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Kommt der Double Dip?

 
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Kommt der Double Dip?
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O.B.M.F



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Beitrag Kommt der Double Dip? Antworten mit Zitat
Da uns in der letzten Zeit immer häufiger die Nachricht um die Ohrengehauen wird, die Krise sei nun aber wirklich zu Ende, wäre es cool hier Artikel zu sammeln, die diese Nebelgranaten etwas lüften.

Ich fange mal mit den ersten beiden Teilen einer Serie an, die grad in der Financial Times Deutschland wöchentlich läuft. Die Zeitung des Klassenfeindes, ich weiss , aber für Krisenberichte immer mal wieder gut zu lesen.

Teil 1:
http://www.ftd.de/finanzen/immobilien/:kolumne-muenchau-der-naechste-immobilienknall/50152499.html

Teil 2:
http://www.ftd.de/finanzen/immobilien/:kolumne-wolfgang-muenchau-pekinger-blasenfabrik/50155205.html
12. August 2010, 12:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Ein Artikel über die Turbulenzen der letzten Tage aus WSWS.
13. August 2010, 14:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Robert Kurz zur Frage, ob die Krise vorbei ist.
14. August 2010, 10:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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O.B.M.F hat Folgendes geschrieben:
Robert Kurz zur Frage, ob die Krise vorbei ist.


Manchmal ist es gut, gibts den alten Bobby noch.
14. August 2010, 12:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Geht zwar nicht genau zur Frage des Double Dips, trotzdem ängstliche Artikel aus der Bürgi-Presse:

Rückkehr der Euro-Krise? (NZZ)

Der Fluch des deutschen Sommermärchens (Tagi)
16. August 2010, 21:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Michael R. Krätke zum Ende der Krise:

http://www.woz.ch/artikel/2010/nr35/wirtschaft/19708.html
02. September 2010, 22:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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hermanus pfeiffer ueber japan;
http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/griechisches-drama-in-fernost/

_________________
Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
06. September 2010, 14:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Wie es aussieht scheinen Teile der europäsischen Bourgeoisie auch von ungemütlichen Zeiten in naher Zukunft auszugehen und bereiten sich dementsprechend vor. In Frankreich gibts eine krasse Hetze gegen Romas, in Deutschland die von grossen Teilen der Medien forcierte Hetze gegen die (von den Hetzern islamisierten) Prolls.

http://www.jungewelt.de/2010/09-06/041.php
06. September 2010, 14:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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http://www.jungewelt.de/2010/09-06/022.php
06. September 2010, 14:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Ein guter Artikel zum Krisenphänomen Sarrazin:

http://de.indymedia.org/2010/09/289730.shtml
12. September 2010, 15:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Wieder Konicz zur Frage nach dem DD.

http://de.indymedia.org/2010/09/290519.shtml
22. September 2010, 13:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Danger Mines!! hat Folgendes geschrieben:
hermanus pfeiffer ueber japan;

http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/griechisches-drama-in-fernost/

"Das Land war mal das große Beispiel", erinnert Stefan Große, Japanexperte der Norddeutschen Landesbank. Bis in die 90er Jahre galten klaglos ohne Urlaub schuftende Angestellte, Exportweltrekorde sowie gewaltige Finanzgiganten deutschen Managern und Politikern als vorbildlich. Doch die japanische Immobilienblase, welche Anfang der 90er Jahre platzte, ist als "Heisei-Blase" noch allgegenwärtig: Trotz Leitzinsen nahe Null, zur Zeit 0,1 Prozent, wollten Konjunktur und Binnennachfrage nicht recht anspringen, und trotz stagnierender oder gar sinkender Preise hält sich die Kauflaune zwischen Wakkanai und Kagoshima bis heute in Grenzen. Und die japanische Regierung verabschiedete seit dem Platzen der Heisei-Blase zahlreiche Konjunkturpakete - ohne nachhaltige Wirkung. Die klassischen Möglichkeiten der Geld- und Wirtschaftspolitik sind damit nahezu ausgereizt und das weckt auch Sorgen im Westen. "
...
Die Notenbank könnte Staatsanleihen kaufen, um die Politik zu entlasten, und neue Kreditprogramme für den Mittelstand auflegen.
...
Die Staatsverschuldung ist am Limit angekommen, sie beträgt über 200 Prozent der Wirtschaftsleistung. Zum Vergleich: Griechenlands Schuldenstand beträgt "nur" 135 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Nun drohen schlechte Noten der Ratingagenturen, die schon den griechischen Fall beflügelt hatten


http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/bank_of_japan_senkt_leitzins_auf_null_1.7825372.html

Bank of Japan senkt Leitzins auf Null!

Zitat:
Die japanische Notenbank kündigte zudem an, mehrere Fonds im Wert von umgerechnet 409 Mrd. Franken (35 Billionen Yen) zu bilden. Über diese Fonds sollten beispielsweise japanische Staatsanleihen gekauft werden.


Zur Erinnerung, die Leitzinsen der Eurozone betragen gerade mal 1%, diejenigen der USA und der Schweiz nur 0.25%!
Weshalb Japan trotz der enormen und nicht enden wollenden Staatsverschuldung (in den letzten acht Jahren ist die Verschuldung um 66% gestiegen, von 120% zu 200%!)
immer noch kreditwürdig ist, liegt vielleicht an der demütigen und unterwürfigen Arbeitsmoral. Aber lange kann das nicht so weitergehen, der Staatskeynesianismus wird
früher oder später kollabieren, das steht fest!

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Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben. Kurt Tucholsky

Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
05. Oktober 2010, 09:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Nochmals Konicz:

Zitat:
Diese nun ausbrechenden Währungskriege, die zu Handelskriegen zu eskalieren drohen, enthüllen vollends den Charakter der gegenwärtigen Krise als einer systemischen Überproduktionskrise.


http://de.indymedia.org/2010/10/291587.shtml
08. Oktober 2010, 11:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Währungskrieg die Fortsetzung!

Die US-Notenbank öffnet die Geldschleusen - und erntet wütende Kritik. Japan und China drohen mit Gegenmaßnahmen, der deutsche Wirtschaftsminister Brüderle äußert sich besorgt. Droht jetzt eine neue Runde im globalen Währungskrieg?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,727152,00.html

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
04. November 2010, 15:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
far



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Mikrokredite in Indien vor dem Kollaps

Zitat:
Ursprünglich dürften die sogenannten Mikrokredite eine gute Idee gewesen sein: Mit den bescheidenen Geldsummen sollten Produktionsmittel gekauft werden, um es den Kreditnehmern damit zu ermöglichen, fleißig einer privaten Geschäftstätigkeit nachzugehen und Kleinstunternehmer zu werden und so ein Einkommen zu erzielen, dass nicht nur den Lebensunterhalt sicherstellen, sondern auch die Tilgung der Kredite ermöglichen sollte. So lange die Kredite von NGOs arrangiert wurden, die vor allem soziale Ziele verfolgten, schien das auch recht gut zu funktionieren. Die Kredite wurden tatsächlich mehrheitlich für produktive Zwecke genutzt, das Kleingewerbe blühte auf und die Ausfallsraten bewegten sich im niedrigen einstelligen Bereich.

Dann kam der Nobelpreis für einen der geistigen Väter, die Mikrokredite setzten sich weltweit durch und das Geschäft wanderte von den Non-Profit-Organisationen hin zu den professionellen Finanzmarktteilnehmern. Diese wollten von den niedrigen Ausfallsraten und den vergleichsweise hohen Zinsen profitieren und konnten sich gleichzeitig ein soziales Mäntelchen umhängen. Allerdings waren die Kreditgeber nun den üblichen Zwängen der Finanzmärkte ausgesetzt, Umsätze und Gewinne stetig auszuweiten. Das brachte die privaten Kreditgeber offenbar dazu, die Vergabestandards zu senken und die Zinsen zu steigern. Durch die massenhafte Finanzierung von Kleinstunternehmern sanken indes die Gewinnchancen für alle, und gleichzeitig wurden zusehends auch Mikrokredite für Konsumzwecke vergeben, bzw. in den Markt gedrückt.


http://www.heise.de/tp/blogs/8/148773

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19. November 2010, 14:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
O.B.M.F



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Hier eine ganz gute Beschreibung der Situation in der Euro-Zone, die bei einer Verschärfung durchaus das Potenzial hat noch viel mehr mitzureissen.

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.

Zuletzt bearbeitet von O.B.M.F am 22. November 2010, 19:51, insgesamt einmal bearbeitet
21. November 2010, 22:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Wer sprach denn da noch vom Aufschwung vor einigen Wochen? Unglaublich...

Zitat:
Wie schon im Fall von Griechenland konnte die Katastrophe erneut mit finanzieller Unterstützung verschoben werden. Das war wichtig, um wie schon im Frühling im Fall von Griechenland Zeit zu gewinnen, damit eine europäische Finanzkrise verhindert werden konnte. Diesmal sind laut der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich BIZ vor allem deutsche und britische Banken mit rund 140 Milliarden Dollar in Irland engagiert. Die grundlegenden Probleme der Währungsunion blieben unangetastet. Die Krise wird daher mit grosser Wahrscheinlichkeit weiter um sich greifen. Spätestens wenn wirtschaftlich weit bedeutendere Länder wie Spanien oder Italien in einen ähnlichen Notstand geraten wie Griechenland oder Irland, werden auch die Mittel für ähnliche Rettungsaktionen nicht mehr aufzutreiben sein.


http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Und-der-Naechste-kommt-bestimmt/story/21153811

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
22. November 2010, 19:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Für den Fall, dass es schlimmer kommt - und es wird schlimmer kommen - sorgend die Hetzer ja jetzt schon. Terroralalarm Europa, Rassistische Kampagnen wohin das Auge reicht. Es wird langsam aber sicher sehr ekelhaft hier. Ins erste Land, das den Quatsch nicht mehr mitmacht hau ich ab.

mies gelaunt,
obmf

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22. November 2010, 20:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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O.B.M.F hat Folgendes geschrieben:
Für den Fall, dass es schlimmer kommt - und es wird schlimmer kommen - sorgend die Hetzer ja jetzt schon. Terroralalarm Europa, Rassistische Kampagnen wohin das Auge reicht. Es wird langsam aber sicher sehr ekelhaft hier. Ins erste Land, das den Quatsch nicht mehr mitmacht hau ich ab.

mies gelaunt,
obmf



bin dabei... wo machen wir unser Tarnac-ien??

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23. November 2010, 10:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Ins erste Land, das den Quatsch nicht mehr mitmacht hau ich ab.

Hab ich mir au schon überlegt, aber eben.. contradictio in adjecto.

geile siggy obmf

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argumentum ad baculum
23. November 2010, 10:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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@ Danger

Das kommt darauf an, wo es beginnt.

@Käptn

Ich verstehe. Wenns ein Land bleibt, wird da natürlich nichts schlaues daraus. Aber irgendwo wird ja wohl mal ein Anfang gemacht.

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23. November 2010, 12:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Das-groesste-Risiko-lauert-in-China/story/20092278

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01. Februar 2011, 15:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Gespenst der Stagflation geht um

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03. Februar 2011, 15:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/:das-kapital-rohstoffmaerkte-wie-2008/60008934.html

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07. Februar 2011, 22:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Amerika braucht ein zweites Anschubprogramm

Von Philipp Löpfe.

Die US-Wirtschaft schmiert ab, ein Double Dip droht. Nur ein zweites Konjunkturprogramm kann dies verhindern.

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06. Juni 2011, 14:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Der nächste Kriseneinbruch naht:

Lucas Zeise - Das konjunkturelle Ende ist nah

In den USA wächst die Gefahr des Double Dip. Die Weltwirtschaft kann sich davon nicht abkoppeln, die Zwischenerholung geht zu Ende.

Wann ist eine wirtschaftliche Erholungsphase ein Aufschwung? Sie sollte zumindest selbsttragend sein. Ihr Wachstum sollte keiner besonderen politischen oder von außen kommenden Stimulanzien (mehr) bedürfen. Hat also im Ernst jemand geglaubt, dass die US-Volkswirtschaft, die immer noch größte der Welt, sich derzeit in einem wirklichen selbsttragenden Aufschwung befindet?

Notenbankzinsen bei null und massiver Aufkauf von Staatsschulden durch die Notenbank sind nun mal Aufputschmittel für die Konjunktur, so wie die expansive Fiskalpolitik. Wie wirksam sie sind, ist eine andere Frage. Jedoch muss man einen Hang zu krankhaftem Euphemismus haben (eine unter Aktienstrategen und Anlegern nicht seltene Krankheit), wenn man das sanfte Wachstum der USA seit 2009 für einen Aufschwung gehalten hat. Die Akteure am Aktienmarkt verwechseln gern die Gewinnentwicklung bei den Unternehmen mit der der Volkswirtschaft. Berufsbedingt nehmen sie außerdem die Überfülle an Liquidität als fundamentalen Nachfragefaktor wahr. Verständlich ist das. Die üppige Liquidität reichte auch aus, um einen ansehnlichen Kursaufschwung seit 2009 zu produzieren. Das Kursplus aber als Zeichen für einen Aufschwung der US-Volkswirtschaft zu interpretieren ist grob fahrlässig.

von hier.

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07. Juni 2011, 12:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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USA auf Talfahrt

Höhenflug der Börsen gestoppt. Trotz Billiggeld der Notenbanken deuten viele Indikatoren auf neue Rezession hin – auch in Teilen Westeuropas

Rainer Rupp

Überall auf der Welt ist die Luft an den Börsen raus. Seit Anfang Mai ist der einzigartige, ununterbrochene Kursanstieg zu Ende, der im März 2009 noch mitten in der Finanzkrise begonnen hatte. Zu deren Überwindung hatten die Zentralbanken fast aller Länder die Märkte damals mit faktisch zinslosen Darlehen überschwemmt. Insbesondere die US-Noten­bank Fed tat sich dabei hervor. Da die »Anleger« mit dem billigen Geld nichts Sinnvolles anzufangen wußten, begannen sie wieder im großen Finanzkasino zu spielen.

mehr

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13. Juni 2011, 21:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Double Dip in Legoland: http://www.jungewelt.de/2011/06-28/020.php

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27. Juni 2011, 21:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Finanzkrise 2.0

Beginnts jetzt?

=> http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Der-Sturm-auf-die-Banken-beginnt/story/13920321

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22. September 2011, 15:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag Alarm in Raten Antworten mit Zitat
Ist das nun eine bewusste Verharmlosung, dass von Banken wie Paribas, wie im Artikel behauptet wird, die Gelder abgezogen werden, weil Griechenland seine Schulden nicht zurückzahlen wird?

Zitat:
Insbesondere den französischen Banken wird nicht mehr zugetraut, drohende Abschreiber wegen ihres Griechenland-Engagements schmerzfrei zu überstehen. Frankreich gehört zu den grössten Gläubigern Griechenlands, das erklärt auch den Abzug des Siemens-Konzerns.
von oben geposteten Tagi-Artikel.

Tatsächlich meinten andere schon im Juli: Italienische Debt gefährdet, die französische BNP Paribas, Credit Agricole auf Frontline (Bloomberg, vom 13. Juli <google-übersetzung>)
http://translate.google.ch/translate?hl=de&langpair=en%7Cde&u=http://www.bloomberg.com/news/2011-07-12/france-s-bnp-credit-agricole-on-frontline-with-italian-risk.html

In der italienischen Zeitung Repubblica vom 7. August steht, dass von den 1400 Milliarden Dollar Gesamtschulden, davon allein 511 Milliarden Frankreich geschuldet werden. Im Vergleich dazu, Griechenland steht bei Frankreich mit 75 Milliarden Dollars in der Kreide. Auch wenn die Zahlen differieren, Bloomberg gibt eine Verschuldung Italiens bei französischen Banken mit rund 393 Milliarden an, so ist das doch die wesentlich grössere Gefahr für die gesamte französische Wirtschaft (nicht nur) und insbesondere den französischen Banken. Da stellt sich doch die Frage, warum wird Griechenland und nicht Italien als grösste Gefahr für den Verlust der Glaubwürdigkeit Frankreichs Banken dargestellt?


Zuletzt bearbeitet von Wirken die II am 23. September 2011, 08:25, insgesamt einmal bearbeitet
22. September 2011, 21:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Beitrag Antworten mit Zitat
@Wirken

Ich denke, das ist der Journalisten-Hype. Aktuell beschleunigt sich die Geschichte halt wieder etwas mehr in Griechenland. Wenn dann Italien wieder mal wakelt, sehen die Berichte halt entsprechend aus. Das bürgerliche Bewusstsein lebt in solchen Momenten sozusagen "von der Hand in den Mund". Die haben längst keinen perspektivischen Blick mehr. Es sind alles nur noch Feuerwehrübungen und der Buhmann wird derjenige sein, der als letztes am Tatort gesichtet wurde.

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23. September 2011, 12:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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"Club 2" zum kommenden Crash:

http://tvthek.orf.at/programs/1283-Club-2

Edit: Diesen Link habe ich hier nur reingestellt um zu zeigen was für drollige Leue mittlerweile als Experten präsentiert werden. Ist schon krass, wie ähnlich diese TV-Clowns gewissen Leuten vom Lindenhof sind. :-)

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01. Dezember 2011, 21:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Das bürgerliche Bewusstsein lebt in solchen Momenten sozusagen "von der Hand in den Mund". Die haben längst keinen perspektivischen Blick mehr.


ich warte noch auf den tag, an dem die visage mit dem debilen grinsen vom nachrichtensprecher zur totenmaske gefriert. alcoholic headie

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A slave is one who waits for someone to come and free him. - Ezra Pound
02. Dezember 2011, 05:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Der Double Dip ist in vollem Anmarsch:

Banken bunkern Rekordsumme bei der EZB

Das Misstrauen unter den Banken wächst: Erst noch hat die Europäische Zentralbank 500 Milliarden an die Banken der Eurozone ausgeschüttet. Nun legen es die Institute wieder bei der EZB an.

weiter.

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27. Dezember 2011, 15:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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