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Griechenland
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Griechenland
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fräulein else



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kennst du eigentlich den text "über einige alte, aber aktuelle fragen unter anarchisten, und nicht nur..." ?
ziemlich abschreckender anfang (titel des ersten abschnitts: bekennerschreiben ja/nein?) aber sonst ziemlich schlauer text.

pdf download unter: http://andiewaisendesexistierenden.noblogs.org/album/ber-einige-alte-aber-aktuelle-fragen-unter-anarchisten-und-nicht-nur

p.s. cf appendix

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
28. Juni 2010, 21:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Zum Generalstreik vom letzten Dienstag in Griechenland:

Auf dem Blog von Occupiedlondon (Fotos und so):

General strike day in Athens: demonstrators attack police with their bare hands; fascists rooted off the demo; super-market looted; riot police beat demonstrators in the metro; money transfer vans chasen out of Exarcheia

In der Jungen Welt:

Zitat:
Generalstreik Nummer 5

Die griechische Arbeiterbewegung wehrt sich weiter. Zum fünften Mal seit Jahresbeginn legte ein Generalstreik am Dienstag das Wirtschaftsleben des Landes weitgehend lahm. Der Protest richtete sich gegen die von der nationalen Regierung in Athen im Zusammenspiel mit EU und Internationalem Währungsfonds verordneten Einschnitte bei Löhnen, Renten und Rechten. Erneut folgten dem Aufruf der beiden Gewerkschaftsdachverbände GSEE und ADEDY sowie der kommunistisch orientierten Gewerkschaftsfront PAME Millionen Beschäftigte. Und: Ein weiterer Generalstreik ist schon geplant. Er ist vorgesehen für den Tag, an dem über die umkämpften Rentenpläne im Parlament abgestimmt werden soll. Der Termin ist noch nicht bekannt. Es wird vermutet, daß die Abgeordneten bereits Anfang kommender Woche entscheiden.

Die Streikbeteiligung gestern lag zwischen 80 Prozent in Industrie und öffentlichem Dienst und 95 Prozent bei ehemaligen Staatsbetrieben der Telekommunikation, Bahn, Strom- und Wasserversorgung. Behörden und Schulen blieben geschlossen, in den Krankenhäusern wurden lediglich Notfälle behandelt, auf den Airports nur die Flugverbindungen mit dem Ausland bedient. Obwohl ihr Streik auch diesmal auf Antrag der Reeder verboten und die Hafeneingänge in Piräus von Einheiten der Sonderpolizei bewacht wurden, gelang es den Seeleuten wieder, den Schiffsverkehr im wichtigsten Hafen des Landes empfindlich zu stören. Da die Journalisten ebenfalls streikten, fielen am Dienstag die Nachrichtensendungen in Rundfunk und Fernsehen aus, erscheinen am heutigen Mittwoch keine Zeitungen.

Im Mittelpunkt stand der Widerstand gegen den Umbau des Rentensystems. In Griechenland sollen 40 Jahre Lebensarbeitszeit – statt bisher 35 – zur Erlangung der Vollrente eingeführt werden. Zugleich ist geplant, die Bezüge von Staatsangestellten um 15 bis 20 Prozent zu verringern. Mit dieser »Reform« würden die Renten zukünftig eher »Zuzahlungen zur Beerdigung« werden, erklärte Ilias Vrettakos vom Gewerkschaftsdachverband im öffentlichen Dienst, ADEDY, auf der Kundgebung in Athen vor einigen tausend Teilnehmern. So würde das Rentensystem in Gänze zerstört.

Auf der getrennt abgehaltenen Streikversammlung der PAME warf deren Sprecher den gewerkschaftlichen Dachverbänden vor, mit ihrer sozialpartnerschaftlichen Haltung den Kampf der Lohnabhängigen zu unterminieren. Die Chancen für eine Abwehr der Maßnahmen stünden wesentlich besser, erklärte Giannis Tasioulas vor mehreren zehntausend Gewerkschaftern, wenn die Dachverbände »wirklich den Willen zur Konfrontation mit der Regierung und ihrer Politik hätten«. Die Auseinandersetzung würde nicht mit ein oder zwei Generalstreiks gewonnen, so Tasioulas, der zu einem »langjährigen, geduldigen, harten und entschlossenen Kampf« aufrief.

Unter den bei der PAME-Kundgebung verlesenen Grußbotschaften von Gewerkschaften anderer Länder kam auch eine aus den baskischen Provinzen Spaniens. Dort beteiligten sich am Dienstag zeitgleich zum Ausstand in Griechenland etwa 80 Prozent der Beschäftigten an einem Generalstreik. Zu diesem hatten neben den baskischen Gewerkschaften – in einem gesonderten Appell – auch die ehemals kommunistischen Arbeiterkommissionen (CCOO) aufgerufen.

http://www.jungewelt.de/2010/06-30/039.php

30. Juni 2010, 16:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beinahe unbemerkt von der deutschsprachigen Presse ereignete sich in Griechenland ein Streik der Tank- und Lastwagenbesitzer, der das Land beinahe zum Stillstand brachte (no more Benzin). Erst als jetzt die Armee einschritt und die Tankstellen mit Benzin belieferte, wurde dem Streik der Wind aus den Segeln genommen. Die Bürgerlichen sind aufgeschreckt, der Guardian zitiert einen griechischen Anti-Terrorspezialisten, der die Situation in Griechenland mit dem "vorbolschewistischen revolutionären Russland" vergleicht... (was natürlich Chabis ist).

Hier der Bericht in der NZZ:

http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/griechische_armee_uebernimmt_benzinversorgung_1.7029723.html
01. August 2010, 14:51 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Militär übernimmt die Versorgung für Benzin und Öl. Allein machen sie dich ein...

http://de.indymedia.org/2010/07/287041.shtml

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argumentum ad baculum
02. August 2010, 09:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Here we go again. Nun drohen die Elekektrizitäts-ArbeiterInnen mit längeren Abschaltungen des Stroms:

http://libcom.org/news/casus-belli-electricity-union-theatens-long-term-blackout-greece-03082010
04. August 2010, 01:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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ein bericht zur ersten grossdemo seit sommerferien-beginn (libcom):

Zitat:
Salonica Expo protest marches signal the start of the new struggle season in Greece

The traditional protest marches accompanying the PM's speech at the Salonica Expo opened the new struggle season in Greece, which everyone expects to be angry and unpredictable

The massiveness of what in the last decades has become a 'traditional' and usually lukewarm protest march, accompanying the Greek PM's economic plenary speech in the Salonica Expo was not matched by any considerable pulse on the part of the protesters. Surrounded by thousands of riot policemen, who did not hesitate to apply the Socialist Party's new repressive method, i.e. preemptive detainment of some 35 "anarchist-looking" folk before the start of the march, the protest was more massive than the last years but equally numb and silent. Held in one of the most conservative cities of Greece where the extreme religious element mingles with a long-standing antisemitic nationalism it is no wonder that the man arrested after throwing a shoe at the PM wailed about some "United Patriotic Front". The two marches (one by the GSEE and the other by the grassroots unions) numbered up to 30,000 people under rain.

Nevertheless, the marches during the Expo always mark the beginning of the so-called 'struggle season', which even the most conservative estimates expect to be angry and unpredictable. Even the right-wing daily Kathimerini figured a Friday front-page predicting that numbness will soon lead to rage and perhaps bloodshed. The prospects of a social explosion have risen considerably in the last weeks after the government has proved insensitive enough to introduce a new heating fuel tax that will double the price of heating petrol, amounting to an extra lost salary p.a. Statistics have shown the GDP to have plunged by almost 3,5% in the last 6 months, while unemployment up from 8 to 12% with modest expectations of it to rise to 20% by December. At the same time 20-25% of high-street shops remain shut due to the recession, while 3/4 of the stock-market registered companies have recorded losses. The picture becomes really absurd if one adds to it the fact that the Athens Mayor has announced a budget of 4,000 Euros per uniform, in order to dress his municipal policemen, while the government announcing a multi-million emergency budget for upgrading the police forces. With nearly 90% of the population declaring in various polls that it is against the government and its handling of the economy, the recent reshuffling of the government cabinet has done little to appease the wide spectrum of discontent.

As a nightmare coming back alive, fuel carrying truck drivers have decided to end their peace with the government and resume striking from Monday. News agencies report that on that day the drivers plan a huge motorised march to the capital where they will give the keys to their vehicles to the Transport Ministry refusing to serve under the civil conscription orders that linger over their heads since late July.


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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
13. September 2010, 06:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Zitat:
Solidarität mit den ArbeiterInnen des Restaurant Banquet in Thessaloniki

Wir verurteilen die systematische Repression der griechischen Polizei gegen die ArbeiterInnen des Restaurants Banquet und gegen das mit ihnen kämpfende Soli-Komitee.

Während der letzten drei Monate befanden sich die RestaurantarbeiterInnen und das verbündete Soli-Komitee in einem Arbeitskampf. Mit Protesten, Demonstrationen und Blockaden wurden folgende Forderungen untermauert:

- die Wiedereinstellung von entlassenen ArbeitskollegInnen

- die Zahlung offener Löhne

- die Einhaltung der Arbeitsgesetzgebung, die von der ArbeitgeberInnenseite systematisch missachtet wird (Zuschläge für Überstunden, Nachtarbeit und das Urlaubsgeld werden nicht ausgezahlt)

Neben dem Versuch, die ArbeiterInnen finanziell zu ruinieren, kam es zu Aussperrungen und physischen Übergriffen von ArbeitgeberInnenseite auf die Mitglieder des Soli-Komitees und RestaurantarbeiterInnen wurden gefeuert. Mit Hilfe der Polizei wurden Lügen und haltlose Verleumdungen gegenüber den RestaurantarbeiterInnen verbreitet.

Es gab sogar den Versuch, das Restaurant mit neuer Belegschaft wiederzueröffnen. Am 31. August wurde der Restaurantarbeiter G.K. inhaftiert. Er musste jedoch nach den Protesten von hunderten KollegInnen und einem ganzen Tag am Gericht freigelassen werden. Am 2. September wurde sein Kollege Vasilis Goutas, der auch im Soli-Komitee organisiert ist, verhaftet, während die Polizei versuchte, auch noch andere solidarische ArbeiterInnen zu inhaftieren.

Die Regierung steht hinter diesem von der Polizei ausgeführten Angriff gegen die Lohnabhängigen, der zum Ziel hat, Arbeitskämpfe in Thessaloniki schon im Keim zu ersticken. Hintergrund für das besonders aggressive Vorgehen der Polizei ist auch im baldigen Beginn der Thessaloniki International Fair (Anmerk. des Übersetzers: eine der größten Messen Griechenlands) zu suchen.

Ein starkes Lebenszeichen der griechischen ArbeiterInnenbewegung soll unter allen Umständen verhindert werden. Ein weiterer Grund für die massive Repression ist im Kontext der Wirtschaftskrise zu finden. Die krisengebeutelte Regierung vereinbarte mit der EU, ihr Haushaltsdefizit auf Kosten der ArbeiterInnenklasse zu sanieren und beschneidet nun konsequent demokratische und politische Rechte.

Doch wir gehen von zehntausenden DemonstrantInnen aus, die auch am kommenden Wochenende auf die Straßen gehen werden und ihrem Unmut Luft machen werden.

Deshalb fordern wir:

- Alle Strafen müssen sofort aufgehoben werden – alle Inhaftierten müssen freigelassen werden!

- Alle Entlassenen müssen wieder eingestellt werden und alle ausstehenden Löhne bezahlt werden!

Bitte sendet folgende Solidaritätsmail an den zuständigen Minister:



Die Mailadresse ist pressoffice@yptp.grDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , eine Kopie bitte an das Solidaritätskomitee: epitrophallhleguhs@yahoo.gr


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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
15. September 2010, 23:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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infos auf englisch von den strassen griechenlands: http://www.occupiedlondon.org/blog/

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
15. September 2010, 23:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Cjarner
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hatte gestern abend ein gutes gespraech mit einem anarcho. der meinte, die bewegung sei "frozen". grund dafuer sei unter anderem, dass anfang jahres bei einer demo eine bank abgefackelt wurde, wobei drei personen starben (man erinnere sich). andereseit seinen die cops in athen immer erfahrener. sponatne gewalt sei stark zurueck gegangen, nachdem die cops mehrmals nicht die rioter verfolgte, sondern einfach in den platia exarchion (park) stuermten und saemtlich dort versammelten leute zusammenknueppelte. Neu sei auch, dass die riot cops direkt dort stehen wo die anarchos sich besammeln (mesolongiou).

bzgl. faschos: beim attica square haben sich erstmal faschisten in athen etablieren koennen, so dass die antifas zur zeit machtlos sind. die nazis haben dort den schutz der bevoelkerung und der cops.

naechstes mal spanend werde es am donnerstag in einer woche, da die studenten dann wegen irgend etwas streiken und demonstrieren.


ich hab sonst noch nichts spektakulaeres gesehn. gestern und heute demonstrierten, ich vermute, bahnangestellte beim syntagma.


edit: den hund konnte ich bis jetzt noch nicht ausmachen.

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Übrigens, das möcht ich noch loswerden, versteh ich nicht warum ums Klauen im Allgemeinen so ein riesen Bohei und Schwanzvergleich gemacht wird. Hab auch schon Leute erlebt, die Klauen für das coolste der Welt halten, dies bei jeder Gelegenheit kundtun und dann auch noch dumme Sprüche loslassen, wenn einer was bezahlt. Wozu? Klauen oder sein lassen. Das coolste der Welt ist eh Punkrock.
26. Oktober 2010, 15:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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wenn du loukanikos sehen willst:

sein zuhause ist der neuangeeignete park (früher einmal ein
parkplatz) in exarchia, ein block von der pasok-zentrale
entfernt...abends ist er dort, vor allem wenns stress mit den
bullen gibt.

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Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben. Kurt Tucholsky

Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
26. Oktober 2010, 16:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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jo, am besten am abend beim park (nähe plaeteia), dort wo alex erschossen wurde, rumhängen, bier trinken und warten, bis sich ein mob sammelt. sobald sich der mob zusammenfindet, taucht er auf. ;-)

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
26. Oktober 2010, 21:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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ach ja: geniess die zeit! würde am liebsten den nächsten flieger nach athen nehmen...

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26. Oktober 2010, 21:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Cjarner
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Savo hat Folgendes geschrieben:
ach ja: geniess die zeit! würde am liebsten den nächsten flieger nach athen nehmen...


mach ich. dennoch komm ich mir manchmal einwenig einsam vor. irgendwie schaff ich es nicht anschluss zu finden. die koennen zwar alle english hier, aber es scheint mir als ob es nur moeglich ist aufgenommen zu werden,wenn man griechisch spricht, und dafuer habe ich keine kapazitaet.

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Übrigens, das möcht ich noch loswerden, versteh ich nicht warum ums Klauen im Allgemeinen so ein riesen Bohei und Schwanzvergleich gemacht wird. Hab auch schon Leute erlebt, die Klauen für das coolste der Welt halten, dies bei jeder Gelegenheit kundtun und dann auch noch dumme Sprüche loslassen, wenn einer was bezahlt. Wozu? Klauen oder sein lassen. Das coolste der Welt ist eh Punkrock.
27. Oktober 2010, 15:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
cuervo



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http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/bombenexplosion_schweizer_botschaft_athen_1.8237111.html

brief & packetbomben... als würden diese ihre ziele treffen...

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Demonstrationen sind niemals "vernünftig". Wir bringen unsere Forderungen immer so provokant vor, dass die Mächtigen uns niemals zufriedenstellen können und deshalb die Mächtigen bleiben. Wenn sie dann unsere Forderungen nicht erfüllen, machen wir, zu Recht, Krawall.

Der Beamte verhaftete mich im Namen des Gesetzes. Ich schlug ihn im Namen der Freiheit!
02. November 2010, 13:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Red_Eyes



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ich pack das mal in deisen fred:
http://ilovegraffiti.de/blog/2010/11/13/arte-dokumentation-fur-eine-andere-welt/

arte-dokumentation über unrruhen in griechelang, kopenhagen und anderso…

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Und wenn die Welt untergeht, werd ich sagen: «Ich war es nicht. Es war der Typ hinter mir.»
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«Das Leben ist ohne den Tod nicht auszuhalten, die Welt ohne Weltuntergang ein Alptraum.»
---
Scheiss auf Facebook! Ich hab ne Staatsschutzakte…
19. November 2010, 10:52 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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http://ch.indymedia.org/de/2010/11/78948.shtml



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26. November 2010, 19:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag Antworten mit Zitat
Heute jährt sich der Tod Alexanders.. Um 16 Uhr ist eine Grossdemo angesagt. Livecam vom Parliament square in Athen:

http://newschios2.blogspot.com/



Und wer noch nichts zu tun hat: Am 15. ist in Griechenland ein Generalstreik angesagt. (Flüge ca. 180.-)

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“Der reissende Strom wird gewalttätig genannt, aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig!” (B. B.)
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06. Dezember 2010, 13:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Pressluftpinocchio
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Kann das jemand für mich iwie aufzeichnen? Bin nicht da.

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06. Dezember 2010, 13:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Banlieusard



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Beitrag fight the pigs! Antworten mit Zitat
hab grad reingeschaut bei der livecam. riots sindbereits im Gange...

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06. Dezember 2010, 14:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
minino
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Voll cool, Riot-TV während der Arbeit godmode

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Nein, nein, wir wollen nicht eure Welt, wir wollen nicht eure Macht, und wir wollen nicht euer Geld,
wir wollen nichts von eurem ganzen Schwindel hören, wir wollen euren Schwindel zerstören!
06. Dezember 2010, 14:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Re: fight the pigs! Antworten mit Zitat
Banlieusard hat Folgendes geschrieben:
hab grad reingeschaut bei der livecam. riots sindbereits im Gange...


ist das wirklich ne livecam? hab vor 10 minuten zum ersten mal reingeschaut und in den letzten 10 minuten liefen bestimmt um die 10'000 menschen vor dem parlament vorbei und es flogen um die 30 mollies auf die bullen... raufgerechnet auf die zeit bis 16 uhr, griechische zeit, wären mehrere 10'000 menschen auf den strassen und die riots ziemlich heftig.

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06. Dezember 2010, 16:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag Antworten mit Zitat
das ganze war unterbrochen, dann vor einigen minuten gings wieder, jetzt wieder nichts mehr. heute nachmittag sahs aus als wärs sicherlich live. die letzten minuten fragte ich mich auch kurz. wirklich heftig wies da abgeht! aber denke schon, dass das live ist..

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06. Dezember 2010, 16:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Banlieusard



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Beitrag Antworten mit Zitat
die online-medien spechen immer noch von 3000 demonstranten und "3 mollies". schon ein sehr krasser gegensatz zu den abendlichen bildern der livecam. Dass die griechischen behörden erfolgreich falsche zahlen verbreiten wär nichts neues. Aber das sah schon sehr heftig aus auf der livecam und müsste bald mal von agenturen revidiert werden. Hat jemand infos, ob aktuell noch was los ist und was auf dem syntagma war?

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06. Dezember 2010, 19:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Banlieusard



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Beitrag SF Antworten mit Zitat
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/12/06/Vermischtes/Ausschreitungen-nach-Gedenkmarsch-in-Athen#video

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06. Dezember 2010, 22:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Banlieusard



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Beitrag Griechisches Fernsehen: Antworten mit Zitat
Die Live Cam Bilder waren definitiv aktuell:



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06. Dezember 2010, 22:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Pressluftpinocchio
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lol

Wie sie versuchen, die Riots neben den friedlichen Gedenkfeiern schlecht aussehen zu lassen.

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07. Dezember 2010, 05:52 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
brennen sollen sie, diese faschisten.

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07. Dezember 2010, 06:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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http://www.occupiedlondon.org/blog/2010/12/07/436-96-people-detained-in-athens-on-the-commemoration-of-his-assassination-42-arrested/

http://www.occupiedlondon.org/blog/2010/12/06/435-demonstrations-and-actions-in-17-greek-cities-mark-two-year-anniversary-of-the-state-assassination-of-alexandros-grigoropoulos-police-announce-unprecedented-traffic-ban-in-central-athens/

http://www.occupiedlondon.org/blog/2010/12/07/437-riot-police-storm-metro-station-in-athens-on-the-day-of-the-commemoration-of-alexis-grigoropoulos-assassination/

die waren ja wieder mal in ner unglaublichen form...

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Zuletzt bearbeitet von Savo am 07. Dezember 2010, 17:07, insgesamt einmal bearbeitet
07. Dezember 2010, 17:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
cuervo



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ich mag sie elvis

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Demonstrationen sind niemals "vernünftig". Wir bringen unsere Forderungen immer so provokant vor, dass die Mächtigen uns niemals zufriedenstellen können und deshalb die Mächtigen bleiben. Wenn sie dann unsere Forderungen nicht erfüllen, machen wir, zu Recht, Krawall.

Der Beamte verhaftete mich im Namen des Gesetzes. Ich schlug ihn im Namen der Freiheit!
07. Dezember 2010, 17:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Super ist auch der ältere Typ im zweiten Video, der zwischen den Fronten steht und auf die Uhr schaut und den Kopf schüttelt. Wartet der auf den Bus oder was?! :)

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07. Dezember 2010, 18:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
far



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Und wieder hat es geknallt:
http://www.20min.ch/news/ausland/story/Demonstranten-schlagen-Ex-Minister-blutig-29339339

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
15. Dezember 2010, 13:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Savo



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elvis

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15. Dezember 2010, 14:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
minino
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Phua, das hab ich ja noch nie gehört:
Zitat:
In Radio und Fernsehen gibt es keine Nachrichtensendungen, sondern nur Musik und Filme oder Dokumentationen, weil auch die Journalisten streiken. Die Ärzte in den öffentlichen Spitälern behandeln nur Notfälle.


Heisse Weihnachten?
Zitat:
Die Streiks sollen in den kommenden Tagen fortgesetzt werden - vor allem im Bereich Bus- und Bahnverkehr. Das Parlament in Athen will am 22. Dezember um Mitternacht über den Haushalt abstimmen. Die regierenden Sozialisten verfügen über eine Mehrheit von 156 der insgesamt 300 Abgeordnetenmandate.


_________________

Nein, nein, wir wollen nicht eure Welt, wir wollen nicht eure Macht, und wir wollen nicht euer Geld,
wir wollen nichts von eurem ganzen Schwindel hören, wir wollen euren Schwindel zerstören!
15. Dezember 2010, 14:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Zitat:
Anhänger der Kommunistischen Partei marschieren während des Generalstreiks in Reih und Glied.


http://www.20min.ch/news/ausland/story/In-Griechenland-kocht-die-Wut-ueber-29339339

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/krawalle_in_athen_1.8690658.html?independent=true

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
15. Dezember 2010, 22:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
ich überlege mir wieder einmal, alles hinzuschmeissen und ins ausland abzuhauen... zeichnet sich hier bereits ein möglicher historischer wendepunkt ab?

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
15. Dezember 2010, 23:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Savo hat Folgendes geschrieben:
ich überlege mir wieder einmal, alles hinzuschmeissen und ins ausland abzuhauen... zeichnet sich hier bereits ein möglicher historischer wendepunkt ab?


Ruhig Blut bewahren, wir haben uns zuerst mit der popeligen Schweiz rumzuschlagen ;)

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Savo



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ach, die schweizer... stupid

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16. Dezember 2010, 08:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Savo hat Folgendes geschrieben:
ich überlege mir wieder einmal, alles hinzuschmeissen und ins ausland abzuhauen... zeichnet sich hier bereits ein möglicher historischer wendepunkt ab?


wegen wieso?

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argumentum ad baculum
16. Dezember 2010, 09:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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weil hier alles nur scheisse und dort vieles sehr spannend.

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16. Dezember 2010, 10:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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also historischer wendepunkt in deinem leben? ^^

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argumentum ad baculum
16. Dezember 2010, 10:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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ne. wendepunkt im sinne von: perspektive auf massive, langanhaltende unruhen.

anbei noch ein artikel aus der jw:

http://www.jungewelt.de/2010/12-16/061.php

Zitat:
Mehrere zehntausend Demonstranten aus unabhängigen Basisgewerkschaften, der außerparlamentarischen Linken und des anarchistischen und autonomen Spektrums hatten sich dagegen einige hundert Meter weiter versammelt. Aus dem anschließenden Zug heraus kam es vor dem Parlament zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Auch das nahegelegene Finanzministerium wurde mit Molotow-Brandsätzen angegriffen.


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16. Dezember 2010, 10:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Zitat:
Allein in Athen versammelten sich Zehntausende Streikende zu insgesamt drei Kundgebungen. Die mit Abstand größte Demonstration wurde von der kommunistisch orien­tierten Gewerkschaftsfront PAME organisiert. An ihr beteiligten sich auch die Organisationen von Kleinunternehmern und Selbständigen, die beschlossen haben, sich der durch die »Sparmaßnahmen« geförderten Monopolisierung zu widersetzen. Viele ihrer Kollegen hielten ihre Betriebe allerdings am Mittwoch geöffnet, weil sie einen verzweifelten Überlebenskampf führen. So blieb das große Kaufhaus am Omoniaplatz im Stadtzentrum Athens geschlossen, das kleine Einzelhandelsgeschäft direkt daneben hatte jedoch geöffnet.


&



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http://de.indymedia.org/2010/12/296628.shtml

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Beitrag tonight Antworten mit Zitat
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/12/22/International/Sparwille-der-Griechen-auf-dem-Pruefstand

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Beitrag Zwischenbilanz der griechischen Bewegung(en) Antworten mit Zitat
http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=38151

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Beitrag Polizist überfährt Roma-Mädchen Antworten mit Zitat
In einer Athener Vorstadt wurde gestern gemäss diversen (nicht offiziellen) Angaben ein 6-jähriges Roma-Mädchen von einem Bullen der Bike-Police todgefahren. Für heute wird in mehreren Städten zu Kundgebungen aufgerufen. In Athen gehts um 17:00 Ortszeit los... Braut sich da was zusammen?

http://www.occupiedlondon.org/blog/

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Beitrag pigs Antworten mit Zitat
Anscheinend passierte der Vorfall bereits am 5. Januar und es gab auch schon erste Riots. Eine Meldung von Associated Press:

http://ca.news.yahoo.com/greece-gypsy-protest-police-accidentally-kill-6-old-20110105-064841-238.html

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07. Januar 2011, 13:51 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
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Beitrag Romas attackieren Polizei Antworten mit Zitat


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far



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Zitat:
TPTG zum bewaffneten kampf in griechenland

Der Dezemberaufstand wurde von den Aufständischen selbst, aber auch von den globalen Bossen zu Recht als das Präludium eines angesichts der Fortsetzung und Verschärfung der Krise bevorstehenden proletarischen Aufbruchs wahrgenommen. Dennoch ist das Bedürfnis nach einer politischen Vermittlung der proletarischen Wut, selbst das nach einer bewaffneten Vermittlung, keineswegs etwas, was aus der Notwendigkeit des Kampfes selbst entsteht. Vielmehr wird es dem Kampf erst von außen und nachträglich aufgesetzt.
Der erste Anschlag erfolgte am frühen Vormittag des 23. Dezember. Im Athener Stadtteil Goudi wurde auf einen Bus der Bereitschaftspolizei (MAT) vor deren Zentralgebäude Schüsse abgefeuert. Der Angriff erfolgte aus dem benachbarten Campus des Polytechnikums und zwar vom Dach eines von Anarchisten und Antiautoritären besetzten kleinen Gebäudes aus. Mehrere Tage später, am frühen Vormittag des 5. Januar, fielen Schüsse auf drei Bullen der MAT, die in Exarcheia vor dem Gebäude des Kulturministeriums Wache standen. Einer von ihnen wurde „am Oberschenkel und an der Brust schwer verletzt“ ins Krankenhaus eingeliefert. Die Verantwortung für beide Anschläge übernahm die Gruppe „Revolutionärer Kampf“ am 15. Januar mit einer schriftlichen Erklärung. Zum ersten Mal war diese Gruppe im Jahr 2003 in Erscheinung getreten, ein Jahr nach den zahlreichen Verhaftungen von Mitgliedern der Gruppe „17. November“, die im Hinblick auf die politischen Inhalte der Sozialistischen Partei (PASOK) eigentlich recht nahe stand. Seitdem nimmt die Gruppe „Revolutionärer Kampf“ den ersten Rang unter den bewaffneten Gruppen für sich in Anspruch, da sie die gewalttätigsten Anschläge verübt. Zur Rechtfertigung der Aktionen wurden vonseiten der Gruppe hauptsächlich drei Argumente bemüht: Erstens, „die Kugeln sind mit Kugeln zu erwidern“; zweitens, der bewaffnete Kampf stelle den Gipfel des Dezembersaufstandes dar; drittens, hinsichtlich eines breiteren sozialen Aufbruchs sei der bewaffnete Kampf notwendig, weshalb auch weitere Genossen dazu aufgefordert werden, denselben Weg zu gehen.
Vom proletarischen Standpunkt her lässt sich über den Aufstand Folgendes sagen: Selbst wenn der bewaffnete Angriff auf die gerüsteten Wächter der Ware am 5. Januar vor dem Kulturministerium nicht von den Organen des Spektakels (d.h. von Staatsbeamten) geplant und durchgeführt worden sein sollte, so war die Tatsache, dass wir alle, einen Monat nach dem Ausbruch des Aufstandes und dem Zustandekommen einer Vielzahl kollektiver Verneinungen, gezwungen wurden, angeblich „vorbildlichen Aktionen“ zuzuschauen, schon für sich eine Niederlage. Es bedeutete, dass wir nicht mehr in der Lage waren, die Mittel unseres Handelns selbst zu bestimmen und dass wir gezwungen wurden Stellung zu beziehen zu einer Aktion, die unserer Praxis fremd war. Wenn die „bewaffnete Avantgarde“ nun die Polizei zum Angriffsziel erklärt, dann will sie nicht zugeben, dass sie in Wahrheit der Bewegung nachhinkt: niemals und nirgendwo hat es eine Avantgarde je geschafft, sei es auch nur für einige Tage, die Ausfahrt der Polizeiwagen aus den Kasernen zu blockieren oder die Polizeiführung dazu zu zwingen den Bullen anzuordnen, ihre Polizeiausweise in der Stadt nicht bei sich zu tragen, aus Angst, sie könnten eventuell identifiziert werden. Das eigentliche Angriffsziel der „bewaffneten Avantgarde“ und ihres scheinbaren Bedürfnisses nach „höherstufigen“ Aktionen sind die proletarischen Praktiken selbst. Es sind diese Praktiken einer soziale und territoriale Grenzen überschreitenden Gewalt sowie einer kollektiven Illegalität während des Aufstandes, die nun automatisch als „minderwertig“ und „ungenügend“ erscheinen. Die „bewaffnete Avantgarde“ weiß genau, dass diese Praktiken ihre eigentlichen Gegner innerhalb der Bewegung sind und dass, solange diese darin präsent und stark sind, kein Mann und keine Frau das Verlangen spüren wird, irgendwelche bewaffneten Vorkämpfer zu unterstützen. Denn es werden ganz einfach die Leute selbst für ihre Sache handeln und nicht die bewaffneten Spezialisten der Gewaltvermittlung. Auf dieser Grundlage findet der bewaffnete Kampf im Staat seinen naturgemäßen Mitkämpfer gegen das Proletariat: beide werden von der proletarischen Praxis bedroht, deren Weiterführung ihre eigene Existenz in Gefahr bringt.
Wir behaupten, dass eine der vorläufigen Errungenschaften des Dezemberaufstandes die verallgemeinerte Insubordination war. Diese hat im Kern der Gesellschaft nachhaltige Spuren hinterlassen, denn sie bewirkte eine Verschiebung im Gleichgewicht der Kräfte und einen Riss im Sicherheitsstaat. Dies war nur möglich, weil sich die Aufständischen gegen die gesellschaftlichen Verhältnisse gewendet haben, denen sie tagtäglich unterworfen sind; keine bewaffnete Avantgarde kann so etwas schaffen. Auch am Zeitpunkt ist das eigentliche Interesse der „Avantgardisten“ zu erkennen, den sie für die „Eskalation“ gewählt haben: das relative Nachlassen des aufständischen Dranges während der Feiertage war ein günstiger Moment für das Füllen der Lücke durch den „bewaffneten Kampf“, der sich zum „Gegenpol“ stilisieren wollte, nämlich zum gleichwertigen Gesprächspartner des Staates. Der Anschlag des 5. Januar ist somit ein Ausdruck des Rückzugs der Bewegung, der als willkommene Gelegenheit zur Wiederherstellung der verlorenen Ehre des bewaffneten Kampfes ergriffen und von den mannigfaltigen Anhängern des bewaffneten Kampfes als Höhepunkt des Aufstandes dargestellt wurde. Leider ist diese Strategie bei nicht wenigen Aufständischen auf Zustimmung gestoßen, und zwar bei den Leuten, die die Gewalt als wichtigste Dimension des Aufstandes angesehen und das Nachlassen der gewaltsamen Aktionen gespürt haben.
Im Vergleich zu Ausmaß und Intensität all der explosiven Ereignisse des Dezembers war die Reaktion des Staates eher schwach. Im Grunde genommen waren die krampfhaften Gegenangriffe des Staates eher ein Ausdruck der Angst der Bosse vor dem Proletariat, und die berühmte Nulltoleranz war für lange Zeit und gemessen am Ausmaß des Aufstandes zur bloßen Toleranz gegenüber unseren Aktionen heruntergekommen. Der Gegenangriff des Staates, der Angriff der alten Welt, der gleichzeitig mit dem Aufstand und gegen diesen angesetzt hatte, spitzte sich in der Folge jedoch zu und produzierte nach dem Attentat vor dem Kulturministerium die ersten greifbaren Resultate wie z.B. Verhaftungen, Hausdurchsuchungen und Polizeiterror, das brutale Niederschlagen der Solidaritätsdemo für die Inhaftierten vom 24. Januar u.a. Die Logik, die der Staat durchzusetzen versuchte, folgt einem alten Rezept: der „Terrorismus“ „muss“ die Endstation eines Zustands des verallgemeinerten Aufruhrs sein. Der Staat versuchte die Verletzung des bewaffneten Polizisten als Kompensation des Mordes am jungen Alexandros (sowie der versuchten Mordanschläge am Schüler im Athener Stadtteil Peristeri am 17. Dezember und an Kuneva am 23. Dezember) darzustellen und sich zunächst dadurch auf der ideologischen Ebene zu revanchieren. Bis zu einem gewissen Grad hat er dies erreicht. Er hat das Blut eines seiner Angestellten dazu benutzt, nicht nur um die Legitimation der Polizei wiederherzustellen und ihre „menschliche“ Seite in den Vordergrund zu stellen, sondern darüber hinaus den Sicherheitsstaat als Ganzes wieder neu in Kraft zu setzen. Die Zeit nach den Weihnachtsferien barg die Möglichkeit eines Wiederentfachens der Bewegung, doch der Anschlag vor dem Kulturministerium hat diese Chance deutlich unterminiert: Er bot dem Staat die Gelegenheit, den Aufstand als eine Angelegenheit, die nur das „Ghetto“ von Exarcheia etwas angehe, darzustellen – eine spektakuläre Vendetta zwischen Bullen und „Anarchisten“, ein groteskes und tausendmal gespieltes Theaterstück für zwei Akteure. Im Nachhinein stellen wir fest, dass die Praxis der „revolutionären Avantgarde“ die Möglichkeit des Neuentfachens deutlich untergraben hat und uns allen zu verstehen gab, welche Rolle sie wirklich spielen wird, falls die Ereignisse vom Dezember in der Zukunft wiederholt oder sogar noch weiter verallgemeinert werden sollten.
Als fast einen Monat später, am frühen Vormittag des 3. Februar, die zum ersten Mal in Erscheinung tretende Gruppe „Revolutionäre Sekte“ gegen die Polizeistation des Athener Stadtteils Korydallos eine Handgranate (die schließlich nicht explodierte) warf und mehrere Schüsse abfeuerte, war das ein weiterer Rückschlag für die Revolte, und das Unvermögen der Bewegung sich wiederzubeleben kam noch bedrückender zum Vorschein. Der Satz „diejenigen, die sich nicht bewaffnen, sterben“, mit dem die nicht mehr als eine Seite lange Erklärung der „Sekte“ anfängt und der einem älteren Manifest der RAF entnommen ist, symbolisiert nicht nur die arrogante Abgrenzung der „Bewaffneten“ von den Aufständischen, sondern auch die heimtückische Abgrenzung der Aufständischen vom Rest der Gesellschaft."

http://www.tapaidiatisgalarias.org/wp-content/uploads/2009/12/ende.pdf

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09. Januar 2011, 15:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
O.B.M.F



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Derbe:

http://ch.indymedia.org/de/2011/01/79676.shtml

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17. Januar 2011, 20:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Beitrag Re: Zwischenbilanz der griechischen Bewegung(en) Antworten mit Zitat
Banlieusard hat Folgendes geschrieben:
http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=38151


Super hörenswert, wie auf die Toten reagiert wurde, die Gewaltdebatte, Spaltungen innerhalb der Klasse, Fascho Anschläge, iranische Reiter...

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21. Januar 2011, 13:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
in einer verrauchten bar, irgendwann in den frühen 50ern fragte eine junge frau einen rauchenden kerl mit dunkelbraunen lederstiefeln: "ich wollt dich fragen wie du auf diesen sound gekommen bist." daraufhin meinte der typ: "welchen sound?" und die junge frau flüsterte: "der sound, über den alle reden: stampfend wie ein zug, scharf wie ein rasiermesser!"

kam mir gerade in den sinn, als ich mir das hier angeschaut habe (buchempfehlung für "wir sind ein bild der zukunft" (nautilus):


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26. Januar 2011, 21:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
san



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so muss propaganda für bücher sein ugly banger
kann das buch nur weiter empfehlen. kann es auch ausleihen wenn ich es gelesen habe...

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31. Januar 2011, 02:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Wer des Englischen mächtig ist, kann das Buch auch online lesen. Und zwar auf der famosen Libcom-Seite:

http://libcom.org/library/we-are-image-future-greek-revolt-december-2008-g-schwarz-tasos-sagris-void-network

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02. Februar 2011, 02:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Nächster Generakstreik in Griechenland:

http://de.indymedia.org/2011/02/300951.shtml

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20. Februar 2011, 22:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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mehrere zehntausend demonstranten sammeln sich langsam auf dem syntagma-platz vor dem griechischen parlament in athen. riots sind im gang. steine und mollies werden aufs parlament und die bullen davor geworfen. diese reagieren mit tränengas.

leider nur diesen live-stream gefunden...: http://www.livestream.com/stopcarteltvgr

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23. Februar 2011, 13:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag live-ticker Antworten mit Zitat
live updates von griechenland:
http://actforfreedomnow.blogspot.com/2011/02/february-23rd-general-strike-live.html

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Beitrag athen-update Antworten mit Zitat
auf twitter häufen sich die meldungen über einen sitzstreik auf dem syntagma-platz. es sollen etwa 8000 dort sein und dort bleiben wollen. leute aus der stadt auf dem weg. sie wollen es wie in ägypten (tahrir-square) machen, schreibt jemand. die bullen haben bereits zwei mal probiert den platz zu räumen, äusserst brutal und mit viel viel tränengas, zwei junge frauen seien bewusstlos.

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23. Februar 2011, 15:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
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Beitrag syntagma platz Antworten mit Zitat
guter livestream:

http://www.zougla.gr/page.ashx?pid=85&type=&mid=110


8000 scheinens nicht (mehr) zu sein. rund um den platz ist alles dicht. keiner kommt rein...

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23. Februar 2011, 15:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Banlieusard



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Beitrag burning cop Antworten mit Zitat
leute gehen vom platz. um 19 uhr sollen neue versammlungen stattfinden, mit konzerten.

und zieht euch den brennenden cop rein, ganz heftig!


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23. Februar 2011, 16:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
hoffentlich hats noch lange gebrutzelt.

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23. Februar 2011, 16:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
http://ch.indymedia.org/de/2011/03/80377.shtml

auseinandersetzungen&repression in heraklion, kreta.

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05. März 2011, 01:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
hoffentlich hats noch lange gebrutzelt.


Naja.

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05. März 2011, 19:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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ich glaub mit denen muss man kein mitleid haben. das sind ultranationalisten/faschisten die sich bewusst zu kamikaze-motorradbullen rekrutieren liessen, welche NUR die aufgabe haben, möglichst viele leute zu verprügeln. dabei haben sie freie hand und somit auch keine klaren anweisungen von oben.

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05. März 2011, 20:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
DonQuichotte



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trotzdem naja...

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06. März 2011, 17:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
ich würde so ne emotionale aussage jetzt auch nicht zum konzept erklären. das ist aber eigentlich auch selbstverständlich in diesem rahmen.

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06. März 2011, 17:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Beitrag fertig lustig Antworten mit Zitat
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Griechenland-droht-der-Kollaps/story/30773869

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argumentum ad baculum
09. März 2011, 12:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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http://de.indymedia.org/2011/03/303279.shtml

es geht wieder was.

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24. März 2011, 17:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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http://www.sozialismus.net//content/view/1624/1/

solischreiben der RSO für einen anarchistischen gefangenen.

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29. März 2011, 12:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Antworten mit Zitat
IWF gibt Griechenland offenbar verloren
Der IWF hat den Glauben an eine Sanierung Griechenlands offenbar verloren und fordert eine Umschuldung.

http://www.ftd.de/politik/europa/:schuldenkrise-iwf-gibt-griechenland-offenbar-verloren/60033907.html

was umschukdung heisst:

"Als Umschuldung wird die Begründung einer neuen Schuld zur Begleichung einer bestehenden Schuld bezeichnet. Bei gefallenen Zinsen ist es für einen Darlehensnehmer etwa günstiger, einen unter schlechteren Zinsbedingungen abgeschlossenen Kredit durch die Aufnahme eines neuen, zinsgünstigeren Kredits vorzeitig zu tilgen. Eines der Ziele einer Umschuldung ist die Wiederherstellung der Kreditwürdigkeit, um so die Möglichkeiten für neue Kredite zu niedrigeren Zinssätzen zu schaffen."

und das noch am rande:

http://www.ftd.de/finanzen/:infografik-so-trifft-die-inflation-europa/60032876.html

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02. April 2011, 23:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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Beitrag Griechenland: Arbeitsniederlegungen Antworten mit Zitat
Von Gastautor | 7. Mai 2011

Mit Tränengas ging am Freitag die Polizei gegen streikende Mitarbeiter der öffentlichen Krankenhäuser in Athen vor. Diese hatten für drei Stunden ihre Arbeit niedergelegt, um vor dem Gesundheitsministerium gegen die geplanten Spar- und Privatisierungsprogramme der Regierung zu protestieren.
Für den 11. Mai ist erneut ein Generalstreik geplant.

http://www.randzone-online.de/?p=9995

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Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
07. Mai 2011, 11:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
da tut sich irgendwas...:

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/geheimtreffen_griechenland_euro_umschuldung_1.10504044.html

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Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Artikel im Tagi zur Lage in Griechenand. Es gibt dort eine "Ich-zahle-nicht"-Bewegung:

Zitat:
Es ist Sonntag. Es regnet. Das Volk erhebt sich an diesem Tag in einem Einkaufszentrum in Cholargos im Norden Athens. Von dort geht es in einer Kolonne von fünfzehn Kleinwagen zur nächsten Mautstation auf der Flughafenautobahn. «Bislang sassen wir nur da und tranken Kaffee», sagt der glatzköpfige Anführer Zervas Dimitris, ein Tontechniker. «Jetzt fangen wir mit der Revolution an.» Bei der Maut geht alles ganz schnell: Sie parken ihre Autos auf dem Pannenstreifen, springen hinaus, laufen zu den Schranken – und drücken sie auf. Dann schwenken sie ihre Banner und winken die Autos durch. «Wir zahlen nicht», ruft ihnen einer durchs Megafon zu, «die Strassen gehören uns. Wir haben sie schon bezahlt.» Wo die Guerilla der «Ich zahle nicht»-Bewegung auftaucht, ist sie ein Erfolg.

Wer die Guerilleros sind? Den langhaarigen Studenten und den anarchistischen Intellektuellen gibt es auch in ihren Reihen, aber sie stehen neben dem Ingenieur im Parka und dem Rentner im abgetragenen Anorak. Hier rebelliert der Bürger. Der Herr im blauen Pullover war einst Diplomat, er möchte seinen Namen nicht nennen, aber fragen möchte er die EU schon gern, warum sie Griechenlands korrupte Politiker mit Geld zugeschissen hat, ohne sie je zu kontrollieren. «Und jetzt sollen die einfachen Leute die Rechnung bezahlen.» Mit ihren Protesten gegen die Maut ist die Bewegung bekannt geworden und rasch gewachsen: 20'000 registrierte Mitglieder zählt sie, angeblich eine halbe Million Teilnehmer hat an ihren Aktionen des zivilen Ungehorsams teilgenommen. Nun ruft sie auch zum Schwarzfahren in Bussen und U-Bahnen auf. Zum Abschied sagt der Anführer, wenn es nach ihm ginge, dann gelte der Slogan «Ich zahle nicht» auch für die Schulden des Landes. «Es sind nicht unsere Schulden.» Ja, sagt er dann noch, sein Leben habe sich verändert: «Zum Besseren. Wir nehmen die Sache jetzt selbst in die Hand.» Er wirkt beschwingt.

Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Ein-Land-macht-den-Laden-dicht-/story/17308585


Irgendwie erinnern mich diese Aneignungen an etwas, was "Theorie Communiste" einmal als Kommunisierung bezeichnete:

Zitat:
The destruction of exchange: this means the workers attacking the banks which hold their accounts and those of other workers, thus making it necessary to manage without; this means the workers communicating their “products” to themselves and the community directly and without market; this means the homeless occupying homes, thus “obliging” construction workers to produce freely, the construction workers taking from the shops at liberty, obliging the whole class to organise to seek food in the sectors to be collectivised, etc. Let’s be clear about this. There is no measure which, in itself, taken separately, is “communism”. To distribute goods, to directly circulate means of production and raw materials, to use violence against the existing state: fractions of capital can achieve some of these things in certain circumstances. That which is communist is not “violence” in itself, nor “distribution” of the shit that we inherit from class society, nor “collectivisation” of surplus-value sucking machines: it is the nature of the movement which connects these actions, underlies them, renders them the moments of a process which can only communise ever further, or be crushed.

http://libcom.org/library/self-organisation-is-the-first-act-of-the-revolution-it-then-becomes-an-obstacle-which-the-revolution-has-to-overcome


Oder versuche ich hier "das Gras wachsen zu hören"?

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11. Mai 2011, 12:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Natürlich muss da alles noch viel weiter gehen, bis es soweit ist, wie das TC beschreibt, aber in diese Richtung scheint das ein stückweit schon zu gehen. ABER: Man kann sich auch nur die Produkte aneigenen, die vorher hergestellt wurden. Also wird die Kommunisierung vor der Produktion nicht halt machen dürfen. Genau das scheint bisher aber noch nirgends zu passieren.

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11. Mai 2011, 13:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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.be

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11. Mai 2011, 16:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Grieche-schwebt-nach-Demonstration-in-Lebensgefahr/story/28607184

sollte er den verletzungen erliegen - wer weiss was dann los ist in griechenland...

weiss nicht ob das damit zusammenhängt:
scheinbar wurde ein pakistanischer migrant von faschisten ermordet. in exarhia sind gemäss indymedia athen die bullen am austicken. (https://twitter.com/#!/indymediathens)
12. Mai 2011, 01:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
minino
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Uiuii....

Savo hat Folgendes geschrieben:
exarhia sind gemäss indymedia athen die bullen am austicken. (https://twitter.com/#!/indymediathens)


Kannst du Griechisch?

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12. Mai 2011, 08:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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der google-übersetzer kanns ;-)
12. Mai 2011, 09:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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es gibt keine fremdsprachen, es gibt nur sprachen, die in den internettools noch nicht erfasst sind >:D

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12. Mai 2011, 10:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
minino
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Käptn Kiff hat Folgendes geschrieben:
es gibt keine fremdsprachen, es gibt nur sprachen, die in den internettools noch nicht erfasst sind >:D


muhaha Der ist gut. Hab die Tools schon länger nicht mehr benutzt, weils immer recht unverständliches Zeug rausgab.

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12. Mai 2011, 14:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Zitat:
POLIZEI SCHLÄGT 30-JÄHRIGEN STREIKER INS KOMA
- nach O.P. weiterhin in Lebensgefahr

Weitere Kopfverletzungen bei brutaler Polizeiattacke auf die sich auflösende Generalstreiksdemonstration in Athen.

Zusammenstösse in Exarchia, als Bullen und Faschos Villa Amalias (erfolglos) angreifen, nachdem Antifas angegriffenen Migranten zu Hilfe gekommen waren (seit gestern vermehrt Naziüberfälle an verschiedenen Orten)

Offene Versammlungen um Reaktion zu diskutieren und abendliche Spontan-Demos gegen Bullenbrutalität in mehreren Städten
Offensichtlich waren den Schweinen die Demonstrationen in Griechenland viel zu friedlich. Nachdem sie die letzten Wochen damit beschäftigt waren, der Öffentlichkeit pünklich zum Generalstreik die Mörder vom 5. Mai 2010 als Teil der anarchistischen Szene zu präsentieren (siehe: Anm.), nutzten sie den Besuch der kapital-sozialen Freiheitsgeier, sog. IWF/EU/EZB-TROIKA, um zu zeigen, wie sie sich denken den Widerstand zu brechen.
Zum Ende der Demo in Athen kreisen sie Demonstranten_innen ein, treten, knüppeln, schlagen sie mit ihren Schädeln auf den Asphalt, um sie anschliessend noch mit Blendschockgranaten und Chemiekalien zu bombardieren.
Laut einem Kommunique des Krankenhauses gab es "dutzende Schädelfrakturen", ein 30-jähriger verbleibt im Koma und ringt mit dem Tod.

Währenddessen gehen die Angriffe von Faschisten (teilweise unter Polizeischutz) auf Migranten_innen und besetzte Häuser weiter.
Unklar ist bisher, ob es sich bei den Faschisten wirklich nur um Faschisten handelt oder um die griechische Spezialität der "parastaatlichen Gewalt", ein Überbleibsel aus der Diktaturzeit: Kooperation von Zivis und Nazis.
Zumindest agieren sie wieder einmal in ziemlicher Nähe und niemand wundert sich über die neue "Junta": Nazis greifen Migranten_innen an, Anarchisten_nnen aus der Villa Amalia greifen ein und anschliessend wird das Haus von MAT-Polizei und Zivilen angegriffen.

Z.z. finden Versammlungen und Manifestationen gegen Polizeigewalt in Athen, Thessaloniki, Heraklion,... statt.





Links beachten:

http://afunke.blogsport.de/2011/05/11/generalstreik-in-griechenland/

http://de.indymedia.org/2011/05/307393.shtml

http://eagainst.com/articles/greece-fascists-attempted-to-racist-pogroms-over-a-migrant-killing/

http://afunke.blogsport.de/2011/05/11/generalstreik-in-griechenland/

http://www.alfavita.gr/artro.php?id=32247

Die Medien:

Zitat:
Hunderte rechtsgerichtete Jugendliche haben in Athen Jagd auf dunkelhäutige Einwanderer gemacht.


http://www.focus.de/politik/ausland/auslaenderhatz-in-athen-extremisten-verpruegeln-einwanderer_aid_626744.html
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/05/13/International/Krise-im-Euro-Land/Jagdszenen-in-Athen-Polizei-und-Migranten-im-Visier
http://athens.indymedia.org/front.php3?lang=el&article_id=1290418

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
14. Mai 2011, 10:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Savo



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http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/griechenland_hat_noch_geld_bis_zum_18_juli_1.10657218.html

scheiss situation - das ist wie wenn man im schullager ist und mitte woche merkt man, dass man keine kohle mehr hat für süssigkeiten. "da vertleidet eim de ganz zauber!", würde hans jucker (RIP) jetzt sagen.
22. Mai 2011, 04:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/griechenland_verspricht_sofortige_privatisierungen_1.10679301.html

hoffentlich gibts da ne adäquate antwort drauf...

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23. Mai 2011, 20:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Hmm... vielleicht in der Art?

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,763587,00.html

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23. Mai 2011, 20:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Leider gibt es auch ein übles Abdriften zu gewalttätigem Rassismus in Griechenland zu verzeichnen:

Racist attacks in Greece

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25. Mai 2011, 16:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Leider gibt es auch ein übles Abdriften zu gewalttätigem Rassismus in Griechenland zu verzeichnen:

Racist attacks in Greece


Hier ein nachdenkliches Radiointerview mit Ralf Dreis zu dem Thema:

http://www.freie-radios.net/41033

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25. Mai 2011, 16:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Zitat:
Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Leider gibt es auch ein übles Abdriften zu gewalttätigem Rassismus in Griechenland zu verzeichnen:

Racist attacks in Greece


Hier ein nachdenkliches Radiointerview mit Ralf Dreis zu dem Thema:

http://www.freie-radios.net/41033


http://libcom.org/forums/news/racist-attacks-greece-13052011

im moment wo ich schreibe ist wieder halb GR auf der strasse:

http://www.star.gr/ellada_kosmos/93174/ live webcam

@melnitz das heisst "live" hehe..

http://translation.babylon.com/greek/to-english/

Saloniki, anfang der demo.. es ist in allen städte was los, ich weiss aber nicht was :D

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Zuletzt bearbeitet von Käptn Kiff am 25. Mai 2011, 18:34, insgesamt einmal bearbeitet
25. Mai 2011, 17:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Heisst das hier Syntagma (Platz): ζωντανή ? Vielleicht haben sie den ja besetzt, analog zur Puerta del Sol in Spanien... (war mal irgendwo im Gespräch)

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25. Mai 2011, 17:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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edit: am post vorbei.. das wort das du gepostet hast heisst 'live'

savo, minino, cuervo, weckt das bild des videos am lefkos pyrgos auch erinnerungen?

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25. Mai 2011, 18:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Vielleicht haben sie den ja besetzt, analog zur Puerta del Sol in Spanien... (war mal irgendwo im Gespräch)


sieht zumindest so aus... das ding ist einfach, dass da der ganze tram-, bus- und autoverkehr durch muss (und die politikerInnen müssen da auch durch um ins parlament zu kommen). das werden die bullen kaum zulassen ;-)

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25. Mai 2011, 18:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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eh sorry, spring euch auch die ganze zeit der bildschirm nach oben (also der inhalt :D) wenn ihr einen post editiert? nur so ne frage..

ich habe mittlerweile herausgefunden wofür die griechen heute demonstrieren: für nix besonders island

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25. Mai 2011, 18:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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gregor_samsa hat Folgendes geschrieben:
edit: am post vorbei.. das wort das du gepostet hast heisst 'live'

savo, minino, cuervo, weckt das bild des videos am lefkos pyrgos auch erinnerungen?


ja, ich bin nervös ;-) und warte auf ne meeresbrise vor meinem fenster :-(

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25. Mai 2011, 18:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
ich gehe mal davon aus, dass die proteste sich u.a. gegen das sparpaket und die privatisierungspläne richten. habe aber ein ziemlich grosses, gelb-rotes transparent mit ner spanischen parole entdeckt. zur zeit treffen gewerkschaften ein, inkl. irgendwelchen baumaschinen. würde mal vorsichtig schätzen, dass sich rund 40'000 - 50'000 leute auf und rund um den syntagma-platz befinden, bzw. auf nebenplätzen (werden ab und zu auch gezeigt im livestream).

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25. Mai 2011, 18:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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Beitrag Antworten mit Zitat
http://www.occupiedlondon.org/blog/2011/05/24/uncontrollable-contributions-towards-a-conscious-nihilism/

Zitat:
There has been much talk in Athens of social cannibalism; that is, the social body devouring itself. Immigrant pimps selling their immigrant prostitutes to wealthy Greek men. Greek heroin dealers selling their dope to Greek junkies. The police of Athens turning against each other. The citizens attacking politicians. The anarchists attacking each other. The fascists attacking anarchists. The war of all against all. Chaos. This is the famous image of Athens being destroyed by Athena, its patron goddess.

The media and the government has a very clear interest in promoting this idea of social decomposition. Because, in the end, if things become bad enough, it will be the State that comes in and restores order. At least that is the standard script. But something different is taking place here in Greece. Society actually is falling apart, more rapidly than it normally is in every major metropolis. No one has any money, the government is poised to take out another loan from the troika, and everyone is aware of a problem. The form that this problem takes is different depending on who you talk to. The fascists say the problem is immigrants and left-wing politicians. The politicians say the problem is the irresponsibility of the citizens who do not pay their taxes, refuse to pay the tolls, and refuse to allow garbage dumps in their villages.


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Beitrag democracia rela ya in Griechenland Antworten mit Zitat
Die Proteste sind angelehnt an die #SpanischeRevolution. In mehreren Städten Griechenlands sind tausende auf den Strassen. Alleine auf dem Syntagma sind es mittlerweile über 20 000! Der Platz soll besetzt bleiben. Ob die Bullen das tolerieren ist fraglich.

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Beitrag syntagma Antworten mit Zitat
Mittlerweile sollen sich sogar 50 000 auf dem Syntagma befinden. Auf Facebook wurde zwar mobilisiert in den letzten Tagen. In der Athener Gruppe von "democracia real" waren aber nur knapp 3000 user. im verlaufe des tages wuchsen die proteste dann aber massiv an. das griechische fernsehen berichtet mittlerweile live.


http://3.bp.blogspot.com/-zTW8YV20VCI/Td1Ofusxh7I/AAAAAAAAXUE/0wTmnnb7lh8/s1600/syntagma.jpg

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Beitrag livestream Antworten mit Zitat
http://www.protothema.gr/greece/article/?aid=124241

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Käptn Kiff



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Beitrag Antworten mit Zitat
http://www.occupiedlondon.org/blog/2011/05/26/599-some-thoughts-by-an-anarchist-who-was-at-syntagma-square-in-athens-last-night/

Some thoughts by an anarchist who was at Syntagma square in Athens last night

Zitat:
I just came back from Syntagma due to a very unfortunate personal incident (I had otherwise planned to stay the night) and I have the following to report:

1) The people who came out today were literally in the hundreds of thousands; do not buy into the estimates that massively understate their numbers. At 8 p.m. the entire Syntagma square and all nearby streets were packed, which means approximately 100,000 people. Calculating the flows of people from 6 p.m. and given that people would constantly come and go, we are literally talking of hundreds of thousands – a participation that exceeded all expectations.

2) The nationalists faced a huge defeat. We are talking of an enormous crowd and in it there were three greek flags in total, a number that is smaller even than those at general strikes. And so, the scaremongering that this was a nationalist trap was unfounded. To the contrary!

3) Yes, the crowd was mixed, inexperienced and heterogeneous – but aren’t Athenians so? The fact that people with so different philosophies to one another coexisted is for me a huge victory. Perhaps for half these people this was their first or their second mobilisation. Once again, well done to them for taking to the streets, even if carrying their prejudice and bias.

4) The people FINALLY were insistent and would not leave. Even when I left there were quite a few people, and it was 3 a.m.!

5) The open assembly of Syntagma operated exceptionally well and openly, putting radical issues to the table. Indefinite strike, indefinite occupation of Syntagma, clear anti-fascist references. Elementary impromptu cleanup services worked as well, in line to the Tahrir square model! It was clear that the seed sown on February 23 has been fertilised and the much-craved occupation of Syntagma square has become a reality.

6) As an anarchist I pity all my comrades who snubbed, undermined and smeared today’s impromptu and leaderless mobilisation. Instead of joining in with these people and politically fermenting with them, they chose its snubbing and the easy elimitism against the “clueless and politically reactionary masses”. A great pity, but the space for immediate rectification still exists for all who can and want…

7) Finally, everything has began! The people took to the streets and would not leave. Syntagma has shown it can become an epicentre of social protest with radical characteristics and foremost social clash, just like many of us had dreamt on February 23. We have much to still face and huge hurdles to jump over, but today was an Historical day that no-one expected and everyone was pleasantly taken by surprise from. The social power of the internet was finally confirmed here, too.

In conclusion: take to Syntagma today, too, carrying the experiences of yesterday’s huge day!

Today, more of us and more determined, to the square!

Everything has began once again, and nothing remains the same!


und so nebenbei:

http://www.20min.ch/finance/news/story/Das-alles-machen-die-Griechen-zu-Geld-22540658

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26. Mai 2011, 12:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag athen Antworten mit Zitat
erneute tausende auf der strasse, livestream athen:

http://www.star.gr/ellada_kosmos/93333

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26. Mai 2011, 17:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
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Beitrag Antworten mit Zitat
Käptn Kiff hat Folgendes geschrieben:
http://www.occupiedlondon.org/blog/2011/05/26/599-some-thoughts-by-an-anarchist-who-was-at-syntagma-square-in-athens-last-night/

Some thoughts by an anarchist who was at Syntagma square in Athens last night

Zitat:
I just came back from Syntagma due to a very unfortunate personal incident (I had otherwise planned to stay the night) and I have the following to report:

1) The people who came out today were literally in the hundreds of thousands; do not buy into the estimates that massively understate their numbers. At 8 p.m. the entire Syntagma square and all nearby streets were packed, which means approximately 100,000 people. Calculating the flows of people from 6 p.m. and given that people would constantly come and go, we are literally talking of hundreds of thousands – a participation that exceeded all expectations.

2) The nationalists faced a huge defeat. We are talking of an enormous crowd and in it there were three greek flags in total, a number that is smaller even than those at general strikes. And so, the scaremongering that this was a nationalist trap was unfounded. To the contrary!

3) Yes, the crowd was mixed, inexperienced and heterogeneous – but aren’t Athenians so? The fact that people with so different philosophies to one another coexisted is for me a huge victory. Perhaps for half these people this was their first or their second mobilisation. Once again, well done to them for taking to the streets, even if carrying their prejudice and bias.

4) The people FINALLY were insistent and would not leave. Even when I left there were quite a few people, and it was 3 a.m.!

5) The open assembly of Syntagma operated exceptionally well and openly, putting radical issues to the table. Indefinite strike, indefinite occupation of Syntagma, clear anti-fascist references. Elementary impromptu cleanup services worked as well, in line to the Tahrir square model! It was clear that the seed sown on February 23 has been fertilised and the much-craved occupation of Syntagma square has become a reality.

6) As an anarchist I pity all my comrades who snubbed, undermined and smeared today’s impromptu and leaderless mobilisation. Instead of joining in with these people and politically fermenting with them, they chose its snubbing and the easy elimitism against the “clueless and politically reactionary masses”. A great pity, but the space for immediate rectification still exists for all who can and want…

7) Finally, everything has began! The people took to the streets and would not leave. Syntagma has shown it can become an epicentre of social protest with radical characteristics and foremost social clash, just like many of us had dreamt on February 23. We have much to still face and huge hurdles to jump over, but today was an Historical day that no-one expected and everyone was pleasantly taken by surprise from. The social power of the internet was finally confirmed here, too.

In conclusion: take to Syntagma today, too, carrying the experiences of yesterday’s huge day!

Today, more of us and more determined, to the square!

Everything has began once again, and nothing remains the same!


Einige Gedanken eines/einer Anarchist_in, die/der die vergangene Nacht auf dem Syntagma Platz verbracht hat

Dies ist eine Übersetzung eines Eintrags des Blogs www.occupied-london.org/blog
(04.36 GMT+2)Ich bin gerade auf Grund von sehr unglücklichen persönlichen Umständen zurückgekehrt vom Syntagma Platz (hatte eigentlich geplant geplant über nacht zu bleiben) und möchte den folgenden Bericht geben:



1) Die Menschen, die heute auf die Straße gekommen sind, waren buchstäblich Hunderte und Tausende; glaubt nicht den Schätzungen, die ihre Anzahl massiv untertreiben. Um acht Uhr abends waren der gesamte Sytagmaplatz und seine angrenzenden Straßen voll, was ca. 100.000 Menschen bedeutet. Wenn man den Strom an Menschen ab sechs Uhr und die Tatsache, dass Menschen beständig kamen und gingen mit einbezieht sprechen wir buchstäblich von Hunderttausenden - eine Teilname, die jegliche Erwartungen in den Schatten stellte.

2) Die Nationalisten haben eine große Niederlage erlitten. Wir sprechen über eine enorme Menge und in ihr waren insgesamt drei griechische Flaggen, eine Zahl die sogar geringer ist als diejenige bei Generalstreiks. Somit war die Panikmache, dass es sich um eine nationalistische Falle handle, unbegründet. ganz im Gegenteil!

3) Ja, die Menge war gemischt, unerfahren und heterogen - aber sind Athener_innen nicht so? Die Tatsache, dass so viele Menschen mit unterschiedlichen Philosophien miteinander auskamen stellt für mich einen großen Sieg dar. Vielleicht war es für die Hälfte dieser Menschen die erste oder zweite Mobilisierung. Noch einmal: Sehr toll von ihnen, auf die Straße zu gehen, selbst falls sie ihre Vorurteile und Befangenheiten mitbrachten.

4) IM ENDEFFEKT waren die Menschen hartnäckig und sind nicht gegangen. Selbst als ich ging waren noch eine Menge Menschen da, und es war drei Uhr nachts!

5) Die offene Versammlung auf dem Syntagma Platz funktionierte außergewöhnlich gut und offen während sie radikale Themen auf den tisch brachte. Unbegrenzter Streik, unbegrenzte Besetzung des Syntagma Platzes, klare antifaschistische Empfehlungen. Grundlegende improvisierte Aufräumdiente funktionierten auch, in Übereinstimmung mit dem Vorbild des Tahrir Platzes! Es war klar, dass der am 23. Februar gesäte Samen befruchtet wurde und die viel erwartete Besetzung des Syntagma Platzes Realität geworden ist.

6) Als Anarchist_in bedauere ich mit all meinen Genoss_innen, die die heutige improvisierte und führungslose Mobisierung schroff abgewiesen, unterhöhlt und beschmiert haben. Anstatt mit diesen Menschen zusammen zu kommen und sich politisch an ihnen zu reiben haben sie sich entschieden sie schroff abzuweisen und sich für eine einfache Haltung gegen die "ahnungslosen und reaktionären Massen" entschieden. Äußerst schade, aber es gibt noch Raum für eine sofortige Berichtigung für alle die können und wollen...

7) Schlussendlich hat alles begonnen! Die Menschen sind auf die Straße gegangen und werden sie nicht wieder verlassen. Der Syntagma Platz hat bewiesen, dass er ein Epizentrum werden könnte, eines sozialen Protestes mit radikalen Eigenschaften und vor allem eines sozialen Zusammenstoßes, genau wie es sich viele von uns für den 23. Februar erträumt hatten. Wir haben noch vieles zu bewältigen und große Hürden zu überspringen, aber heute war ein Historischer Tag, den niemand erwartet hatte und den alle mit freudiger Überraschung aufgenommen haben. Endlich wurde auch hier die soziale Kraft des Internets bestätigt.

Zusammenfassen: geht auch heute auf den Syntagma Platz und bring die Erfahrung des riesigen Tages von gestern mit!

Heute, mehr von uns und entschlossener, auf den Platz!

Alles hat wieder begonnen, und nichts wird bleiben wie es ist!

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Und wenn die Welt untergeht, werd ich sagen: «Ich war es nicht. Es war der Typ hinter mir.»
---
«Das Leben ist ohne den Tod nicht auszuhalten, die Welt ohne Weltuntergang ein Alptraum.»
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Scheiss auf Facebook! Ich hab ne Staatsschutzakte…
26. Mai 2011, 18:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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eine anarchistische kritik der aktuellen klassenpazifistischen inszenierung vorm parlament:
http://subprole.blogsport.de/2011/05/27/how-many-friends-does-the-compulsive-pacifism-have-on-facebook/
hier gefunden:
http://en.contrainfo.espiv.net/2011/05/26/how-many-friends-does-the-compulsive-pacifism-have-on-facebook/
Zitat:

The compulsive pacifism of a pseudo-movement of resistance was, is and will be one more version of State violence. The proponents of parliamentary system, wherever these might be, propose pacifism expecting to manipulate the crowd and canalize the peoples’ rage into reformist paths of the existing system instead of its overthrow. After all, the profile of the peaceful democratic demonstrator is what the State and the Capital demand as well.

These particular first gatherings at Syntagma Square in Athens, as well as in central spots of other cities in Greece have given an unofficial vote of confidence to a system rotten from its foundations. We see in a European level such movements functioning as relief valves against the social and class war. What a cop’s baton and a fascist’s knife cannot reach, is handled by the reformist propaganda of apolitical facebookers.


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27. Mai 2011, 15:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Negazione hat Folgendes geschrieben:
eine anarchistische kritik der aktuellen klassenpazifistischen inszenierung vorm parlament:
http://subprole.blogsport.de/2011/05/27/how-many-friends-does-the-compulsive-pacifism-have-on-facebook/
hier gefunden:
http://en.contrainfo.espiv.net/2011/05/26/how-many-friends-does-the-compulsive-pacifism-have-on-facebook/
Zitat:

The compulsive pacifism of a pseudo-movement of resistance was, is and will be one more version of State violence. The proponents of parliamentary system, wherever these might be, propose pacifism expecting to manipulate the crowd and canalize the peoples’ rage into reformist paths of the existing system instead of its overthrow. After all, the profile of the peaceful democratic demonstrator is what the State and the Capital demand as well.

These particular first gatherings at Syntagma Square in Athens, as well as in central spots of other cities in Greece have given an unofficial vote of confidence to a system rotten from its foundations. We see in a European level such movements functioning as relief valves against the social and class war. What a cop’s baton and a fascist’s knife cannot reach, is handled by the reformist propaganda of apolitical facebookers.



und was ist mit proudhon's spontanität der massen?? was ist denn ein "facebook-revolutionär" der von der tastatur auf die strasse wechselt? ist das nicht spontan?

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27. Mai 2011, 15:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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weshalb sollte ein proudhon, der bekanntermaßen schon vom ollen marx komplett zerfetzt wurde, für irgendetwas taugen?

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27. Mai 2011, 16:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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warum soll ein anderer gedanke von proudhon nix taugen, nur weil marx seine ökonomischen schriften kritisiert hat?

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27. Mai 2011, 16:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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selbst wenn: soll ich jetzt proudhon unglaublich wichtig finden, oder was? und was viel wichtiger ist: was hat das überhaupt mit dem text zu tun den ich verlinkt habe?
wer das anarchistische/anti-autoritäre milieu in griechenland etwas kennt, wird übrigens wissen, daß den meisten leuten proudhon so ziemlich scheißegal ist.

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27. Mai 2011, 16:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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wichting finden? du sollst ihn anbeten! jeden morgen, wie ich in meinem proudhon-schrein:



stimmt ja schon was du schreibst, mit pazifismus gibts morgen (wieder) urnen. ich wollte dir nur mitteilen das ein falscher gedanke (oder tausend) noch keinen falschen mann machen. wenn du weiter insistieren willst zwingst du mich dir ein richtiges wort von proudhon aus all seinem müll zu suchen =)

eine klare forderung, die ich gehört habe ist, dass das wahlrecht für kleine parteien abgeändert werden soll (ich stelle mir da eine % hürde vor, die fallen soll), aber die forderung ist auch nicht wahnsinnig spontan sondern dauerbrenner bei den kleinen parteien. wenn es da kein bewusstseinswandel gibt dann gehen die genauso spontan wieder nach hause wie sie gekommen sind, würd ich mal sagen..

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Zuletzt bearbeitet von Käptn Kiff am 27. Mai 2011, 17:56, insgesamt einmal bearbeitet
27. Mai 2011, 17:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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Zitat:
wenn du weiter insistieren willst zwingst du mich dir ein richtiges wort von proudhon aus all seinem müll zu suchen =)


nein, das will ich niemandem zumuten.

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27. Mai 2011, 17:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Negazione hat Folgendes geschrieben:
weshalb sollte ein proudhon, der bekanntermaßen schon vom ollen marx komplett zerfetzt wurde, für irgendetwas taugen?


wer ist der marx, von dem hier immer alle schreiben? sollt ich den kennen??

aber überzeugen hast du mich noch nicht können mit deinen wahnsinnsargumenten...

p.s. übrigens weiss ich dass marx ihn kritisiert hat. aber danke für deine nachhilfe!!

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27. Mai 2011, 20:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Negazione hat Folgendes geschrieben:
selbst wenn: soll ich jetzt proudhon unglaublich wichtig finden, oder was? und was viel wichtiger ist: was hat das überhaupt mit dem text zu tun den ich verlinkt habe?
wer das anarchistische/anti-autoritäre milieu in griechenland etwas kennt, wird übrigens wissen, daß den meisten leuten proudhon so ziemlich scheißegal ist.


schön dass du das wenigstens kennst und weisst was alle von proudhon halten.

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Savo



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spargipfel in griechenland gescheitert:

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/spar-gipfel_in_athen_gescheitert_1.10725025.html

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Beitrag LIVESTREAM ATHEN Antworten mit Zitat
Heute so viele wie noch nie auf der STrasse in AThen:

Livestream: http://www.star.gr/ellada_kosmos/93673

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Melnitz



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Beitrag Re: LIVESTREAM ATHEN Antworten mit Zitat
Banlieusard hat Folgendes geschrieben:
Heute so viele wie noch nie auf der STrasse in AThen:

Livestream: http://www.star.gr/ellada_kosmos/93673


Viele Griechenland-Flaggen.... was aber auch noch nichts heissen will.

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29. Mai 2011, 19:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag mit laserpointern gegen die bonzen: Antworten mit Zitat
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=YpQOegN04cY

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Melnitz



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Bericht eines Anarchos, der an der Versammlung von gestern auf dem Syntagma-Platz teilgenommen hat:

Zitat:
Some of the topics that were discussed could be summarized to the following :

- A group of volunteers to be formed that will try to help unemployed, poor or generally people who need help.
- Groups of volunteers to "patrol" at areas that immigrants live (like Ag Panteleimonas area) and try to prevent the groups of thugs (mostly fascists) who attack and injure them.
- Everyone who owns any bit of land to cultivate groceries and food for his/her own consumption but also to give food to people in need, who do not have ways and the ability to cultivate themselves.
- Local assemblies in neighborhoods to be formed that will take decisions rather than deciding on a central level
- All movements and strikes that are against IMF and the austerity measures to be supported by this movement
- A general strike to be decided that will set specific political agendas and messages
- The national debt to be erased and the ones who are responsible for all this crisis and money loss to end up in jail.

Ganzer Post: http://www.urban75.net/vbulletin/threads/272722-Athens-Greece-Cops-murder-a-16-year-old?p=11806059&viewfull=1#post11806059


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30. Mai 2011, 12:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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liest sich fast so, als ob irgendwelche trotzkisten die versammlung recht erfolgreich gehijacked hätten.

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30. Mai 2011, 16:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Negazione hat Folgendes geschrieben:
liest sich fast so, als ob irgendwelche trotzkisten die versammlung recht erfolgreich gehijacked hätten.


Deine Kritik an den Bewegungen in Griechenland und Spanien kann ich zu grossen Teilen nachvollziehen. Aber etwas nimmt mich schon wunder: wenn du in Athen wohnen würdest, dann würdest du schon an den Versammlungen auf dem Syntagma-Platz teilnehmen und deine Kritiken direkt einbringen, oder?

Übrigens ein weiterer Bericht zu Syntagma auf occupiedlondon:

http://www.occupiedlondon.org/blog/2011/05/30/604-the-wonderful-nights-of-syntagma-square/

Zitat:
The ideas heard would put to shame those who snub this movement, who try to make a point by abstaining in the name of self-referential ideological purity. They should blush in shame because what was heard demolished the myth of reactionary apoliticism that they believe dominates this movement.


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30. Mai 2011, 21:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Sie haben wirklich Angst...

Report: Military coup possible in Greece

Zitat:
According to he CIA report, ongoing street protests in crisis-hit Greece could turn into escalated violence and a rebellion and the Greek government could lose control, said Bild. The newspaper said the CIA report talks of a possible military coup if the situation becomes more serious and uncontrolled.


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30. Mai 2011, 22:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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Zitat:
...wenn du in Athen wohnen würdest, dann würdest du schon an den Versammlungen auf dem Syntagma-Platz teilnehmen und deine Kritiken direkt einbringen, oder?


heute vielleicht eher als vorgestern, käme jedenfalls auf die weitere entwicklung an.
ich auch skeptisch, ob die meisten leute bei syntagma die eigenen resolutionen wirklich ernstnehmen und unabhängig von den gewerkschaften, von denen die drei größten (adedy, gsee + pame) von pasok bzw. kke kontrolliert werden, zum generalstreik aufrufen.
wie auch immer: mit einer radikalen staats- und demokratiekritik würde man sich in der jetzigen situation auf jeden fall zum deppen machen.

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30. Mai 2011, 22:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Zitat:
ich auch skeptisch, ob die meisten leute bei syntagma die eigenen resolutionen wirklich ernstnehmen und unabhängig von den gewerkschaften, von denen die drei größten (adedy, gsee + pame) von pasok bzw. kke kontrolliert werden, zum generalstreik aufrufen.


Tönt nicht so danach, als wären die Parteien und die "Empörten" Freunde:

Zitat:
Seit sechs Tagen gibt es auch auf dem Platz vor dem griechischen Parlament ein aus rund 50 Zelten bestehendes Protestcamp. Obwohl sich die Demonstranten dort kritisch gegenüber allen Parteien gezeigt haben, begrüßte die Generalsekretärin der griechischen KP, Aleka Papariga, die Aktionen. »Wir haben immer gesagt, daß die Menschen die Angelegenheiten in die eigene Hand nehmen müssen«, betonte die Politikerin in einem am Montag veröffentlichten Interview.

http://www.jungewelt.de/2011/05-31/038.php


Wies bei den Gewerkschaften ausschaut, kann ich nicht einschätzen...

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30. Mai 2011, 23:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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Zitat:
...begrüßte die Generalsekretärin der griechischen KP, Aleka Papariga, die Aktionen. »Wir haben immer gesagt, daß die Menschen die Angelegenheiten in die eigene Hand nehmen müssen«, betonte die Politikerin in einem am Montag veröffentlichten Interview.


aleka ist immer auf der seite des guten volkes.

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30. Mai 2011, 23:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Negazione hat Folgendes geschrieben:
aleka ist immer auf der seite des guten volkes.


Die entscheidende Frage ist ja, ob es auch umgekehrt der Fall ist ;)

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30. Mai 2011, 23:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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« I want to write about some interesting things that we learned yesterday [May 29th] at Syntagma after the assembly was over.

During the assembly, it was decided that after its end we’d immediately march towards the Syntagma police station to demand the release of a 15-year-old immigrant who had been caught by the cops for stealing. Suddenly and while the whole situation was being delayed, we stunned to hear that this immigrant was directly ‘delivered’ to the cops solely by the assembly’s ‘defense’ [περιφρούρηση: group of people that alternately guard the gathering] of the formation with the project ‘direct democracy now.’ We were told that this boy stole the handbag of a young woman, and the assembly’s ‘defense’ caught him and led him to the cops.

Naturally, people became furious.
A) Because the defense as an ideal pimp/snitch delivers people to the cops, and
B) because the coordination group of the assembly (for the role of which I will soon post a detailed text on Indymedia) knew the whole story but decided (in accordance to direct democracy practices, I guess) to conceal the fact from the body of the assembly and to manage it by its own!

When explanations were requested, a guy appeared. Although I am not a physiognomist, I would say for this dude that he was very close to the qualification kickback, and I think that it may be justified by the following. He then said:
— “The immigrant indeed stole the handbag, and I don’t understand why the young woman (which had her bag stolen) withdrew the indictment against him. (Apparently, according to this mister, everyone should be punished for what they do, even if they are 15-year-old boys.) Some of the assembly’s ‘defense’ took him and drove him to the police. This was their assholeness [: malakia] because they should have come to me first, since I’m the HEAD of the group of ‘defense’!”

At this point, of course we were left with open jaws! There was a fuss, and the guy corrected himself:
— “Okay, not the Head but the COORDINATOR. Each team must have a coordinator or else everything will be screwed up!”

Also, yesterday we found out that one of the guys guarding the assembly who ‘delivered’ the kid to the cops is an owner of a security guard company!

Τhe coordination group of the assembly decided to conceal all these from the assembly itself.

I believe a minimum conclusion may be that the hierarchies and segregations among the ones ‘from above’ (coordination group of the assembly, Heads (!) of ‘defense’ groups, etc.) and the ones ‘from below’ (the body of the assembly) are right here and operate just perfect every day at Syntagma Square beneath the veil of DIRECT DEMOCRACY. »

http://www.occupiedlondon.org/blog/2011/05/30/604-the-wonderful-nights-of-syntagma-square/#comments

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Zuletzt bearbeitet von Käptn Kiff am 31. Mai 2011, 12:42, insgesamt einmal bearbeitet
31. Mai 2011, 10:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Üble Geschichte! Quelle?

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Obwohl das Programm vom Syntagma-Platz gar nicht mal so schlecht tönt. Die Bewegung scheint zu den Kämpfen zu gehen:

Zitat:
Upcoming mobilisations and call-outs

- Monday, May 30th at noon, Stadiou and Sofokleous str: Support of the workers at the Post Bank against its privatisation

- Monday May 30th, Mars Field (Alexandras and Patision Ave):Demonstration through neighbourhoods to end up at Syntagma square

- Tuesday May 31st, Karaiskaki square, Piraeus: Support of the dockworkers fighting against the sell-out of the port

- Call for popular assemblies in neighbourhoods aiming at the spread of the people’s rising up and coordination of assemblies. Monday June 1st, cooking pan demonstration toward Syntagma square.

- Thursday June 2nd, Klauthmonos square, 11 am: Support of the Telecommunications workers who have a strike and national protest.

- June 2nd, Propylea: At the same time, education demonstration

- Saturday June 4th, 11 am, Klauthmonos square: Worker demonstration and support of ATHENS PRIDE

- Call-out to the assemblies of students in schools and universities on Tuesday and Wednesday for their demonstration to end at Syntagma square

- Sunday June 5th, call for the repetition of the European-wide day of rising up, or if possible, a global one.Call for the creation of a banner of the popular assembly and its placement in front of parliament.

- Call for participation in all workers’ mobilisations in the coming days.

- Call to everyone and all groups for the organising and coordination of anti-fascist action in the following days.

- Call for actions at the Syntagma metro station.

DIRECT DEMOCRACY NOW

EQUALITY JUSTICE DIGNITY

The only defeated struggle is the one never fought

http://www.occupiedlondon.org/blog/2011/05/31/605-decisions-of-the-popular-assembly-in-syntagma-may-29/


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Ein Bericht auf Deutsch über die Versammlung vom 28. Mai auf dem Syntagma-Platz:

http://de.indymedia.org/2011/05/308917.shtml

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
31. Mai 2011, 20:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Hoffentlich bald online. Eine Rezension von Felix Baum zu einem Buch von Detlef Hartmann über die Krise der griechischen Ökonomie:

Rote Zahlen aus Athen

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Greek government spokesman attacked with yoghurt and eggs in Argyroupoli, Athens

mr green

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Jetzt wirds spannend:

Demonstranten besetzen Finanzministerium

Zitat:
Demonstranten haben heute Morgen das griechische Finanzministerium besetzt. Sie brachten an dem Gebäude in Athen ein riesiges Transparent mit einem Aufruf zum Generalstreik an, während Regierung und Gesandte von EU, europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) über neue Sparmassnahmen berieten.


Edit: Ah na ja, die sind von der PAME...

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ja, die stalinisten... ;-)

interessanter scheint mir zu sein, dass es mittlerweile fast täglich zu angriffen auf politikerInnen kommt. und erfreulicherweise nicht nur in athen, sondern auch in kleineren städten. natürlich ist das keine perspektivische politische praxis, aber diese angriffe zeigen, wie wenig vertrauen zur zeit noch in die politikerInnen gesetzt wird:

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/griechenland_proteste_politiker_buerger_1.10800333.html

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03. Juni 2011, 11:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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http://www.mouvement-communiste.com/pdf/letter/LTMC1032EN.pdf

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03. Juni 2011, 11:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die griechische Bewegung ruft zu einem "paneuropäischen Protest" am 5. Juni (diesen Sonntag) auf:

http://www.occupiedlondon.org/blog/2011/06/03/609-resolution-by-the-popular-assembly-of-syntagma-square-2nd-june-2011/

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03. Juni 2011, 12:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Melnitz



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Zitat:
04.06.2011 / Ausland / Seite 7

Oben und unten

Auf dem Athener Syntagma-Platz organisieren sich die »Empörten« Griechenlands. Täglich Tausende vor dem Parlament

Von Heike Schrader, Athen

Es gibt ein oben und ein unten bei den »Empörten«, die sich seit nunmehr zehn Tagen an Athens Syntagma-Platz versammeln. Oben, auf der Straße direkt vor dem Parlament, decken jeden Abend Tausende über Stunden hinweg das Gebäude ihrer »Volksvertreter« mit dem typisch griechischen Fluch der ausgestreckten Hand und mit größtenteils nicht zitierfähigen Parolen ein, während gleichzeitig Dutzende grüne Laserstrahlen über die hermetisch verschlossenen Rolläden des Gebäudes tanzen. Die Laser kann man direkt vor Ort von Händlern erwerben, genauso wie Trillerpfeifen, Tröten und griechische Fahnen. Letztere werden jedoch nur von wenigen geschwenkt.

Drängt man sich durch die Menge die Stufen auf den eigentlichen Platz herab, wechselt die Atmosphäre. Unten geht es weniger darum, den Politikern zu zeigen, was man von ihnen hält, als vielmehr um die eigenen Bedürfnisse und darum, was man tun kann, um diese zu erfüllen. In den wenige Tagen, die die »Empörten« hier verbringen, ist auf dem Platz so etwas wie eine kleine Gemeinde entstanden. »Zwischen dem ersten Tag und heute ist ein Unterschied wie Tag und Nacht«, sagt Panos, der in der Mediengruppe aktiv und vom ersten Tag an dabei ist. Aus dem anfänglichen Ziel, den Frust von der Seele zu schreien, sind erste Keime einer selbstorganisierten Zukunftsvision entstanden. Etwa 50 Zelte beherbergen inzwischen dauerhaft bleibende, mehr als ein Dutzend Arbeitsgruppen zur praktischen Organisation des Lebens hier, für Propaganda und Agitation, für Kunst und Kultur von unten und natürlich für die Ausarbeitung von Forderungen, Strategien und Aktionen haben sich gebildet. Mitmachen kann jede und jeder, entschieden wird basisdemokratisch auf Versammlungen, die alltäglich in den Abendstunden stattfinden. Die Entscheidungen jeder Gruppe werden ins große Plenum getragen, das von 21.00 Uhr bis tief in die Nacht tagt. Hier haben alle anderthalb Minuten Rederecht. Viele beschränken sich auf wenige Sätze, was der Diskussion etwas twitterartiges verleiht. Die Reihenfolge der Beiträge wird durch Los entschieden. Das Protokoll der Vollversammlung und ihre Entscheidungen werden im Internet veröffentlicht.

Es ist keine einheitliche »linke Szene«, die sich hier versammelt. Vieles ist widersprüchlich, die Unterschiede groß. Einige verteilen beispielsweise Flugblätter, auf denen die Verwendung öffentlicher Gelder für das jährliche Lesben- und Schwulenfestival angeprangert wird, während andere eben dieses Festival auf den Platz einladen wollen. Insgesamt aber zeichnet sich eine Entwicklung in fortschrittlicher Richtung ab. So wurde beispielsweise von der Vollversammlung ein Beschluß zur Solidarität mit allen laufenden und zukünftigen Streiks gegen die alten und neuen »Sparmaßnahmen« beschlossen.

Parteien aber, darin ist man sich einig, werden auf dem Platz nicht geduldet. Als Person ist jede und jeder willkommen, als gleiche unter gleichen akzeptiert. Ein Avantgardeanspruch jedoch, wie ihn die meisten der linken Parteien vertreten, wird abgelehnt, ganz zu schweigen von dem korrupten Feilschen um Posten und Vorteile bei den Systemparteien. Ein Ansatz, der von vielen der Linken und Autonomen zumindest akzeptiert wird. Auf dem Syntagmaplatz gehe es darum, sich »wie ein Fisch im Wasser zu bewegen und nicht wie die Fliege in der Milch aufzufallen«, heißt es beispielsweise auf dem Athener Internetportal von Indymedia. Und so findet man eben auch Menschen aus fast allen der über 40 kleinen linken und kommunistischen Parteien in den Arbeitsgruppen und Diskussionsrunden auf dem Platz. Nur die Kommunistische Partei Griechenlands (KKE) ist eher spärlich vertreten, denn »wenn deren Anhänger hier wären, wäre der Platz doppelt so voll«, wie ein »Empörter« treffend vermerkt. Die KKE begrüßt zwar den neu entstandenen Widerstand, fordert aber dazu auf, sich in den Reihen der Partei als organisierter Kraft zu sammeln und arbeitet weiterhin bevorzugt an eigenen Aktionen. So besetzten am Freitag morgen Hunderte Mitglieder der parteinahen Gewerkschaftsfront PAME das griechische Finanzministerium an dem sie ein riesiges Transparent mit einem Aufruf zum Generalstreik herabließen.

www.real-democracy.gr

Quelle: http://www.jungewelt.de/2011/06-04/033.php


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04. Juni 2011, 15:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Massenprotest gegen Sparmassnahmen in Griechenland

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05. Juni 2011, 21:51 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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"Noch lief alles friedlich"

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/ondemand100_id-video922924.html

Weiss jemand, ob dieser angekündigte Generalstreik, von dieser Bewegung aus kommt oder ist das wieder mal Dampf-ablassen der Gewerkschaften?

http://de.indymedia.org/2011/06/309249.shtml

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
06. Juni 2011, 12:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
rude e
Mad Dog


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http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Operation-gelungen--Patient-tot/story/31827100

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Es tut mir leid wenn ich euch störe, Leute, aber ich tanze immer den letzten Tanz der Saison. In diesem Jahr hat es mir einer verboten. Aber ich lasse mir nichts verbieten. Ich werde tanzen, und zwar mit einer wundervollen Partnerin.

Erst wenn der letzte Lappen gelöhnt, die letzte Mark verjubelt und der letzte Groschen gefallen ist, werdet Ihr merken, dass man mit Bäumen nicht bezahlen kann.
09. Juni 2011, 01:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Der Artikel ist ein einziges keynesianisches Gewäsch und hat von der Krisendynamik keinen Deut verstanden!
Ausserdem tut er gerade so, als wenn die ganzen keynesianschen Massnahmen nach 1929 die Krise überwunden hätten. Faktisch wurde das aber erst mit den Kriegsvorbereitungen und schliesslich mit dem Zweiten Weltkrieg bereinigt. Sowohl in Deutschland wie auch in den USA übrigens.

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Power to the Pöbel!
09. Juni 2011, 13:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
rude e
Mad Dog


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Interessant ist auch, dass der Artikel suggeriert, dass die Staatsverschuldung in Deutschland dank der keynesianischen Massnahmen zurückginge. Diese ist aber natürlich am Steigen (im Moment über 70% gemessen am BIP).

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Es tut mir leid wenn ich euch störe, Leute, aber ich tanze immer den letzten Tanz der Saison. In diesem Jahr hat es mir einer verboten. Aber ich lasse mir nichts verbieten. Ich werde tanzen, und zwar mit einer wundervollen Partnerin.

Erst wenn der letzte Lappen gelöhnt, die letzte Mark verjubelt und der letzte Groschen gefallen ist, werdet Ihr merken, dass man mit Bäumen nicht bezahlen kann.
09. Juni 2011, 20:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Während die Ratingagentur S & P Griechenland weiter Richtung Bankrott abstuft (Ratingagentur stuft Griechenland weiter herab), plant die Versammlung des Syntagma-Platzes am 14./15. Juni die Umsetzung der Sparmassnahmen mit einer Blockade des Parlaments und einem Generalstreik zu verhindern (The popular assembly of Syntagma square calls for the blockade of Parliament – the new IMF agreement shall not pass). Es könnte spannend werden...

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13. Juni 2011, 22:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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http://www.metamute.org/en/news_and_analysis/updates_from_the_greek_squares_people_s_assemblies_neighbourhoods_and_workplaces

ein neuer blog, der sich mit der bewegung in griechenland, den versammlungen, platzbesetzungen, usw. auseinandersetzt. die bloggerin schreibt aus athen.

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14. Juni 2011, 15:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Savo hat Folgendes geschrieben:
http://www.metamute.org/en/news_and_analysis/updates_from_the_greek_squares_people_s_assemblies_neighbourhoods_and_workplaces

ein neuer blog, der sich mit der bewegung in griechenland, den versammlungen, platzbesetzungen, usw. auseinandersetzt. die bloggerin schreibt aus athen.


Aus diesem Blog über die Versammlung vom 13.06.:

Zitat:
Around the topic of 'what next? what if we take the parliament?' two speakers raised the issue of money as commodity, that it must be abolished or used only for the simple exchange of goods. This was put to the vote and the vote was in favour of abolishing public limited capital, interest and stockmarkets, and establishing a ceiling to individual property. I am not clear if this shows popular distaste just towards debt and financial capital or against capital as such! They also voted to demand the abolition of political parties, and to hang banners that say 'all the power to popular assemblies' and 'Greeks and immigrants united'.


Tönt doch mal ganz nett, wie ich finde.

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14. Juni 2011, 16:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Zitat:
Seit dem 26. Mai ist in Athen der Syntagma-Platz besetzt. Aus Protest gegen das Sparpaket wird ein Laboratorium der Selbstorganisation. Ein Interview mit dem Politologen und Aktivisten Serafim aus Athen.

8min zur Syntagma-Platz-Besetzung und deren Versammlungen:

http://www.freie-radios.net/41495

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
14. Juni 2011, 18:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Melnitz



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Updates zum Generalstreik bei occupiedlondon:

http://www.occupiedlondon.org/blog/2011/06/15/618-updates-from-the-may-15-day-of-action/

Ui ui ui:

Zitat:
13:18 (+2 GMT) Syntagma Sq: Some of the demonstrators threw stones to the police forces in front of the parliament and some extreme-right-wing people who were there tried to prevent the stone throwing and so clashes between demonstrators erupted. Police at the moment throws gas bombs to the demonstrators in front of the parliament


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15. Juni 2011, 11:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Livestream:

http://www.dailymotion.com/video/xjap5w_y-yyyyyyyyyy-yyy-yyyyyyy_news

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15. Juni 2011, 12:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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der hier scheint mir etwas lebendiger zu sein...nahaufnahmen, usw.:

http://www.star.gr/ellada_kosmos/93174/

zur zeit kommt es zu auseinandersetzungen/rumschubsereien/prügeleien zwischen anarchos und irgendwelchen anderen demonstranten...oder sehe ich das falsch? die üblichen riots gegen die bullen gibts natürlich auch, aber ich erkenne bis jetzt keine massendynamik. habe eher das gefühl, dass demokraten leute daran hindern wollen, aktiv zu werden.

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15. Juni 2011, 12:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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14:00 (+2 GMT) More prefecture premises have been occupied so far the HQ of the Prefeture of Central Greece (Lamia), Crete, Corfu (Eptanisa) and Syros (Kyklades). Earlier anarchists in Athens located amongst them a hooded cop with molotov cocktails, while other demonstrators (incl.) fascists start blaming anarchists as undercover cops and attacked to some of them. A molotov cocktail was thrown in the police lines in front of the parliament

http://www.occupiedlondon.org/blog/

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argumentum ad baculum
15. Juni 2011, 14:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Agents Provocateurs?

Zitat:
16:22 Greek TV networks (ALTER TV, SKAI TV), websites and blogs have uploaded footage showing a carriers with sticks near riot police and apparently ‘plainclothes policemen’ removing and reloading them. No reaction by police so far.




Via: http://www.keeptalkinggreece.com/2011/06/15/athens-protests-june-15-live-streaming-live-blogging/

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15. Juni 2011, 14:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Das alte griechische "Was-ist-ein-Schläger"-Spiel. Dieses Mal gewonnen von den Demonstranten:

Zitat:
"Call that a baton? That's not a baton. This is a baton!"



Via: http://libcom.org/forums/news/greek-thread-out-labyrinth-30052011#comment-432030


mr green

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15. Juni 2011, 14:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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Zitat:
habe eher das gefühl, dass demokraten leute daran hindern wollen, aktiv zu werden.


sie sind ja auch nichts anderes als die nicht-bewaffnete spezialeinheit der polizei. was sich von polizeilicher seite nicht mehr mit schlagstöcken, chemikalien etc. lösen lässt, wird von den demokraten friedlich, ordnungsgemäß und v.a. demokratisch erledigt. gemessen an dem angriff auf die arbeiterklasse in griechenland, ist die reaktion ziemlich schwach ausgefallen (immerhin besser als am 11. mai). schon bald können wir in griechenland bis auf weiteres die normalität beobachten, die wir schon aus west-europa kennen.

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15. Juni 2011, 15:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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ich weiss nicht... ich wage keine prognose.

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15. Juni 2011, 15:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Negazione hat Folgendes geschrieben:
sie sind ja auch nichts anderes als die nicht-bewaffnete spezialeinheit der polizei. was sich von polizeilicher seite nicht mehr mit schlagstöcken, chemikalien etc. lösen lässt, wird von den demokraten friedlich, ordnungsgemäß und v.a. demokratisch erledigt. gemessen an dem angriff auf die arbeiterklasse in griechenland, ist die reaktion ziemlich schwach ausgefallen (immerhin besser als am 11. mai). schon bald können wir in griechenland bis auf weiteres die normalität beobachten, die wir schon aus west-europa kennen.


Da stimmt natürlich, DRY ist sowohl in Griechenland, als auch in Spanien die "nicht-bewaffnete Spezialeinheit" nicht nur der Polizei, sondern auch des bürgerlichen Staates. Aber bemerkenswert am Artikel der IKS über die Entwicklung der Bewegung in Spanien (siehe hier) fand ich die Feststellung, dass dies "Jammerlappen der plusquemperfekten Demokratie" keinen grossen oder kaum Einfluss hatten, solange die Bewegung stark war. In dem Moment wurde sie von der Bewegung in Schlepptau genommen. Also wäre ja für mich die Konsequenz daraus, statt die Bewegung als Ganzes abzuschreiben, die Elemente darin zu unterstützen, die über DRY et al. hinausgehen. Oder wir können uns die ganze Geschichte anschauen und am Schluss sagen: wir haben es ja immer schon gewusst...

Für die Freunde dieses lustigen Hundes da, der hatte wieder seinen Auftritt:



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15. Juni 2011, 15:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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hier noch etwas für die freunde des molotovcocktails, einer alten proletarischen technologie, die in griechenland noch bis vor kurzem recht häufig gegen bullen etc. verwendet wurde:



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15. Juni 2011, 16:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Als nächstes Manöver steht die immer beliebte "Rochade" (= Austausch der Herrschenden) auf dem Programm:

Wirtschaftskrise: Griechischer Premier Papandreou bietet Rücktritt an

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15. Juni 2011, 17:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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gewissermaßen traditionell dürfte die nächste charaktermaske papandreou oder karamanlis heißen... kotz

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15. Juni 2011, 17:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Als nächstes Manöver steht die immer beliebte "Rochade" (= Austausch der Herrschenden) auf dem Programm:

Wirtschaftskrise: Griechischer Premier Papandreou bietet Rücktritt an


oder mikis theodorakis ;-)

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15. Juni 2011, 17:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Phuuu...

Zitat:
#620 | The last hours of Pompeii (some thoughts from Syntagma today)
Wednesday, June 15, 2011

Syntagma, Athens, June 15th 2011. How to put to words what we lived in this square, over the course of a single day?

A society in some spectacular turmoil; the most unusual of suspects have now taken to the streets. Syntagma was meant to be the epicentre of today’s attempt to block off Parliament as called by the square’s popular assembly. It was also the main focus point of the General Strike. At times, it felt like worlds in collusion: the naivety of pacificism, the fetischisation of anti-police violence. And around this collusion, a myriad others… In Syntagma today we fought off the Neo-nazis of the Golden Dawn, who had the nerve to show up at a General Strike. We saw the demonstrators’ clashing with police in the square’s South-eastern corner (for an unjustifiably long time) being followed by an astonishing, but only momentary, sweeping clean of the thousands on its square. People were trampled over tents, gassed like ants, fainting all over. By the time that the Delta motorcycle police tried to come into play, people had learnt the rules of the game — and they pushed them off. Twelve hours of nearly uninterrupted beating, tear-gassing, running, fighting. For these twelve hours, Syntagma compressed and showed naked the haphazard patterns into which people’s actions are cornered by this social order. A social order that is crumbling, an authority at loss, unable to manage its populace any longer. A regime that has fallen a while ago, only resting on the fallacy of some imagined national unity to try engineer change, to lengthen its days.

How can we possibly buy this? The hundreds of thousands who were out in Athens today already know: Syntagma was a storm; we are just waiting for the thunder.

http://www.occupiedlondon.org/blog/2011/06/15/620-the-last-hours-of-pompeii-some-thoughts-from-syntagma-today/


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15. Juni 2011, 22:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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das finanz- und wirtschaftsministerium hatte heute geschlossen:



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16. Juni 2011, 00:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Der Tagi malt sich Schreckensszenarien in Griechenland aus:

Was sich bei einer Staatspleite in Griechenland abspielen dürfte

Zitat:
Plündernder Mob, Tauschwirtschaft, Lebensmittelkarten: Was für Zustände nach einem Bankrott in Griechenland ausbrechen würden. Ein Szenario.


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17. Juni 2011, 18:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Die "I-WON'T PAY"-Bewegung zusammen mit Leuten von Syntagma gestern in Aktion. Blockade von Entwertern in der Metro:



Metamute meint dazu:

Zitat:
Here is a video showing the I WON'T PAY movement (yellow flags) blocking Syntagma metro station validation machines today, together with Syntagma protesters. "Workers! come down to the metro station to show them! don't pay them! We don't owe to them, they owe to us!". Their slogans are: "We've paid enough, we pay no more. The small fish will eat the big one" "Go, [common] people. Don't bow your heads. The only way is insurrection and struggle" "You sell and you sell off, you're gonna get a beating" "The Junta didn't end in '73" "A helicopter for every minister, and a whaler for Pangalos" "Did we spend it together? - No" "Attention, attention, little Boboles [Bobolas is a media magnate] in uniforms" etc… Is this video extremely funny or is it just me?


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20. Juni 2011, 14:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
haha... schau den youtube-clip genau an, lazlo. du kennst da ein paar leute.
20. Juni 2011, 14:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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Beitrag Antworten mit Zitat
Savo hat Folgendes geschrieben:
haha... schau den youtube-clip genau an, lazlo. du kennst da ein paar leute.


man muss schon sehr genau hinschauen....

abgesehen davon:

Zitat:
Alan Greenspan, former Federal Reserve chairman, said a default by Greece is “almost certain” and could help drive the U.S. economy into recession.

“The problem you have is that it’s extremely unlikely the political system will work” in a way that solves Greece’s crisis, Greenspan, 85, said in an interview today with Charlie Rose in New York. “The chances of Greece not defaulting are very small.”


http://www.bloomberg.com/news/2011-06-16/default-by-greece-almost-certain-greenspan.html

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20. Juni 2011, 19:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Heute Abend gehts wieder los:

Zitat:
#625 Announcement from Syntagma Media Centre

On Tuesday 21 June the Prime Minister will be seeking a vote of confidence for his “new” government. Yesterday the Deputy Prime Minister said we are “withering” but each Sunday we grow in numbers,
On Tuesday at 19:00 we will give to our own ballot a vote of “NO CONFIDENCE”. Those who created the problem cannot solve it, no matter how many cabinet reshuffles it takes them. We are not concerned with how many chairs they will change around. The medium term agreement will not pass.

We call on all our friends and fellow fighters to fill the squares throughout Greece.
We call on first level trade unions to join us in Syntagma.
We call on farmers, workers, the unemployed, small and medium size business owners, Greeks or immigrans, mothers and children, grandmothers and grandfathers. To their violence we answer: our weapon is our solidarity and our soul, and we say to them: “the lyre player stands next to their fussilades.”

Everyone come to Syntagma on Tuesday 21-9 from 19:00 to loudly shout:
we won’t leave until the government – troika – debt are gone.

http://www.occupiedlondon.org/blog/2011/06/21/625-announcement-from-syntagma-media-centre/



Livestream:

http://www.star.gr/ellada_kosmos/93174/

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Raskolnikow



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http://www.abc-berlin.net/unkontrollierbar-beitraege-zu-einem-bewussten-nihilismus

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Melnitz



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Zwei Artikel in der Jungle World:

Besetzung gegen die Besatzung

Zitat:
Der Syntagma-Platz in Athen ist besetzt, bei Protesten während des Generalstreiks kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Doch auch die Zahl faschistischer Gewalttaten nimmt zu, sie werden von der Polizei meist geduldet.


Der Protest aus der Zukunft

Zitat:
Die griechische »Bewegung der Empörten« ist ein Faktor in der europäischen Politik, der sich nicht mehr ignorieren lässt. Sie treibt derzeit die Entscheidungsapparate vor sich her.


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Melnitz



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WSWS sieht das ganze negativer:

Die Bewegung vom Syntagma-Platz – Eine nicht sehr echte Demokratie

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24. Juni 2011, 17:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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Zitat:
WSWS sieht das ganze negativer


Weshalb sollten wir die Dinge positiver sehen?

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24. Juni 2011, 19:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Negazione hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
WSWS sieht das ganze negativer


Weshalb sollten wir die Dinge positiver sehen?


Bezogen auf die Beiträge der Jungle World, die eher positiv waren.

Aber by the way und etwas globaler gesehen: Wenn wir sehen, was sich nur schon innerhalb der ersten 6 Monate an Bewegung auf der Welt ereignet hat, dann gibt es allemal Grund die Sache positiver zu sehen. Es wird kaum je die reine Bewegung mit den richtigen Inhalten und Zielen von Anfang an auftreten. Das halte ich für ein puristisches Ideal. Das ist doch ein Prozess, die Leute entwickeln sich in und mit den Kämpfen.

Edit: Und auch in Griechenland gibts einige positive Aspekte.

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24. Juni 2011, 19:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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Zitat:
Das ist doch ein Prozess, die Leute entwickeln sich in und mit den Kämpfen.


Den Satz kenne ich schon (genauso wie den mit der reinen Bewegung). Sorry, aber ich halte das mittlerweile für eine fast schon pädagogische Sichtweise ("...unsere Arbeiter sind noch am lernen und brachen noch eine Weile" etc.) - und an was für einen Zeitraum denkst du hier überhaupt?

Ohne gesellschaftlichen Umsturz - in gewisser Weise haben das sogar die Trotzkis von WSWS (ganz im Gegensatz zu diesen ganzen Real- und Direktdemokraten) begriffen - wird das neue kapitalistische Kommando in Griechenland gnadenlos durchgesetzt. Ich bin mir sicher, dass über Facebook auch 1 Millionen Leute zum Syntagma Square mobilisiert werden können, was heutzutage ja auch leicht ist, wenn man nicht mal ansatzweise sowas wie ein Programm hat. Die Gewerkschaften haben die Zeit zum Dampf ablassen von 24 auf 48 Stunden verdoppelt. Vermutlich wird es heftige Riots geben, die dann wieder einer "extremistischen Minderheit" oder - entsprechend dem paranoiden Mindset der Linken in Griechenland - finsteren "Provokateuren" angelastet werden.

Ich weiß nicht, was sich "die Leute" - mit dieser Formulierung deutest du ja schon selbst an, daß diese amorphe Masse vorm Parlament keinen Klassencharakter hat - in der aktuellen Situation noch entwickeln sollen.

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24. Juni 2011, 20:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Negazione hat Folgendes geschrieben:
Den Satz kenne ich schon (genauso wie den mit der reinen Bewegung). Sorry, aber ich halte das mittlerweile für eine fast schon pädagogische Sichtweise ("...unsere Arbeiter sind noch am lernen und brachen noch eine Weile" etc.) - und an was für einen Zeitraum denkst du hier überhaupt?


Nein, dieser Satz hat gar nichts mit einer pädagogischer Sichtweise zu tun. Das lässt sich halt m. E. einerseits historisch an X beispielen zeigen und andererseits habe ich das auch schon persönlich erlebt. Was natürlich nicht heissen muss, dass man nicht intervenieren soll in solche Bewegungen und seine Position vertreten. Und was auch heissen soll, dass man Ereignisse wie sie sich in Valencia z.B. abgespielt haben (Abwürgen von Reden, Ausschliessen von Themen, etc.) nicht kritisieren und bekämpfen muss. Wichtig scheint mir, dass wir die Kritik an den Bewegungen in den Bewegungen selber anbrigen und dort die Diskussion voranbringen, statt naserümpfend abseits zu stehen, weil die ArbeiterInnen keinen Begriff von Kapital und Nation haben, sondern sich Illusionen in die Demokratie machen. Den Begriff davon hatten wir am Anfang unserer politischen Sozialisierung ja auch nicht, das hat sich doch erst entwickelt. Das heisst nicht, dass es zwangsläufig so kommen muss. Die Entwicklung ist offen, sowohl zum Guten, wie auch zum Schlechten.

Zitat:
Ohne gesellschaftlichen Umsturz - in gewisser Weise haben das sogar die Trotzkis von WSWS (ganz im Gegensatz zu diesen ganzen Real- und Direktdemokraten) begriffen - wird das neue kapitalistische Kommando in Griechenland gnadenlos durchgesetzt.


Das ist ja soweit eigentlich banal, das sind sich sicher auch die Demonstranten auf dem Syntagma-Platz bewusst. Nur sind sie offensichtlich noch nicht an dem Punkt, wo sie mit den ganzen Verhältnissen brechen (ergo die Gesellschaft umwälzen) wollen. Es ist halt immer müssig, hier in der Schweiz oder in Deutschland darüber zu diskutieren, was denn jetzt die richtige Vorgehensweise wäre. Einfluss auf die Entwicklung dort haben wir ja nicht. Wir können uns solidarisch erklären und vielleicht eine Soliaktion organisieren. Wir sollten aber genau schauen, was sich dort abspielt und unsere Schlüsse daraus ziehen. Das wird uns sicher nützen, wenn wir uns mit den Auseinandersetzungen hier in unserer Region beschäftigen und dort intervenieren.

Zitat:
Ich weiß nicht, was sich "die Leute" - mit dieser Formulierung deutest du ja schon selbst an, daß diese amorphe Masse vorm Parlament keinen Klassencharakter hat - in der aktuellen Situation noch entwickeln sollen.


Der Grund, warum diese "Leute" auf der Strasse sind, entspringt aber sehr wohl ihrer Klassenlage (Arbeitslosigkeit, zu wenig Kohle, etc.). Und keine demokratische Vertretung kann diesen Grund aufheben, sondern nur die Umwälzung der Verhältnisse. Die "Leute" werden an diesen Punkt kommen, wo sie das erkennen. Wie sie sich da entscheiden werden, steht in den Sternen geschrieben. Aber ich werte es schon als eines der positivsten Merkmale an den Bewegungen in Griechenland und Spanien, dass sich die "Leute" selbstermächtigt haben (Versammlungen). Die Bewegung beginnt sich ja auch nach und nach Richtung soziale Fragen zu orientieren: Forderung nach Generalstreik in Spanien und der 48-Stunden-Generalstreik (historisches Novum unter dem Druck der Bewegung!) in Griechenland in Verbindung mit den Platzbesetzungen sind für mich klare Anzeichen dafür (und nicht die einzigen).

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24. Juni 2011, 21:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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negazione: wie sollten sich denn kommunistInnen wie wir gegenüber/in solchen kämpfen deiner meinung nach verhalten? das ist doch die zentrale frage: versuchen wir die elemente dieser entwicklungen, welche über das bestehende hinaus weisen zu unterstützen, intervenieren und kritisieren wir, oder machen wir strandferien auf der peloponnes und drucksen rum, dass wir dann wieder aus den ferien zurückkehren, sobald sich der klassencharakter der bewegung zeige und die prolls massenweise mit der gesellschaft brechen? das ist die gleiche frage, mit welcher wir auch konfrontiert sind, wenn es um lokale arbeitskampfgeschichten geht: die arbeiterInnen, das sind doch häufig die allerschlimmsten rassisten, demokraten und musterschüler des sozialen friedens! und trotzdem brechen immer wieder kämpfe los, in welchen diese unvermittelt bewusstsein entwickeln, widersprüche verschwinden und eine kompromisslose verweigerungshaltung hervortritt.

was die WSWS betrifft: wenn man sich SO mit diesen ereignissen auseinandersetzt, fährt man tatsächlich besser an den strand... was haben die denn erwartet? eine lokale WSWS-truppe, von denen sie noch nie was gehört haben, die aber aufgrund ihrer unfehlbarkeit erstmal als speerspitze der proletarischen massen hervorgegangen sind und gleich ein revolutionäres programm geschrieben haben, welches man dann flott zitieren kann? ich frage mich schon, ob denn die genossInnen von WSWS die gründung von arbeiterInnen-, studentInnen- und arbeitslosenkomitees unterstützt, ob sie in den quartiersversammlungen mitdiskutieren, sich gegen reformistische tendenzen zur wehr setzen, die zuspitzung und eskalation der situation tätig unterstützen oder warten, bis der "wahre klassencharakter hervortritt" und sogleich in einer parteigründung kulminiert, in deren vorstand man dann einsitz nehmen kann.

insofern würde ich da melnitz schon unterstützen: die klasse zeigt sich in solchen ereignissen vermutlich zuallererst von ihrer widersprüchlichsten seite. die ganzen widersprüche in einem gesellschaftlichen klärungsprozess anzugehen, die wirksamkeit des eigenen handelns zu hinterfragen und dementsprechend unterschiedliche kampfformen auszuprobieren, dürften einige der zentralen punkte sein. offensichtlich ist es schwierig, die grossen direkt-demokratischen versammlungen dahingehend zu nutzen. da muss man sich fragen, in welchem rahmen sich sowas bewerkstelligen liesse. ob dies gelingen wird, weiss ich nicht. die stärke des linksradikalen milieus lässt sich zumindest daran messen.

du fragst nach dem zeitrahmen dieses prozess: ich würde meine brötchen andersweitig verdienen, wenn ich den zeitrahmen eingrenzen könnte, aber es zeigt sich doch zumindest, dass die bewegungen, welche sich aktuell an einigen orten auf der welt entwickeln, die krise weiter verschärfen, die haltung mehr oder weniger kontinuierlich kompromisslosere züge annimmt und vor allem die abstände zwischen den kämpfen oder kampfwellen immer kürzer werden. das sagt noch nichts darüber aus, wo das alles enden wird, aber zumindest wird es für die andere seite zunehmend eng, der druck grösser.

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
24. Juni 2011, 22:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Von occupiedlondon:

Zitat:
#630 | Two days like no other (either we make history, or we become history)

And it’s come down to this. The absolute stand-off. As of Tuesday morning, in a few hours, our humble tent camp in Syntagma square will be the frontline of the people’s struggle against power, against the bloodthirsty plexus of capital and state eating away our lives.

Talking heads on TV sets don’t seem to be listening to their own voices anymore. Like talentless actors on stage without a script, they mumble out what they guess would be the appropriate propaganda. But in their expressions, in their awkward hand signals you can see the certainty past has gone. It’s evaporated. The crescendo is only a few notes away; they know so and they wait around hopelessly, it seems, for the inevitable to come.

Behind their thick security walls, talking suits spurt our cries for some imagined national unity – and yet, they slime creatures that they are, they seem unable to even agree on a common lie; desperate to grab onto their despicable lives they are willing to throw other suits out of the window of a vehicle that is nearing the cliff’s edge by the minute.

Out in the streets, the feeling is almost frighteningly exhilarating. The days when people would try veil their shame for their condition are long past. In Syntagma, day after day, assembly after assembly, someone will invariable take the microphone, hands shaking, and gazes flooded with lust for revenge. The teacher telling stories of her pupils asking her for food and of them losing focus in class from malnutrition. The endless array of unemployed, choking angry words; the girl who promised to fight for her friends who migrated already. The group of friends who had migrated themselves, but came back to Syntagma for a last fight.

All of us who came to take revenge for the lives they want to steal away from us. For our sisters and brothers rotting away in the cells of the democratic regime. For our migrant sisters and brothers, insulted, chased, stabbed in the dark corners of the city. For the helplessness of the teacher in seeing their pupils starve, for everyone’s helplessness in seeing and hearing a cataclysm of stories this. For the dignified silence of the old man, placard hanging from his neck, writing about the second Occupation he now lives through. For all these people, with all these people, we’ll take to the streets, once again.

(…)

It’s Saturday night in Exarcheia, and I meet a long-lost friend. We joke about the artistic plans we used to make years ago, about what would have happened to us in quieter times, where we would be now. Suddenly he stops. “I don’t know if we’ll win or lose on Tuesday,” he says quietly. “But whatever happens, I don’t want them to get all this through without blood being shed. I hope it will be a war.”


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27. Juni 2011, 21:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Und nun das ganze auf Deutsch:

http://de.indymedia.org/2011/06/310743.shtml

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28. Juni 2011, 12:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Livestream:

http://www.dailymotion.com/video/xjknq6_live-streaming-yyyyyy-yyyyyyy-yyyyyyy-yyy-yyyyyyyyyyyy-yyyyy-1y_news

Riots...

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28. Juni 2011, 14:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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http://youtu.be/-RGmVcQfw0U

nett
28. Juni 2011, 16:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Marcos



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Newsticker: http://de.contrainfo.espiv.net/

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"Alles was kapputt geht wird in der Reithalle organisiert"

"Es gibt halt relativ viel geistig verwirrte hier und damit muss man als Politiker rechnen"

"extreme Sportchaoten"
28. Juni 2011, 17:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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und wieder: eine halbe stunde vor dem parlamentarischen entscheid kommt es zu massiven ausschreitungen...

http://www.dailymotion.com/video/xjknq6_live-streaming-yyyyyy-yyyyyyy-yyyyyyy-yyy-yyyyyyyyyyyy-yyyyy-1y_news
29. Juni 2011, 11:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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seufz...

http://www.keeptalkinggreece.com/2011/06/29/athens-police-and-protesters-search-amputated-finger-in-the-dark-video/

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argumentum ad baculum
29. Juni 2011, 13:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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haha... dumm gelaufen. haben sie den finger noch gefunden?

edit:
Zitat:
And suddenly there it is. It lies on the street. “Here! Here! Here it is!”. The finder, a protester, collects it carefully and hands it out to policemen. The audience welcomes the news with applause.

29. Juni 2011, 13:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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natürlich, nachdem protester und polizisten zusammen gesucht haben und dafür kurz die zusammenstösse eingestellt haben.. wenn man dem artikel glauben darf, ich kann fast nicht..

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argumentum ad baculum
29. Juni 2011, 13:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Live-Ticker in englischer Sprache:

Guardian:

http://www.guardian.co.uk/world/blog/2011/jun/29/greece-austerity-vote-demonstrations

Keep Talking Greece:

http://www.keeptalkinggreece.com/2011/06/29/athens-june-29-live-streaming-blogging-in-english/

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29. Juni 2011, 13:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Occupied London hat Folgendes geschrieben:
1606 GMT 2. The new bailout was voted in parliament by 155 MPs. This means war.


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29. Juni 2011, 14:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Griechisches Parlament stimmt Sparpaket zu

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Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben. Kurt Tucholsky

Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
29. Juni 2011, 14:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Broschüre der Rosa Luxemburg Stiftung zum Mythos der "faulen Griechen":

http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/sonst_publikationen/Broschur_Pleite-Griechen_2011.pdf

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29. Juni 2011, 15:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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4 Streams der Riots:
http://www.zerohedge.com/article/streaming-video-syntagma-square-first-day-greek-general-strike

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29. Juni 2011, 18:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Der Text wurde glaub ich schonmal gepostet. Trotzdem hier nochmals, weil er die Ursachen der Situation in Griechenland (und der ganzen Krise des Kapitalismus) gut beleuchtet:

Tomasz Konicz: Alles auf Pump

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29. Juni 2011, 18:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Gute Texte sollen ruhig immer wieder Erwähnung finden :-)

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
29. Juni 2011, 18:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Melnitz



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far hat Folgendes geschrieben:
Gute Texte sollen ruhig immer wieder Erwähnung finden :-)


mr green

By the way, die Fratze der Demokratie hat sich mal wieder gezeigt (die "Welt" titelte zwischenzeitlich: "Polizei verteidigt Parlament in Athen mit Tränengas"):

Zitat:
[...] the operational plan of the Police, which bears the code name “End the Square”, it turned the Syntagma Sq into into Baghdad and ridiculted the country across the world.

“The instructions were clear … The story of the chemical and the tear gas is big,” tells to protothema.gr a combatant officer who knows the business plan of the Police of the last two days and adds: “Syntagma Sq should be emptied of protesters and this should be done in every way. ”

Of course, many questions rise about the behaviour of some riot policemen who, surpassing every limit, throw stones at demonstrators, spray people with chemicals in the metro station, beat even women without reason and any provocation.

von: http://www.keeptalkinggreece.com/2011/06/29/chaos-in-athens-live-streaming-blogging-june-29-partii/


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29. Juni 2011, 18:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag Videos und Bilder Antworten mit Zitat
Operation "End The Square":
#at=188

Bejubelter Krankentransport in ein improvisiertes Krankenhaus in der U-Bahn-Station Syntagma:
.be

Bilder: http://cryptome.org/info/greece-protest4/greece-protest4.htm

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“Der reissende Strom wird gewalttätig genannt, aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig!” (B. B.)
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29. Juni 2011, 20:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Savo



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soeben das hier auf DRS1 gehört:

Zitat:
Massive Proteste gegen Sparpaket in Griechenland
Vom griechischen Parlament wird ein 2. Ja zum Sparprogramm erwartet.
In ganz Griechenland spürt man Besorgnis wegen der Krawalle - und
wegen der beispiellosen Polizeigewalt. Wie sah es am Morgen in Athen aus?


zitat der korrespondentin:
Zitat:
bis jetzt war es vor allem der schwarze block, also die anarchisten, welche polizisten angegriffen haben, aber seit einiger zeit gibt es hier die eigenartige entwicklung, dass immer mehr ganz "normale" griechen, zum teil alte leute mit grauen haaren mit blossen fäusten auf die polizeikräfte losgehen.

30. Juni 2011, 11:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Auch Politiker werden attackiert:

http://www.keeptalkinggreece.com/2011/07/03/angry-greeks-attack-pasok-lawmakers-over-austerity-vote-videos/

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03. Juli 2011, 22:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Einschätzung der WSWS:

Griechisches Sparpaket: Auftakt zur sozialen Konterrevolution in Europa

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03. Juli 2011, 22:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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http://www.revolutionbythebook.akpress.org/continued-turmoil-in-greece-occupied-london-on-al-jazeera/

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04. Juli 2011, 17:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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das tourismusministerium kann demnächst mit folgendem spruch werben:
"come to our beautiful country - we have good chemicals" - http://signalfire.org/?p=12036

@melnitz: antwort kommt morgen...

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04. Juli 2011, 21:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Zurück auf Feld eins

Zitat:
Die jüngste Scheinlösung in der Griechenlandkrise ist bereits wieder wie eine Seifenblase zerplatzt. Auslöser war eine Stellungnahme der Agentur Standard & Poor's, die nur das Offensichtliche ausgedrückt hat.


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05. Juli 2011, 23:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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http://www.occupiedlondon.org/blog/2011/07/04/650-syntagma-assembly-issues-warning-to-the-troika-banks-and-investors/

statt übernahme der produktionsmittel klingt das ganze eher nach re-nationalisierung. aber das kann ja noch kommen...

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05. Juli 2011, 23:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die Jungle-World mit einem Schwerpunkt zu Griechenland (noch nicht alle Artikel online):

Sparen bis zum Suizid

Das Heulen nach Athen tragen

Viel Empörung, wenig Inhalt

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07. Juli 2011, 23:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Kann jemand bestätigen, wie autentisch dieser Artikel ist?

http://de.indymedia.org/2011/07/311479.shtml

Wenn er es ist, dann... derb.

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10. Juli 2011, 19:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Oder hier: http://www.heise.de/tp/artikel/35/35083/4.html

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
10. Juli 2011, 19:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



Anmeldedatum: 23.05.2011
Beiträge: 480

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mpatsok, wir wussten wo dein auto stand:
http://en.contrainfo.espiv.net/2011/07/11/veria-northern-greece-mp%E2%80%99s-private-car%E2%80%A6-in-deep-shit/

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A slave is one who waits for someone to come and free him. - Ezra Pound
11. Juli 2011, 19:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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