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Griechenland
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Griechenland
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Savo



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Beitrag Griechenland Antworten mit Zitat
Schwere Krawalle in Griechenland
Protestwelle setzt sich nach Tod eines Jugendlichen fort

In Griechenland ist es nach tödlichen Schüssen eines Polizisten auf einen Jugendlichen am Wochenende zu den schwersten Unruhen seit Jahren gekommen. In Athen lieferten sich auch am Sonntag Hunderte von Demonstranten Strassenschlachten mit der Polizei. Sie warfen Steine und schlugen auf ihrem Weg durch die Innenstadt Schaufensterscheiben ein.

(sda/Reuters/dpa) Nach Angaben der Feuerwehr gingen bei den Unruhen bis Sonntagmorgen allein in Athen 16 Banken, rund 20 Geschäfte und über ein Dutzend Autos in Flammen auf. Die Polizei wollte sich nicht dazu äussern, wie viele Personen verhaftet oder verletzt wurden. Sie setzte Tränengas ein.

In Thessaloniki brach nach einem Marsch von über 1000 Demonstranten ebenfalls erneut Gewalt aus. Fernsehbilder zeigten Demonstranten, die Brandsätze auf Polizisten warfen.
Regierung ruft zur Besonnenheit auf

Bereits in der Nacht auf Sonntag war es den schwersten Ausschreitungen seit Jahren gekommen. Die Mitte-Rechts-Regierung unter Ministerpräsident Costas Karamanlis rief zur Ruhe auf. Innenminister Prokopis Pavlopoulos bot seinen Rücktritt an, den Regierungschef Karamanlis aber ablehnte.


Toter aus Problembezirk Athens

Die Unruhen waren ausgebrochen, nachdem am Samstag ein 15-Jähriger von einem Polizisten erschossen worden war. Der Jugendliche gehörte nach Polizeiangaben zu einer Gruppe von 30 Personen, die im Athener Problembezirk Exarchia ein Polizeiauto mit Steinen beworfen hatte.

Als die Beamten die Jugendlichen festnehmen wollten, seien sie erneut angegriffen worden. Dabei gab einer der Polizisten laut den Behörden drei Warnschüsse ab und tötete den Jugendlichen. Augenzeugen sagten jedoch in einem griechischem Fernsehsender, der Polizist habe gezielt auf den 15-Jährigen geschossen.

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)

Zuletzt bearbeitet von Savo am 29. März 2011, 12:53, insgesamt einmal bearbeitet
07. Dezember 2008, 18:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Bilder: http://www.20min.ch/news/ausland/story/13339615

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
07. Dezember 2008, 18:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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ganz muss ja ganz schön geriegelt haben, in der jetzigen wirtschaftslage dürften sie ganz schön schiss haben dass es weiter eskaliert. krass.

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
08. Dezember 2008, 00:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
cuervo



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so was nennt man dann wohl "gezielte warnschüsse"... blah blah

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Demonstrationen sind niemals "vernünftig". Wir bringen unsere Forderungen immer so provokant vor, dass die Mächtigen uns niemals zufriedenstellen können und deshalb die Mächtigen bleiben. Wenn sie dann unsere Forderungen nicht erfüllen, machen wir, zu Recht, Krawall.

Der Beamte verhaftete mich im Namen des Gesetzes. Ich schlug ihn im Namen der Freiheit!
08. Dezember 2008, 11:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
08. Dezember 2008, 11:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
cuervo



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Zitat:
and the worst thing: it's happen just before christmas


shocked kotz

ach die aaaarmen ladenbesitzer... jetzt geht ihre weihnachtsdeko in den flammen auf... aber ja, tote sind egal, hauptsache das geschäft blüht...

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Demonstrationen sind niemals "vernünftig". Wir bringen unsere Forderungen immer so provokant vor, dass die Mächtigen uns niemals zufriedenstellen können und deshalb die Mächtigen bleiben. Wenn sie dann unsere Forderungen nicht erfüllen, machen wir, zu Recht, Krawall.

Der Beamte verhaftete mich im Namen des Gesetzes. Ich schlug ihn im Namen der Freiheit!
08. Dezember 2008, 12:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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http://derstandard.at/?url=/?id=1227288049893

http://de.indymedia.org/2008/12/234985.shtml

http://de.indymedia.org/2008/12/234985.shtml

wie zu dem toten kam:
http://de.indymedia.org/2008/12/235005.shtml

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08. Dezember 2008, 12:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Banlieusard



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Beitrag Merry Christmas! Antworten mit Zitat
Merry Christmas!

http://www.20min.ch/images/content/3/0/5/30551735/4/2.jpg

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“Der reissende Strom wird gewalttätig genannt, aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig!” (B. B.)
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08. Dezember 2008, 20:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Savo



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http://www.sf.tv/videoplayer/embed/237d6bfd-b4c0-4bd4-8fe6-915cc4f7d9ca&live=false

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08. Dezember 2008, 20:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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die nzz in angst und schrecken...! ;-)

Zitat:
Wieder schwere Krawalle in Athen
4000 Autonome randalieren im Zentrum - auch Thessaloniki betroffen

Rund 48 Stunden nach dem Tod eines 15-jährigen Schülers sind die Krawalle in Griechenland weiter eskaliert. Die Polizei schien am Montagabend nicht mehr Herr der Lage. Rund 4000 Autonome nahmen praktisch das Athener Stadtzentrum ein. In Thessaloniki bot sich ein ähnliches Bild.

Gewalttätige Demonstranten verwüsteten alles, was ihnen in den Weg kam, berichteten griechische Medien. Entlang der drei grossen Einkaufsstrassen Panepistimiou, Stadiou und Skoufa sowie rund um den zentralen Syntagmaplatz brannten nahezu alle Geschäfte.
Feuerwehr an der Arbeit behindert

Gewalttätige Demonstranten erreichten am Abend auch den eleganten Kolonaki-Platz, wo viele Politiker des Landes wohnen und zerstörten auch dort alle Geschäfte. Passanten flohen in Panik in alle Richtungen. Die Polizei setzte Tränengas ein, was aber ohne merkbare Wirkung auf die Randalierer blieb. Die Feuerwehr konnte teilweise nicht zu den brennenden Gebäuden vordringen. Der wütende Mob attackierte die Einsatzfahrzeuge mit Brandflaschen. Auch der etwa 20 Meter hohe Weihnachtsbaum der Stadt Athen wurde angezündet und brannte lichterloh.

Einige Demonstranten stellten sich vor den brennenden Baum und sangen die griechische Fassung von «Oh Tannenbaum». Fenster von einem Luxushotel an diesem Platz, dem Athens Plaza, wurden eingeworfen. Die Hotellobby war voller Tränengasschwaden. Ein Hotelmitarbeiter sagte, die Gäste würden evakuiert. Im Vorraum des Aussenministeriums brannte es.
Brandanschlag auf Polizeiwache in Thessaloniki

Zu der Demonstration hatte die kleine griechische Partei «Bündnis der Radikalen Linken» (SYRIZA) aufgerufen. Auch in zahlreichen weiteren Städten Griechenlands kam es erneut zu Krawallen. In der zweitgrössten Stadt des Landes, Thessaloniki, wurde bei einem Brandanschlag auf eine Polizeiwache ein Beamter verletzt.
Weitere Demonstrationen angekündigt

Linksgerichtete Gruppen kündigten für die kommenden Tage weitere Demonstrationen an. Bei den Protesten handelt es sich laut Angaben der Polizei um die «grösste jemals in Griechenland gesehene Anti-Polizei-Welle». Bisher wurden mehr als 40 Personen verletzt. Dutzende wurden festgenommen. In fast allen Landesteilen Griechenlands blieben am Montag die Schulen geschlossen. Das Kultusministerium erklärte den Dienstag zum Tag der Trauer.
Sondersitzung der Regierung

Der griechische Ministerpräsident Kostas Karamanlis berief für die Nacht eine Sondersitzung des Ministerrates ein. An diesem Dienstag wollte er sich mit Staatspräsident Karolos Papoulias und den Vorsitzenden der griechischen Parteien treffen. Ein Regierungssprecher dementierte hingegen Gerüchte, dass ein landesweiter Ausnahmezustand ausgerufen werden könnte.


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08. Dezember 2008, 23:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Zitat:
Eine politische Idee ist hinter den Zerstörungstrips, zu denen die Vermummten mit ihren Rucksäcken voller Steine und Molotowcocktails von hier aus alle paar Monate aufbrechen, nicht zu erkennen - außer dem blinden Hass auf Kapitalismus, Globalisierung, Banken und Großkonzerne.

Spiegel Online

http://einblog.blogsport.de/2008/12/08/ablinder-hass-auf-kapitalismusa/

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09. Dezember 2008, 00:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
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die unruhen gehen weiter:

http://de.indymedia.org/2008/12/235359.shtml
http://de.indymedia.org/2008/12/235342.shtml
http://de.indymedia.org/2008/12/235149.shtml

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09. Dezember 2008, 14:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Banlieusard



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Beitrag breaking news Antworten mit Zitat
bereits vor der beerdigung des jungen flackerten die krawalle in mehreren griechischen städten wieder auf.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Kurz-vor-Beerdigung-Neue-Krawalle-in-Athen-Saloniki-und-auf-Kreta/story/29008672

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09. Dezember 2008, 14:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
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Zitat:
Ja, es ist immer das Stadtzentrum der Städte, wo vieles kurz und klein geschlagen wird. Nicht in den Vorstädten.


http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/story/13237920



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09. Dezember 2008, 15:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
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Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Die griechischen Gewerkschaften halten trotz der gespannten Lage im Land wegen der Jugendkrawalle an ihrem für Mittwoch geplanten Generalstreik gegen die Wirtschaftspolitik der konservativen Regierung fest. Die Streikvorbereitungen liefen unverändert, erklärten die beiden grössten Gewerkschaftsdachverbände GSEE und ADEDY am Dienstagabend.

http://www.20min.ch/news/ausland/story/-Wir-wollen-den-Sturz-der-Regierung--27806294

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09. Dezember 2008, 22:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
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