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[Split] Sozis und Co.

 
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[Split] Sozis und Co.
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Danger Mines!!



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Beitrag [Split] Sozis und Co. Antworten mit Zitat
Split aus dem Thread: [Grillen] heute vorm Podium 41, Zug

O.B.M.F hat Folgendes geschrieben:
Musst dich halt für einen Posten bei "Soziales" oder so zu Wahl stellen. je dümmer du bist, desto grösser die Chance den Job zu kriegen. (Das ganze ging ja nicht vom GGZ als solchem aus. Die sind nur die Vollstrecker der politischen Pläne, der Hanseln in der Regierung)


so harmlos sind die ggz sozis nun auch wieder nicht. wenn die wollten könnten die auch einwenig druck auf die stadt ausüben. aber dies unterlassen die peinlichst. kriegen ja genug kohle für ihren humanbullen- job. oder ist ein sozi was anderes als der versuch von zuckerbrot und peitsche? entweder der sozi, für den rand der gesellschaft (ob nun jugentlicher, junkie oder delinquent) oder der bulle. beide wollen am ende das gleiche, du sollst dich einfügen in die ach so harmonische gesellschaft. darum ist zug doppelt schlimm, du siehst vor sozis die bullen nicht mehr....

nee, mal im ernst. das was vom chaos übrig ist, ist ja eh nur noch ein billiger abklatsch. die stadt wird weiter versuchen uns da wegzukriegen und irgendwann werden sies auch schaffen. die haben genug zeit. wenns nicht jetzt klappt, dann im nächsten jahr. und wer weiss, vieleicht kommt sogar jemand anständiges als podiumleiter? und dann? wird dieses jemand nach kurzer zeit so unter druck stehn, dass dieses, entweder aufgibt und geht oder sich fügt um den job zu behalten...

ich bin für ein kollektiv im podium.

kein chef, kein staat, kein vaterland

podium besetzen und chaos draus machen!!

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Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
16. Juni 2009, 08:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
tuhopolttaja



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den mit dem sozi als versuch von zuckerbrot und peitsche musst du mir mal erklären......
einen teil der von dir ach so schön umschriebenen harmonischen gesellschaft bist auch du. oder lebst du in einem abgeschotteten käfig wo du mit keinem menschen in kontakt kommst?? und mal ganz im ernst ich hab lieber nen haufen sozis als nen haufen bullen in zug. oder hast du von nem sozi schon mal ne busse gekriegt oder wurdest zu irgendetwas gezwungen?
dem chaos kann man noch so lange nachtrauern, es wird an besagtem ort nicht wieder entstehen. ich denke dass sich nach dem ganzen wirrwarr ums podium nicht all zu viele leute um den job reissen werden und wenn jemand das podium führt, der früher gast war lässt sich da sicher noch das eine oder andere bewegen......du musst die gäste als teil des podiums rüber- und einbringen......wies wird wir werden sehen. hab auf jeden fall ne bewerbung neben mir liegen, ob sie die reise antritt werden wir sehen....

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"Gewalt ist keine Lösung",hör ich euch so oft sagen - da habt ihr recht, und trotzdem lach ich laut - denn was Gewalt ist und was nicht, bestimmt euer Gesetz - und das ist es,dem niemand von uns traut
16. Juni 2009, 10:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
O.B.M.F



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tuhopolttaja hat Folgendes geschrieben:
und mal ganz im ernst ich hab lieber nen haufen sozis als nen haufen bullen in zug. oder hast du von nem sozi schon mal ne busse gekriegt oder wurdest zu irgendetwas gezwungen?


Warst du schon mal längere Zeit arbeitslos? Die Sozis vom RAV (ja, das sind Sozis) können dich dann nämlich zu einer Scheissarbeit wie unverkaufte CD's zerbrechen, Büchher verreissen, Farrahdmontage oder dergleichen zwangsverplichten. D.h. du arbeitest 100% und kriegst bloss die Arbeitslosenkohle. Bewerbungen musst du in dieser Zeit trotzdem schreiben. Also der Hyperstress. Arschlochscheisse zur Schikane. Das ist die CH-Variante von Hartz4 und existiert hier seit der Reform des Arbeitlosengesetzes von Anfang der 90er. Die GGZ ist eine Abteilung des Arbeitslosenwesens und u.a. genau für eine solche Scheisse zuständig.

Diese Hunde!

PS: "Hilf dir selbst, sonst hilft dir ein Sozi" gibt als Spruch nicht nur weils Lustig klingt.
16. Juni 2009, 11:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Und ja. Es sind Bullen. Bullen die dafür da sind, diejenigen Proleten, die nicht mal mehr in den Genuss der Ausbeutung kommen zu kontrollieren durch sinnlose Beschäftigung.

Deren repressive Bedeutung wird jetzt in der Krise sogar noch steigen. Die nächste Arbeitslosenreform steht nämlich schon an. Der Ständerat hats schon durchgewunken, der Nationalrat wird noch folgen.

Diese Hunde!
16. Juni 2009, 11:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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tuhopolttaja hat Folgendes geschrieben:
den mit dem sozi als versuch von zuckerbrot und peitsche musst du mir mal erklären......
einen teil der von dir ach so schön umschriebenen harmonischen gesellschaft bist auch du. oder lebst du in einem abgeschotteten käfig wo du mit keinem menschen in kontakt kommst?? und mal ganz im ernst ich hab lieber nen haufen sozis als nen haufen bullen in zug. oder hast du von nem sozi schon mal ne busse gekriegt oder wurdest zu irgendetwas gezwungen?


ooops, wenn ich dich nicht kennen würde, würd ich denken ich bin nem sozi auf den schwanz gestanden. ich hab leider nur negativ erfahrungen gemacht. ich mein damit nicht der sozi als mensch, also ev. deine freundinn oder mutter, nachbar oder freund, der oder die macht den job weil er oder sie als lohnsklave halt einen job machen muss. schlimm ist einfach, das die meisten sozis schlimmer das scheiss-schweinesystem verteidigen und es schönreden als manch ein SVPler. die sind so in ihrem: "es kann jedem irgendwie geholfen werden, wenn er nur selber will" dass sie den zusammenhang mit ihrem job, unserm system und dem elend das dieses produziert nicht sehn. (ich verstehs ja, sie dürfen es nicht sehn, sonst ist ihr job ja weniger erträglich jeden tag als der eines müllmenschen. der weiss das es ihn braucht, ein sozi brauchts nur in einem system, dass nicht alle miteinschliesst. indem jemand an den rand gedrängt wird hat der sozi einen job. oder kennst du andere sozis, solche die einem "nützlichen" mitglied in der gesellschaft helfen?) ich sags ja: bullen in SP gewand...

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16. Juni 2009, 15:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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ooppps, noch was vergessen!!


DIESE HUNDE!!!

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16. Juni 2009, 15:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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peacemaker, kirchen und sozis helfen den reichen die armen im graben zu halten. sie haben den zweck das unerträgliche erträglicher zu gestalten. solange aber freiheit heisst, dass millionen von menschen mit weniger als einem dollar pro tag auskommen müssen und zur selben zeit einige wenige mit zentausend dollar, solange herrscht kein frieden und keine freiheit. wer das system erträglicher macht und nicht dagegen ankämpft, kann darum zwangsweise nicht mein freund sein (ich mein damit die position die er/sie innehat, nicht den menschen)

schweinehunde

für den frieden, fûr die freiheit, kampf dem sozi- kapitalismus, der nur das leiden geringer macht. der wiederspruch bleibt und zerstört weiter!!

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16. Juni 2009, 15:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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Beitrag sozis, schulden --> sozialstaat, gleiche thematik!! Antworten mit Zitat
Globalisierung und die Krise des Sozialstaats

Wie Heiner Geißler richtig bemerkt hat, ist der Kapitalismus am Ende. Mit einem Rekord-Schuldenbberg von 43,4 Milliarden Euro ist nicht nur Eichels Lebenswerk, die "Verantwortung für unsere Nachkommen umzusetzen", gescheitert, sondern auch die Finanzierbarkeit von all dem, was den Kapitalismus erträglich machen wollte: Der sogenannte Sozialstaat.

Weil Kapitalismus nur bei Wertwachstum funktioniert und dieses sich wiederum nur bei einer der Produktivitätssteigerung entsprechenden Konsumerweiterung realisiert, kommt diese Gesellschafts- und Produktionsform immer wieder an ihre Grenze: Die Löhne reichen nicht aus, um zu finanzieren, was für das Kapital wachsen muss, weil das Kapital nur dadurch wächst, dass es Arbeit kassiert, die nicht finanziert wird. Linksliberale Politik hatte immer versucht, nach den Vorschlägen von Keynes eine Ballance zwischen dem Wachstum des Lebensstandards und dem Ausbeutungsgrad der Arbeit zu finden; doch diese ist am ungeheuren Verwertungsbedarf einer hochdimensionierten Technologie, am Widerspruch des Konstanten Kapitals zwangsläufig gescheitert. Obwohl es in den 80ger und 90ger Jahre noch das "Glück gehabt hatte", dass der Technologieschub der Computerindustrie mit einer Ausdehnung der Märkte (Annexion des Ostens an den Weltmarkt) zusammenkam und durch Transnationale Konzerne seinen Ausbeutungsgrad unter Hinzunahme verarmter Arbeitskräfte aus der Dritten Welt noch ungeheuerlich steigern konnte, hatte das Kapital als Ganzes auf Dauer natürlich nicht die hinreichende Permanenz. Diese kann es, wie Marx bewiesen hatte, auch gar nicht geben, weil der Kapitalisierungsbedarf immer an der Grenze der Ausbeutbarkeit scheitern muss (siehe tendenzieller Fall der Profitrate) und die Krise des Kapitals erzeugt, die sich im Stocken der Warenzirkulation auswirkt.

Wo diese stockt, hat nicht nur das Kapital ein Problem, sondern auch der kapitalistische Staat: Einerseits muss er das Kapital von Steuern entlasten, um ihm eine erneute Ankurbelung einer "konsumierbaren Produktivität" zu ermöglichen, andererseits versagen ihm die Quellen durch Minderung der Steuereinnahmen (Mehrwertsteuer und Lohnsteuer) bei Veringerung der Warenzirkulation und wachsender Arbeitslosigkeit. Die Ausgaben werden dann zum wesentlichen Krisenmanagement: Die unmittelbar nicht rentablen Ausgabe, die Sozialausgaben. Der Irrsinn wird transparent. Es geht jetzt auch für "den einfachen Bürger" ums Ganze, um sein Gesellschaftsverständnis. Leicht werden jetzt die finalen Theorien von der Notwendigkeit der Gesellschaftsentwicklung durch Staatsgewalt wieder wach. Der Niedergang des Sozialstaats ist daher immer auch eine allgemeine Krise des gewohnten Lebensverständnisses - die Wesensfrage bürgerlicher Kultur.

Von der Seite des Weltmarktes kommt hier der Zusammenhang von der Entwicklung in der Wachstumsphase der Globalisierung und dem Abbau der darin überholten nationalstatlichen Sicherungssysteme hinzu, der das Wachstumsproblem des Kapitals nicht verringert, sondern in unübersehbare Dimensionen verschleppt. Der Internationalisierung des Kapitals steht (noch) keine internationale Weltbevölkerung entgegen. Der staatspolitisch auch von Rot-Grün erwünschten Nationalisierung und Indivisualisierung der Bevölkerung muss daher mit aller Kraft entgegen gearbeitet werden. Dieser Aufsatz von den ISW-Autoren Leo Mayer und Fred Schmid vom Januar 2003 soll hierfür behilflich sein.

Wolfram Pfreundschuh

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16. Juni 2009, 16:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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@far

vieleicht sollten wir das thema extern vom podium tread behandeln. aber es war fast klar, das sich so eine diskussion genau hier entwickeln würde. das podium und verlorener freiraum (bzw. versozia- kontrollierter freiraum) gehen für mich in die selbe richtung.

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16. Juni 2009, 16:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
tuhopolttaja



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mich nervt vor allem dieses alles in eine schublade packen. es gibt überall vollidioten. mal mehr mal weniger.
.....wenn ein sozi dir hilft/dich unterstützt ein leerstehendes haus zu besetzten, sprich es zwischenzunutzen hat er dann einem "nützlichen" mitglied der gesellschaft geholfen ;)
und wenn du jugendarbeiter = sozi setzt darfst du mich gern special thanx

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16. Juni 2009, 17:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
minino
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Es geht gar nicht darum, ob es blöde Menschen sind oder coole Menschen. Natürlich meinen es viele gut und möchten den armen Menschen denen es grad scheiss geht nur helfen.
Es geht drum was für eine Funktion ein Sozi in der Gesellschaft ausübt. Die Menschen sollen sich nicht selbst helfen, sondern ihnen wird geholfen. Daraus ergibt sich dann eine Kontrolle über eben diese Menschen.

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Nein, nein, wir wollen nicht eure Welt, wir wollen nicht eure Macht, und wir wollen nicht euer Geld,
wir wollen nichts von eurem ganzen Schwindel hören, wir wollen euren Schwindel zerstören!
16. Juni 2009, 18:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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sozialarbeiter beraten auch HIV-infizierte, junge homosexuelle, opfer häuslicher gewalt, usw. den grundsätzlich systemaffirmativen zugang bringen da längst nicht alle mit. natürlich verachte ich sozis die aufm rav oder der strasse oder gar im knast rumhängen und leute integrieren statt stärken, aber ich halte die bewusste verweigerung von hilfe für oben genannte gruppen nicht für ein sehr geistreiches konzept...

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
16. Juni 2009, 18:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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ps: "hilfe" kann beispielsweise auch stärkung des selbstbewusstseins oder das informieren über dinge wie frauenhäuser, usw. sein.

die kategorie "sozi" ist bringt uns in der kritik des kapitalismus nicht weiter, sondern bestärkt die einzelnen kapitalfraktionen gerade in ihrer vorgehensweise... man könnte - und das wäre dann tatsächlich kritik und nicht berufsfeindschaft - auch den kapitalismus und die institutionen, welche zur stabilisierung der kacke dienen, kritisieren. da kommt es dann nicht mehr auf DEN sozi an, sondern das konkrete arschloch, dass den job erledigt.

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16. Juni 2009, 18:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
minino
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Mir geht es auch grundsätzlich um Sozialarbeiter bei Sozialamt, RAV, Gassenarbeit, etc.. Die von einem erwarten dass man sein halbes Leben offenlegt und man dann genötigt wird das und das so und so zu machen, weils sonst keine Kohle mehr gibt. Diese Verarsche halt.

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16. Juni 2009, 21:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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minino hat Folgendes geschrieben:
Es geht drum was für eine Funktion ein Sozi in der Gesellschaft ausübt.


dies find ich zentral

und ja jugendarbeiter sind wohl die obersozis. oder was denkst du würden die leute machen die jetzt aktiv in der i45 sind? (ich mein die jugentlichen nichtdie sozis?) meinst du der eine oder andere derer würde nicht auch z.b. besetzen? das heisst der jugendarbeiter ist wohl ziemlich ein zentrales element im kontrollieren der jugentlichen in einer region... sozibulle halt!!

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17. Juni 2009, 20:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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Savo hat Folgendes geschrieben:
sozialarbeiter beraten auch HIV-infizierte, junge homosexuelle, opfer häuslicher gewalt, usw. den grundsätzlich systemaffirmativen zugang bringen da längst nicht alle mit. natürlich verachte ich sozis die aufm rav oder der strasse oder gar im knast rumhängen und leute integrieren statt stärken, aber ich halte die bewusste verweigerung von hilfe für oben genannte gruppen nicht für ein sehr geistreiches konzept...



die meisten dinge die du aufzählst wurden bevor der staat mit sozis eingreifen konnte schon im privaten rahmen gemacht. oder meinst du im ernst die meisten homosexuellen gehen auf ein amt um danach dann überzeugt zu sein oder ein comming out zu wagen? auch bei häuslicher gewalt gehst du wohl eher mal zu ner freundinn am anfang und erst dann ins frauenhaus. obs nun systemaffirmativ ist oder nicht machen kann mensch es sicher ohne das system und dann heissen die dann auch nicht mehr sozis da alle sozial sein werden.. :) und dennoch die systemaffirmativen überwiegen.

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18. Juni 2009, 09:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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wie erklärst du dir dann volle frauenhäuser und das bedürfnis junger lesbischwuler nach beratungsstellen?

ps: die "gute freundin" weiss meist nichts von übergriffen und "der schwule" erfährt konsequente desinformation über geschlechtsverkehr... im kapitalismus werden eben gerade solche fragen nicht vergesellschaftet, sondern auf institutionen abgeschoben. das ist zwar falsch, aber einem aids-kranken hilfst du auch durch seine krankheit - auch wenn es prinzipiell besser wäre, wenn sich der scheiss nicht weiter ausbreiten würde, oder?

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18. Juni 2009, 09:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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die aids kranken die ich kenne reichen mir um erkannt zu haben, dass ich einen gummi benutzen muss beim rumvögeln an partys. aber stimmt, die meisten leute nehmen sich nicht die zeit halt mal zu den junkies im chaos hinzusitzen und einen aidskranken kennenzulernen und müssen dann halt aufs amt sich die news aus 2.er hand reinziehn... das geht auch schneller als ehrliche kontakte zu knüpfen!!

ich habe nie bestritten, dass es die frauenhäuser nicht braucht. ich hab gesagt, das dies auch anders organisiert werden kann als über den staat. das selbe für die homosexuellen..

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18. Juni 2009, 10:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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anders geht es, bestimmt. aber nicht im kapitalismus.

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18. Juni 2009, 10:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Savo hat Folgendes geschrieben:
anders geht es, bestimmt. aber nicht im kapitalismus.


da wiedersprech ich dir. es geht auch anders im kapitalismus. die frage ist mit was für einem aufwand und ob wir das wollen. für mich klar ist, der kapitalismus ist hinderlich für ne freie entwicklung. ich versteh ihn als einen historischen schritt der menschheit in richtung emanzipation aller! auf die sozis angewannt: die sind ein versuch das system erträglicher zu machen um es ein wenig länger zu retten. die inhalte ihrer arbeit wollte ich nicht kritisieren nur ihre funktion.

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18. Juni 2009, 10:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Scally



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Zuletzt bearbeitet von Scally am 25. November 2013, 16:50, insgesamt einmal bearbeitet
18. Juni 2009, 12:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Das ist dann aber auch eine Frage der Perspektive: Kommunismus als Hypertrophie des Staates oder Abschaffung der politischen Sphäre?
Innerhalb des Kapitalismus ist die konkret gesellschaftliche Umgang wohl für die Betroffenen auch wichtiger als die staatliche Organisierung.

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18. Juni 2009, 12:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Scally



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18. Juni 2009, 12:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Dann verwechselst du in diesem Falle einfach Staat und Gesellschaft.
Die hier verhandelten Sozis sind nichts anderes als staatlich abgeordnete Hilfspolizisten und Fürsorger.
Da kommt das von Danger angemerkte dem Prinzip der Gesellschaftlichkeit wohl näher (wenns denn nicht auf die Familie beschränkt bleibt.
Klassisches Beispiel: Die Arbeitslosenkasse war vor der Vereinnahmung durch den Staat von Arbeiterorganisationen organisiert.

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18. Juni 2009, 16:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Scally



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Zuletzt bearbeitet von Scally am 25. November 2013, 16:37, insgesamt einmal bearbeitet
18. Juni 2009, 20:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Zitat:
Private (Das wurde so geschrieben. Und das ist nunmal das Gegenstück zu Gesellschaftlich)


Nicht, dass ich Demirovic als den grosse Vordenker hinstellen will, aber hier erklärt er doch relativ genau, was in der bürgerlichen Gesellschaft klassischerweise als die Trennung der Sphären verstanden wird. Öffentlichkeit meint dabei gerade eben Staat und Politik, das Private die gesellschaftliche Selbstorganisation bis ins Schlafzimmer. Wenn du hier schon semantische Hoheiten beanspruchst, dann solltest du wenigstens auf gesellschaflicht parktizierte Begrifflichkeiten verweisen, ansonsten pflegst du halt deine ganz eigenen Begrifflichkeiten und müsstest diese erstmal (er)klären.

http://www.republicart.net/disc/publicum/demirovic01_de.htm

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19. Juni 2009, 01:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Scally



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Zuletzt bearbeitet von Scally am 25. November 2013, 16:17, insgesamt einmal bearbeitet
19. Juni 2009, 13:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Wenn das durchkommt, werden die Sozis die Aufgabe haben, es uns aufzurücken. Die Sozialen sind in Zeiten der Krise eben ein Feind des Alltagslebens.

http://ch.indymedia.org/de/2009/06/69907.shtml
19. Juni 2009, 15:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Jede Wette, dass sich folgendes auch bald bei uns bald in diese Richtung entwickeln wird:

http://jungle-world.com/artikel/2009/30/35856.html
24. Juli 2009, 07:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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