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Hausbesetzung in Aarau

 
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Hausbesetzung in Aarau
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Veganarchist



Anmeldedatum: 06.02.2008
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Beitrag Hausbesetzung in Aarau Antworten mit Zitat


Zitat:
Medienmitteilung zur Hausbesetzung der Liegenschaft an der Erlinsbacherstrasse 92 in Aarau


Guten Morgen …

Wir hoffen, dass Sie eine ruhige und erholsame Nacht hatten und mit einem feinen Frühstück in den Morgen starteten. Während Sie am Fernseher eine sicherlich spannende Freitagabendsendung genossen, haben wir am Freitag, 24. Oktober 2008 kurzerhand die Liegenschaft an der Erlinsbacherstrasse 92 in Aarau besetzt. Dies nicht aus Langweile oder einer spontanen Lust, sondern langfristig geplantes Zeichen des Protestes für mehr autonome Freiräume, für alternative Wohnformen und gegen die wirtschaftliche Stadtplanung.

Um ca. 22.30 Uhr wurde die nun schon mehrere Jahre praktisch leerstehende Liegenschaft durch rund 20 Personen besetzt. Kurzerhand wurde der erste Stock des Hauses in Anspruch genommen. Eine Bar versorgte die Besetzerinnen und Besetzer mit Trinken und Essen. Der Abend wurde mit lustigen Spielen, unterhaltsamer Musik und interessanten Diskussionen verbracht. Die stille Besetzung verlief absolut friedlich und ohne Zwischenfälle. Am nächsten Tag wurde, nachdem man es sich etwas gemütlicher gemacht hat, der Liegenschaftsverwalter Herr Hilti darüber informiert, dass das erwähnte Haus besetzt ist. Dieser berät sich zur Zeit mit dem Hauseigentümer über das weitere Vorgehen. Unerwarten kam kurz nach dem Telefonat eine Polizeipatrouille zu Besuch. Laut ihren Angaben wurde sie von Nachbarinnen/Nachbarn gerufen, welche durch das brennende Licht auf die Besetzung aufmerksam geworden sind. Wie durch Zufall war zu diesem Zeitpunkt nur ein Besetzer im Haus, von welchem die Personalien aufgenommen wurden. Um ca. 22.30 Uhr fuhr dann ein weisser Polizeikombi vor dem Haus vor. Die vier Polizisten schauten sich jedoch nur einige Minuten das Haus und Umgebung an und fuhren so unerwartet wie sie kamen mit Blaulicht auch wieder weg.

Diese Hausbesetzung ist der Höhepunkt eines Kultur-Protest-Theaters. Bereits am 4. April 2008 wurde mit «1. Akt: Das Spiel beginnt!» zu einem LKW-Konzert aufgerufen. Dies musst aufgrund des Polizeiaufgebotes in Aarau nach Wöschnau verschoben werden. Dort konnte dies aber ohne weitere Probleme durchgeführt werden. Drei regionale Bands unterhielten diesen Abend das Publikum. Rund zwei Monate später fand in einer ehemaligen Gärtnerei in Olten eine Sauvage mit dem Motto «2. Akt: Der Höhepunkt steht bevor» statt. Neben einem Liedermacherkonzert fand dort ein selbst inszeniertes Kasperlitheater zum Thema «Freiraum» statt. Der dritte Akt ist nun vollzogen – ein Haus für alternative Projekte und unkommerzielle Kultur wurde besetzt. Das ganze Jahr über fanden zusätzlich unzählige klandestine Bars und andere Aktionen in der Region Aarau / Olten (Ausführliche Berichte auf dem Infoportal Aargrau – http://www.aargrau.ch) statt.

All das geschah nicht nur aus Eigeninteresse, das Ziel des autonomen Kulturzentrums zu erreichen, sondern auch aus Solidarität. Die Situation sieht überall schlecht aus. Unzählige besetzte Häuser und autonome Zentrum wurden geräumt oder sind bedroht – in der Schweiz, aber auch in ganz Europa. Wegweisungs-, Verdrängungs- und Überwachungsartikel und -Gesetze werden überall in der Schweiz eingeführt oder es zumindest versucht. Dies oft wegen Gründen der Stadtplanung und nicht für das Wohl der Bewohner/-innen, sondern viel mehr um die Stadtkassen zu füllen. Ein Beispiel ist hierbei auch Aarau. Neben den Einkaufszentren und Läden der Altstadt sowie dem neu renovierten Telli-Einkaufszentrum kommt nun zusätzlich das Gaisen-Shopping-Center mit Aldi und Co auch noch dazu. Der neue SBB-Bahnhof wird ebenfalls Einkaufsmöglichkeiten bieten sowie das geplante Fussballstadion des FC Aarau, das Torfeld Süd. Platz für Konsum hat es anscheinend genügend. Wir sind der Meinung, dass es auch genügend Platz für alternative und unkommerzielle Kultur haben sollte.


Diesen Raum, welchen wir benötigen, werden wir uns auch weiterhin nehmen.


http://ch.indymedia.org/de/2008/10/63905.shtml
26. Oktober 2008, 18:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Tu



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Beiträge: 489
Wohnort: Büro des ZK

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hab mir bei der vokü im besetzten haus dünnschiss geholt:-( (in FK)

nie nie wieder voküü

_________________
Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen. Genisis 1:29
26. Oktober 2008, 19:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
far



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Beiträge: 5481

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Auch in Feldkirch und Lugano wurde besetzt:

Lugano
http://ch.indymedia.org/de/2008/10/63883.shtml

Feldkirch
http://ch.indymedia.org/de/2008/10/63902.shtml

_________________
Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
28. Oktober 2008, 18:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Veganarchist



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Beiträge: 217

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Zitat:
Rund einen Monat nach der letzten Hausbesetzung in Aarau wurde ein nächster Versuch gestartet. Die Buchserstrasse 16 wurde am Freitagabend besetzt.

Medienmitteilung zur Hausbesetzung an der Buchsterstrasse 16 in Aarau

Hochgeschätzte Ohren und Augen! Hört und seht, wir sind wieder da! Diese Nacht haben wir erneut ein leer stehendes Haus, namentlich die Buchserstrasse 16, in Aarau besetzt. Nachdem der letzte Versuch vor ungefähr einem Monat an der Erlinsbacherstrasse misslang und sowohl am konservativen Liegenschaftsverwalter, als auch an uns selbst scheitern wollte, kehren wir nun zurück. Frisch gestärkt und voller Tatendrang.

Diese Besetzung ist ein erneuter Versuch alternative Kultur im Raum Aarau durchzusetzen. Nun, warum sind wir so rotzfrech und dringen einfach in fremde Häuser ein? So ganz entgegen unserer guten Erziehung? Die Antwort ist einfach: Wir haben keine Wahl. Es ist nicht so, dass wir nicht versucht hätten in bestehenden Kulturschuppen Konzerte durchzuführen. Doch sobald (extremer) politischer Inhalt gewittert wurde hatte sich’s mit der lustigen Organisation. Fadenscheinige Vorwände liessen uns abblitzen. Geht mensch dann auf der Strasse feiern wird er auch von dort fortgejagt. Nun haben wir genug! Wir nehmen uns unseren Raum selbst! Leer stehende Häuser welche nicht genutzt werden, sehen wir als angemessenes und legitimes Mittel dazu.

Hier in der Buchserstrasse 16 soll unsere Kultur gedeihen. Eine andere Form von Kultur will hier geschaffen werden. In diesem Haus wollen wir selbst Konzerte organisieren, selbst die Bar schmeissen, selbst auftreten, selbst leben. Es soll für alle da sein, die nach einem Ort verlangen, der keine horrenden Eintrittspreise verlangt, an dem es nicht nach Parfum stinkt und nicht nur hochkarätige Künstler zu sehen sind. An dem das Taschengeld nicht nach zwei Drinks dahin ist und an dem man sich nicht von uniformiertem Sicherheitspersonal den Spass verderben lassen muss. An dem man selbst Konzerte planen kann, ohne überteuerte Mieten bezahlen zu müssen.

So starteten wir also diese Nacht mit einer heiteren Party. Konzerte und Barbetrieb sollten keine Langeweile aufkommen lassen. Im Folgenden wollen wir das Haus in Stand setzen, um aus ihm unser eigene kleine Kulturoase zu machen. Selbstverwaltet und einfach anders!

Leerstand ist kein Zustand!
Für autonome Kulturzentren hier und überall!
Wir fürchten Platzangst

Klaustrophobia


Zitat:
Mehr Informationen über den Ablauf des Abends – und wieso das Haus leider schon wieder leer steht – erfährt man in den nächsten Tagen!


Quelle: Indymedia
29. November 2008, 19:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Veganarchist



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Zitat:
Am Freitag, 6. März 2009 wurde in Aarau erneut ein Haus besetzt. Die Liegenschaft an der Mühlemattstrasse 76 ist bereits die dritte Besetzung innert einem halben Jahr.

Am Freitag, 6. März 2009 wurde in Aarau erneut ein Haus besetzt. Die Liegenschaft an der Mühlemattstrasse 76 in Aarau, welche der Stadt Aarau gehört, wurde von rund 30 BesetzerInnen besetzt. Während das Haus aufgeräumt, die Türen zugemacht wurden etc, traf gegen Mitternacht die Polizei ein. Nach langen Diskussionen gab die Polizei bekannt, dass der Stadtammann Dr. Marcel Guignard (FDP) beschlossen hat, die Liegenschaft am Samstagmorgen um 7 Uhr räumen zu lassen. Momentan sind immer noch rund 20 BesetzerInnen in Haus, welche nicht vor haben das Haus zu verlassen, welches jetzt schon jahrelang leer stand. Geplant wäre auch am Samstagabend ein Konzert zu veranstalten. Nun wird versucht der Stadtrat noch umzustimmen, um im Haus bleiben zu können!

Heute – Samstag – alle nach Aarau und am Sonntag nach Burgdorf!



Medienmitteilung der Gruppe Klaustrophobia:


Medienmitteilung zur Hausbesetzung vom Freitag, 6. März 2009 in Aarau

Hiermit geben wir bekannt, dass wir heute Abend (6. März 2009) die Liegenschaft an der Mühlemattstrasse 76 in Aarau besetzt haben. Zum gegebenen Zeitpunkt befinden wir uns im Haus und sind dabei es unseren Bedürfnissen entsprechend in Stand zu setzen.

Wie uns bekannt ist, steht dieses Haus nun seit Jahren leer. Das letzte Mal machte es von sich reden, als im Februar 2004 über einen möglichen Abriss debattiert wurde. Eine Motion, welche auf den Erhalt der Liegenschaft abzielte wurde schlussendlich abgelehnt, das Haus blieb jedoch stehen. Nun sind fünf Jahre vergangen und es hat sich immer noch nichts getan, für uns Grund genug die Mühlemattstrasse 76 wiederzubeleben.

Das Wiederbeleben dieses Hauses bedeutet für uns zugleich das Wiederbeleben der alternativen Kultur in Aarau. Wir wollen ein Leben schaffen, das abseits des kapitalistischen Kulturspektakels spielt, abseits eines Spektakels, welches den Leuten nur das bietet, was gerade „in“ ist, was Kohle bringt. Denn allzu oft fühlt sich der/die Einzelne darin völlig verloren, er/sie ist nur ein verschwindend kleiner Teil einer riesigen Masse.

Dem wollen wir entgegenwirken, aus der Mühlemattstrasse 76 soll ein alternatives Kulturzentrum entstehen, welches jedem Einzelnen die Möglichkeit bietet sich frei zu entfalten. Amateurbands, welche keine steile Karriere antreten möchten soll hier eine Alternative angeboten werden, das bisher Verunmöglichte soll möglich werden.

Allerdings soll das Leben in diesem Haus nicht nur das Unterhaltungsspektrum abdecken. Es sollen auch neue Formen des Zusammenseins erprobt werden, welche hierarchische Strukturen sowie jegliche Arten von Rollenzuweisungen im Vornherein verneinen. Das Leben soll an diesem Ort neu entdeckt und in die eigenen Hände genommen werden.

Dementsprechend soll hier jedes Individuum, welches noch nicht willenlos all den fremdbestimmten Freizeitangeboten verfallen ist, Platz finden.

In diesem Sinne:
Für ein selbstbestimmtes Leben, abseits aller Zwänge!
Leerstand ist kein Zustand! Wir bleiben!


Quelle: Indymedia

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Ich will nach vorne kommen. Ich will leben. Und das hängt aber auch mit diese ganze politische Scheisse da zusammen...
07. März 2009, 16:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Veganarchist



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Zitat:
Aktuelle Situation:

Wie im Haupttext erwähnt, wurde heute um 7 Uhr die Räumung angesetzt. Kurz vor 7 Uhr nahmen die BesetzerInnen Kontakt mit Herrn Marcel Guignard auf, um mit ihm über das weitere Vorgehen zu diskutieren. Herr Guignard liess sich aber nicht von der angekündigten Räumung abbringen, zeigte sich jedoch bereit kommende Woche mit den Aktivistinnen und Aktivsten zusammen zu sitzen. Um 8 Uhr – während die ersten Polizisten eintrafen – wurde das Haus verlassen, denn unter anderem will man das für heute geplante Konzert durchführen.


Quelle: Indymedia

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07. März 2009, 16:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Veganarchist



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Zitat:
Besetzung wird nur noch bis am Mittwoch, 13. Mai 2009, 24 Uhr geduldet.



Infos zu Besetzung: http://ch.indymedia.org/de/2009/05/69009.shtml


Seit der Besetzung am Samstagabend war es ruhig an der Hohlgasse 64. Mensch konnte sich im Garten austoben, das schöne Wetter geniessen oder sich anderweitig beschäftigen.

Gestern besuchte uns der Anwalt Urs Mühlebach aus Sempach, welcher für diese Liegenschaft zuständig ist. Durch einen Polizisten lies er ausrichten, dass die Besetzung nur noch bis Mittwoch, 24 Uhr geduldet wird und danach das Haus Polizei geräumt würde. So wenig wie es sich wohl für das Haus interessiert, interessierte er sich auch für die Anliegen der BesetzerInnen. So hörte er sich gar nicht erst an, was man vorhätte und liess sich auch nicht mit sich reden. Er wolle «freie Hand» über das Haus haben. Nach keinen 5 Minuten sauste er mit seinem Merceders zurück an den Sempachersee.

Da er sich keine Zeit nehmen wollte, um unsere Anliegen anzuhören, haben wir ihm heute nochmals per E-Mail kontaktiert. Darin haben wir auch hingewiesen, dass wir nicht vorhaben das Haus zu verlassen, bis nicht konkrete Pläne damit vorhanden sind.

Bis am Mittwochabend ist das Haus und Garten weiterhin für alle offen. Soli-Bar, Essen und Musik ist (meist) vorhanden. Die Räumung wird wohl, wenn es soweit kommt, in den frühen Donnerstagmorgenstunden stattfinden. Über Unterstützung, auch ums Haus herum, freut Mensch sich natürlich sehr. Wir probieren euch auf dem Laufenden zu halten. Die aktuellsten Infos gibt es natürlich immer vor Ort.

Gruppe Klaustrophobia



Quelle: Indymedia

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13. Mai 2009, 14:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Red_Eyes



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Schöne neue Überbaung:
http://www.rosenmund-rieder.ch/inhalt/wettbewerbe/13_hohlgasse_aarau/index.html
13. Mai 2009, 15:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Veganarchist



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Beiträge: 217

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Zitat:
Ein kurzer Erlebnisbericht...



Heute Morgen um ca. 9 Uhr kam eine erste Polizeipatrouille bei der Hohlgasse 64 vorbei. Die zwei Herren (einer davon mit Videokamera) wiesen nochmals darauf hin, dass der Aufenthalt im Gebäude strafbar sei und baten die Besetzer die Türen zu öffnen. Danach zogen sie wieder ab.
Um 10 Uhr kam das Aufgebot der KAPO Aargau angefahren. Mit Rammböcken versuchten sie ins Haus einzudringen. Nachdem sie so ziemlich alles kaputt gemacht haben, schafften sie es dann doch. Die vier verbleibenden Besetzer (1w,3m) liesen sich festnehmen, als die Polizei den obersten Stock erreichte. Während die Besetzer zum Polizeiposten gefahren wurden, informierten die Polizei bereits ein Bauunternehmen.
Drei Personen, welche sich vor dem Haus aufhielten und die Räumung dokumentieren wollten, wurden ebenfals auf den Polizeiposten gebracht.
Nach warten, da die Polizei anscheinend schon mit diesen wenigen Leuten überfordert war, wurden die Erkennungsdienstlichen-Massnahmen erledigt, die Verhöre durchgeführt und um 17.30 Uhr wurde die letzte Person wieder freigelassen.
Fazit daraus: Vier Personen wurden wegen Hausfriedensbruch verzeigt, sechs Personen erhielten eine Wegweisung für die ganze Stadt Aarau von 30 Tagen und eine Person hat noch ein Verfahren wegen Sachbeschädigung und Nötigung offen (welche sich jedoch auf die Besetzung der Erlinsbacherstrasse vor einem halben Jahr bezieht). Die Hohlgasse 64 wurde inzwischen von einem Bauunternehmen bereits komplett dicht gemacht.

Das weitere Vorgehen ist noch unklar und wird sich zeigen. Weiter geht es bestimmt! Für ein selbstbestimmtes Leben!


P.s. Hinzuweisen wäre noch auf das Soli-Konzert vom 6. Juni 2009. Die Einnahmen gehen dort an Klaustrophobia. Unterstützung beim Zahlen der Bussen sind natürlich super. Es werden drei Bands spielen und zwei DJs auflegen.


Quelle: Indymedia

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14. Mai 2009, 18:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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