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[Kapital-Lesekreis] Das Kapital lesen und besprechen | Bern

 
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[Kapital-Lesekreis] Das Kapital lesen und besprechen | Bern
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ratatoskr



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Beitrag [Kapital-Lesekreis] Das Kapital lesen und besprechen | Bern Antworten mit Zitat
Linke zählen den Theoretiker des 19. Jahrhunderts, dessen Gedanken einmal die Welt bewegt haben, zu ihrem Traditionsbestand, seine Schriften aber kennen sie nicht mehr. Marx ist heute ein toter Hund. Umso mehr als man ihn an Universitäten, sofern man sich seiner erinnert, höflich ins geistesgeschichtliche Erbe eingemeindet – und zwar als einen Grossen: Ein grosser Philosoph soll er gewesen sein, dem es nach Hegel noch einmal gelungen sei, dialektisch zu denken; ein grosser Soziologe, der ein System gebastelt habe, in dem die Gesellschaft von der materiellen Basis bis zum Überbau der Ideen auf ein einziges Prinzip gebracht ist, ein grosser Prophet, der die Globalisierung früh vorhergesehen habe, ein grosser Utopist, der sich eine schöne bessere Welt ausgedacht haben soll.

Dass Marx selbst, wenn er gefragt würde, nichts von dem genannten Grossen vollbracht haben wollte, ja sich dieses Lob verbitten würde, kann seine geistesgeschichtlichen Freunde nicht bremsen… Sie verzeihen ihm ja sogar, dass er Kommunist gewesen ist. Er selbst sah seine Leistung einzig und allein in dem, was der Untertitel seines theoretischen Hauptwerkes ankündigt: in der “Kritik der politischen Ökonomie” des Kapitalismus. Marx war, wenn irgendetwas, Ökonom. Die Wirtschaftswissenschaften allerdings haben keine gute Erinnerung an diesen Klassiker, ja eigentlich überhaupt keine. Kein Wunder. Schliesslich hat er nicht nur die menschenfeindliche und absurde Rationalität dieses Wirtschafsystems aufs Korn genommen, das sie so vernünftig finden, er hat auch ihre verständnisvollen Theorien darüber wider- und zerlegt.

An dem Kapitalismus, den Marx in der Phase seines Entstehens analysierte und kritisierte, hat sich seit seinen Tagen dies und das, aber nichts Wesentliches geändert. Immer noch ist die Vermehrung des Geldes der beherrschende Zweck, für den gearbeitet wird – und das ist keineswegs ein geschickter Umweg zur besseren Befriedigung der Bedürfnisse; noch immer sind die arbeitenden Menschen Kostenfaktor, also die negative Grösse des Betriebszwecks; noch immer findet die Entwicklung der Produktivkraft der Arbeit, der grössten Quelle des materiellen Reichtums, ausschliesslich statt, um Löhne zu sparen und Arbeitskräfte zu entlassen – also um den Arbeiter ärmer zu machen.

Wegen dieser Aktualität, und nur wegen ihr, verdient es der längst verblichene Denker, dass man sich seiner erinnert. Seine Bücher helfen, die ökonomische Wirklichkeit heute zu erklären. Das will der Vortrag anhand von Zitaten aus dem ersten Kapitel von “Das Kapital” Band 1,”Die Ware” demonstrieren. Angeboten werden ungewohnte Gedanken über Gebrauchswert und Tauschwert, konkrete und abstrakte Arbeit, Geld und Nutzen, Arbeit und Reichtum – paarweise Bestimmungen, die unsere moderne Welt nicht mehr auseinander halten kann, während sie tatsächlich die härtesten Gegensätze enthalten. Der Vortrag wird einführen in “Das Kapital” und für eine längerfristige Kapital-Lektüre werben, zu der sich gerade ein für alle Interessierte offener Lesekreis bildet.

1. Treffen mit Einführung: Was von Marx zu lernen wäre: Alles nötige über Arbeit und Reichtum im Kapitalismus

Donnerstag | 7. Oktober | 19.30 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbioustrasse 61

Danach trifft sich der Lesekreis in der Regel jeweils am ersten Sonntag im Monat

Infos: http://www.unia-jugend-bern.ch/?page_id=125
19. August 2010, 12:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Kapital lesen. Erste von zwei Einführungen Antworten mit Zitat
2. Treffen: Ware und Geld (I): Die Ware – Gebrauchswert und Wert

Dass die kapitalistische Welt mit Waren vollgestellt ist, also alles, was das Herz begehrt, vorhanden ist und zum Kaufen angeboten wird, gereicht ihrem System gemeinhin zum Lob. Dass es ihn gibt, den sachlichen Reichtum, ist unbestreitbar, allerdings nicht ganz dasselbe wie, dass er jedermann auch zugänglich ist, einfach weil er oder sie es braucht und die Mittel vorhanden sind, es zu produzieren. Außer ihrer Nützlichkeit weisen Waren eine zweite Eigenschaft auf, die es in sich hat: sie haben einen Preis oder Tauschwert, kosten etwas.

Als erstes wird also das Verhältnis von Gebrauchswert und Tauschwert der Ware zu bestimmen sein. Erstens gilt es sie erst einmal zu unterscheiden; dass es zwischen diesen beiden Eigenschaften der Ware einen Gegensatz gibt, wird oft genug bestritten: Die herrschende Volkswirtschaftslehre etwa bemüht eine „subjektive Wertlehre“, in der die der Werteigenschaft der Waren die Objektivität bestritten und in die subjektive Wertschätzung der Individuen mit ihren Bedürfnissen aufgelöst.

Ganz ohne Theorie legen sich Generationen von Hausfrauen und anderen Schnäppchenjägern das Verhältnis, dass dem Genuss oftmals der Preis im Wege steht, so zurecht, dass es nur darauf ankäme, sich nicht über's Ohr hauen zu lassen und die wirklich „preiswerten“ Waren vom überteuerten Ramsch zu unterscheiden. Sie fallen daher gewohnheitsmäßig auf Sonderangebote herein, als die die Verkäufer ebenso regelmäßig ihre Waren feilbieten. Wenn sie dann allzu oft ihr Geld für Durschnittsware oder gar für nicht wirklich genießbares Zeug hinausgeworfen haben, können sie sich auf die entgegengesetzte Weisheit berufen, dass Qualität eben ihren Preis hat. Manche verwechseln Teures mit Gutem so sehr, dass sie nur noch mit Klamotten und anderem Gerät mit Labels drauf zufrieden sind, welche deren hohen Preis und somit „Exklusivität“ signalisieren.
Praktisch gesehen steht also der Gebrauchswert, die bunte vielfältige Warenwelt des Kapitalismus, in nicht so gutem Ruf, wie es zunächst einmal scheint: Immerzu wird er verglichen, relativiert, angereichert und ersetzt mit und durch den Tauschwert. Dass es dem Verkäufer ausschließlich um diesen zu tun ist, bleibt niemandem verborgen, tut aber offenbar der Marktwirtschaft keinen großen Imageschaden an. Dass deshalb außer feiner Ware auf den Märkten auch lauter Schrott unterwegs ist, die Dinge des Bedarfs vom Gammelfleisch über low-budget-Produkte bis zur Premiummarke in jeder Qualitätsstufe zu haben sind, versteht man gemeinhin nicht als Hinweis, welchen Schaden die Tatsache anrichtet, dass das Bedürfnisbefriedigen der Befriedigung des Bedürfnisses nach Barem, der Realisierung des Tauschwertes, untergeordnet ist, sondern wird wohl umgekehrt als Beweis verstanden dafür, wie gut der Markt „funktioniert“: Er hat jedem etwas zu bieten.

In der ersten Sitzung des Durchgangs durch „Das Kapital“ geht es also um die genaue Bestimmung von Gebrauchswert und Wert.

Sonntag | 7.11.2010 | 13 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61
31. Oktober 2010, 16:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Los geht’s | S. 49 – 62 Antworten mit Zitat
Wir verzichten auf die 2. Einführung und lesen gleich los:

Erstes Kapitel. Die Ware:

1.Die zwei Faktoren der Waren: Gebrauchswert und Wert (Wertsubstanz, Wertgrösse)
2.Doppelcharakter der in den Waren dargestellten Arbeit

In den blauen Bänden sind das die Seiten 49 – 62.


Sonntag | 5.12.2010 | 13 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61
26. November 2010, 13:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Auf ein Neues | 62 - 109 Antworten mit Zitat
Leseangaben:

- Erstes Kapitel. Die Ware:
1.3 Die Wertform oder der Tauschwert
1.4 Der Fetischcharakter der Ware und sein Geheimnis
- Zweites Kapitel. Der Austauschprozess

In den blauen Bänden die Seiten 62 – 109.

Sonntag | 9.1.2011 | 13 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61 | http://www.unia-jugend-bern.ch/
15. Dezember 2010, 15:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag S. 109 bis 144 Antworten mit Zitat
Zum Einstieg werden Warenfetisch (S. 85 - 97) und Austauschprozess (S. 99 -108) noch einmal besprochen.

III. Kapitel: Das Geld und die Warenproduktion bis Seite 144

Sonntag | 6.2.2011 | 13 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61 | http://www.unia-jugend-bern.ch/
25. Januar 2011, 16:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Diesen Sonntag! S. 128 bis S. 170 Antworten mit Zitat
Neu zu lesen: S.143 bis S. 170

3. Geld: a) bis c) und IV Kapitel: 1. und 2.

http://www.unia-jugend-bern.ch/
01. März 2011, 17:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Sonntag 3. April | S. 170 bis 213 Antworten mit Zitat
Lesen: IV Kapitel: 2.Widersprüche der allgemeinen Formel bis und mit
V Kapitel: 1. Arbeitsprozess und 2. Verwertungsprozess

Sonntag | 3.4.2011 | 13 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61
22. März 2011, 15:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Seite 213 bis 244 Antworten mit Zitat
V Kapitel: 2. Verwertungsprozess
VI Kapitel: Konstantes Kapital und variables Kapital
VII Kapitel: Die Rate des Mehrwerts
1. Der Exploitationsgrad der Arbeitskraft
2. Darstellung des Produktenwerts in proportionellen Teilen des Produkts
3. Seniors “Letzte Stunde”
4. Das Mehrprodukt

Sonntag | 8.5.2011 | 13 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61
02. Mai 2011, 15:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Der Wert Antworten mit Zitat
Achtung: Wir besprechen am nächsten Kapital-Termin den “Wert-Artikel” aus dem GS 2-10. Den Text gibts hier:
http://www.unia-jugend-bern.ch/wp-content/uploads/2011/05/DerWert.pdf

Sonntag | 5.6.2011 | 13 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61
28. Mai 2011, 11:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Antworten mit Zitat
Wir machen beim nächsten Kapital-Termin am “Wert-Artikel” aus dem GS 2-10 weiter.
Anschliessend gibt’s wieder Kapital:

Seite 214 bis 244

VI Kapitel: Konstantes Kapital und variables Kapital
VII Kapitel: Die Rate des Mehrwerts
1. Der Exploitationsgrad der Arbeitskraft
2. Darstellung des Produktenwerts in proportionellen Teilen des Produkts
3. Seniors “Letzte Stunde”
4. Das Mehrprodukt

Sonntag | 3.7.2011 | 13 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61

P.S.
Am Samstag davor: http://www.unia-jugend-bern.ch/?p=676
26. Juni 2011, 18:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Antworten mit Zitat
Seite 214 bis 244

VI Kapitel: Konstantes Kapital und variables Kapital
VII Kapitel: Die Rate des Mehrwerts
1. Der Exploitationsgrad der Arbeitskraft
2. Darstellung des Produktenwerts in proportionellen Teilen des Produkts
3. Seniors “Letzte Stunde”
4. Das Mehrprodukt

Sonntag | 11.9.2011 | 13 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61

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Das ist die Verrücktheit einer Gesellschaft, die sich von einem Sachzwang bestimmen lässt, der nur existiert, weil ihn die einen selbst praktizieren und die anderen sich ihn aufherrschen lassen.
09. September 2011, 13:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Antworten mit Zitat
Seite 244 bis 340

Achtes Kapitel: Der Arbeitstag
1. Die Grenzen des Arbeitstags
2. Der Heißhunger nach Mehrarbeit. Fabrikant und Bojar
3. Englische Industriezweige ohne legale Schranken der Exploitation
4. Tag und Nachtarbeit. Das Ablösungssystem
5. Der Kampf um den Normalarbeitstag. Zwangsgesetze zur Verlängerung des Arbeitstags von Mitte des 14. bis zu Ende des 17. Jahrhunderts
6. Der Kampf um den Normalarbeitstag. Zwangsgesetzliche Beschränkungen der Arbeitszeit. Die englische Fabrikgesetzgebung von 1833-1864
7. Der Kampf um den Normalarbeitstag. Rückwirkung der englischen Fabrikgesetzgebung auf andere Länder

Neuntes Kapitel: Rate und Masse des Mehrwerts

VIERTER ABSCHNITT – Die Produktion des relativen Mehrwerts
Zehntes Kapitel: Begriff des relativen Mehrwerts

Sonntag | 09.10.2011 | 13 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61

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Das ist die Verrücktheit einer Gesellschaft, die sich von einem Sachzwang bestimmen lässt, der nur existiert, weil ihn die einen selbst praktizieren und die anderen sich ihn aufherrschen lassen.
06. Oktober 2011, 10:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Antworten mit Zitat
Seite 340 bis 390

Zehntes Kapitel: Begriff des relativen Mehrwerts

Elftes Kapitel: Kooperation

Zwölftes Kapitel: Teilung der Arbeit und Manufaktur
1. Doppelter Ursprung der Manufaktur
2. Der Teilarbeiter und sein Werkzeug
3. Die beiden Grundformen der Manufaktur – heterogene Manufaktur und organische Manufaktur
4. Teilung der Arbeit innerhalb der Manufaktur und Teilung der Arbeit innerhalb der Gesellschaft
5. Der kapitalistische Charakter der Manufaktur

Sonntag | 06.11.2011 | 13 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61

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31. Oktober 2011, 16:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Antworten mit Zitat
Seite 391 bis 530

Dreizehntes Kapitel: Maschinerie und grosse Industrie

1. Entwicklung der Maschinerie

2. Wertabgabe der Maschinerie an des Produkt

3. Nächste Wirkung des maschinenmäßigen Betriebs auf den Arbeiter
a) Aneignung zuschüssiger Arbeitskräfte durch das Kapital. Weiber- und Kinderarbeit
b) Verlängerung des Arbeitstags
c) Intensifikation der Arbeit

4. Die Fabrik

5. Kampf zwischen Arbeiter und Maschine

6. Die Kompensationstheorie bezüglich der durch Maschinerie verdrängten Arbeiter

7. Repulsion und Attraktion von Arbeitern mit Entwicklung des Maschinenbetriebs. Krisen der Baumwollindustrie

8. Revolutionierung von Manufaktur, Handwerk und Hausarbeit durch die große Industrie
a) Aufhebung der auf Handwerk und Teilung der Arbeit beruhenden Kooperation
b) Rückwirkung des Fabrikwesens auf Manufaktur und Hausarbeit
c) Die moderne Manufaktur
d) Die moderne Hausarbeit
e) Übergang der modernen Manufaktur- und Hausarbeit zur großen Industrie. Beschleunigung dieser Revolution durch Anwendung der Fabrikgesetze auf jene Betriebsweisen

9. Fabrikgesetzgebung. (Gesundheits- und Erziehungsklauseln.)

10. Große Industrie und Agrikultur

Sonntag | 04.12.2011 | 13 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61

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26. November 2011, 21:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Seite 483 bis 541 Antworten mit Zitat
Dreizehntes Kapitel: Maschinerie und grosse Industrie

8. Revolutionierung von Manufaktur, Handwerk und Hausarbeit durch die große Industrie
a) Aufhebung der auf Handwerk und Teilung der Arbeit beruhenden Kooperation
b) Rückwirkung des Fabrikwesens auf Manufaktur und Hausarbeit
c) Die moderne Manufaktur
d) Die moderne Hausarbeit
e) Übergang der modernen Manufaktur- und Hausarbeit zur großen Industrie. Beschleunigung dieser Revolution durch Anwendung der Fabrikgesetze auf jene Betriebsweisen

9. Fabrikgesetzgebung. (Gesundheits- und Erziehungsklauseln.)

10. Große Industrie und Agrikultur

FÜNFTER ABSCHNITT
Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwerts

Vierzehntes Kapitel. Absoluter und relativer Mehrwert


Sonntag | 12.02.2012 | 13 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61

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09. Februar 2012, 12:51 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Neu lesen: Seite 541 bis 565

FÜNFTER ABSCHNITT - Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwerts

Fünfzehntes Kapitel. Größenwechsel von Preis der Arbeitskraft und Mehrwert

I. Größe des Arbeitstags und Intensität der Arbeit konstant (gegeben), Produktivkraft der Arbeit variabel

II. Konstanter Arbeitstag, konstante Produktivkraft der Arbeit, Intensität der Arbeit variabel

III. Produktivkraft und Intensität der Arbeit konstant, Arbeitstag variabel

IV. Gleichzeitige Variation in Dauer, Produktivkraft und Intensität der Arbeit

Sechzehntes Kapitel. Verschiedene Formeln für die Rate des Mehrwerts

SECHSTER ABSCHNITT - Der Arbeitslohn

Siebzehntes Kapitel. Verwandlung von Wert resp. Preis der Arbeitskraft in Arbeitslohn

Achtzehntes Kapitel. Der Zeitlohn

Sonntag | 04.03.2012 | 13 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61

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25. Februar 2012, 14:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Morgen Antworten mit Zitat
Seite 565 (557) bis 590

Achtzehntes Kapitel. Der Zeitlohn

Neunzehntes Kapitel. Der Stücklohn

Zwanzigstes Kapitel. Nationale Verschiedenheiten der Arbeitslöhne


Sonntag | 15.04.2012 | 13.00 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61

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14. April 2012, 11:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Sonntag! Antworten mit Zitat
Seite 583 bis 605

Zwanzigstes Kapitel. Nationale Verschiedenheiten der Arbeitslöhne

SIEBENTER ABSCHNITT – Der Akkumulationsprozess des Kapitals

Einundzwanzigstes Kapitel. Einfache Reproduktion

Sonntag | 06.05.2012 | 13.00 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61

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Zuletzt bearbeitet von ratatoskr am 08. Juni 2012, 09:42, insgesamt einmal bearbeitet
04. Mai 2012, 15:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Diesen Sonntag! Antworten mit Zitat
Seite 589 bis 639

SIEBENTER ABSCHNITT – Der Akkumulationsprozess des Kapitals

Einundzwanzigstes Kapitel. Einfache Reproduktion

Zweiundzwanzigstes Kapitel. Verwandlung von Mehrwert in Kapital

Sonntag | 10.06.2012 | 13.00 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61

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08. Juni 2012, 09:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Antworten mit Zitat
Seite (605) 640 bis 740

Wiedereinstieg im Zweiundzwanzigsten Kapitel. Verwandlung von Mehrwert in Kapital

Dreiundzwanzigstes Kapitel. Das allgemeine Gesetz der kapitalistischen Akkumulation

Sonntag | 08.07.2012 | 13.00 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61

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05. Juli 2012, 12:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Abschluss K1 Antworten mit Zitat
Seite 740 bis fertig

Vierundzwanzigstes Kapitel. Die sogenannte ursprüngliche Akkumulation

Fünfundzwanzigstes Kapitel. Die moderne Kolonisationstheorie

(evtl. Fragen zum Zweiundzwanzigsten Kapitel und Dreiundzwanzigstes Kapitel?)

SAMSTAG (!) | 04.08.2012 | 13.00 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61 | http://www.unia-jugend-bern.ch/?p=902

Am 16. September gehts mit dem 2. Band weiter!

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29. Juli 2012, 15:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag K2 Antworten mit Zitat
Einstieg in den 2. Band

Sonntag | 16.09.2012 | 13.00 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61

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29. August 2012, 12:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Kapital 2. Band Antworten mit Zitat
erster und zweiter Abschnitt, S. 55 – 153

Sonntag | 07.10.2012 | 13.00 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61

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30. September 2012, 16:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Antworten mit Zitat
Der Termin morgen Sonntag fällt leider aus!

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06. Oktober 2012, 11:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Sonntag Antworten mit Zitat
Kapital 2. Band, erster und zweiter Abschnitt, S. 55 – 153

Sonntag | 04.11.2012 | 13.00 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61

PS.
Am Samstag 3.11. gibts in der Reitschule eine Einführung zum K1: http://ch.indymedia.org/de/2012/10/87859.shtml

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30. Oktober 2012, 14:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Sonntag! Antworten mit Zitat
Kapital 2. Band, erster Abschnitt, bis S. 155

Sonntag | 13.01.2013 | 13 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61

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07. Januar 2013, 22:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Was von Karl Marx lernen? Neue Lesegruppe zum 1. Band! Antworten mit Zitat
[img]http://www.unia-jugend-bern.ch/wp-content/uploads/2013/01/marxHP1.bmp[/img]


Überfluss und Armut, Arbeitsstress und Arbeitslosigkeit, Lebensmittelskandale, Pleitewellen, Millionen Hungernde, Milliarden für Bankenrettung – an Missständen, die beklagt werden, mangelt es nicht. Sie werden schonungslos aufgedeckt – und die dann folgenden „Erklärungen“ zeigen alle das gleiche Muster: irgendetwas ist da schief gelaufen, da hat irgendwie der Markt nicht funktioniert, da muss es dann auch Schuldige geben, welche das eigentlich segensreiche Wirken der Marktwirtschaft be- und verhindert haben – z.B. indem sie gesundes Gewinnstreben durch Profitgier ersetzt haben. Da sind sich sogar Linke und Liberale einig – nur ob mehr staatliche Kontrolle oder die Wiederherstellung wirklicher Marktkräfte helfen sollen, macht dann den Unterschied.
Marx musste die „sozialen Missstände“ im Kapitalismus nicht erst aufdecken. Armut und Arbeitshetze in einem reichen Land findet man heute wie damals reichlich vor. Die Wirkungen dieser Produktionsweise hat Marx eben nicht als Ausnahme, Skandal oder Ungerechtigkeit einsortiert, sondern mit seiner Analyse als Notwendigkeit für diese Form der Reichtumsproduktion nachgewiesen. Schon mit der Elementarform des Reichtums – der Ware – ist recht viel über die Verteilung und die Nutzniesser des Reichtums entschieden: „Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine ‘ungeheure Warenansammlung’, die einzelne Ware als seine Elementarform. Unsere Untersuchung beginnt daher mit der Analyse der Ware“ (Das Kapital, Bd. I, S. 49) .

Gerade wenn alle Welt über skrupellose Spekulanten und die Folgen der Wirtschaftskrise schimpft, lohnt sich einmal die Frage zu klären, wie dieses Wirtschaftssystem eigentlich funktioniert: Die „Kritik der politischen Ökonomie“, so der Untertitel des Werkes, erklärt, woher der Reichtum im Kapitalismus kommt und wie sich darin Nutzen und Schaden dauerhaft verteilen.
An dem Kapitalismus, den Marx in der Phase seines Entstehens analysierte und kritisierte, hat sich seit seinen Tagen dies und das, aber nichts Wesentliches geändert. Immer noch ist die Vermehrung des Geldes der beherrschende Zweck, für den gearbeitet wird – und das ist keineswegs ein geschickter Weg zur besten Befriedigung der Bedürfnisse; noch immer sind die arbeitenden Menschen Kostenfaktor, noch immer findet die Entwicklung der Produktivkraft der Arbeit, der grössten Quelle des materiellen Reichtums, ausschliesslich statt, um Gewinn zu erwirtschaften, was auf der anderen Seite eben heisst, bei Löhnen zu sparen und/oder Arbeitskräfte zu entlassen – also die ärmer zu machen, die die ganze Arbeit verrichten.
Wegen dieser Aktualität, und nur wegen ihr, verdient es der längst verblichene Denker, dass man sich seiner erinnert. Seine Bücher helfen, die ökonomische Wirklichkeit heute zu erklären. Marx bietet ungewohnte Gedanken über Gebrauchswert und Tauschwert, konkrete und abstrakte Arbeit, Geld und Nutzen, Arbeit und Reichtum – paarweise Bestimmungen, die unsere moderne Welt nicht mehr auseinander halten kann, während sie tatsächlich die härtesten Gegensätze enthalten.

Unser Angebot: in einem Lektürekreis gründlich zu diskutieren, was sich heute aus dem „Kapital“ noch lernen lässt.

Samstag | 23.03.2013 | 13.00 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61 | http://www.unia-jugend-bern.ch/?p=1040

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Das ist die Verrücktheit einer Gesellschaft, die sich von einem Sachzwang bestimmen lässt, der nur existiert, weil ihn die einen selbst praktizieren und die anderen sich ihn aufherrschen lassen.
01. Februar 2013, 14:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Kapital lesen, 1. Sitzung zum 1.Band Antworten mit Zitat
Samstag | 27.04.2013 | 13.00 Uhr | Bern | Gewerkschaftshaus | Monbijoustrasse 61

Wir steigen in den 1. Band ein und lesen bis zur Sitzung:
Erstes Kapitel. Die Ware
Zweites Kapitel. Der Austauschprozeß

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Das ist die Verrücktheit einer Gesellschaft, die sich von einem Sachzwang bestimmen lässt, der nur existiert, weil ihn die einen selbst praktizieren und die anderen sich ihn aufherrschen lassen.
30. März 2013, 13:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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