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Die Welt der Reichen

 
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Die Welt der Reichen
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O.B.M.F



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Beitrag Die Welt der Reichen Antworten mit Zitat
Hier geklaut: http://www.woz.ch/artikel/2007/nr48/wirtschaft/15688.html

Tellerwäscher?
Interview: Johannes Wartenweiler


Fragen, die man sich auch noch stellen sollte, wenn man die alljährliche Hitparade der Reichsten in der Schweiz studiert.

WOZ: Sarah Schilliger, Sie sind Reich­tumsforscherin. Sind Sie reich?


Sarah Schilliger: Für den französi­schen Soziologen Pierre Bourdieu umfasst Reichtum verschiedene Elemente: das ökonomische Kapital, das kulturelle Kapital - die Bildung - und das soziale Kapital - die sozialen Netze. Mit einem Universitätsabschluss verfüge ich über ein gewisses kulturelles Kapital - ökonomisch betrachtet bin ich bestimmt nicht reich.

Warum betreiben Sie Reichtumsforschung?

In der Soziologie gehen viele davon aus, dass es keine Klassen mehr gibt, insbesondere keine herrschende Klasse. Zudem ist die Behauptung im Trend, dass wir in einer Gesellschaft leben, die die Besten mit den Spitzenrängen in der gesellschaftlichen Hierarchie belohnt. Entsprechend erachten viele die Erforschung der «Spitze» der Gesellschaft als überflüssig. In der Ungleichheitsforschung fokussiert man vorwiegend auf den Aspekt der Armut. Aber stehen Armut und Reichtum nicht in einem direkten Zusammenhang? Gerade angesichts der zunehmend ungleichen Eigentumsverhältnisse erachte ich es als dringend notwendig, diese kleine Minderheit, die über die grosse Mehrheit an Kapital verfügt, etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Wer ist denn überhaupt reich?

Ich habe mich auf die Liste der 300 Reichsten gestützt, die die «Bilanz» jeweils vor Weihnachten publiziert. Alle, die dort aufgeführt werden, haben ein Vermögen von mindestens hundert Millionen Franken. Sie haben bedeutende Besitzanteile an den führenden Unternehmen im Bereich Industrie, Banken und Versicherungen. Daneben gibt es die Gruppe der ausländischen Superreichen, die vorwiegend wegen Steuervorteilen in der Schweiz leben - wie der Ikea-Gründer Ingvar Kamprad.

Im Jahr 1989 besassen die 300 Reichsten zusammen 86 Milliarden Franken. 2006 waren es bereits 455 Milliar­den Franken. Warum nahm der ­Besitz der Reichen in den letzten zwei ­Jahrzehnten in diesem Ausmass zu?

Das hat mit der neoliberalen Umverteilungs- und Enteignungspolitik zu tun. Mit einer Steuerpolitik, die auf die Interessen der Wohlhabenden ausgerichtet ist. Dazu gehören etwa Vorstösse zur Abschaffung der obersten Progressionsstufen und der Erbschaftssteuern für direkte Nachkommen. Zudem ist die schnelle Vermehrung ihrer Vermögen auch auf massive Gewinne auf den Finanzmärkten zurückzuführen. Während die Reichen also noch viel reicher wurden, stagnieren die Löhne der grossen Mehrheit - wie die Lohnstatistik des Bundes zeigt.

Handelt es sich beim grossen Reichtum zumeist um verdienten Besitz oder um ererbten Besitz?

Den meisten Superreichen wurde das Vermögen in den Schoss gelegt. ­Einige der reichsten Familien haben in den sogenannten Pionierjahren im 19. Jahrhundert angefangen, ihren Reichtum anzuhäufen, und sind heute schon in der dritten, vierten oder fünften Generation wohlhabend.

Wenn vererbt wird, wird auch wieder verteilt. Das ist doch auch bei grossem Reichtum so ...

Die wirklich Reichen haben in dieser Frage schon vorgesorgt. Einerseits durch Heiratspolitik, die heute allerdings nicht mehr so offensichtlich ist wie noch vor fünfzig Jahren - die Methoden haben sich verfeinert. Aber noch immer finden Menschen aus dem gleichen Milieu eher Gefallen aneinander - Bourdieu spricht von «Wahlverwandtschaften». Vor allem aber gründen vermögende Familien immer häufiger Stiftungen, um den Familienbesitz zusammenzuhalten.

Sie haben versucht, sich den Reichen in einer ethnografischen Feldforschung zu nähern. Was heisst das genau?

Die sozialen Unterschiede kann man nicht nur mit statistischen Daten einfangen. Mir schien es vielversprechender zu sein, mit einer qualitativen Forschung ans Thema heranzugehen: Ich habe mich in die Empfangshalle eines Luxushotels gesetzt und beobachtet, wie sich die Leute verhalten. Ich bin durch Villenquartiere spaziert, zum Beispiel am Suvrettahügel in St. Moritz. Ich habe mich als Journalistin - «under­cover» sozusagen - an Benefizgalas und ähnlichen Veranstaltungen eingeschlichen. Natürlich habe ich auch viel gelesen: neben den einschlägigen Wirtschaftsmagazinen auch die Klatschpresse.

Welches Erlebnis hat sie besonders beeindruckt?

Ich habe gestaunt über diesen Lebensstil. Das Ausmass des Reichtums habe ich mir vorher nicht vorstellen können. Bei einem Event in St. Moritz habe ich festgestellt, wie gut sich alle untereinander kennen. In St. Moritz fiel mir auch der Luxuskonsum auf. Wer besucht schon ein Geschäft, in dessen Schaufenster ein Collier im Wert von 120 000 Franken ausgestellt ist?

Liess man Sie die «feinen Unterschiede» auch persönlich spüren, die nach Bourdieu ein wichtiges soziales Unterscheidungsmerkmal sind?

Ja, die soziale Distanz wurde für mich sehr konkret erfahrbar. Oft fühlte ich mich fehl am Platz bei diesen gesellschaftlichen Ereignissen - wenn ich zum Beispiel etwas hilflos versuchte, Austern zu schlürfen, was ich zum ersten Mal in meinem Leben tat. Als ich am Suvretta­hügel mit Rucksack und Wanderschuhen unterwegs war, hat man mich zweimal angesprochen und gefragt, ob ich jemanden suche.

Hat Sie bei Ihren Recherchen etwas besonders abgestossen?

Wenn ich den Gesprächen zugehört habe, dann habe ich viel neoliberale Ideologie gehört. Zudem habe ich mich oft gestossen daran, wie sich beispielsweise an einer Benefizgala die Reichen als Wohltäter aufgeführt haben. Sie zelebrierten dabei ihre Werte und moralischen Qualitäten, verschafften sich nach aussen einen guten Ruf und stärkten nach innen das Gefühl, einer Gruppe von herausragenden Menschen anzugehören.

Sie haben den Suvrettahügel in St. Moritz erwähnt. Das ist für Sie offensichtlich ein Inbegriff für akkumulierten Reichtum in der Schweiz?

Ja. In der Schweiz gibt es keine expliziten «gated communities», Siedlungen mit Zugangskontrollen, wie beispielsweise in den USA. Aber es ist ähnlich. Ich habe diesen sozial exklusiven Raum als «soft enclosure» bezeichnet; die Zugangsschranken sind nicht materieller, sondern eher symbolischer Art. Viele Multimillionäre haben am Suvretta­hügel ihren Zweitwohnsitz. Mittendrin steht das traditionelle Nobelhotel Suvretta, wo man sich zur Pflege der Beziehungen trifft. Eine Investorengruppe um «Suvretta»-Besitzer Urs E. Schwarzenbach hat den Flugplatz in Samedan gekauft, der in grossen Finanzschwierigkeiten steckte, damit die Leute weiterhin mit dem Privatjet landen können. Das Milieu ist sehr international.

Wie verhält sich Reichtum zur Macht?

Die reichen Familien und Unternehmer stehen im Gravitationszentrum des Machtapparats, obwohl sie - mit wichtigen Ausnahmen wie zum Beispiel jener von Bundesrat Blocher - nicht im Parlament oder in der Regierung sitzen. Sie sind umgeben von Konzern- und Finanzeliten, also den Spezialisten der Kapitalverwertung, und von politischem Personal, das für die Wahrnehmung ihrer Interessen sorgt - in Wirtschaftsverbänden, in verschiedenen Stiftungen, Thinktanks, Universitätsräten und ausserparlamentarischen Kommissionen. Zudem üben sie direkten Einfluss auf die Massenmedien aus.

Sind alle Reichen politisch rechts?

Tendenziell schon - wobei die Ausnahme die Regel bestätigt. Einigen ist ein soziales Engagement wichtig, allerdings wollen sie selber darüber entscheiden, wo sie aktiv werden. Sie wollen möglichst wenig von ihrem Geld über Steuern umverteilen.

Welche Schlussfolgerungen und Forderungen ziehen Sie aus Ihrer Erforschung der Reichen und des Reichtums?

Wir müssen die Eigentumsverhältnisse in unserer Gesellschaft radikal infrage stellen. Die neoliberale Politik - in Wahrheit handelt es sich um einen Klassenkampf von oben - hat zu einer riesigen Ansammlung von Vermögenswerten an der Spitze geführt: 3 Prozent besitzen gleich viel wie die restlichen 97 Prozent zusammen. Es ist verrückt, wie man gleichzeitig auf die Armen losgeht und sie als Sozialschmarotzer bezeichnet.

Sind denn die Reichen Sozialschmarotzer?

Das ist ein blödes Wort. Aber sie sind unbestritten Profiteure des bestehenden Systems. Ihr Reichtum basiert auf der Arbeit der lohnabhängigen Bevölkerung.

Um Steuervergünstigungen und Steuerschlupflöcher zu stopfen, muss man politische Mehrheiten finden. Gibt es in der Gesellschaft ein kritisches Bewusstsein über den akkumulierten Reichtum?

Bei uns ist der Mythos vom Tellerwäscher, der zum Millionär aufsteigt, tief verankert. Wer es nicht nach oben schafft, ist selber schuld. Es wird ein sozialer Wettbewerb vorgegaukelt, und man glaubt, dass Reichtum durch harte Arbeit und Leistung erschaffen worden sei. Er sei also gerecht.

Das ist er nicht?

Nein, das ist er nicht. Die kleine Minderheit der Superreichen schafft es jedoch, sich den Ruf einer Leistungs­elite zu verschaffen. Sie deutet dabei Privi­legien in erworbene Qualitäten und eigene Leistungen um und ­verschleiert dadurch die realen Machtungleich­gewichte.

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
29. November 2007, 11:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
-domicella-
catdog


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Beiträge: 88

Beitrag sorry, der musste einfach sein Antworten mit Zitat

29. November 2007, 19:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
q.mar
dog day afternoon


Anmeldedatum: 16.12.2006
Beiträge: 346

Beitrag Antworten mit Zitat
habs nur überflogen, aber z.t. sehr coole statements gelesen. so z.b.

Zitat:
In der Soziologie gehen viele davon aus, dass es keine Klassen mehr gibt, insbesondere keine herrschende Klasse. Zudem ist die Behauptung im Trend, dass wir in einer Gesellschaft leben, die die Besten mit den Spitzenrängen in der gesellschaftlichen Hierarchie belohnt.


Zitat:
Die neoliberale Politik - in Wahrheit handelt es sich um einen Klassenkampf von oben


Zitat:
Bei uns ist der Mythos vom Tellerwäscher, der zum Millionär aufsteigt, tief verankert. Wer es nicht nach oben schafft, ist selber schuld. Es wird ein sozialer Wettbewerb vorgegaukelt, und man glaubt, dass Reichtum durch harte Arbeit und Leistung erschaffen worden sei. Er sei also gerecht.

Das ist er nicht?

Nein, das ist er nicht. Die kleine Minderheit der Superreichen schafft es jedoch, sich den Ruf einer Leistungs­elite zu verschaffen. Sie deutet dabei Privi­legien in erworbene Qualitäten und eigene Leistungen um und ­verschleiert dadurch die realen Machtungleich­gewichte.



und das von jemandem aus der bfs..;)

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"Ist die Konstruktion der Zukunft und das Fertigwerden für alle Zeiten nicht unsere Sache, so ist desto gewisser, was wir gegenwärtig zu vollbringen haben. Ich meine die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden, rücksichtslos sowohl in dem Sinne, dass die Kritik sich nicht vor ihren Resultaten fürchtet und ebensowenig vor dem Konflikt mit den vorhandenen Mächten."
- Marx -
29. November 2007, 19:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Beitrag Antworten mit Zitat
Ja, Frau Schilliger hat da interessantes Zeug geredet. War auch überrascht.

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29. November 2007, 19:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Beitrag Antworten mit Zitat
und ich schwelge in nostalgie... vor 6 jahren etwa hab ich auch soziologie an der uni zh studiert... und ich erinnere mich gut an das riesen-plakat "Neoliberalismus", das im gang hing.. und auch daran dass die antwort auf die frage "was ist denn das?" in keiner vorlesung vorgekommen ist und man sich selbst darum bemühen musste... offenbar ging es frau schillinger nicht viel anders als mir ^^ ob sie wohl auch nach durchkämmen der soziologie-bibliothek an marx & engels hängen blieb? party
offenbar hat sie das institut aber nicht so schnell verlassen wie ich, bis zur "feldforschung" bin ich nie gekommen xD


Zuletzt bearbeitet von Käptn Kiff am 29. November 2007, 19:28, insgesamt einmal bearbeitet
29. November 2007, 19:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
-domicella-
catdog


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Beitrag Antworten mit Zitat
"...war auch überrascht"
Wieso, ist das sonst auch sone Vorzeigesoziologin?
29. November 2007, 19:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



Anmeldedatum: 18.01.2006
Beiträge: 1218
Wohnort: Zug

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-domicella- hat Folgendes geschrieben:
"...war auch überrascht"
Wieso, ist das sonst auch sone Vorzeigesoziologin?


Nö, hab sie nur so etwas nie so explizit aussprechen gehört. Normalerweise tritt sie (oder andere aus der BFS) nur mit so Neoliberalismus- und Managerkampagnen auf.

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30. November 2007, 08:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Beiträge: 5481

Beitrag Antworten mit Zitat
Milliardäre basteln sich ihre Schweiz zurecht von Spiegel Online
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,554607,00.html

Ist zwar nicht wahnsinnig gut, aber die Zahlen sind mal wieder schön anzusehen.

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
24. Mai 2008, 10:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
minino
Admin-Dog


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Beitrag Antworten mit Zitat
Hat wirklich paar interessante Sachen drin, paar Auszüge:

Zitat:
Laut einer Uno-Studie ist der Reichtum in der Schweiz weltweit am ungleichsten verteilt. Zehn Prozent der Bevölkerung verfügen über 71 Prozent des privaten Vermögens. Damit liegt die Schweiz noch vor den zweitplazierten USA und weit vor Deutschland (Platz 14), wo das oberste Zehntel immer noch 43 Prozent des Reichtums besitzt.


Zitat:
Die SVP als größte Partei des Landes steht an der Spitze der neoliberalen Bewegung. In ihrem "Vertrag mit dem Volk" gibt sie sich überzeugt, "dass wir die Schwachen nur stärken, wenn wir die Starken nicht schwächen". Sie nennt sich "Partei des Mittelstandes", obwohl mehrere Milliardäre im Vorstand sitzen.

Immerhin hat die SVP als die frühere Bauernpartei ein Herz für Tiere. Wie der Basler Ökonomieprofessor Silvio Borner ausrechnete, kosten den Schweizer Steuerzahler drei Kühe so viel wie ein Schulkind. Die SVP buttert lieber Milliarden von Franken in die höchst defizitäre Landwirtschaft, als dass sie mit einem modernen Bildungssystem mehr Chancengleichheit ermöglichen würde.

Bildungssystem benachteiligt sozial schwache Familien

"Dass die soziale und kulturelle Herkunft in der Schweiz einen schon fast unheimlichen Einfluss auf den Schulerfolg hat, bestätigte die Pisa-Untersuchung ausdrücklich", stellt Markus Schneider fest, Autor bei der SVP-nahen "Weltwoche".

Gegenmaßnahmen werden von der SVP vehement bekämpft. "In der Folge darf sich niemand wundern, dass sich die sozialen Klassen via Schulsystem reproduzieren", sagt Schneider. Eine Studie stellte fest, dass bereits 12,9 Prozent aller Sozialhilfebezieher zwischen 18 und 28 Jahre alt sind.


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Nein, nein, wir wollen nicht eure Welt, wir wollen nicht eure Macht, und wir wollen nicht euer Geld,
wir wollen nichts von eurem ganzen Schwindel hören, wir wollen euren Schwindel zerstören!
27. Mai 2008, 21:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Beiträge: 5481

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Zitat:
Der Soziologe Ueli Mäder von der [extern] Universität Basel hat dies für die reichen Schweizer deutlich gemacht und das Leben der Superreichen mit einem Vermögen von über 100 Millionen Franken zusammen mit Sarah Schilliger und Ganga Jey Aratnam in dem Buch "Wie Reiche denken und lenken – Reichtum in der Schweiz: Geschichte, Fakten, Gespräche" (Rotpunktverlag Zürich) und auf der dazu gehörigen [extern] Website geschildert.


http://www.woz.ch/artikel/inhalt/2010/nr42/Schweiz/19931.html

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
29. Oktober 2010, 14:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
fräulein else



Anmeldedatum: 14.01.2008
Beiträge: 1032

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beim spiegel-artikel, welchen ich doch ziemlich gut finde, gefällt mir besonders der schluss:
Zitat:
Die Nicht-Millionäre wehren sich auf ihre Weise. Philipp Wüthrich sammelt Unterschriften für die Volksinitiative "Stop Offroader". "In welchem Land", sagt er und schmunzelt, "können die Bürger über die Abschaffung von Geländewagen abstimmen?"


_________________
"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
29. Oktober 2010, 21:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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