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Zitat des Tages, die Dritte
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Zitat des Tages, die Dritte
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cuervo



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Savo hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
O.B.M.F ist die proletarische Antwort auf die Fichen-Affäre ;)
Käptn Kiff auf diesem Forum


good

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Demonstrationen sind niemals "vernünftig". Wir bringen unsere Forderungen immer so provokant vor, dass die Mächtigen uns niemals zufriedenstellen können und deshalb die Mächtigen bleiben. Wenn sie dann unsere Forderungen nicht erfüllen, machen wir, zu Recht, Krawall.

Der Beamte verhaftete mich im Namen des Gesetzes. Ich schlug ihn im Namen der Freiheit!
22. Dezember 2010, 16:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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blick.ch-kommentar zu den anschlägen der FAI-fritzen:

Zitat:
Hans Kyburz, Erlinsbach:
Dicke Briefe und Pakete welche keinen Absender haben, werfe ich jedesmal nach Draussen an eine Mauer und wenn es nicht Explodiert mache ich es vorsichtig auf!


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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
24. Dezember 2010, 03:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Zitat:
Jetzt wollen die Linken uns schon mit Bomben in die EU zwingen.


Irgend ein durchschnittsschweizerischer Kommentareschreiber bei sf.tv unter der ersten Meldung zur Bombe in Rom.

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
24. Dezember 2010, 10:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Aus dem im Ungarn-Thread verlinkten Text von Tamas:

Zitat:
Ein berühmter Witz aus den Fünfzigern beschreibt Cognac als das Getränk des Proletariats, das durch seine gewählten Vertreter konsumiert wird.


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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
24. Dezember 2010, 11:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Aus oben genanntem Text:

Zitat:
Der Marktkapitalismus ist im Westen mehr oder weniger organisch gewachsen, was bedeutet, dass Elemente von Kontinuität und Tradition andauern. Das Land wurde nicht völlig verwüstet, aristokratische und christliche Ansichten über Ehre und Nächstenliebe gibt es noch, es ist etwas Respekt vor den Institutionen verblieben, die eine oder andere altertümliche Übereinkunft über Größe hat wundersamerweise überdauert. In mancher Hinsicht ist der Westen, wenn auch stolzer und unbefangener, doch ehrerbietiger. Ich war überrascht, als Bill Clinton – ich hatte in Washington DC zu tun – den Raum betrat und alle aufstanden. Das könnte in Ost- oder Zentraleuropa nicht vorkommen; da gibt es keine Überreste früherer Majestät: Politiker und Vorgesetzte sind Mist.


Im Zusammenhang, was der Marktkapitalismus des Westens ("organisch gewachsen") im Gegensatz zum Staatskapitalismus des Ostens (planmässig Modernisiert) zurückgelassen hat.

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
24. Dezember 2010, 12:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Zitat:
Che sagte, die Art unseres Kampfes reflektiere bereits die Gesellschaft, die wir aufbauen werden.


Angela Davis im Film Portrait of a Revolutionary

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
28. Dezember 2010, 18:51 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Käptn Kiff



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Zitat:
Denying reason means pissing your pants.


Von mir selbst gestern abend erfunden. (man beachte die 2 bedeutungen ;)

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argumentum ad baculum
29. Dezember 2010, 09:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Zitat:
Der 17-Jährige bedrohte am Limmatquai eine Gruppe von fünf Jugendlichen mit einem Messer und nahm zweien von ihnen hundert Franken ab. Anscheinend zu wenig. Er befahl den Opfern ihre zwischenzeitlich geflüchteten Freunde anzurufen, um auch diese auszurauben. Diese alarmierten die Stadtpolizei, die den Räuber am vereinbarten Treffpunkt an der Münsterbrücke verhaftete.


geile siech... :-D

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Wenn-die-junge-Polizistin-mit-einer-40jaehrigen-Rom-verwechselt-wird/story/23426661

noch einer:

Zitat:
Ein Mathematiker und Liebhaber von TV-Gerichtsmedizin-Krimis entdeckte beim Katzensee eine unbekannte Frauenleiche. Er alarmierte die Polizei und sagte den Beamten, dass die Frau aufgrund des Zustandes der Leiche seit rund einem Monat tot sei. Zudem machte er sich mit weiteren Äusserungen verdächtig. Der Staatsanwalt fackelte nicht lange. Er steckte den Mann wegen Verdunkelungsgefahr für knapp einen Monat in Untersuchungshaft, bis er sich von dessen Unschuld überzeugt hatte.


auch gut:

Zitat:
Mit einem äusserst unappetitlichen Vorfall mussten sich Feuerwehr und Kantonspolizei im Hauptbahnhof herumschlagen. Ein 58-jähriger Mann hatte so starken Durchfall, dass er auf der Toilette buchstäblich in die Hose machte. Er versuchte, die verschmutzte Unterhose seitlich mit einem Messer durchzuschneiden, um sie wie eine Windel zu entsorgen. Dies misslang, und durch den elastischen Gummizug verspritzte der ganze Inhalt die Kabine. In seiner Verzweiflung griff er zu einem Feuerzeug, um den Gummizug durchzubrennen, was den automatischen Feueralarm auslöste. Die Feuerwehr erschien mit Atemschutzgerät und schloss die «brennende» Toilettenkabine auf.

Den Anblick des verschämten Mannes, mit heruntergelassener Hose und braun verschmierter Kabine haben die Einsatzkräfte nicht so schnell vergessen. Beim Unglücklichen habe es sich um einen «ganz normalen» Mann gehandelt, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann habe in seinem Stress einfach alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte.

06. Januar 2011, 13:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Zitat:
Das muss so sein, denn in den Arbeitsverträgen von Spiegel-Redakteuren ist festgehalten, dass man mindestens einmal in seiner Laufbahn einen Kommunisten entlarvt und die Blutspur einer Utopie nachgezeichnet haben muss.


der wunderbare ofenschlot hier:

http://ofenschlot.blogsport.de/2011/01/04/unterwegs-mit-gesine/
07. Januar 2011, 10:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Zitat:
Es ist nicht zwingend, eine echte E-Mail Adresse anzugeben.


Aus der Einverständniserklärung des Undergrounddogs Forums.

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08. Januar 2011, 17:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
ratatoskr



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Zitat:
Das muss so sein, denn in den Arbeitsverträgen von Spiegel-Redakteuren ist festgehalten, dass man mindestens einmal in seiner Laufbahn einen Kommunisten entlarvt und die Blutspur einer Utopie nachgezeichnet haben muss.


Aus aktuellem Anlass
10 Gründe, warum der Kommunismus schlecht für uns wäre

http://www.spiegel.de/spam/0,1518,738171,00.html ;-)
08. Januar 2011, 19:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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meinen die das ernst, oder ist das humor? ich mein ja nur: wirklich ändern würd sich ja - laut spiegelartikel - nicht viel....

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
10. Januar 2011, 22:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Pressluftpinocchio
Schraubenverdreher


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gregor_samsa hat Folgendes geschrieben:
meinen die das ernst, oder ist das humor? ich mein ja nur: wirklich ändern würd sich ja - laut spiegelartikel - nicht viel....


Aber natürlich meinen die das ernst, oder denkst du etwa, das alles würde jetzt schon zutreffen? Deswegen steht auch SATIRE oben drüber... ugly

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11. Januar 2011, 02:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
fräulein else



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hab doch gedacht, ich hätt' was übersehen.... ;)

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11. Januar 2011, 12:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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wär schöner gewesen, mit einem "für den kommunismus" direkt davor oder danach, ist aber auch so ein aufsteller der woche:
"KAPITALISTEN IN DEN KNAST!"
parole des aufbaus (http://aufbau.org/index.php?option=com_content&task=view&id=947&Itemid=1)

oder: wer nennt sich kommunist und meint so etwas?!

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
20. Januar 2011, 14:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Zitat:
Bei den ganz alten Völkern, den Wildbeutern, gab’s überhaupt keine Kriege, nur kleine Scharmützel, bei denen kaum jemand verletzt wurde. Kamen Konflikte auf, zog man sich meist unter Verwendung von Lügen (»… ach Gitte, da fällt mir ein, daß ich ja schon lange meine Tante besuchen wollte …«) und Ausreden zurück. Im Sinne unsere Zivilisation etwas weiter entwickelte Jäger und Sammler wie die Eskimos haben stark ritualisierte Singwettbewerbe, die australischen Ureinwohner beleidigen sich meist, die Schlachtreihen standen sich gegenüber und warfen sich Obszönitäten (»Arschloch«, Motherfucker«) an die Köpfe, bis sie keine Wut mehr hatten. D.h. entwicklungsgeschichtlich stehen Tapferkeit, Mut usw. nicht am Anfang, sondern ziemlich am Ende (Pflanzer, Hochkulturen, Nomaden). Der Wildbeuter-Held ist eher eine Mischung aus Nestor und Odysseus, weise, gutmütig, aber auch raffiniert – er überlistet als Jäger die Tiere eher als daß er sie mit Stärke und Mut verfolgt. Besonnenheit und Gerechtigkeit sind Wildbeuter-Tugenden par exellence, d.h. wir (homo sapiens) waren 99% unserer Geschichte besonnen und gerecht – das ist ein ganz anderes Bild von unserem Archaikum, was wir sonst so vorgeführt bekommen. Die Wildbeuter kennen auch keine Häuptlinge und keine institutionelle Macht, sie sind empfindlich anti-autoritär. Allerdings diskutieren sie die Dinge nicht wie unsere Antiautoritären ad nauseam durch, sondern weichen den Problemen aus – ihre Wirtschaftsform erlaubt ihnen das. Sie haben auch keine tiefen Wahrheiten – das kann man sehr gut bei den Mbuti-Pygmäen sehen, die über die Mythen und Rituale der Bantu-Neger feixen und sich amüsieren, aber hinter dem Rücken der Neger, denn sie wollen die Neger ja nicht vor dem Kopf stoßen. Den Ethnologen gegenüber verhalten sie sich oft nach dem Motto »Wie hätten sie’s denn gerne« und liefern ihnen, was immer die letzteren wollen.

http://ofenschlot.blogsport.de/2011/01/26/von-der-vernuenftigen-vernunft/

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
27. Januar 2011, 01:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
ratatoskr



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Zitat:
In fast allen Ländern der Welt existiert Korruption bis in die höchsten Ebenen der Regierung und Strafverfolgung hinein. Dann gibt es die Hotspots in Teilen Afrikas, Asiens und der Sowjetunion.
von Robert Wainwright Direktor von Europol - 2011!
( http://www.bernerzeitung.ch/ausland/europa/Die-Anarchisten-sind-in-Europa-auf-dem-Vormarsch/story/18706237 )


27. Januar 2011, 13:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Behemoth



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Das Zitat dieser Woche ist wohl: "Ich habe satanische Schmerzen"
+ "...dann haben sie mich mit Fusstritten traktiert..."

_________________
"ihr aber werdet die soziale Frage wissenschaftlich lösen, d.h. mit euerm grossen Maule. Der brutalen Herrschaft gegenüber seid ihr fein, d.h. ihr seid selber mehr oder weniger Bourgeois. Nur weiter, ihr anständigen Leute, die soziale Frage aber wird brutal gelöst werden; der Racheruf der Unterdrückten wird brutal ertönen" - Der Communist, N°17, 1893
27. Januar 2011, 18:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Pressluftpinocchio
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28. Januar 2011, 14:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
minino
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Helvetische Jugend auf Facebook:

Zitat:
Beschreibung: Schweizer kann jeder werden, EIDEGENNOSE nicht.


Alles klar!

_________________

Nein, nein, wir wollen nicht eure Welt, wir wollen nicht eure Macht, und wir wollen nicht euer Geld,
wir wollen nichts von eurem ganzen Schwindel hören, wir wollen euren Schwindel zerstören!
28. Januar 2011, 17:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
cuervo



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laugh

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Demonstrationen sind niemals "vernünftig". Wir bringen unsere Forderungen immer so provokant vor, dass die Mächtigen uns niemals zufriedenstellen können und deshalb die Mächtigen bleiben. Wenn sie dann unsere Forderungen nicht erfüllen, machen wir, zu Recht, Krawall.

Der Beamte verhaftete mich im Namen des Gesetzes. Ich schlug ihn im Namen der Freiheit!
28. Januar 2011, 21:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Red_Eyes



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von der taz: «Doch die letzte Barrikade der Liebig-Bewohner war umständlich gebaut: Sie hatten so viel Sperrmüll in das Treppenhaus geschüttet und die Treppengeländer entfernt, dass die Polize stundenlang davon ausgegangen war, es gebe gar kein Treppenhaus mehr. Als sie sich am Morgen im Erdgeschoss Zugang zum Haus verschaffen wollte, floss ihr Wasser aus den oberen Etagen entgegen. Und eine verschweisste Metallvorrichtung musste mit Sägen, Brecheisen, Bohrhammern entfernt werden. Eine Wand aus Sperrmüll, kaum durchdringbar. »

Und wieder ein Haus weniger… depro


http://www.aargauerzeitung.ch/asset_image_gallery/i/104256998/gallery/2/@@image/large?hash=d7c4d3eb53dc48c2531a763c54138ff40d2a0c04

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Und wenn die Welt untergeht, werd ich sagen: «Ich war es nicht. Es war der Typ hinter mir.»
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«Das Leben ist ohne den Tod nicht auszuhalten, die Welt ohne Weltuntergang ein Alptraum.»
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Scheiss auf Facebook! Ich hab ne Staatsschutzakte…
02. Februar 2011, 15:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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fick doch die unia...

heute im tagi, neue kampagne: die unia kämpft jetzt für "schweizer" löhne. schweizer löhne, das sind löhne, die gut, gerecht, fair und weiss der geier alles was erbauliches sind... eben wie die schweiz, rundum gut und gerecht. tiefstlöhne sind damit unschweizerisch und werden nun von patrioten (so wünscht sich das die gewerkschaft) bekämpft.

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argumentum ad baculum
07. Februar 2011, 12:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Zitat:
Die Ur-Kommunisten Trotzki, Lenin, Rosa Luxenburg, Stalin waren gewaltsame Anarchisten.


h. bühler, ein kommentarschreiber auf weltwoche online.

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
07. Februar 2011, 23:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Pressluftpinocchio
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Savo hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Die Ur-Kommunisten Trotzki, Lenin, Rosa Luxenburg, Stalin waren gewaltsame Anarchisten.


h. bühler, ein kommentarschreiber auf weltwoche online.




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08. Februar 2011, 00:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
fräulein else



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haha

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
08. Februar 2011, 01:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Gelernt ist gelernt! Antworten mit Zitat
Zitat:
Die gelernte DDR-Bürgerin Merkel fühlte sich durch die Bilder aus Kairo deutlich an das Wendejahr 1989 erinnert, wie sie am Wochenende auf der Münchner Sicherheitskonferenz bekannte: an die friedliche Revolution ...

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Warum-Kairo-2011-nicht-Berlin-1989-ist/story/18168044
08. Februar 2011, 16:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Zitat:
Wir wollen, dass die Leute wieder zur Arbeit gehen und wieder Geld verdienen, und dass das Leben zur Normalität zurückkehrt.


armee-kommandeur in ägypten

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11. Februar 2011, 12:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Wo bleibt eigentlich die Revolution? Antworten mit Zitat
Zitat:
Bei «Wo bleibt eigentlich die Revolution?», auf Arabisch: «Wahed, etnen, ya shabab ath-thaura fen?» recken mehrere Hundert Männer die Fäuste in die Luft. Das wirkt gefährlich, ist aber harmlos. Als die Männer wieder vor ihrem trockenen Fladenbrot sitzen, sagen sie lachend: «Das hier ist unser Luxus-Sandwich!»


Kristina Bergmann, NZZ
11. Februar 2011, 18:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Zitat:
Mubarak FEHRprügeln!


Transparent an einem besetzten Haus in Winterthur

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13. Februar 2011, 02:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Pressluftpinocchio
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Savo hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Mubarak FEHRprügeln!


Transparent an einem besetzten Haus in Winterthur


Der Vergleich ist schon ein wenig gaga...

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13. Februar 2011, 11:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Savo



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sozialdemokratie, yeah!

Zitat:
Dass die Tunesier kein Anrecht auf Asyl haben, darüber scheint sich die Politik einig zu sein. Sogar SP-Präsident Christian Levrat hat «Mühe zu erkennen, dass darunter echte Flüchtlinge sein sollen», wie er der «Zentralschweiz am Sonntag» sagte. Er sehe keinen Grund, «Leute in ganz Europa zu verteilen, die keinen Asylgrund haben». Stattdessen schlägt er vor, dass die Schweiz in Italien Auffanglager errichten soll, um die Asylgesuche zu prüfen.


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24. Februar 2011, 10:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
cuervo



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kotz

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24. Februar 2011, 19:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
ich hege ja die starke vermutung, dass man als kommunist in der schweiz noch mehr leidet als in österreich.


"Umwerfend, was sonst" in einem Kommentar bei: http://nestormachno.blogsport.de/2011/03/04/gaddafis-konten/
10. März 2011, 12:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Was soll man sagen… Das Leben dümpelt so vor sich hin, neuerdings scheint sogar ab und an die Sonne. Und neuerdings verdümpele ich mein Leben damit, anderen Leuten Geld zu machen. Keine schöne Sache. Wär‘ ich allerdings Anhänger der Thesen von Socialisme ou Barbarie oder der Operaisten, wäre ich bei meiner Tätigkeit auf zugedeckte Formen des betrieblichen Widerstands gestoßen. Egal ob man das jetzt so sieht oder einfach als handzahme Form, sich ein paar Minuten Pause zu erschummeln, fand ich die Sache mit der virtual cigarette break doch schon kurios: Man geht mit der Zigarette in der Hand aus dem Laden und steht damit eine Weile auf dem Hof oder vor der Kneipe herum. Hat ein wenig Ruhe vor dem Lärm, der Hektik, dem Rauch da drinnen. Kommt wieder ‚rein, niemand kackt einen an. Gehst du ohne Zichte alle 20 Minuten vor die Tür und guckst Löcher in die Luft, kannst du dir einen Einlauf abholen. Witzig wurde es, als erzählt wurde, dass manche Chefs einen sogar von allein gefragt haben, ob man nicht mal wieder eine rauchen will. Traurig wurde es, als erzählt wurde, dass manche sich das Rauchen eigens dafür angewöhnt haben.


diskurshooligan wendy hier: http://wendy.blogsport.de/2011/03/01/531/

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11. März 2011, 09:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Ich mach mir Sorgen... Antworten mit Zitat
Zitat:
«Die Folgen lassen sich noch nicht abschätzen», sagte Verbandssprecherin Daniela Bär am Montag auf Anfrage. Sie klärten mit ihrem Büro in Tokio ab, welche Konsequenzen die Ereignisse haben könnten...


Die Schweizer Hotellerie sorgt sich nach dem Erdbeben und dem Atom-GAU um die Japaner - weil sie den Rückgang japanischer Touristen befürchtet!

Zitat:
«Tatsache ist, dass der Frühling eine sehr beliebte Reisezeit für Japaner ist.»


http://www.bernerzeitung.ch/ausland/die-tsunami-katastrophe/Brennstaebe-in-Fukushima-liegen-komplett-im-Trockenen/story/25790549?dossier_id=885
14. März 2011, 12:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
minino
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Beitrag Antworten mit Zitat
Haha, ich glaube das stimmt, hab heute keinen einzigen Car gesehen auf Luzern Löwenplatz Carparklpatz, sonst immer voll ugly

_________________

Nein, nein, wir wollen nicht eure Welt, wir wollen nicht eure Macht, und wir wollen nicht euer Geld,
wir wollen nichts von eurem ganzen Schwindel hören, wir wollen euren Schwindel zerstören!
14. März 2011, 12:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Antworten mit Zitat
minino hat Folgendes geschrieben:
Haha, ich glaube das stimmt, hab heute keinen einzigen Car gesehen auf Luzern Löwenplatz Carparklpatz, sonst immer voll ugly


...dabei wär das doch gerade der richtige Zeitpunkt für Ferien im Ausland, gell banana disco
14. März 2011, 13:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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Wohnort: süsch no was?!

Beitrag Antworten mit Zitat
ratatoskr hat Folgendes geschrieben:
minino hat Folgendes geschrieben:
Haha, ich glaube das stimmt, hab heute keinen einzigen Car gesehen auf Luzern Löwenplatz Carparklpatz, sonst immer voll :ugly:


...dabei wär das doch gerade der richtige Zeitpunkt für Ferien im Ausland, gell :bananadisco:


dabei müssten doch die touris in luzern schon lang wissen, dass in luzern alle strahlen:

http://www.20min.ch/news/zentralschweiz/story/31370969

Leo Herzog, 20
Zivildienstleistender
"Luzern strahlt. Bald auch ohne Atom!" von hier: http://jungegrueneluzern.ch/m/weiteres/archiv/a2011/kantonsrat-liste8/

Luzern darf nicht noch mehr strahlen! von hier: http://www.stadtluzern.ch/dl.php/de/dms-61e6545f8a1b9c25d8f05062907ead16/SLU-667587-v1.pdf

_________________
Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
14. März 2011, 20:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3354

Beitrag Antworten mit Zitat
Immer wieder und immer wieder:

Zitat:
C'est l'histoire d'une société qui tombe et qui au fur et a mesure de sa chute se répète sans cesse pour se rassurer: jusqu'ici tous va bien, jusqu'ici tous va bien, jusqu'ici tous va bien. L'important c'est pas la chute c'est l'atterissage....
(La haine)


_________________
"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
21. März 2011, 01:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Red_Eyes



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Beiträge: 985

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Zitat:
Junge Frauen tränken Tampons in Wodka und führen diese danach vaginal ein.

Von Silvan Hartmann

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Und wenn die Welt untergeht, werd ich sagen: «Ich war es nicht. Es war der Typ hinter mir.»
---
«Das Leben ist ohne den Tod nicht auszuhalten, die Welt ohne Weltuntergang ein Alptraum.»
---
Scheiss auf Facebook! Ich hab ne Staatsschutzakte…
29. März 2011, 15:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Zitat:
Rispetiamo solo i pompieri!


Ambrì-Fans heute in Visp, als sich einige Polizisten zeigten.

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
03. April 2011, 04:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Pressluftpinocchio
Schraubenverdreher


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Wäre vielleicht nett das zu übersetzen für die Menschen, welche dieser Sprache nicht mächtig sind. fluch rolleyes

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03. April 2011, 06:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
lazlo wanda



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Pressluftpinocchio hat Folgendes geschrieben:
Wäre vielleicht nett das zu übersetzen für die Menschen, welche dieser Sprache nicht mächtig sind. fluch rolleyes



Ich glaube, dass das soviel heisst wie: Wir respektieren nur die Feuerwehrmänner!

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Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben. Kurt Tucholsky

Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
03. April 2011, 10:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Zitat:
Toni Brunner, Präsident der SVP Schweiz, ist mit dem SVP-Ergebnis in Zürich sehr zufrieden. Er sieht in der Tatsache, dass die Partei nicht mehr zulegte, einen Beweis dafür, dass es auch möglich sei, sich «auf einem so hohen Niveau zu stabilisieren».


das ist meine lieblingslogik des tages.

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
03. April 2011, 17:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Red_Eyes



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«wie sieht das Krankheitsbild eines Brandstifters aus?»
Anna Wanner von der Aargauer Zeitung

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Und wenn die Welt untergeht, werd ich sagen: «Ich war es nicht. Es war der Typ hinter mir.»
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«Das Leben ist ohne den Tod nicht auszuhalten, die Welt ohne Weltuntergang ein Alptraum.»
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13. April 2011, 16:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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naja, so verkehrt ist die frage nicht:

Zitat:
F63.1 Pathologische Brandstiftung [Pyromanie]
Die Störung ist durch häufige tatsächliche oder versuchte Brandstiftung an Gebäuden oder anderem Eigentum ohne verständliches Motiv und durch eine anhaltende Beschäftigung der betroffenen Person mit Feuer und Brand charakterisiert. Das Verhalten ist häufig mit wachsender innerer Spannung vor der Handlung und starker Erregung sofort nach ihrer Ausführung verbunden.
Exkl.: Brandstiftung:
· als Grund zur Beobachtung wegen des Verdachtes einer psychischen Störung ( Z03.2 )
· bei Intoxikation mit Alkohol oder psychotropen Substanzen ( F10-F19 , vierte Stelle .0)
· bei organischen psychischen Störungen ( F00-F09 )
· bei Schizophrenie ( F20.- )
· bei Störungen des Sozialverhaltens ( F91.- )
· durch Erwachsene mit dissozialer Persönlichkeitsstörung ( F60.2 )


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13. April 2011, 16:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Telekommander



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Köstliche Gedankengänge zur homophoben Gangsterrapmentalität

Zitat:
"Ghetto" Mathematik - wie schwul

Vor Jahren hieß es mal in einem Lied „Alle MCs sind schwul in Deutschland.“ Zu dieser Zeit befand ich mich bereits in einer glücklichen heterogenen Beziehung. Für einen kurzen Augenblick überlegte ich also, ob ich meinen Partner wechseln muss, damit ich meinem angestrebten Realness-Gedanken treu bleiben konnte. Dieser kurze Augenblick dauerte allerdings nur 0,86 Sekunden. Trotzdem stellte ich mir eine weitere Frage: Wenn das Wort ALLE im mathematischen Sinne 100% bedeutet, dann sind bzw. waren ALLE zu dieser Zeit performenden Rapper homosexuell. Hatte sich der Interpret also in Rosa-von-Praunheim-Manier dazu entschlossen, sich und weitere Kollegen zu outen?

Die Jahre zogen ins Land und das Thema beschäftigte mich nicht weiter, bis ich vor kurzem feststellen musste, dass mittlerweile 90% der MCs von 99% ihrer Gegner behaupten schwul zu sein. Also erneut erregte das Thema Sexualität meine Aufmerksamkeit.

Wenn zudem weitere 99% der MCs von 99% ihrer Gegner behaupten Hurensöhne oder Nuttensöhne zu sein, dann frage ich mich, warum diese Bezeichnungen nach wie vor als Beleidigungen funktionieren – obwohl ja nach meiner Rechnung 99% der Protagonisten das gleiche Schicksal teilen.

Hierbei stellen sich mir weitere Fragen: 1.) Stimmt es, dass 99% der MCs Kinder von Prostituierten sind? und 2.) Was treibt so viele Kinder von „leichten Mädchen“ in die Arme der HipHop Kultur?

64% der Rapper verwenden schwulenfeindliche Vergleiche in ihren Texten. 86% dieser Rapper fordern ihre Gegner dennoch auf, sie oral zu befriedigen. Weitere 75% bereiten ihre Gegner trotz ihrer Homophobie darauf vor, in nächster Zeit Analverkehr vorzunehmen. Folgende Fragen stelle ich mir: 1.) Warum finden es vermeintlich schwulenfeindliche Rapper sexuell stimulierend von ihrem als schwul abgestempelten Gegner die Flöte poliert zu bekommen? und 2.) Kann der homophobe Rapper trotz seiner Homophobie eine homoerotische Fantasie mit dem Rektalbereich seines Kontrahenten entwickeln und 3.) Ist das logisch?

77% der Rapper zeigen bei Battles Interesse an sexuellen Eskapaden mit den Freundinnen ihrer Gegner. Meine Theorie ist, dass 87% dieser Rapper selbst keine Freundin haben. Ich habe Fragen und Anmerkungen dazu - 1.) Im Normalfall wird der Gegner in einem Battle diskreditiert und als minderwertig angesehen – daraus ergibt sich doch eigentlich, dass Personen die in näherer Beziehung zu ihnen stehen, auch minderwertig sind. Warum wollen also 100% dieser 77% Sex mit einer minderwertigen Person haben? Wie minderwertig muss man sich fühlen, wenn man seinen Körper an eine in seinen Augen minderwertige Person verschenkt? 2.) Wenn diese Rapper bereit sind für eine Affäre, dann scheint ja ihr/e eigene/r Freund/in – soweit vorhanden – nicht wirklich viel her zu machen. Das könnte bedeuten, dass sie entweder hässliche Freundinnen haben oder klischeemäßig eher der Typ „Motherfucker“ - also Mutterficker sind. 3.) Wenn doch 99% der Rapper schwul sind, dann haben diese 99% mit 100%iger Sicherheit eine eher homosexuelle Beziehung – daraus ergibt sich, dass die oben genannten 77% Interesse an einer homosexuellen Erfahrung haben.


von: http://www.myspace.com/spaxxx/blog/492483876

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16. April 2011, 12:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Zitat:
Obama called him a "peacemaker", Blair called him a "force for good". Egypt called him a taxi.

http://www.alternativeegypt.com/

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24. April 2011, 23:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Zitat:
look, my friend, revolution is like rose water. if you've smelled it once, you want to smell it again and again.
taxifahrer auf den strassen kairos; proletarische poesie vom feinsten
02. Mai 2011, 17:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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Revolutionärer Aufbau hat Folgendes geschrieben:
Der Vertreibung, Überwachung und der polizeilichen Repression des öffentlichen Raums stellen wir den Aufbau revolutionärer Gegenacht entgegen – nicht nur am 1. Mai.

Gegen Acht? Das waren deutlich mehr Bullen, das könnt ihr mir glauben!

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
08. Mai 2011, 04:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Zitat:
Streik ist ein legitimes Mittel, um Arbeitsbedingungen zu verteidigen. Hier ging es um einen personellen Entscheid, der auf Unverständnis stiess. Streik ist deshalb der falsche Begriff. Meuterei trifft es besser.

Natalie Imboden im Sonntag: http://www.sonntagonline.ch/ressort/aktuell/1617/
09. Mai 2011, 20:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Zitat:
Ich dachte, dass streichen inn der Schweizer Eidgenossenschaft verboten sei???! Oder darf man das neu?

tim weller, kommentarschreiber auf tagesanzeiger.ch

randnotiz: unklar ist, wie bau&hobby den zu erwartenden ansturm tausender streichener VBZ-angestellter bewältigen will. man rechnet mit einer fabrknappheit im grossraum zürich. marco cortesi von der stapo zürich meinte auf anfrage, man werde die VBZ-linie grossräumig kesseln und nicht nur streicherInnen festnehmen, sondern auch knallhart mit rayonverboten gegen gafferInnen vorgehen.

11. Mai 2011, 01:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Savo hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Ich dachte, dass streichen inn der Schweizer Eidgenossenschaft verboten sei???! Oder darf man das neu?

tim weller, kommentarschreiber auf tagesanzeiger.ch

randnotiz: unklar ist, wie bau&hobby den zu erwartenden ansturm tausender streichener VBZ-angestellter bewältigen will. man rechnet mit einer fabrknappheit im grossraum zürich. marco cortesi von der stapo zürich meinte auf anfrage, man werde die VBZ-linie grossräumig kesseln und nicht nur streicherInnen festnehmen, sondern auch knallhart mit rayonverboten gegen gafferInnen vorgehen.


Das wäre dann auch sowieso ganz klar Land- bzw. Stadtstreicherei!
11. Mai 2011, 17:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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aufpassen: ein ausrufezeichen gilt noch als seriös. um auf taginiveau runterzufallen müssten da mindestens acht ???????? und 15 !!!!!!!!!!!!!!! rein.

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
11. Mai 2011, 18:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Freiheit für alle Streicher!

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11. Mai 2011, 22:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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höchsten "freiheit für alle politischen streicher!" - wo kämen wir sonst hin?!

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11. Mai 2011, 22:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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Zitat:
Avatar ist zweifelsohne sehr gut geschrieben; wenn man den Faschisten-Mythos mag. (lacht) In Avatar wird der Mythos des Faschisten auf die Spitze getrieben. Er besagt, dass die Gesellschaft schwach ist. Daher braucht man einen starken Helden, der sich aufmacht, alles wieder ins Lot zu bringen und die Gesellschaft irgendwie rettet, um dann wieder zu einem ganz normalen Menschen zu werden, so wie er es am Anfang der Geschichte war.
Dieser Mythos trieb auch Hitler und die anderen Faschisten wie Stalin und Mao an. Sie alle sagten das. Aber das mit der temporären Macht funktioniert nicht. Denn wenn man erstmal Macht hat, behält man sie. Das ist der Mythos des Faschisten.
Avatar bedient sich dieses Mythos auf eine neue Art, bleibt dabei eine Lüge. [Denn die Gesellschaft ist nicht schwach (dieser Satz gehört nicht zum Zitat des Tages, wurde aber vollständigkeitshalber stehengelassen).] Aber trotzdem, in Avatar ist der Mythos besonders gut erzählt.

Robert McKee in "Made in Hollywood" (gezeigt vor ein paar Tagen auf Arte, kann man da noch ein paar Tage schau'n)


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15. Mai 2011, 16:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Zitat:
Es ist demgegenüber die radikale Linke, die von einem unerschütterlichen Systemglauben durchdrungen ist, die sich den Gegner als übermächtig vorstellt – ja, die sich eigentlich gar keinen Gegner mehr vorstellt, denn es gibt keine Klassen mehr, sondern nur noch Strukturen, und wem das Wort zu französisch klingt, der sagt einfach »automatisches Subjekt«1


Von Ofenschlot an den Rand gekritzelt: http://ofenschlot.blogsport.de/2011/05/18/for-whom-the-bell-tolls/
20. Mai 2011, 09:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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unter hunderten wunderbaren zitaten das hier rausgepickt (zum schülerstreik in bern):

Zitat:
Christian Grogg
20.05.2011, 06:54 Uhr
Melden 8

Und wieder einmal bestätigt sich eine alte Weisheit: Wer das Mundwerk am weitesten aufreisst, hat meist die geringste Ahnung von der Sache!
Liebe Schüler: Es tur mir Leid euch mitteilen zu müssen, dass diese Demo ausser Folgekosten herzlich wenig bringen wird. Schaltet lieber einmal mehr euren PC aus und geht an die frische Luft.
Strom sparen ist das effektivste Mittel gegen AKWs! Antworten

Zitat:
Patrick Anderegg
24.05.2011, 09:32 Uhr
Melden

Genau das tun sie doch. Der PC ist ausgeschaltet und sie sind an der frischen Luft.


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25. Mai 2011, 02:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Nicht das ich dem Rechtsstaat sowas nicht zugetraut hätte, aber ich dachte, sowas läuft eher über Umwege. Nicht so direkt. Hättet ihr das erwartet?

Zitat:
Europäische Menschenrechtskonvention

Art. 2: «(1) Das Recht jedes Menschen auf Leben wird gesetzlich geschützt. Niemand darf absichtlich getötet werden, ausser durch Vollstreckung eines Todesurteils, das ein Gericht wegen eines Verbrechens verhängt hat, für das die Todesstrafe gesetzlich vorgesehen ist.
(2) Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um
(a) jemanden gegen rechtswidrige Gewalt zu verteidigen;
(b) jemanden rechtmässig festzunehmen oder jemanden, dem die Freiheit rechtmässig entzogen ist, an der Flucht zu hindern;
(c) einen Aufruhr oder Aufstand rechtmässig niederzuschlagen.»


:-)

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
28. Mai 2011, 00:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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O.B.M.F hat Folgendes geschrieben:
Nicht das ich dem Rechtsstaat sowas nicht zugetraut hätte, aber ich dachte, sowas läuft eher über Umwege. Nicht so direkt. Hättet ihr das erwartet?

Zitat:
Europäische Menschenrechtskonvention

Art. 2: «(1) Das Recht jedes Menschen auf Leben wird gesetzlich geschützt. Niemand darf absichtlich getötet werden, ausser durch Vollstreckung eines Todesurteils, das ein Gericht wegen eines Verbrechens verhängt hat, für das die Todesstrafe gesetzlich vorgesehen ist.
(2) Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um
(a) jemanden gegen rechtswidrige Gewalt zu verteidigen;
(b) jemanden rechtmässig festzunehmen oder jemanden, dem die Freiheit rechtmässig entzogen ist, an der Flucht zu hindern;
(c) einen Aufruhr oder Aufstand rechtmässig niederzuschlagen.»


:-)


Diese Bürgis! Es steht ja alles im Kleingedruckten!

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28. Mai 2011, 02:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Zitat:
(2) Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um
(...)
(b) jemanden rechtmässig festzunehmen oder jemanden, dem die Freiheit rechtmässig entzogen ist, an der Flucht zu hindern;(...)


Ziel auf den Rückäää!

PS. Dass sie das mit dem Aufstand so offen aussprechen, hätte ich jetzt auch nicht gedacht.

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Power to the Pöbel!
28. Mai 2011, 17:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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1A argumentlieferant. und dann mosern alle rum, wenn leute zurückschiessen.

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28. Mai 2011, 17:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Telekommander



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Das Bundesamt für Justiz zur Totalrevision des Fernmeldegesetzes (Telekommunikationsüberwachung):

Zitat:
Die Totalrevision zielt nicht darauf mehr, sondern besser überwachen zu können. Gleichzeitig werden Bestimmungen eingeführt, die den Anforderungen des Datenschutzes Rechnung tragen.
-> http://www.ejpd.admin.ch/ejpd/de/home/themen/sicherheit/ref_gesetzgebung/ref_fernmeldeueberwachung.html


"Chasch ned meh aber besser. Und mir respektiered de Dateschutz wenn mir de Terrorischte bim telefoniere zuelosed. Mir losed wäg sobalds um d Fründin gaht." Immer schön genug Honig um die Schnauze der Parlamentariers schmieren.


Arschlöcher!

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30. Mai 2011, 11:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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nicht des tages, aber trotzdem schön:

Zitat:
Es war eine Feier ohne Anfang und Ende. Ich sah alle Menschen und ich sah Niemanden weil jeder Einzelne sich in dieser unzähligen Menge verlor. Ich sprach mit Allen ohne dass ich mich weder an meine Worte noch an die Worte der Anderen erinnern kann, weil meine Aufmerksamkeit sich jede Sekunde auf neue Geschehen, unerwartete Ereignisse richtete.
Bakunin- „Geständnis“

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04. Juni 2011, 16:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Red_Eyes



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Zitat:
Indymedia verbieten

Indymedia ist eine bekannte linke Organisationsplattform für unbewilligte Demonstrationen und den schwarzen Block. Warum geht der Staat nicht dagegen vor? Es gäbe genügend rechtliche Optionen, welche eine Intervention legitimieren würden!


http://www.20min.ch/news/bern/story/Krawalle-bei-Demo-in-Bern-15680853

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05. Juni 2011, 15:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
cuervo



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Da find ich den aber besser:

Zitat:
Indymedia keine seriöse Quelle
Wie kann man sich bloss ernsthaft auf die Angaben von Indymedia berufen für die Darstellung des Hergangs? Indymedia ist eine der grössten linksextremistischen, demokratiefeindlichen Internetplattformen, die es gibt. Es ist schlichtweg unseriös, sich auf diese Quelle zu beziehen. Nach deren Berichten sind nie die Demonstranten schuld, wenn es zu Gewalttäitigkeiten kommt. Das ist keine unabhängige Quelle.


hammer

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Demonstrationen sind niemals "vernünftig". Wir bringen unsere Forderungen immer so provokant vor, dass die Mächtigen uns niemals zufriedenstellen können und deshalb die Mächtigen bleiben. Wenn sie dann unsere Forderungen nicht erfüllen, machen wir, zu Recht, Krawall.

Der Beamte verhaftete mich im Namen des Gesetzes. Ich schlug ihn im Namen der Freiheit!
06. Juni 2011, 17:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Dütschlers Deutungen: Der Aufbau: Vorhaut der Arbeiterkasse Antworten mit Zitat
Markus Dütschler, peinlichster Bundschreiberling aller Zeiten, übertrifft sich mal wieder selber!!
Der reaktionäre Denker entdeckt die Klugheit des Aufbaus:

Ich lese lediglich, was der «Revolutionäre Aufbau» an ideologischer Unterfütterung – «Flugis» – verteilt hat. Darf ich eine Bemerkung zur Stilistik anbringen? Die Hoffnung, dass Passantinnen und Passanten ein doppelseitiges A4-Blatt mit kleiner Schrift entziffern, ist naiv. Der Text ist nicht so verquast wie das, was ihr sonst schreibt, aber immer noch schwere Kost. Wollt ihr den Leuten zeigen, wie klug ihr seid? Leider merken sie es gar nicht.

Und die (nicht) Vorhaut der Arbeiterklasse.

Ich bezweifle entschieden, dass ihr eine Mehrheit vertretet. Vermutlich seit ihr nicht einmal die Vorhaut der Arbeiterklasse.


http://www.derbund.ch/bern/Lieber-Aufbau-was-genau-baut-ihr-auf/story/15849232
Text ist auch so in der heutigen Printausgabe![/i]
07. Juni 2011, 07:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Beitrag Antworten mit Zitat
"Beim «Bund» betreut er Themen wie Gastronomie, Kirche und Politik "

Alles gesagt.

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argumentum ad baculum
07. Juni 2011, 08:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
der gute mann sollte weniger onanieren.

fairerweise muss man aber schon auch sagen, dass ihr flugblatt grösstenteils blabla ist und in keinster weise die alltägliche repression, der die prolls in der CH tatsächlich ausgesetzt sind thematisiert. an solchen veranstaltungen scheint es eher um linke gspührsch-mi-fühlsch-mi-geschichten zu gehen, als um ernsthafte solidarität mit den repressionsbetroffenen in der CH. durchgedrehte mieter, psychisch krank definierte, legale migrantInnen, sans papiers, sozialhilfeabhängige, RAV-abhängige, usw. scheinen den antirepressiven nicht zentral zu sein - dafür gehts um dubiose ökoaktivisten, durchgeknallte gruppen im untergrund, tierlifreunde, usw.

mit der sozialen realität einer mehrheit der bevölkerung hat das wenig zu tun. die schlägt sich mit eintreibern, ausländerbehörden, sozialarbeitern und anderen behörden rum ohne möglichkeiten der kollektiven gegenwehr zu diskutieren und sich praktisch dagegen zu organisieren. wenn man gegen repression aktiv werden will, sollten wir uns schon darum kümmern, die realen brennpunkte ins visier zu nehmen...solche demos taugen da def. nicht.

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07. Juni 2011, 11:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Beitrag Antworten mit Zitat
fixed: der gute mann sollte mehr onanieren (und weniger schreiben).

ansonsten zustimmung.

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07. Juni 2011, 11:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Beitrag Antworten mit Zitat
Ein gewisser Felix im http://doku.argudiss.de/?Kategorie=RuD#378 bei minute 90+++ zur Zwangslage der Arbeiterklasse:

"Die andere Seite hat ein Mittel, das gibt es gar nicht selbstständig. Wenn der seine Arbeit hätte dann könnte man ihm bloss sagen arbeite doch, da brauchst du ja keinen Arbeitgeber. Der hat eben keine Arbeit, der hat nur Arbeitsvermögen, das ist eine Unselbstständigkeit."

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15. Juni 2011, 22:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Weltverschwörer Antworten mit Zitat
Zitat:
Dann ruft das Mitglied der grössten Fraktion im Nationalrat den Saal dazu auf, «gegen den Lug und Trug des Bundesrates und des Parlamentes», deren unmittelbare Ziele immer die eigene Macht und die Ausschaltung des Volkes seien, «auf die Strasse zu gehen»: ob links oder rechts, das sei doch wurscht, «ich weiss jetzt nicht, was ich bin, nach heute Abend. Aber ich bin stolz darauf, dass ich sage, was ich denke, und mache, was ich sage.» Begeisterung im Saal.


Pirmin Schwander wird in der WOZ zitiert:
http://www.woz.ch/artikel/2011/nr24/schweiz/20875.html[/i]
16. Juni 2011, 12:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Der Abscheu der Bürger vor den Kommunisten war auch der Abscheu vor den in deren Reihen hinkenden oder rollenden Krüppeln.

http://ofenschlot.blogsport.de/2011/06/21/das-menschenbild-des-sozialismus-ist-ich-sage-das-als-zukunftsfroher-marxist-durch-und-durch-rassistisch/

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
22. Juni 2011, 00:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
far



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Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Peter K.s Kampf gegen den Staat hat auch hinter Gittern kein Ende gefunden: Er sei ununterbrochen am Schreiben, der Grossteil der Briefe gehe an die Behörden. Seine Schreibmaschine sei gar so gefährlich, dass sie ihm weggenommen worden sei. Der Staat sei ohnehin nur eine kleine Minderheit von Privilegierten, die mit «terroristischen Methoden» die Macht ausübten.

Angesichts solcher Aussagen erstaunt es wenig, dass Peter K. für die von ihm begangenen Taten keinerlei Reue zeigt – im Gegenteil: «Ich bedauere nichts. Wenn ich anders gehandelt hätte, wäre ich nun tot», sagt er. Er gedenke auch nicht, sich an den schwer verletzten Polizisten zu wenden: «Man soll sich gegenüber solchen Gangstern nicht entschuldigen, man muss sie bekämpfen.» Vielmehr erwarte er vom Staat eine Entschuldigung sowie eine Entschädigung für die Beschlagnahmung seines Hauses.

http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/-Polizisten-muss-man-bekaempfen--29428776

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
22. Juni 2011, 10:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
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guete tüp

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Ein echt harter Hund, dieser Pesche!

Zitat:

Nennen Sie drei Ihrer Qualitäten?
1. Ich kämpfe weiter.
2. Ich kämpfe weiter.
3. Ich kämpfe weiter.

Nennen Sie drei Ihrer Fehler?
1. Ich hätte mit meinem Kampf früher beginnen sollen.
2. Ich hätte mit meinem Kampf früher beginnen sollen.
3. Ich hätte mit meinem Kampf früher beginnen sollen.


http://www.bernerzeitung.ch/panorama/vermischtes/Ich-bin-ein-alter-68er/story/17465831
22. Juni 2011, 14:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Von Partygästen und weiteren Gästen: Antworten mit Zitat
Zitat:
Da die Kontaktperson nicht erreicht werden konnte, sprach die Kantonspolizei Bern ein zweites Mal vor.


Zitat:
Daraufhin griff eine grössere Gruppe von Partygästen, unterstützt von weiteren Gästen, die Polizisten an.


http://www.polizeinews.ch/Polizisten+bei+Einsatz+angegriffen/497983/detail.htm
26. Juni 2011, 14:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/hausbesetzer-greifen-polizisten-an-175459

Zitat:
Wilder Westen in Bern


deshalb trage ich in bern immer cowboy-stiefel!
26. Juni 2011, 17:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Antworten mit Zitat
Savo hat Folgendes geschrieben:
http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/hausbesetzer-greifen-polizisten-an-175459

Zitat:
Wilder Westen in Bern


deshalb trage ich in bern immer cowboy-stiefel!


wayne ;-)

Obwohl ich ja eher die Einschätzung vertrete, dass die Randalierer nicht den Cowboys, sondern den sogenannte HoolLigans zugerechnet werden müssen!
26. Juni 2011, 18:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
nun könnte man versuchen, die blick-journalisten zu "herzinfarkten", indem man die hooligans nur mit cowboaystiefeln randalieren lassen würde!
26. Juni 2011, 18:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Antworten mit Zitat
Savo hat Folgendes geschrieben:
nun könnte man versuchen, die blick-journalisten zu "herzinfarkten", indem man die hooligans nur mit cowboaystiefeln randalieren lassen würde!


Na dann, immer schön auf die Schuhe achten, bei der nächsten Aktion in Holligen!
26. Juni 2011, 18:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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26. Juni 2011, 18:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Yeeha!


26. Juni 2011, 18:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Red_Eyes



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Beitrag Antworten mit Zitat
«Wir wollen definitiv nicht mit Sexismus etc. in Zusammenhang gebracht werden»

Bodmer, MEdiensprechen Openair Frauenfeld

_________________
Und wenn die Welt untergeht, werd ich sagen: «Ich war es nicht. Es war der Typ hinter mir.»
---
«Das Leben ist ohne den Tod nicht auszuhalten, die Welt ohne Weltuntergang ein Alptraum.»
---
Scheiss auf Facebook! Ich hab ne Staatsschutzakte…
07. Juli 2011, 11:52 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Behemoth



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Beitrag Ökoterroristin Andi.... Antworten mit Zitat
"Schon im September wird Bellinzona erneut im Visier derAnarchisten stehen. Dann wird der Öko-Terroristin Andi wegen Brandanschlägen auf das Seco, die zürcher Kapo oder den Inlandgeheimdienst angeklagt." (20 Minuten, 8.Juli, Prozess rückt Tessin ins Visier der Öko-Terroristen)
xD
Recherche-Arbeit hoch Zehn...
Dabei hatten die doch auch schon ma gewusst, dass sie vom Aufbau ist^^

_________________
"ihr aber werdet die soziale Frage wissenschaftlich lösen, d.h. mit euerm grossen Maule. Der brutalen Herrschaft gegenüber seid ihr fein, d.h. ihr seid selber mehr oder weniger Bourgeois. Nur weiter, ihr anständigen Leute, die soziale Frage aber wird brutal gelöst werden; der Racheruf der Unterdrückten wird brutal ertönen" - Der Communist, N°17, 1893
10. Juli 2011, 16:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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billy, sylvia, costa, andi... ich neige dazu, von hundsverlochungen zu sprechen.
11. Juli 2011, 06:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Beitrag Antworten mit Zitat
Günter Grass:

"Das Auseinanderdriften in eine Klassengesellschaft mit verarmender Mehrheit und sich absondernder reicher Oberschicht, der Schuldenberg, dessen Gipfel mittlerweile von einer Wolke aus Nullen verhüllt ist, die Unfähigkeit und dargestellte Ohnmacht freigewählter Parlamentarier gegenüber der geballten Macht der Interessenverbände und nicht zuletzt der Würgegriff der Banken machen aus meiner Sicht die Notwendigkeit vordringlich, etwas bislang Unaussprechliches zu tun, nämlich die Systemfrage zu stellen." (SZ vom 4.7.2011)


eine Notwendigkeit vordringlich machen finde ich ausgezeichnet. Besser fände ich allerdings noch eine Notwendigkeit zur Vordringlichkeit unausweichlich machen! Oder eine Notwendigkeit zur Vordringlichkeit der unbedingten Zwangläufigkeit unausweichlich dringend machen! guitar

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13. Juli 2011, 16:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
«Volksherrschaft kann auch die Herrschaft des Pöbels bedeuten, die Enteignung der Minderheit der Leistungswilligen und Besitzenden durch die Mehrheit von Habe- und Taugenichtsen.»

Christian Huber, SVP
http://www.blick.ch/news/politik/stimmrecht-fuer-den-poebel-abschaffen-177309

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24. Juli 2011, 11:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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Beitrag Antworten mit Zitat
Christian Huber, SVP hat Folgendes geschrieben:
«die Minderheit der Leistungswilligen»

schön wärs
24. Juli 2011, 20:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Laut Pierre Schuwey gibt es in der Schweiz dank der kantonalen Aufteilung etwa alle 50 Kilometer eine Sondereinheit.

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/So-will-die-Schweiz-Attentaeter-schneller-stoppen/story/28008637

würde orwell heute den tagesanzeiger lesen, er würde nen herzinfarkt erleiden.

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26. Juli 2011, 01:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Ballett am Band als Burnout-Killer


Wer solche Belegschaftsverteter hat, braucht keine Unternehmerberbände mehr. :-) Sind die eigentlich alle völlig durchgeknallt?

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27. Juli 2011, 13:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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27. Juli 2011, 14:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:

Auch Hans Hartmann von der Gewerkschaft Unia befürwortet das Aufwärmen: «Aber nur, sofern es innerhalb der Arbeitszeit stattfindet und unter Mitsprache der Belegschaft gestaltet wird.»

http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/30237681

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27. Juli 2011, 14:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Beitrag Antworten mit Zitat
ratatoskr hat Folgendes geschrieben:
einig sind wir uns, in der Ablehnung „...Aha!“,
so weit wunderbar, doch wir brauchen es glasklar


Aus allem was geschah können wir die Schlüsse ziehn
Das Kapital ist die Flamme, der Faschismus das Benzin.

;-)

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27. Juli 2011, 15:51 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Antworten mit Zitat
O.B.M.F hat Folgendes geschrieben:
ratatoskr hat Folgendes geschrieben:
einig sind wir uns, in der Ablehnung „...Aha!“,
so weit wunderbar, doch wir brauchen es glasklar


Aus allem was geschah können wir die Schlüsse ziehn
Das Kapital ist die Flamme, der Faschismus das Benzin.

;-)


Auch wenn ich nicht jede Zeile unterschreiben würde - ist halt einfach ne geile Band: Sprechgesang, alte Schule!!

P.S. Alle Macht den Räten, denn die Räte kommen wieder ;-)

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27. Juli 2011, 15:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Demnächst auch bei Ihnen zu Hause... Antworten mit Zitat
Savo hat Folgendes geschrieben:

würde orwell heute den tagesanzeiger lesen, er würde nen herzinfarkt erleiden.


Allerdings!
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wohnungen-verwanzen-Telefone-abhoeren/story/28586597

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27. Juli 2011, 16:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Beitrag Antworten mit Zitat
"Get your ass in line" (Boehner zur Tea Party)

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27. Juli 2011, 16:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Kritik muss vor allem konstruktiv sein! Antworten mit Zitat
Zitat:
Das Eingreifen der Polizei sei nachvollziehbar, heisst es von seiten der Reitschule. Dennoch müsse sich die Polizei überlegen, «ob der Einsatz nicht verhältnismässiger und überlegter gestaltet hätte werden können.»


http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Polizei-loest-Strassensperre-bei-Reitschule-mit-Gummischrot-auf/story/20012988

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31. Juli 2011, 15:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Doch eine Brücke, die eine Milliarde Dollar kostet, schafft 18'000 dringend benötigte Arbeitsplätze – selbst eine Brücke nach nirgendwo.


löpfe im tagi. ein experte, wirklich!

würden keynesianer eigentlich auch luxusvillen für alle befürworten? wär ja irgendwie chilliger als brücken ins nirgendwo...

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02. August 2011, 19:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Der Kommunismus wird sein (unter anderem)
ein Aspirin von der Größe der Sonne.


Roque Dalton, gefunden bei: http://ofenschlot.blogsport.de/2011/07/30/die-kommunistische-hypothese-2/

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05. August 2011, 14:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
proletarische revolution: aufgeschoben ist nicht aufgehoben!


fart

das ist doch mal noch ein trost. und sorry das zitat ist von mir :D

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09. August 2011, 15:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Natürlich, Jugendliche waren schon immer mühsam. Früher hat man sie in Kriege oder in die Kolonien geschickt. Heute müssen wir neue Formen finden, wie wir mit ihnen umgehen.
Allan Guggenbühl http://www.20min.ch/news/dossier/jugendgewalt/story/Taetern-fehlt-Platz-in-der-Gesellschaft-14080738

Bei solchen Aussagen entwickelt sich der Frontallappen meines Gehirns zurück!

Ach, übrigens: http://www.20min.ch/news/zuerich/story/29541185
Seinen Sohn hätt er womöglich auch besser in den Krieg oder in die Kolonien geschickt.

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14. August 2011, 15:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Die grosse Freiheit Antworten mit Zitat
Zitat:
Libyen muss sich bewusst sein, dass es in nächster Zeit nicht auf Rosen gebettet sein wird. Wir haben viele Herausforderungen vor uns und viel Verantwortung zu tragen. Ich appelliere an alle Libyerinnen und Libyer: Übt euch in Zurückhaltung, respektiert und beschützt privates und öffentliches Eigentum

Mustafa Abdel Jalil, Vorsitzender des nationalen Übergangsrates der Libyschen Rebellen

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22. August 2011, 14:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Aus einem Interview mit Nate57

Zitat:
rap.de: Du scheinst dich wirklich sehr für Politik zu interessieren. Meinst du, dass das wichtig ist? Sollte Rap politisch sein?

Nate57: So ist Rap entstanden. Für mich ist es wichtig, weil ich mich ja auch persönlich damit beschäftige. Und es muss jetzt nicht für jeden wichtig sein, aber ich find's cool, ich würde es cooler finden, wenn es in Deutschland mehr davon gibt. Weil die denken alle “Och, ist ja gar nicht so schlimm hier“. Ich stecke doch in meiner Haut, und ich fühle das. Ich versuche, das mit meiner Musik zu erreichen, dass die Leute sich in mich hineinversetzen können. Und dann auch mein Umfeld sehen. Und Immigranten in Deutschland geht’s nicht so gut. Auch Deutschen in der Unterschicht geht es nicht so prickelnd. Das sehe ich. Wobei "Schicht" ein total behindertes Wort ist. Die haben uns ja diesen Titel gegeben. Unterschicht, die die da unten verweilen (grinst). Aber im Ernst: Mensch ist Mensch, und die entschieden das durch die Macht, die sie durch's Geld bekommen. Das entscheidet dann, in welcher Klasse du bist. Es gibt Leute, die sagen, es gibt keine Klassengesellschaft mehr. Ich sage: Das gibt’s noch. Klar, die hat nichts mehr mit Rassen zutun, und Deutschland ist auch ein Land, das nicht mehr so rassistisch ist wie früher, aber es ist trotzdem, immer noch die gleiche Scheiße mit "Hast du was, bist du was, hast du nichts, bist du nichts".


Ich liebe diesen Jungen

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25. August 2011, 16:51 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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aus einem buch (ihr dürft erraten von wem und was und so) und es geht um tipps zum verfassen von texten:

Zitat:

"Schreib nie einen Roman aus der Perspektive einer Türklinke!"
"Fremdwörter heissen so, weil sie den meisten Lesern fremd sind!"
"Steck nur so viele Wörter in einen Satz, wie wirklich reingehören."
"Wenn ein Punkt eine Mauer ist, dann ist ein Doppelpunkt eine Tür."
"Das Beiwort ist der natürliche Feind des Hauptwortes."
"Wenn du betrunken schreibst, dann lies dir den Text nüchtern noch mal durch, bevor du ihn in Druck gibst."
"Schreib nur mit Quecksilber, das garantiert den Erzählfluss."
"Fussnoten sind wie die Bücher im untersten Regal. Die guckt sich keiner gerne an, weil er sich bücken muss."
"In einem einzigen Satz sollten nicht mehr als eine Million Ameisen vorkommen, es sei denn, es handelt sich um ein wissenschaftliches Werk über Ameisen."
"Auf Bütten schreiben sich Sonette am besten, Novellen dagegen auf Pergamentpapier."
"Hol nach jedem dritten Satz einmal tief Luft."
"Gruselgeschichten schreibt man am besten mit einem kalten Waschlappen im Genick."
"Wenn dich einer deiner Sätze an den Rüssel eines Elefanten erinnert, der versucht, eine Erdnuss aufzuheben, dann solltest du ihn überdenken."
"Bei einem Dichter klauen ist Diebstahl, bei vielen Dichtern klauen ist Recherche."
"Dicke Bücher sind deswegen dick, weil der Autor nicht die Zeit hatte, sich kurz zu fassen."


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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
31. August 2011, 19:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
minino
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Keine Ahnung von wem, aber hat paar gute drunter.

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Nein, nein, wir wollen nicht eure Welt, wir wollen nicht eure Macht, und wir wollen nicht euer Geld,
wir wollen nichts von eurem ganzen Schwindel hören, wir wollen euren Schwindel zerstören!
31. August 2011, 20:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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fräulein else, schau mal in terry pratchett rein, falls du den noch nicht kennst!



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31. August 2011, 21:51 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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und dann nochmal ein passenderes zitat, aus dem selben buch, welches übrigens von walter moers geschrieben wurde und "die stadt der träumenden bücher" heisst
Zitat:
"Das Problem ist: Um Geld zu verdienen - viel Geld! -, brauchen wir keine grandiose, makellose Literatur. Was wir brauchen, ist Mittelmass. rmasch, Schrott, Massenware. Mehr und immer mehr. Immer dickere, nichtssagendere Bücher. Was zählt, ist das verkaufte Papier. Und nicht die Worte, die darauf stehen."


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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
04. September 2011, 18:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Zitat:
Ich wähle wieder CDU!

13. September 2011 - 13:07

Und ich bin stolz darauf. Nur mit der CDU fährt das Land schneller an die Wand. Und nur dann können wir auf ein besseres System hoffen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.


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13. September 2011, 12:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Zitat:
"Deutschland wird am Hindukusch verteidigt". Der Satz heisst übrigens bei den Taliban: "Afghanistan wird im Sauerland verteidigt".


Oberst Sanftleben (Georg Schramm)

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15. September 2011, 19:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Beitrag Antworten mit Zitat
Derselbe: «Die Achillessehne der Kriegsführung ist das Weichziel Mensch.»

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Power to the Pöbel!
15. September 2011, 22:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Zitat:
Geht die Weltrevolution von diesen Leuten aus, so brauchen sich die Grosskapitalisten nicht allzusehr zu fürchten.

Rico Bandle, Weltwoche

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18. September 2011, 18:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
welche leute meint er da? die weltwoche-journis haben ja nicht ernsthaft das gefühl, die kommenden aufstände unbeschadet durchstehen zu können, oder?

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18. September 2011, 21:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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auf indymedia diesen netten kommentar zu den riots vom wochenende und den linken spiessern aka "kritiker" gefunden:

Zitat:
so hättet ihr linken es gerne, schuld am aufstieg der rechten sei also die "propaganda der tat". so seid ihr es nicht, die schuld sind am permanenten rechtsrutsch. sehr schön, dann könnt ihr sicherlich schön weiterschlafen ohne schlechtes gewissen.
wie oft haben wir mitgemacht bei euern bewilligten demos, haben das fussvolk gestellt, uns vom staatschutz abfotografieren lassen, für nichts. mediale aufmerksamkeit gleich null, svp-themen dominierten weiterhin die zeitungsspalten und z'nüni-diskussionen, und der nationalkonservatismus feierte weiter fröhlich sein comeback.
achja, eure rotgrüne mehrheit in den städten, betreiben realopolitik, dass es bürgerlicher nicht mehr geht.
und jetzt, wo die jugend rebelliert, schreibt ihr spalterischen dünnschiss, statt, dass ihr mithelft bei umschmeissen von bullenautos.
wenn ihr angst habt ok. aber wenn ihr den aktiven widerstand schlecht redet, fuck off, dann steht ihr nicht auf unserer seite.

ps:
das gelaber von bern: ich kann dir nur sagen, auch bern wird burnen, genauso basel, lausanne, genf und überall wo die jugend mit der arroganz von uniformierten ordnungshütern konfrontiert ist. das fass ist voll!


by the way: bei aller gebotenen vorsicht in zeiten wie diesen - wie schätzt ihr diese häufung von riots ein? ich gehe von einer qualitativen und quantitativen steigerung aus, die mindestens an die 80er rankommt...

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19. September 2011, 10:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Würd mich auch wunder nehmen Savo. Wenn das stimmt, was z.T. in den Medien steht, dass da nicht einfach nur die üblichen Verdächtigen am Werk waren letzten Samstag Nacht, dann hat das vielleicht tatsächlich eine neue Qualität.

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19. September 2011, 11:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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bei mir steht eher das gegenteil, die üblichen verdächtigen seien das gewesen... link?

Zitat:
«Ein Leben kann doch nicht in einem Grossraumbüro stattfinden, es müsste da eine Belohnung geben, habt ihr gedacht. Und dann kommt da: nichts.»


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Zuletzt bearbeitet von Käptn Kiff am 19. September 2011, 13:14, insgesamt einmal bearbeitet
19. September 2011, 12:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Keine Ahnung mehr. Habe ich gestern in irgendwelchen Berichten gelesen. De Polizei sei es sehr schwer gefallen, "die Richtigen" zu erwischen, weil die übergänge recht fliessend waren am Samstag.

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19. September 2011, 12:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Savo hat Folgendes geschrieben:
welche leute meint er da? die weltwoche-journis haben ja nicht ernsthaft das gefühl, die kommenden aufstände unbeschadet durchstehen zu können, oder?


Leute die spätabends im Infoladen über ausgepackte Männerglieder reden, statt die Weltrevolution zu lesen und zumindest den Weltwocheschreiberling und seinen Fotografen zu bemerken ;-)

Aus dem Artikel: http://www.reitschule.ch/reitschule/mediengruppe/Medienspiegel/11-09-15-weltwoche-widerstandsnest.pdf

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19. September 2011, 13:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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ich gehe von beidem aus. eine neue quantität habe ich real erlebt. die um die 2000 partygänger vorletzten samstag am bellevue, welche mit der nackten und harten realität konfrontiert wurden, sprechen für sich. 2000 unorganisierte betrunkene zwar, aber eine quantität braucht ja nicht mehr zu sein als eine grosse zahl. die neue qualität erlebten wir vergangenen samstag sowohl am nachmittag, an einer klar von den 'üblichen verdächtigen' organisierten politveranstaltung, welche sich über ziemlich grosse teilnehmerzahl erfreuen konnte, und inhaltlich schlicht standhielt. und dann, später am abend, zwar weniger menschen als die woche zuvor, jedoch klar anders vorbereitet. weniger betrunkene, fast keine druffe leute (von denen gab's am bellevue mehr als genug) dafür umso mehr parate, die sich spontan in grüppchen gegen die staatsgewalt auflehnten. die sogenannten 'gaffer' waren wohl meist unerfahrene junge, einige schickgemacht für den ausgang, die angesichts des massiven gewalt- und waffeneinsatzes kaum ihre gesundheit auf's spiel setzen wollten. wäre es aber organisierter zur sache gegangen, hätten sich die meisten dieser 'gaffer' wohl zum aufständischen volk gesellt.

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
19. September 2011, 16:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Zitat:
ich gehe von einer qualitativen und quantitativen steigerung aus, die mindestens an die 80er rankommt...


Ich halte das ehrlich gesagt für ein Strohfeuer.
Lasse mich aber gerne von der Realität eines besseren belehren.

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Power to the Pöbel!
19. September 2011, 18:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Zitat:
Das bürgerliche Bewusstsein lebt in solchen Momenten sozusagen "von der Hand in den Mund". Die haben längst keinen perspektivischen Blick mehr. Es sind alles nur noch Feuerwehrübungen und der Buhmann wird derjenige sein, der als letztes am Tatort gesichtet wurde.


O.B.M.F auf diesem forum

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
23. September 2011, 23:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Behemoth



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Muoit hat Folgendes geschrieben:

Ich halte das ehrlich gesagt für ein Strohfeuer.
Lasse mich aber gerne von der Realität eines besseren belehren.

Dann muss der Versuch sein Brennmaterial nachzulegen...

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"ihr aber werdet die soziale Frage wissenschaftlich lösen, d.h. mit euerm grossen Maule. Der brutalen Herrschaft gegenüber seid ihr fein, d.h. ihr seid selber mehr oder weniger Bourgeois. Nur weiter, ihr anständigen Leute, die soziale Frage aber wird brutal gelöst werden; der Racheruf der Unterdrückten wird brutal ertönen" - Der Communist, N°17, 1893
27. September 2011, 19:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Zitat:
Unter den Philistern hier bewirkt die Krisis stark aufs Trinken, niemand kann es zu Hause allein mit der Familie und den Sorgen aushalten, die Klubs beleben sich und die Konsumtion von Likör wächst stark. Je tiefer einer drin sitzt, desto gewaltsamer strebt er, sich aufzuheitern. Am nächsten Morgen ist er dann das schlagendste Exempel von moralischem und physischen Katzenjammer. In Manchester sind dieser Tage schon 8-9 Fabrikanten gepurzelt.

(Jenny Marx zur Krise 1857)

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Power to the Pöbel!
06. Oktober 2011, 18:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Zitat:
hier bewirkt die Krisis stark aufs Trinken, niemand kann es zu Hause allein mit der Familie und den Sorgen aushalten, die Klubs beleben sich und die Konsumtion von Likör wächst stark. Je tiefer einer drin sitzt, desto gewaltsamer strebt er, sich aufzuheitern. Am nächsten Morgen ist er dann das schlagendste Exempel von moralischem und physischen Katzenjammer.


ha,ha, woher kennt die mich bloss? ;-)

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Das ist die Verrücktheit einer Gesellschaft, die sich von einem Sachzwang bestimmen lässt, der nur existiert, weil ihn die einen selbst praktizieren und die anderen sich ihn aufherrschen lassen.
06. Oktober 2011, 22:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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was meint die jenny denn mit 'gepurzelt'?

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07. Oktober 2011, 14:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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fräulein else hat Folgendes geschrieben:
was meint die jenny denn mit 'gepurzelt'?


Ich dachte an dies:


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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
08. Oktober 2011, 11:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Raskolnikow



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http://www.zeit.de/2011/41/Interview-Godard/komplettansicht

Zitat:
Wenn man an Freud oder Bergson denkt und dann auf jemanden stößt wie Slo..., wie heißt er doch? Diesen Sloterdijk. Er kann nicht schreiben, was ihn aber nicht davon abhält, ein Buch nach dem anderen zu publizieren.



muhaha

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A slave is one who waits for someone to come and free him. - Ezra Pound
09. Oktober 2011, 12:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Zitat:
Die Ikur soll die Leute, die sie als Hitzköpfe bezeichnet, dazu bringen, dass sie sich selbst anzeigen. Das wäre ein klarer Kulturwandel.

Reto Nause, Sicherheitsdirektor.
http://www.derbund.ch/bern/Ich-befuerchte-dass-die-Reitschule-das-politische-Klima-falsch-einschaetzt/story/26180690

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01. November 2011, 14:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Zitat:
Ja, bei Schweizern, da ist das Gesetz plötzlich hart. Sonst aber gibt es immer nur bedingt.

Kommentar im Bund von Walti Maurer zur Verurteilung von Andi: http://www.derbund.ch/panorama/leute/Stauffacher-muss-17-Monate-ins-Gefaengnis/story/11145757

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08. November 2011, 17:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Red_Eyes



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Zitat:
Wildtiere gehören der Allgemeinheit, nicht nur den Jägern!


Vom Verein zum Schutze der bedrohten Wildtiere in ihrer Abstimmungs-Werbung.

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Und wenn die Welt untergeht, werd ich sagen: «Ich war es nicht. Es war der Typ hinter mir.»
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«Das Leben ist ohne den Tod nicht auszuhalten, die Welt ohne Weltuntergang ein Alptraum.»
---
Scheiss auf Facebook! Ich hab ne Staatsschutzakte…
09. November 2011, 09:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
tifo
Riesiges Glied


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Jäger beanspruchen in den aller seltensten Fälle geschossenes Wild für sich. Ausserdem dürfen sie kaum was schiessen, was ja auch in Ordnung ist.

Ferner kann jede/-r in den Wald gehen und Wildtiere gucken.

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im flyin in on the wings of destruction, with freedom in my eyes. im death from above, and everybody dies!
09. November 2011, 10:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Zitat:
Am zunehmend verzweifelten Treiben der Politiker und Ökonomen, die sich in einem Klima aberwitziger Marktfetischisierung wie überforderte Hundetrainer ausnehmen (»die Märkte müssen beruhigt werden«, »die Märkte müssen wieder Vertrauen fassen«, »gebändigt«, »an die Leine gelegt« und »auf ihren Platz verwiesen« werden), lässt sich ablesen, wie wenig sie Herr der Lage sind.


http://www.kosmoprolet.org/editorial-3

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26. November 2011, 21:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Zitat:

Ich brauche eigentlich eine Milliarde Franken, für den Anfang würden aber 400'000 Franken reichen.



Rentner-Bankräuber zu Bankmitarbeiter:
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Bankraub-ohne-Schuhe--dafuer-mit-Pfanne/story/11357792



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07. Dezember 2011, 14:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Wenn die Linke die bessere Bürgerliche sein soll... Antworten mit Zitat
Zitat:
In dieser Situation müssen die Linken einfach zu Bürgern, zu Citoyennes werden und an die Verantwortung der Politik für die ganze Gesellschaft erinnern. Die Linke muss muss die lebenswichtigen Bereiche der Gesellschaft mit den Grundwerten der Aufklärung (wieder)besetzen: Freiheit, Gleichberechtigung, Solidarität. Dieser Prozess hat in den USA gerade begonnen.


http://www.woz.ch/artikel/2011/nr49/thema/21517.html

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08. Dezember 2011, 17:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Beitrag Re: Wenn die Linke die bessere Bürgerliche sein soll... Antworten mit Zitat
ratatoskr hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
In dieser Situation müssen die Linken einfach zu Bürgern, zu Citoyennes werden und an die Verantwortung der Politik für die ganze Gesellschaft erinnern. Die Linke muss muss die lebenswichtigen Bereiche der Gesellschaft mit den Grundwerten der Aufklärung (wieder)besetzen: Freiheit, Gleichberechtigung, Solidarität. Dieser Prozess hat in den USA gerade begonnen.


http://www.woz.ch/artikel/2011/nr49/thema/21517.html


Tja, da sollte man sich doch mal überlegen, ob man sich auf "die Linke" wirklich positiv beziehen soll. Irgendwie sind sie halt doch die treuesten Vertreter des ideellen Gesamtsystems. :-)

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
08. Dezember 2011, 22:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Ideologie in ihrer reinsten Form:

Zitat:
Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.


Wahlspruch eines "Headhunters".

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
13. Dezember 2011, 14:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Beitrag Antworten mit Zitat
das ist die kapitalistische kernleitideologie der ganzen esoterikszene und auch sonst des bürgerlichen bewusstseins überhaupt. sämtliche büchlein die der unbefangene bürger für sein lebensglück angedreht bekommen haben dieses motto zur essenz. sei das gute, das dir wiederfahren soll, denke positiv dann kommt das positive zu dir, oder auf volksweisheit: behandle andere so wie du behandelt werden willst.. wie man in den wald hineinruft so tönt es züruck.. usw. usf.

beispiel http://www.amazon.de/spirituelle-Lebens-Ratgeber-Einklang-Universum-handeln/dp/3778771698 davon gibt es tausende, alle mit derselben message. die spinnen, die esoteriker...

es ist schon erstaunlich, dass man gegen diese idee - sei licht, dann es werde licht - nicht mehr skeptisch ist sondern in unzähligen büchern als die quintessenz der weisheit (der esoteriker) feiert.

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argumentum ad baculum
13. Dezember 2011, 14:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Käptn Kiff hat Folgendes geschrieben:
das ist die kapitalistische kernleitideologie der ganzen esoterikszene und auch sonst des bürgerlichen bewusstseins überhaupt. sämtliche büchlein die der unbefangene bürger für sein lebensglück angedreht bekommen haben dieses motto zur essenz. sei das gute, das dir wiederfahren soll, denke positiv dann kommt das positive zu dir, oder auf volksweisheit: behandle andere so wie du behandelt werden willst.. wie man in den wald hineinruft so tönt es züruck.. usw. usf.

beispiel http://www.amazon.de/spirituelle-Lebens-Ratgeber-Einklang-Universum-handeln/dp/3778771698 davon gibt es tausende, alle mit derselben message. die spinnen, die esoteriker...

es ist schon erstaunlich, dass man gegen diese idee - sei licht, dann es werde licht - nicht mehr skeptisch ist sondern in unzähligen büchern als die quintessenz der weisheit (der esoteriker) feiert.


Meinst du nicht, dass diese Idee auch ein wenig als "Schmiermittel" für den reibungslosen Lauf des Kapitalismus dient? Wenn die Leute nicht die herrschenden Zustände für ihr Leben verantwortlich machen, sondern ihre mangelnde Positivität, sind sie viel anpassungsfähiger und flexibler (ist ja nur eine Frage der "richtigen Einstellung")...

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13. Dezember 2011, 14:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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ja aber die sorte schmiermittel, die sich die leute selbst herstellen mal im unterschied zu schmiermitteln wie dem "mehrzweckstock", also abteilung religion/selbstbetrug. es ist auch schwierig zu sagen ob das leben wirklich einfacher wird mit der "richtigen einstellung", oder ob die "richtige einstellung" nicht selbst schon das ist, der umgang mit den herrschenden zuständen auf bejahend. also so geht das nicht ab, dass einer leidet und sich dann sagt oh ich hab die falsche einstellung, sich ändert und dann ist das leiden weg. oder schon? kommt mir surreal vor. ich würde sagen die "richtige einstellung" ist schon der umgang selbst, der anders nicht vorkommt in der person.

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13. Dezember 2011, 15:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Käptn Kiff hat Folgendes geschrieben:
also so geht das nicht ab, dass einer leidet und sich dann sagt oh ich hab die falsche einstellung, sich ändert und dann ist das leiden weg. oder schon? kommt mir surreal vor.


Nee, funktionieren tuts natürlich nicht. Das Leiden geht nicht weg, aber man findet sich mit dem Leiden besser ab, weil mans rationalisiert. Ideologie halt.

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13. Dezember 2011, 15:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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Wohnort: süsch no was?!

Beitrag Antworten mit Zitat
Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Käptn Kiff hat Folgendes geschrieben:
also so geht das nicht ab, dass einer leidet und sich dann sagt oh ich hab die falsche einstellung, sich ändert und dann ist das leiden weg. oder schon? kommt mir surreal vor.


Nee, funktionieren tuts natürlich nicht. Das Leiden geht nicht weg, aber man findet sich mit dem Leiden besser ab, weil mans rationalisiert. Ideologie halt.


ich weiss nicht ob mensch durch positives denken dann nicht einfach die positiven dinge im leben ueberbewertet und die negativen halt einfach ausblendet. sozusagen selber beluegen auf sehr hohem niveau...

so alla: ooh sind die voeglein nicht niedlich (spatzen gibts ja wohl ueberall)
der macht ja nur seine arbeit.. (beim bullen der dir gerade ne busse gibt...)

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Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
13. Dezember 2011, 20:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Aus der Signatur eines Users auf einem anderen Forum:

Zitat:
An die Herrschaften von Colyton: Wenn wir nicht bald alle Dinge günstiger erhalten können als es jetzt möglich ist, müsst ihr damit rechnen, dass die Stadt bis auf die Grundmauern niedergebrannt wird; und der See wird mit Blut so vollaufen wie jetzt mit Wasser. Wir sind 452 und haben verdammt noch mal darauf einen getrunken.


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17. Dezember 2011, 02:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Pressluftpinocchio
Schraubenverdreher


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Wohnort: q3dm17

Beitrag Antworten mit Zitat
Melnitz hat Folgendes geschrieben:
(ist ja nur eine Frage der "richtigen Einstellung")...


Das stimmt!



:D alcoholic

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18. Dezember 2011, 14:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Muoit



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Zitat:
Generell muß ich bemerken, daß ich alles, was von der MG kam, für gut halte, und auf jeden Fall besser als alles andere, was zu einem Thema sonst geschrieben wurde.


Die "Nestor Machno"-Bloggerin

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Power to the Pöbel!
24. Dezember 2011, 15:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Dabei wird der Kapitalismus heute vom Talentismus abgelöst, Talente sind der entscheidende Produktionsfaktor.


Zitat:
Natürlich. Vergessen Sie auch nicht, dass ich in der Eröffnungsrede am WEF 2009 gesagt habe, dass wir uns schämen müssen. Mehr kann man nicht tun.


beide male der durchgeknallte klaus schwab im TA-interview.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Bei-den-Jungen-hat-sich-so-viel-Unzufriedenheit-aufgestaut/story/30105967

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02. Januar 2012, 11:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Zitat:
Bernerzeitung: Anfang 2010 fiel ein junger Mann unter den Schüssen eines Waadtländer Polizisten im Sévaz-Tunnel FR. Vor zwei Monaten machten zwei Banden Einbruchsversuche an der Genferseeküste. Muss man mit weiteren spektakulären Vorfällen dieser Art rechnen?

David Metaxas, Strafrechtler aus Lyon: (...) Ich konnte allerdings beobachten, wie die Arbeit der Schweizer Polizei in allen Bereichen verbessert und auf das Niveau der französischen gebracht wurde. Dazu gehören auch radikale Methoden, wie sie im Sévaz-Tunnel angewendet wurden. Früher war es besser, sich in der Schweiz festnehmen zu lassen. Das ist inzwischen überhaupt nicht mehr der Fall.


http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Fuer-die-Banden-aus-Lyon-ist-die-Schweiz-ein-Eldorado/story/11801789

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11. Januar 2012, 11:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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also alles geplant im sinne einer polizeitechnischen angleichung an das gebiet um lyon? bastards!

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
11. Januar 2012, 13:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Bastards! Da war doch mal son Punksong von Exploited...

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11. Januar 2012, 16:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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Beitrag Antworten mit Zitat
du meinst das da:


ich mein aber mehr "you killed kenny! bastards"

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11. Januar 2012, 16:52 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Ja, es täte - ausser denen - niemanden schaden! ;-)

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11. Januar 2012, 17:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Beitrag Antworten mit Zitat
«Ich sah Andrea Stauffacher. Da wollten wir kein Risiko eingehen»

Reto Nause's Antwort warum die WEF Demo eingemacht wurde.

Hier noch ein Bild von A.S. an der letzten WEF Demo:




damit sollte man eigentlich t-shirts drucken und so...

"warum hast du die hausaufgaben nicht gemacht?" "Ich sah Andrea St..."

"warum bist du nicht nicht an die sitzung gekommen?" ... ;)

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Zuletzt bearbeitet von Käptn Kiff am 24. Januar 2012, 16:04, insgesamt einmal bearbeitet
23. Januar 2012, 10:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Antworten mit Zitat
Käptn Kiff hat Folgendes geschrieben:
«Ich sah Andrea Stauffacher. Da wollten wir kein Risiko eingehen»

Reto Nause's Antwort warum die WEF Demo eingemacht wurde.


Klar, schliesslich ist die Frau ja auch ÖKO-TERRORISTIN!!

Zitat:
Er sah die Öko-Terroristin Andrea Stauffacher unter den Demonstranten (ebd).


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23. Januar 2012, 11:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Zitat:
Sie ge­hö­ren also nicht zu den über 1 000 Grup­pen und Ein­zel­per­so­nen, die an­ge­kün­digt ­haben, auch in die­sem Jahr den Na­zi­auf­marsch in Dres­den zu ver­hin­dern?

Sie irren sich. Ich halte die Be­tei­li­gung daran für rich­tig, würde aber mit einem Flyer an die Adres­se der Ge­gen­de­mons­tran­ten auf­tre­ten, der unter an­de­rem fol­gen­de rhe­to­ri­sche Fra­gen ent­hiel­te: ›Ihr wollt Dres­den na­zi­frei ma­chen? Aber wer herrscht in Dres­den, wenn es na­zi­frei ist? Wollt ihr Dres­den für die Herr­schaft der Hartz-​IV-​Ver­ar­mung von den Nazis be­frei­en? Für das Re­gime des Miet­wu­chers oder der In­fla­ti­on der Ben­zin­prei­se? Für das Re­gime der Staats­ge­walt mit Po­li­zei und Jus­tiz, über das ihr euch üb­ri­gens noch bei jeder An­ti­na­zi­de­mo selbst be­schwert? Für die Herr­schaft des Ka­pi­tals, die güns­ti­gen Aus­beu­tungs­be­din­gun­gen in den neuen Bun­des­län­dern? Für das Bil­dungs­we­sen, das die Mehr­heit des Nach­wuch­ses von wei­ter­füh­ren­der Aus­bil­dung aus­schließt? Und wer herrscht ei­gent­lich jetzt, wo Dres­den of­fen­sicht­lich erst noch von Nazis be­freit wer­den muss? Kein Na­zi-​Re­gime, son­dern: Das­sel­be de­mo­kra­tisch ein­ge­rich­te­te Hartz-​IV-​Re­gime! Der­sel­be Miet­wu­cher! Die­sel­be Po­li­zei­ge­walt! Die­sel­ben Aus­beu­tungs-​ und Aus­bil­dungs­be­din­gun­gen! Kürzt sich da nicht ir­gend­was her­aus? Und be­deu­tet das nicht, dass man Dres­den, und nicht nur Dres­den, eher von den hier tat­säch­lich herr­schen­den Re­gimes be­frei­en müss­te? Ihr baut Nazis mit euren Ge­gen­de­mons­tra­tio­nen erst so rich­tig als Thema auf und lenkt damit von den Be­schä­di­gun­gen ab, die euch das herr­schen­de Sys­tem des de­mo­kra­tisch re­gier­ten Ka­pi­ta­lis­mus be­rei­tet.‹


http://neoprene.blogsport.de/2012/02/09/freerk-huisken-der-angriff-auf-das-wir-ist-faellig/

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09. Februar 2012, 16:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Zitat:
Nach dem Lesen dieses Artikels könnte man fast meinen, der Disco-Club sei in das Auto gerast und nicht umgekehrt.


kommentar von http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Die-gefaehrlichste-Ecke-von-Zuerich/story/16868675

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13. Februar 2012, 02:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Ihre Botschaft sei wichtiger: «Wir wollen keinen Rassismus, keinen Feminismus(!), keine Homophobie.»
http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Hausbesetzer-Wir-wollen-die-Villa-sinnvoll-nutzen/story/10865558

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23. Februar 2012, 16:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Hä? Woher ist das Zitat? Hat die BZ das in der Zwischenzeit angepasst oder hast du das erfunden?

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23. Februar 2012, 17:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Muoit hat Folgendes geschrieben:
Hä? Woher ist das Zitat? Hat die BZ das in der Zwischenzeit angepasst oder hast du das erfunden?


Das stand während Stunden genau so da, die habens inzwischen geändert!

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23. Februar 2012, 17:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Lol. Da hat sich in der Redaktion wohl doch noch einer gefunden, der sich wenigestens ein klein wenig mit sogenannten linken Basics auskennt. Qualitätsjournalismus!

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Power to the Pöbel!
23. Februar 2012, 18:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Zitat:
Baaam! Es fetts Stück Theorie i dis Gsicht!

http://www.systembruch.net/index.php?option=com_eventlist&Itemid=36&func=details&did=64

elvis

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
27. Februar 2012, 00:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Red_Eyes



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Zitat:
Huus Streets?
Our Huus & Streets!

http://aufbau.org/index.php/widerstand-mainmenu-2/allgemein-mainmenu-3/1322-flugblatt-zur-binz-demo

Ist das ein Insider, ein Wortspiel oder binin ich einfach zu doof um das zu kapieren oder sollte es tatsächlich «whose streets - our streets» heissen?

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Und wenn die Welt untergeht, werd ich sagen: «Ich war es nicht. Es war der Typ hinter mir.»
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«Das Leben ist ohne den Tod nicht auszuhalten, die Welt ohne Weltuntergang ein Alptraum.»
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19. März 2012, 09:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Zitat:
Die Stärke der Gewerkschaft als Vertreterin der immanenten Arbeiterinteressen ist die Stärke der Arbeiterklasse als Mobilisierungsmasse. Die Stärke der Gewerkschaft als Ordnungsaktor ist die Schwäche der Arbeiterklasse als autonomes Subjekt.

Muoit in diesem Forum

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Das ist die Verrücktheit einer Gesellschaft, die sich von einem Sachzwang bestimmen lässt, der nur existiert, weil ihn die einen selbst praktizieren und die anderen sich ihn aufherrschen lassen.
21. März 2012, 01:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Zitat:
Jeder Kommunist ist sowohl ein Internationalist
20.03.2012 14:11
Jeder Kommunist ist sowohl ein Internationalist, sowie ein Patriot. Niemals darf er verbohrt sein und niemals darf er die Interessen des eigenen Volkes über die anderer stellen, denn der kommunistische Patriotismus ein sozialer auf gleicher Ebende und jegliche Form von Ausländerfeindlichkeit, überzogenen Nationalismus oder gar Rassismus.

Der kommunistische Patriotismus ist durchzogen von rein praktischen Interessen und von der Liebe zum Volk und daher muss er das Volk sowohl auf gewisse Missstände hinweisen, aber ebenso soll er den Patriotismus und Internationalismus vorleben, denn dieser kann enorm zu Steigerung der Produktion beitragen, denn derjenige der sein Land liebt, der wird es aus eigener Hand nach vorne bringen.


ja....

übrigens red eyes: whose streets? our house and streets.

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21. März 2012, 17:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Ich habe diesen - hmm - clownesken linkspatriotischen Beitrag auch auf Indymedia gelesen und fühlte mich spontan an Topfchopf erinnert.

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22. März 2012, 01:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Zitat:
Geld - Wertaufbewahrungsmittel? Die Neoklassik hat den Wert höchstens aufgebahrt!


sinngemäss aus der erinnerung aus einem rotpunkt-büchlein.

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argumentum ad baculum
22. März 2012, 09:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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Käptn Kiff hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Jeder Kommunist ist sowohl ein Internationalist
20.03.2012 14:11
Jeder Kommunist ist sowohl ein Internationalist, sowie ein Patriot. Niemals darf er verbohrt sein und niemals darf er die Interessen des eigenen Volkes über die anderer stellen, denn der kommunistische Patriotismus ein sozialer auf gleicher Ebende und jegliche Form von Ausländerfeindlichkeit, überzogenen Nationalismus oder gar Rassismus.

Der kommunistische Patriotismus ist durchzogen von rein praktischen Interessen und von der Liebe zum Volk und daher muss er das Volk sowohl auf gewisse Missstände hinweisen, aber ebenso soll er den Patriotismus und Internationalismus vorleben, denn dieser kann enorm zu Steigerung der Produktion beitragen, denn derjenige der sein Land liebt, der wird es aus eigener Hand nach vorne bringen.


ja....

übrigens red eyes: whose streets? our house and streets.



das ist ja richig abgefuckte kakke...

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Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
22. März 2012, 10:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Anarchosaurus Rex



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Chli was Surreales für zwüscheddure: Hend er scho mal was mit de Hand verschweisst? Au nöd? Und hend er euch debi au noni strafbar gmacht?


D Frau V. Eberhard us Gränichen weiss me: "Die Polizei schützt die kriminellen Touristen, die Asylanten, die Ausländer und die Schweizer müssen ihr Portemonnaie mit der Hand verschweissen, sonst machen sie sich strafbar."


De Link dezue :http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/03/26/Schweiz/Statistik-Die-kriminellste-Gemeinde-ist-Allaman-VD?WT.zugang=front_top4

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Levrat bei einer Ansprache vor der UBS zu Unia Gewerkschaftern: " Genossinen und Genossen wir Müssen die Banken retten"
26. März 2012, 19:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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«Montis Politik ist richtig, aber sie vermindert den Konsum.»
Ernesto Galli della Loggia auf der Tagi-Frontpage...

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04. April 2012, 10:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Käptn Kiff



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Zitat:
Realität ist das was nicht weggeht wenn man aufhört daran zu glauben


sinngemäss aus dem anonymous video

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23. April 2012, 17:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Ofenschlots Bordigismus geht mit ihm durch. Er baut einen wunderbaren Popanz auf: «Die historische Geburt linker Selbst-Sucht ist in den Ritualen der Selbstkritik zu suchen.» Aha.
Auch wenn er mit seiner «Kritik» an «Selbstbestimmung und Selbstverwaltung» recht hat, zumindest wenn man mit Selbstbestimmung die Selbstaufhebung negiert und nicht über den Horizont büergerlicher Vergesellschaftung hinauskommt, so weiss er doch nichts schlaueres, als dieser Verirrung mit Bordiga den von der «Klassenpartei geführten Klassenstaat» gegenüberzustellen. Ein Hoch auf die Kommunisierer möchte man da fast rufen!

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28. April 2012, 18:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Zitat:
Was den historischen Prozess anbelangt, der von einer vollindustriellen kapitalistischen Gesellschaft zum Sozialismus führt, haben wir ihn schon vor einem Jahrhundert beschrieben: Entstehung des Proletariats, Organisation des Proletariats zur politischen Klassenpartei, Organisation des Proletariats zur herrschenden Klasse. Erst zu diesem Zeitpunkt beginnt die Kontrolle und die Leitung der Produktion, aber nicht im Betrieb und nicht durch die Belegschaft, sondern in der Gesellschaft und durch den von der Klassenpartei geführten Klassenstaat.


jahui befehlsausgabe nun vom staat anstatt vom staat, wenn das keine gute nachricht ist.

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30. April 2012, 09:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Zitat:
Die Gewerkschaft, welche »die Arbeiter nicht als Produzenten, sondern als Lohnarbeiter« (Gramsci) organisiert


auf den punkt..

http://ofenschlot.blogsport.de/2012/05/02/nach-dem-1-mai/

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04. Mai 2012, 14:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Die KKE konnte in den griechischen Parlamentswahlen etwas zulegen. Die «Kommunistische Jugend Zürich» schliesst messerschaft:

Zitat:
Wohl spätestens ab diesem Tag hat die Kommunistische Partei Griechenlands (KKE) für jeden unabstreitbar und offensichtlich die Führungsrolle innerhalb der Arbeiterbewegung Europas inne.


Und weils so schön war, von den selben strammen Antiimps:

Zitat:
Voller Bestürzung hat die Kommunistische Jugend Kenntnis davon genommen, dass die Erkrankung des venezuelanischen Präsidenten und Genossen Hugo Chavez schwerwiegender ist als bisher angenommen und kommuniziert wurde. (...) Wir danken Kuba und den Kubanischen Ärzten für die ausgezeichnete Behandlung des Genossen Chavez.


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07. Mai 2012, 22:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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haha... und alle anderen sekten feiern jetzt syriza ;-)

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
08. Mai 2012, 00:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Für O.B.M.F.

Erstaunlicherweise zitiert Iring Fetscher – ja, der Iring Fetscher und einmal ganz unmarxologisch – Karl Marx ganz konkret zur Revolution in einem erstaunlichen Buch über einen Kongress der jugowslawischen Praxis Gruppe. Und er kritisiert den (undialektisch) materialistischen und damit leninistischen Elitegedanken mit den Worten von Marx:

«Die materialistische Lehre von der Veränderung der Umstände und der Erziehung vergisst, dass die Umstände von den Menschen verändert und der Erzieher selber erzogen werden muss. Sie muss daher die Gesellschaft in zwei Teile - von denen der eine über ihr erhaben ist - sondieren.» (Thesen über Feuerbach)

Fetscher stellt dem das gegenüber, was ich als Bedingung der Revolution behaupten würde. Wiederum übrigens mit dem guten alten Karl Marx:

«Sowohl zur massenhaften Erzeugung des kommunistischen Bewusstseins wie zur Durchsetzung der Sache selbst (ist) eine massenhafte Veränderung der Menschen nötig, die nur in einer praktischen Bewegung, in einer Revolution vor sich gehen kann; dass also die Revolution nicht nur nötig ist, weil die herrschende Klasse auf keine andere Weise gestürzt werden kann, sondern auch, weil die stürzende Klasse nur in einer Revolution dahin kommen kann, sich den ganzen alten Dreck vom Halse zu schaffen und zu einer neuen Begründung der Gesellschaft befähigt [werden kann].» (Deutsche Ideologie)

Ein schönes - ein wunderschönes - Gedicht, oder?

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11. Mai 2012, 01:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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„Alles, was der FC Bayern geworden ist, verdankt er Gerd Müller.“

– Franz Beckenbauer







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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
11. Mai 2012, 17:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Muoit



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Obs in die Kategorie «Idiot_in des Tages» besser gepasst hätte?
Ein Zitat von Theodor Adorno:

«Die Entgegnung, die ich darauf zu geben habe, ist die, daß die Gesellschaft, die vergesellschaftete Gesellschaft, eben nicht bloß ein solcher funktionaler Zusammenhang zwischen den vergesellschafteten Menschen ist, sondern daß sie wesentlich, als eine Voraussetzung, bestimmt ist durch den Tausch. Das, was Gesellschaft eigentlich zu einem Gesellschaftlichen macht, wodurch sie im spezifischen Sinn sowohl begrifflich konstituiert wird, wie auch real konstituiert wird, das ist das Tauschverhältnis, das virtuell alle Menschen, die an diesem Begriff von Gesellschaft teilhaben, zusammenschließt, und das in einem gewissen Sinne auch die Voraussetzung nachkapitalistischer Gesellschaften, wenn ich es einmal so vorsichtig jetzt ausdrücken soll, darstellt, in denen ja sicher nicht davon die Rede sein kann, daß nicht mehr getauscht wird.» (Theodor W. Adorno: Einleitung in die Soziologie, Frankfurt am Main 2003, S. 57.)

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19. Mai 2012, 03:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Etwas verrätselt findet sich ähnliches auch in der Negativen Dialektik. Auch wenns dort darum geht, dass der wirkliche freie und gerechte Tausch, den Tausch eigentlich transzendiere. Eine dialektische Meisterleistung.

«Annulierte man simpel die Maßkategorie der Vergleichbarkeit, so träten anstelle der Rationalität, die ideologisch zwar, doch auch als Versprechen dem Tauschprinzip innewohnt, unmittelbare Aneignung, Gewalt, heutzutage: nacktes Privileg von Monopolen und Cliquen. Kritik am Tauschprinzip […] will, daß das Ideal freien und gerechten Tauschs, bis heute bloß Vorwand, verwirklicht werde. Das allein transzendierte den Tausch.»

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19. Mai 2012, 03:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Von Lenin in der Kategorie "ein Satz, drei Fehler":

„Dialektik der Geschichte ist gerade die, dass […] die Umwandlung des monopolistischen Kapitalismus in den staatsmonopolistischen Kapitalismus […] die Menschheit dem Sozialismus außerordentlich nahe gebracht hat.“ (Lenin-Werke, Bd. 25, S. 370)

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19. Mai 2012, 05:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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[/img]

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29. Mai 2012, 08:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Ich lese mir grad das neulich vorgestellte Regierungsprogramm der Syriza durch. Da drin steht folgendes geschrieben:

Zitat:
Parallel werden wir Mittel für die Finanzierung des Aufschwungs sowohl aus inländischen als auch ausländischen Quellen mobilisieren.

Die inländischen Quellen umfassen: die Schaffung von Bedingungen zur Rückführung von Guthaben und die Stabilität des Finanzsystems, die Erhöhung der Mittel aus der grundlegenden Reform des Steuersystems zur entwicklungsorientierten Neuverteilung des Reichtums, die Bekämpfung der Abgabenhinterziehung, die Verwertung der Bodenschätze und Kohlenwasserstoffe, die immer noch anhängige Unterzeichnung eines bilateralen Abkommens mit der Schweiz zur Besteuerung der dort befindlichen Guthaben griechischer Bürger sowie auch die Aussetzung der Bedienung der Zinsen für einen Zeitraum, der sich aus einer Verhandlung ergeben wird.


Sollte dieses Programm international Schule machen, muss sich die Schweiz wohl tatsächlich ein neues Geschäftsmodell suchen. :-)

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
03. Juni 2012, 13:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Zitat:
09.06.12 Trommeln für den Amazonas, Zürich (...) Treffpunkt beim Landesmuseum, gemeinsamer Spaziergang zur Rathausbrücke (...) Kundgebung und Trommelkonzert mit Oficina de Percussäo, Zussamba und Deep Grove auf der Rathausbrücke (...) Nimm Deine Familie und Freunde mit, und folge dem Ruf der Trommel! Gemeinsam können wir den Amazonas für uns und kommende Generationen erhalten.

07. Juni 2012, 16:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Red_Eyes



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Savo hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
09.06.12 Trommeln für den Amazonas, Zürich (...) Treffpunkt beim Landesmuseum, gemeinsamer Spaziergang zur Rathausbrücke (...) Kundgebung und Trommelkonzert mit Oficina de Percussäo, Zussamba und Deep Grove auf der Rathausbrücke (...) Nimm Deine Familie und Freunde mit, und folge dem Ruf der Trommel! Gemeinsam können wir den Amazonas für uns und kommende Generationen erhalten.

Herrlich…

Aufruf «Nächtliches Tanzvergnügen 2.0» hat Folgendes geschrieben:
Nicht nur die Tage werden immer kürzer und kälter…

Jungs und Mädels es ist Anfang Juni und die Tage werden immer noch länger! ;)

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07. Juni 2012, 20:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wuschel



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September ist das ganze? Da ists schon wieder kalt... depro
07. Juni 2012, 21:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Zitat:
An alle, die mich unterstützen möchten mit meiner "El-Occupy"-Zeitung: XXXXXXXXX, Kontoinhaberin XXX XXX. Wer ist dabei? Ich sehe gerade, dass die Druckkosten um die 1000 Franken betragen können (vielleicht gibts da noch ein Entgegenkommen, aber es ist so oder so kein Pappenstiel). 3 Seiten müssen farbig sein. A3, 5000 Stück und wer soll das schleppen... Ich gehe morgen in die Druckerei XXX. Ich habe das Geld eigentlich nicht. Schufte wie verrückt, um im August nach Kuba zu fliegen. Und meine Schamanin schickt mir Mail und fragt, ob ich 7-Stern-Hotel möchte für die letzten Tage nach dem Kloster... Habe ihr nen Vogel gezeigt.


aktivistin von occupy zürich

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
14. Juni 2012, 16:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Zitat:
Vom Ausgang des Menschen
Dumme Sache das, als mein Bruder neulich klarstellte, daß die Fans des FC St. Pauli diesen coolen Totenkopf erst seit Anfang der 80er Jahre als inoffizielles Vereinsemblem nutzen, und uns damit klar wurde, daß Großvater überhaupt nie die coole Sau gewesen ist, für die wir ihn gehalten haben, und daß das dann wohl eher doch keine St.-Pauli-Fanmütze gewesen ist, die er da auf den Fotos immer zur Uniform getragen hat.


Aus Titanic.

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Es tut mir leid wenn ich euch störe, Leute, aber ich tanze immer den letzten Tanz der Saison. In diesem Jahr hat es mir einer verboten. Aber ich lasse mir nichts verbieten. Ich werde tanzen, und zwar mit einer wundervollen Partnerin.

Erst wenn der letzte Lappen gelöhnt, die letzte Mark verjubelt und der letzte Groschen gefallen ist, werdet Ihr merken, dass man mit Bäumen nicht bezahlen kann.
23. Juni 2012, 12:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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«Die Aufgbae der Sozialdemokratie besteht gerade auch darin, dass sie das Proletariat gegen die Disziplin aufreizt, die die Arbeit des menschlichen Gedankens duch den Rhytmus physischer Bewegung ersetzt und dass sie gegen diese tödliche und abstumpfende Disziplin in einer Armee zusammenschliesst, die Fuss an Fuss und Schulter an Schulter durch die Gemeinschaft des politischen Bewusstseins und des revolutionären Enthusiasmus verbunden ist. Eine solche Disziplin besitzt der russische Proletarier noch nicht - Fabrik und Maschine versorgen ihn mit dieser Eigenschaft weit weniger spontan als mit Berufskrankheiten. Das Regime unserer Partei kann ebensowenig ein Kasernenregime sein, wie die Fabrik Vorbild sein darf.»
(junger Trotzki)

«Die ganze Geschichte der Menschheit ist die Geschichte der Organisierung und Erziehung des kollektiven Menschen der Arbeit, zwecks Erzielung einer höheren Produktivität»
«Warum sprechen wir von Militarisierung? (...) Keine andere gesellschaftliche Organisation mit Ausnahme der Armee hat sich berechtigt gehalten, sich die Bürger in solchem Grade unterzuordnen, sie in solchem Maße von allen Seiten durch ihren Willen zu umfassen, wie dies der Staat der proletarischen Diktatur tut und zu tun sich für berechtigt hält»
«Man muss den Arbeitern sagen, wo sie sein müssen, sie umstellen und leiten wie Soldaten (...), der Zwang zur Arbeit wird seinen höchsten Grad während des Übergangs des Kapitalismus zum Sozialismus erreichen (...), die ‚Fahnenflüchtigen’ der Arbeit werden in Disziplinierungsbataillone eingeordnet oder in Konzentrationslager gesteckt werden müssen»
(alter Trotzki)

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06. Juli 2012, 17:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Zitat:
Der ursprünglichen Wortbedeutung folgend bedeutet proletarius „die Nachkommenschaft betreffend“. Abgeleitet davon erschließt sich die heutige Wortbedeutung: Das Proletariat ist die Bevölkerungsgruppe, die den Staat nur mit ihrer Nachkommenschaft trägt und nicht mit ihrem Vermögen.


hoppla! godmode

wenn google dein freund ist, dann ist wikipedia die schlaue grossmutter?

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09. Juli 2012, 22:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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http://www.sueddeutsche.de/politik/thueringer-verfassungsschutz-im-nsu-skandal-es-war-dunkel-ausserdem-war-ich-betrunken-1.1407991

aus dem NSU-untersuchungsausschuss: (keine satire!)

Norbert W., ein heute pensionierter Geheimdienstler, der seinerzeit in der Abteilung "Werbung und Forschung" des Landesamts tätig war, wird wie folgt zitiert:

"Der Roewer sollte mal aus dem Amt gedrängt werden. Dafür wurde ein Dossier angefordert. Dazu kam es aber nicht. Die Person ist kurzfristig nach einem Urlaub verstorben."

"Skinheads anzuwerben war eine absolute Katastrophe, die besaufen sich und können sich dann an nichts mehr erinnern."

Im Anschluss an Norbert W. sprach Karl Friedrich Schrader, einst Referatsleiter in der Abteilung für Rechtsextremismus.

"Roewer ist in der sechsten Etage der Verfassungsschutzbehörde einmal Fahrrad gefahren. Auf die Frage, warum er das macht, antwortete er, er müsse neue Observationsfahrräder testen für die Observationskräfte."

"Einmal kam ich in Roewers Dienstzimmer, da standen drei Tische aneinander, mit Kerzen, Käse, Wein und sechs bis sieben Damen drumherum. Man wusste gar nicht, mit welcher er zuerst zu Gange ist. Ich sollte ihm in deren Anwesenheit geheime Dinge erzählen."

"Im Sommer lief Roewer immer barfuß durchs Amt. Dann lagen seine schwarzen Füße auf dem Schreibtisch, während wir uns in seinem Büro besprachen."

"Leider wurde das Referat 1998 von Roewer aufgelöst, so wie er das immer selbstherrlich machte. Immer dann, wenn er mit dem Referatsleiter Ärger hatte, hat er das Referat aufgelöst. Und das war dann so."



"Roewer hatte eine eigene Quelle, die keiner kannte, die hieß Günther. Alle im Amt wussten von der Quelle Günther und dass sie gut bezahlt wurde. Aber keiner kannte sie."

"Als ich einen Beschwerdebrief über die Praxis im Amt an den Innenminister schrieb, wurde ich im Anschluss mit sieben bis acht Verfahren überzogen. Man hat mich zum Amtsarzt geschickt, um meine geistige Gesundheit zu überprüfen."

"Nach Weihnachten 1999 hat mir Roewer Hausverbot erteilt. Danach war ich bis 2005 bei vollem Gehalt zu Haus. Am Anfang hab ich mich zuerst nicht so wohlgefühlt, aber nach einiger Zeit dann doch gut daran gewöhnt."

Helmut Roewer stritt die Anschuldigungen ab. Seine eigenen Aussagen sind jedoch kaum geeignet, die Behörde in ein besseres Licht zu rücken. Im Gegenteil.

"Es gab viele im Amt, die nichts konnten, und nur wenige, die fortgebildet werden konnten. Ich galt als Spitzenkraft auf dem Gebiet Verfassungsschutz."

"Einmal musste ich disziplinarrechtlich einschreiten, da hatte einer meiner Mitarbeiter volltrunken einen Dienstwagen zu Schrott gefahren. Hinter der freundlichen Fassade steckt nicht immer Kompetenz."

"Es waren 50 Leute im Landesamt für Verfassungsschutz, von den 50 hatte keiner eine richtige Ausbildung. Meine Vorgesetzten waren der Meinung, ich sollte das machen. Sie haben mich exzellent beurteilt."

"Es wurde aus unserem Amt versehentlich mal ein Fax an die Grünen verschickt, mit einer Personenliste von PDS-Abgeordneten. Das Fax sollte eigentlich an die CDU gehen und war aber gar nicht autorisiert. Ein Mitarbeiter hat das ohne Absprache mit mir gemacht. Ich war da im Urlaub."

(Auf die Frage, wie er Verfassungsschutz-Präsident wurde:) "Es war an einem Tag nachts um 23 Uhr, da brachte mir eine unbekannte Person eine Ernennungsurkunde vorbei, in einem gelben Umschlag. Es war dunkel, ich konnte sie nicht erkennen. Ich war außerdem betrunken. Am Morgen fand ich den Umschlag jedenfalls noch in meiner Jacke."

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11. Juli 2012, 00:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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11. Juli 2012, 07:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Zitat:
Ich würde ­sagen: Kapitalismus ist die schlechtestmögliche Weise, den Kommunismus zu organisieren.
David Graeber

http://jungle-world.com/artikel/2012/28/45865.html

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18. Juli 2012, 11:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Zitat:
Es ist schwer, sich eine komplexe Weltgesellschaft vorzustellen, in der bestimmte unterschiedliche Werte oder Arbeitsleistungen nicht über Geld miteinander vermittelt werden


Zitat:
Es ist sehr abstrakt, zu sagen, dass die natürlichen Ressourcen und unsere Bedürfnisse unvermittelt zusammengehen und dass es keine Mittlerinstanz mehr zu geben braucht, die ein einsichtiges, planbares Verhältnis zwischen beiden herstellt.


anarchistische / bürgerliche defintion von geld: mittel die masslosigkeit einzudämmen. stupid

aber richtig:

Zitat:
Diese Leute (Occupy) waren auf einmal mit einer Gewalt konfrontiert, die von einer Regierung ausging, der gegenüber sie sich als loyal verstehen. Die Reaktion darauf war Panik. Eine Panik, die sich aber nach innen, gegen »Occupy« selber richtete. Auf einmal gab es innerhalb der Bewegung die Frage, ob wir die Gewalt nicht provoziert hätten, ob ein paar zerschlagene Schaufensterscheiben auf einer Demonstration nicht der eigentliche Aus­löser der Repressalien wären. So konnten diese Leute ihre Loyalität gegenüber der Regierung bewahren und sich trotzdem als Teil von »Occupy« verstehen – als der friedfertige, liberale, rundum gute Flügel.


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Zitat:
«Mehr Arbeit ohne Lohnausgleich wirkt sich negativ auf die Moral aus» (...) «Die Effekte einer Verlängerung der Arbeitszeit und einer gesunkenen Motivation heben sich gegenseitig auf.»


Personalexperte Beckmann zur 45-Stundenwoche in 20 Minuten

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31. Juli 2012, 11:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Karl Marx über die proletarische Revolution:

Zitat:
Proletarische Revolutionen dagegen, [...] kritisieren beständig sich selbst, unterbrechen sich fortwährend in ihrem eignen Lauf, kommen auf das scheinbar Vollbrachte zurück, um es wieder von neuem anzufangen, verhöhnen grausam-gründlich die Halbheiten, Schwächen und Erbärmlichkeiten ihrer ersten Versuche, scheinen ihren Gegner nur niederzuwerfen, damit er neue Kräfte aus der Erde sauge und sich riesenhafter ihnen gegenüber wieder aufrichte, schrecken stets von neuem zurück vor der unbestimmten Ungeheuerlichkeit ihrer eigenen Zwecke, bis die Situation geschaffen ist, die jede Umkehr unmöglich macht, und die Verhältnisse selbst rufen

Hic Rhodus, hic salta!
Hier ist die Rose, hier tanze!

(aus: MEW 8, Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte, S. 118)


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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
05. August 2012, 17:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Zitat:
Die Hanfanlage ist da! Sie ist nur unsichtbar wegen der gleichen anarchistischen Tarnkappentechnologie, die auch die 30-40 gewaltbereiten Autonomen beim Polizeieinsatz vom letzten September vom Videomaterial hat verschwinden lassen

Frederick Zurbrüggen in einem Bundkommentar zur heutigen Reitschulrazzia: http://www.derbund.ch/bern/stadt/Polizei-findet-keinen-Hanf-in-der-Reitschule/story/11104665

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Das ist die Verrücktheit einer Gesellschaft, die sich von einem Sachzwang bestimmen lässt, der nur existiert, weil ihn die einen selbst praktizieren und die anderen sich ihn aufherrschen lassen.
14. August 2012, 17:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Aus der Kategorie linkskommunistische Marx-Zitate:

Zitat:
Während also die entlaufenden Leibeignen nur ihre bereits vorhandenen Existenzbedingungen frei entwickeln und zur Geltung bringen wollten und daher in letzter Instanz nur bis zur freien Arbeit kamen, müssen die Proletarier, um persönlich zur Geltung zu kommen, ihre eigne bisherige Existenzbedingung, die zugleich die der ganzen bisherigen Gesellschaft ist, die Arbeit, aufheben. Sie befinden sich daher auch im direkten Gegensatz zu der Form, in der die Individuen der Gesellschaft sich bisher einen Gesamtausdruck gaben, zum Staat, und müssen den Staat stürzen, um ihre Persönlichkeit durchzusetzen.


Karl Marx. Die Deutsche Ideologie.

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13. September 2012, 23:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Gewissermassen ist man ja als vernünftiger Mensch immer wieder auf die Alternative verwiesen entweder seinen Pfefferspray auszupacken oder die Scheisse runterzuschlucken und zu Hause in ein Forum zu schreiben, das man eigentlich auch nicht als Entschädigung für ein verpasstes Leben akzeptieren will. Dennoch ein Zitat aus einam alten und etwas bananigen Lucky Luke: «Rache ist das einzige Vergnügen in meinem Leben. Eine echte Leidenschaft! Schon als kleiner Junge rächte ich mich auf den Rändern meiner Schulhefte». Oder wie der alte Kalle Marx mal meinte: «Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen, die materielle Gewalt muss gestürzt werden durch materielle Gewalt, allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift.» So Genossen: Macht alles kaputt! Ohne Rücksicht!

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09. Dezember 2012, 03:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Zitat:
Die marxistisch-leninistisch-trotzkistischen Gruppen, die eine revolutionäre Umformung der Gesellschaft anstreben, weisen ein hohes
Ideologie-Niveau auf.

Österreichisches Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung
http://www.bmi.gv.at/cms/cs03documentsbmi/1155.pdf

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Das ist die Verrücktheit einer Gesellschaft, die sich von einem Sachzwang bestimmen lässt, der nur existiert, weil ihn die einen selbst praktizieren und die anderen sich ihn aufherrschen lassen.
20. Dezember 2012, 16:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Zum Thema freie Lohnarbeit (als das sie von allerhand Wertkritikern gerne erklärt wird):

«Wir sahen ferner: das Kapital - und der Kapitalist ist nur das personifizierte Kapital, fungiert im Produktionsprozeß nur als Träger des Kapitals -, also das Kapital pumpt in dem ihm entsprechenden gesellschaftlichen Produktionsprozeß ein bestimmtes Quantum Mehrarbeit aus den unmittelbaren Produzenten oder Arbeitern heraus, Mehrarbeit, die jenes ohne Äquivalent erhält und die ihrem Wesen nach immer Zwangsarbeit bleibt, wie sehr sie auch als das Resultat freier kontraktlicher Übereinkunft erscheinen mag.» (Karl Marx; Das Kapital Bd. 3; Seite 827)

Marx der alte Dialektiker:

«Das Geheimnis, weshalb diese Produkte der Zersetzung des Warenwerts beständig als die Voraussetzungen der Wertbildung selbst erscheinen, ist einfach dies, daß die kapitalistische Produktionsweise, wie jede andre, nicht nur beständig das materielle Produkt reproduziert, sondern die gesellschaftlichen ökonomischen Verhältnisse, die ökonomischen Formbestimmtheiten seiner Bildung. Ihr Resultat erscheint daher ebenso beständig als ihr vorausgesetzt, wie ihre Voraussetzungen als ihre Resultate erscheinen. Und es ist diese beständige Reproduktion derselben Verhältnisse, welche der einzelne Kapitalist als selbstverständlich, als unbezweifelbare Tatsache antizipiert. (...) Die bestimmte Gestalt, worin sich die Wertteile [Arbeitslohn, Profit und Grundrente] gegenübertreten, ist vorausgesetzt, weil sie beständig reproduziert wird, und sie wird beständig reproduziert, weil sie beständig vorausgesetzt ist.» (Karl Marx; Das Kapital Bd. 3; Seite 879)

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21. Dezember 2012, 03:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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