf-Festnahmen

Bei Libcom wird darüber diskutiert, ob es sich um sowas wie eine Strategie der Spannung des Staates handelt:

http://libcom.org/forums/news/cleveland-oh-may-day-gets-cancelled-01052012

http://libcom.org/forums/north-america/cleveland-bridge-bomb-plot-01052012

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03. Mai 2012, 00:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Überschattet wurde die ganze Geschichte von einer Festnahme von "5 mutmasslichen Anarchisten" (tagesschau.sf.tv) in Cleveland. Sie sollen die Sprengung einer Brücke geplant haben:


Es ist schon krass, wie das FBI scheinbar die fünf Deppen zu ihrem Vorhaben geradezu gedrängt hat. Ohne den Einsatz von Agent Provocateurs von Seiten des Staates wäre es wohl nicht zu diesen Anschlagsplänen gekommen:

http://rt.com/usa/news/cleveland-fbi-bomb-may-433/

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03. Mai 2012, 22:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Übrigens - und falls das hier noch nicht gepostet wurde - die Inhaftierungsstatistik aus den U.S. of A.



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17. Mai 2012, 02:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Übrigens darf jedEr selber recherchieren, wer in den 80ern Präsident in den USA war und welche Politik vor den fallenden Profitraten des Kapitals in die Wege geleitet wurden.

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17. Mai 2012, 02:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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us-kriegsveteranen werfen ihre orden am nato-gipfel in chicago weg und halten sehr eindrückliche kurze reden (deutsche untertitel):


solidemo in new york für die kämpfe in kanada:
http://vimeo.com/42737016

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28. Mai 2012, 15:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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Beitrag streik der putzhilfen und des niedriglohnsektors in philly Antworten mit Zitat
greg kaufmann zum protest des niedriglohnsektors (v.a. der putzhilfen) in philadelphia. der dude schreibt genereller und regelmässig infos zur armut in den usa zusammenzutragen....
http://www.thenation.com/blog/168293/week-poverty-justice-janitors-and-low-wage-workers#

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11. Juni 2012, 18:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Zur Commune von Oakland:

http://www.classless.org/wp-content/uploads/2012/05/oaklandA51.pdf

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
15. Juli 2012, 16:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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VIELEN DANK!

das heft umfasst viele wirklich gute texte! spreaden!

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16. Juli 2012, 01:52 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In Anaheim geht gerade die Post ab, nachdem Polizisten jemanden aus dem Quartier erschossen haben:

Anaheim Cracks Down as Police Shootings Set Off Protests

Zitat:
Violent protests have stretched on through the week here after unrelated police shootings over the weekend left two men dead, including one who was apparently unarmed.


Fotos: http://anoncentral.tumblr.com/post/28059305837/anaheim-anonymous





Edit: Soli-Demo von Occupy Chicago für nächsten Freitag geplant in Chicago: https://www.facebook.com/events/155049387965415/

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26. Juli 2012, 19:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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"Riot TV" (RT) hat natürlich auch schon was gebracht:

Fresh Anaheim riots: Rage over police shootings, cops fire pepper pellets (PHOTOS)

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26. Juli 2012, 20:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Kommentar, der den Klassenkonflikt als Grundlage der Riots in Anaheim hervorhebt:

Zitat:
I also suspect, rather cynically, that there is no small urge among our national corporate media to downplay evidence of class-based unrest across the US. The situation in Anaheim is not merely one of police vs. people, or white supremacy vs. Latino communities, but also one of the Haves vs. the Have-Nots.

Anaheim could hardly be a town more symbolic of the increasing class divide in the US, with Disneyland ("the happiest place on earth!"), populated by rich tourists, taking up one part of town, and extremely poor communities with high unemployment taking up another. Desperate residents of Anaheim who long for the ability to provide stable lives for themselves can watch from the front porches a parade of privilege, just out of their reach.

http://www.shakesville.com/2012/07/annaheim-protestspolice-violence-open.html


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26. Juli 2012, 20:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Die Polizei aus Anaheim hat eine "Visitenkarte" abgegeben:

http://joselut.tumblr.com/post/28071945889/occupyiowa-the-youtube-corporation-and-cbs-have

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26. Juli 2012, 21:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Anaheim Kids vs. Anaheim Police



Die Bullen scheinen auf Deeskalation zu fahren.

vom 25.en



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27. Juli 2012, 18:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
far



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http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/Alle-40-Stunden-wird-jemand-gelyncht/story/17979642

Zitat:
In New York schiessen Polizisten am helllichten Tag auf der Strasse einen verwirrten Kiffer tot. Einen Schwarzen. Ein Fall in einer Reihe von Exzessen, die in den USA Tradition haben.


Ein Artikel zur Polizeigewalt in den USA.

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14. August 2012, 17:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
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In Chicago streik(t)en 26'000 LehrerInnen. Die Threads bei Libcom und Urban75:

http://libcom.org/forums/news/chicago-teachers-union-strike-11092012

http://www.urban75.net/forums/threads/chicago-teachers-go-on-strike.298964/

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12. September 2012, 20:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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http://www.reddit.com/tb/139be3

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Fast food workers strike in NYC

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Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
02. Dezember 2012, 14:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beinahe unbemerkt wurde in den USA der nächste Kriseneinbruch verschoben:

Washington vor haushaltspolitischer Dauerkrise

Zitat:
Der "Fiscal Cliff" wurde buchstäblich in letzter Minute notdürftig umschifft, die Auseinandersetzungen um den "Debt Ceiling" zeichnen sich bereits jetzt ab

Wenige Stunden vor Ablauf der am Neujahrstag ablaufenden Frist haben sich Demokraten und Republikaner auf einen minimalen Kompromiss im erbittert geführten Haushaltsstreit einigen können. Beide Seiten stritten wochenlang um Steuererhöhungen für Wohlhabende und Haushaltskürzungen, mit denen das ausartende amerikanische Haushaltsdefizit eingedämmt werden soll. Hätten die Streitparteien keine Einigung erzielt, wären mit Beginn dieses Jahres automatisch drastische Haushaltskürzungen und Steuererhöhungen in Kraft getreten, die zu einem massiven konjunkturellen Einbruch in der größten Volkswirtschaft der Welt geführt hätten, der in den US-Medien als "Fiscal Cliff" (Fiskalklippen) bezeichnet wird.


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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
02. Januar 2013, 02:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Lutz Getzschmann in der Jungle World zum "fiscal cliff":

Klippensturz vermieden

Zitat:
Der Kompromiss zwischen Demokraten und Republikanern hat es in sich. Er bringt erhebliche Mehrbelastungen auch für Lohnabhängige mit mittleren und geringeren Einkommen.


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16. Januar 2013, 17:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Behemoth



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Beitrag Da es wahrscheinlich keiner mitbekommen hat: Antworten mit Zitat
vor zwei wochen gab's in New York ziemlich heftige riots im schwarzenviertel, als antwort auf die ermordung eines 16-jährigen durch die cops... Passiert nicht häufig in der USA und ist deshalb wohl erwähnenswert...
hier eine kleine broschüre, über die sache...
http://firenexttimenetwork.org/2013/03/25/pamphlet-on-the-flatbush-rebellion/

Edit: hier noch was auf deutsch: http://www.heise.de/tp/blogs/8/153941
& english http://www.usnews.com/news/newsgram/articles/2013/03/14/kimani-gray-shooting-death-prompts-looting-rioting-in-brooklyn

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"ihr aber werdet die soziale Frage wissenschaftlich lösen, d.h. mit euerm grossen Maule. Der brutalen Herrschaft gegenüber seid ihr fein, d.h. ihr seid selber mehr oder weniger Bourgeois. Nur weiter, ihr anständigen Leute, die soziale Frage aber wird brutal gelöst werden; der Racheruf der Unterdrückten wird brutal ertönen" - Der Communist, N°17, 1893
27. März 2013, 16:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In den USA geht doch auch einiges.

Einerseits gab es einen grossen Streik von Fast Food ArbeiterInnen:

Largest fast food strike in US history spreads across five cities

Heute versucht das das US-Pendant zur Stop-Desahucios-Bewegung gegen Zwangsräumungen das Department of Justice in Washington DC zu blockieren. Aber die Bullen sind gnadenlos, tasern die Leute und verhaften sie. Die Sache ist noch im Gange. Hashtags bei Twitter: #20M oder #J2J.



In Chicago gehen die Leute heute gegen die Angriffe aufs Bildungssystem auf die Strasse. Auch dies ist noch im Gange. Hashtag bei Twitter: #CPSClosings.



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20. Mai 2013, 22:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die Occupy Our Homes-Leute in Washington vor dem Department of Justice haben ein Camp aufgesetzt:



Hier gibts auch Live-Updates:

https://www.facebook.com/OccupyOurHomes

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20. Mai 2013, 22:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Der Mörder von Trayvon Martin wurde freigesprochen:

Zimmerman verliess den Gerichtssaal als freier Mann

Zitat:
Der US-Nachbarschaftswächter George Zimmerman wurde von den Geschworenen vom Vorwurf des Totschlags am schwarzen Teenager Trayvon Martin freigesprochen.


Tausende werden auf die Strasse gehen:

Day of Verdict Events List

Gestern gabs in Oakland schon erste Scharmützel mti der Polizei:



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14. Juli 2013, 15:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Artikel zu Oakland Antworten mit Zitat
Oakland Demonstrators Burn Flags, Smash Cop Car After Zimmerman Verdict http://www.theblaze.com/stories/2013/07/14/oakland-demonstrators-burn-flags-smash-cop-car-after-zimmerman-verdict-photos/

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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
14. Juli 2013, 19:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Berichte Antworten mit Zitat
Zwei Berichte von der sic-Liste:

Oakland:
Zitat:

A short report-back from California:

Since the verdict came in Saturday (July 13th), there has been a wave of protests and small riots in several cities. Demonstrations occurred in LA, Oakland, San Francisco, Philadelphia, New York, Chicago, Houston, Milwaukee, Seattle, Portland, North Carolina and other places. Most of these demos remained more or less passive events but several become more confrontational and violent. In Los Angeles, protesters blocked the interstate highway near Crenshaw Boulevard (historically black area of LA) and confronted the police. Last night, marchers there attempted to loot a Walmart store and smashed windows at other business.


I live in Oakland, so I can only really report on the composition and activity of events here. On Saturday night, a small crowd trashed the gentrified "Uptown" neighborhood (yuppie restaurants and hipster shops) and attacked police vehicles in a march lasting a couple of hours. Sunday night, some small leftist groups (mostly the Revolutionary Communist Party, a cultish Maoist group with little real influence) organized two different rallies, which were, however, substantially bigger than the night before. The biggest, and most confrontational, protest took place last night (Monday). ONYX, a black nationalist group (who actually have a bit more influence in Oakland and generally have good relations with anarchists and other anti-capitalists), organized a "speak-out" at Oscar Grant Plaza (the site of the Occupy Oakland encampment). Following the speak-out, around 750 to a 1,000 people marched on the county jail and then onto the highway, blocking traffic at the height of rush hour. Interestingly, this action has a precedent even before the LA highway shutdown the day before. This same stretch of highway was the site of another blockade during the California student movement in 2010, when a crowd of 150 blocked traffic and were arrested. This time however, there was only one arrest, displaying a tactical improvement on the part of the protesters. Another highway blockade also occurred Monday night in Houston, Texas. In Oakland, after the crowd dispersed from the highway, marchers snaked around town for a few hours, ultimately ending up back downtown. At this point, the most intense confrontations yet occurred between marchers and police, as well as significant property destruction. Several people were arrested.

The composition of the protests in Oakland has been a mix of black youth, assorted anti-capitalists, and an unfortunately strong presence of leftist sects (Maoists, Trots, etc...). But I should be careful not to impose too much of a division here as there are many young black and brown anarchists and radicals in Oakland. This is why the left sects have been unable to control the events thus far. No one in these marches wants to be told what to do. As far as rhetoric goes, "justice" and "vengeance" are often the keywords used. All of the protests have been organized through social media.

All of this is occurring at a moment of renewed tension in California. Tens of thousands of prisoners are currently on a hunger and work strike which is now in its second week. Two weeks ago the BART commuter train system was shut down by strike action before the union returned to negotiations after 5 days. The union has now threatened to go on strike again next month. Bus drivers have also threatened to strike.

It remains to be seen what will come out of these protests. Historically in the US, anti-police (and Zimmerman is nothing if not a wanna-be cop) struggles have been brutally suppressed or fizzle out from their own energy. On the other hand, these kinds of struggles are typically harbingers of things to come. Oakland has been the best test-case for this as the Oscar Grant riots in 2009 began the sequence of struggles which culminated two years ago with Occupy Oakland and the November 2nd general strike and port blockade.

The next protest has been called for tonight.


Los Angeles:


Zitat:
I can only attest to the events happening in Los Angeles. As you may already know, South Los Angeles was the home of the 1992 LA/Rodney King riots. South LA is heavily segregated, with affluent white people on the west in Santa Monica near the beach, latinos/asians in the east and blacks in between the two (this is highly schematic but the point being is that these are highly segregated neighborhoods). The farther South you go, the more impoverished and racially segregated it is.

However, the majority of more affluent, middle class blacks still live near the central part of LA but on its outskirts, kind of like a 'buffer' zone between the whites and the working class neighborhoods. South LA is largely filled with non-white neighborhoods, blacks, latinos and asians, and primarily has working class/middle class neighborhoods but also has some more affluent neighborhoods as well due to the pock-marked redevelopment which has definitively hardened/determined the racially segregated boundaries along class lines.

Each of the demonstrations every night have been small, from anywhere around 100 to 300 people. It is overall there is an active minoritarian contingent with much sympathy resonant throughout the neighborhoods. The marches would swell and diminish in number as they progressed. There was a wide array of people involved, but in the end, predominantly young black kids from the surrounding neighborhoods of South Los Angeles. Since the night of the verdict, which was this past Saturday, every night people have gathered at Leimert Park, which is a predominantly black and latino neighborhood with a working class/lower middle-class composition. The first night there was a rally and a march, which ended with the police shooting rubber bullets at demonstrators and attempting to grab and arrest random people. The police were very aggressive and set the tone for what was to come in the following days.

There is already quite a lot of recollections of events vis-a-vis the media, but a few things:

- Crowds are very confrontational, largely composed of non-white youth (white ppl were still there but not majority), hostile to cops and very pro-active in un-arresting those who were grabbed by police officers; police are very aggressive

- second evening started with blocking of 10 freeway, confronting cops as they tried to push crowd out and then another confrontation off freeway with demonstrators actively resisting arrest, night ended with demonstrators heading towards hollywood blvd, standing in the middle of hollywood blvd & highland, joined by other random people (mostly tourists), intermittently confronting police, etc.

- Third night was reminiscent of the spate of flash mobs in mid-West several years back as well as a smaller version of '92 LA riots; the demonstrations have gotten progressively larger and more diffuse and more intense, but by no means have they become 'generalized'. Monday night was the most antagonistic; fraction primarily composed of black/latino youth broke off from main rally; diffuse groups of young black kids ran through streets jumping on cars, stopping cars and trying to attack passengers, some ended up going to Walmart to go prole 'shopping', others ran around smashing up storefronts and other things, there were also attacks on people on the streets who looked white and media reporters were also attacked


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17. Juli 2013, 11:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die Fast-Food Streikwelle in den USA gewinnt an Fahrt. Jetzt wird sie sogar von den Keynsianern beim Tagi mit einem Artikel gewürdigt:

Der McDonald's-Aufstand

Zitat:
Es begann klein und hat am letzten Donnerstag 60 US-Städte erreicht: Der Streik bei McDonald's. Streitpunkt ist der mickrige Lohn. Selbst konservative Ökonomen sehen darin inzwischen eine Gefahr für die Gesellschaft.


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02. September 2013, 14:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Good ol' Löpfe

Zitat:
Um eine nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft zu gewähren, braucht es eine vernünftige Binnennachfrage. Liegen die Löhne von grossen Teilen der Erwerbstätigen unter dem Existenzminimum, dann gerät die gesamte Volkswirtschaft aus dem Gleichgewicht.


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Power to the Pöbel!
02. September 2013, 22:52 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Spannende Diskussion auf Libcom, die auch die Grenzen dieses Streiks aufzeigt.

http://libcom.org/forums/north-america/recent-fast-food-strikes-11052013?page=2#comment-523208

Edit: Gerade die Diskussion um das ganze Organizing-Teil - z.B. die Beiträge des Users Hieronymus - sind m.E. auch in Bezug auf Arbeitskämpfe in der Schweiz interessant.

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13. September 2013, 01:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



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Beitrag Sind Agents Provocateurs friedlich oder militant? Antworten mit Zitat
Liberal Paranoia and the Vandalism of History: http://news.infoshop.org/article.php?story=20130915233215681

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16. September 2013, 23:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Endlich haben sie es geschafft! Lange hats gedauert!

Kongress verweigert Budget – US-Staat liegt lahm

Zitat:
Bis zum Schluss spielten sich Republikaner und Demokraten den Ball zu. Doch es reichte nicht. Nun müssen 800'000 Staatsbedienstete in den Zwangsurlaub. Doch Obama versprach eine schnelle Lösung.


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01. Oktober 2013, 07:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Longshore Arbeiter in Baltimore (bekannt aus The Wire) streiken (im Video hat es leider auch nationalistische Statements über die "unamerikanischen Bosse". Das sind leider die Widersprüche, in denen wir uns bewegen müssen):




Mehr gibt es bei Libcom:

http://libcom.org/blog/longshore-workers-strike-port-baltimore-17102013

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21. Oktober 2013, 13:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Analyse von WSWS über die Lage der arbeitenden Klasse in den USA (einfach die letzten zwei Absätze überlesen mr green ):

Reichtum und Armut in Amerika

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27. Oktober 2013, 22:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Der Hafen ist ein ständiges Feld von Auseinandersetzungen. Nach Baltimore wurde nun auch in Oakland gestreikt, mit freundlicher Unterstützung von Occupy Oakland. Libcom meinte dazu:

Zitat:
Members of the Port of Oakland Trucker Association, ATU (Amalgamated Transit Union) locals 1555 and 192, as well as a large contingent of supporters from Occupy Oakland and various other labor unions participated in successfully shutting down the SSA terminal and picketed at several bays at the Port of Oakland, early on the morning of Monday, October 21st. In August, independent truck drivers that work at the port of Oakland took part in a work stoppage that cost the bosses millions of dollars. The strike centered around poor conditions, rising fees, low wages, abuse from management, and lack of access of bathrooms and other basic necessities. After the strike, management attempted to reach out and cool off tensions among drivers by attempting to meet with some drivers to discuss addressing their demands. However, it soon become clear to many of the drivers that management had no intention of seriously addressing any of them.

http://libcom.org/forums/news/port-oakland-truckers-protest-work-stoppage-28102013


Ausführlicher Text mit Fotos und Video von UnterstützerInnen-Seite hier:

Port of Oakland Truckers Protest and Work Stoppage

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29. Oktober 2013, 09:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Eine Welle von Fast Food Streiks rollt durch die USA. Die ArbeiterInnen kämpfen für 15 Dollar pro Stunde.

Fast-food workers in 100 cities go on strike

Fast-Food Strikes Return Amid Push for Wage Hikes


Text, der auf die Fast Food Streiks reflektiert:

Beyond Fast Food Strikes: Why the Left shouldn’t write off low-wage strikes.

Steile These:

Zitat:
We are part of a new generation of workers rediscovering our strongest weapons: the union and the strike. In the age of austerity, we stood up. And we’ve done so with the backing of a union that many on the Left have (rightly) skewered in the past for its close collaboration with capital. Despite a recent history of eschewing confrontation, the Service Employees International Union (SEIU) has helped kickstart what could be a wave of militancy among 21st century low wage workers – a wave that, should it continue to spread, may go beyond anyone’s expectations.



Twitter Hashtag: #FastFoodStrikes





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05. Dezember 2013, 22:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Tja, am Schluss muss man auf spanische (!) Texte zurückgreifen um Infos über die Fast Food Strikes in den USA zu bekommen:

Se produce en EEUU la mayor huelga de trabajadores de restaurantes de comida rápida

Zitat:
En Estados Unidos los empleados de los restaurantes de comida rápida secundaron este jueves una huelga a nivel nacional, en la que posiblemente fuera la mayor huelga de trabajadores de establecimientos de este tipo en la historia del país.


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07. Dezember 2013, 00:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Massiver Hungerstreik in Migrantenknast Antworten mit Zitat
Zwischen 750 und 1200 von 1300 Insassen des Northwest Detention Center in Tacoma befinden sich im Hungerstreik: http://libcom.org/blog/hunger-strikes-corporate-immigrant-prisons-united-states-10032014

Die Insassen verdienen 1 USD pro Tag, welche mehr oder weniger vollständig im überteuerten Knastshop draufgehen, die GEO Group, ein privates Unternehmen, welches den Knast verwaltet, hatte hingegen 2012 einen Nettogewinn von 134 Mio. USD. Das Kapital ist drauf und dran, die Lohnarbeit zu überwinden - allerdings nicht so, wie wir uns das vorstellen...

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10. März 2014, 21:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Bullen erschiessen Obdachlosen in Albuquerque:

http://www.spiegel.de/video/us-polizisten-erschiessen-obdachlosen-wut-ueber-helmkamera-video-video-1338403-embed.html#spVideoElements

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02. April 2014, 19:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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"Kultur der faulen Männer in den Innenstädten"

Zitat:
Armuts- und Mindestlohn-Diskussion in den USA: Wie arm ist ein Haushalt mit Auto, TV-Gerät und Computer?

Die Armut in den USA sei unübersehbar; Amerikareisende berichten seit Jahren von der gleichen Verwunderung darüber, wie viele Arme sie in den Städten des Landes gesehen haben. Paul Ryan, Hoffnungsträger der Republikanischen Partei, leugnet dies nicht; er sorge sich um die Armen, propagiert Ryan. Seit seinem Wahlkampf 2012 als Kandidat für den Vizepräsidentenposten, zeigt er sich bei Besuchen von städtischen Einrichtungen zur Bekämpfung der Armut. Er will die Idee des "mitfühlenden Konservativismus" neu beleben. Der Budgetplan, den der Vorsitzende des Budget-Ausschusses des Repräsentantenhauses vorlegte, spricht jedoch eine andere Sprache. Wie auch seine Ausführungen zur Kultur der Armen in den Innenstädten.


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02. Mai 2014, 15:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Polizei arbeitet in den USA Antworten mit Zitat
Währenddessen geht das Leben in den USA ganz normal weiter:

Zitat:
A day of anger over a fatal police shooting of an unarmed black man in suburban St Louis turned to mayhem as people looted businesses, vandalized vehicles and confronted police in riot gear who tried to block access to parts of the city.

The tensions erupted after a candlelight vigil Sunday night for 18-year-old Michael Brown, who police said was shot multiple times Saturday after a scuffle involving the officer, Brown and another person in Ferguson, a predominantly black suburb of the city.

http://www.theguardian.com/world/2014/aug/11/vigil-st-louis-teenager-killed-police--violence


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11. August 2014, 19:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Zweiter Erschossener in Ferguson? Antworten mit Zitat
Ein zweiter Typ wurde während den Ausschreitungen in Ferguson angeschossen und liegt schwer verletzt im Spital: http://www.theguardian.com/world/2014/aug/13/missouri-police-shoot-man-city-teenager-killed

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13. August 2014, 12:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Antworten mit Zitat
Ausnahmezustand in Ferguson ausgerufen:

http://www.20min.ch/panorama/news/story/Ferguson-befindet-sich-im-Ausnahmezustand-23741024

Der Thread bei Libcom:

http://libcom.org/forums/news/ferguson-events-13082014

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17. August 2014, 07:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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mr green



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Beitrag Riots in Ferguson Antworten mit Zitat
Zwei interessante Texte über die Riots in Ferguson:

Zitat:
Many of us also believe the particularities of Ferguson has intersected with the militarized approach typical of contemporary capitalism. In “The Historical Production of the Revolution in Our Current Period,” Blaumachen argues that all aspects of Keynesian social reproduction today are delegitimized, save for repression. Repression is necessary for capitalist accumulation to manage the crisis of contracted social reproduction, and this repression manifests in racialized ways–in many cases, it is the process of racialization. Youth are largely locked out of the workforce, and work itself is restructured as increasingly atomized and precarious, contributing to a growing surplus population that is potentially dangerous for capitalism (while also serving as a replaceable and competitive labor pool, thus necessary for capitalist accumulation as well). To manage these populations, youth of color must be increasingly policed and incarcerated, migrants must be hunted down and detained at the border, women’s and queers’ bodies and sexualities must be disciplined and controlled, etc. In other words, the bourgeoisie must more and more rely on repression as the primary motivating factor of working class life.

http://unityandstruggle.org/2014/08/17/hands-up-turn-up-ferguson-jailbreaks-out-of-history/


Zitat:
As partisans of the riot, then, what lessons might we extract from recent events? Many seem to assume that past patterns will simply repeat themselves. Black youth will formally unite in some new sequence of organizations, simply picking up the torch dropped forty years ago by the Black Panthers. But the concrete features of everyday life that gave this process of organization its grounding has been demolished. The dense, tightknit communities are in most places gone. Where they remain, they are fundamentally fractured by constant surveillance, police occupation and the imprisonment of young men. Maybe more importantly, there are no longer national revolutions and decolonization processes worldwide to provide an ideological grounding for ethnically-exclusive forms of organization, while in the majority of US cities poor neighborhoods are more and more multiracial. This makes both “revolutionary nationalism” and pan-Africanism less and less attractive as organizing principles for young people today, even while a reactionary nationalism might always lurk on the horizon. A symbol of this irrelevance, the so-called “New Black Panther Party” was seen in Ferguson pushing protestors back from police lines and directing traffic.

http://www.ultra-com.org/project/new-ghettos-burning/


Zur "New Black Panthers Party": Ein reaktionärer Haufen, deren französischer Sprecher, der in Senegal lebende Kemi Seba, den französischen Faschisten um Alain Soral, Dieudonné und Co. nahesteht. Die Geschichte wiederholt sich definitiv nur als Farce:

Zitat:
The New Black Panther Party for Self-Defense (NBPP) is a U.S.-based black political organization founded in Dallas, Texas, in 1989. Despite its name, NBPP is not an official successor of the Black Panther Party. Members of the original Black Panther Party have insisted that the newer party is illegitimate and have firmly declared, "There is no new Black Panther Party".

The New Black Panther Party is currently led by Hashim Nzinga. Malik Zulu Shabazz announced on an October 14, 2013 online radio broadcast that he was stepping down and that Nzinga, then national chief of staff, would replace him. Chawn Kweli, who, initially, served as NBPP national spokesman replaced Nzinga as national chief of staff. Still, the NBPP upholds Khalid Abdul Muhammad as the de facto father of the movement. When former Nation of Islam (NOI) minister Khalid Abdul Muhammad became the national chairman of the NBPP from the late 1990s until his death in 2001, He, Shabazz, and many other, breakaway members of the NOI followed minister Muhammad to the NBPP during this period. Nzinga served as personal assistant to minister Muhammad.

http://en.wikipedia.org/wiki/New_Black_Panther_Party


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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
17. August 2014, 23:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Libcom-Artikel zu den Riots in Ferguson:

Ferguson: over one week in

Zitat:
What began as a protest movement after 10 days of sustained defiance, has taken a couple shaky steps towards revolt. The situation here is still fluid and ripe with potential. Locally, people are surprised that similar unrest hasn’t sparked off in other cities. If it were to spread, the scope here would likely widen. It’s difficult to get a sense of how people outside the metro area interpret what’s happening here. What follows are some observations from St Louis residents and participants in the struggle who might give a clearer picture of this strange new reality.


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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
21. August 2014, 12:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Crimethink zu den Riots:

What they mean when they say peace

Zitat:
A response from Crimethinc to the Governor of Missouri's insistence on "peace now, justice later".


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23. August 2014, 10:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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http://warontherocks.com/2014/08/bringing-it-all-back-home-the-roots-of-militarized-policing/

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A slave is one who waits for someone to come and free him. - Ezra Pound
24. August 2014, 09:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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UPS-ArbeiterInnen zeigen sich solidarisch mit Ferguson:

“HANDS UP, DON’T SHIP!”: MINNEAPOLIS UPS WORKERS STAND WITH FERGUSON

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25. August 2014, 11:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Mal wieder Fast Food Strikes:

http://www.theguardian.com/business/2014/sep/01/fast-food-strike-minimum-wage-workers-protest

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02. September 2014, 21:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Artikel in der heutigen NZZ über Detroit und die Krise, der leider nicht online ist. Warum die Arbeitslosenquote trotz Wiedererstarken der Autoindustrie nicht signifikant sinkt:

Zitat:
Doch damit liegt die Arbeitslosenquote sowohl in Michigan als auch im Grossraum Detroit noch immer leicht über jener von vor der Krise. Auch liegt sie über dem Landesdurchschnitt von gut 6 Prozent. Angesichts des jüngsten Booms in der Autoindustrie erstaunt das auf den ersten Blick. Doch die jahrelangen Kostensenkungen in der Branche haben dazu geführt, dass etwa GM heute mit nur 15 Prozent mehr Angestellten rund 30 Prozent mehr Autos bauen kann als vor vier Jahren. Landesweit beschäftigte die Autoindustrie im Juni 857 000 Mitarbeiter, im Vorkrisenjahr 2006 aber waren es über 1 Million gewesen. In Michigan arbeiten heute 40 000 Menschen in der Autoindustrie, während es 2006, vor der Krise, rund 60 000 Menschen gewesen waren.

An Bedeutung verloren
Hinzu kommt, dass Michigan gemessen an der Anzahl der in der Autoindustrie Beschäftigten zwar noch immer die Nummer eins ist in den USA, relativ gesehen aber an Bedeutung verloren hat. Seit der Rezession werben viele Gliedstaaten mit Steuervergünstigungen und anderen Standortvorteilen um die Gunst in- und ausländischer Autobauer. Kentucky etwa konnte die Anzahl der in der Autobranche Beschäftigen von 16 100 im Jahr 2006 auf heute 17 800 Beschäftige steigern, Indiana von 12 500 Beschäftigten auf 15 700.

(Autoboom hilft nur beschränkt, NZZ, 06.09.2014)


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06. September 2014, 07:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Alles gar nicht so schlimm Antworten mit Zitat
Gemäss diesem Artikel, ebenfalls in der NZZ von heute (zumindest auf der HP), ist die Krise schon fast vorbei:

Zitat:
Nachdem die Stadt in den letzten 50 Jahren vor allem für Negativschlagzeilen sorgte, wird hier im Geschäftszentrum oft und gerne von der «Comeback City» gesprochen. Zwar wirkt Downtown Detroit nach Sonnenuntergang immer noch recht ausgestorben. Auf den Cadillac Square und in den angrenzenden Campus-Martius-Park, wo es tagsüber von Menschen wimmelt, verirrt sich nachts kaum noch jemand. Doch mindestens ist das Stadtzentrum sicher. Viele Geschäfte und Unternehmen heuerten private Dienste an, die auch in den umliegenden Strassen für Ordnung sorgen. Es ist offensichtlich, dass sich diese Stadt aufrappeln will. Doch wie soll sie das schaffen? Die Downtown allein kann als wirtschaftliche Lokomotive nicht genug Schub entwickeln, solange die Inner City ein gigantischer Sanierungsfall bleibt.

http://www.nzz.ch/international/ein-hauch-von-optimismus-in-detroit-1.18378096


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06. September 2014, 13:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Und gestern gab es in über 1000 Walmarts Sitzstreiks. Massiv:

With Biggest Strike Against Biggest Employer, Walmart Workers Make History Again (The Nation)

Two dozen arrests after workers protest against Walmart treatment (The Guardian)

On the line at Wal-Mart (socialistworker.org)

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15. November 2014, 13:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
meinberg



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Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Und gestern gab es in über 1000 Walmarts Sitzstreiks. Massiv:

With Biggest Strike Against Biggest Employer, Walmart Workers Make History Again (The Nation)

On the line at Wal-Mart (socialistworker.org)


Die beiden Artikel sind von November 2012. Der Aktuelle Guardian Artikel beschreibt einen zweistündigen Sitdown von 20 ArbeiterInnen mit anschließeder Demo im Rahmen der 15now Kampagne. Massiv ist es zwar nicht aber vieleicht ein Zeichen, dass diese Kampagne nicht nur von Außen getragen wird.
16. November 2014, 12:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
meinberg hat Folgendes geschrieben:
Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Und gestern gab es in über 1000 Walmarts Sitzstreiks. Massiv:

With Biggest Strike Against Biggest Employer, Walmart Workers Make History Again (The Nation)

On the line at Wal-Mart (socialistworker.org)


Die beiden Artikel sind von November 2012. Der Aktuelle Guardian Artikel beschreibt einen zweistündigen Sitdown von 20 ArbeiterInnen mit anschließeder Demo im Rahmen der 15now Kampagne. Massiv ist es zwar nicht aber vieleicht ein Zeichen, dass diese Kampagne nicht nur von Außen getragen wird.


Ups, da hab ich die Daten einfach überlesen. Genauer recherchieren wär was ;)

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16. November 2014, 13:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
meinberg



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meinberg hat Folgendes geschrieben:
Der Aktuelle Guardian Artikel beschreibt einen zweistündigen Sitdown von 20 ArbeiterInnen mit anschließeder Demo im Rahmen der 15now Kampagne. Massiv ist es zwar nicht aber vieleicht ein Zeichen, dass diese Kampagne nicht nur von Außen getragen wird.


Oder auch nicht. der Guardian scheint die Pressemeldung von OUR Walmart abgedruckt zu haben. näheres steht im libcom thread, nur noch ein Zitat:

"My impression is that OURWalmart brought a number of their members from area stores & concentrated on a civil disobedience action in this one store, which I believe is in Chinatown. It's a smaller Walmart store. Since the store is still working & is not shut down, it is strictly speaking not a sitdown strike but a CD. Nonetheless, I don't want to pooh-pooh the action because OURWalmart is trying to up their game, and this action represents an escalation of tactics. "
http://libcom.org/forums/news/walmart-sit-down-strike-17112014#comment-547715
18. November 2014, 09:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Ferguson Antworten mit Zitat
Text über Ferguson:

Zitat:
Within the constraints of these circumstances, a growing mass of humanity are being left behind as the economy falters ahead. In order for capitalist society to continue its course, the growing mass of surplus humanity must somehow be ‘integrated’ into class society even despite being socially ‘unnecessary’ to its reproduction. In the absence of any wider social resolution to growing immiseration, the predicament is for now resolved ideologically through criminalisation and practically through punishment. Increasing immiseration, and subsequently exclusion, must therefore be justified and normalised. Rising social inequality becomes framed as a problem of containment and the solution one of increasing control.

The police shooting of Michael Brown resonates all too familiarly within this interim period. However, in contrast to other similar incidences, Ferguson has led to an especially explosive and protracted reaction. Its impact has gone far beyond the small suburb of Ferguson, Missouri, attracting not only those in the immediate vicinity of the town itself, but reverberating all throughout the United States. What factors have made the rebellion in Ferguson particularly extensive? Does the eruption indicate any evolutionary development in the problem of coordination amongst proletarians in light of past struggles? And what does this eruption tell us about our place within the ongoing crisis of the capitalist class relation?

http://www.metamute.org/editorial/articles/inextinguishable-fire-ferguson-and-beyond


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20. November 2014, 20:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Ein Text auf ultras-com der die Veränderungen der amerikanischen Suburbs im Zusammenhang mit den Riots zu analysieren versucht:

New Ghettos Burning

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10. Dezember 2014, 15:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die Ereignisse in der Bay Area (Oakland, San Francisco, ...) nach Ferguson:

http://www.crimethinc.com/texts/r/from-ferguson-to-the-bay/

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12. Dezember 2014, 22:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die USA im wirtschaftlichen Aufschwung. Bemerkenswerter Kommentar der NZZ dazu, warum diese Entwicklung nicht zu höheren Löhnen führt (Trickle-Down-Effekt, ick hör dir nicht mehr trapsen!):

Zitat:
US-Wirtschaftswachstum: Die Lokomotive meldet sich zurück

Wenn es noch Zweifel gab, ob das US-Weihnachtsfest 2014 besinnlich oder rauschend gefeiert würde, waren diese mit der finalen Schätzung zum Wachstum im dritten Quartal wohl ausgeräumt: Washington konnte die Korken knallen lassen. Um satte 5% ist das Bruttoinlandprodukt annualisiert gewachsen. Damit wurde das starke zweite Quartal noch einmal übertroffen. Für die weltgrösste Wirtschaftsnation war es das kräftigste Plus binnen elf Jahren. Von einer bösen Überraschung im praktisch abgelaufenen Schlussvierteljahr abgesehen, sollte die US-Wirtschaft 2014 also ein Happy End finden – und wer hätte damit Anfang des Jahres gerechnet?

Es bleiben indes Herausforderungen. So sind die Einkommen zuletzt erneut weniger stark gestiegen als erwartet. Mit dem Konjunkturwachstum im Rücken hoffen Ökonomen zwar, dass auch die Gehaltsentwicklung endlich Fahrt aufnimmt. Gerade das abgelaufene Weihnachtsgeschäft liefert aber Beispiele dafür, dass mehr Wirtschaftstätigkeit nicht zwingend zu höheren Löhnen führen muss. So hat etwa der Paket-Dienstleister UPS in seinen Sortieranlagen den Paketdurchsatz je Anlage um 15% auf 47 000 Stück in der Stunde erhöht – allerdings «mitarbeiterneutral». Zudem werden die bestehenden Mitarbeiter, dank technischen Neuerungen, unbedeutender. Dass der US-Jobmarkt trotz solchen Entwicklungen 2014 so viele Jobs wie zuletzt 1999 geschaffen hat, ist daher kaum hoch genug zu bewerten. Der Rest der Welt mag schwächeln. Die US-Konjunktur brummt. Selbst die Sorge wegen des starken Dollars scheint übertrieben. Sollte sich das Handelsdefizit etwas ausweiten, wäre das zu verkraften. Zumal das Land aufgrund der Wirtschaftsstärke weitere Investitionen anziehen dürfte. Mit diesen könnten dann auch endlich die Gehälter steigen und die wichtige Binnenkonjunktur stärken. Sechs Jahre nach der Finanzkrise sind die USA auf bestem Weg, der globalen Wirtschaft einmal mehr als Wachstumslokomotive zur Seite zu springen. Der Zeitpunkt wäre sicher günstig.

http://www.nzz.ch/meinung/reflexe/die-lokomotive-meldet-sich-zurueck-1.18451330


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27. Dezember 2014, 10:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Wildcats schreibt was zu Streiks in Ölraffinerien:

http://www.wildcat-www.de/aktuell/a100_usa_raffinerien.html

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20. März 2015, 08:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Prominenter Weatherman davongekommen Antworten mit Zitat
Diskretion zahlt sich aus: Der Bombenbauer des Weather Underground hat nach der Auflösung der Gruppe 25 Jahre unterrichtet und geniesst nun, da alles verjährt ist, seine Pension:

Zitat:
The “bomb guru” for the terrorist group the Weather Underground never served a day in jail — but he did spend decades teaching in New York City classrooms, a new book reveals.

Ronald Fliegelman built explosives for the Weather Underground, a far-left group that launched a domestic bombing campaign in the 1960s and ’70s, including one explosion inside NYPD headquarters.

But when the group dissolved, Fliegelman managed to safely fade away into the square life. For 25 years, he worked as a public special-education teacher, retiring to a quiet life in Park Slope, Brooklyn, according to “Days of Rage: America’s Radical Underground, the FBI, and the Forgotten Age of Revolutionary Violence” (Penguin Press).

http://nypost.com/2015/03/29/weatherman-underground-bomber-unmasked-as-city-schoolteacher/


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29. März 2015, 18:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Riots in Baltimore Antworten mit Zitat
Artikel vom LCM zu Baltimore. Wer keine leninistische Handlungsanweisungen braucht, kann einfach die beiden letzten Absätze überlesen.

Zitat:
Sie sind wieder da, die Oberschlauen, die mit ihren hübschen Merksätzchen die Kommentarspalten der sozialen Medien bestücken, als wäre schon wieder Valentinstag. „Protest ist ja in Ordnung. Aber diese Gewalt, das kann doch nicht sein“, schreibt eine weiße Bildungsbürgerin unter einen Artikel zu den „Baltimore-Riots“. „DAS ist Protest“, schreibt ein Mittelstandskiddy über ein Foto von Martin Luther King, der begleitet von einigen anderen durch eine Straße läuft. „Und DAS ist ein Riot“, über ein Foto der Jugendlichen aus Baltimore, die einen Bullenwagen demolieren. „Wenn ihr den Unterschied nicht erkennt, seid ihr Teil des Problems“, weiß der Besserwisser.

Bei jedem Riot treffen wir sie an. Diejenigen, die meinen, auf der Seite des „Protests“ zu stehen und das besonders konsequent, weil sie jeden „Gewaltausbruch“ der Demonstranten noch schärfer verurteilen als die ursprüngliche Gewalt, die zu ihm geführt hat. „Klar, total Intelligent die Nachbarschaft zu plündern und dann niederzubrennen. Nicht“, schreibt ein Deutscher aus seiner warmen Stube. „Mein Gott. Was für Chaoten und vor allem Idioten waren dort denn unterwegs? Denken sie wirklich so kann man Polizeigewalt Ausgleichen? Rechtfertigt Gewalt Gegengewalt? Und wozu die Ladenplünderungen? Völlig absurd den Tod Grays auf so dumme weise zu entwürdigen. Schämt euch“, mahnt ein Mario B.

http://lowerclassmag.com/2015/04/unsere-gewalt-und-ihre-gewalt/


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28. April 2015, 12:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Eine andere (Massenstreik-)Bewegung in den USA im Moment:

Von den USA lernen

Zitat:
Ausgerechnet in den gewerkschaftsfeindlichen Vereinigten Staaten ist eine Massenstreikbewegung im Niedriglohnsektor entstanden. Im Visier befinden sich vor allem die Fast-Food-Konzerne


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01. Mai 2015, 06:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag "Kriminelle Anarchisten" Antworten mit Zitat
Ein amerikanisches Bullenmagazin über "kriminelle Anarchisten", die "Proteste infilitrieren":

Zitat:
Anarchists as a group have established themselves, particularly in the United States in recent years, as opportunistic purveyors of violence and destruction, utilizing incendiary events such as the shooting of Michael Brown in Ferguson, Mo., amid racial tension between the police department and the black community as springboards for their signature chaos and havoc-laden tactics.

But Ferguson-inspired protests are just the latest events to be co-opted by anarchists. From the American political party conventions held every four years and the G8 Summits staged across the globe, to many lesser-known regional protests, a common and generally violent attendee often rears its ugly head.

While law enforcement typically recognizes anarchists by their trademark all-black clothing and mob stratagem, police are often otherwise unfamiliar with this criminal subculture. In order for law enforcement officers to effectively strategize for, safely interact with, and competently prosecute anarchists, a more in-depth examination is needed.

http://www.policemag.com/channel/patrol/articles/2015/01/understanding-the-black-bloc.aspx


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11. Mai 2015, 12:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Freelancer Antworten mit Zitat
Sehr interessanter Text über Freelancer:

Zitat:
A very large chunk of freelancers work as independent contractors because their industries have restructured, eliminating fixed employment and job security. In publishing and print media, for example, writers, editors, designers, and other media professionals now freelance because the industry is structured around a heavily exploited skeleton crew in the office and a reserve army of freelance labor to be subcontracted at will.

Others freelance because their industry restructured before they got there, or was created around the reserve-army model to begin with. This is particularly the case for younger workers in tech and digital media, where the kinds of stable jobs that Guy Standing would consider the jobs of the “true proletariat” never existed in the first place.

Finally, there’s a category, often underestimated, of workers who are forced into freelance work because the conditions of traditional employment have squeezed them out by refusing to accommodate workers’ basic human needs, like sick days and parental leave.

https://www.jacobinmag.com/2015/05/freelance-independent-contractor-union-precariat/


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31. Mai 2015, 13:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Gefangene löschen Feuer Antworten mit Zitat
In Kalifornien sind 40% des gegen die Waldbrände mobilisierten Personals Häftlinge, die 1$ pro Stunde verdienen:

Zitat:
California has relied on inmates to help fight wildfires since the '80s, and now nearly every one of the Conservation Camp inmates has been dispatched to central and northeast California, according to Capital Public Radio. There, wildfires have charred over 250 square miles of land across 15 counties in the past seven weeks.

Conservation Camp pays inmates $1 an hour for their help in emergency situations. They are also used in other emergencies like floods and earthquakes. There are 39 Conservation Camps across the state training some 4,000 inmates. Their work saves taxpayers about $80 million every year, according to the state.

http://uk.businessinsider.com/inmates-fighting-california-wildfires-2015-8?r=US&IR=T


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11. August 2015, 14:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Riots in Berkeley Antworten mit Zitat
Im Rahmen von Halloween-Parties kam es gestern zu Krawallen in Berkeley (Kalifornien):

Zitat:
Said Atreyue Ryken on Twitter as of about midnight, “Legitimate riots at Channing Circle tonight, cars broken into and jumped on by hundreds if not 1,000.”

Ryken said by email, as “I was leaving a friend’s house and heading down Channing, my group saw Police cars lined all the way down channing with hundreds of students on each corner on every block down from Piedmont up Warring, some police were in riot gear but most were starting to leave.”

Ryken continued, “A man in a Jesus Christ costume stood in front of the last police car and quickly had a crowd growing around him jumping and clapping, shortly after the police car left rioters started jumping on cars parked on Warring and the crowd grew rapidly. As I was leaving part of the crowd quickly dispersed with chatter of tear gas but I couldn’t see or smell any personally, and it appeared that all police units left the scene while the riot continued.”

http://www.berkeleyside.com/2015/11/01/breaking-berkeley-police-respond-to-huge-southside-riot/


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01. November 2015, 19:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Ferguson und so Antworten mit Zitat
Interessantes Interview mit der Gruppe "Unity & Struggle" über Ferguson, Black Lives Matter usw.:

Zitat:
Most of us have partial agreement with Blaumachen’s “Era of Riots” thesis, in the sense that urban riots are a major dimension of class struggle in the current period (taking into account the varying development and class composition around the globe, and their different tactical repertoires). We think these riots are politically relevant in the U.S. because they send shockwaves across the society; they fracture dominant ideology, and spark mass questioning of the system beyond their immediate social base; they expose internal divisions within the class, and point to their possible resolution. Of course riots do not immediately produce class unity – depending on the staying power of (white) workers’ reformism, internal divisions could even deepen. But they establish the conditions for a higher unity to emerge, and for class recomposition to occur. We agree with C.L.R. James that autonomous black struggle has the potential to “bring the proletariat on the scene.”

https://viewpointmag.com/2016/02/01/strategy-after-ferguson/


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05. Februar 2016, 20:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Antworten mit Zitat
Der Klassenkampf nimmt manchmal komische Wendungen. Zu den "Young Partriots" in den USA:

http://www.akweb.de/ak_s/ak618/08.htm

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
04. September 2016, 10:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Beitrag Antworten mit Zitat
O.B.M.F hat Folgendes geschrieben:
Der Klassenkampf nimmt manchmal komische Wendungen. Zu den "Young Partriots" in den USA:

http://www.akweb.de/ak_s/ak618/08.htm


Und hier noch ein Film dazu:
http://mediaburn.org/video/american-revolution-ii-right-on/

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
04. September 2016, 10:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Streik in den Knästen Antworten mit Zitat
Zum grössten Gefangenenstreik in der amerikanischen Geschichte:

Zitat:
Prisoners in 24 states and 40 to 50 prisons pledged to join the strike, and as of Tuesday, prisoners in at least 11 states and 20 prisons continued the protest, according to outside supporters in Alabama. Tactics and specific demands varied locally, with some prisoners reportedly staging hunger strikes, and detainees in Florida protesting and destroying prison property ahead of the planned strike date.

“There are probably 20,000 prisoners on strike right now, at least, which is the biggest prison strike in history, but the information is really sketchy and spotty,” said Ben Turk, who works on “in-reach” to prisons for the Incarcerated Workers Organizing Committee, a chapter of the Industrial Workers of the World union helping to coordinate the inmate-led initiative from the outside.

Small rallies and demonstrations in support of the strikers were staged in dozens of U.S. cities and a couple of foreign countries, but so far the coordinated strike remains largely ignored on the outside.

https://theintercept.com/2016/09/16/the-largest-prison-strike-in-u-s-history-enters-its-second-week/


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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
17. September 2016, 18:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Gefangenenstreik Antworten mit Zitat
Einige Texte zum Gefangenenstreik in den USA:

Zitat:
„Im Streik von US-Häftlingen gegen ihre Arbeits- und Haftbedingungen, der heute in die vierte Woche geht, überraschte eine Nachricht über unerwartete Verbündete, die sich auf die Seite der Gefangenen im Holman-Gefängnis im US-Bundesstaat Alabama geschlagen hätten: die Wärter der Anstalt. Seit Beginn des Streiks am 9. September in zeitweise bis zu 46 Anstalten mussten die Holman-Wärter die Arbeiten der Häftlinge in der bestreikten Kantine übernehmen. Am vergangenen Samstag machten die Beamten der Sechs-Uhr-Schicht jedoch damit Schluss und meldeten sich morgens krank. Das konnten Gefangene erst Tage später nach draußen übermitteln, woraufhin die Unterstützergruppe »Incarcerated Workers Organizing Committee« (IWOC) auf Twitter schrieb: »Der Anstaltsleiter schiebt nun selber den Servierwagen mit den Mahlzeiten.«“ – so beginnt der Bericht „»Eigenartige Bundesgenossen«“ von Jürgen Heiser am 30. September 2016 in der jungen Welt externer Link – worin auch noch auf andere, vergleichbare Ereignisse und Entwicklungen verwiesen wird.

http://www.labournet.de/internationales/usa/arbeitskaempfe-usa/geht-immer-weiter-der-streik-in-den-us-gefaengnissen/


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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
04. Oktober 2016, 14:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Trump Antworten mit Zitat
Eine Analyse der Wahl von der kommunistischen Gruppe Unity and Struggle aus NY:

Zitat:
Trump’s rise is a consequence of the ongoing and deepening crisis of global capitalism. Since the 1970s capital has faced the problem of falling profits, and the resulting crises have made it difficult for the political and economic order to reproduce itself in a reliable way. For decades capitalists confronted this problem by cutting costs, especially the cost of labor power: slashing wages, benefits, health care, education, and housing. In the former Third World this entailed gutting the developmentalist regimes that took power after decolonization. In the capitalist core (like the U.S. and Europe) it required dismantling social democracy.

http://unityandstruggle.org/2016/11/15/morbid-symptoms-the-rise-of-trump/


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15. November 2016, 16:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Austin Antworten mit Zitat
In Austin, Texas demonstrierten am Samstag die Faschos von White Lives Matter aus Houston, begleitet von einem massiven Gegenprotest unter dem Banner Black Lives Matter:





http://www.dailymail.co.uk/news/article-3953226/Texas-monument-African-Americans-dedicated-amid-protests.html#i-fd3db7423e076836

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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
22. November 2016, 00:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Rechte safe spaces Antworten mit Zitat
Sehr interessanter Artikel zur philosophischen Kompatibilität von Linksliberalismus und sog. "Alt-Right":

Zitat:
White nation­al­ists aren’t too both­ered by protests of cul­tural appro­pri­a­tion, given their claim that, as Yiannopoulos puts it, “cul­ture is insep­a­ra­ble from race.” When that under­ly­ing assump­tion remains unques­tioned, the rhetoric of main­stream antiracism is itself sus­cep­ti­ble to appro­pri­a­tion by the right. This is what leads some­one like Richard Spencer to voice approval for inci­dents like one at the Uni­ver­sity of Ottawa, when a free yoga class for stu­dents with dis­abil­i­ties was shut down for “cul­tural issues of impli­ca­tion.” A Stu­dent Fed­er­a­tion state­ment on the mat­ter went as far as to link it to the threat of “cul­tural geno­cide.” At the blog for Radix Jour­nal, an alt-right pub­li­ca­tion he founded, Spencer could barely con­tain his excite­ment. He cited the inci­dent as an exam­ple of “racial con­scious­ness for­ma­tion,” and applauded stu­dent activists for “engag­ing in the kind of ide­o­log­i­cal project that tra­di­tion­al­ists should be hard at work on.”

It should go with­out say­ing that left-lib­eral iden­tity pol­i­tics and alt-right white nation­al­ism are not com­pa­ra­ble. The prob­lem is that they are com­pat­i­ble.

https://viewpointmag.com/2017/01/04/the-safety-pin-and-the-swastika/


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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
06. Januar 2017, 00:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Times über Anarchos Antworten mit Zitat
Die New York Times zu den amerikanischen Anarchos:

Zitat:
With far-right groups edging into the mainstream with the rise of President Trump, self-described anti-fascists and anarchists are vowing to confront them at every turn, and by any means necessary — including violence.

In Berkeley, Calif., on Wednesday night, masked protesters set fires, smashed windows and stormed buildings on the campus of the University of California to shut down a speech by Milo Yiannopoulos, an inflammatory Breitbart News editor and a right-wing provocateur already barred from Twitter. Five people were injured, administrators canceled the event, and the university police locked down the campus for hours [Page A9].

That followed a bloody melee in Seattle on Inauguration Day, Jan. 20, when black-clad demonstrators — their faces concealed to minimize the risk of arrest — tried to prevent a speech by Mr. Yiannopoulos at the University of Washington, and a 34-year-old anti-fascist was shot and seriously wounded by a supporter of Mr. Yiannopoulos.

https://www.nytimes.com/2017/02/02/us/anarchists-respond-to-trumps-inauguration-by-any-means-necessary.html?_r=2&referer=http%3A%2F%2Fm.facebook.com


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03. Februar 2017, 14:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Fordismus und Rassialisierung Antworten mit Zitat
Interessanter Artikel über Fordismus und strukturellen Rassismus:

Zitat:
The figure of the white blue collar worker looms large in recent left efforts to make sense of the horizon of class struggle in the age of Trump. In the wake of the election, articles and commentary from leftist sources have attempted to make sense of support for Trump amongst that fabled demographic, the “white working class.” While generally offering cogent analysis of the major economic and political realignments of the past quarter century, some of these think-pieces veer into uncritical nostalgia for an imagined past. The strength of the Trump vote in key regions of the former industrial heartland, in particular, has led some on the left to wax poetic about the left-labor coalition that once dominated those regions. Some have gone so far as to lay part of the blame for Trump’s popularity at the feet of “identity politics,” implicitly or explicitly placing feminist and antiracist politics in opposition to class-based organizing. Not everyone agrees with this reductive analysis, of course. For some of us, the election and its aftermath are further evidence that the left must finally put to rest its love affair with the idea of the white male blue collar worker as the standard bearer of revolutionary consciousness.

https://blindfieldjournal.com/2017/08/03/historicizing-white-nostalgia-race-and-american-fordism/


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03. August 2017, 19:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Charlottesville Antworten mit Zitat
Jasper Bernes zu Charlottesville:

Zitat:
Heather Heyer was killed by a person and not a car, and yet the car, a Dodge Challenger, seems almost an extension of the person. It has a Ram emblem on its hood, after all. Part of the Chrysler family, Dodge has a bad reputation among car industry watchers, who believe it “markets [its] cars to sociopaths.” Ads for the Challenger are adorned with slogans like “Come At Me,” “Ultimate Aggression,” and tellingly “This is America, Drive Like It.” A reboot of a 1970s muscle car, the Challenger was released at the tail end of a series of nostalgic remakes of 60s and 70s models. Throughout the commodity boom of the 2000s, as oil prices rose on the back of the Iraq War, US automakers put out a number of these retro gas guzzlers, flipping the bird at the new century and its rising temperatures. They hearken back not only to a golden age of American automaking but to the prosperity that accompanied it.

https://www.versobooks.com/blogs/3371-our-streets


Französische Übersetzung auf dndf.

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30. August 2017, 19:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Beitrag Antworten mit Zitat
Die Befunde sind aufschlussreich, die Beurteilung nicht (junk, junk, jajaja).

https://eand.co/why-were-underestimating-american-collapse-be04d9e55235

Zitat:
When we take a hard look at US collapse, we see a number of social pathologies on the rise. Not just any kind. Not even troubling, worrying, and dangerous ones. But strange and bizarre ones. Unique ones. Singular and gruesomely weird ones I’ve never really seen before, and outside of a dystopia written by Dickens and Orwell, nor have you, and neither has history.


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Power to the Pöbel!
03. Februar 2018, 02:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Trinkgeld und sexuelle Belästigung Antworten mit Zitat
Wer sexuelle Belästigung akzeptiert, bekommt mehr Trinkgeld:

Zitat:
As she paused at a table, a customer who was walking past reached under her skirt and grabbed her crotch, then continued on his way.

She stifled the urge to scream. “I don’t want to do anything that makes these people leave and not tip me,” she said. “I’m looking at $200 in tips.”

Fighting back tears, she pointed out the offending customer to her manager, expecting the restaurant to take action. Instead, she saw the manager shaking the man’s hand.

“It was the second layer of hurt,” Ms. Angelo said. She has since moved to Los Angeles, and that location has closed.

https://www.nytimes.com/interactive/2018/03/11/business/tipping-sexual-harassment.html?rref=collection%2Fsectioncollection%2Fbusiness&action=click&contentCollection=business&region=rank&module=package&version=highlights&contentPlacement=8&pgtype=sectionfront


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14. März 2018, 02:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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