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Bürgerwehren in Italien gegen Immigranten

 
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Bürgerwehren in Italien gegen Immigranten
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far



Anmeldedatum: 25.06.2005
Beiträge: 5481

Beitrag Bürgerwehren in Italien gegen Immigranten Antworten mit Zitat
Nach dem Militär kommen die Bürgerwehren, Nazischläger-Banden werden legalisiert.

Zitat:
Italien fördert mit Rückendeckung des Parlaments die Bildung einer Bürgerwehr gegen Immigranten
Italien ist das erste europäische Land, das nun im Parlament offiziell die Bildung von Bürgwerehr-Einheiten gegen zugewanderte Mitbürger beschlossen hat. Die "Anti-Immigranten-Trupps" werden demnach unbewaffnet sein und nach dem Beschluss der Abgeordneten der Polizei "jegliche illegale Aktivitäten" von Zuwanderern melden. Politiker sagten dazu, damit solle die Kriminalität und das unzivilisierte Verhalten bestimmter Einwanderergruppen im Land bekämpft werden. Es sei nicht rassistisch, wenn Italiener an erster Stelle an sich und nicht an die Zuwanderer dächten. Bestimmte Einwanderergruppen haben in Italien nach Angaben von Politikern zu einem rasanten Anstieg der Kriminialität beigetragen. Und in den vergangenen Wochen hatten zugewanderte Mitbürger zudem an vielen Orten, so vor dem Mailänder Dom und vor dem Colosseum in Rom, sich gen Mekka verneigt und viele Italiener damit immer wieder provoziert.
Jegliches Verhalten, das im italienischen Kulturraum als "unzivilisiert" empfunden wird, soll nun von der neuen Bürgerwehr unterbunden werden. In den nächsten Tagen soll eine zentrale Rufnummer veröffentlicht werden, unter der sich Freiwillige für die "Anti-Immigranten-Trupps" melden können. Die Trupps tragen offiziell die Bezeichnung "Bürgerwehr" (Quelle: ADN Kronos 5. Februar 2009). Immer mehr italienische Politiker hatten den zugewanderten Muslimen in den vergangenen Wochen "Massendeportationen" angedroht, falls diese sich nicht an zivilisatorische Standards hielten und integrierten.


http://www.beepworld.de/cgi-bin/forum_de/f37/italien-buergerwehr-gegen-immigranten-220199.html
Sieht euch mal die Nazi-Kommentare an!

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
20. Februar 2009, 11:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
q.mar
dog day afternoon


Anmeldedatum: 16.12.2006
Beiträge: 346

Beitrag Antworten mit Zitat
Wo die Brandstifter hetzen, sind die Biedermänner mit ihren fadenscheinigen Argumenten nicht weit:


Zitat:
Wir sperren diesen thread nicht, weil ich es wichtiger finde, dass die rassisitsichen Äußerungen hier entsprechende Gegenargumente erfahren können. Einfach löschen schafft solches ewig schwelendes Gedankengut nicht aus den Köpfen.


viking

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"Ist die Konstruktion der Zukunft und das Fertigwerden für alle Zeiten nicht unsere Sache, so ist desto gewisser, was wir gegenwärtig zu vollbringen haben. Ich meine die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden, rücksichtslos sowohl in dem Sinne, dass die Kritik sich nicht vor ihren Resultaten fürchtet und ebensowenig vor dem Konflikt mit den vorhandenen Mächten."
- Marx -
20. Februar 2009, 13:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
shikari



Anmeldedatum: 30.03.2008
Beiträge: 551
Wohnort: Meer der Fäulnis

Beitrag Antworten mit Zitat
Entsprechende Gegenargumente setzen eine face-to-face-Situation voraus. viking

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Unser ganzer gepriesener Fortschritt der Technik, überhaupt der Civilisation, ist der Axt in der Hand des pathologischen Verbrechers vergleichbar. -- Albert Einstein

Das meinen wir wörtlich. Wir hauen die Sachen zusammen. -- John Zerzan

20. Februar 2009, 14:52 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Savo



Anmeldedatum: 16.12.2006
Beiträge: 3051

Beitrag Antworten mit Zitat
shikari hat Folgendes geschrieben:
Entsprechende Gegenargumente setzen eine face-to-face-Situation voraus. viking


word.

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
20. Februar 2009, 19:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Telekommander



Anmeldedatum: 12.11.2007
Beiträge: 223

Beitrag Antworten mit Zitat
shikari hat Folgendes geschrieben:
Entsprechende Gegenargumente setzen eine face-to-face-Situation voraus. viking


schön gesagt :)

hoffe das es gestern so war.

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Deutschrock gegen Rechts! tönt wie Ärzte gegen Punk.

20. Februar 2009, 19:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



Anmeldedatum: 25.06.2005
Beiträge: 5481

Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Italien kultiviert Fremdenfeindlichkeit
Das Abgeordnetenhaus stimmt dem neuen Sicherheitsgesetz zu, das auch Bürgerwehren legalisiert.

Unter Berlusconi mausert sich Italien zu einem ausländerfeindlichen Staat. Um das umstrittene Sicherheitsgesetz durchzubringen, hat die rechte Regierungskoalition von Ministerpräsident Berlusconi die Abstimmung im Parlament wieder einmal mit der Vertrauensfrage verbunden – und gewonnen. Einmal war das Gesetz bereits im Abgeordnetenhaus gescheitert. Jetzt müssen die Maßnahmen gegen illegale Einwanderung und Kriminalität noch vom Senat gebilligt werden. Der dürfte das Gesetz ebenfalls durchwinken.

Das Sicherheitsgesetzt sieht vor, dass illegale Einwanderung unter Strafe gestellt wird. Illegale Einwanderer können bis zu sechs Monaten in Abschiebelagern eingesperrt werden und müssen mit bis zu 10.000 Euro Geldstrafe rechnen. Wer trotz Abschiebungsverordnung in Italien bleibt, kann bis zu einem Jahr ins Gefängnis wandern. Für den Antrag auf eine Aufenthaltsgenehmigung oder für deren Verlängerung muss zwischen 80 und 200 Euro bezahlt werden. Staatsangestellte müssen illegale Einwanderer bei der Polizei melden.

Schlimmer noch wird es diejenigen erwischen, die illegal eingewanderten Menschen eine Wohnung vermieten. Darauf steht eine Gefängnisstrafe bis zu 3 Jahren. Italien legalisiert mit dem neuen Gesetz auch die Bürgerwehren, um die Kriminalität in den Städten zu bekämpfen, geplant ist die Einführung einer Obdachlosen-Kartei.

Während man in der christdemokratischen Partei UDC davor warnte, dass man mit dem Gesetz "zurück in die Barbarei" gehe, monierte Präsident Giorgio Napolitano zwar an die italienische Regierung gerichtet, aber allgemein gehalten, dass sich in Europa – und ach in Italien - rhetorisch "Intoleranz und Ausländerfeindlichkeit" immer stärker durchsetzen würden.
Florian Rötzer15.05.2009

http://www.heise.de/tp/blogs/8/137881

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
15. Mai 2009, 16:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
far



Anmeldedatum: 25.06.2005
Beiträge: 5481

Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Neues aus Italien

In Italien wurde ein neues Sicherheitspaket verabschiedet. Nachdem das Abgeordnetenhaus im Mai zugestimmt hatte, stimmte auch der Senat den neuen Gesetzen zu.
Künftig ist die "illegale" Einwanderung nach Italien unter Strafe gestellt. Wer ohne gültige Papiere einreist wird abgeschoben und muss eine Geldstrafe zwischen 5000 und 10.000 Euro bezahlen. Woher ein Flüchtling dieses Geld nehmen soll weiß keiner. Ist es doch so, dass flüchtende Menschen sowieso nur und wenn überhaupt das Nötigste besitzen. Auch sollte "illegale" Einwanderung mit einer Haftstrafe geahndet werden. Dies wurde aber abgelehnt, da die italienischen Gefängnisse überfüllt sind. Allerdings können Menschen künftig sechs Monate, statt bisher zwei Monate, in Abschiebegefängnisse gesteckt werden. Angeblich deswegen, weil Italien seinen Behörd_innen mehr Zeit geben möchte die Identität der Flüchtlinge festzustellen um sie anschließend abzuschieben. Finanziert wird eine solche Abschiebung durch einen eigens eingerichteten Fond. Für eine Verlängerung einer Aufenthaltsgenehmigung verlang der Staat in Zukunft zwischen 80 und 200 Euro. Wer mit einer abgelaufenen Aufenthaltsgenehmigung erwischt wird, landet im Gefängnis. Auch mit Gefängsnissstrafe von bis zu drei Jahren wird bestraft, wer Flüchtlinge bei sich versteckt oder ihnen eine Wohnung stellt.


Silvio Berlusconi

Das Gesetzespaket schreibt außerdem vor, dass Eltern bei der Anmeldung der Geburt eines Kindes ihren Pass oder ihre Aufenhaltsgenehmigung vorzeigen müssen. Deswegen wird die Existenz von vielen Kindern garnicht erfasst und sie deswegen besonders schutzlos sind. Raffaele Salinari von Terre des Hommes, einer Menschenrechtsorganisation erklärte, dass das neue Gesetz den Kindern ihre grundlegendsten Rechte nehme.
Doch wer denkt das wäre alles, der irrt. Denn auch Bürgerpatrouillen wurden legalisiert. Damit ist hat Berlusconi seinem faschistischem Koalitionspartner Lega Nord einen Gefallen getan. Diese tritt mit ihren Bürgerpatrouillen ganz im Stile von Mussolinis Schergen auf. Springerstiefel, Khaki-Hemden, schwarze Krawatten und eine Armbinde mit Schwarzer Sonne. Auf ihren Uniformmützen prangt ein goldener Reichsadler. Da glaubt niemand mehr daran, dass diese Uniformen zufällig gewählt wurden. Denn die Nationalgardisten (so nennt sich die Bürgerwehr) beteuern ernsthaft, sie wären unpolitisch und wollen nur für Ruhe und Ordnung sorgen, keinesfalls seien sie faschistisch. Was die Nationalsgardisten dann bei einem Kongress der neofaschistischen Partei MSI in Mailand zusuchen hatten, bleibt offen. Dort sprach der Führer des MSI und Gründer des neuen Partito Nazionalista Italiano, Saya, über seine Gardisten eine deutlichere Sprache. Zitat: "Das Modell sind die antiken römischen Legionen. Heute geht es darum, die Straßen unserer Städte vom Unrat zu säubern, der vor allem von Nicht-Italienern dorthin gebracht wird."
Der italienische Teil des "Unrats" wird derweil von der Regierung repressiv behandelt. Denn das neue Sicherheitspaket schließt auch Obdachlose mit ein. Diese sollen in einem Zentralregister beim Innenministerium erfasst werden.


Ganz im Stile Mussolinis

Es bleibt also festzuhalten, dass Italien sich eindeutig in einen neuen Faschismus mit alten Farben bewegt. Wie zu Zeiten Mussolinis machen auch heute wieder faschistische Schlägertruppen jagd auf Menschen. Ebenso werden wieder Menschen in "lebenswert und -unwert" unterschieden. Obdachlose, welche das Bild des Staates in den Schmutz ziehen könnten, werden registriert und niemand weiß was künftig mit diesen Daten passiert. Menschen, welche anderen ein Dach über dem Kopf stellen, werden nur aufgrund eines fehlenden Passes des Menschen in den Knast gesteckt. Und die heuchlerische EU, die ja immer wieder zum Kampf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aufruft, schiebt dem auch keinen Riegel vor, sondern möchte das neue Gesetz nur prüfen. Da bleibt mensch doch die Spucke weg. Das ruft doch förmlich nach einer Antwort. Und es dürfte für diese wohl keinen geeigneteren Zeitpunkt als der vom 8. -10. Juli stattfindende G8-Gipfel geben!



Momentan bleibt zu hoffen, dass die "Stiefel-Bevölkerung" ihre Stiefel endlich aus dem Schrank holt und sie den Faschist_innen kräftig in den Arsch treten!

http://politx.blogsport.de/2009/07/04/neues-aus-italien/

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
05. Juli 2009, 13:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
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