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Spanien
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Spanien
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far



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Beitrag Spanien Antworten mit Zitat
Verhaftungen, Verletzte, Tote: Transportstreik gegen Kraftstoffpreise legt Strassen, Häfen, Industrieanlagen und die Versorgung des ganzen Landes lahm. Am Donnerstag wird sich entscheiden, ob das so weitergeht... Über den Streik (nicht nur in Spanien) und die Streikenden; Chronologie....

http://de.indymedia.org/2008/06/220275.shtml

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
18. Juni 2008, 14:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Topfchopf



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Spannende Entwicklung. Interessant dazu auch die Arena-Sendung letzten Freitag über die steigenden Benzinpreise. Das Problem wird wohl noch zunehmen.

Man rechnet übrigens, dass nach 3 Tagen ohne laufenden Transport allmählich das Chaos ausbrechen würde, weil die Regale leer werden.

_________________
www.myspace.com/topfchopf

"Prinzipiell und in seiner reinen Form betrachtet, entsteht der Anarchismus ebenso wie das religiöse Sektentum dort, wo totale Kritik und totale Ohnmacht sich zueinander vermitteln und in totale Verweigerung umschlagen. Deshalb ist der Anarchismus in seinem tiefsten Wesen nicht nur sektiererisch, sondern sind die Sekten auch anarchistisch. Sektierertum, Anarchismus und Rebellion sind im Sinne ihrer notwendigen Zuordnung zueinander identisch." Leo Kofler, 1974
18. Juni 2008, 15:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Rul0r
Und0rdog


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Topfchopf hat Folgendes geschrieben:
Man rechnet übrigens, dass nach 3 Tagen ohne laufenden Transport allmählich das Chaos ausbrechen würde, weil die Regale leer werden.


Wie hiess das in der Betriebswirtschaftslehere so schön:
Just In Time Lagerhaltung. Ja nichts länger als 2 Tage im Lager stehen haben, weil das ja kostet.

Bei Streiks rächt sich das brutal

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Oh, you hate your job?
Why didn't you say so?
There's a support group for that.
It's called EVERYBODY, and they meet at the bar.
- George Carlin
18. Juni 2008, 16:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Ich schlage vor allfällige News zu Spanien hier in diesem Thread zu sammeln. Dort scheint ja grad was in Bewegung geraten zu sein.

Nach Portugal, gibts jetzt auch in Spanien Aufrufe die Demos und Proteste autonom zu organisiere, ohne Perteien und Gewerkscgaften:

http://de.indymedia.org/2011/05/307845.shtml

Wenn sich dieses Prinzip ausbreitet, könnte es noch spannend werden.

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
18. Mai 2011, 13:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Madrids Tahrirplatz. «El Pueblo unido, jamás será vencido»



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18. Mai 2011, 13:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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@obmf

offenbar wurde der artikel versteckt (was auch immer das zu bedeuten hat..) kann den jemand hier posten?

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
18. Mai 2011, 13:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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keine Ahnung was das soll. Vorher ging das noch.

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18. Mai 2011, 14:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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ich glaube die haben ralf streck mal ne weile gekickt... hier hat er den artikel auch pubpliziert:

Jugend "ohne Job, ohne Wohnung, ohne Pension und ohne Angst"
Proteste in Spanien jenseits der Gewerkschaften und der Parteien: Tausende wollen keine "Ware von Politikern und Bankern" mehr sein
18. Mai 2011, 14:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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heute abend beginnt in london ein solicamp vor der spanischen botschaft für die jugendlichen aufständischen...

die protestierenden haben ein manifest verfasst, hier die deutsche übersetzung (gefunden hier: http://www.metronaut.de/politik/das-manifest-democracia-real-ya/):

Zitat:
“Wir sind normale Menschen. Wir sind wie du: Menschen, die jeden Morgen aufstehen, um studieren zu gehen, zur Arbeit zu gehen oder einen Job zu finden, Menschen mit Familien und Freunden. Menschen, die jeden Tag hart arbeiten, um denjenigen die uns umgeben eine bessere Zukunft zu bieten.

Einige von uns bezeichnen sich als fortschrittlich, andere als konservativ. Manche von uns sind gläubig, andere wiederum nicht. Einige von uns folgen klar definierten Ideologien, manche unter uns sind unpolitisch, aber wir sind alle besorgt und wütend angesichts der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Perspektive, die sich uns um uns herum präsentiert: die Korruption unter Politikern, Geschäftsleuten und Bankern macht uns hilf- als auch sprachlos.

Und diese Situation ist mittlerweile zur Normalität geworden – tägliches Leid, ohne jegliche Hoffnung. Doch wenn wir uns zusammentun, können wir das ändern. Es ist an der Zeit, Dinge zu verändern. Zeit, miteinander eine bessere Gesellschaft aufzubauen. Deswegen treten wir eindringlich hierfür ein:

Gleichheit, Fortschritt, Solidarität, kulturelle Freiheit, Nachhaltigkeit und Entwicklung, sowie das Wohl und Glück der Menschen müssen als Prioritäten einer jeden modernen Gesellschaft gelten.

Es gibt Grundrechte, die unsere Gesellschaft gewähren muss: das Recht auf Wohnung, Arbeit, Kultur, Gesundheit, Bildung, politische Teilhabe, freie persönliche Entwicklung und das Recht auf Konsum von Gütern, die notwendig sind um ein gesundes und glückliches Leben zu führen.

In ihrem momentanen Zustand sorgen unsere Regierung und das Wirtschaftssystem nicht für diese Prioritäten, sondern stellen sogar auf vielerlei Weise ein Hindernis für menschlichen Fortschritt dar.

Die Demokratie gehört den Menschen (demos = Menschen, krátos = Regierung), wobei die Regierung aus jedem Einzelnen von uns besteht. Dennoch hört uns in Spanien der Großteil der Politiker überhaupt nicht zu. Politiker sollten unsere Stimmen in die Institutionen bringen, die politische Teilhabe von Bürgern mit Hilfe direkter Kommunikationskanäle erleichtern, um der gesamten Gesellschaft den größten Nutzen zu erbringen, sie sollten sich nicht auf unsere Kosten bereichern und deswegen vorankommen, sie sollten sich nicht nur um die Herrschaft der Wirtschaftsgroßmächte kümmern und diese durch ein Zweiparteiensystem erhalten, welches vom unerschütterlichen Akronym PP & PSOE angeführt wird.

Die Gier nach Macht und deren Beschränkung auf einige wenige Menschen bringt Ungleichheit, Spannung und Ungerechtigkeit mit sich, was wiederum zu Gewalt führt, die wir jedoch ablehnen. Das veraltete und unnatürliche Wirtschaftsmodell treibt die gesellschaftliche Maschinerie an, einer immerfort wachsenden Spirale gleich, die sich selbst vernichtet indem sie nur wenigen Menschen Reichtum bringt und den Rest in Armut stürzt. Bis zum völligen Kollaps.

Ziel und Absicht des derzeitigen Systems sind die Anhäufung von Geld, ohne dabei auf Wirtschaftlichkeit oder den Wohlstand der Gesellschaft zu achten. Ressourcen werden verschwendet, der Planet wir

Wir brauchen eine ethische Revolution. Anstatt das Geld über Menschen zu stellen, sollten wir es wieder in unsere Dienste stellen. Wir sind Menschen, keine Produkte. Ich bin kein Produkt dessen, was ich kaufe, weshalb ich es kaufe oder von wem.

Im Sinne all dieser Punkte, empöre ich mich.

Ich glaube, dass ich etwas ändern kann.

Ich glaube, dass ich helfen kann.

Ich weiß, dass wir es gemeinsam schaffen können.

Geh mit uns auf die Straße. Es ist dein Recht.


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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
18. Mai 2011, 14:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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Savo hat Folgendes geschrieben:
hier hat er den artikel auch pubpliziert:


wo?

P.S. gefunden hier

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18. Mai 2011, 14:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Tausende bei Protest gegen Sparkurs

Wir haben keine Zukunft

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18. Mai 2011, 15:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Zwei sehr gute Links zu den aktuellen Ereignissen:

http://autismuskritik.twoday.net/stories/assoziation-von-bleiernen-zeiten-und-ihrem-dahinschmelzen-10/

Aus obigem Link:

Zitat:
am heutigen mittag sieht es so aus, als ob heute und morgen ein erstes entscheidendes zeitfenster für diese bewegung dort sein könnte. in allen spanischen städten sind für den heutigen abend demonstrationen angesagt, so für den zeitraum ab 19.00 h

gleichzeitig werden immer mehr camps auf zentralen plätzen in vielen städten errichtet; das erinnert nicht zufällig - und wohl ganz bewusst - an das szenario von kairo. aus ägypten und auch tunesien sind übrigens erste solidaritätsaddressen und in ägypten wohl auch eine erste strassenaktion bezgl. spanien gemeldet worden, das kann ich z.zt. aber nicht verifizieren.

ebenfalls stehen die aktionen an der schwelle zu einer größeren und umfassenden medialen wahrnehmung, in spanien selbst können die großen medien inzwischen nicht mehr vorbeischauen. aber auch die britische bbc hat bspw. angefangen, zu berichten.

was noch? anonymous ist netzmässig wohl auch gerade dabei, sich bei dieser sache stark zu involvieren - das könnte dann relevant werden, wenn es eingriffe in die berichterstattung und v.a. die netzmobilisierung geben sollte.



Folgender Link hat sehr viele weiter Links zu bieten:

http://www.spreeblick.com/2011/05/17/regierungsproteste-in-spanien-%e2%80%93-nobody-expects-the-spanishrevolution/

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18. Mai 2011, 17:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag Livestream von den Protesten in Madrid Antworten mit Zitat
http://www.livestream.com/agoranewsdirecto

Facebookgruppe dazu:
http://www.facebook.com/#!/democraciarealya

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18. Mai 2011, 18:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
http://twitter.com/#!/search/%23spanishrevolution

feuchte-augen-produzent!
18. Mai 2011, 18:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag update Antworten mit Zitat
Der (wieder)besetzte zentrale Platz in Madrid ist gemäss mehreren Twitter-Nachrichten von Riot-Cops umstellt. Als die Bullen den Platz mit einigen hundert Demonstranten vorgestern räumten waren kurze Zeit später 10 000 Menschen da, 5000 übernachteten auf heute auf dem Platz.



Impressionen von gestern:



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18. Mai 2011, 19:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Banlieusard



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Beitrag Immer in Bewegung bleiben Antworten mit Zitat
Solidaritätsproteste in diversen Ländern angekündigt. Argentinien, USA, England, Österreich, Deutschland.

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18. Mai 2011, 19:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
minino
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Beitrag Antworten mit Zitat
22:36 5000 Leute auf dem Plaza de Catalunya in Barcelona

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Nein, nein, wir wollen nicht eure Welt, wir wollen nicht eure Macht, und wir wollen nicht euer Geld,
wir wollen nichts von eurem ganzen Schwindel hören, wir wollen euren Schwindel zerstören!
18. Mai 2011, 21:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
minino
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Beitrag Antworten mit Zitat
Massendemos: Job-Misere treibt Spaniens Jugend auf die Straße
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,763385,00.html

Protestcamp-Karte
http://www.ikimap.com/map/2CYF

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Nein, nein, wir wollen nicht eure Welt, wir wollen nicht eure Macht, und wir wollen nicht euer Geld,
wir wollen nichts von eurem ganzen Schwindel hören, wir wollen euren Schwindel zerstören!
19. Mai 2011, 08:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
interview mit einem der bestzerInnen...inkl. dem unten stehenden bild:

http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/das-ist-der-anfang-einer-revolution/


19. Mai 2011, 09:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Antworten mit Zitat
Fotos vom Camp bei der Puerta del Sol in Madrid (das ist übrigens etwa, als würde in Zürich am Paradeplatz ein Camp aufgestellt) von der Zeitung el Pa¡s.

Edit: Auf Foto 12 sieht man, wie die Polizei in Granada die Plaza de Carmen räumt.

Zieht euch Nr. 29 rein! Übrigens eine kleine nutzlose Info: Das Ritterstandbild zeigt Karl III. Er steht leicht unter Strom, damit die Tauben ihn nicht vollscheissen.

Oder 36! Und 39!

_________________
Es tut mir leid wenn ich euch störe, Leute, aber ich tanze immer den letzten Tanz der Saison. In diesem Jahr hat es mir einer verboten. Aber ich lasse mir nichts verbieten. Ich werde tanzen, und zwar mit einer wundervollen Partnerin.

Erst wenn der letzte Lappen gelöhnt, die letzte Mark verjubelt und der letzte Groschen gefallen ist, werdet Ihr merken, dass man mit Bäumen nicht bezahlen kann.
19. Mai 2011, 12:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag Die Idee verbreitet sich weltweit Antworten mit Zitat
Jetzt auch in der Schweiz:
http://www.facebook.com/pages/Movimiento-15M/211669055522959?sk=wall#!/pages/Echte-Demokratie-jetzt-aus-der-Schweiz/215175878506442


Livestream aus dem Epizentrum in Madrid:
http://www.soltv.tv/

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19. Mai 2011, 14:51 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Der obligate Libcom-Thread, diesmal nicht ganz so nahe am Geschehen:

http://libcom.org/forums/news/spain-beyond-15-may-demonstrations-14052011

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
19. Mai 2011, 15:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Die Fascho-Medien vermuten "Kommunisten und Sozialisten" hinter den Protesten:



Via revleft: http://www.revleft.com/vb/spanish-youth-take-t154865/index3.html

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19. Mai 2011, 16:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Re: Die Idee verbreitet sich weltweit Antworten mit Zitat
Banlieusard hat Folgendes geschrieben:
Livestream aus dem Epizentrum in Madrid:
http://www.soltv.tv/


Der Platz ist jetzt schon wieder ganz schön voll, erinnert tatsächlich an den Tahrir-Platz.

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19. Mai 2011, 19:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Re: Immer in Bewegung bleiben Antworten mit Zitat
Banlieusard hat Folgendes geschrieben:
Solidaritätsproteste in diversen Ländern angekündigt. Argentinien, USA, England, Österreich, Deutschland.


Diese Internationalität des Protestes (auch wenn es vorerst nur bei Demonstrationen bleibt) ist schon bemerkenswert. Bei Revleft hat es Bilder aus Berlin, London, Paris und natürlich aus den verschiedenen spanischen Städten:

http://www.revleft.com/vb/spanish-youth-take-t154865/index3.html

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19. Mai 2011, 19:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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Beitrag Re: Immer in Bewegung bleiben Antworten mit Zitat
Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Banlieusard hat Folgendes geschrieben:
Solidaritätsproteste in diversen Ländern angekündigt. Argentinien, USA, England, Österreich, Deutschland.


Diese Internationalität des Protestes (auch wenn es vorerst nur bei Demonstrationen bleibt) ist schon bemerkenswert. Bei Revleft hat es Bilder aus Berlin, London, Paris und natürlich aus den verschiedenen spanischen Städten:

http://www.revleft.com/vb/spanish-youth-take-t154865/index3.html


auf so was haben wir ja schon lange gewartet.... zu hoffen wäre, die leute in spanien geben nicht schon am sonntag auf und dass es international auch zu richtigen besetzungen kommt. es gibt doch nichts schöneres, als bilder zu sehn, wo massen von leuten an "direkter demokratie" teilnehmen und sich aktiv eingeben... snifff, warum nicht hier?? ich scheine mit dem falschen fuss geboren zu sein und hänge immer am falschen platz.. (oke, oke ich gebs ja zu, letzter erster mai in nepal war ja nicht schlecht...)

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Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
19. Mai 2011, 20:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Re: Immer in Bewegung bleiben Antworten mit Zitat
Danger Mines!! hat Folgendes geschrieben:
auf so was haben wir ja schon lange gewartet.... zu hoffen wäre, die leute in spanien geben nicht schon am sonntag auf und dass es international auch zu richtigen besetzungen kommt. es gibt doch nichts schöneres, als bilder zu sehn, wo massen von leuten an "direkter demokratie" teilnehmen und sich aktiv eingeben... snifff, warum nicht hier?? ich scheine mit dem falschen fuss geboren zu sein und hänge immer am falschen platz.. (oke, oke ich gebs ja zu, letzter erster mai in nepal war ja nicht schlecht...)


Na, Biberist und die VBZ sind halt noch nicht der Tahrir-Platz oder die Puerta del Sol. Aber wir arbeiten daran ;)

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19. Mai 2011, 20:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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Beitrag Re: Immer in Bewegung bleiben Antworten mit Zitat
Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Danger Mines!! hat Folgendes geschrieben:
auf so was haben wir ja schon lange gewartet.... zu hoffen wäre, die leute in spanien geben nicht schon am sonntag auf und dass es international auch zu richtigen besetzungen kommt. es gibt doch nichts schöneres, als bilder zu sehn, wo massen von leuten an "direkter demokratie" teilnehmen und sich aktiv eingeben... snifff, warum nicht hier?? ich scheine mit dem falschen fuss geboren zu sein und hänge immer am falschen platz.. (oke, oke ich gebs ja zu, letzter erster mai in nepal war ja nicht schlecht...)


Na, Biberist und die VBZ sind halt noch nicht der Tahrir-Platz oder die Puerta del Sol. Aber wir arbeiten daran ;)


ist wohl noch ein gaaanzes stück arbeit vor euch.....

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19. Mai 2011, 20:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
anfang februar bemerkte das crimethink workers collective:

Zitat:
Machen wir uns nichts vor, wir treten ein in eine Ära der Revolte. Diese Revolten werden in ihrer konkreten Praxis den Kapitalismus ablehnen und angreifen, auch wenn die systematische Zerstörung der früheren revolutionären Strömungen ein Vakuum hinterlassen hat. Hoffentlich werden die Teilnehmer erkennen, dass Freiheit ohne die Zerstörung des Kapitalismus und des Staates unmöglich ist, und eine neue Generation des revolutionären Denkens das Konzept der Revolution für die anbrechende Ära aktualisieren wird. Wir sind jetzt an einem Punkt, an dem allen klar werden sollte, dass wir unser eigenes Leben selber bestimmen können - dass der Staat ein historisches Fossil ist, das uns zurück hält.


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19. Mai 2011, 20:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Antworten mit Zitat
Savo hat Folgendes geschrieben:
anfang februar bemerkte das crimethink workers collective:

Zitat:
Machen wir uns nichts vor, wir treten ein in eine Ära der Revolte. Diese Revolten werden in ihrer konkreten Praxis den Kapitalismus ablehnen und angreifen, auch wenn die systematische Zerstörung der früheren revolutionären Strömungen ein Vakuum hinterlassen hat. Hoffentlich werden die Teilnehmer erkennen, dass Freiheit ohne die Zerstörung des Kapitalismus und des Staates unmöglich ist, und eine neue Generation des revolutionären Denkens das Konzept der Revolution für die anbrechende Ära aktualisieren wird. Wir sind jetzt an einem Punkt, an dem allen klar werden sollte, dass wir unser eigenes Leben selber bestimmen können - dass der Staat ein historisches Fossil ist, das uns zurück hält.


Ein anderer schlauer Mensch hat einmal geschrieben:

Es ist nicht das Bewußtsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewußtsein bestimmt. Auf einer gewissen Stufe ihrer Entwicklung geraten die materiellen Produktivkräfte der Gesellschaft in Widerspruch mit den vorhandenen Produktionsverhältnissen oder, was nur ein juristischer Ausdruck dafür ist, mit den Eigentumsverhältnissen, innerhalb deren sie sich bisher bewegt hatten. Aus Entwicklungsformen der Produktivkräfte schlagen diese Verhältnisse in Fesseln derselben um. Es tritt dann eine Epoche sozialer Revolution ein.
19. Mai 2011, 21:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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live-berichterstattung auf ustream:

http://www.ustream.tv/channel/motionlook

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19. Mai 2011, 23:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Antworten mit Zitat
http://acampaensol.com/home/

homepage zum camp

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19. Mai 2011, 23:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag video Antworten mit Zitat
Zwar etwas verwackelt, aber trotzdem Gänsehaut - Puerta del sol gestern Nachmittag:



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Die Protestcamps und Platzbesetzungen scheinen sich ja auf der ganzen Welt auszubreiten. Hier eine Übersichtskarte:

http://www.thetechnoant.info/campmap/

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20. Mai 2011, 16:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Labournet zu Spanien:

http://www.labournet.de/internationales/es/keineware.html

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anscheinend werden mittlerweile auch Banken besetzt:

http://twitpic.com/50108d

Hier Twitter auf Deutsch: https://twitter.com/#!/rafaelwv

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Video aus Paris:

http://www.tweetdeck.com/twitter/rafaelwv/~BeLXn

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Melnitz



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Ein Poster aus Spanien bei libcom:

Zitat:
What's happening? That people keep on occupying the squares ignoring the ban, that discourses evolve at the speed of light: yesterday it was talked about class issues A LOT as it was remarked that power must be kept by assemblys. My impression is a LOT BETTER than before yesterday. I don't know how much the occupations will last but they won't be the last word you'll hear about us. It's just started. ALL POWER TO THE ASSEMBLYS!

http://libcom.org/forums/news/spain-beyond-15-may-demonstrations-14052011?page=2#comment-428941


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Melnitz



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Das Statement der CNT zur Bewegung in Spanien:

Spain: It's our moment: May the occupations and disobedience continue!

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21. Mai 2011, 14:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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...und hier noch den Song dazu..., obwohl er auch schon vielfach von staatstragenden Linken missbraucht wurde, passt er doch irgendwie dahin und die Besetzer benutzen ihn auch für ihre Zwecke. Ein allemal schöner und ergreifender Song von Joan Baez




No nos Moveran, was etwa soviel heisst "ihr kriegt uns hier nicht weg".
21. Mai 2011, 15:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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#at=89

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Savo



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scheisse...schaut euch den livestream an...der platz und die seitenstrassen sind proppenvoll, eine riesensache! scheinbar sind die plätze in dutzenden städten spaniens völlig überfüllt. in madrid werden antikapitalistische parolen gerufen - von weit über 30'000 personen.

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21. Mai 2011, 20:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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der oben erwähnte twitterer hat soeben einen kurzen bericht zur kundgebung in murcia veröffentlicht:

Zitat:
Rafaelwv 
Murcia 21.05.11 - Wenn Stille lauter ist als alles andere
Wie ich auf Twitter angekuendigt hatte, war ich heute ab 20:00 in Murcia um der Kundgebung beizuwohnen die fuer 20:30 angekuendigt war.

Erstmal habe ich mir einen Eindruck verschafft vom Camp, den Leuten, der Struktur, Organisation etc.

Insgesamt ist das Camp ziemlich gut organisiert. Obwohl wir Spanier durchaus eine Neigung zum Chaotentum haben ist das Camp sauber, die Schlafplaetze sind abgegrenzt, es gibt die Moeglichkeit oeffentliche Toiletten zu benutzen, ein Essensstand ist verfuegbar wo es reichlich Essbares, Trinkbares und sogar Knabbereien gibt und wo nebenher auch noch gespuelt wird. Wegwerfgeschirr habe ich kaum welches gesehen.

Dann Staende mit Workshops die Transparente entwerfen, Bastelstaende fuer Kinder, Diskussionsgruppen, Mediationsgruppen, eine juristische Workgroup fuer Notfaelle, einen Orga-Stand und einen Stand der Communications-Team.

Waehrend die Organisatoren des Camps durchaus “jung” sind (wobei jung nach spanischen Massstaeben alles unter 39 ist) sind die Besucher und Diskutierenden durchaus auch mal aelteren Baujahrs. Sobald die Fotos online sind, werde ich sie separat verbloggen.

Die Kundgebung fand ein wenig spaeter stand, technische Probleme, zu viel Licht fuer den zu schwachen Beamer und ein wenig spanische Desorganisation sorgten fuer ordentliche Verspaetung. Als die Kundgebung begann war der Platz vor dem Rathaus in Murcia voll und mit voll meine ich: man konnte sich kaum noch ruehren. Viele Menschen in den vorderen Reihen sassen auf dem Boden, danach dicht beieinander tausende Menschen die ungeduldig auf die Eroeffnung der Kundgebung warteten.

Die Kundgebung selber war gut strukturiert, ruhig, mit klaren Forderungen.

Durch entsprechenden Proteste war die Illegalisierung der Versammlung fuer Murcia zurueckgenommen worden, allerdings unter der Vorraussetzung, das es sich nicht um einen Protest handeln duerfe, sondern um kollektive “Besinnung”. Dieser Tenor wurde beibehalten, wenn auch augenzwinkernd.

Es gab Forderung zur friedlichen Besetzung von Banken, Solidaritaetskundgebungen fuer die Plattform der Hypothekengeschaedigten und den Aufruf beim Erstellen eines eigenen Manifests mitzuarbeiten.

Was ueberraschte aber genau dem Tenor der Proteste der #spanishrevolution entspricht: Es gibt keine eindeutig zuordnbare Ideologie, keine parteipoltische Zuordnung der Proteste, sie sind weitesgehend unparteiisch aber alles andere als unpolitisch.

Was auch immer Morgen bei den Wahlen passiert, ich glaube die #spanishrevolution hat erst begonnen.


http://tumblr.com/xj12mf873c

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21. Mai 2011, 22:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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21. Mai 2011, 23:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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scheinbar gibts zunehmend konflikte mit den bullen. polizisten meinten, sie würden nach den wahlen den platz in madrid räumen.
22. Mai 2011, 05:51 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Massig Bilder:

http://m.theatlantic.com/infocus/2011/05/a-defiant-spanish-revolution/100070/

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22. Mai 2011, 10:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Zitat:
ich lebe in rom. ist wirklich krass, was sich hier abspielt. die proteste scheinen auch auf italien überzugreifen. für das wochenende sind diverse kundgebungen angekündigt. denn auch wir fühlen uns als prekarisierte generation!


Jemand in den 20min Kommentatoren

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22. Mai 2011, 10:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
far



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Zitat:
Demonstranten wollen Proteste fortsetzen
Die Demonstrationen am Wahlwochenende in Spanien halten an. Zehntausende junge Leute gehen im ganzen Land auf die Straße - totz des Demonstrationsverbotes. Auch in der kommenden Woche wollen sie die Proteste fortsetzen. Sie demonstrieren gegen das Establishment und für soziale und politische Reformen.

http://www.stern.de/panorama/wahlen-in-spanien-demonstranten-wollen-proteste-fortsetzen-1687674.html

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22. Mai 2011, 15:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
far



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Zitat:
Der spanische Ministerpräsident Zapatero wiederum äusserte Verständnis für die Demonstranten. Die Politiker sollten ihnen zuhören. Zugleich rief der Sozialist die überwiegend jungen Menschen auf, sich am Sonntag an den Regional- und Kommunalwahlen zu beteiligen. «Nur wer wählen geht, kann etwas verändern», sagte er.

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/spanien_wahlen_proteste_verboten_wahlbehoerde_1.10641919.html

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22. Mai 2011, 17:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Raskolnikow



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Auch wenn ich über die Vorgänge in Spanien zugegebenermaßen eher schlecht informiert bin, stehe ich diesen ganzen Mobilisierungen bisher vollkommen gleichgültig bis tendenziell ablehnend gegenüber. Von dieser explizit friedlichen Tahir-Square-Spektakularisierung mal abgesehen, liegt das v.a. am jedes negative Potential präventiv absorbierenden Demokratismus ("Wahre Demokratie jetzt!" headie) und apolitischen Charakter (typisch für das postfranquistisch-demokratische System) dieser von Billigstpopulismus durchtränkten Bürgerbewegung, bei der das Proletariat min. so unsichtbar ist, wie aktuell in Libyen. Aber vielleicht kann ja jemand meinen Eindruck widerlegen.

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O.B.M.F



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Du hast sicher recht mit dem Demokratieidealismus, der da am Werk ist. Aber für eine ablehnende Haltung reicht mir das nicht aus. Das wird sich abnützen. Interessant ist doch erstmal die Abkehr von den Institutionen, die sich in den Versammlungen ausdrückt. Ich weiss, das ist noch nicht viel, aber doch eine der Voraussetzungen, damit überhaupt mehr passieren kann.

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23. Mai 2011, 21:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Negazione hat Folgendes geschrieben:
Auch wenn ich über die Vorgänge in Spanien zugegebenermaßen eher schlecht informiert bin, stehe ich diesen ganzen Mobilisierungen bisher vollkommen gleichgültig bis tendenziell ablehnend gegenüber. Von dieser explizit friedlichen Tahir-Square-Spektakularisierung mal abgesehen, liegt das v.a. am jedes negative Potential präventiv absorbierenden Demokratismus ("Wahre Demokratie jetzt!" :headie:) und apolitischen Charakter (typisch für das postfranquistisch-demokratische System) dieser von Billigstpopulismus durchtränkten Bürgerbewegung, bei der das Proletariat min. so unsichtbar ist, wie aktuell in Libyen. Aber vielleicht kann ja jemand meinen Eindruck widerlegen.


:)

ich glaub, dass das warten und hoffen, dass warten auf das bessere seit dem beginn unserer kämpfe, uns dann mit bildern von demonstrierenden menschen in massen, jedesmal hoffen lässt.

ansonsten lass ich deinen beitrag mal einfach so stehn. mir gefällt die kritik, wenn auch doch was in mir grad mal wieder am hoffen ist... :)

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23. Mai 2011, 21:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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zudem würd ich auch sagen, dass die basis gestärkt aus diesem kampf herauskommen könnte und sich wieder mehr leute für klassenkämpferische inhalte interessieren könnten.

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23. Mai 2011, 21:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Ich verstehe die Kritik am Demokratieidealismus ebenfalls. Aber andererseits wurde die Revolte in Russland von 1905 ausgelöst, weil Soldaten in eine Menschenmenge mit Heiligenbildern schossen. Auch nicht wirklich besonders emanzipatorisch. Es wird davon abhängen, wie sich die Bewegung jetzt nach den Wahlen weiterentwickelt, was daraus entsteht. Wenn sie den Link zum Klassenkampf machen können, dann wirds sehr heiss (und der eigentliche Grund warum die Leute auf der Strasse sind ist ja ihre prekäre Lebenssituation).

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23. Mai 2011, 21:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
narodnik



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Sabotage oder gute Herrschaft.

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23. Mai 2011, 21:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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narodnik hat Folgendes geschrieben:
Sabotage oder gute Herrschaft.


meinst du so was: http://www.projektwerkstatt.de/hoppetosse/antiwahl/material/antiwahl.html damit?

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23. Mai 2011, 21:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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negazione: ich möchte den anderen antworten doch noch was anfügen - einerseits die bemerkung, dass die demokratievorstellungen dieser jugendlichen sich sehr stark von denjenigen der bürgerlichen demokraten unterscheiden. naiv und falsch ist die vorstellung, diese "reale demokratie" innerhalb des bestehenden gesellschaftlichen rahmens durchzusetzen, jedoch nicht die ablehnung von politikern und parteien (wie stark diese tendenz ist, weiss ich jedoch nicht) und das durch die vollversammlungen praktisch artikulierte streben nach einer anderen form der gesellschaftlichen auseinandersetzung. interessant finde ich also vor allem form und negation der bestehenden stellvertreterInnen.

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23. Mai 2011, 21:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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hier ein insgesamt recht lesenswerter artikel über die bewegung, dessen euphorische einschätzung ich allerdings überhaupt nicht teile: http://www.atimes.com/atimes/Global_Economy/ME25Dj02.html

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24. Mai 2011, 15:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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ff

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25. Mai 2011, 20:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Muoit



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Wie meinen?

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25. Mai 2011, 21:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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http://www.leftcom.org/en/articles/2011-05-24/spain-the-indignados-on-the-streets-for-now-lacking-real-proletarian-anger

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26. Mai 2011, 14:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Überblick über die Verbreitung der Proteste in Europa:

http://socialisme.nu/blog/nieuws/15679/in-beeld-spaanse-protesten-razen-door-europa/

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26. Mai 2011, 14:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Wer des Spanischen mächtig ist, hier der Thread auf "A las barricadas" (Anarcho-Forum):

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=25&t=50336&p=511504#p511504

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26. Mai 2011, 14:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Jungle World: Aufstand der Empörten

Artikel aus der Jungen Welt, kopiere ich hier rein, weil er bald nur noch zahlenden Leuten zur Verfügung steht:

Zitat:
Spanische Krankheit

Immobilienblase, marode Cajas, »Spar«-Diktat: Immer mehr Betroffene haben die neoliberale Selbstdemontage satt

Von Raoul Rigault

Bürgerliche Ökonomen sind bescheiden geworden, und manche Erfolgsmeldungen wirken wie aus einem Satire-Magazin. So verkündete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vor wenigen Tagen, die Wirtschaft in Spanien »ist weiter auf Erholungskurs«. Grundlage dieser Prognose war ein geschätztes Wachstum von 0,2 Prozent im ersten Quartal und die Hoffnung der Regierung, die nach zwei Jahren Rezession mit einer gesamten Schrumpfung der Volkswirtschaft um rund vier Prozent in diesem Jahr ein Plus von insgesamt 1,3 Prozent erwartet. Kurz darauf diente die Senkung des Haushaltsdefizits von 9,3 auf 9,2 Prozent als Anlaß für eine weitere Jubelmeldung.

Die spontane Bewegung der vor allem jugendlichen »Indignados« (Empörten), die seit dem 15. Mai zu Zehntausenden in diversen Städten zentrale Plätze besetzt halten, teilt diesen künstlichen Optimismus nicht. Fast fünf Millionen Menschen sind erwerbslos. Zwei Millionen Jobs wurden im Zuge der Krise vernichtet. Die Arbeitslosenquote stieg binnen dreier Jahre von 8,3 auf aktuell 21,3 Prozent. Bei den unter 25jährigen ist sie gar doppelt so hoch.

Auch die Anleger auf den Anleihemärkten sind mißtrauisch. Am vergangenen Donnerstag brach das Finanzministerium die Ausgabe von Schatzbriefen wegen steigender Zinskosten ab. Mit 5,5 Prozentpunkten liegt die Rendite zehnjähriger Staatanleihen weiterhin nahe dem historischen Spitzenwert. Vor einem Jahr wurden nur vier Prozent gefordert. Parallel dazu steigt der öffentliche Schuldenberg von 39,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) 2008 auf 68,7 in diesem Jahr. Selbst die Immobilienblase ist weiterhin akut. Zwar sind die Preise für Wohneigentum von 2008 bis 2010 im Durchschnitt um knapp ein Fünftel gesunken, doch spanische Banker gehen davon aus, daß sich der im Herbst 2007 erreichte Höchststand halbieren muß, um die Nachfrage wieder zu beleben. Somit stünde ein weiterer Preisverfall von 30 Prozent bevor. Tatsächlich stehen noch immer mehr als eine Million Wohnimmobilien leer. Der Großteil wurde nie bezogen, da die Unternehmen im Baurausch 800000 Wohnungen im Jahr fertigstellten – mehr als Deutschland, Frankreich und Großbritannien zusammen.

Unter den Folgen leidet auch die Finanzbranche. Bei den letzten europaweiten Streßtests fielen im Sommer 2010 fünf spanische Sparkassen durch. Auch andere Institute sind inzwischen nicht mehr in der Lage, ihre Kreditausfälle zu refinanzieren. In der Vergangenheit wurden auch an Familien ohne geregeltes Einkommen bedenkenlos Hypothekendarlehen vergeben und häufig großzügige Baufinanzierungen gewährt. Zum Häuschen wurde auf Pump noch ein Auto oder die Inneneinrichtung gekauft. Faule Darlehen von rund 180 Milliarden Euro kamen so zusammen. Nach Einschätzung der US-Ratingagentur Moody’s wird die Sanierung Spanien am Ende zwischen 100 und 120 Milliarden Euro kosten. Aus diesem Grund stufte sie die Bonität des Landes Mitte März auf bescheidene »Aa2« zurück. Im Ranking des angesehenen Institutional Investor belegt das Euro-Zonenmitglied weltweit nur noch den 38. Platz. Das Rezept der Exekutive besteht in Fusion und Privatisierung der Sparkassen (Cajas), wobei die Verluste, wie üblich, vergesellschaftet und die marodesten Institute vorübergehend vom Staat übernommen werden. Zwar gelang es, die Zahl der Cajas durch Zusammenlegung von 45 auf 17 zu reduzieren, doch die ersehnten Privatanleger warten ab, bis die regierenden »Sozialisten« das ökonomische und soziale Massaker für sie erledigt haben. Bis jetzt wurden fünf Prozent der Filialen geschlossen, auch der Abbau von 15000 Arbeitsplätzen, durch den knapp fünf Milliarden Euro eingespart werden sollen, hat kaum begonnen.

Entgegen den offiziellen Darstellungen ist auch die Lage der spanischen Großbanken nicht rosig. Die mit brutalen Bedingungen verbundene EU-Hilfe für Portugal war nicht zuletzt eine Rettungsmaßnahme für Banco Santander, BBVA & Co. Deren offene Forderungen beim kleineren iberischen Bruder belaufen sich auf 63 Milliarden Euro. Da viele spanische Institute zudem Mehrheitsaktionär ihrer portugiesischen Pendants sind, beträgt die gesamte Schuldenlast in spanischer Hand sogar rund 70 Milliarden.

Noch problematischer ist die Refinanzierung am Interbankenmarkt. Infolge der Schwierigkeiten, sich dort frisches Geld zu beschaffen, werben die Geldhäuser mit hohen Zinsen von bis zu 4,5 Prozent um Einlagen von Privatkunden. Durch diesen Wettbewerb sinken allerdings auch die Gewinnmargen. Ein Prozeß, den EZB-Direktoriumsmitglied José González-Páramo als »selbstzerstörerisch für das Finanzsystem« bezeichnet. Die Börsianer sehen das offenbar ähnlich, denn die Aktienkurse von Banco Santander, BBVA, Banco Popular und Bankinter brachen im vergangenen Jahr um 32,4 bis 45,1 Prozent ein.

Entscheidend für einen spanischen Neuaufschwung und Zukunftsperspektiven für die Masse der Erwerbslosen ist jedoch eine grundlegende und nachhaltige Abkehr vom Primat der Dienstleister, Spekulanten und Zementmischer. Die Industrie trug zuletzt nur noch 16,1 Prozent zum BIP bei, der in der Regel hochgradig prekäre tertiäre Sektor hingegen fast zwei Drittel. Zugleich war das produzierende Gewerbe bei einer Rezession von 3,7 Prozent mit einem Einbruch um fast 15 Prozent Hauptleidtragender der Krise. Der völlig überdimensionierte Bausektor schrumpfte hingegen nur um 6,3 Prozent. Eines der Resultate ist das chronische Handelsbilanzdefizit, das sich zuletzt auf 52,3 Milliarden Euro belief. Damit war knapp ein Fünftel der Einfuhren nicht durch Exporte gedeckt – ein Umstand, an dem der zweitwichtigste Handelspartner Deutschland mit einem Plus von zwölf Milliarden Euro erheblichen Anteil hatte.

http://www.jungewelt.de/2011/05-26/022.php


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26. Mai 2011, 15:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Antworten mit Zitat
Die Plaza Catalunya in Barcelona wurde von der Polizei (gewaltsam) geräumt:

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=25&t=50544

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27. Mai 2011, 09:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Die Räumung live:

http://www.antena3.com/directo/

Nimmt mich Wunder, wie die "Bewegung" darauf reagiert...

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27. Mai 2011, 09:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Vom Tahrir-Platz zur Puerta del Sol Antworten mit Zitat
http://de.internationalism.org/Welt166_spanien

Einige (viele...) Gedanken zum bisherigen Ablauf der spanischen Ereignisse. Das Wichtigste ist denke ich, herauszufinden, wie man die dort gemachten Erfahrungen auf die verschiedenen Realitäten der verschiedenen Länder fruchtbar machen kann um eine internationale Bewegung daraus zu schmieden. Nach der Ausweitung auf Griechenland, ist wohl jedem klar, dass diese Revolten Ausdruck eines grösseren Ganzen sind - oder nicht?
27. Mai 2011, 11:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Beitrag Antworten mit Zitat
die polizei erklärt demokratie:

http://www.youtube.com/user/perrocristalblanco#p/a/f/0/Geg_6Xoy04s

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argumentum ad baculum
27. Mai 2011, 16:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag prügelbulen Antworten mit Zitat


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27. Mai 2011, 20:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
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an der kundgebung auf dem tahrirplatz gestern freitag zeigten sich libertäre aktivistInnen solidarisch mit den platzbesetzerInnen in spanien. die bilder dazu sind hier zu finden:

http://savovasic.blogsport.de/2011/05/28/kairo-solidaritaet-fuer-die-spanische-bewegung/

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28. Mai 2011, 02:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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In Madrid gibt es jetzt sog. Quartiversammlungen. Der Bericht eines Teilnehmers:

Zitat:
just got back from an neighbourhood assembly in Lavapies (its just south of sol). Maybe 500-1000 people there, with another couple of dozen around the city today. We debated (and voted on) what they should do with the camp in sol, but there was no consensus when I left - some wanted to maintain the camp until we get a concrete demand met, and others to take it down on our own terms, focus on the neighbourhood assemblies and use sol as a monthly meeting spot to bring the assemblies together.

Overall: was a very hopeful exercise in neighbourhood democracy, even if lots of people found it difficult to adapt to the rules of debate they were trying to adopt. If this is going to have a future this is it I reckon.

http://www.urban75.net/vbulletin/threads/349048-Spain-anti-politics-protests?p=11802102#post11802102


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28. Mai 2011, 13:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Fotos von den Quartierversammlungen ("Asambleas populares") gibt es in diesem Thread auf alasbarricadas.org:

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=25&t=50550

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29. Mai 2011, 13:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In Barcelona gabs keine Probleme mit dem rechtsradikalen Teil der Barça-Fans (Boixos Noix) nach dem Gewinn der Champions-League. Einige "Culés" (Barça-Fans) wollten sogar lieber die Champions-League verlieren, wenn dafür der Platz nicht geräumt wird. Dieser Culé will den Champions-League-Titel gegen eine "wahre Demokratie" tauschen ;)

http://www.elpais.com/fotografia/espana/Cule/indignado/elpdiaesp/20110528elpepunac_3/Ies/

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29. Mai 2011, 13:52 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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Beitrag Antworten mit Zitat
Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Fotos von den Quartierversammlungen ("Asambleas populares")

wow!

@mods: thread-titel ändern zu 'spanien'?

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29. Mai 2011, 16:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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gregor_samsa hat Folgendes geschrieben:
Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Fotos von den Quartierversammlungen ("Asambleas populares")

wow!

@mods: thread-titel ändern zu 'spanien'?


done.

und ja: auch von meiner seite ein "wow!". wenn diese versammlungen (von mir aus auch in kleinerer form) weiter existieren, dann ist das ein echt fettes resultat der besetzungen...

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29. Mai 2011, 16:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Zitat:
Die Bewegung wird dezentral

Auf Stadtteilversammlungen diskutieren die Protestierenden über ihr weiteres Vorgehen. Derweil drohen die Behörden, den zentralen Madrider Platz Puerta del Sol zu räumen.

http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/die-bewegung-wird-dezentral/

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O.B.M.F



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Interessanter Artikel über die Ereignisse in Barcelona:

http://de.indymedia.org/2011/05/308718.shtml

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29. Mai 2011, 19:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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paris wird geräumt, live:
http://www.ustream.tv/channel/democracia-real-paris

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Melnitz



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Ein Artikel auf lemonde.fr über die Geschehnisse vor der Räumung auf der Place de la Bastille:

Après Madrid, les "indignés" français s'installent place de la Bastille

Indymedia Paris schreibt um 22 Uhr, dass der Platz noch immer besetzt sei und die Leute nicht gehen wollten. Die Polizisten benutzen Tränengas.

Zitat:
Les occupants de la place de la bastille n’ont pas voulu partir. Frappés et gazés par les keufs, ils continuent d’occuper la place, 200 personnes à peu près. Des personnes sont blessées. Besoin de renfort, ça continue, le rond point est occupé. Les gens sont déterminés et ne veulent pas se barrer.

http://paris.indymedia.org/spip.php?article7117


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29. Mai 2011, 22:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag Quartierversammlungen Antworten mit Zitat
Artikel über die Organisation der Bewegung in Spanien:

http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/die-bewegung-wird-dezentral/

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30. Mai 2011, 08:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
lazlo wanda



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Auch in verschiedenen Ländern Lateinamerikas beziehen sich die Leute auf die Bewegung der Empörten in Spanien.
Ein wichtiger Grund dafür ist mitunter die Migration. Spanien ist das Auffangbecken für viele Latinos, die nach Europa
wollen. Ein grosser Teil davon kehrt aber wieder zurück in ihre Heimatländer, da ihnen Spanien keine bessere Perspektive
bietet. Viele Menschen haben die Beschissenheit in Spanien selbst miterlebt, und das eröffnet globale Perspektiven. Dies
ist vor allem deshalb wichtig, da für die meisten Latinos der Kampf Norden-gegen-Süden das zentrale Problem darstellt. Leute,
die jedoch ein ähnliches Schicksal in Europa erlebten, tragen diese Erfahrungen zurück, was die Chance erhöht, dass
sich stattdessen ein Klassenbewusstsein bildet.


Mexiko
http://www.informador.com.mx/primera/2011/294264/6/mexicanos-se-unen-al-movimiento-de-los-indignados-de-espana.htm

Brasilien
http://noticias.terra.com.ar/internacionales/el-movimiento-de-los-indignados-recala-en-brasil,80c0dac35f310310VgnVCM4000009bf154d0RCRD.html

Chile
http://www.elmundo.es/america/2011/05/21/noticias/1305953029.html

Argentina
http://www.elmanana.com.mx/notas.asp?id=235831
etc.

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Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
30. Mai 2011, 11:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die Form der Bewegung (mehr oder weniger Räte) ist schon sehr emanzipatorisch, aber die Forderungen scheinen mir noch immer beschränkt, d.h. reformistisch. Aus dem oben verlinkten Taz-Artikel:

Zitat:
Auf diese Art wurden in Sol erste politische Nahziele vereinbart. Eine Reform des Wahlrechtes, das große Parteien bevorteilt, sowie der Kampf gegen die Korruption stehen ganz oben. Eine Liste von wirtschaftlichen und sozialen Forderungen wird in den nächsten Tagen folgen.


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30. Mai 2011, 12:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Räumung der Place de la Bastille in Paris:



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30. Mai 2011, 13:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Zitat:
Echte Demokratie Jetzt unterstützte die für den Sonntag, 29. Mai, ausgerufenen Demonstrationen und Kundgebungen am Brandenburger Tor um 16 Uhr und am Hermannplatz um 18 Uhr.Samstags abend entschied die Plattform Democracia Real Ya Berlin (Echte Demokratie Jetzt Berlin) offiziell in einer Versammlung die Unterstützung der von verschiedenen Gruppen ausgerufenen Demonstrationen, um eine echte Demokratie in ganz Europa zu fordern.Um die Verbundenheit und Solidarität ziwschen den europäischen Staaten zu zeigen, organisierte eine Gruppe von Griechinnen und Griechen eine Kundgebung um 16 Uhr am Brandenburger Tor. Um zu zeigen, dass die Krise und die fehlerhafte Demokratie nicht nur Spanien betrifft, laden wir euch ein, die Iniiative zu unterstützen.

Um 18 Uhr folgte die zweite Demonstartion, die am Hermannplatz stattfindete und von Deutschen veranstaltet wurde.. Ziel dieser Demo ist es, der Beweung in Spanien, die seit dem 15. Mai andauert, eine internationale und europäische Dimension und Bedeutung zu geben. Weitere Information erhaltet ihr auf der facebook Seite der Veranstalter. Es handelt sich um einen wichtigen Schritt, die Proteste in die ganze EU zu verbreiten, denn die Angelegenheiten betreffen uns alle, egal wo wir sind: globale Probleme, globaler Widerstand!


Sind das jetzt Ansätze eines neuen Internationalismus oder schon die Anfäne eines neuen EU-Nationalismus?

von hier: http://democraciarealyaberlin.com/wordpress/lang/en-us/2011/05/democracia-real-ya-berlin-apoya-las-manifestaciones-convocadas-por-otros-colectivos-echte-demokratie-jetzt-berlin-unterstutzt-die-von-anderen-kollektiven-ausgerufenen-demonstrationen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=democracia-real-ya-berlin-apoya-las-manifestaciones-convocadas-por-otros-colectivos-echte-demokratie-jetzt-berlin-unterstutzt-die-von-anderen-kollektiven-ausgerufenen-demonstrationen

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30. Mai 2011, 15:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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@ O.B.M.F.:

So wie ich das hier verstehe, will "Democracia Real Ya" eine weltweite Demonstration ("una manifestación mundial") für den 15. Oktober organisieren. Würde dann also über die europäischen Grenzen rausgehen...

http://www.publico.es/espana/379151/democracia-real-ya-prepara-una-manifestacion-mundial-para-el-15-de-octubre

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30. Mai 2011, 23:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die Jungle World, sehr skeptisch:

http://jungle-world.com/artikel/2011/22/43310.html

Zitat:
Nach einer Revolution klingt das nicht gerade. Revolutionär wollen die meisten Protagonisten der #spanishrevolution aber auch gar nicht sein. Im Grunde wollen sie nur – auf friedlichem Wege, wie stets betont wird – die Politiker dazu bringen, ihren Job wieder richtig und verantwortungsvoll zu machen.


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01. Juni 2011, 13:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die WoZ mit einer Reportage aus Sevilla:

Wer Glück hat, kriegt 600 Euros

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01. Juni 2011, 13:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Wenn stimmt, was dieser User bei Indymedia Barcelona gepostet hat, wird die Versammlung von Valencia gerade von einer Kommission mit Namen "Participación ciudadana" (etwa = "Bürgerbeteiligung") auf "Kurs" gebracht: sämtliche sozialen und ökonomischen Inhalte werden verdrängt oder abgewürgt (Mikrophon abstellen, Redezeit beschränken, etc.):

¿Quién ha tomado el control de la asamblea de Valencia?

Weiter ein Text geschrieben zur Diskussion der Rolle der "revolutionären Minoritäten" in der Bewegung:

Las protestas del 15M y las minorías revolucionarias

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01. Juni 2011, 14:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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Zitat:
Die Jungle World, sehr skeptisch:

http://jungle-world.com/artikel/2011/22/43310.html


Eher realistisch, dieser T. Mense....

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02. Juni 2011, 12:51 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Actions de solidarité entre les jeunes "indignés" et la classe ouvrière

Zitat:
Saragosse : soutien aux chauffeurs de bus en grève et ralliement des ouvriers de CAF (fabrication de trains) au campement. Manifestation sonore contre la bureaucratie syndicale


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04. Juni 2011, 23:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Sensationelle Entwicklungen in Spanien!!!

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07. Juni 2011, 16:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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WSWS ist skeptischer:

Spaniens M-15-Proteste und das Autonomie-Konzept

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08. Juni 2011, 11:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Etwas differenziertere Analyse von Peter Gelderloos:

Spanish Revolution at a Crossroads

Die "Asamblea de Sol" in Madrid wird nächsten Sonntag das Camp auflösen:

La Asamblea de Sol acuerda desmantelar la acampada el próximo domingo

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08. Juni 2011, 13:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Zitat:
Spanien: Polizei zerschlägt Proteste vor Parlament in Valencia

Valencia. Die spanische Demokratiebewegung richtet ihre Empörung zunehmend gegen die Abgeordneten in den verschiedenen Parlamenten. Am Donnerstag versammelten sich dazu zahlreiche Demonstranten vor dem Cortes von Valencia. Hier ging die Polizei gewaltsam gegen die Protestierenden vor, die zur Bewegung der »Empörten« gehören, die in zahlreichen Städten des Landes Protestcamps errichtet haben. Diese meldeten über den Internetdienst Twitter, daß 20 Demonstranten verletzt und sieben verhaftet worden seien. Während die Polizei den Einsatz damit begründet, daß die Protestierenden Flaschen und Steine geworfen hätten, wird dies von Sprechern der Bewegung zurückgewiesen. Es habe keinen einzigen Angriff auf Polizisten gegeben, teilten sie über Internet mit. Man habe auch nicht versucht, die Polizeiabsperrungen um das Parlamentsgebäude zu durchbrechen.

Medienberichten zufolge hatten sich zunächst rund 300 Menschen vor den verschiedenen Zugängen des valencianischen Autonomieparlaments versammelt, während im Inneren die konstituierende Sitzung der im Mai neugewählten Legislative stattfand. Als diese beendet war, verzögerte sich offenbar die Abfahrt einiger Parlamentarier, weil die Straßen durch Demonstranten versperrt waren, die sie als »Korrupte« beschimpften. Daraufhin räumten die Beamten gewaltsam die Straße. Mehrere Menschen, die von den Schlägen der Polizei getroffen wurden, brachen blutend zusammen.

Die von der rechten Volkspartei (PP) geführte Regionalregierung verteidigte das Vorgehen. Eine von den Behörden nicht genehmigte Versammlung sei illegal, vor dem Cortes zu demonstrieren und die Abgeordneten zu behindern, sei ein »Verbrechen«.

Der Protest der »Empörten« richtete sich gegen eine Reihe von Abgeordneten, die ihren Amtseid ablegten, obwohl gegen sie wegen Korruptionsvergehen ermittelt wird. Zu ihnen gehört auch Regierungschef Francisco Camps.

http://www.jungewelt.de/2011/06-10/036.php


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09. Juni 2011, 21:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag Barcelona: Todesopfer zu beklagen Antworten mit Zitat
Nach der Räumung in Barcelona, angeblich um den Platz für die Champions League Fans freizumachen, ist ein junger Mann, der innere Blutungen nach dem Knüppeleinsatz gehabt hat, daran gestorben. Zufällig auf Indymedia gefunden:

http://de.indymedia.org/2011/06/309367.shtml
10. Juni 2011, 10:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag Achtung, evtl. Falschmeldung Antworten mit Zitat
Bin wohl in eine Falle getreten... Ich habe noch einmal die Ergänzungen zu oben geposteten Beitrag gelesen, und es scheint mir, dass "der beklakgte Tote von Barcelona" eine Falschmeldung ist, die bewusst von irgendwelchen A'löchern im Umlauf gesetzt wurde aus welchen Gründen auch immer. Sorry, habe wohl zu emotional reagiert.

Lest bitte die Ergänzungen zu folgendem Link (den ich oben gepostet hatte):

http://de.indymedia.org/2011/06/309367.shtml

Bin auf jeden Fall froh, wenn es keinen Toten zu beklagen gibt.
12. Juni 2011, 10:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Ein Bericht von Anarchisten über die 15M-Bewegung in Sevilla und Barcelona:

Indignados in Seville and Barcelona: reports from the #spanishrevolution

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13. Juni 2011, 19:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Zitat:
Die Sabotage von innen: die Diktatur von Echte Demokratie jetzt!

Wenn Echte Demokratie jetzt! (Democracia Real ya! - DRY) in den ersten Tagen angesichts der Lawine von Versammlungen nichts anderes tun konnte, als von der Bühne zu verschwinden (gut gesagt), bedeutete dies nicht, dass sie auf den Versuch verzichtet hätte, in den wichtigen Kommissionen der Zeltstätten Position zu ergreifen und die Bürgerrechts-Standpunkte der Systemreform zu verbreiten, wie dies mit dem famosen „Dekalog“ oder anderen ähnlichen Versuchen geschehen ist. Dies geschah, ohne offen aufzutreten, in Verteidigung der „apolitischen Haltung“, womit die anderen politischen Ausrichtungen daran gehindert wurden, ihre Positionen zu verbreiten, während DRY sie schamlos (aber ohne Unterschrift) vertrat.

Die anarchistischen GenossInnen von Madrid spürten diese Stimmung schon zu Beginn der Bewegung: „In vielen Kommissionen und Gruppen sieht man allerhand: zufälliger Verlust von Protokollen; Personalisierungen; Leute, welche die Mikrofone nicht loslassen wollen; Delegierte, die Dinge gegenüber der Vollversammlungen verschweigen; Kommissionen, die Beschlüsse nicht einhalten; Grüppchen, die ihren Laden nicht aufgeben wollen usw. Viele dieser Verhaltensweisen sind sicher der mangelnden Erfahrung und dem Ego geschuldet, andere scheinen direkt den alten Handbüchern zur Manipulierung von Versammlungen entnommen.“

Aber es brauchte die ersten Symptome des Rückflusses der Bewegung, bis es zu einer eigentlichen Offensive der „Bürgerbewegung“ mit der DRY an der Spitze gegen die Vollversammlungen kam.



Ein Artikel über die Umtriebe der Gruppe "echte Demokratie jetzt":

Spanien: Bürgerbewegung Echte Demokratie jetzt! - staatliche Diktatur gegen Massenversammlungen

http://de.internationalism.org/IKSonline2011_spanienbuergerbewegung06
15. Juni 2011, 10:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Wirken die II hat Folgendes geschrieben:
http://de.internationalism.org/IKSonline2011_spanienbuergerbewegung06


IKS hat Folgendes geschrieben:
die Jammerlappen der plusquamperfekten Demokratie


Ich finde solche Wortschöpfungen genial! good

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15. Juni 2011, 12:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Ob der Geschehnisse in Griechenland beinahe vergessen gegangen. Gestern gab es in Barcelona den Versuch einer Blockade des Parlaments, die gewaltsam aufgelöst wurde. Bilder und Videos:

http://www.lahaine.org/index.php?p=23503

Deutscher Bericht dazu:

Proteste gegen Sparkurs: Demonstranten blockieren spanisches Regionalparlament

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15. Juni 2011, 21:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die Bewegung in Spanien scheint sich ebenfalls zu radikalisieren. Kommentar eines spanischen Anarchisten auf Libcom:

Zitat:
Following the events in Barna (several politicos were insulted and hit with egs in the opening of the parliament that is near a park - La Ciutadella - that were surrounded by the protestors to prevent the MPs to enter the building, they have to be carried in by a helicopter) as the movement is radicalizing, speaker wannabes are starting to try to keep it pacifist: the so-called progressive press is remarking how those speakers maintained that the most of the protestors were pacifist:

http://www.publico.es/espana/382143/el-movimiento-15-m-se-desvincula-de-los-actos-violentos-de-barcelona

Some salami tactics in action here. After the summer and next year i don't think they'll be succesful. We'll see what happens in the 19th june demo (this sunday)

Meanwhile in Madrid they're starting to prevent evictions succesfully and a stalinist politico was insulted:

http://blog.acampadazgz.org/

Wating for Sal's updates from Barna (hope he's ok)

Ps. Several politicians are calling for harder police response.


Quelle: http://libcom.org/forums/news/spain-beyond-15-may-demonstrations-14052011?page=7#comment-432074

Edit: Mehrmals wird im Post von "Barna" gesprochen. Ich denke, das ist die Abkürzung für "Barcelona".

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15. Juni 2011, 21:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Unglaublich. Auch hier Agents Provocateurs am Werk. Video von heute morgen aus Barcelona:



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15. Juni 2011, 21:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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naja, an fast jeder demo in der schweiz hats auch solche gestalten vor ort...würde die eher als greifer bezeichnen.

unglaublich finde ich eher, dass die demonstranten nicht mal auf die idee kommen, denen einen abreibung zu verpassen. da hat man sie einmal auf dem präsentierteller und nichts geschieht...

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15. Juni 2011, 22:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Savo hat Folgendes geschrieben:
unglaublich finde ich eher, dass die demonstranten nicht mal auf die idee kommen, denen einen abreibung zu verpassen. da hat man sie einmal auf dem präsentierteller und nichts geschieht...


Deren Anti-Gewalt-Fetisch ist halt immer noch stark präsent, wenn auch am Bröckeln...

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15. Juni 2011, 22:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Antworten mit Zitat
Nächster Termin als dieser Sonntag, 19.06. - der "Marsch auf Madrid gegen Krise und Kapital". Wurde glaube ich von den meisten Vollversammlungen unterstützt.

Der Thread auf Alasbarricadas:

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=25&t=50639

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Beitrag 19J Spanien Antworten mit Zitat
Livestream vom Marsch nach Madrid: http://www.livestream.com/spanishrevolutionsol

Am Abend folgen über 60 andere Städte.

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Beitrag Parlament Antworten mit Zitat
Die Demonstranten wollen anscheinend zum Parlament. Dieses sei jedoch grossräumig abgesperrt von Bullen. Auf Facebookund Twitter rufen die Organisatoren dazu auf, sich dadurch nicht zu provozieren, friedlich zu bleiben und nicht zu versuchen die Absperrungen zu durchbrechen. Mal schauen, obsich die Basis daran hält - hoffen wirs nicht.

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http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/marsch-aufs-parlament/

interessant finde ich diese stelle hier - weiss jemand etwas zu diesen arbeiterInnenkomitees?
Zitat:
In Madrid mobilisierten außerdem Arbeiterkomitees, die nach dem Generalstreik vergangenen September von linken Gewerkschaftskritikern in einigen Arbeitervierteln ins Leben gerufen wurden.


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Ich habe nur zu Barcelona was gefunden:

Zitat:
Barcelona bus drivers have handed out 30,000 leaflets to passengers calling for people to attend the demos on sunday 19th.


hier: http://www.urban75.net/vbulletin/threads/349048-Spain-anti-politics-protests?p=11863185&viewfull=1#post11863185

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19. Juni 2011, 19:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In Madrid hätten rund 40'000 Menschen am Marsch teilgenommen, sie riefen zu einem Generalstreik auf:

Miles de 'indignados' de Madrid piden una huelga general a orillas del Congreso

In Barcelona sollen nach Angaben von DRY 275'000 Menschen, nach Angaben von La Vanguardia 100'000 Menschen auf der Strasse gewesen sein. Auch hier wurde ein Generalstreik gefordert:

Miles de 'indignados' finalizan la marcha con la lectura de un manifiesto en Pla de Palau

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19. Juni 2011, 23:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In Madrid ging die Bewegung 15M auch zur direkten Aktion über und verhinderte eine Zwangsräumung:

#spanishrevolution - gegen Zwangsräumung

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20. Juni 2011, 14:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Empörte bereiten Generalstreik in Spanien vor

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
21. Juni 2011, 12:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Die wehrhafte Demokratie am Werk:

http://de.internationalism.org/IKSonline2011_parismadridprotestedry
21. Juni 2011, 14:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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O.B.M.F hat Folgendes geschrieben:
Empörte bereiten Generalstreik in Spanien vor


Die zwei grossen Gewerkschaften CCOO und UGT sprechen sich gegen einen Genralstreik, aber für die Aufnahme des "sozialen Dialogs" aus:

http://www.kaosenlared.net/noticia/ugt-ccoo-descartan-convocar-huelga-general-piden-dialogo-social-traido

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23. Juni 2011, 00:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In Spanien versuchen die Leute kollektiv die Zwangsräumung von Wohnungen zu verhindern. Manchmal erfolgreich. Hier gibt es eine Übersicht:

http://stopdesahucios.tomalaplaza.net/

Einfach auf der Leiste auf der rechten Seite auf eine Rubrik klicken, da kommt man zu Infos und auch Youtube-Filmen.

Desahucios en marcha = laufende Räumungen

Desahucio paralazido = blockierte Räumung

Familia desahuciada = auf die Strasse gestellte Familien

Das geht dann z.B. so:



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29. Juni 2011, 22:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Der Kampf gegen die Zwangsräumungen ist total spannend. Wenn das Schule macht!

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Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben. Kurt Tucholsky

Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
30. Juni 2011, 17:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Plaza Catalunya wurde geräumt, es waren aber nur noch wenige Leute dort. Viel schlimmer finde ich in diesem Indymedia-Artikel (siehe unten) folgendes:


Zitat:
INDIGNADOS IM EU-PARLAMENT

So gut wie zeitgleich (am Mitwoch) nahm eine Gruppe von vier Mitgliedern der Internationalen Komission der Acampada der Plaza de Catalunya im Europäischen Parlament in Brüssel an einem Treffen der Initiativen europäischer Städte teil, zu welchem die Grünen aufgerufen hatten. Die Initiative soll eine neue Form der direkten, politischen Partizipation im Rahmen des Lissabonvertrages sein oder werden.
Die Indignado-Delegierten präsentierten die Minimaldeklaration der Asamblea/Vollversammlung und hingen Plakate von ihren Sitzbänken auf denen (in engl.) Sätze zu lesen waren, die während der Demonstrationen und Proteste zusammengetragen worden waren, u.a. „Kein Brot wegen solcher Gauner“; „"Yes, we camp", „Niemand vertritt uns“, „Ich kann nicht gleichzeitig einen Gürtel umlegen und die Hosen herunterlassen“. Verschiedene TeilnehmerInnen der Kammer wollten aus erster Hand mehr über die aktuelle Situation der Bewegung 15M (15 Mai, Beginn der Dauerproteste nach Verbot des ersten Camps) erfahren. Die Vier beantworteten die an sie gerichteten Fragen mit der Betonung darauf, dass sie nicht als RepräsentantInnen sprechen sondern für sich selbst. Sie teilten mit, dass ihre Reise nach Brüssel der Anfang von Besuchen bei verschiedenen Versammlungen und Camps in Europa ist, die durch die Erhebung der Spanischen Bewegung entstanden sind. Bei der Klausur der Städte-Initiative werden heute Projekte aus Österreich, Frankreich, Deutschland, Dänemark und Griechenland vorgestellt. (dies zum gemässigten Teil der Revolution)…

http://de.indymedia.org/2011/06/311046.shtml


Das geht ja mit der Integration der Bewegung scheinbar viel schneller als ich gedacht hätte...

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02. Juli 2011, 12:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Andererseits haben wir bei den Anarchxs auf Alasbarricadas die Diskussion um "la huelga general" (Generalstreik). Wer des Spanischen mächtig ist, möge hier lesen:

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=20&t=50786

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02. Juli 2011, 12:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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zum eu-parlament: ich seh das weniger tragisch - kann sich ja jeder als "empörter" ausgeben, der will. da muss man, glaube ich, schon die bewegung als ganzes zu charakterisieren versuchen. ich geb der ideologie der empörten noch ein paar monate, vielleicht ein jahr. dann werden auch die von einer neuen welle überrascht und irgendetwas anderes formiert sich. das sind dynamiken, welche sich nicht in brüssel erklären lassen. sondern auf den strassen und in den betrieben.

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
02. Juli 2011, 12:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In Barcelona (soweit ich das verstanden habe) haben sich rund 250 ArbeiterInnen getroffen. Sie nennen sich "Trabajadores Indignados BCN: " (Empörte ArbeiterInnen Barcelonas) und wollen auf die Vernetzung der Kämpfe und auf den Generalstreik hin arbeiten. Scheint aus dem anarchosyndikalistischen Milieu zu kommen, die Initiative. Wirkt aber recht unabhängig. Der Blog trägt den Untertitel: "El blog para y de los trabajadores indignados" (Der Blog für und von empörten ArbeiterInnen):

http://trabajadoresindignadosbcn.wordpress.com/

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04. Juli 2011, 16:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Zu den Zwangsräumungen zwei Artikel:

Wenn die Wohnung zum Albtraum wird

Zitat:
In Spanien wächst angesichts der Krise die Zahl der Zwangsräumungen



Die "Empörten" haben bis jetzt 47 Räumungen verhindert:

Los indignados ya han logrado paralizar 47 desalojos

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06. Juli 2011, 16:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Analyse der IKS zur Entwicklung der Bewegung in Spanien:

The evolution of the situation in Spain since the June 19th demonstrations

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06. Juli 2011, 22:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Alles viel zu bunt hier

Felix Klopotek: Über die europäischen Protestcamper und die Restauration der Demokratie

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07. Juli 2011, 23:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die BewohnerInnen des Madrider Viertels "Lavapiés" vertreiben die Polizei und verhindern eine Kontrolle von Immigranten:



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10. Juli 2011, 23:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Syndikalismus.tk:

Spanien: Vorbereitung eines Generalstreiks

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13. Juli 2011, 20:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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vml: Spaniens Aufruhr der "Empörten"
http://www.vonmarxlernen.de/index.php/demokratie-a-oeffentlichkeit/338-spaniens-aufruhr-der-qempoertenq-.html

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Das ist die Verrücktheit einer Gesellschaft, die sich von einem Sachzwang bestimmen lässt, der nur existiert, weil ihn die einen selbst praktizieren und die anderen sich ihn aufherrschen lassen.
21. Juli 2011, 17:52 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Zitat:
Ein Demonstrantin in Madrid sagte: „Das Beste sind die Versammlungen, das Wort befreit sich, die Leute verstehen sich, man kann laut nachdenken, Tausende von Leuten, die sich nicht kennen, schaffen es, sich einig zu sein. Ist das nicht wunderbar?“ Die Versammlungen waren von einer anderen Welt, im Gegensatz zu der finsteren Atmosphäre in den Wahlbüros und Hunderte von Meilen entfernt von der Marketingbegeisterung im Wahlkampf der Bourgeoisie. „Brüderliche Umarmungen, Rufe des Entzückens und der Begeisterung, Freiheitslieder, frohes Gelächter, Humor und Freude hörte man in der vieltausendköpfigen Menge, die vom Morgen bis Abend in der Stadt wogte. Die Stimmung war eine gehobene, man könnte beinahe glauben, dass ein neues, besseres Leben auf Erden beginnt. Ein tiefernstes und zugleich idyllisches, rührendes Bild“


aus: Die Mobilisierung der Empörten in Spanien und ihre Auswirkungen in der Welt: eine Bewegung welche die Zukunft in sich trägt

http://de.internationalism.org/15M_Zukunft

Ein Bilanzartikel über die Ereignisse in Spanien, der aufzeigt, dass es zur bürgerlichen Demokratie eine Alternative gibt:

Befreien wir das Wort, die Gesellschaft von der bürgerlichen Demokratie: Freiheit oder Demokratie
23. Juli 2011, 08:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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"Volksmarsch der Empörten" auf Madrid

Zitat:
Protestbewegung demonstriert erneut gegen Sparpolitik, Arbeitslosigkeit und für mehr Demokratie


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24. Juli 2011, 16:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die Indignadxs gibt es noch:

Jedes Viertel ist eine revolutionäre Zelle

Zitat:
Die Protestbewegung in Spanien ist von den großen Plätzen in die Stadtviertel gezogen und konzentriert sich auf konkrete soziale Kämpfe. Nach wie vor will sie das System nicht abschaffen, sondern retten.


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04. August 2011, 19:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Seit 5 Tagen versuchen Indignados den Placa del Sol in Madrid wieder zu besetzen. Gestern Abend kam es dabei erstmals zu Ausschreitungen. Vor einigen Minuten haben sie es nun geschafft, die Barrikaden zu durchbrechen und die Massen sind auf den Platz geströmt. Zurzeit sind gemäss Angaben der Demonstranten 30 000 auf dem Platz, gemäss Bullen 5000. Auch in Barcelona und anderenStädten sind die Menschen wiederauf den Strassen. Für den 15. Oktoberversucht die Bewegung zudemeinen flächendeckenden Generalstreik zu orgaisieren.

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“Der reissende Strom wird gewalttätig genannt, aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig!” (B. B.)
www.banlieue.blogsport.de
05. August 2011, 21:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
far



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Zitat:
Alle Versuche, den zentralen Platz in Madrid vor dem Besuch von Benedikt XVI. zu räumen, sind gescheitert

http://www.heise.de/tp/artikel/35/35266/1.html

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
08. August 2011, 22:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Melnitz



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Die Sektion von Solidaridad Obrera der Metro in Madrid wird während des Papstbesuchs streiken:

http://www.alasbarricadas.org/noticias/node/18322

Unterstützung erhält sie dabei auch von der Bewegung 15M:

http://www.lavanguardia.com/vida/20110811/54199270291/el-movimiento-15m-apoya-los-paros-en-metro-durante-la-visita-del-papa-a-madrid.html

Edit: Die ArbeiterInnen etnscheiden heute in einer Versammlung ob sie streiken oder nicht.

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17. August 2011, 14:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Krawalle bei Papst-Besuch

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18. August 2011, 14:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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nestor klärt über den spanischen bauboom auf, ein einblick in den alltäglichen wahnsinn namens kapitalismus:

http://nestormachno.blogsport.de/2011/08/25/neues-von-der-eurofront-spanien/

und es muss schon mal gesagt sein: nestor rockt! word

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argumentum ad baculum
26. August 2011, 11:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die katalanische Regierung duldet keine Besetzungen mehr, wie es scheint:

Zitat:
Katalanische Polizei räumt besetzte Gesundheitszentren

Madrid. Sondereinheiten der katalanischen Polizei haben am Mittwoch morgen mehrere Gesundheitszentren in den Orten Castellar, Badia, Santa Perpètua und Sabadell geräumt. Die Einrichtungen, die den Anwohnern medizinische Erstversorgung bieten sollen, waren von Ärzten, Krankenschwestern und Helfern besetzt worden, nachdem die Regionalregierung in Barcelona eine Kürzung der Mittel für das Gesundheitswesen um 25 Prozent und die Schließung zahlreicher dieser Gesundheitszentren beschlossen hatte. Wo die Zentren noch geöffnet haben, müssen die Anwohner eine Verkürzung der Öffnungszeiten sowie die Einstellung der nächtlichen Notdienste hinnehmen. Dagegen protestierten die Beschäftigten mit ihren Aktionen, in deren Rahmen sie die von der Regierung gestrichene Notfallversorgung aufrechterhielten.

Auf direkte Anweisung des katalanischen Innenministers Felip Puig drangen am Mittwoch morgen 150 Beamte der Regionalpolizei Mossos d’Esquadra in die besetzten Zentren ein. Puig selbst berief sich einem Bericht der bürgerlichen Tageszeitung La Vanguardia zufolge auf die Gesundheitsbehörde. Man respektiere das Bürgerrecht, seine Meinung zu äußern, aber man werde die »nicht angemessene Nutzung der Gesundheitseinrichtungen« nicht hinnehmen, erklärten deren Sprecher.

Die Protestierenden wollen ihre Aktionen fortsetzen. In Bellvitge besetzten Angestellte des örtlichen Universitätskrankenhauses die Hauptstraße Gran Via, um gegen die Kürzungen ihre Stimme zu erheben. Zugleich nehmen auch die Proteste gegen die von der spanischen Regierung geplante Aufnahme einer »Schuldenbremse« in die spanische Verfassung zu. Die großen Gewerkschaftsbünde CCOO und UGT hatten für Mittwoch und Donnerstag zu Aktionen in zahlreichen Städten aufgerufen, so wie auf unserem Foto in Valencia.

http://www.jungewelt.de/2011/09-02/002.php


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01. September 2011, 23:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Ein Jahr nach dem ersten Generalstreik kommt es am 29. September 2011 wieder zu einem:

http://syndikalismus.wordpress.com/2011/09/09/spanien-generalstreik-am-29-09-geplant/

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12. September 2011, 02:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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diese beschreibung ist noch aus der zeit vor den empörten:

I went to a demonstration today...
... in Barcelona. I dreaded going because it was some sort of "consumer coalition" with some sort of program against the bank "bandits", yadda, yadda. I had visions of Ralph Nader and PIRGs and all that horseshit. But, the acquaintance whom I was with for the day insisted... so... off we went.

We had an appointment so we caught up with the demonstration as it was approaching one of the larger banks. At first sight, my fears were immediately confirmed: multi-page flyers, a five page "manifesto" of every demand under the sun, wordy horsecrap about who they were and what they were demonstrating against... The banners had so much horsesit on them that they took up 3 lanes of traffic. There was no indication of any "leftism" of any kind, with all kinds of shit about pensions and bank fees and all kinds of crap blended together into a health-food milk shake. No red flags, no union stuff, nothin'.

But the worst was the crowd. A few hundred people - one thousand at most - with 75% older than 55, a healthy number over 65, and all other age groups representing the remaining 25%. In Europe, people who go to working class demonstrations usually wear working clothes: overalls, jeans, work boots... Here, none of that was visible. The entire group was dressed lower middle-class; not rich but more like teachers and retired postal workers (which, it turns out, many were).

And the whole time, I'm wondering if I've wandered into some right wing demonstration... until the crowd pulls up to the bank. Out come the bullhorns, and the chants start... and the cadence is unmistakable... and the slogans that are being shouted are getting shorter and more succinct and the old people are working themselves up and I KNOW what's coming next and sure enough, up go the fists... and they are pumping the air as though they are the 500 hundred pistons of some unbelievable steam engine.

And after this goes on for a while, the required pitch is reached and the old people trash the bank. I shit you not. They litter, they turn over trash cans, they pull down signs, they dent planters, they put up hundreds of stickers with slogans all over the plate glass, which they have come prepared to do and which will take days to peel off. The Bank is closed (it's a Saturday) but they do everything but break all the windows ( and this, not because they don't try).

And the whole time, it is the old people. The youngsters mostly mill around looking confused. And it reminds me of the old demonstrations under late Iberian Fascism when all of the popular organizations were completely infiltrated by "Reds" and when "spontaneous demonstrations in support" of some silly civic group or event would "degenerate" into one of these.

I ask my companion about the group and he says, "Who the fuck knows but it wasn't a bad demonstration, was it?"

Not bad at all... we move along to our appointment and the old people march off to the next bank.

I learned somethin' today... don't need them young people. They're nice to have but...

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05. Oktober 2011, 11:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Wo wir schon bei der Ernährung sind: 25% der Kinder in Spanien leiden unter schlechter Ernährung infolge der Krise:

Zitat:
El 25% de los niños españoles menores de 16 años sufre malnutrición, según los cálculos de diversas entidades del tercer sector social, que atribuyen este dato a la crisis económica, que hace que muchas familias no puedan comprar carne, pescado y fruta para alimentar a los más pequeños. Según un informe de Eurostat, España es el séptimo país con mayor riesgo de pobreza entre su población.

http://www.elmundo.es/elmundo/2011/10/16/solidaridad/1318761634.html


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17. Oktober 2011, 00:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In Spanien waren am 15. Oktober hunderttausende von Menschen auf den Plätzen:

Zitat:
Madrid and Barcelona were the cities with the biggest concentration of Spanish protestors. In Madrid, it was estimated that more than 500,000 people converged in the Puerta del Sol square on Saturday night, while in Barcelona, police say that 60,000 people poured onto the streets of the Catalan capital; organizers claimed the number was more like 400,000. Other demonstrations in Valencia, Seville and Zaragoza attracted between 40,000 and 50,000 in each city.

http://www.elpais.com/articulo/english/Madrid/s/Sol/square/lights/up/the/global/stage/for/world/protests/elpepueng/20111016elpeng_3/Ten


In Madrid wurde ein Hotel (und in Barcelona ebenfalls ein Gebäude) besetzt. Das sei die neue Strategie der "Indignados", nämlich "Raum für gemeinschaftliche Nutzung freizumachen":

Zitat:
Buoyed by the success of an unparalleled rally held in Madrid's Puerta del Sol, and encouraged by the wave of sister protests popping up around the world, a group of 15-M demonstrators took over an abandoned hotel in the Spanish capital on Sunday as part of what they say is their next strategy "to free up spaces for common use."

http://www.elpais.com/articulo/english/May/protestors/occupy/private/buildings/after/forging/global/voice/elpepueng/20111016elpeng_10/Ten


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17. Oktober 2011, 02:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die "Ich bezahle nicht"-Bewegung von Griechenland ist in Spanien angekommen und nennt sich YO NO PAGO. Diese Woche stand unter dem Motto "Yo no pago el tren" (Ich bezahl kein Zugticket). So sah das dann in Barcelona aus:



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20. Dezember 2011, 18:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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«Punks en el metro» triffts schon.

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Power to the Pöbel!
20. Dezember 2011, 22:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Ich glaub das ist ein Missverständnis, irgendwo war wohl ne Freibierparty und die Punks (die sowieso nicht bezahlen) haben davon Wind bekommen ;-)

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
21. Dezember 2011, 01:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Melnitz



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Hmm für mich dann doch eher "Punks en la carrera de obstáculos" (Punks beim Hürdenlauf) ;)

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21. Dezember 2011, 17:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag Von der Indignation zur Aktion Antworten mit Zitat
“Nessuno ora può negare che siamo passati dall’indignazione all’azione” ha detto Joan, uno dei nuovi inquilini.

Für die, die ein bisschen spanisch oder italienisch verstehen. Es scheint, dass in Spanien infolge der massenhaften Entlassungen eine Häuserbesetzerbewegung entsteht. Anders als in den 80er ist diese aber stark von der Notwendigkeit geprägt, dass ganze Familien ein Dach über dem Kopf brauchen. In Barcelona versucht man das Alltagsleben mit den Hausbesetzungen zu verbinden. Interessante Ansätze...



http://www.ilfattoquotidiano.it/2011/12/27/diritto-alla-casa-%E2%80%9Cdallindignazione-allazione%E2%80%9D-ondata-occupazioni/180131/
29. Dezember 2011, 20:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Hafenarbeiter in Portugal beginnen fünftägigen Streik

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10. Januar 2012, 13:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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In Spanien ist heute ja auch wieder einiges gegangen: http://roarmag.org/2012/02/spain-valencia-students-protest-brutality-violence/

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22. Februar 2012, 01:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Nach Valencia jetzt auch Barcelona:





Mehr hier, aber halt auf Spanisch:

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=17&t=52625

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02. März 2012, 00:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Gute Zusammenfassung der Ereignisse in Barcelona, wo verschiedene Bewegungen (StudentInnen, ArbeiterInnen der Verkehrsbetriebe, Yo no pago-Bewegung, etc.) langsam Bewegung in die Sache bringen, aber auch Rückschläge hinnehmen müssen:

http://libcom.org/news/betrayals-outbursts-barcelona-03032012

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04. März 2012, 17:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Am 29. März gibts in Spanien einen Generalstreik gegen die Reform (= Verschärfung) der Arbeitsmarktgesetze (ausgerufen von den offiziellen Gewerkschaften, die CNT hat sich an einem Kongress ebenfalls dafür ausgesprochen). Der Thread auf Alasbarricadas (halt Spanisch..):

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=25&t=52696

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11. März 2012, 22:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Nächsten Donnerstag also Generalstreik in Spanien:



Noch ein Thread bei Alasbarricadas:

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=20&t=52618

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25. März 2012, 14:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Morgen ist es also so weit, der Generalstreik in Spanien. Ich muss meine Aussage revidieren, die ich einem Genossen gegegenüber gemacht habe: Der Streik ist tatsächlich aus einer Initiative der radikalen Linken entstanden und die grossen Gewerkschaften haben sich angeschlossen:

Zitat:
Vor allem die Gewerkschaften in Galicien und im Baskenland rufen deshalb schon seit einiger Zeit zum “Huelga General” (spanisch für Generalstreik) am 29. März auf. Nachdem sich die anarchosyndikalistische Gewerkschaft CNT (Confederación Nacional del Trabajo), diverse linksradikale Gruppen und weitere Basisgewerkschaften entschlossen ebenfalls zum Generalstreik aufzurufen und zu mobilisieren, schlossen sich auch die beiden größten bisher sozialpartnerschaftlich agierenden Gewerkschaften an.

http://syndikalismus.wordpress.com/2012/03/27/spanien-generalstreik-und-kampf-auf-der-strase/


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28. März 2012, 18:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Morgen ist es also so weit, der Generalstreik in Spanien. Ich muss meine Aussage revidieren, die ich einem Genossen gegegenüber gemacht habe: Der Streik ist tatsächlich aus einer Initiative der radikalen Linken entstanden und die grossen Gewerkschaften haben sich angeschlossen:

Zitat:
Vor allem die Gewerkschaften in Galicien und im Baskenland rufen deshalb schon seit einiger Zeit zum “Huelga General” (spanisch für Generalstreik) am 29. März auf. Nachdem sich die anarchosyndikalistische Gewerkschaft CNT (Confederación Nacional del Trabajo), diverse linksradikale Gruppen und weitere Basisgewerkschaften entschlossen ebenfalls zum Generalstreik aufzurufen und zu mobilisieren, schlossen sich auch die beiden größten bisher sozialpartnerschaftlich agierenden Gewerkschaften an.

http://syndikalismus.wordpress.com/2012/03/27/spanien-generalstreik-und-kampf-auf-der-strase/


Ebe.

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28. März 2012, 19:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Live-Ticker:

http://www.guardian.co.uk/business/2012/mar/29/eurozone-crisis-spanish-general-strike

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29. März 2012, 11:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Fotos und Berichte (Spanisch) von der Huelga General / Greve Geral / Greba Orokorra:

http://www.lahaine.org/index.php?p=60618





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29. März 2012, 23:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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29M in Barcelona:

#!

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01. April 2012, 23:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Bilderthread bei Alasbarricadas:

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=20&t=52838

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01. April 2012, 23:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Report von Insurrektionalisten:

Barcelona Engulfed in Flames

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01. April 2012, 23:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Reportage aus der FAZ

Suppenküchen für den Mittelstand

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19. April 2012, 16:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die Bürgerlichen kriegens mit der Angst zu tun. Aus der letzten "Finanz und Wirtschaft" (18.04.):

Zitat:
Spanien sendet Beben durch die Märkte

Prämien für Credit Default Swaps auf Rekordniveau – Immobiliencrash und marodes Bankensystem belasten – Industrieproduktion auf dem Stand von 1996

Mark Dittli

Die Eurokrise ist zurück. Keine vier Wochen nach der Schuldenrestrukturierung Griechenlands steht Spanien im Brennpunkt. Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen Spaniens erreichte am Montag 6,16%, die Prämien für Credit Default Swaps (CDS) auf entsprechenden Anleihen markierten mit 510 Basispunkten ein Rekordniveau (vgl. Grafik 1). Am Dienstag sanken die Zehnjahreszinsen nach einer einigermassen erfolgreichen Auktion von Bonds mit kurzer Laufzeit auf leicht unter 6%, doch von Entspannung kann keine Rede sein.

«Spanien hat das Vertrauen der Finanzmärkte verloren», räumte der seit Dezember amtierende Premier Mariano Rajoy gemäss «Wall Street Journal» am Montag an einem Treffen mit Wirtschaftsführern ein.

LTRO-Effekt verpufft

Eigentlich hätte das nicht geschehen sollen. Es ist keine zwei respektive vier Monate her, dass die Europäische Zentralbank (EZB) mit der Longer Term Refinancing Operation (LTRO) in zwei Tranchen mehr als 1 Bio. € in das europäische Bankensystem gepumpt hat. Die Banken wiederum haben das Geld benutzt, um Staatsanleihen zu kaufen. Gemäss einer Studie von CLSA, die sich auf Daten der EZB stützt, haben spanische Banken seit Dezember Euro-Staatsanleihen im Wert von 68 Mrd. € gekauft (vgl. Textbox). Kurz nach den LTRO-Auktionen war die Konsensmeinung unter Ökonomen, dass die Massnahme den Euro-Peripherieländern mindestens ein Jahr Verschnaufpause verschafft hat. Es kam anders.

Dass früher oder später Spanien in den Fokus rückt, musste erwartet werden (vgl. FuW Nr. 22 vom 17. März). Das Land leidet unter einem toxischen Cocktail an Wirtschaftsproblemen; wie es aus eigener Kraft wieder auf die Beine kommen soll, ist fraglich. Die Problemzonen Spaniens sind: ein Immobilienmarkt, dem eine grosse Korrektur erst noch bevorsteht, eine horrend hohe Verschuldung des Privatsektors, ein marodes Bankensystem sowie eine erdrückende Arbeitslosigkeit von über 23% respektive eine Jugendarbeitslosigkeit von über 50%.

Spanien erlebte zwischen 2001 und 2008 einen beispiellosen Immobilienboom. Gemäss Daten von Bloomberg war die spanische Immobilienblase 30% grösser als die amerikanische, werden die Hauspreise in Bezug zum mittleren Haushaltseinkommen gesetzt. Zudem sanken die Preise nach dem Platzen der Blase deutlich langsamer. Analysten des US-Vermögensverwalters Carmel Asset Management rechnen mit einer weiteren Preiskorrektur von über 35%.

Der Immobilienboom ging mit einem rapiden privaten Schuldenaufbau einher. Per Mitte 2011 lastete auf der spanischen Volkswirtschaft gemäss Daten des McKinsey Global Institute ein Schuldenberg von 363% des BIP – womit Spanien unter den wichtigen Ländern der Eurozone den Spitzenplatz einnimmt (vgl. Grafik 2). Elf Jahre zuvor war es nur halb so viel. Seit zwei Jahren bauen die privaten Haushalte und die Unternehmen ihre Schulden ab, was ihre Konsum- und Investitionsausgaben nach aller historischen Erfahrung noch während Jahren bremsen wird.

Beide Faktoren, Immobiliencrash und Schuldenüberhang, lasten auf dem spanischen Bankensystem. Die marodesten Sparkassen des Landes wurden auf Geheiss der Regierung zwangsfusioniert und notdürftig rekapitalisiert, doch gesund sind sie damit nicht. Ab und an kursieren an den Finanzmärkten Berichte über die Findigkeit der spanischen Banken, ihre faulen Kredite zu verstecken.

Nicht zu verbergen ist jedoch der Liquiditätsbedarf der Banken: Gemäss Daten der EZB haben sich spanische Banken im März brutto 316 Mrd. € von der Zentralbank geborgt, fast doppelt so viel wie im Vormonat. Das ist ein Signal, dass es ihnen nicht mehr gelingt, sich am privaten Markt zu refinanzieren. «Ein beträchtlicher Teil der faulen Schulden im Banken- und im Immobiliensektor wird früher oder später auf der Staatsbilanz landen», urteilt Christopher Wood, Chefstratege von CLSA, in seinem Wochenausblick. «Dann wird sich die offiziell ausgewiesene Schuldenlast Spaniens dramatisch verschlechtern.»

BIP-Kontraktion von 1,8%

Die offizielle Staatsschuld betrug per Ende 2011 knapp 70% des Bruttoinlandprodukts (BIP). Die Regierung versucht, das Haushaltsdefizit im laufenden Jahr auf 5,3% des BIP zu senken, nach 8,5% im Vorjahr. Zu diesem Zweck hat sie einen Plan vorgelegt, der über Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen 37 Mrd. € einbringen soll. «Es wird unmöglich sein, mit einer schrumpfenden Wirtschaft diese Defizitreduktion zu erreichen», schreibt Wolfgang Münchau von Eurointelligence in seiner Kolumne in der «Financial Times».

Die Ökonomen des Währungsfonds sagen Spanien im laufenden Jahr eine BIP-Kontraktion von 1,8% voraus. Zwei weitere Indikatoren zeigen, wie krank die Wirtschaft ist: Die Industrieproduktion hat sich gemäss Daten von Richard Koo vom Nomura Research Institute seit dem Absturz von Ende 2008 nicht erholt und verharrt auf dem Stand von 1996 (vgl. Grafik 3), ohne dass Besserung in Sicht wäre. Der Einkaufsmanagerindex ist im März auf 44,5 gefallen, was dem niedrigsten Wert seit elf Monaten entspricht.

Investoren sollten sich damit abfinden, dass Spanien in den kommenden Wochen und Monaten für Schockwellen an den Finanzmärkten sorgen wird. Ein erster Test steht am Donnerstag an, wenn die Tresorerie zwei- und zehnjährige Bonds im Volumen von 1,5 bis 2,5 Mrd. € platzieren wird. Ebenfalls vormerken sollten sich Anleger den 30. April, wenn Wirtschaftsdaten für das erste Quartal publiziert werden. Erfreuliche Überraschungen dürften ausbleiben. Am ehesten für Entspannung an den Märkten würde ein weiteres Unterstützungsprogramm der EZB sorgen.

Spanische Banken benötigen mehr Kapital

Auf und ab, wie eine Wippe: So wie die Rendite der spanischen Staatsanleihen steigt, sinken gleichzeitig die Kurse von Bankaktien. Das war am Montag der Fall. Und weil Banktitel ein Drittel des führenden spanischen Aktienindex Ibex ausmachen, wirken sich die Verluste auf den ganzen Markt aus. Der Ibex hat im laufenden Jahr gut 15% nachgegeben.

Kurse von Bankaktien geben nach, wenn der Wert der Staatsanleihen sinkt. Denn Banken halten grosse Positionen von Staatsanleihen in den Büchern, die weniger wert sind. Gleichzeitig steigen die Refinanzierungskosten, weil sich die Qualität der Bilanz verschlechtert (vgl. FuW vom Samstag). Allerdings erhalten spanische Banken kaum mehr Geld von privaten Kapitalgebern, sondern sind zum grossen Teil abhängig von der Europäischen Zentralbank (EZB). EZB-Kredite an spanische Banken sind im März brutto auf 315 Mrd. € gestiegen, ein neuer Rekord. Es stimmt: Die Refinanzierungskosten am Kapitalmarkt wirken sich erst aus, wenn die EZB die Liquiditätsversorgung unterbindet. Allerdings sind die Kosten für Kundeneinlagen angesichts der Kapitalflucht schon gestiegen. Für Pfandbriefe (Verbriefung von Hypotheken), ein Weg, der Spaniens Banken noch offensteht, verlangen Investoren bereits hohe Aufschläge.

Mit dem Geld, das sie aus den LTRO-Auktionen von der EZB bezogen haben, haben spanische Banken im grossen Stil Staatsanleihen gekauft. Damit stieg der Anteil dieser Anleihen im Verhältnis zum Eigenkapital weiter. Bereits Ende des letzten Jahres übertraf der Bestand spanischer Staatsanleihen bei mehreren Banken das Kern-Eigenkapital (vgl. Grafik). Selbst für Santander oder Caixabank sind daher die Schwankungen des Werts der Staatsanleihen bedeutend.

An das Risiko eines Bankkonkurses mag zwar niemand denken. Aber dank Kreditausfallversicherungen (CDS) lässt es sich ermitteln. Der Kreditstratege Alberto Gallo von RBS hält dazu fest, dass die CDS-Prämien in Beziehung zu den riskanten Anlagen stehen. Es gebe einen Zusammenhang zwischen der Summe notleidender Kredite und Anleihen von Peripheriestaaten im Verhältnis zur Bilanzsumme und CDS-Prämien; allerdings spielt die Eigenkapitalquote auch eine Rolle. Simon Samuels, Bankanalyst von Barclays Capital, argumentiert in seiner jüngsten Studie, dass private Gläubiger bereit wären, den Banken Geld zu leihen, wenn diese mehr Eigenkapital – und damit ein geringeres Konkursrisiko – hätten. Er berechnet anhand von CDS-Prämien, dass europaweit 123 Mrd. € Kapital– ein Viertel davon in Spanien – nötig wären, um das Konkursrisiko genügend zu senken (was sich in tieferen CDS-Prämien zeigen würde). Letztlich ist das nur ein neuer Ansatz, um den offensichtlichen Kapitalmangel europäischer Banken zu bestimmen.


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21. April 2012, 00:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Für die Freundinnen und Freunde der gepflegten Sabotage:

Metro-Verkehr in Madrid lahmgelegt

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26. April 2012, 11:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die Bewegung "15M" jährt sich, die Krise brodelt munter weiter und die Repression feier fröhlich Urständ:

http://jungle-world.com/artikel/2012/19/45417.html

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11. Mai 2012, 00:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag EIn Jahr 15M - Live Antworten mit Zitat
In ganz Spanien gehen heute Leute auf die Strasse. Live aus Madrid, wo angeblich mehrere hunterttausend rund um die Puerta del Sol sein sollen: http://politica.elpais.com/especiales/2012/aniversario-15m/?autoplay=1

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“Der reissende Strom wird gewalttätig genannt, aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig!” (B. B.)
www.banlieue.blogsport.de
12. Mai 2012, 20:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
lazlo wanda



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Schul-Streik in Spanien

http://www.nzz.ch/aktuell/international/spaniens-schulen-streiken_1.17005809.html

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23. Mai 2012, 18:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Zitat:
Landbesetzung in Spanien

«Hier kriegt uns niemand weg»

Keine spanische Region leidet so sehr unter der Wirtschaftskrise wie das agrarisch geprägte Andalusien. Nun helfen sich dort LandarbeiterInnen selbst
.

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30. Mai 2012, 21:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In Spanien brodelts auch an allen Ecken und Enden. Die Minenarbeiter streiken und liefern sich Riots mit der Polizei.

Der Thread bei Alascbarricadas:

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=20&t=53183&p=543838#p543838

Englischer Artikel im Libcom-Thread über Spanien:

http://libcom.org/forums/news/fresh-general-strike-greece-unions-moot-general-strike-spain-13052010?page=12#comment-483612

Fotos:

http://fotograccion.org/wp/2012/05/fotos-mineros-en-madrid/

http://www.lahaine.org/index.php?p=61958


"Riot TV" liefert mal wieder die Videos ("as long as it's not Russia"):

.be




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31. Mai 2012, 23:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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"Nosotros no estamos indignados... estamos hasta los cojones!"

(etwa: Wir sind keine Empörten, wir haben die Schnauze voll!)



Mehr Fotos von der Demo von gestern in Madrid mit 10'000 "mineros":

http://periodismohumano.com/en-conflicto/los-mineros-hacen-huelga-indefinida-y-llaman-los-ciudadanos-a-salir-a-la-calle.html

Edit:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=l4HIzW-YcdE

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01. Juni 2012, 12:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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The March 29 Strike Against Labor Law Reform in Spain: Outline of the Conjuncture

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Die "mineros" kämpfen mit harten Bandagen:

http://libcom.org/news/coal-mines-ignite-asturias-10062012

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Gleichzeitig, ebenfalls in Asturien, zeitlich unbeschränkter Streik der LehrerInnen:

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=20&t=53381

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Sudaka



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"Das Land befindet sich, seit sich die Madrider Regierung den deutschen Spardiktaten unterworfen hat,
in einer wirtschaftlichen Abwärtsspirale, deren Ende noch lange nicht abzusehen ist.
Dabei hat die Arbeitslosigkeit mittlerweile auf mehr als 24 Prozent zugenommen - Tendenz: steigend."



http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58347?PHPSESSID=vderkf50klg2sbi6e3tir1n8a6

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"Vielmehr geht es darum, dass etwas an sich völlig Nicht-Dingliches, nämlich menschliche und soziale Beziehungen, durch die gesellschaftliche Warenform entfremdet und verdinglicht werden."
12. Juni 2012, 22:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Am 18. Juni soll das ganze Land lahmgelegt werden:



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Ein guter Artikel aus der asturischen Zeitung "La Nueva España", der die Hintergründe des Konflikts erläutert, findet sich hier (vielleicht übersetze ich den mal ins Deutsche):

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?p=544833#p544833

Im gleichen Beitrag wird auch erwähnt, dass die Renfe die Züge von León nach Asturien teilweise nicht mehr fahren lässt. Ersatzverbindungen werden keine Angeboten. Die Region wird isoliert, so scheint es.

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Melnitz



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Unidad Obrera hat eine Art Ticker eingerichtet:

http://www.unidad-obrera.org/?p=2711

Neben dem Streik der Minenarbeiter gab es ja noch den Streik der LehrerInnen und einen Streik im ÖV. In Asturien tanzt der Streikbär!

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minino
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Artikel vom 12.6. http://www.jungewelt.de/2012/06-12/028.php

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Nein, nein, wir wollen nicht eure Welt, wir wollen nicht eure Macht, und wir wollen nicht euer Geld,
wir wollen nichts von eurem ganzen Schwindel hören, wir wollen euren Schwindel zerstören!
13. Juni 2012, 12:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Kritische Einschätzung eines spanischen Benutzers von Libcom:

Zitat:
The day before yesterday the HQ of left-wing PSOE, which heads Asturias regional goverment, in Mieres was attacked with molotov coktails, and the personal car of SOMA-UGT leader Villa (which is the classical union leader "vendeobreros" = worker seller) was damaged in Tuilla.

By the way, the confrontations with the police have a significative "folkorical" and spectacular component: you know, people not in the coal-mining area thinks "miners are miners and do this kind of things". This is in no way going out of the control of the mainstream trade-unions (CCOO_UGT) which respect and encourage these methods of struggle and pressure when the miners (or shipyard workers) use them but denounce and criminalize if any other worker (not to talk not workers) use them. Of course, by the moment, the strike is completeley under the control of main unions leadership.

In my opinion, this is probably more the last resort of a dying worker composition than an upsurge of class struggle in Spain. Maybe the miners strike encourages some other ongoing worker struggles in the country (mainly the so-called "green tide" in education) but I don't see workers in Madrid setting tyres in fire in a near future. I hope I'm wrong.

Finally, I think that the crucial discussion is not in the means but in the objectives of the struggle. Sorry, but I have no time to write more about this. Maybe other day.

http://libcom.org/news/coal-mines-ignite-asturias-10062012?page=1


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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
14. Juni 2012, 15:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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mr green mr green



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14. Juni 2012, 20:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Nachtdemonstration in León:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=8IbGgHfJmIA

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14. Juni 2012, 22:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Artikel im Guardian über den Streik, der den Streik nicht nur als letztes Rückzugsgefecht einer Berufsgattung sieht, sondern durchaus auch im Zusammenhang mit der Krise:

The Spanish miners' strike puts their rulers on even shakier ground

Zitat:
The government's position is weak. Its crisis already compounded by the chaos in Spanish banks, it looks feeble after returning from EU negotiations with a bailout package which it claimed had "no strings attached", only for Germany to repudiate this claim. The reality is that the bailout of Spanish banks is making another sovereign debt crisis more likely – in an economy five times the size of Greece. As such, the battle with the miners is being conducted on shaky ground, and could easily fall apart. This is another factor that is common across Europe – the weakness and uncertainty of its rulers, which is exposed at the first sign of a real challenge.


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14. Juni 2012, 23:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Interessante Entwicklung auch in Sevilla. Zwangsgeräumte Familien besetzen leerstehende Häuser. Mit Unterstützung der lokalen Squatterszene und den Leuten von 15M:

http://libcom.org/news/evicted-families-occupy-building-seville-call-others-do-so-08062012

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15. Juni 2012, 09:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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And it goes on:

Klassenkampf mit Steinschleudern

Zitat:
Bergarbeiter und eine erzkonservative Regierung: Eine Konfrontation dieser Konfliktparteien sorgt in der Regel für erbitterte Auseinandersetzungen. In Nordspanien geht es seit bald vier Wochen hart zur Sache.


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20. Juni 2012, 20:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sudaka



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"Wohnkomplexe, die in den letzten Jahren auf der spanischen Ferieninsel errichtet wurden, konnten teilweise nur zu 1-2 Prozent vermietet werden. Jeden Tag verlieren in Spanien etwa 200 Eigentümer ihre Wohnungen an die Banken, weil sie ihre Kredite nicht mehr bedienen können. "



http://www.hintergrund.de/201206182114/wirtschaft/finanzwelt/spaniens-banken-und-die-buerde-der-franco-diktatur.html

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"Vielmehr geht es darum, dass etwas an sich völlig Nicht-Dingliches, nämlich menschliche und soziale Beziehungen, durch die gesellschaftliche Warenform entfremdet und verdinglicht werden."
21. Juni 2012, 17:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Was ist eigentlich los mit den Mineros? Am letzten Dienstag haben sie bei Ciñera de Gordon, ein kleines Mienenarbeiterörtchen, die Strasse und die Eisenbahn blockiert. Was die Stürmung des Dorfes durch "Antidisturbios" (Einheiten der Aufstandsbekämpfung) zur Folge hatte. Zeitweilig sei die Kommunikation nach draussen blockiert gewesen, ging das Gerücht auf Twitter um. Hier ein Video, das die Geschehnisse zusammenfasst:



Bei Libcom und Alasbarricadas wird darüber gequatscht:

http://libcom.org/news/coal-mines-ignite-asturias-10062012?page=2

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?p=546965#p546965



Edit:

Fotos gibts hier: https://www.dropbox.com/sh/m9da458g5quba46/QQi5BQiSz6

What's up with those Spanish miners?

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04. Juli 2012, 22:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Weiterer Blog mit News und Fotos (Spanisch):

http://hijosdelcarbon.blogspot.fr/

Aber in der letzten Vorwärts-Ausgabe stand das schon ganz richtig:

Zitat:
Die Zukunft wird weisen müssen, welchen Weg der Widerstand einschlagen wird und ob die Kämpfenden sich miteinander solidarisieren und zusammenarbeiten. Angesichts der Krise ist eine umfassende Protestbewegung, die den staatlichen Austeritätsprogrammen und den Zwängen des Kapitals entgegentritt, bitter nötig.


Wird davon abhängen, ob sich die verschiedenen sozialen Bewegungen (Arbeitskämpfe, Landbesetzungen, Häuserbewegung, DRY, etc.) zusammenschliessen können. Eine Chance wäre der 11. Juli. Da soll der Marsch der Minenarbeiter in Madrid ankommen und da gibts - natürlich - ne Demo:



http://www.kaosenlared.net/component/k2/item/23190-madrid-con-los-mineros-11-de-julio-recibimiento-por-la-ma%C3%B1ana-de-la-marcha-negra-manifestaci%C3%B3n-por-la-tarde.html

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05. Juli 2012, 00:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Wo wir schon dabei sind. Artikel über die 15M-Bewegung, der die These vertritt, dass die Bewegung nicht an Stärke verloren hat, sondern untergründig am Wirken ist (via Quartierversammlung, etc.) und das erst der Anfang sei:

http://roarmag.org/2012/06/losing-strength-an-alternative-vision-of-the-indignados/

Zitat:
In more than one hundred neighborhoods of Madrid, every single week, popular assemblies are held, working groups are created, and new initiatives are taking shape. Once a week, the Popular Assembly of Madrid (Asamblea Popular de Madrid, or Comisión Interbarrios), the inter-neighborhood coordination instance, meets to analyze, discuss and adopt proposals coming from the different neighborhood assemblies. A silent interconnection of minds takes place on a weekly basis all over the city, in the squares and on the internet. Yet the media keeps insisting that the movement is losing strength. We are witnessing the appearance of a parallel, alternative, underground economy. Yet those in power remain blind to it. As political scientist Carlos Taibo expresses it, “we constantly see how the media declares that the 15-M movement is dead. And I have realized that it is better not to reply back: the less they know about the reality of the movement, the more surprised they will be by what emerges from the invisible.”


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05. Juli 2012, 01:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In Asturien schlägt die "Ordnungsmacht" ein weiteres Mal zu Das Minenarbeiter-Dorf "Pola de L.lena" wird Zeuge übler Attacken der Bullen. Von Libcom:

Zitat:
Insanity last night in Pola de Lena, they attacked the people who were supporting or watching [the miners' action], tear gas in the middle of the village, and rubber bullets breaking through windows, cars.... they shot a smoke bomb into a house and the family had to run out of the house with a small child


Die spanische Seite "Kaos en la Red" hat einige Fotos, Videos und einen Bericht (Spanisch) zusammengetragen:

http://www.kaosenlared.net/component/k2/item/23847-brutal-ataque-de-las-fuerzas-del-orden-en-la-pola-llena-contra-mineros-y-ciudadanos-solidarios.html

Hier gibts einen Youtoube-Video der Geschehnisse:



Gerüchte machen die Runde, die Unruhen hätten auf weitere Dörfer übergegriffen.

Ein Hintergrundartikel der Zeitung El País über den Kampf der Minenarbeiter (Englisch):

http://elpais.com/elpais/2012/06/20/inenglish/1340199746_021519.html

Während die Anarchos von Alasbarricadas sich langsam für die Demo vom nächsten Mittwoch (11. Juli) in Madrid zu erwärmen beginnen. Die Diskussion geht unter Anarchos aus Barcelona vorwiegend darum, wie man am günstigsten nach Madrid kommt, ob 40 Euro für eine Busfahrt mit 15M zu viel und ob 15M überhaupt was taugt. Letztendlich werden alternative Verkehrsmittel vorgeschlagen:



So sind sie halt, die Anarchos mr green

Am Schluss gibts aber auch dort einen inhaltlichen Beitrag. Nämlich das Communiqué von 15M zur Minengeschichte (Spanisch):

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?p=547470#p547470

Edit: Eher ein kurzes Stück Text in der Jungle World:

http://jungle-world.com/artikel/2012/27/45797.html

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06. Juli 2012, 23:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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07. Juli 2012, 14:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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08. Juli 2012, 19:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die Ereignisse in Spanien überschlagen sich. Während sich in Asturien die Mineros und die Antidisturbios weiterhin Auseinandersetzung liefern (http://www.rtpa.es/asturias:Tres-mineros-detenidos-durante-nuevas-protestas-nocturnas-en-Pola-de-Lena--_111341906883.html), kam die "Marcha Negra" gestern Abend in Madrid an. Auf ihrem Weg nach Madrid müssen sich herzerwärmende Geschichten abgespielt haben: Ganze Dörfer gingen auf die Strasse, feuerten die Mineros an, sangen Arbeiterlieder und offerierten ihnen Turnhallen zur Übernachtung. Es wurde die Geschichte erzählt, dass eine alte Frau mit Tränen in den Augen zu den Mineros kam und von der verzweifelten Lage der ArbeiterInnen in Spanien erzählte. Die Frau meinte, der Kampf der Mineros mache ihr Mut, dass sich Widerstand doch lohne. Und so geht es wohl vielen Lohnabhängigen in Spanien: die Mineros sind ein Symbol für den Widerstand. Es erwacht auch so etwas wie ein "historisches Klassenbewusstsein". Auf Twitter werden die Stürmung von Dörfern und das Durchsuchen von Wohnungen der Mineros mit der Francodiktatur verglichen. Lieder aus der spanischen Revolution werden wieder gesungen. So ist z.B. das Lied von der "Santa Barbara Bendita", das man in vielen Videos im Hintergrund hört, ein altes Minenarbeiterlied, das schon im Kampf gegen Franco und in vielen Arbeitskämpfen gesungen wurde (http://en.wikipedia.org/wiki/Santa_B%C3%A1rbara_bendita). Andere ArbeiterInnen, die sich schon länger im Kampf befinden, haben sich mit den Mineros solidarisiert: Beim Einmarsch in Madrid reihten sich die "Bomberos" (Feuerwehrmänner) in die Demonstration ein. Auch kämpfen schon längere Zeit gegen Kürzungen (https://twitter.com/toofasttofall/status/222799863950225409/photo/1). Gemäss den offiziellen Medien wurden die Mineros beim Einmarsch in Madrid von "hunderten" Demonstranten empfangen, gemäss der Polizei von 7'000 bis 8'000. Soll sich jede und jeder seine eigene Meinung bilden anhand dieser Aufnahme von gestern:



Dabei änderten auch die Mineros ihr Vorhaben:

Zitat:
“Hemos cambiado nuestros objetivos en el camino que emprendimos hace semanas. Comenzamos nuestro camino para exigir que se cumpla lo firmado, lo que está escrito por los gobiernos de Europa y España, que ahora Rajoy quiere robar al sector de la minería. Pero ahora entendemos que la union de todos los obreros a nuestra causa, nos pide que seamos la punta de lanza de una lucha por el trabajo, la dignidad y una sociedad justa e igualitaria. Confiamos en que la clase obrera lo entienda asi y se una a nosotros en el nuevo objetivo”, dicen desde las filas mineras.

http://www.larepublica.es/2012/07/la-clase-obrera-mira-a-madrid-ante-la-llegada-de-los-mineros-el-dia-11/


Waren sie ursprünglich losgezogen, um die Versprechen einzufordern, die gemacht wurden. So erfuhren sie während des Marsches, wie die Arbeiterklasse hinter ihrer Sache steht und verstünden ihren Kampf nun als Ausgangspunkt für einen Kampf für die Würde und eine egalitäre und gerechte Gesellschaft. Was könnte es da nicht für ein besseres Timing geben, als das Rajoy heute in seiner Rede drastische Kürzungen "versprach" (http://bazonline.ch/ausland/europa/Spanien-will-bis-2015-65-Milliarden-sparen/story/17779947).

So zogen die Mineros heute vor das Industrieministerium. Dort gab es Ausschreitungen mit den Bullen. Was genau passiert ist, kann ich noch nicht sagen. Aber die Antidisturbios setzten gnadenlos Gummischrot gegen Frauen, Kinder und alte Menschen ein. Die Bilder gehen bei Twitter und anderorts um die Welt (#ResistenciaMinera). Dies hatte zur Folge, dass sich in vielen spanischen Städten spontan Solidemos bildeten (so ist mir von Barcelona, Záragoza, Malaga und Bilbao bekannt). Mal sehen wie sich die Sache weiter entwickelt...

Edit: Einige Bilder von gestern: http://ccaa.elpais.com/ccaa/2012/07/10/album/1341935494_039495.html#1341935494_039495_1341960711 und Bilder und ein Video von heute: http://www.publico.es/espana/439533/la-policia-disuelve-la-marcha-minera-a-golpe-de-porra/slideshow#6

.be

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Zuletzt bearbeitet von Melnitz am 11. Juli 2012, 20:58, insgesamt einmal bearbeitet
11. Juli 2012, 20:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Livestream: http://bambuser.com/v/2820653

Edit: Hier gibts mehr Livestreams: http://bambuser.com/broadcasts?recent-filters-country=5-201, hier: http://occupynewsnetwork.co.uk/livestream/ oder hier: http://www.livestream.com/spanishrevolutionsol

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11. Juli 2012, 20:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Danke für die Infos

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11. Juli 2012, 20:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag Verletztes Mädchen Antworten mit Zitat
Ein Bild eines 11-jährigen Mädchens, das während den Riots in Madrid verletzt wurde, verbreitet sich gerade viral im Netz. Das könnte einiges auslösen:

https://twitter.com/xulio_coro/status/223078230234640385/photo/1/large[/img]

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“Der reissende Strom wird gewalttätig genannt, aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig!” (B. B.)
www.banlieue.blogsport.de
11. Juli 2012, 21:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Melnitz



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Puerta del Sol wurde von den Bullen geräumt. vor der Räumung sah es so aus. Wahrlich bedrohlich:

https://twitter.com/piluquita/status/223166871132835841/photo/1/large

Fotos von der Räumung:

http://gabrielpecot.photoshelter.com/gallery-image/SPAIN-MINERS-STRIKE/G0000NDmMPdGNo9A/I00000mozl_dGuoQ

Das schaut mir nach Provokation der spanischen Regierung aus. So werden sie ja kaum die Proteste ruhig halten und unterdrücken. Im Gegenteil.

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11. Juli 2012, 22:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Mehr Fotos, Videos und Infos (Spanisch) zu den Geschehnissen des Abends:

http://www.eldiario.es/zonacritica/2012/07/11/carga-policial-en-la-concentracion-de-los-mineros-de-sol/

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11. Juli 2012, 22:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Backgroundvideo zu den Mineros. Sin palabras...



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11. Juli 2012, 23:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Wir-sind-alle-Bergarbeiter/story/23856996

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12. Juli 2012, 12:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Bildunterschrift im Tagi: «Die Polizei wehrt sich mit Gummigeschossen»
Sehr objektiv mal wieder.

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12. Juli 2012, 15:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Muoit hat Folgendes geschrieben:
Bildunterschrift im Tagi: «Die Polizei wehrt sich mit Gummigeschossen»
Sehr objektiv mal wieder.


Im Text selber tönts dann etwas besser:

Zitat:
Diese Entschlossenheit macht die spanischen Polizisten nervös. Mit Schutzschildern und Waffen versuchen sie, die Menge in die Schranken zu weisen und die Situation unter Kontrolle zu behalten. Teilweise kommen Gummigeschosse zum Einsatz. Die Demonstranten wehren sich und bewerfen die Einsatzkräfte mit Steinen. Mindestens 76 Menschen wurden bei den Auseinandersetzungen beim Castellana-Boulevard in Madrid verletzt.


In Madrid tut sich auch was, nach gestern. Erste spontane Proteste gegen die Kürzungen von StaatsarbeiterInnen (http://www.elconfidencial.com/espana/2012/07/12/los-funcionarios-a-las-puertas-del-ministerio-nosotros-no-hemos-provocado-la-crisis-101817/): sie blockierten eine Strasse. Zudem sahen sich die Gewerkschaften gezwungen, für den 19. Juli neue Proteste anzukündigen (im Artikel hier ist sogar von "general strike" die Rede: http://en.elconfidencial.com/politics/2012/07/12/protests-grow-against-government-cuts-202/). Zudem haben die LehrerInnen einen unbefristeten Streik erklärt, allerdings erst ab dem 19. September (klar, sind auch Sommerferien jetzt: http://huelgaprofesoresmadrid.blogspot.ch/2012/07/huelga-indefinida-el-17s-porque-los.html).

Ein weiterer guter Background-Video zu den Mineros. Dieses Mal vom Guardian:

http://www.guardian.co.uk/world/video/2012/jul/11/spanish-coal-miners-video?CMP=twt_gu

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12. Juli 2012, 19:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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P.S.: Die spanische Polizei von ihrer besten Seite, wie sie eben leibt und lebt. Gestern am Rande der Marcha Negra, eine Skater-Veranstaltung gerät unter Beschuss.

http://vimeo.com/45610208

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12. Juli 2012, 19:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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