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Spanien
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Melnitz



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Am 21. Juli soll ein Marsch der Arbeitslosen in Madrid ankommen:



Kurze Anmerkung für die Fussballfans. Die Ultragruppe "Bukaneros" von Rayo Vallecano hat sich ebenfalls am Protest beteiligt. Der Klub hat scheinbar ne linke Fanszene:



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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
12. Juli 2012, 20:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Letzte Anmerkung für heute. Auf Alasbarricadsa.org gibts einen interessanten Thread, der den ganzen Kampf ein wenig zu reflektieren versucht. Der Titel des Threads ist "los mineros solo por trabajo?" (etwa: Kämpfen die Mineros nur für Arbeit?). In dem Thread wird unter anderem das Thema der Gewalt aufgegriffen. Ein User schreibt:

Zitat:
Es interesante la huelga de mineros también por la desmitificación de la violencia. La respuesta violenta se demuestra como legítima, y dentro del imaginario colectivo de la sociedad actual comienza a romperse el tabú, impuesto por 30 años de Estado del bienestar y de control de los medios de comunicaciones. Desde mediados de los 90 la violencia en las protestas sociales estaba mal vista, no era legítima en una "sociedad democrática". Ahora están recurriendo a la violencia los mineros, sus familias, simpatizantes, y sindicalistas. Incluso sindicalistas y políticos de izquierda (de CCOO, UGT, IU, PCE) están legitimando esta respuesta violenta, cosa que no se veía desde los 80.


Der User stellt eine Verschiebung bei der öffentlichen Diskussion über Gewalt fest. Der Streik der Mineros sei der erste Streik seit den 80er-Jahren, dessen zuweilen gewaltsame Formen von einem grossen Teil der Bevölkerung als legitime Reaktion erachtet wird. Hier sei ein Tabu gebrochen worden, das durch 30 Jahre Sozialstaat und mediale Kontrolle vorherrschte. Wir erinnern uns noch an die "Indignados" vor einem Jahr und wie wir uns einige Seite vorher in diesem Thread über deren pauschale Verdammung von jeglicher Gewalt geärgert haben...

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12. Juli 2012, 22:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Eine gute Link-Sammlung bei Labournet:
http://www.labournet.de/internationales/es/nachmadrid.html

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Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben. Kurt Tucholsky

Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
13. Juli 2012, 16:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Und dann giessen die Herrschenden Öl ins Feuer. Sind die zuweilen auch ein wenig dumm? Andrea Fabra, eine Abgeordnete des konservativen Partido Popular (PP), hat das ganz Spanien in Aufruhr versetzt. Nach erfolgreicher Abstimmung über die Verschärfung der Arbeitslosengesetze, als ihre Parteikollegen des PP lebhaft aplaudierten, schrie sie in den Saal raus "Que se jodan!" (in etwa auf Schweizerdeutsch: "Figged öi!" http://de.glosbe.com/es/de/que%20te%20jodan).



Diese Aussage führte in der eh schon aufgeheitzten Stimmung zu heftigen Reaktionen. Edit: Auch die Geste einer Parteikollegin, Marta Gallén, trug nicht zur Beruhigung bei:



Der Hashtag #Quesejodan wurde innerhalb kürzester Zeit sehr populär auf Twitter. Was zur Folge hatte, dass sich heute Abend zuerst vor dem Sitz des Partido Popular tausende Menschen versammelten. Diese zogen dann später zum Sitz der PSOE weiter.



Die "Gran Via" war voll von Menschen, die auch versuchten zum Kongress durchzukommen. Dort standen aber die Bullen bereit.



Die Demo bewegte sich dann zurück zur Plaza del Sol, wo die Menschen noch immer sind:



Gleichzeitig fanden in verschiedenen Städten ebenfalls Demos statt. In Zaragoza, Bilbao, Barcelona, Gijon, Málaga, usw.

P.S.: Das Bild dieser Frau wurde auch berühmt. Sie wurden von den Bullen verhaftet:



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Zuletzt bearbeitet von Melnitz am 14. Juli 2012, 01:14, insgesamt 2-mal bearbeitet
14. Juli 2012, 00:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Weitere Bilder: http://politica.elpais.com/politica/2012/07/13/album/1342216401_852995.html#1342216401_852995_1342216581

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14. Juli 2012, 00:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Eine Kundegebung vor der spanischen Botschaft in Berlin:



Interview mit Spanierinnen vor der Spanischen Botschaft in Berlin :



Ein interessanter Bericht zum Marcha negra:

http://de.indymedia.org/2012/07/332555.shtml

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15. Juli 2012, 13:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Video zur Demo vom Freitag:



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15. Juli 2012, 13:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Klaus Schwab hat ja in einem Interview zum letzten WEF in Zusammenhang mit Occupy auf die Frage

"Sie sehen keine Gefahr?"

geantwortet:

"Die Proteste werden dann gefährlich, wenn sie als Klassenkampf angesehen werden."

Dieser Punkt dürfte in Spanien - nicht zuletzt wegen den Minenarbeitern - mittlerweile erreicht sein.

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15. Juli 2012, 13:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Überblick über die Kämpfe in Spanien seit der Ankunft der Marcha Negra letzten Mittwoch:

Miners spark wave of militant workers' protests across Spain

Heute Abend um 20 Uhr wollen die "Funcionarios" (= Staatsangestellte) vor dem Kongress ein Camp aufschlagen. Ma kucken. Hashtags auf Twitter: #quesejodan, #alacalle und #acamapadacongreso.

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15. Juli 2012, 15:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Viele Leute auf den Strassen vor dem Kongress. Vor allem StaatsarbeiterInnen:



Aber die Bullen haben den Kongress abgeriegelt und verbarrikadiert. D.h. mit dem geplanten Camp scheint es vorerst nichts zu werden:



Inzwischen kursiert ein Aufruf für den 25. September im Internet. Es wird dazu aufgerufen, den Kongress so lange zu umzingeln, bis sich der Kongress auflöst. Danach soll die "Übergangsphase" eingeläutet werden.

http://www.insurgente.org/index.php/component/k2/item/939-llaman-a-rodear-el-congreso-el-25-de-septiembre

Was ich davon halten soll, weiss ich noch nicht so recht. Der Grundton des Aufrufs ist eher der "Groove" der 15M-Bewegung (Schaffung einer "wahren Demokratie"), aber wer weiss, was das für eine Dynamik annimmt? Immerhin hab sich in der Facebook-Gruppe zum Event schon bald 8'000 Leute angemeldet, obwohl der Aufruf erst seit Kurzem kursiert:

https://www.facebook.com/events/355184007883632/

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15. Juli 2012, 20:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Seit Öcalan zum Anarchisten geworden ist, will ich nichts mehr kategorisch ausschliessen.

http://www.direkteaktion.org/209/oecalan-jenseits-von-staat-macht-und-gewalt

:-)

Aber im ernst, die Sache in Spanien hat in den letzten Wochen eine Dynamik angenommen, die es schwer vorstellbar macht, dass die ihren Demokratieidealismus noch lange so durchziehen werden.

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15. Juli 2012, 20:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Es sind wieder tausende Menschen auf den Strassen.



Dabei tut sich neben den Mineros eine weitere Gruppe von ArbeiterInnen hervor, die sowas wie ne Vorreiterrolle einnehmen könnte. Die "Bomberos", die Feuerwehrleute. Sie erscheinen jeweils mit Helm und Feurwehrauto, werden frenetisch bejubelt und sind wild entschlossen heute so oder so zu campen:





Weil halt die Bullen auch zu den "Funcionarios", den Staatsangestellten, gehören, gab es in der Demo auch die bizarre Situation, dass einerseits Bullen mitdemonstriert und ihre Berufskollegen die Demo aufhielten. Weiss nicht so recht, was ich davon halten soll.

http://ecodiario.eleconomista.es/sociedad/noticias/4120295/07/12/Video-Gran-protesta-de-los-funcionarios-a-las-puertas-del-Congreso.html

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15. Juli 2012, 22:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Fotos von gestern: http://politica.elpais.com/politica/2012/07/16/album/1342399929_740331.html#1342399929_740331_1342419705

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16. Juli 2012, 09:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die Situation in Spanien hat grad ne unglaubliche Dynamik. In Madrid gabs seit Freitag zum fünften Mal Demonstrationen und blockierte Strassen. Hier demonstrierten StaatsarbeiterInnen vor dem Ökonomie-Ministerium:



Sie blockierten dabei mit ihrem Protest eine Strasse und dies seit gestern zum zweiten Mal:

http://politica.elpais.com/politica/2012/07/17/actualidad/1342545114_445705.html



Streiks werden angedroht für den 27. und 28. Juli von den ArbeiterInnen eines TV-Senders (RTVV) in Valencia (weil der Sender die Belegschaft von 1800 auf 400 verkleinern will). Am 3. August von den ArbeiterInnen der Eisenbahn (gegen die Liberalisierung). Für den Schulbeginn von den LehrerInnen (gegen die Kürzungen im Bildungsbereich):

"Los trabajadores de RTVV no nos vamos a joder, vamos a luchar"

Los sindicatos convocan huelga para el 3 de agosto en Renfe, Adif y Feve

La 'marea verde' de docentes se extenderá a toda España, según los sindicatos

Während in Barcelona heute 70 Arbeitslose ein Jobcenter besetzt haben:

Unos setenta parados ocupan una oficina de trabajo para protestar contra los recortes

Sind die Märsche der Arbeitslosen weiterhin auf dem Weg nach Madrid und werden dort am 21. Juli ankommen:



Ansonsten gibts Demos in vielen Städten wie Barcelona, Vigo, Sevilla, ... Diese Aufzählung ist mit Sicherheit nicht vollständig und nur ein Ausschnitt von dem, was gerade abgeht. Und der grosse Tag soll ja am 19. Juli erst noch kommen. Das Motto scheint folgendes zu sein ("O vamos a por ellos - o ellos nos liquidan en breve" = Entweder wir kriegen sie, oder sie werden uns liquidieren):



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17. Juli 2012, 20:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Kritische Artikel, insbesondere zur Rolle der Gewerkschaften im Kampf der Minenarbeiter gibt es von der IKS (leider erst in Spanisch):

España: ¿cómo podemos responder a los ataques cuando la economía se está hundiendo?

Zitat:
En nuestra opinión el problema no es sólo que la huelga por sí sola no es suficiente, sino que lanzarse a la huelga solos, por ellos mismos, aislados de otros sectores de la clase trabajadora, los coloca en una posición débil ante el poder (mediático, económico, político, represivo) del Estado y los lleva probablemente a la derrota. La huelga general en las comarcas mineras del pasado 18 de junio organizada por los sindicatos (CCOO y SOMA-UGT) y apoyada por la izquierda, desde luego no sirvió para romper el aislamiento de los mineros, confinados en las zonas e industrias afectadas por los recortes en las subvenciones. Y su reivindicación de un “plan para el carbón” en España, similar al de los mineros británicos «coal not dole» (“carbón no paro”), claramente no va a hacer otra cosa que aumentar el aislamiento de la huelga.


In etwa: Die Gewerkschaften haben den Kampf der Minenarbeiter bewusst vom Rest der Arbeiterklasse isoliert. Der Generalstreik vom 18. Juni habe den Kampf auf die Gebiete und Branchen, die von Subventionskürzungen betroffen sind, beschränkt. Der Artikel wurde am 30. Juni geschrieben. Ob er mittlerweile, nach der Ankunft der Marcha Negra in Madrid, und der Verkündung der Kürzungen durch die Regierung Rajoy noch zutrifft als Zustandsbeschreibung (isolierter Kampf), wage ich zu bezweifeln. Aber dass die Isolierung des Kampfes die Strategie der Gewerkschaften ist, da gehe ich d'accord.

Weiter gibt es einen Text von WSWS:

„Schwarzer Marsch“ der Minenarbeiter in Madrid angegriffen

Darin wird die Strategie der Gewerkschaften auch nochmals gut auf den Punkt gebracht:

Zitat:
Obwohl der Marsch der Minenarbeiter breite Unterstützung von der Arbeiterklasse sowie der spanischen Bevölkerung bekam, ist er kein Ausdruck echter Opposition der Gewerkschaften. Bevor die Regierung erklärte, sie wolle die Bergbausubventionen bis 2014 zusammenstreichen, hatten die beiden größten Gewerkschaften CCOO und UGT die gleichen Kürzungen bereits bis zum Jahr 2018 akzeptiert. Die Gewerkschaften unterstützten den Marsch der Kumpel deshalb, weil sie die Kontrolle über den militanten Kampf behalten wollten. Ihr Ziel ist es, den Kampf ihren zynischen Forderungen an die Regierung nach Konzessionen unterzuordnen.

Indem die Regierung die Forderungen der Arbeiter ignorierte und am gleichen Tag ihre Kürzungen bekanntgab, hat sie deutlich gemacht, dass sie zu keinen Konzessionen bereit ist. Die Gewerkschaften sind sich dessen völlig bewusst. Aus diesem Grund kritisierten die Generalsekretäre der UGT und CCOO, die hinter den führenden Minenarbeitern marschierten, die Regierung nicht für ihre Kürzungen, sondern dafür, den Konflikt durch „Unrecht, Gleichgültigkeit und pure Dummheit“ selbst geschürt zu haben. Aus Sicht der Gewerkschaften wäre es offenbar besser, zehntausende Jobs „sensibel“ und „intelligent“ zu zerschlagen.

Die Gewerkschaften haben guten Grund, den Verlust ihres Einflusses zu fürchten. Keine 24 Stunden nach Ankündigung der neuen Kürzungen von 65 Milliarden Euro durch Ministerpräsident Rajoy brach sich die „blanke Wut“ in den Straßen von Madrid Bahn. Vor allem Arbeiter des öffentlichen Dienstes waren an den Auseinandersetzungen beteiligt. El Pais schrieb dazu: „Die Gewerkschaften hatten ihre Mitglieder zu Massenprotesten am Donnerstag aufgerufen, aber viele konnten nicht warten.“ Hunderte skandierten in den Straßen „Feiglinge, Feiglinge“, „Hände hoch, das ist ein Überfall“ und „Rajoy, Rücktritt!“. Sie stoppten den Verkehr an einigen der wichtigsten Verkehrsknoten, inklusive der Calle de Genova, an der die Parteizentrale der Regierungspartei liegt.


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17. Juli 2012, 20:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die Mineros eröffneten den Reigen von gestern auf heute. Sie lieferten sich mit den Bullen eine zehnstündige Schlacht bei Bembribe:



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19. Juli 2012, 15:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Sabotage bei der Polizei in Madrid. Bei 97 Bullenwagen wurden die Pneus aufgeschlitzt. Es muss sich um rebellierende Bullen handeln, denn nur diese haben Zugang:



http://ccaa.elpais.com/ccaa/2012/07/19/madrid/1342683022_123677.html

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19. Juli 2012, 16:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Für heute Abend.

Liveticker:

http://eskup.elpais.com/*protestas_recortes_2012

Twitter:

https://twitter.com/search/%23alacalle

Edit: Für Twitter wohl besser dieser Tweet: https://twitter.com/#!/search/%2319J

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19. Juli 2012, 19:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Hunderttausende auf den Strassen in ganz Spanien. Livestream aus Madrid:

http://www.rtve.es/noticias/directo1/



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19. Juli 2012, 20:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In Madrid gibts Strassenschlachten und Barrikaden:



Infos kommen über Twitter (Hashtag: #19J) oder http://eskup.elpais.com/*protestas_recortes_2012

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Wirken die II



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Die Bedeutung der Kämpfe in Spanien sind enorm. Spanien ist (glaube ich) die 9-grösste Wirtschaft der Welt. Wenn Spanien fällt, fällt der Euro. Diese Kämpfe finden auch schon in einem demokratischen Land statt, die trotz der beschränkten Forderung "democracia real" im letzten Jahr, schon über die Demokratie hinausgehen muss, damit etwas bewirkt werden kann.


http://de.internationalism.org/Weltrevolution173_spanienbilanz
20. Juli 2012, 13:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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So sind sie halt, die Bullen. Video von gestern:



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In welcher Lage Spanien ist, bringt dieser Artikel nicht schlecht auf den Punkt:

Bankenrettung für Spanien droht zu verpuffen

Zitat:
Nach dem Bundestag hat auch die Eurogruppe die 100-Milliarden-Euro-Rettung für Spaniens Finanzinstitute abgesegnet. Doch Hiobsbotschaften aus Madrid dämpfen die Stimmung der Euroretter.


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20. Juli 2012, 20:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Heute kamen die Märsche der Arbeitslosen in Madrid an. Es war etwa 5'000 Menschen unterwegs, die auch an einer Vollversammlung auf der Puerta del Sol teilgenommen haben. Bei Twitter wurde die kleine Teilnehmerzahl (bei rund 5 Millionen Arbeitslosen) beklagt. Die Gewerkschaften glänzten durch Abwesenheit (Sprechchor: "Dónde están! No se ve! A Comisiones! Ni a UGT!" In etwa: "Wo sind sie bloss, man hat sie nicht gesehen. Weder CCOO, noch UGT.) Auf die "clase obrera" haben sich die Protestierenden in Liedern und Sprechchören positiv bezogen. An der VV wurden der Vorschlag eines unbefristeten Generalstreiks und Vorschläge zur Selbstverwaltung (autogestión) intensiv diskutiert und trafen auf grosse Zustimmung. Heute keine Zwischenfälle mit Bullen.

Bilder zum Marsch:

http://www.flickr.com/photos/popicinio/sets/72157630686343752/

Artikel bei La Vanguardia:

Miles de parados culminan sin incidentes su marcha en la Puerta del Sol

Während in Asturien weiterhin "Krieg" herrscht. Gestern waren die Orte Ujo und Figaredo an der Reihe. Es läuft scheinbar immer nach dem gleichen Muster: Die Mineros blockieren eine Strasse mit brennenden Barrikaden. Die Bullen stellen Licht und 3G-Handyinternet ab. Später schiessen sie Tränengaspatronen und stürmen die Minenarbeiter-Dörfer.



Unterdessen versuchen Gewerkschaften und Unternehmer die blockierte Situation zu "öffnen". Sie haben in Verhandlungen miteinander einen Plan entworfen, wie die "Aktivitäten im Minensektor" (was immer das auch heissen mag) trotzdem bis 2018 erhalten bleiben können. Sie legen den Plan dem Staat vor, als Grundlage zur Aufnahme von Verhandlungen. Wohl ein Versuch, den ausartenden Konflikt in den Griff zu bekommen.

El principio del fin del conflicto minero

Am 25. September ist nicht nur die Umzingelung des Kongresses (siehe weiter oben in diesem Thread), sondern am 26. September auch ein Generalstreik im Baskenland und Navarra geplant.

Los sindicatos vascos convocan huelga general el 26 de septiembre en el País Vasco y Navarra

Im Herbst planen die grossen Gewerkschaften zudem einen Generalstreik in ganz Spanien:

CC OO y UGT insinúan una huelga general en otoño por el «fraude democrático»

Da kann es sogar der Tages-Anzeiger mti der Angst zu tun bekommen. In der heutigen Printausgabe schliesst der Artikel über Spanien mit folgenden Sätzen:

Zitat:
Der Krise entgeht fast niemand mehr. Nur noch die Führungsleute der 35 grössten börsennotierten Unternehmen, deren Einkommen im vergangenen Jahr um durchschnittlich 5 Prozent stiegen. Seit Tagen protestieren Gewerkschaften, Feuerwehrleute, Lehrer, Arbeitslose, Alte, Hypotekenopfer. Aus der sozialen Unruhe könnte der soziale Aufstand werden.


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22. Juli 2012, 00:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Der Marsch der Arbeitslosen hats sogar in den Tagi geschafft:

Tausende Arbeitslose erheben sich in Spanien

Zitat:
Fast jeder zweite Spanier unter 25 Jahren ist arbeitslos. Die angespannte Stimmung hat sich am Wochenende auf Madrids Strassen entladen. Die Demonstranten sehen sich finanziell immer mehr in die Enge getrieben.


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Eine unglaubliche Zahl: 46'559 Zwangsräumungen in den ersten drei Monaten von 2012 in Spanien!

El número de desahucios bate todos los récords: 46.559 en tres meses de 2012

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22. Juli 2012, 14:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Aus Griechenland an Spanien


http://de.indymedia.org/2012/07/332927.shtml

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23. Juli 2012, 13:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Nicht nur in den katalanischen Wäldern brennt es lichterloh, sondern auch die Finanzlage Spaniens ist in arger Schieflage. Nach Valencia flüchtet jetzt auch Murcia unter staatliche Subventionen. Die Börsen kriegen es mit der Angst zu tun:

Warum die Spanien-Krise eskaliert

Zitat:
Trotz Milliardenhilfen muss Spanien die höchsten Zinsen seit Einführung des Euro zahlen.


Während die Bomberos ihre ganz eigene Vorstellung von "Kürzungen" haben (auf den Transparenten steht: "Rajoy, lass mich eine 'Kürzung' vornehmen." - "Ab jetzt machen wir die 'Kürzungen'."):



Gehen die Mineros stoisch ihren Weg. In den letzten Tagen gab es einen Marsch von den Minen nach Oviedo, Barrikaden auf der Autostrasse in Riaño, Langreo und brennende Barrikanden auf der Autostrasse A-66 zwischen Figaredo und Ujo (siehe oben). Das sind nur einige der Mobilisierungen, die in den letzten Tagen über die Bühne gingen. Hier eine Chronik mit Fotos:

Tras casi dos meses sin cobrar los mineros siguen en huelga indefinida y protestando

Gemäss neuesten Twitter-Meldungen versuchen die Mineros in León internationale Lastwagen mit Kohlelieferungen aus Kolumbien zu blockieren. Mit diesen Lieferungen aus Kolumbien versucht die Regierung den Streik ins Leere laufen zu lassen.

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Ein Soziologe wirft in einem Interview einen Aspekt der Proteste in Spanien auf, der angesichts des brutalen Vorgehens der meisten Bullen etwas unterzugehen scheint. Aufgrund verschiedener Ereignisse (Sabotage von Bullenautos, Weigerung von einigen Bullen, auf Demonstranten einzuprügeln, Comuniqués von Militärorganisationen, usw.) stellt er die These in den Raum, dass es auch im Repressionsapparat zu bröckeln beginnt. Was ja sehr gute Voraussetzungen für die weitere Entwicklung der Proteste wären. Diese These wurde auch auf den Foren von Alasbarricadas und Libcom diskutiert und heftig in Frage gestellt. Wir werden sehen. Eine interessante Perspektive wäre es allemal...

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
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Melnitz



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Massenproteste gegen Kürzungen im ganzen Land (WSWS)

Zitat:
Der italienische Premierminister Mario Monti war gegenüber Reportern noch offener und bezeichnete den sozialen und politischen Widerstand der Arbeiterklasse als Grund für die zunehmende Besorgnis in herrschenden Kreisen. Er beklagte sich über die verschlechterte Lage für italienische zehnjährige Staatsanleihen und erklärte: „Es ist schwierig, zu sagen, in welchem Ausmaß die Verschlechterung an der wirtschaftlichen Lage Griechenlands, Portugals, Irlands oder Spaniens liegt oder an der Situation auf den Straßen und auf den Plätzen Madrids.“


Ansonsten gab es heute Proteste in Spitälern:

ENCIERRO CLÍNICO 24J



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Melnitz



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Zitat:
In a situation like this, it should come as no surprise that we are no longer talking about a peaceful indignados movement taking the streets to point out society’s ills. As police chased firemen, police officers, teachers, doctors, state employees, immigrants, students, parents, children and unemployed people through the streets of Madrid on July 19th, their rubber bullets were answered by stones and flower pots being thrown from the balconies of neighborhood residents.

Last year, millions of us came together to declare that they do not represent us. But it took the Partido Popular to get us to say, “Que se jodan ellos.” Fuck them. It may not be pretty, but it’s where we’re at today.


Que se jodan! The eroding legitimacy of Rajoy’s gov’t

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Die Auswirkungen der Austeritätspolitik in Spanien mit vielen Daten - wie immer - zusammengefasst bei Querschüsse:

Spanien: dramatische Lage

Während die Proteste im Gesundheitssektor nicht abreissen. Jeden Abend gehen die Leute auf die Strasse, so auch heute in Barcelona:



Am Samstag solls in Barcelona eine grosse Demo gegen die Kürzungen im Gesundheitsbereich geben:

http://defensasanitatpublica.files.wordpress.com/2012/07/cartell28jul.jpg

Zudem haben 1000 Leute von der SAT ein Stück Land besetzt, das eigentlich dem Militär gehört, aber nicht genutzt wird. Sie wollen sich jetzt dort einrichten. In diesem Libcom-Thread wird auch noch die Frage der Bullen diskutiert:

http://libcom.org/forums/news/fresh-general-strike-greece-unions-moot-general-strike-spain-13052010?page=13#comment-489474



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Melnitz



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Nachtrag zur SAT-Besetzung. Deutschsprachiger Text aus der Jungen Welt (komplett reinkopiert, da Artikel nach einer Weile zahlungspflichtig wird):

Zitat:
26.07.2012 / Titel / Seite 1

Andalusischer Aufstand

Von André Scheer

Im Süden Spaniens halten seit Dienstag rund 100 landlose Bauern ein 1200 Hektar großes Grundstück besetzt, das dem Verteidigungsministerium des Landes gehört. Da das spanische Militär nur etwa 20 Hektar der Finca »Las Turquillas« nutzt und die übrigen Flächen weitgehend brachliegen, fordern die in der Andalusischen Arbeitergewerkschaft (SAT) zusammengeschlossenen Besetzer, ihnen das ungenutzte Land, knapp 100 Kilometer von Sevilla entfernt, zur Bestellung zu übergeben.

Am Dienstag morgen waren insgesamt rund 1000 Landarbeiter unter der sengenden Sonne Andalusiens den rund einen Kilometer langen Feldweg von der Straße zur Finca marschiert, unter ihnen der Bürgermeister des nur gut 30 Kilometer entfernten »kommunistischen Dorfes« Marinaleda, Juan Manuel Sánchez Gordillo, der für die Vereinigte Linke auch im andalusischen Regionalparlament sitzt. Am Ziel ihres Marsches angekommen, ließen sich die Demonstranten nicht von den großformatigen Warnschildern beirren, auf denen der Beginn des militärischen Sperrgebiets verkündet wird, und überkletterten die Absperrungen. Im inneren und besonders umzäunten Bereich des Landguts wartete ein Großaufgebot von Aufstandsbekämpfungseinheiten der paramilitärischen Guardia Civil. Die Landarbeiter verzichteten jedoch darauf, gewaltsam in dieses Sperrgebiet einzudringen. Statt dessen ließen sie sich auf den umliegenden Ländereien nieder, errichteten aus Planen und Zelten erste provisorische Unterkünfte und begannen, das Gebiet für einen längeren Aufenthalt vorzubereiten. Eine Delegation der Gewerkschaft suchte unterdessen das Gespräch mit den Befehlshabern der dort stationierten Militärs.

Der Generalsekretär der SAT, Die­go Cañamero, kritisierte gegenüber Journalisten, daß die Gemeindeverwaltung von Osuna lediglich 300 Hektar bebauen dürfe, was ihr Anfang 2009 auch erst nach langen Auseinandersetzungen mit den Militärbehörden eingeräumt worden war. Die übrigen Ländereien sind bis heute ungenutzt. Zugleich leide die landwirtschaftlich geprägte Region jedoch unter einer »deprimierenden wirtschaftlichen Situation«, deren markantestes Merkmal eine Arbeitslosenquote von rund 40 Prozent sei, so Cañamero. Ziel der Besetzung sei deshalb, daß Grund und Boden den Arbeitern übergeben werden und die Finca, die den Streitkräften bislang in erster Linie zur Aufzucht von Pferden dient, zu einer Kooperative der Beschäftigten wird. »Wir wollen das Land nicht als Eigentum, sondern zur Nutzung«, unterstrich der Gewerkschafter, »damit der Boden Arbeit gibt und Wohlstand schafft«. An »Subventionen aus Europa« seien seine Kollegen hingegen nicht interessiert.

Es ist nicht das erste Mal, daß die SAT zu einer solchen Aktion greift. Bereits seit dem 4. März halten Landarbeiter die Finca Somonte, rund 65 Kilometer von Córdoba entfernt, okkupiert, um dadurch den Verkauf des bislang im Staatsbesitz der Junta de Andalucía befindlichen Gebiets an Großgrundbesitzer und Konzerne zu verhindern. Nach einer Räumung durch die Polizei am 26. April kehrten sie am folgenden Tag direkt wieder auf die Finca zurück. Erfolgreich: Vor wenigen Tagen kündigte die Regionalregierung an, auf eine Veräußerung des Gebiets zu verzichten. Das sei bereits ein großer Erfolg, so Cañamero, jedoch erst das halbe Ziel. Nun müsse die von den Bauern gegründete Kooperative von den Behörden anerkannt werden.

Quelle: http://www.jungewelt.de/2012/07-26/012.php


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25. Juli 2012, 21:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Im Umgang mit Faschos scheint die Bewegung in Spanien ein klare Linie zu haben: Sie werden rausgeworfen.

Anlässlich einer Demo gegen Bildungsabbau (22.05.12):



Anlässlich der Marcha Minera:



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26. Juli 2012, 19:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In Spanien ist weiterhin einiges am Laufen. In den letzten Tagen wurden diverse "ayuntamientos" (Rathäuser, Gemeindehäuser) belagert / besetzt und die PolitikerInnen beschimpft und bedroht. So geschehen z.B. in Palma de Mallorca:



Bericht dazu auf Spanisch:

http://www.kaosenlared.net/component/k2/item/26005-un-alud-de-manifestantes-hace-temblar-el-pleno-del-ajuntament-de-palma.html

In der kleinen Ortschaft Vinaros haben ebenfalls hunderte das "ayuntamiento" gestürmt und eine Sitzung von PolitikerInnen gestört. Diese empfanden die Aktion als "undemokratisch":





Die Gewerkschaft SAT hat in Andalusien rund 20 "ayuntamientos" besetzt:

http://www.sindicatoandaluz.org/?q=node/1007



Zudem hat der Herr Soria von der Regierung sämtlichen Vorschläge der Mineros verworfen. Es werden wieder Barrikaden gebaut und heisse Nächte stehen bevor:

Soria rechaza todas las propuestas sindicales para resolver el conflicto minero

In Ciñero gibts schon wieder ne Schlacht zwischen Mineros und Antidisturbios:

Ciñera se convierte de nuevo en 'punto de encuentro' entre GRS y los piquetes mineros

Bei Twitter ist man mit dem Hashtag #resistenciaminera ziemlich auf dem Laufenden.

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27. Juli 2012, 20:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Korrektur zur SAT-Aktion: Es sind keine "ayuntamientos", die sie besetzt haben, sondern Jobcenter, also die spanische Version des RAVs.

Die Jungle World hat einen Artikel zu den Protesten geschrieben:

Am Rande von Berlin

Zitat:
Die rigide Sparpolitik der spanischen Regierung führt zu wütenden Protesten der Bevölkerung und beunruhigt die Finanzmärkte.


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28. Juli 2012, 21:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Arbeitslosigkeit in Spanien auf höchstem Stand seit Einführung der Statistik:

http://www.jungewelt.de/2012/07-28/061.php

http://www.querschuesse.de/spanien-rekordarbeitslosigkeit/

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29. Juli 2012, 01:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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https://linksunten.indymedia.org/de/node/64526 Ein Interview....

Zitat:
...

Seit Wochen streiken BergarbeiterInnen im Spanischen Staat gegen die Kürzung von staatlichen Subventionen um zwei Drittel. in deren Folge werden Minen geschlossen und Tausende Kumpels entlassen. An dem Arbeitskampf in Asturien sind nicht wenige Frauen beteiligt. Wie viele arbeiten unter Tage?

In der Grube "María Luisa" arbeiten 2000 BergarbeiterInnen, darunter 200 Frauen. Ich fing mit 29 Jahren an. Zuvor haben wir einen langen Kampf dafür geführt, dass Frauen in den Minen arbeiten können. Jeden Tag fahre ich 689 Meter unter die Erde, in einem "Käfig", wie wir es nennen. Wir wissen, zu welcher Uhrzeit wir reinfahren, aber nicht, ob wir wieder rauskommen. Es ist eine sehr harte Arbeit in der Mine, für Männer und für Frauen. Deswegen sind wir aber auch so entschlossen und kämpferisch. Mein Großvater arbeitete in der Mine und mein Vater auch, dort starb er im Alter von 47 Jahren. Es war besonders schwer für meinen Bruder, in der Grube zu arbeiten, in der mein Vater gestorben ist.

Was für Jobs machen Frauen in den Minen?
Wir machen die gleiche Arbeit wie die Männer. Aber natürlich ist es schwieriger für eine Frau, zum Beispiel wegen der fehlenden Toiletten unter Tage. Dennoch behandeln uns die Männer mit viel Respekt, zumindest im Vergleich zu anderen Sektoren, in denen ich gearbeitet habe. Es gibt viel Kameradschaft, weil wir alle die gleiche, harte Arbeit machen.
Für das Recht, in der Mine zu arbeiten, musste ich zunächst vor dem Verfassungsgericht klagen und gewinnen. 1985 begehrten Frauen, unter Tage zu arbeiten, nachdem eine Firma etwa 1.000 neue Stellen ausgeschrieben hatte. Das Urteil kam im Dezember 1992, bis dahin durften Frauen nicht im Bergbau arbeiten.

Wie sind die Arbeitsbedingungen?
Für beide Geschlechter sind sie unmenschlich. Wir müssen aufpassen, dass unser Brot nicht von Kakerlaken und Ratten aufgefressen wird. Es ist sehr feucht und sehr heiß unten, so dass wir nach acht Stunden nassgeschwitzt sind. Ein Unfall im Bergwerk ist nicht das Gleiche wie bei einer anderen Arbeit. Als ich anfing, hatte ein Kumpel einen Unfall, und ich musste ihn allein fast 300 Meter schleppen. Ich rettete ihm das Leben. Am nächsten Tag musste ich um sechs aufstehen und zur Arbeit gehen, wie an jedem anderen Tag.
Wir sind fast 700 Meter in der Tiefe, in der Dunkelheit. Wir sehen kein Licht und merken nur an den Gerüchen, ob es draußen Sonne oder Regen gibt.

...


_________________
Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
03. August 2012, 15:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Melnitz



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Streik der Minenarbeiterbeiter beendet. Auf Empfehlung der Gewerkschaften CC OO und UGT. Der Kampf gehe aber weiter... wie absurd ist das denn...

El Gobierno gana y la huelga de la minería leonesa llega a su fin

Kritik daran:

Zitat:
Asturbulla, 03/08/2012

Trade unions call on the miners back to work and businesses, who return to "normal"

I think today is a sad day because they just consummated, once more, which both feared from the beginning. Unfortunately this time we are not wrong. Again, and are many throughout the story, the UGT and CCOO have betrayed the exemplary struggle the miners have made in recent months.

Everything seemed to indicate that it was not normal what was happening, it was understandable that after the support given in Madrid at the start of the miners, these two unions publicly announce a change of strategy in the fight and that, practically, from 11 July when it was more moral force for their support to intensify the fight, it is surrendered by providing a solution to the PP government to continue to implement, with more power, more cuts and other adjustments in this and in other industrial sectors.

At no time workers held a meeting, or when to start and to raise the demonstrations nor the time to complete them. Without this participation, CCOO and UGT have led the miners to strike for two months and closures of more than 60 days in the pits, when they could have used other resources, taking into account that the conflict could be a long process and hard.

The struggle of mining has been exemplary, no doubt, and neither the miners nor the society we value this as an undesirable final defeat, but as a betrayal of unions which, unfortunately, repeat quite often.

The trail left by the miners is the benchmark to continue against cuts and anti-crime policy that is bringing this government and its partners, against the lower classes.

But the conflict is not over, now comes the repression. The struggle of mining must have the necessary social support to more than 100 people involved in lawsuits as a result of the demonstrations.

This chronicle, " The coal mafia , "written during the miners' march to Madrid, can summarize quite well the situation of mining.

Candido Gonzalez Carnero is a member of CSI (Union Current of the Lef)t


Heute Sttreik der BahnarbeiterInnen:

http://uhupardo.wordpress.com/2012/08/03/bahnstreik-spanien-das-haben-wir-jetzt-von-einer-faschistischen-regierung/

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03. August 2012, 17:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Fotos vom Streiktag der BahnarbeiterInnen gestern:

http://www.flickr.com/photos/pierrerc/sets/72157630880208724/





Während die Regierung immer mehr an der Sparschraube dreht...

Spanien verschärft Sparprogramm drastisch

Zitat:
Die Bevölkerung Spaniens begehrt gegen das rigide Sparprogramm der Regierung auf. Doch die lockert es nicht, sondern macht die genau das Gegenteil.


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04. August 2012, 12:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Noch ein deutschsprachiger Artikel zum Bahn-Streik:

Spanien: Großer Eisenbahner-Streik legt 550 Zugverbindungen lahm

Zitat:
Um gegen die Privatisierung des Bahnsektors zu protestieren, haben in Spanien die Eisenbahner mitten in den Sommerferien einen 24-Stunden-Streik durchgeführt. In Katalonien kam es auch zu Unfällen. Sie warnen vor einem Wegfall von 100.000 Arbeitsplätzen und geringerer Sicherheit im Zugverkehr.


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04. August 2012, 12:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Naja. Vielleicht brauchen sie auch einfach mal ne Pause:

Zitat:
Der Kollege berichtet von den gestrigen Gesprächen mit der Regierung, die keinen Millimeter nachgibt und keine Änderung ihrer Position in Aussicht stellt. Sie haben bis spät in die Nacht hinein verhandelt. Daraufhin haben die beteiligten Gewerkschaften (CCOO, UGT) beschlossen, den Streik vorläufig auszusetzen und mit anderen Mitteln weiterzukämpfen. Zur Begründung verweist der Kollege Villares auf den traditionellen Ferienmonat August, in dem in Spanien eben ohnehin nicht viel läuft. Während des August wollen sie ihre Proteste weiterbetreiben und dann Ende August/Anfang September beraten, ob sie den Streik im September wieder aufnehmen.

http://www.rf-news.de/2012/kw31/streik-der-spanischen-bergarbeiter-vorlaeufig-ausgesetzt


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05. August 2012, 01:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Die SAT hat zwei Supermärkte in Éjica und Arcos "überfallen" um die Leute mit Lebensmittel zu versorgen:

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=25&t=53807



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07. August 2012, 22:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Repressionsschraube wird auch bei "Funcionarios" angezogen. Weil die Kürzungs-Ankündigung von Rajoy massive Proteste der StaatsarbeiterInnen nach sich gezogen hatte (vgl. weiter oben im Thread), wurden sie jetzt daran erinnert, dass sich Kritik an der Regierungspolitik während der Arbeitszeit nicht gehört (Beamte hätten immer "objektiv, neutral, unabhängig und dem öffentlichen Wohl verpflichtet" zu sein) und dass Versammlungen während der Arbeitszeit 48 Stunden vorher angekündigt werden müssen. Ansonsten disziplinarische Massnahmen ergriffen würden:

Un alto cargo del PP recuerda a los funcionarios que no se puede criticar al Gobierno en horario laboral

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08. August 2012, 06:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Zur SAT-Geschichte bei Libcom:

Zitat:
Today the SAT fieldworkers union have tried a "Can't Pay Won't Pay" with some success. 200 unemployed field workers and members of the SAT union went into two Carrefour supermarkets, in Ecija and in Arcos de la Frontera, and tried to take out trolleys full of food, saying that they intended to expropriate basic foodstuffs to take to the people. They said "In this crisis, when they are expropriating the people, we want to expropriate the expropriators." In Arcos (Cadiz) they were stopped by the police who blockaded the doors but in Ecija other demonstrators created a distraction and they managed to take out twenty trolleys, filled with milk, eggs, sugar, oil, vegetables, chickpeas, pasta and rice. The food will be given to services which distribute free food. Unemployment in the Sierra de Cadiz is now at 40%.


http://libcom.org/forums/news/fresh-general-strike-greece-unions-moot-general-strike-spain-13052010?page=14#comment-490689

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08. August 2012, 06:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Eine Kritik der Rolle der Gewerkschaften CC.OO und UGT im Bergarbeiterstreik:

Some words on the miner's conflict in Asturias

Text über das "kommunistische Dorf" Marinaleda in Andalusien:

Zitat:
In the heart of it all, like Asterix's village in Gaul implausibly holding out against the Romans, is Sánchez Gordillo's town, the self-described communist utopia of Marinaleda. With a population of 2,600, the town has virtually full employment, communally owned land and wage equality. Over the past three decades, the townspeople have built 350 family homes with their own hands. Residents pay a "mortgage" of just ¤15 a month towards their homes, but have no opportunity to profit from selling them on.

http://www.guardian.co.uk/world/2012/aug/15/spanish-robin-hood-sanchez-gordillo


Diskussion darüber bei Urban75:

http://www.urban75.net/forums/threads/marinaleda-experiment-spain.297846/

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22. August 2012, 01:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Interview mit einem SAT-Funktionär in der Jungle:

"Die Bewegung ist schwächer, aber inhaltlich schärfer"

Zitat:
Zurzeit laufen die Vorbreitungen für einen Aktionstag am 15. September auf Hochtouren. Zudem gibt es Überlegungen, Mitte Oktober einen gemeinsamen, gleichzeitigen Streik von Beschäftigten in Spanien, Italien und Griechenland zu organisieren. Wir wissen nicht, ob er zustande kommt. Er hätte aber für eine europaweite Organisierung gegen die Krisenfolgen eine große Bedeutung.


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23. August 2012, 10:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Kritik der IKS an den Aktionen der SAT. Leider erst auf Spanisch. Die Aktionen werden als Spektakel kritisiert, die damit transportierte Botschaft bleibe systemimmanent (Personifizierungen, Nationalismus, falsche Kapitalismuskritik, usw.):

Espectáculo del SAT : la clase dominante en España trata de darle una capa de pintura a su gastado aparato político y sindical

Ansonsten wird weiter fleissig mobilisiert auf den Gewerkschaftsaktionstag vom 15. September. Am 25. September wird der Kongress umzingelt und am 26. gibts Generalstreik im Baskenland. Werden die ArbeiterInnen die "Schranken proletarischer Emanzipation", die Gewerkschaften, überwinden können? Es bleibt spannend.

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24. August 2012, 19:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Es gibt bei den Mineros in Bierzo den Versuch, ohne CC.OO und UGT in den Streik zu gehen. Es ist aber unheimlich schwierig. Von 2000 Minerxs traten nur 165 in Streik...

Los mineros del Bierzo van a la huelga sin los sindicatos

Während die "Mujeres del Carbon" mal wieder eine Strasse blockierten:

http://hijosdelcarbon.blogspot.com.es/2012/08/corte-de-carretera-en-la-n-630-2408.html

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Über die Plürungen und andere Aktionen aus einem "anarchistischen Dorf" mit "anarchistischem Bürgermeister"

http://www.taz.de/Krise-in-Spanien/!100393/

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
27. August 2012, 18:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Der Minenarbeiter-Streik nimmt langsam wieder Fahrt auf. Es sind mittlerweile schon 1000 Minerxs:

Se reactiva la huelga minera a pesar de los sindicatos mayoritarios

Los piquetes mineros evitan la actividad en los tajos del Grupo Alonso

Zudem ist die Marcha Obrera der SAT unterwegs:

La Marcha Obrera es recibida por miles de gaditanos



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29. August 2012, 17:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Die Streikpflanze der Minerxs wächst weiter, jetzt sehen sich CC.OO und UGT in Asturien gezwungen auf den Zug aufzuspringen:

Zitat:
Aunque la Huelga se inició directamente por trabajadores al margen de los sindicatos, CCOO y UGT están intentando llevar la voz cantante en las acciones y reivindicaciones

[...]

Y mientras que las cifras sindicales apuntan a una huelga completa con seguimiento del 100% y señalan que sólo dos empresas de maquinaria industrial con sede en Ponferrada no vinculadas a la producción mantienen su actividad, la patronal sigue manejando un porcentaje de un 20 por ciento.

http://www.lahaine.org/index.php?p=63572


Dabei habe ich die Bewegung der Minerxs noch vor wenigen Tagen für verloren gehalten. Mea culpa!

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30. August 2012, 23:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Ein deutschsprachiger Blog, der immer mal wieder Interessante News zu Krisenereignissen aus, in und zu Spanien bringt:

http://uhupardo.wordpress.com/

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09. September 2012, 12:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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EN: 1650 spanish doctors and health professionals in five of spain’s autonomous regions have declared that they will not obey a new law which sets that approximately 150'000 illegalized migrants will no longer receive free medical treatment, regardless of their medical condition or their ability to pay.

DE: 1650 spanische ärzte und angestellte im gesundheitssektor in fünf autonomen regionen haben erklärt, dass sie einem neuen gesetz nicht folge leisten werden, welches festlegt, dass um die 150'000 illegalisierte migrantInnen nicht länger kostenlose medizinische behandlung erhalten, ungeachtet der gesundheitlichen verfassung oder ihren möglichkeiten, die behandlung zu bezahlen.

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
10. September 2012, 16:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Melnitz



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Wählen die Katalanen die nationalistische Ausfahrt?

"Katalonien, ein neuer Staat in Europa"

Zitat:
Die spanische Wirtschaftskrise treibt Unabhängigkeitsbestrebungen an, mehr als 1,5 Millionen gingen in Barcelona auf die Straße


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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
12. September 2012, 19:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Der Eröffner des Libcom-Threads zum Thema bringt es gut auf den Punkt. Diese Frage umtreibt auch mich und macht mir Sorgen:

Zitat:
There have been signs of some independent self-organised class responses to the current spanish states austerity drive, influenced in part by anarchist and other anti-authoritarian politics and with a significant internationalist flavour, but also mixed up with other more traditional trade union and reformist responses.

This has looked promising from a distance but as this class-wide movement hits the buffers of state resistance and the dead-end of reformism are we seeing a turn to nationalist reaction exploited by factionalism within the Spanish ruling class faced with the deepening economic crisis or is this an unrepresentative blip in the current political turmoil?

http://libcom.org/forums/news/catalan-independence-resurgence-12092012


Edit: Ging dabei um die Demo für die Unabhängigkeit Kataloniens in Barcelona von gestern mit 1,5 Millionen TeilnehmerInnen...

http://www.heise.de/tp/artikel/37/37617/1.html

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12. September 2012, 19:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Heute grosse Demonstration in Madrid. Alle Gewerkschaften haben dazu aufgerufen. Es werden zehntausende Demonstranten erwartet:

http://www.publico.es/espana/442293/la-cumbre-social-llama-a-frenar-en-la-calle-los-recortes-de-rajoy

Auch in Portugal soll demonstriert werden:



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15. September 2012, 01:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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P.S. Bei Twitter ist man mit dem Hashtag #15S voll mit dabei. Im Moment lauter Tweets von ArbeiterInnen, die mit den Cars unterwegs sind nach Madrid ("Ich kann nicht schlafen, mein Nachbar trinkt Bier" und solche Dinge - Realitäten des Klasenkampfs). Es soll ab 11 Uhr losgehen:

Bloque Crítico 15M: Marchas 15 de septiembre 11:00 horas Atocha- por la Huelga General

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15. September 2012, 01:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die verschiedenen "Wellen" sollen Madrid überfluten. Jede Farbe steht für einen Sektor (grün glaube ich für Bildung, etc):



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15. September 2012, 02:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Heute in Madrid. Mineros aus Deutschland solidarisieren sich und laufen in der Demo mit:



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15. September 2012, 12:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Interview zur prekären Situation in Spanien mit einem SAT-Gewerkschafter:

“Das einzige richtige Essen der Kinder ist die Schulspeisung”

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17. September 2012, 00:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Am Montag gab es im Streiks im ÖV in Madrid und Barcelona:

Streiks sorgen für Verkehrschaos in spanischen Metropolen

Zitat:
Mit Streiks gegen Privatisierungen laufen sich Gewerkschaften für den Generalstreik warm


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19. September 2012, 23:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Vielleicht sind das weitere (Tanz-)Schritte Richtung Revolution .... Bankia, Bankia, Bankia ...



Gefunden auf Napoli Oltre mit italienischer Übersetzung.
http://napolioltre.forumfree.it/?t=63130639#lastpost
20. September 2012, 20:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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... beim Tanz gibt es auch Rückwärtsschritte (siehe oben): Die kürzlich grosse Demonstration für einen neuen Staat Katalonien, zeugen davon. Selbst wenn der obige Tanz ein witziger Ansatz ist, wissen wir alle, dass wenn die Kritik allein an den Banken stehen bleibt, dies einfach in einen Nationalismus enden kann, sei er linker oder rechter Natur. Der untenstehende Artikel weist darauf hin, dass nicht nur der offene rechte Nationalismus für die Klasse eine Gefahr ist, sondern auch der linke.

España y Cataluña: dos patrias para imponer la miseria

Zitat:
La intoxicación nacionalista. Pero la burguesía, consciente de las debilidades del proletariado, está jugando a conciencia la baza nacionalista. El nacionalismo no es el patrimonio exclusivo de la Derecha y la extrema derecha, es el terreno común que comparten tanto el arco político que va desde la extrema derecha a la extrema izquierda como las llamadas “organizaciones sociales” (Patronal y Sindicatos).

El nacionalismo de derechas, atado a símbolos rancios y a una repelente agresividad frente a lo extranjero (xenofobia), resulta poco convincente para la mayoría de trabajadores (salvo sectores muy atrasados). El nacionalismo de Izquierda y Sindicatos tiene más gancho pues aparece como más “abierto” y más pegado a los asuntos cotidianos. Así, el discurso nacionalista de la izquierda nos propone una “salida nacional” a la crisis, para lo que piden una “distribución justa” de los sacrificios. Esto, aparte de que justifica los sacrificios con el señuelo de “hacer pagar a los ricos”, nos inocula la visión nacional pues nos presenta una “comunidad nacional” de trabajadores y patronos, de explotadores y explotados, todos unidos por la “marca España”. ¿En qué se diferencia esto del “patronos y obreros vamos en el mismo barco”, que decía José Antonio, líder del fascismo español?


http://es.internationalism.org/node/3482
22. September 2012, 09:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Heute also die unbefristete Umzingelung des Kongresses. Über 50'000 haben sich auf FB angemeldet. 1500 Polizisten bewachen den Kongress und verwandeln ihn in einen Bunker. Busse nach Madrid werden schon bei der Anfahrt kontrolliert. Hashtag auf Twitter #25s. Es soll gegen Mittag losgehen.

Morgen Generalstreik im Baskenland.

Edit: Organisatoren von heute wurden im Vorfeld verhaftet. Ihnen droht ein Jahr Haft.

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25. September 2012, 07:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Genaues Programm hier: http://coordinadora25s.wordpress.com/

Ab 17.30 wird spannend, da gibts den Marsch zum Kongress.

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25. September 2012, 08:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Es kursieren Gerüchte und Fotos auf Twitter, die von Scharfschützen auf Hausdächern sprechen. Wie immer mit Vorsicht zu geniessen. Aber wenns stimmt...

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25. September 2012, 12:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Que se vayan todos!

Livestream: http://www.livestream.com/spanishrevolutionsol

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25. September 2012, 16:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Riot Antworten mit Zitat
El Pais überträgt live - massive Gewalt: http://elpais.com/elpais/2012/09/17/videos/1347870347_245504.html?autoplay=1

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Video von gestern:

https://www.youtube.com/embed/UDCRgqspmyU

Heute gehts weiter: Generalstreik und Demos in diversen Städten gegen Polizeigewalt.

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26. September 2012, 09:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Medien abgestraft für die schlechte Berichterstattung:

Shitstorm über der ARD

Zitat:
Hunderte Zuschauer zeigen auf Facebook ihren Unmut, weil die «Tagesschau» nicht über die Proteste in Spanien berichtete. Nun schaltet sich der Chefredaktor in die Debatte ein.


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Baskenland heute:



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Beitrag Sturm auf Parlament live Antworten mit Zitat
El Pais bringt Proteste in Madrid erneut live: http://elpais.com/elpais/2012/09/26/videos/1348665200_408606.html?autoplay=1

Auf Twitter kursieren Informationen, gemäss denen heute Nacht der Rücktritt der Regierung erzwungen werden soll - notfalls mit dem Stürmen des Parlaments.

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Beitrag 29s - live Antworten mit Zitat
Zum dritten Mal in Folge belagern in Madrid erneut Tausende das Parlament. Live: http://elpais.com/elpais/2012/09/28/videos/1348831929_830912.html

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29. September 2012, 18:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
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Der Link zur ganzen "Ocupa el congreso"-Geschichte bei Libcom, wie immer mit viel Background:

http://libcom.org/forums/news/occupy-congress-indignados-encircle-parliament-25092012

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01. Oktober 2012, 21:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Video über 25S:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=tIpRv-f-0iA

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03. Oktober 2012, 16:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Zum Generalstreik und den Parlamentsprotesten von 25S:

http://jungle-world.com/artikel/2012/40/46333.html

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04. Oktober 2012, 08:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Erfreuliche Umfrageergebnisse in Spanien:
50% unterstützen die Häufigkeit der Demos. 22% finden gar, es fänden zu wenige statt. Also ganz entgegen der Aussagen von Ministerpräsidenten Rajoy, der behauptete, er habe die schweigende Mehrheit auf seiner Seite.

Zitat:
Sin embargo, esa sensación no es mayoritaria porque solo el 22% considera que el número de protestas es excesivo. El 50% entiende que es el adecuado y un 22% asegura que es insuficiente, es decir, que debería haber más protestas en las calles. Obviamente, la encuesta se ha hecho en toda España y no solo en la capital que es donde, según Cifuentes, la abundancia de manifestaciones incómoda a los ciudadanos.


http://politica.elpais.com/politica/2012/10/06/actualidad/1349540108_595750.html

In diesem Sinne hoffe ich, "de te fabula narratur" („Diese Geschichte wird über dich erzählt.“ - Du bist gemeint!), zumindest in nicht allzu ferner Zeit.
07. Oktober 2012, 17:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Und es geht fleissig weiter mit den Demos. Am 13. Oktober finden im ganzen Land Demos utner dem Motto "No debemos, no pagamos" (Wir schulden nichts, wir zahlen nichts) statt. Alles Aufwärmrunden auf den 14. November ;)

Mani 13O: las mentiras de la deuda

Zitat:
El sábado 13 de octubre se convoca una manifestación/cacerolada bajo el lema “NO DEBEMOS, NO PAGAMOS”, a partir de las 18 horas con recorrido Sede de la UE (Pza Emilio Castelar) – Congreso (Neptuno) – Sol.


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07. Oktober 2012, 22:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Wirken die II hat Folgendes geschrieben:
Erfreuliche Umfrageergebnisse in Spanien:
50% unterstützen die Häufigkeit der Demos. 22% finden gar, es fänden zu wenige statt. Also ganz entgegen der Aussagen von Ministerpräsidenten Rajoy, der behauptete, er habe die schweigende Mehrheit auf seiner Seite.

Zitat:
Sin embargo, esa sensación no es mayoritaria porque solo el 22% considera que el número de protestas es excesivo. El 50% entiende que es el adecuado y un 22% asegura que es insuficiente, es decir, que debería haber más protestas en las calles. Obviamente, la encuesta se ha hecho en toda España y no solo en la capital que es donde, según Cifuentes, la abundancia de manifestaciones incómoda a los ciudadanos.


http://politica.elpais.com/politica/2012/10/06/actualidad/1349540108_595750.html

In diesem Sinne hoffe ich, "de te fabula narratur" („Diese Geschichte wird über dich erzählt.“ - Du bist gemeint!), zumindest in nicht allzu ferner Zeit.


Und hier auf Deutsch:

http://www.heise.de/tp/blogs/8/152937

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08. Oktober 2012, 12:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Die grossen Gewerkschaften möchten den Generalstreik nicht unbedingt. Sie fordern dafür ein Referendum. In den Protesten vom letzten Wochenende marschierten sie unter diese Motto auf:

Spanier protestieren erneut gegen Sparprogramme

Zitat:
In 57 spanischen Städten wurde von der Regierung ein Referendum über die Sparpolitik gefordert, um einen Generalstreik abzuwenden


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08. Oktober 2012, 16:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Spanien von BBB+ zwei Stufen auf BBB- von Standard & Poor's heruntergstuft.
http://uhupardo.wordpress.com/2012/10/10/belohnung-standard-poors-stuft-spanien-herab-auf-kurz-vor-ramsch-status/

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11. Oktober 2012, 13:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Danger Mines!!



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barcelona:
fast taegliche demos. die menschen haben die schnautze voll. ich spreche mit CNT mitgliedern, kommunisten und alten republikanischen buergerkriegsteilnehmer (94 jahre alt) die meisten gehen fuer ein unabhaengiges katalonien auf die strasse. heute wieder eine demo angesagt. die letzte grosse unabhaengikeitsdemo vor nciht allzulanger zeit hatte bis zu einer million teilnehmer. sehr viele linke, von anarchosynidkalisten ueber die kommunisten bis ins sozialdemokratische lager aber auch buergerliche. in der ganzen stadt haengen katalanische fahnen aus fenstern und balkonen. soziale zentren spriessen in gewissen stadtteilen wie pilze aus dem boden. darin wird fuer die naechste demo vorbereitet sonst politisch diskutiert oder einfach nur kleider verteilt. es gibt auch gratis computer, einen independent fernsehkanal und die sonst ueblichen infolaeden. meistens zahlen sie keine miete sondern machen einen jahresdeal ab (wasser, strom) dies liegt etwa bei 600 euro. (jaehrlich) in einem fall waren wir in einer ehemaligen bankfiliale. die wartehalle ist nun gemuetlich mit sofas ausgestattet...

ich denk wir werden bald wieder was hoeren von barca. es ist die ruhe vor dem sturm. die touris kriegen nichts mit, baladieren auf der rambla wie eh und je. die buergis rennen ihren geschaeften nach aber unter der oberflaeche brodelt es gewalltig.

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Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
17. Oktober 2012, 11:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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@ Danger: Cool und danke vielmals! Berichte bitte weiter. Mich würde wundernehmen, wie die ganzen Anarchos und Kommis das Streben nach der katalanischen Unabhängigkeit sehen. Finden sie es nicht problematisch, für eine nationale Gemeinschaft auf die Strasse zu gehen, statt für spanien- und länderübergreifenden Klassenkampf? Das Problem lässt sich doch national nicht lösen (siehe Griechenland) und kann in üblem Nationalismus enden...

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17. Oktober 2012, 12:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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so wie ich dass hier wahrnehme, hat es fast von allen politischen stroemungen independisten. die gehen auch miteinander auf die strasse. anarchos, kommis und eben auch buergerliche catalanen. es ist in etwa so wie auf republikanischer seite waehrend des buergerkrieges, das heisst vor dem bruch im mai 38 zwischen den buergerlichen und kommis gegen die anarchos. die antifaschistischen kraefte haben sich zwar vereinigt aber auf einem sehr duennen eis.

es gibt aber auch von allen richtungen solche die sich gegen die unabhaengigkeit wenden. wie nun da das kraefteverhaeltniss steht ist schwierig abzuschaetzen, sicher wuerden aber nicht gleich viele auf die strasse gehn wie bei den unabhaengikeitsdemos.

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17. Oktober 2012, 19:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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@ Danger: Das ist ja übler als ich dachte, sogar Anarchos ziehen da mit? Naja, noch ist alles offen, die Bewegung ist sich noch am Enwickeln. Aber ich hoffe mal, dass uns nicht ein solches Szenario blüht:

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Das-Gespenst-des-Separatismus-geht-um-in-Europa/story/16055874

--------------------------------------------

Heute war ja ein grosser Aktionstag der SchülerInnen und StudentInnen gegen den Abbau der Bildung:



Das Bild ist aus Barcelona. Aber auch in anderen Städten wurde demonstriert und es läuft soviel ich weiss ein Streik der LehrerInnen. Der Liveticker von Público.es, für diejenigen, die Spanisch sprechen:

http://www.publico.es/444020/en-directo-no-permitiremos-que-deis-marcha-atras-a-la-historia

----------------------------------------------

Generalstreiks: CGT und CNT (mindestens in Barcelona) rufen für den 31. Oktober zum Generalstreik auf:



Diskussionen dazu auf Alasbarricadas (Spanisch):

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=25&t=54043&start=120

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=20&t=53427

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=25&t=54227


Die grossen Gewerkschaften und die Organisationen des "Cumbre social" (Sozialgipfel) rufen für den 14. November zum Generalstreik auf.

CCOO y UGT convocan una huelga general para el 14 de noviembre

Doch die grossen Gewerkschaften werden ihrer Rolle als "Schranken proletarischer Emanzipation" vollauf gerecht:

Zitat:
The unions in Spain appear to have been particularly successful in keeping the workers and their demonstrations divided up into corporate prisons. The ICC's Spanish publication, Accion Proletaria, reports that around the July 19 demos, the CCOO and the UGT had secret meetings with Chanellor Merket and this was followed by secret meetings between the unions and Rajoy in the Mondoa Palace. Before the strikes of late March, Rajoy met each union leader seperately and the vice president admitted to 33 "technical" meetings with the unions.

From previous "secret" meetings between government and unions we can guess that the meetings were about how to to demobilise the workers and this would have been done, from the unions point of view also, as the defence of the national interests of capitalism, which all the major unions are committed to. Spain is a "good" example of this.

Quelle: http://libcom.org/forums/news/fresh-general-strike-greece-unions-moot-general-strike-spain-13052010?page=15#comment-498939


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Nachtrag zu den Demos der SchülerInnen und StudentInnen. Hier findet sich ein Bericht auf Spanisch, der von 200'000 Demonstranten in ganz Spanien spricht, zudem war das heute der zweite Tag des Bildungsstreiks. Es finden sich diverse Fotogalerien der Demos:

http://www.sindicatodeestudiantes.net/index.php?option=com_content&view=article&id=1258%3A17-de-octubre-la-segunda-jornada-de-huelga-es-un-exito-historico&catid=85&Itemid=123

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
17. Oktober 2012, 20:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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zu den schuelerstreiks hab ich noch nicht viel in erfahrung gebracht, es scheint als seien da 'nur' betroffene auf der strasse. die leute mit denen ich zu tun habe, sind vollauf mit dem generalstreik oder den unabhaengikeitsdemos beschaeftigt.

die szene scheint gespalten zu sein zu der unabhaengikeits frage aber die gegner der independisten scheinen marginal zu sein in der linken oder ich seh sie kaum. es hat einen tag vor meinem eintreffen hier in barca eine no boarder demo gegeben, wie gut besucht die war kann ich aber nicht sagen. auf die frage was denn anders waere nach einer unabhaengikeit und ob wir nicht einfach die feinde austauschen (spanisches kapital gegen katalanische burgeoisie) meinte ein vertreter der haeuser hier, es sei einfacher im kleinen den feind zu bekaepfen und sie verschten ja schon den neuen staat klar revolutionaer zu gestalten... was das auch immer heissen mag. mir scheint einwenig, dass einfach alle etwas vom grossen kuchen abhaben wollen.

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Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
20. Oktober 2012, 19:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Auch Spanien wärmt sich auf für #14N. Eine neue Runde "Rodear el Congreso" wird gespielt. Ab morgen:



Libcom: http://libcom.org/forums/news/occupy-congress-indignados-encircle-parliament-25092012?page=2#comment-499577

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22. Oktober 2012, 22:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Am 31.10. war CGT-Generalstreik in Katalonien. Infos bis jetzt nur auf Spanisch hier:

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=20&t=53427&start=195

Einige Fotos hier:

http://www.cgtbarcelona.org/content/primeras-imagenes-del-piquete-central-31102012

Scheint ganz lustig gewesen zu sein. Folgende Dinge haben sich ereignet. U-Bahn und Regionalverkehr hat nur im Minimalservice funktioniert:

Zitat:
En los turnos de la mañana, en Renfe y Metro de Barcelona se está operando únicamente con los servicios mínimos; en Correos en reparto en la ciudad de Barcelona la incidencia está siendo del 40%; en los Remolcadores del Puerto de Barcelona se están cumpliendo los servicios mínimos de seguridad y salvamento. Del resto de sectores iremos informando durante el día a medida podamos contrastar datos.


Apple- und Zara-Shop besetzt:

Zitat:
Un piquete de 500 compañeros y compañeras que ha partido de Plaça Catalunya ha recorrido esta mañana el centro de Barcelona pasando por FNAC, BBVA, APPEL y ZARA. En estos momentos están bajando por Via Laietana para dirigirse a Foment del Treball.


Im Allgemeinen wird die grosse Sache eh am 14. November erwartet. CGT-Spanien hat ja ihren Streika uf dann verschoben.

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01. November 2012, 00:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Spanien ist ebenfalls geladen:

Zitat:
Vor einem Jahr hat sich die junge Frau, wie so viele ihrer Generation, der Protestbewegung Movimiento 15M angeschlossen. Die gewalttätigen Ausschreitungen, die sie noch vor wenigen Monaten missbilligte, kann sie mittlerweile nachvollziehen und auch unterstützen: «Ich habe immer gedacht, Gewalt sei keine Lösung, aber inzwischen habe ich meine Meinung geändert. Es scheint das einzige Mittel zu sein, das Antworten generiert.»

[...]

Der für nächste Woche angekündigte Generalstreik droht jetzt schon in gewalttätige Massenproteste auszuarten. Zu gross ist die Wut und Verzweiflung im spanischen Volk.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Keine-Arbeit-keine-Wohnung-kein-Ausweg/story/22188663



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09. November 2012, 14:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In Katalonien wurde gewählt. Diei Nationalisten konnten doch nicht so enorm profitieren. Ausserdem hat der Tagi einen schrecklichen Verdacht:

Zitat:
Es hängt gar der Verdacht im Raum, Mas habe den Wunsch nach der katalanischen Unabhängigkeit vor allem deshalb befeuert, um von seinem drastischen Kürzungsprogrammen im Sozialen und dem Defizit abzulenken.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Zerrissenes-Katalonien/story/27623705


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26. November 2012, 02:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In Spanien bewegt sich nach wie vor etwas:

Die Opposition der Strasse

Interessant:

Zitat:
Schon seit einiger Zeit verstärkt sich in der Bevölkerung der Eindruck, weder von den Parteien noch den Gewerkschaften wirklich vertreten zu werden. In immer mehr Sektoren bilden sich daher Aktionskomitees, die die Betroffenen und deren Interessen verteidigen. Diese neue Form des gesellschaftlichen Engagements hat die Gewerkschaften und die Linksparteien längst überrollt. Ihnen bleibt nun nichts anderes übrig, als auf dieser Welle mitzuschwimmen.


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21. Dezember 2012, 10:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Aus Spanien hört man nicht darum so wenig, weil nichts läuft, sondern weil die Demos längst alltäglich sind. Der Artikel spricht von der grössten sozialen Bewegung seit dem Übergang zur Demokratie in den 1970ern:

Protest becomes way of life

Zitat:
Judges, garbage workers, doctors and bus drivers are among those involved in a wave of disruptive strikes and demonstrations as workers lose patience with the centre-right government's spending cuts after four years of economic crisis.

Demonstrations have become a daily event in the capital and other major cities in the biggest social upheaval Spain has seen since the transition to democracy in the 1970s.


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23. Januar 2013, 20:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Der Sitz des Partido Popular wird gerade belagert:



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31. Januar 2013, 21:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Auch im restlichen Land werden die Sitze des PP belagert. Hier z.B. in Valencia, wo auch Orangen geworfen wurden. Aber aus Ägypten könnten sie noch lernen, was man mit Parteisitzen auch machen könnte mr green



Grund für die ganze Sache:

Finanzskandal: Schmiergeldaffäre bringt Spaniens Premier in Bedrängnis

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31. Januar 2013, 21:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Heute wieder viele Leute auf der Strasse wegen der Korruptionssache von Rajoy:



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01. Februar 2013, 21:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Löhne runter oder arbeitslos:

http://uhupardo.wordpress.com/2013/02/04/nissan-baut-neues-modell-in-spanien-runter-mit-den-hosen/

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
04. Februar 2013, 19:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Wenn man denkt, es ginge nicht mehr schlimmer, dann kommt so was: Total 21 Jahre und 9 Monate Knast für drei Aktivisten werden von der Anklage gefordert. Sie hatten während des Generalstreiks vom 14. November Polizisten beschimpft und einer davon hatte Petarden geworfen (der soll 9 Jahre bekommen)....

http://www.larioja.com/20130205/local/region/rioja-fiscalia-aumenta-anos-201302051524.html

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06. Februar 2013, 01:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Eine ermutigende Entwicklung. Wie in anderen historisch ähnlichen Situationen, sind aus einer eher klassenmässig unklaren Bewegung wie die Indignados, ein kleiner Zirkel proletarisch bewusster Menschen zusammengekommen, die einen Diskussionszyklus über das bestehende System und deren Überwindung abhalten.

"Debattenwerkstatt": Nichts ist praktischer als eine gute Theorie

http://de.internationalism.org/Welt176_debattenwerkstatt

Zitat:
Die Bewegung des 15M (15.Mai 2011) war eine spontane Bewegung, die die Unzufriedenheit und die Empörung der Ausgebeuteten zum Ausdruck brachte; zudem hob sie die Notwendigkeit, den Kampf massiv zu führen, auf eine neue Stufe. Nach dem 15M und ähnlichen Ausdrücken in anderen Ländern sind Gruppen entstanden, die sich der Notwendigkeit bewusst sind, dass man tiefergehend nachdenken muss Die Praxis hat es schon bewiesen: Wenn es an Theorie mangelt, kann man leicht in die Fallen laufen, die der Staatsapparat aufstellt, um uns dazu bewegen, uns für die Interessen des Feindes zu opfern. Diese kleinen Gruppen sind sich bewusst, dass der revolutionäre Kampf eine „theoretische Dimension“ erfordert; es entstehen Diskussionsforen, auf denen diskutiert wird, wie und wofür wir kämpfen. Solche Fragen zu stellen ist eine Notwendigkeit der revolutionären Praxis.
Wie die Asembalearios-TIA schreiben, ist die Selbstorganisierung der Beschäftigten der einzige Weg, um unser Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Die Systematisierung der Diskussionen, in denen wir alle die politischen Fragen des Kampfes zu klären versuchen, ist die Form der notwendigen Selbstorganisierung in diesen Zeiten der „latenten“ Kämpfe.


Wie Marx sagen würde, "Brav gewühlt alter Maulwurf" [Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte, 7. Kapitel]
09. Februar 2013, 11:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Grosse Demos gegen Zwangsräumungen am letzten Samstag:

http://www.heise.de/tp/blogs/8/153754

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17. Februar 2013, 22:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Bei der Iberia wird gestreikt:

Rekordstreik bei Iberia

Zitat:
Für eine ganze Arbeitswoche legt das Boden- und Kabinenpersonal der spanischen Fluggesellschaft die Arbeit nieder. 1220 Flüge müssen gestrichen werden. Und das ist erst der Anfang.


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18. Februar 2013, 10:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag Rangeleien bei Iberia-Streik in Madrid Antworten mit Zitat
Iberia-Streik hat ganz schön wild begonnen - elPais tickert live: http://economia.elpais.com/economia/2013/02/17/actualidad/1361116153_220314.html[list=][/list]

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“Der reissende Strom wird gewalttätig genannt, aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig!” (B. B.)
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Melnitz



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Was sich heute am Flughafen Barajas so abgespielt hat:





Allerdings hat die Sache auch einen nationalistischen Touch: Auf der Flagge steht "British go home":



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Zuletzt bearbeitet von Melnitz am 18. Februar 2013, 21:37, insgesamt einmal bearbeitet
18. Februar 2013, 21:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Am 23. Februar sind wieder Demos in ganz Spanien gegen den "Staatsstreich der Märkte" ("marea ciudadana contra el golpe de los merados"):

http://www.facebook.com/events/197409307068715/

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Heute also die "Marea Ciudadana". Um 16.30 Uhr gings los in Madrid. An anderen Orten bereits vorher. Hier Las Palmas:



http://mareaciudadana.blogspot.com.es/

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23. Februar 2013, 16:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag Live Antworten mit Zitat
ElPais sendet wie immer live von Madrid: http://elpais.com/elpais/2013/02/22/videos/1361556925_479045.html?autoplay=1

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23. Februar 2013, 19:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Melnitz



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Überblick über die Bewegungen des "zivilen Ungehorsams" in Spanien (Feurwehrmänner, Pensionierte, Metrobenützer, usw.), die sich immer mehr ausbreiten:

Bomberos, 'yayoflautas', usuarios de metro... la desobediencia civil se extiende por toda España

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25. Februar 2013, 10:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Heute in Barcelona, 20'000 auf Studentendemo:

http://www.setmanaridirecta.info/noticia/20000-persones-es-manifesten-barcelona-una-marxa-que-assenyala-les-multinacionals-com-%E2%80%9Cculpa





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28. Februar 2013, 21:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Zudem geht die Geschichte bei Iberia weiter:

Nächste Woche fünftägiger Streik in Spanien

Zitat:
Ab dem kommenden Montag streichen Iberia und ihre Töchter Vueling, Air Nostrum und Iberia Express insgesamt fast 1.300 Flüge wegen eines fünftägigen Streiks des Boden- und Kabinenpersonals. Geschäftsreisende sind gut beraten andere Airlines zu nutzen.


Und solche Aktionen gibts auch ständig:

200 Hypotheken-Geschädigte besetzen Bankzentrale in Barcelona

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28. Februar 2013, 21:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Fünf Jahre stand die Hoffnung leer

Zitat:
In der andalusischen Hauptstadt lassen sich viele die Zwangsräumungen nicht mehr gefallen. Und so beziehen ganze Familien – meist angeführt von den Frauen – leer stehende Häus


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13. März 2013, 22:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Mini-Demo Madrid Antworten mit Zitat
War heute an der Demo in Madrid. Es wurde im Vorfeld ziemlich stark mobilisert und die Kundgebung war breit abgestützt. Leider aber war das Ganze ziemlich enttäuschend. Höchstens Tausend Leute. Die Einkaufsstrassen waren deutlich voller als die Demoroute. Am Ende slte die Puerta del Sol wiederesetzt werden. Das fiel aber gründlich ins Wasser. Erstens mangels TeilnehmerInnen, zweitens weil es regnete.
Für den 25. April ist ein "Sturm aufs Parlament" angekündigt. Hoffen wir da auf mehr Power.[/img]

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16. März 2013, 21:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
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Zitat:
Deutschland gegen Europa

Die spanische linksliberale Tageszeitung “El País” veröffentlichte heute auf ihrer Webseite einen Kommentar des Ökonomie-Professors Juan Torres López von der Universität Sevilla. Doch schon bald darauf war der Artikel wieder verschwunden. Es hatte dutzendweise Proteste aus Deutschland gehagelt, wie man denn um Himmels Willen Merkel und Hitler vergleichen könne. Daraufhin nahm der Verlag den Artikel vom Netz wegen “Behauptungen, welche die Zeitung für unangebracht hält”. Wir sind dagegen der Meinung, dieser Text sei problemlos zu veröffentlichen und halten die Entscheidung des Verlags schlicht für feige und falsch. Deswegen lesen Sie und urteilen Sie jetzt einfach selbst.


weiter

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25. März 2013, 10:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Jaja, so ist das nun mal in der Demokratie: alle Gewalt geht vom Staate aus. Wehe man käme auf die Idee, sich gegen "gewählte Politiker" zur Wehr zu setzen...

«Escraches» – Demos vor der Haustür

Zitat:
Protest vor den Häusern der Politiker: In Spanien fallen Demonstranten immer öfter in Nobelvierteln ein, um ihre Wut über Zwangsräumungen kundzutun. Regierung und Parteien sind beunruhigt über das Vorgehen.


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05. April 2013, 23:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Die Mineros aus León sind übrigens noch am Kämpfen.

Heute Demo in León und Mieres:

Los mineros volverán a ‘tomar’ las calles de León

Zitat:
Se manifestarán el miércoles en la capital leonesa y en Mieres


Zudem mal wieder die Autobahn blockiert:

Los mineros cortan la A-6 en Bembibre durante casi una hora

Zitat:
Se han producido dos detenciones por lanzamiento de cohetes en otro intento de corte que ha tenido lugar en la León-Campomanes


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12. April 2013, 11:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Spanien schliesst zu Griechenland auf:

Arbeitslosigkeit in Spanien durchbricht 6-Millionen-Grenze

Zitat:
Spaniens Wirtschaft steckt immer tiefer im Abwärtsstrudel: Mit über 27 Prozent ist die Arbeitslosenquote so hoch wie noch nie – und erreicht nun fast jene Griechenlands.


Die Protestbewegung erliegt leider noch immer demokratischen Illusionen. So wird heute erneut das Parlament in Madrid umstellt (auch in Barcelona soll was gehen). Neu heisst das "Asedio el Congreso" (Belagerung des Kongresses). Aber vielleicht wirds ja lustig. 1'400 Bullen sind für Madrid aufgeboten. Sie haben bereits eine Uni in Madrid gestürmt. Bereits gab es 15 Verhaftungen.



Richtig los gehts eigentlich erst ab 17 Uhr. Infos, Fotos und Videos gibts über folgende Kanäle bei Twitter:

https://twitter.com/search?q=%23AsediaElCongreso&src=hash

https://twitter.com/search?q=%2325A&src=hash

https://twitter.com/ocupaelcongreso

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25. April 2013, 12:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Mobivideo:



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25. April 2013, 12:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Interessante Twitter-Nachricht: Alle (!) Parteien haben sich von den heutigen Protesten distanziert:

Zitat:
@Igualitarista: all parties in Spain's parliament, including left/communists, have either condemned or distanced themselves from today's mobilization. #25A


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25. April 2013, 13:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Bis jetzt ein Flop. Je nach Quelle: 200-400 Demonstranten. Dafür 1400 Bullen. Aber der Abend geht ja noch etwas...

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25. April 2013, 17:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Etwas besser:



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Es gibt nun doch kleine Scharmützel auf dem Neptunplatz. Livestream:

http://elpais.com/elpais/2013/04/25/videos/1366897559_297137.html?autoplay=1

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Unglaublich, diese Szene: Ca. 5 Demonstranten versuchen die Abschrankungen niederzureissen. In der zweiten Reihe ca. 15 Journalisten, die sie dabei Filmen. Danach haben die Bullen eingegriffen.



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In Sevilla gingen die Studis auf die Strasse. Das mit den Büchern scheint ne neue Mode zu sein:



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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
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Der Book bloc ist schon ein Weilchen in Mode. Eine kleine Chronik gibt's auf libcom: http://libcom.org/library/book-bloc%E2%80%99s-genealogy

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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
26. April 2013, 22:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Diskussion zum Flop vom 25. April auf dem Forum von Alasbarricadas.org. Wer des Spanischen mächtig ist...

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=25&t=55105&start=180

Ansonsten geht der Widerstand im Kleinen weiter. Dieser bewegt sich häufig in der Sphäre der Reproduktion (z.B. Wohnraum) und es ist daher nicht verwunderlich, dass Frauen stark daran beteiligt sind (das Projekt Kritik und Klassenkampf versucht diese Thematik am nächsten Diskussionswochenende ja ebenfalls aufzugreifen: Schwerpunkt 2: Gender & Reproduktion) Zum Beispiel hier:

Zitat:
In Málaga haben 8 alleinerziehende Mütter zusammen mit ihren 9 Kindern ein Haus besetzt, das seit seiner Fertigstellung 2005 leer stand. Getauft wurde das Wohnprojekt auf den Namen Corrala las luchadoras, Corrala der Kämpferinnen. Es gibt zwar im Moment weder Küche noch fließendes Wasser, aber die Bewohnerinnen versuchen das heruntergekommene Gebäude mit vereinten Kräften so gut es geht herzurichten und wohnlich zu machen. Bis dahin kochen und duschen sie bei Freunden und Verwandten.

http://bodenfrost.wordpress.com/2013/04/29/denn-die-hauser-gehoren-uns-vii/


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29. April 2013, 19:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Der nächste Flop? Die Indignados aus Spanien haben dieses Jahr ihr zweijähriges Jubiläum und wollen daher den Mai zu einem Monat des Kampfes mit Demos und sonstigen Aktionen machen. Hier eine Übersicht:

http://wiki.15m.cc/wiki/Mayo_2013

Am 12. Mai, an diesem Sonntag also, finden Jubiläumsdemos und Versammlungen in ganz Spanien statt:

http://wiki.15m.cc/wiki/Manifestaci%C3%B3n_12M_2013

Allerdings haben sich bei den diversen FB-Events bis jetzt nur wenige Menschen angemeldet. Wir werden sehen.

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06. Mai 2013, 21:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Es ist nun 3 Jahre her, seit in Spanien die Austeritätsmassmahmen eingeleitet wurden. In der Zeitung El País ist ein Artikel erschienen, der die ganze Sache resümiert (A thousand days of austerity). Der Artikel - bei all seinen reformistischen Anklängen - liest sich über weite Strecken wie eine Illustration zentraler Passagen aus dem aktuellen Flugblatt der Gruppe Eiszeit (Das endlose Ende der Demokratie) über das Zerschellen der demokratischen Illusion der Wahl an der kapitalistischen Wirklichkeit:

Flugi:

Zitat:
Der Staat kann nicht gegen seine eigenen Existenzbedingungen, die funktionierende kapitalistische Akkumulation, handeln. In Zeiten des florierenden Geschäfts ergeben sich dem Staat dazu verschiedene Möglichkeiten, seiner Politik einen sozialdemokratischen oder konservativen Stempel aufzudrücken; das Wahlvolk kann demokratisch zwischen verschiedenen Ausgestaltungen des Akkumulationsmodus wählen. In Zeiten in denen das Geschäft aber schlechter läuft, rücken seine Alternativen immer näher zusammen. Heute schliesslich gleichen sie sich, wie ein Ei dem anderen. Auch wenn verschiedene Parteien um den Auftrag konkurrieren, die Regierungsgeschäfte übernehmen zu dürfen, drücken sie doch allesamt dasselbe aus: Die staatlichen Verwertungsperspektiven sind zu einem einzigen Zwang zusammengeschmolzen, der von dieser oder jener Partei exekutiert werden muss. Darin liegt der Grund für die Rigidität der Krisenmassnahmen. Man sieht es an der Krisenpolitik der verschiedenen Länder. Egal ob ein Regierungswechsel per Wahl oder per Sturz durch Protest zustande kommt, der weitere Verlauf bleibt, bis auf ein paar kosmetische Kleinigkeiten, stets der gleiche. Zwar erscheinen die demokratischen Optionen in jenen Ländern intakt, in denen das Wahlvolk ohnehin die Austeritätsparteien wählt, aber die demokratische Wahl entpuppt sich in mehr und mehr Ländern als die Illusion, die sie in der Krise ist. Die liberal-demokratischen Verlaufsformen der Herausbildung politischer Verwaltungstechniken entsprechen schlicht den autoritären Inhalten der kapitalistischen Krisenbewältigung nicht mehr.


Artikel:

Zitat:
As EL PAÍS columnist José Ignacio Torreblanca notes in a survey on Spain's democracy commissioned by the Fundación Alternativas think-tank, there is a widespread perception that national governments' room for maneuver has now been reduced beyond the point where it is democratically acceptable. Voters throughout the EU feel that the policies and decisions that affect their lives are no longer subject to the democratic process. Institutions such as the ECB, which are not elected, are imposing harsh conditions in order to keep the markets happy, while democratic national governments have no alternative but to apply the technocratic policies cooked up in Brussels, Frankfurt or Washington.

[...] In December 2012, the Organization for Economic Cooperation and Development (OECD), a non-elected multilateral body, suggested that Spain increase sales tax, make it cheaper to sack workers, limit tax breaks for home buyers, and make it harder to claim unemployment benefit. If any government, regardless of its political affiliation, has to apply such measures, even if it does not agree with them, the main political parties supporting it will end up like Tweedledee and Tweedledum: arguing with each other over trivialities; they will be seen like Pepsi and Coke, or Tintin's Thomson and Thompson.

In his book Las promesas políticas (or, Political promises), sociologist José María Maravall notes: "Representative democracy requires that the electorate be able to decide between two genuinely different alternatives and that parties with different proposals on important issues compete with each other. If the differences between the parties were to disappear, if they promise different things, but can only apply the same recipes, the electorate can vote, but not choose."


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08. Mai 2013, 12:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Heute Generalstreik im Bildungssektor in Spanien (dort ist der 9. Mai kein Feiertag):



Es wird die Teilnahme von rund 70'000 StudentInnen, SchülerInnen und LehrerInnen erwartet.

Hashtag bei Twitter: #9M

Erste Streikposten:



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09. Mai 2013, 08:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Liveticker bei El País:

http://sociedad.elpais.com/sociedad/2013/05/08/actualidad/1368034473_257709.html

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09. Mai 2013, 08:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Radikale Forderungen in Spanien, da schlägt des Marxisten Herz höher:

"Stop ley Wert" / "Stoppt das Wertgesetz!"



Doch leider handelt es sich dabei nicht um die Kritik in den blauen Bänden von Karl, sondern um das Gesetz des Bildungsministers Wert mr green

Trotzdem. Gemäss den Veranstaltern: 100'000 in Barcelona, 25'000 in Zaragoza, 15'000 in Vigo, usw. Und die grossen Demos folgen erst noch heute Abend. Unten die Via Laietana in Barcelona heute Nachmittag:



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09. Mai 2013, 14:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Die Jungle-World mit einem durchaus lesenswerten Artikeln zur 15M-Bewegung, die ja dieses Wochenende Jubiläum feiert (siehe weiter oben).

Von den Plätzen in die Viertel

Der Artikel befasst sich mit der Arbeit und Diskussionen von Stadtteilversammlungen, vornehmlich in Madrid, aber auch in Valencia. Dabei zeigt er auch ihre Widersprüche und Grenzen auf:

Zitat:
Hinter den unterschiedlichen Ansichten zur Wohnungsfrage stehen grundsätzliche Unterschiede in der Einschätzung der Krise. Während sich radikalere Aktivisten und Aktivistinnen wie Gonzalo und Maite die sozialen Verwerfungen des Spätkapitalismus kritisieren, diagnostiziert Patricia lediglich eine Krise des spanischen Parteiensystems: »Ich glaube, es werden viele neue Parteien entstehen, die den Bezug zur Bevölkerung suchen und offener, horizontaler, partizipativer sein werden«, sagt sie. »Wir werden das Zweiparteiensystem hinter uns lassen.«

[...]

Viele der Menschen, die erst durch die 15M-Bewegung politisch aktiv geworden sind, haben sich zwar von den sozialdemokratischen Parteien abgewandt, das bedeutet aber nicht, dass sie aufgehört haben, sozialdemokratisch zu denken. Die Forderung, die von ihrer Seite immer lauter wird, ist die nach einer neuen, republikanischen Verfassung, der Abschaffung der Monarchie, einem laizistischen Staat und einem offeneren Wahlsystem, das auch kleineren Parteien eine Regierungsbeteiligung erlaubt. In Madrid sieht man die Fahne der zweiten spanischen Republik mit den Farben Rot, Gelb und Violett neuerdings aus so manchem Fenstern hängen.


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11. Mai 2013, 18:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Der nächste Flop? [...] Am 12. Mai, an diesem Sonntag also, finden Jubiläumsdemos und Versammlungen in ganz Spanien statt. [...] Wir werden sehen.


So kann man sich (wiederum) täuschen. Eine kleine (selektive) Übersicht in Bildern:

Valencia




Sevilla




Barcelona



Danach wurde ein nahestehendes Haus besetzt:




Madrid



Der "Grito Mudo" (Stummer Schrei) um 20 Uhr auf der Puerta del Sol:





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12. Mai 2013, 20:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Kritische Stimmen von den Organisatoren von "25A - Asedia al Congreso" (vgl. S. 22 dieses Threads) zu dieser Art von Protesten, welche "Prozessionen glichen, die die Herrschenden lachen lassen". Es müsse eine andere Art von Protesten gefunden werden. Das wurde ja mit 25A versucht (= den Kongress wirklich stürmen, Riots provozieren, usw.), wurde dann ja aber wegen "mangelnder Teilnahme" vorzeitig beendet, war also ein Flop.

Zitat:
Sin embargo, no todo han sido felicitaciones. En Sol, uno de los impulsores de la convocatoria del 25-A, que llamaba a “asediar” el Congreso a finales de abril, comparaba las marchas del 15-M con “procesiones”. “Ya está bien de manitas, ya está bien de este tipo de manifestaciones. Cuando nosotros levantamos las manos los que están en el Gobierno se ríen de nosotros. Tenemos que hacer otro tipo de protesta”, ha espetado, entre aplausos de algunos de los asistentes.

http://www.lamarea.com/2013/05/12/segundo-aniversario/


Der Thread bei Alasbarricadas.org, wo es in den nächsten Tagen hoffentlich Diskussionen geben wird:

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=25&t=55750

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12. Mai 2013, 22:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Diverse Hintergrundberichte zum utopischen Dorf Marinaleda. Aber halt alles in französischer Sprache:

Marinaleda, un village en utopie

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19. Mai 2013, 12:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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In Katalonien nimmt der Staat Anarchos und Besetzer aufs Korn:

Repressionswelle in Katalonien: das Imperium schlägt zurück

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20. Mai 2013, 20:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Heute hatten die Bomberos in Katalonien mal wieder "Spass" mit der Polizei:






Artikel dazu mit Video:

Una protesta de 300 bomberos frente al Parlament se salda con un detenido

Nur ein Beispiel von vielen. Bei Twitter bekommt man ständig solche kleineren Konflikte aus Spanien gezwitschert.

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29. Mai 2013, 22:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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29. Mai 2013, 22:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Morgen gibts Generalstreik im Baskenland. Hier die Solibotschaft der SAT:

Desde Jerez, apoyamos la huelga general de Euskal Herria



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Beitrag Plätze besetzen Antworten mit Zitat
Aufruf zum landesweiten Protest am 26. Juli. Ziel: Der Rücktritt von Rajoy. https://m.facebook.com/events/657552940940315/

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Beitrag Tod Antworten mit Zitat
Bin gerade auf der Placa Catalunya in Barcelona. Für heute wurde in den sozialen Medien zu Platzbesetzungen aufgerufen. Es wurde massiver mobilisiert als sonst und landesweit. In Barcelona sind (30 min nach Start) ca. 50 Leute zusammen gekommen. In Madrid sollen es rund 100 sein. Die Bewegung und ihre Aktionsformen scheinen definitiv tot zu sein. Wers trotzdem verfolgen will, Twitter: #26j
Vielleicht haben die Spanier ja auch einfach Verspätung...

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Beitrag Arbeiterautonomie in Spanien Antworten mit Zitat
Ein sehr interessanter Dokumentarfilm über autonomen Arbeiterwiderstand in Spanien in den 1970er Jahren (spanisch mit französischen Untertiteln): http://iaata.info/Film-Autonomie-ouvriere.html

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13. August 2013, 09:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Dorothea Wuhrer über die Situation in Spanien:

Wo Gewerkschaften Schulhefte und Stifte beschlagnahmen

Zitat:
Im krisengeschüttelten Spanien krachen die politischen Gegensätze immer heftiger aufeinander. Nun wird sogar gegen die Monarchie demonstriert.


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Drei Streiktage im Bildungssektor stehen an diese Woche:

Huelga general para demostrar a Wert que “está en minoría absoluta”

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21. Oktober 2013, 11:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Ein weiterer Artikel über Marinaleda. Diesmal im Guardian:

Spain's communist model village

Zitat:
Marinaleda, in impoverished Andalusia, used to suffer terrible hardships. Led by a charismatic mayor, the village declared itself a communist utopia and took farmland to provide for everyone. Could it be the answer to modern capitalism's failings?


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21. Oktober 2013, 13:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Teilnahme an den Streiktagen im Bildungssektor sei massiv (bis zu 90% in über 1900 Bildungsinstitutionen), gemäss den OrganisatorInnen.

Zitat:
Más de tres millones de alumnos están llamados hoy a la huelga convocada por el Sindicato de Estudiantes (SE). Y, según sus primeras estimaciones, el seguimiento ha sido masivo en la mayoría de las comunidades. "Más de 1.900 institutos de enseñanza media han parado las clases en un porcentaje cercano al 90%", informan en un comunicado.

http://www.publico.es/476235/seguimiento-masivo-de-la-huelga-contra-las-reformas-de-wert-segun-los-convocantes


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22. Oktober 2013, 12:52 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Doku mit deutschen Untertiteln Antworten mit Zitat
Den Dokumentarfilm über den autonomen Arbeiterwiderstand in Spanien gibt's nun mit deutschen Untertiteln: http://de.labournet.tv/video/6594/arbeiterinnenautonomie

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23. Oktober 2013, 10:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Bildungsproteste Antworten mit Zitat
Mal wieder die typische Spanien-Situation: Platz ist voll und die Bullen geifen an. Wers live sehen will, der findet hier einen Stream:

http://bambuser.com/v/4039158

Ansonsten wars heute ein bewegter Tag mit 10'000en auf den Strassen. Manche Quellen meinen in Madrid wären es gar 300'000 gewesen, Valencia 60'000, usw.

Hashtag auf Twitter: #24OYoVoy

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24. Oktober 2013, 20:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Antworten mit Zitat
Zum Kontext: Heute war der Höhepunkt der drei Streiktage gegen die Sparmassnahmen im Bildungssektor, auch bekannt unter dem Namen Ley Wert (nach dem Bidlungsminister Wert). Some Pics:







Usw. usf.

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24. Oktober 2013, 20:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Aus Sevilla erzählt man sich folgende nette Geschichte:

Zitat:
Está pasando. Sevilla. Varios miles de estudiantes rompen el cordón policial y toman el rectorado por la fuerza.
Ole, ole ole!!


Was bedeutet, dass einige tausend Studentinnen und Studenten den Polizeikordon durchbrochen und das Rektorat der Universität gewaltsam eingenommen hätten.







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24. Oktober 2013, 21:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Auf Occupy Barcelona's FB-Account findet man viele schöne Fotos:

https://www.facebook.com/occupybarcelona.barcelona

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24. Oktober 2013, 21:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Mehr Infos, allerdings nur auf Spanisch, gibts hier:

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=17&t=56610

http://www.kaosenlared.net/component/k2/item/71912-amplio-seguimiento-de-la-huelga-general-educativa-fuertes-cargas-contra-manifestantes-en-madrid-con-heridxs-en-directo.html

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24. Oktober 2013, 22:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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http://www.euronews.com/2013/10/24/millions-of-students-and-thousands-of-teachers-protest-in-spain/



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25. Oktober 2013, 01:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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In Madrid kommt es zu einem sogenannten E.R.E. (Expediente de regulación de empleo) im Reinigungssektor. E.R.E. ist ein von Rajoy eingführtes Verfahren im Arbeitsrecht, das z.B. schon bei El País angewandt wurde und folgenden Zweck hat:

Zitat:
Ein ERE, kurz für expediente de regulación de empleo , ist ein arbeitsrechtliches Verfahren, das Firmen in Spanien massenhafte Rausschmisse erleichtert.

http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2012-11/el-pais-krise-entlassungen


Davon betroffen sind je nach Quelle 1100 bis 1400 ArbeiterInnen in Madrid. Die Barrenderos (Strassenfeger) wollen das nicht auf sich sitzen lassen und rufen ab morgen zu einem unbeschränkten Streik im Reinigungssektor in Madrid auf. Das scheint mir doch eine interessante Sache zu sein, da sonst ja jeweils der Streik auf einen Tag beschränkt bleibt. Heute Abend gibts bereits eine Demo (siehe Flyer der CGT unten).

Facebook-Seite der Barrenderos:

https://www.facebook.com/pages/Barrenderos-de-Madrid/121355611251088

Thread bei Alasbarricadas:

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=20&t=35374

Artikel bei Kaos en la Red:

http://www.kaosenlared.net/component/k2/item/72778-madrid-llaman-a-apoyar-la-huelga-indefinida-de-limpieza-a-partir-del-5-de-noviembre-.html#tubasuraalbanco







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04. November 2013, 13:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Nach einer Woche Streik schauts in vielen Teilen der Stadt so aus:



Mehr Pics gibts hier:

http://ccaa.elpais.com/ccaa/2013/11/05/album/1383639718_997266.html#1383639718_997266_1383916637

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Solidemo mit einigen hundert Leuten durch das Quartier Carabanchel von den Bullen gestoppt:

http://www.kaosenlared.net/component/k2/item/73160-carabanchel-centenares-en-mani-de-apoyo-a-huelga-indefinida-de-la-limpieza-y-jardiner%C3%ADa-tres-personas-detenidas.html





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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
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Melnitz



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Eine Stadt versinkt im Dreck. El País berichtet in einem Artikel, welcher den schönen Titel "Es gibt Orte, an denen man nicht durch den Abfall gehen kann" trägt, wie sich die Wut zuweilen gegen die Politikerinnen und Politiker zu wenden beginnt. Arbeiter aus einem Restaurant erzählen:

Zitat:
"Es una vergüenza", añade otro, que asegura que desde hace un tiempo ya no acuden políticos a su local por miedo de que los clientes "les pinten la cara".

"Es ist eine Schande", fügt ein anderer hinzu, der versichert, dass sich seit einiger Zeit keine Politiker mehr in seinem Lokal blicken liessen aus Angst, die Kunden würden ihnen "das Gesicht anmalen" [pinterse la cara - habe ich wörtlich übersetzt, wahrscheinlich ein Sprichwort, das ich nicht kenne]


Krokodilstränen auch von Tourismusorganisationen:

Zitat:
“En estos momentos, en los que se están haciendo importantes esfuerzos para promover Madrid como destino turístico, las imágenes que estamos ofreciendo de nuestra ciudad son inadmisibles y, además, dañan a muchos sectores económicos que tienen que apoyarse en el turismo para poder subsistir”

"In diesem Moment, in dem wichtige Bemühungen gemacht werden, Madrid als Ziel für Touristen attraktiver zu machen, sind solche Bilder unserer Stadt unzumutbar und fügen vielen Sektoren Schaden zu, die vom Tourismus abhängig sind um zu überleben"


Die Unterstüztung anderer ArbeiterInnen haben die Barrenderos aber auf sicher. So Virgina García, eine Pizzaverkäuferin:

Zitat:
"Lo he tenido que barrer yo misma, pero también te digo que estoy a favor de la huelga".

"Ich musste den Abfall selber wegbringen, aber ich sage dir auch, dass ich für den Streik bin."


Wie allgemein üblich, muss ein "Minimalservice" aufrecht erhalten werden. Dieser hat es allerdings schwer:

Zitat:
La directora general de Zonas Verdes, Marta Alonso, asegura que han tenido “problemas” con los piquetes. Hay brigadas de limpiadores que salen escoltados por agentes de Policía Municipal, como ase podía ver hoy a las 11 en Malasaña, en la Plaza de Carlos Cambronero, en Noviciado.

Die Direktorin der Grünen Zonen, Marta Alonso, versichert, dass es "Probleme" mit den Streikposten gab. Es gibt Brigaden von Reinigungskräften, die unter Polizeischutz ihrer Arbeit nachgehen müssen, wie man heute um 11 Uhr in Malasaña, in der Plaza de Carlos Cambronero und in Noviciado sehen konnte.


Und alle haben sie Angst vor dem Wochenende:

Zitat:
A unos metros, Carmen Rodríguez, de 84 años, dice que no piensa salir a la calle hasta el lunes. Lo comenta sorteando la misma montaña de cajas, plásticos, envases y bricks de leche. "Esto es una marranada y espérate a mañana con el botellón".

Einige Meter weiter, Carmen Rodríguez, 84 Jahre alt, sagt, dass sie erst Montag wieder auf die Strasse gehen wird. Sie kommentiert, indem sie einen Berg von Schachteln, Plastiktüten, Verpackungen und Milchpackungen umgeht. "Das ist eine Schweinerei und warte nur den Botellón von morgen ab".


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In Valencia wurde ebenfalls ein TV-Sender (#RTVVnoestanca) geschlossen, die sind die Strassen proppenvoll:



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09. November 2013, 19:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Scheinbar haben sich die TV-ArbeiterInnen in Valencia ein Beispiel am ERT genommen und ebenfalls die Programmleitung in Eigenregie übernommen. RTVV ist der Regionalsender in Valencia und soll geschlossen werden, dagegen haben die ArbeiterInnen rebelliert. Mehr Infos auf Spanisch:

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=20&t=56789

http://www.kaosenlared.net/component/k2/item/73108-los-trabajadores-y-trabajadoras-de-tvv-han-asumido-el-control-de-la-programaci%C3%B3n.html

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09. November 2013, 19:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Nach einer Woche ist der Streik auch in den Medien der Schweiz angekommen:

http://www.srf.ch/news/international/abfall-tuermt-sich-in-madrids-strassen

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12. November 2013, 09:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Auch die FAZ widmet der Situation in Madrid einen Artikel. Mit markigem Titel.

Hauptstadt des Mülls

Zitat:
Spaniens Hauptstadt hat für nichts mehr Geld, auch nicht für die Reinigung der Straßen. Die Einwohner Madrids leiden unter dem Müllstreik – aber auch unter der Fehlbesetzung im Rathaus.


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12. November 2013, 10:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Nach 10 Tagen Streik platzt der Stadtregierung von Madrid der Kragen. Die Reinigungsarbeiten werden ja - wie im New Public Management so üblich - schon seit längerer Zeit ausgeschrieben und die besten Bewerbungen (ergo die günstigsten) erhalten den Zuschlag. Ana Botella (was für ein Name in Zusammenhang mit ReinigungsarbeiterInnen mr green ) hat nun den Subunternehmen und den ArbeiterInnen ein Ultimatum bis heute Abend gestellt. Ansonsten passiert folgendes:

Zitat:
El Ayuntamiento admite que prepara un “fuerte dispositivo policial” para proteger el despliegue de Tragsa

A las 17.00 horas de este viernes culmina el ultimátum dado por el Ayuntamiento de Madrid a las empresas adjudicatarias de los servicios de limpieza para que desconvocaran la huelga indefinida que arrancó hace ya diez días. Si no hay acuerdo Tragsa saldrá mañana a limpiar las calles con "un fuerte dispositivo policial", admiten en el equipo de Ana Botella.

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?p=592325#p592325


Die Reinigungsfirma Tragsa wurde mit dem Auftrag betraut, im Falle keiner Einigung ab morgen mit der Reinigung der wichtigen Orte (v.a. Stadtzentrum und Touristenorte) zu beginnen. Unter Schutz eines starken Polizeidispositivs ("fuerte dispositiva policial"). Es wird also die klassische Streikbrecherkarte unter dem Schutz des Gewaltmonopols gespielt. Wird interessant sein zu beobachten, wie die Streikenden und ihre UnterstützerInnen drauf reagieren. Die CCOO hofft jedenfalls, dass es keine Verletzten gibt ("CCOO espera que "no haya heridos"). Vediamo...

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15. November 2013, 22:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Allerdings meint die Zeitung Diagonal, das Unternehmen Tragsa hätte nicht genug Kapazität um den Abfall Madrids zu bewältigen:

http://www.diagonalperiodico.net/global/20746-tragsa-comenzara-hoy-la-recogida-basuras-madrid.html

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15. November 2013, 22:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Nach 13 Tagen ist der Streik in Madrid zu Ende und wendet die Massenentlassung ab. Es wird keine Entlassungen geben. Zum ersten Mal seit Beginn der Krise hat ein Streik eine Massenentlassung abgewendet. Es gibt auch keine Lohnsenkung, dafür haben die ArbeiterInnen zugestimmt, dass sie während 45 Tagen nur 75 % des Lohns bekommen (diesen Passus hab ich nicht so ganz verstanden). Es wird daher z.B. auf Alasbarricadas.org heftig darüber debattiert, wie dieser Streik einzuschätzen ist. Der Staat jedenfalls will verhindern, dass es in Zukunft wieder zu so einem intensiven Streik kommt. Man wolle das Streikrecht dahingehend verändern, dass Gruppen mit einem so grossen Einfluss auf das öffentliche Leben wie die ReinigungsarbeiterInnen nicht mehr so heftig streiken können...

http://ccaa.elpais.com/ccaa/2013/11/17/madrid/1384713803_122968.html

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?p=592399#p592399

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18. November 2013, 00:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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In den deutschen Medien angekommen:

Streik beendet: Madrid wird das Müllproblem los

Zitat:
Elf Tage lang ist der Abfall in der spanischen Hauptstadt liegen geblieben: Aus Protest gegen Stellenstreichungen und Gehaltskürzungen verweigerten die Müllmänner Madrids ihren Dienst. Nun können die Bürger der Stadt bald wieder frei durchatmen.


Kritik an dem Abkommen und insbesondere an der Rolle der Gewerkschaft kommt von den COBAS Madrid:

Limpieza de Madrid: No es verdad que no haya despidos ni rebajas salariales

Was die kritisieren, ein anderes Mal mr green

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18. November 2013, 22:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Legendenbildung wird bereits betrieben. La Marea reiht den Streik in eine Linie mit anderen erfolgreichen Streiks. Wie z.B. den Streik um den 8-Stunden-Tag:

http://www.lamarea.com/2013/11/17/las-huelgas-que-se-ganaron-en-espana/

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19. November 2013, 00:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Die Funke-GenossInnen aus Spanien feiern den Kampf natürlich auch als Sieg. Und machen eine wichtige Bemerkung: Dies war der erste defensive Kampf seit Ausbruch der Krise in Spanien, der siegreich (trotz aller Kritik) endete.

¡Victoria de los trabajadores de la limpieza de calles y jardines de Madrid!

Zitat:
Tras 13 días de huelga heroica – seguida con enorme atención y simpatía en todo el Estado – los trabajadores de la limpieza de calles y jardines de Madrid han vencido a las empresas que tienen concesionado el servicio y al Ayuntamiento del PP de Madrid, aliado a ellas. El Expediente de Regulación de Empleo (ERE) fue retirado y, con él, la propuesta de despedir a 1.134 trabajadores y de rebajar los sueldos un 40%. Esta ha sido la primera victoria obrera relevante en el Estado español, en una lucha defensiva, desde el inicio de la crisis.


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22. November 2013, 00:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Crazy dafür das hier:

Zitat:
Spaniens Regierung plant hohe Geldstrafen für Protest!! Wer etwa vor Parlament, Senat oder einer regionalen Kammer ohne Erlaubnis demonstriert oder dazu aufruft, muss für eine “sehr schwere Ordnungswidrigkeit” mit 30.000 bis 600.000 Euro Strafe rechnen. Kommt es bei einem Protest zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, können Organisatoren künftig mit bis zu 600.000 Euro Strafe belegt werden. In Zukunft können Provokateure Gewalt provozieren, ohne dass das aufgedeckt werden darf! Eine solche Demonstration vor dem Parlament endete 2012 in einer Straßenschlacht, und zwar mit Schönheitsfehler: Pressefotos und Handyvideo zeigten, dass die Gewalt von Provokateuren ausging. Damals kam man um Ermittlungen nicht herum. Künftig wird das nicht mehr passieren: Filme und Fotos in Umlauf zu bringen, die sich über Polizisten lustig machen oder deren Sicherheit gefährden, wird verboten. Opposition und soziale Bewegungen laufen gegen den Plan Sturm und ziehen Vergleiche mit den Gesetzen der Franco-Diktatur.

http://lampedusasolidarity.wordpress.com/2013/11/21/spaniens-regierung-plant-hohe-geldstrafen-fur-protest-wer-etwa-vor-parlament-senat-oder-einer-regionalen-kammer-ohne-erlaubnis-demonstriert-oder-dazu-aufruft-muss-fur-eine-sehr-schwere-ordnungsw/


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22. November 2013, 00:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Die Taz über das neue Gesetz in Spanien:

Auf dem Weg in die Diktatur (http://www.taz.de/!127899/)

Zitat:
Ein neues Gesetz in Spanien soll die sozialen Proteste unterbinden. Es scheint, als wolle sich die EU eine Demokratie nicht mehr leisten.


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25. November 2013, 00:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Scharmützel an der Demo von gestern in Madrid gegen das neue Gesetz:



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15. Dezember 2013, 12:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Im Quartier Gamonal in Burgos war folgendes der Plan:




Rausgekommen ist aber sowas:





Thread bei Alasbarricadas (mit vielen Fotos und Videos):

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=25&t=57149

More Infos as it comes...

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14. Januar 2014, 00:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Gerüchte von einer Ausgangssperre gehen rum bei Twitter. Mindestens aber sowas wie die Gefahrengebiete in Hamburg. Ab morgen wollen die Studis in Burgos streiken aus Solidarität mit den Leuten von Gamonal. Für Mittwoch wird in Madrid zur Solidemo aufgerufen, weitere Städte sollen folgen:



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14. Januar 2014, 00:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Heute Morgen haben die BewohnerInnen von Gamonal die Baumaschinen erneut gestoppt. Gamonal ist ein altes Arbeiterquartier von Burgos:

Gamonal, la lucha de un barrio obrero

Daher auch solche Aussagen:

Zitat:
Un vecino de #Gamonal, de 53 años: “Que yo, a mi edad, tenga que estar cantando el ‘No pasarán’…

(Ein 53-jähriger Bewohner von Gamonal: "Dass ich, in meinem Alter, noch einmal das 'No pasarán' singen muss...)


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14. Januar 2014, 10:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Das Innenministerium hat sich eingeschaltet. Die Riots seien nur wegen angereister "Antisistemas" aus Madrid entstanden, die nur die "violencia por la violencia" (Gewalt um der Gewalt willen) wollten. Tatsächlich waren unter den Verhafteten nur Einwohner von Burgos. Der Innenminister meinte, die Madrider seien eben schneller davongerannt und man hätte darum keinen erwischt. In einem Kommentar in der Zeitung El Publico führt der Autor die absurde Reaktion des Innenministeriums auf die Angst vor den sozialen Bewegungen und der Ausweitung des Spirits von Gamonal zurück. In Spanien brodelts wohl immernoch:

Zitat:
El gran temor del ministerio del Interior es que el espíritu de Gamonal se extienda por el resto de España, que otras regiones constaten que la unión hace la fuerza y no hay porra ni toque de queda que puedan debilitarla; más bien al contrario, la refuerza y le dota de un poder expansivo. Cuanto más grande es el fracaso de las instituciones y de nuestros representantes políticos, más potente es el movimiento vecinal, ese que se ocupa del día a día, al que le importa un carajo las cifras macroeconómicas y lo que diga el FMI y lo único que busca es su bienestar y el de su prójimo en la más pura cotidianeidad.

http://blogs.publico.es/david-bollero/2014/01/14/lo-que-realmente-teme-el-gobierno-de-gamonal/


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14. Januar 2014, 10:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Unerhörtes geschieht in Burgos: Nach 5 Tagen militanter Protesete stoppt der Bürgermeister, welcher lustigerweise Lacalle (la calle = die Strasse) heisst, die Bauarbeiten und gründet eine Arbeitsgruppe mit Anwohnern des Viertels Gamonal, um das weitere Vorgehen betreffend Boulevard und unterirdisches Parkhaus zu besprechen:

El alcalde de Burgos paraliza las obras en Gamonal

Ist das nun der zweite "Sieg", nach dem Erfolg der ReinigungsarbeiterInnen? Wahrscheinlich war es eher ein cleverer Schachzug der Herrschenden in Spanien, denn die Bewegung stand kurz davor, sich auszuweiten. Man sprach vom "Efecto Gamonal" und es stehen diverse Solikundgebungen an:



Diese finden aber trotzdem statt und man wird nun ein Augenmerk auf die Repression legen: Noch immer sind Leute im Knast infolge der Riots in Gamonal. Der symbolische Gehalt des Aufstandes von Gamonal ist allerdings nicht zu unterschätzen. Nach dem Erfolg der Barrender@s in Madrid ist das bereits der zweite "Sieg" der Bewegung. Sowas gibt Selbstvertrauen (und wird bereits besungen von der "linksextremen Fraktion des Kapitals" (IKS) - der Izquierda Castellano-Burgos: Gamonal: Cuando el pueblo unido dijo basta - Gamonal: Wenn das vereinigte Volk sagt es ist genug). Zudem entstand die Bewegung genau aus den Strukturen, die sich nach 15M gebildet hatten: Aus den Versammlungen im Quartier, in den Vierteln. Dabei darf allerdings nicht unterschlagen werden, dass das Quartier Gamonal kein Neuling ist punkto Widerstand. Bereits 2005 hatten die Einwohner des Arbeiterviertels einen Bauplan verhindert (Crónica de un conflicto anunciado: el bulevar de Gamonal en Burgos). Was bleibt? Als Beobachter aus der Ferne beschleicht einen das Gefühl, dass sich hier etwas zusammenbraut. Was auch immer.

Heute Soli-Demo in Valladolid:



Mit stoischer Gelassenheit nehmen es die Militanten aus Burgos:



Oder auch mit Freude: Que nos dejen vivir! sagt die Frau im Video: Dass sie uns endlich leben lassen!



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14. Januar 2014, 22:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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#EfectoGamonal:

Zitat:
Nun wird befürchtet, dass die Ereignisse von Burgos Schule machen und der Unmut einer krisengeplagten Bevölkerung auch auf andere Teile Spaniens übergreifen könnte. Am Mittwochabend fanden in insgesamt 46 Städten Solidaritätsveranstaltungen für die Boulevard-Gegner in Burgos statt. In Madrid kam es dabei im Anschluss an die Demonstration zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. 14 Randalierer wurden festgenommen.

http://www.nzz.ch/aktuell/international/reportagen-und-analysen/spaniens-volkszorn-macht-sich-luft-burgos-protest-1.18222655


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17. Januar 2014, 13:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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mr green



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17. Januar 2014, 15:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Bomberos sind ein wenig "hässig", weil einer der ihren bei einer Solidemo für Gamonal verhaftet wurde:



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17. Januar 2014, 15:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Die spanischen Funke-Genossinnen haben einen Text zu Gamonal geschrieben. Daran zwei durchaus treffende Feststellungen zur Entwicklung der Kämpfe:

Zitat:
Tras meses de calma chicha en los que parecía que el ciclo de movilizaciones iniciado en 2010 había llegado a un punto muerto, la explosión acaecida en la supuestamente tranquila y conservadora Burgos demuestra que hay mucho más cabreo bajo la superficie de lo que se ve a simple vista.


Hier wird festgestellt, dass nach Monaten der Flaute, in denen man dachte, die Mobilisierungen aus dem Jahre 2010 seien an einem toten Punkt angelangt, zeige die "Explosion" in Burgos, dass es unter der Oberfläche in Spanien nach wie vor brodle.

Zitat:
Como las luchas obreras que están floreciendo en los últimos meses, constituye una reivindicación de los métodos de lucha que se están radicalizando: la huelgas indefinida, el seguimiento y la firmeza en el seguimiento de las mismas cercano al 100% en muchos casos, piquetes, cajas y colectas para financiar la movilización, solidaridad y luchas de masas que implican a toda la población, la superación del miedo a la represión policial, contundencia en la movilización ... ¡Qué duro aprendizaje! ¡Y qué lejos queda la sana ingenuidad del principio de las movilizaciones del movimiento del 15M con su agitar de manos en silencio! En definitiva, la lucha de los vecinos, su nivel de conciencia expresados en su organización, unidad y firmeza, han sentado un precedente - del que miles de activistas están tomando nota - muy peligroso para el capitalismo español y muy alentador para la clase obrera.


Die stärker zunehmenden Arbeitskämpfe seit dem Kampf der Barrenderos werden erwähnt, die eine Veränderung der Kampfmethoden aufzeigen würden, die sich langsam radikalisieren: unbeschränkte Streiks, grosse Teilnahmezahlen und eine starke Entschlossenheit in den Streiks, etc. Der Vergleich mit den Kampfmitteln von 15M wird gezogen und angeführt, dass das Proletariat seine Schlüsse daraus gezogen habe. Es werde nun aus den Ereignissen in Burgos weitere Schlüsse ziehen.

http://luchadeclases.org/inicio/estado-espanol/estado-espanol/1625-gamonal.html

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17. Januar 2014, 17:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Barcelona gestern, anlässlisch der Solidemo für Gamonal. Eine Bullenstation gerät ins Visier:





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18. Januar 2014, 23:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Video mit Szenen aus Gamonal und Madrid:



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Fotos aus Valencia. 4 Verhaftete.

http://multimedia.levante-emv.com/fotos/comunitat-valenciana/altercados-marcha-por-gamonal-valencia-16132_1.shtml



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Linkdrop mit zwei Artikeln, immerhin beide Englisch und nicht Spanisch mr green

Riots in Burgos, Spain reveal simmering social tensions (WSWS)

The Battle for Burgos: Uprising against corruption and police brutality in the Spanish State (Anarkismo)

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Melnitz



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Und hier kommt ein (kleiner) Artikel auf Deutsch:

Aufstand in Burgos (urbanresistance)

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19. Januar 2014, 16:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Artikel über den Charakter der momentanen Bewegungen in Spanien. Eine Kontinuität haben die Bewegungen seit 15M beibehalten: Tendenz zu horizontaler Organisation, ohne Leaderpersönlichkeiten und "Zentralkomitee". Zudem sind die klassischen Organisationen (Parteien und Gewerkschaften) selten mehr die zentralen Strukturen.

Zitat:
El mecanismo es el mismo, desde Tragsa hasta las lavanderías pasando por Burgos. Un filosofía que ha dado vida también a las “mareas” y que parece beber de los movimientos sociales: una clara vocación asamblearia, inclusiva de cara a la sociedad (fuerte presencia de las asociaciones vecinales), ausencia de liderazgos y desvinculación de partidos y sindicatos.

http://www.elconfidencial.com/alma-corazon-vida/2014-01-19/de-los-ere-al-gamonal-los-nuevos-conflictos-y-el-cabreo-de-la-gente-comun_68995/


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19. Januar 2014, 17:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Scheinbar in mehrern Coca-Cola-Fabriken in Spanien unbefristeter Streik:

Zitat:
On Wednesday the business put 1250 workers under ERE (notification of termination). Three other sites (in Asturias, Alicante and Palma) debate how to respond to the stoppage.

http://libcom.org/news/indefinite-strike-coca-colas-madrid-plant-25012014


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28. Januar 2014, 00:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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http://www.jungewelt.de/2014/02-05/034.php
05. Februar 2014, 17:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Gehen wir zu Ereignissen über, die klarer zu interpretieren sind, als die Ukraine.

Heute wurde ein Barcelona ein soziales Zentrum, CSO La Otra Carboneria, geräumt. Fotos gibt es hier:

http://www.flickr.com/photos/acampadabcnfoto/sets/72157641222678193/

Darüber hat sich heute Abend die Wut der Jugendlichen entladen. Es kam zu ner Demo und Riots. Mehr Infos bei Twitter unter dem Hashtag #LaCarboesdeBCN






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19. Februar 2014, 22:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag nett Antworten mit Zitat
Madrid am #22M: http://spon.de/vfLLo

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“Der reissende Strom wird gewalttätig genannt, aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig!” (B. B.)
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Banlieusard



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Beitrag #22M Antworten mit Zitat
Ging ganz schön krass ab für spanische Verhältnisse, siehe Video ab 5:45:
#t=58

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Beitrag Video Antworten mit Zitat
Brandon Jourdan war natürlich auch dort (Protestfolklore geht über zu Riotporn bei etwa 04:00):

http://vimeo.com/89818328

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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
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Melnitz



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Wenn man sich die Videos anschaut, kann man mit Fug und Recht behaupten, dass sich die Bewegung seit 2011 radikalisiert hat.

Der Thread bei Alasbarricadas (verlinkt auf den letzten Beitrag. Videos und Fotos gibts weiter oben):

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=25&t=57154&p=600705#p600705

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23. März 2014, 19:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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Beitrag Re: #22M Antworten mit Zitat
Banlieusard hat Folgendes geschrieben:
Ging ganz schön krass ab für spanische Verhältnisse, siehe Video ab 5:45:
#t=58

ich hatte heute richtig miese laune, doch nach dem anschauen dieses videos erhebt sich meine laune, und ich weiss, dass an ein paar orten in der welt noch alles ziemlich in ordnung ist. danke, lieber banlieusard!

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23. März 2014, 19:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Gemäss El País gab es 101 Verletzte, davon 69 bei den Bullen. Die Videos erwecken auch den Eindruck, dass die Bullen mit so massivem Widerstand nicht gerechnet haben.

Sindicatos policiales piden destituciones en la cúpula por los disturbios de anoche

Wie das Staatsfernsehen TVE von den Demonstranten "empfangen" wurde: Systematisch niedergebrüllt: "Televisión - manipulación!".

Así recibe la Marcha de la Dignidad a TVE (VÍDEO)

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24. März 2014, 00:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Von Empörung zu Wut Antworten mit Zitat
In Spanien sind die Zeiten der friedlichen Proteste wohl vorbei: http://rt.com/news/protest-spain-disobedience-barcelona-185/

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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
31. März 2014, 22:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Zwei Schlaglichter auf die Diskussion nach 22M in Spanien.

Auf dem Blog comitedisperso wird der unbefristete Generalstreik vorgeschlagen. Das Komitee für Dispersion sieht in der Bewegung 22M ein grosses Potential für eine Radikalisierung und streicht die nach wie vor sehr horizontale Organisation der Bewegung heraus. Gleichzeitig wird auf die Beschränkung von Platzbesetzungen und auf die Notwendigkeit, ökonomischen Druck auszuüben hingewiesen. Dabei werden Massnahmen wie die Blockierung von Autobahnen, Metros, Zugverbindungen oder Besetzungen von Unternehmungen und Supermärkten vorgeschlagen.

Por la dignidad, hacia una huelga social indefinida

Auch die spanische bürgerliche Presse kennt die Diskussion um die Anzahl "militanter Linksextremer". Hier werden sie dann auch gleich als Terroristen gebrandmarkt. Es sollen im ganzen Land 3500 sein. Interessant ist, dass sich insbesondere im Fussball einige linksradikale Kollektive herausbilden:

Zitat:
Pero entre la corriente de ultraizquierda en nuestro país, es la otra pata la más numerosa. Nos referimos a los denominados antifascistas, entre quienes muchos se amparan en las llamadas «ideologías del fútbol». Encontramos a estos radicales violentos en los hinchas de Riazor Blues (Deportivo de La Coruña), los Indar Gorri de Osasuna (Navarra), Herri Norte Taldea (Athletic de Bilbao), los Biris (Sevilla), Celtarras (Vigo) y los Bunakeros del Rayo Vallecano (Madrid). Estos últimos son unos 300 socios, aunque alrededor de 120 son los violentos y, además, forman parte de las llamadas Brigadas Antifascistas (BAF).


Natürlich wird im ganzen Artikel kein einziges Mal die Zunahme von Militanz kein einziges Mal auf die andauernde Krise und Verschlechterung der Lebensverhältnisse der Menschen zurückgeführt. Aber wo kämen wir da auch hin. Vielmehr wird die 15-M-Bewegung als Brutstätte für die Radikalisierung analysiert. Was ja nun auch wieder nicht so falsch ist.

Unos 3.500 radicales operan en España

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01. April 2014, 20:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Zum ABC-Artikel über die 3.500 Radikalen gibt es bei Alasbarricadas einen Thread:

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=25&t=57533

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01. April 2014, 20:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In Spanien gibts dann auch immer häufiger solche Sachen: Die ArbeiterInnen von Panrico streiken seit nunmehr 6 Monaten gegen eine Massenentlassung. Ein unbeschränkter Streik.

Zitat:
2. PANRICO FOOD FACTORY: WORKERS ON STRIKE FOR 6 MONTHS

In Santa Perpetua de Moguda, Barcelona, factory food workers called for an indefinite strike from October 13th 2013. The workforce of Panrico Santa Perpetua is fighting against layoffs and pay cuts.

The factory Panrico Santa Perpetua integrates the bulk of layoffs in the company, 745 people in five plants from a total of 4,000 employees. Moreover, the company wants the 18% pay cut for the workers remaning in different factories. Workers from Santa Perpetua factory have twice rejected the viability of plan proposed by the company which led workers to call for the strike and take the issue to the court and claiming astronomical compensation for damages.

The proposal by the Catalan government calls for the end of the indefinite strikeas well as it demands the removal of judicial proceedings, and a reduction of layoffs to 66 only in Panrico Santa Perpetua. The works council rejected the Catalan factory layoffs through a vote. Workers propose voluntary departures and they oppose to the 18% pay cut.

Workers on strike believe that a good proposal would be to draw up a business plan through which the company could make viable production and guarantee the future of the factory, with no need for drastic departures and allowances, including for workers over 55 years.

The Panrico workers’ struggele is a clear example of how the new Labor Law works, the Government gives companies all the power to reduce staff without fair compensation. In addition, companies try to criminalize the right to strike.

http://int.acampadadebarcelona.org/2014/04/10/barcelona-15m-newsletter-nr-61/


Thread bei Alasbarricadas.org:

http://www.alasbarricadas.org/forums/viewtopic.php?f=20&t=57461




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10. April 2014, 20:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Meanwhile in Barcelona: Proteste gegen Fahrpreiserhöhungen





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10. April 2014, 20:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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"Wenn sie uns die Zukunft kaputt machen, blockieren wir die Stadt." Wird auf Twitter (#StopPujadesTransport) geschrieben, zu diesem Bild von zwei blockierten Metro-Fahrzeugen:



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10. April 2014, 21:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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