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Massive rassistische Krawalle in Tschechien

 
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Massive rassistische Krawalle in Tschechien
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far



Anmeldedatum: 25.06.2005
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Zitat:
Etwa Tausend tschechische Nazis versuchten wiederholt am Montag den 17.11.2008 eine vorwiegend von Roma bewohnte Siedlung in Litvinov-Janov im tschechischen Erzgebirge zu stürmen. Dabei kam es zu Szenen, wie bei den deutschen Pogromen anfang der 90er in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen. In der tschechischen Presse wird von den schwersten Ausschreitungen seit dem IWF-Gipfel 2000 in Prag geschrieben.
Bereits am Mittag des 18. Oktober versuchten ca. 250 Nazis nach einer Wahlkampfveranstaltung der neonazistischen "Arbeiterpartei" (DS)) in Litvinov in den überwiegend von Roma bewohnten Stadtteil Janov einzumarschieren. Die Neonazis wollten nach eigener Aussage in diesem Stadtteil für "Ruhe" und "Ordnung" sorgen und lieferten sich unter Beifall von Hunderten Schaulustigen und aktiver Unterstützung von Einwohnern Litvinovs stundenlange wilde Straßenschlachten mit einer völlig überforderten Polizei, die versuchte den nicht angemeldeten Aufzug zu stoppen. Erst am späten Nachmittag gelang es der Polizei die Angreifer zurück zu treiben. Einen ausführlichen Bericht gibt es auf netzgegennazis.com

Die Nazis kündigten danach an am 17. November wieder in die Stadt kommen zu wollen. Zynischerweise meldete die "Arbeiterpartei" eine Kundgebung unter dem Motto "Schluß mit den Samthandschuhen" an. Neonazis aus ganz Tschechien und wohl auch aus Deutschland mobilisierten zu der Aktion. Nachdem sich auf der Kundgebung in Litvinov erst etwa 500 Nazis versammelt hatten und sich von rassistischen Reden aufputschen ließen, versuchten diese, wie erwartet, mittags wieder in die von den Roma bewohnte Plattenbausiedlung im Ortsteil Janov zu ziehen. Unabhängige Beobachter sprechen von etwa 1000 Teilnehmern auf die der Zug anwuchs. Schon während der Demonstration sind Journalisten und Polizisten mit Steinen, Brandsätzen und Tränengasgranaten angegriffen worden. Erst als die Demonstration in Janov eintraf, versuchte die Polizei den braunen Einmarsch zu stoppen. Obwohl die Polizei nach der massiven Kritik am letzten Polizeieinsatz diesmal mit 1000 Beamten vor Ort war, hatte sie die Lage kaum unter Kontrolle und musste sich weitgehend auf die Absicherung der Siedlung beschränken. In der Folge kam es wieder zu stundenlangen schweren Straßenschlachten, bei der auch die Polizei Wasserwerfer und Trändengas einsetzte, aber ab und zu auch zurückweichen musste. Dabei wurden auch Polizeiautos angezündet. Erst in den Abendstunden beruhigte sich die Lage langsam wieder, als die Nazis anfingen abzureisen. In Presseberichten ist von bürgerkriegsähnlichen Zuständen die Rede. In offiziellen Meldungen ist von 7 verletzten Demonstranten und 7 verletzten Polizisten die Rede. Lediglich 15 Nazis konnten fest genommen werden.


http://de.indymedia.org/2008/11/233137.shtml

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
18. November 2008, 09:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
far



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http://www.spiegel.de/video/video-40857.html

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18. November 2008, 12:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
far



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http://de.indymedia.org/2008/11/233222.shtml

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19. November 2008, 09:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
q.mar
dog day afternoon


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beängstigende Bilder des wüsten Mobs:

http://www.recherche-nord.com/index.php?option=com_content&task=view&id=243&Itemid=42

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"Ist die Konstruktion der Zukunft und das Fertigwerden für alle Zeiten nicht unsere Sache, so ist desto gewisser, was wir gegenwärtig zu vollbringen haben. Ich meine die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden, rücksichtslos sowohl in dem Sinne, dass die Kritik sich nicht vor ihren Resultaten fürchtet und ebensowenig vor dem Konflikt mit den vorhandenen Mächten."
- Marx -
19. November 2008, 16:51 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Roma-Familie-mit-Handgranate-beseitigt-28428708

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19. November 2008, 16:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Savo



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der osten macht sorgen...

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
19. November 2008, 18:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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LESEN, WICHTIG

Zitat:
Den Großteil dieser Asylbewerber bilden Mitglieder der 300.000 Menschen zählenden Minderheit der tschechischen Roma, die in den letzten Monaten verstärkt Angriffen faschistischer Kräfte ausgesetzt sind. Inzwischen rufen auch Roma-Organisationen offiziell ihre Mitglieder auf, die Tschechische Republik zu verlassen. Diese Aufforderungen erhielten neue Nahrung, nachdem bei einem Brandanschlag auf ein von Roma bewohntes Haus im osttschechischen Vitkov drei Menschen zum Teil schwer verletzt wurden. Unter den Opfern befindet sich ein zweijähriges Mädchen, das lebensgefährliche Verbrennungen erlitten hat. Die Täter hatten die Wasserleitung gekappt und danach durch alle vier Fenster des Hauses Brandsätze geschleudert


http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30305/1.html

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18. Mai 2009, 15:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
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