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Amazon und die NPD!

 
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Amazon und die NPD!
Autor Nachricht
Danger Mines!!



Anmeldedatum: 24.10.2006
Beiträge: 1444
Wohnort: süsch no was?!

Beitrag Amazon und die NPD! Antworten mit Zitat
> > Traurig aber wahr: Amazon-Deutschland zahlt der NPD jeden
> Monat viel Geld. Wie jetzt bekannt wurde hat Amazon die NPD in
> ihr Partner-Programm aufgenommen und zahlt der Nazi-Partei für
> jedes über deren Webseite verkauft Buch eine dicke Provision.
> Schlimmer noch: Amazon bietet sogar einige Neonazi-Bücher aus
> dem NPD-Verlag auf seiner Webseite zum Kauf an. Auf Nachfrage
> eines Journalisten hieß es lediglich ?Es gibt eine Nachfrage
> dafür, die wollen wir befriedigen.?
> >
> > Genauere Infos gibt es hier:
> >
> > Artikel aus dem Tagesspiegel
> >
> www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Rechtsextremismus-Amazon;art122,2814745
> >
> > Taz-Artikel
> >
> www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/buecher-von-npd-verlag-bei-amazon
> >
> > Höchste Zeit etwas dagegen zu unternehmen. Das klappt aber
> nur, wenn sich möglichst viele Leute bei dem Versand-Riesen
> beschweren. Wenn wir gemeinsam richtig Druck machen muss
> Amazon die Nazis rausschmeißen. Also hilf mit der NPD die Tour
> zu vermasseln. Das geht ganz einfach!
> >
> > Es gibt zwei Möglichkeiten sich bei Amazon zu beschweren:
> Anrufen oder Brief schreiben.
> >
> > 1 Du rufst direkt (und kostenlos!) bei Amazon.de an
> >
> > Die gebührenfreie Telefonnummer ist: 08 00-2 62 96 63
> > Montag bis Freitag von 7:30 bis 20:00 Uhr und am Wochenende
> von 10:00 bis 18:00 Uhr
> >
> > Dort hört man erst eine Computerstimme, die fragt was man
> genau möchte, dann einfach die 1 drücken oder ?Eins? sagen.
> Danach wirst du mit einem Kundebetreuer verbunden.
> > Bitte denk daran: Immer nett und freundlich, aber trotzdem
> bestimmt reden und dich nicht abwimmeln lassen bis du eine
> klare Auskunft hast oder sie versprechen sich zurückzumelden.
> Einfach nur Pöbeln bringt nichts.
> >
> > Wenn Du schon mal bei Amazon bestellt hast sagst du:
> > ?Hallo meine Name ist XY, ich bin Kunde bei Ihnen. Ich habe
> gehört, dass ihre Firma Geld an die NPD zahlt. Stimmt das
> wirklich? Ich kann mir das gar nicht vorstellen.? (weiter
> geht?s unten).
> >
> > Hast du kein Amazon-Konto noch besser. Dann einfach sagen:
> > ?Hallo meine Name ist XY, ich wollte jetzt das erste Mal bei
> Ihnen was bestellen ABER ich habe gehört, dass ihre Firma Geld
> an die NPD zahlt. Stimmt das wirklich? Ich kann mir das gar
> nicht vorstellen.?
> >
> > (Falls die so tun, als wüssten sie nicht worum es geht,
> darauf hinweisen, dass die NPD im Amazon-Partner-Programm ist
> und dafür Provisionen von Amazon.de kassiert)
> >
> > Wahrscheinlich wird der Kundenbetreuer dann erstmal
> versuchen auszuweichen in etwa so: ?Ja, da kann ich Ihnen
> jetzt leider nichts genaues zu sagen, das wird gerade geprüft,
> blablabla??
> >
> > Dann muss man sofort nachhaken und sagen:
> > ?Aber was gibt es da zu prüfen? Ich möchte einfach von Ihnen
> wissen, ob Amazon in Zukunft weiterhin mit der NPD
> zusammenarbeiten wird oder nicht. Die Frage können sie doch
> einfach mit ?Ja? oder ?Nein? beantworten.?
> >
> > Wahrscheinlich wird der dann sagen: ?Dazu können wir uns
> derzeit nicht äußern? oder so ähnlich. Wenn das passiert
> sofort sagen: ?Aber ihre Presseabteilung hat sich doch vor
> kurzem geäußert. Die haben doch einem Journalist von
> NPD-Blog.info gesagt ? ich zitiere ? ?Es gibt eine Nachfrage
> dafür, die wollen wir befriedigen.??
> >
> > Anschließend kannst du noch sagen: ?Ich brauche einfach eine
> ganz klare Information von Ihnen: Arbeitet Amazon weiterhin
> mit der NPD zusammen oder nicht? Falls ja muss ich nämlich ab
> sofort meine Bücher woanders kaufen.?
> >
> > Danach werden die Kundenbetreuer deinen Namen und
> Mail-Adresse notieren, damit sich sie Dir ihre Antwort mailen
> können.
> >
> > (Falls die sofort eine Antwort parat haben, interessiert uns
> das natürlich. Kannst uns gerne deine Erfahrungsberichte an
> info@keinbockaufnazis.de schicken.)
> >
> >
> > 2 Du schickst einen Brief an Amazon
> >
> > Das ist die ganz einfache Lösung. Einfach folgenden Brief in
> ein Worddokument reinkopieren. Deine Absenderadresse und Datum
> hinzufügen. Eintüten. 55-Cent Briefmarke drauf und abschicken.
> (Den Brief kannst du auch schicken, wenn du kein Konto bei
> Amazon.de hast. Die Überprüfen das ja nicht, weil es viel zu
> viel Aufwand wäre?)
> >
> > Hier der Musterbrief:
> >
> > ----------
> > Amazon.de
> > Kundenbetreuung
> > Moosacher Str. 51
> > 80809 München
> >
> >
> > Sehr geehrte Damen und Herren,
> >
> > mit Bestürzung habe ich gestern in verschiedenen Medien
> Artikel über ihren Versand gelesen. Darin ging es um die
> Verbindungen zur rechtsextremen NPD. In den Texten wurde
> darauf hingewiesen, dass Amazon.de die NPD in sein so
> genanntes Partnerprogramm aufgenommen hat und große Summen an
> Provisionen für verkaufte Bücher an diese
> verfassungsfeindliche Partei zahlt.
> >
> > Laut dem NPD-Watchblog NPD-Blog.info war Ihre bisherige
> Reaktion auf Kritik daran: ?Es gibt eine Nachfrage dafür, die
> wollen wir befriedigen.?
> >
> > Als langjähriger Kunde Ihres Portals bin ich ziemlich
> überrascht und erschrocken, dass sie einer Partei, die eine
> menschenverachtende und ganz klar anti-demokratische und
> rassistische Ideologie vertritt so ein Forum bieten und direkt
> finanziell in ihrer Arbeit unterstützen.
> >
> > Ich möchte Sie bitten mir mitzuteilen, ob Amazon.de
> weiterhin seine Zusammenarbeit mit einer
> verfassungsfeindlichen Partei fortführen wird. Falls diese
> Information stimmt, werde ich in Zukunft keine Bestellungen
> mehr bei Ihnen tätigen und auch allen meinen Freunden und
> Bekannten davon abraten!
> >
> > Bitte schicken Sie mir sobald wie möglich eine Antwort auf
> meine Nachfrage zu.
> >
> > Mit freundlichen Grüssen


--------------------------



Hallo,

Ein paar Worte zur Debatte um amazon: anstatt sich bei amazon zu
beschweren erscheint es mir wesentlich sinnvoller, seine Bücher gleich
bei einer der noch verbliebenen linken Buchhandlungen zu besorgen. Ich
habe das zugegebenermaßen in der Vergangenheit auch nicht gemacht, weil
das Internet ja so bequem ist.
Allerdings: die Buchhandlung Schwarze Risse in Berlin liefert auch per
post, und nicht nur linke Literatur, sondern jedes Lieferbare Buch -
ausgenommen natürlich NPD-Literatur oder sonstigen Nazimist. Die
Bestellung geht ganz einfach per email, mehr dazu hier:

http://www.schwarzerisse.de/Buchbestellung_bei_Schwarze_Risse.htm

Die Versandpauschale von 3 Euro ist vielleicht geringfügig höher als
anderswo, aber kostenlos liefert amazon ja auch nicht. Und wenn die
Bücher in einer der Filialen abgeholt werden, kostet es gar keine
Liefergebühren.

Der Laden selbst ist ein linkes Kollektiv, von dem mehrere Leute leben,
ihr wisst schon: selbstbestimmtes Arbeiten ohne Chef und so. Außerdem
hängt ein linker Verlag mit ein paar wirklich guten Büchern an dem
ganzen Unternehmen dran. Mehr dazu hier:

http://www.schwarzerisse.de/

Also, statt Beschwerdebriefen vielleicht gleich bei den Genossen und
Genossinnen kaufen - für alle ListenleserInnen außerhalb Berlins: solche
Läden gibt es auch in anderen Großstädten...


grüße

Ralf

_________________
Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
08. Juni 2009, 10:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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