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Internationaler Frauenkampftag 8. März

 
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Internationaler Frauenkampftag 8. März
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fräulein else



Anmeldedatum: 14.01.2008
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Beitrag Internationaler Frauenkampftag 8. März Antworten mit Zitat
erstmal dies: der aufruf zum diesjährigen frauenkampftag und den aktionen dazu (warum der aufm französischen indy-teil zu finden ist, weiss ich nicht...)

http://ch.indymedia.org/fr/2011/02/80152.shtml

meine fragen zur frauenbewegung (ich hab keine ahnung, ob mir hier aufm forum irgendwer irgendeine meiner fragen beantowrten kann - aber versuchen kann mensch es ja)

aus dem aufruf:

Zitat:
Auch die Frage der Männerbeteiligung an Aktionen und Demos war bereits damals umkämpft

sind dieses jahr männer an der demo 'erlaubt' resp. geduldet? kennt jemand die gründe für eine solch (meiner meinung nach) reaktionäre haltung?

Zitat:
Dass es zwar einen Gleichstellungsartikel in der Verfassung gibt, erkämpft durch bürgerliche Frauen in den 80ern, dass es aber, trotz Frauenstreik 1991, bis heute keine reale Gleichstellung gibt.

worin zeigt sich die konkrete ungleichstellung zwischen mann und frau? (auch wenn's mir vielleich niemand glaubt, das ist keine provo, mich nimmt's einfach nur wunder)

Zitat:
Für die Überwindung von Kapital und Patriarchat!

wie muss ich den begriff des patriarchats verstehen? ist er - in einer zeit der rechtlichen gleichstellung - tatsächlich noch nützlich, um die probleme dieser gesellschaft verstehen und bekämpfen zu können?

wäre froh um antworten/literaturhinweise...!

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
24. Februar 2011, 10:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
falls ich dazu komme, reiche ich dir ein paar links nach, welche ich hilfreich finde. die analysen und ansätze der frauenkampftag-aufrufe (des zh-bündnisses) sind meiner meinung nach grösstenteils unterirdisch.

zur beteiligung von männern:

männer werden auch dieses jahr aus der demo geworfen. die argumentation: dieser eine tag soll den betroffenen (den frauen) vorbehalten bleiben. die männer könnten sich die restlichen 364 tage im jahr (auch für den frauenkampf) engagieren.

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
24. Februar 2011, 10:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Beitrag wiki-piki Antworten mit Zitat
"Am 8. März 1917 – nach russischem (julianischem) Kalender der 23. Februar – streikten in Sankt Petersburg die Arbeiter- und Soldatenfrauen und erstmals auch Bauernfrauen der armen Stadtviertel auf der Wyborger Seite und lösten damit die Februarrevolution aus. Zur Ehre der Rolle der Frauen in der Revolution wurde auf der Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen 1921 in Moskau auf Vorschlag der bulgarischen Delegation der 8. März als internationaler Gedenktag eingeführt"

"Beschluss in Kopenhagen (Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27. August 1910) lautete: „Im Einvernehmen mit den klassenbewussten politischen und gewerkschaftlichen Organisationen des Proletariats in ihrem Lande veranstalten die sozialistischen Frauen aller Länder jedes Jahr einen Frauentag, der in erster Linie der Agitation für das Frauenwahlrecht dient."

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argumentum ad baculum
24. Februar 2011, 11:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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Savo hat Folgendes geschrieben:
die männer könnten sich die restlichen 364 tage im jahr (auch für den frauenkampf) engagieren.

genau die scheisse meine ich... gibt's da keine auseinandersetzung? muss ich mich als mann identifizieren, wenn ich biologisch gesehn dem männlichen geschlecht angehöre?

und: was meinst du mit unterirdisch?


p.s. ich hab auch gehört, dass männer von der demo geschmissen würden, bin aber trotzdem verwirrt, dass das im aufruf nichtmal so angedeutet wird.....

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
24. Februar 2011, 13:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
ja, du wirst def. rausgeschmissen. wurde mir vor einiger zeit so bestätigt. die argumentation war dann auch eher dürftig. da mischen sich zum teil auch sich widersprechende theoretische ansätze (dekonstruktion des biologischen geschlechts und der ML-ansatz, welcher von der notwendigkeit des weiblichen subjekts ausgeht).

ich suche dir mal ein paar texte raus und schreibe dir mal meine gedanken auf. ich kenne zwar die theoretischen ansätze, aber alle mir bekannten greifen irgendwo doch zu kurz.

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
24. Februar 2011, 14:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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Wohnort: süsch no was?!

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hab auch schon den spruch gehört, dass die männer an dem tag ja ne eigene demo machen könnten, wenn sie wirklich so viel interesse hätten an dem thema...

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Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
24. Februar 2011, 15:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
und dort beginnt der ganze witz: wird man rausgeprügelt, ist man "mann". da wird dann eben doch nur über die schwanz-/klitorislänge am geschlecht rum definiert.

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
24. Februar 2011, 15:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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ich halte es mit Zetkin: Nebenwiderspruch

@samsa: Die Gesamtheit der Frauen hat miesere Jobs als die Gesamtheit der Männer, das ist die faktische Ungleichheit. Rechtlich ist das mehr oder weniger gleichgestellt, auch wenn immer Trara wegen Vormundschaft usw., hat auch mit der Dummheit der Richter zu tun die meinen ein Kind braucht Mama und so Zeug... Es gibt auch Diskriminierungsklage und das Gesetz gleicher Lohn für gleiche Arbeit, das ist der Fortschritt in der RECHTLICHEN Frauengleichstellung, die etwas völlig anderes ist als materielle Gleichstellung aber das muss ich euch ja nicht erzählen..

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argumentum ad baculum
24. Februar 2011, 15:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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doch, wahrscheinlich solltest du das.. was verstehst du unter materieller gleichstellung?

ich versteh halt einfach die grundlegende linie nicht... nur weil ich gesamthaft gesehen vielleicht auf der gewinnerseite stehe (ich hab nen penis, nen schweizer pass, und eine weisse hautfarbe, zudem erwecke ich mit meiner äusserlichkeit - nehme ich zumindest an - keinen allzu schlechten eindruck) wohl auf der 'gewinnerseite' der verlierer.
wer aber glaubt tatsächlich noch daran, dass man sich auf grund seiner von dieser drecksgesellschaft auferlegten kriterien politisch engagieren muss?? ich glaub, ich schreib mal noch ne diskussionseinladung auf indy... sonst reden wir da nur um den heissen brei rum und verstehen es trotzdem nie...

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
24. Februar 2011, 16:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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materielle gleichstellung = gleiche einkommen.

versteh deinen text nicht..

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argumentum ad baculum
24. Februar 2011, 16:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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widerspricht "materielle gleichstellung = gleiche einkommen" nicht "Es gibt auch Diskriminierungsklage und das Gesetz gleicher Lohn für gleiche Arbeit, das ist der Fortschritt in der RECHTLICHEN Frauengleichstellung, die etwas völlig anderes ist als materielle Gleichstellung aber das muss ich euch ja nicht erzählen.."

nicht verstehen da tu ich: wo ist der unterschied zwischen 'diskriminierungsfreien löhnen' (oder gibt's tatsächlich noch fälle, in welchen jemand weil er mann ist mehr lohn bekommt als eine frau?) und materielle gleichstellung (aka gleiche einkommen).. ist aber an dieser stelle (glaube ich) auch nicht sooo wichtig zu klären...

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
24. Februar 2011, 16:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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wichtig nicht, aber einfach: branchenspezifische löhne heisst in unterschiedlichen branchen verdienst du unterschiedlich viel.. in der gleichen branche gleich viel. ist übrigens das motto der UNIA dieses (und manches anders inoffiziell) Jahr: gleicher lohn für gleiche arbeit.

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argumentum ad baculum
24. Februar 2011, 17:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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den teil kenn ich schon; aber die parole 'gleicher lohn für gleiche arbeit' gilt doch nicht für branchenübergreifende lohngleichheit, oder?
interessant find ich das schon, bleibst du aber realistisch, hat eine frau heutzutage keine einschränkung mehr in der berufs (und somit) lohn-'wahl'.. oder?

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
24. Februar 2011, 17:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Scally



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Zuletzt bearbeitet von Scally am 25. November 2013, 16:12, insgesamt einmal bearbeitet
24. Februar 2011, 17:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Also das Typen nicht an der Frauendemo zugelassen sind find ich eigentlich nicht weiter schlimm. Denn wenn die Gleichstellung vorwärts schreiten soll, dann muss es ja auch von den Frauen aus kommen, aus ihrer Initiative. Und ich glaub ja weniger, dass gewisse Leute hier aktiv dafür kämpfen würden. Also warum sollte es auch schlimm sein, wenn man da einmal nicht mitwatscheln kann. Also ich kann da überhaupt nichts reaktionäres erkennen. Es ist eben ihre Strategie, vielleicht ihre Stärke an diesem Tag. Und man darf auch nicht vergessen, dass es bei dieser Sache ja auch nicht darum geht, die Geschlechter an sich abzuschaffen. Da müsstest du schon selber eine Anti-Geschlechterrollen Demo auf die Beine stellen. Und wenn du dich mehr Frau fühlst als auf deiner ID draufsteht, dann kannst du ja mal nett fragen. Also mir kein derartiger Fall bekannt, wo Sie abgewiesen worden wäre.

Patriarchat = Männer sind meistens an gut bezahlten Stellen. Sind die Besitzenden schlechthin. Frauen haben schlechtere Löhne, schlechtere Jobs... und das nicht nur an der Langstrasse. Es soll ja auch Leute geben, die sich nicht ständig in linken Kreisen bewegen (aber auch diese sind nicht ausgenommen): Als Frau muss man sich oft mehr behaupten und durchsetzen, man wird gerne vergessen, übergangen, zum Kochen und Putzen abgestellt, als Sexobjekt betrachtet etc.. . Aber das erklärt dir vielleicht besser eine Frau. Also vielen Frauen nützt es einen Scheiss, wenn sie nun rechtlich gleichgestellt sein sollen. Das merkt man dann bei der Jobsuche. Und das ist wiederum nicht mit Frau Merkels Gleichberechtigungspolitik zu verwechseln. Denn ihr geht es darum, dass in Deutschland - dem Land der Hausfrauen - qualifizierte Fachkräfte fehlen. Also Patriarchat!!!

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
24. Februar 2011, 20:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Scally



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Zuletzt bearbeitet von Scally am 25. November 2013, 16:46, insgesamt einmal bearbeitet
24. Februar 2011, 21:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Beiträge: 5481

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Fand ich mal noch ganz gut:
http://www.kuzeb.ch/karnikl/04-12.htm

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
24. Februar 2011, 21:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Scally



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Zuletzt bearbeitet von Scally am 25. November 2013, 16:35, insgesamt einmal bearbeitet
24. Februar 2011, 21:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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9. märz ist shemale-tag. wer mitmarschieren will, muss vor der jury die hosen runterlassen.

ne, im ernst: wer da mitläuft, ist ja irgendwie auch selbst schuld.

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24. Februar 2011, 23:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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ich kann mich einfach nicht mit der geschlechterrolle "mann" identifizieren, und ich denke die sexuelle emanzipation kann erst geschehen, wenn die menschen dieser welt sich dieser rollenverteilung entziehen/einfach nicht mehr mitmachen..
genauso wie ich mich nicht mit der schweizer staatsbürgerschaft oder dem christentum identifizieren kann... oder mit meiner weissen hautfarbe.

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25. Februar 2011, 00:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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gregor_samsa hat Folgendes geschrieben:
den teil kenn ich schon; aber die parole 'gleicher lohn für gleiche arbeit' gilt doch nicht für branchenübergreifende lohngleichheit, oder?


ne mit gleicher arbeit ist ja genau die branche/art der arbeit gemeint.

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25. Februar 2011, 09:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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gregor_samsa hat Folgendes geschrieben:
ich kann mich einfach nicht mit der geschlechterrolle "mann" identifizieren, und ich denke die sexuelle emanzipation kann erst geschehen, wenn die menschen dieser welt sich dieser rollenverteilung entziehen/einfach nicht mehr mitmachen..
genauso wie ich mich nicht mit der schweizer staatsbürgerschaft oder dem christentum identifizieren kann... oder mit meiner weissen hautfarbe.


Leider ist es gar nicht so einfach sich dieser Rollenverteilung zu entziehen, bzw. damit nicht getan.

Da gibt es nämlich die ökonomische Kalkulation der Arbeitgeber: Frauen können Schwanger werden, sind häufig schlechter ausgebildet als Männer, haben „Lücken“ im beruflichen Lebenslauf, fehlende Berufserfahrung... das „berücksichtigen“ die Arbeitgeber lohnmässig.
Das statistische Material zu den Lohnunterschieden ist leider schlecht, weil oft nur die Geschlechter und Löhne überhaupt verglichen werden und Ausbildungs- und Branchenunterschiede kaum herauszulesen sind.

Dann gibt es tatsächlich die Benachteiligung aufgrund von patriarchalen Rollenbildern in den Köpfen von Männer und Frauen die trotz der staatlichen Rechtsgleichheit vorherrschen - und einfach abgelegt werden könnten. Hier kann man es ja mit Argumenten versuchen ;-) , aber wenn man da schon dabei ist, würde ich gleich auf den ganzen Laden los (der ja mit der Diskriminierung der Frau nicht wenig zu tun hat). Sich für Rechts- und Chancengleichheit von Mann und Frau einzusetzen ändert jedenfalls nichts an den Sortierungen die sonst so vorgenommen werden.
25. Februar 2011, 09:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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dem stimme ich absolut zu. das ist ja auch gar nicht der punkt.
wenn in einem fall konkrete lohnungleichheit besteht, liegt es an der solidarität innerhalb der belegschaft, dass diese (zugunsten der weniger gut bezahlten) aufgehoben wird. als bevorteilter arbeitnehmer kannst du wohl aber nicht viel für deine bessere lage, resultiert dein überdurchschnittlicher lohn in manchen fällen auch direkt nur aus zufall oder weil die kapitalisten bei deiner anstellung halt dringend arbeitskräfte benötigten, und dir deshalb ohne weiteres nachdenken einen höheren lohn ausbezahlen.
also egal ob du nun als mann, schweizer, weisser, christ bevorzugt wirst, liegt es nicht daran zu kategorisieren und die arbeitnehmerschaft zu spalten, sondern im konkreten fall den klassengeist aufleben zu lassen und gemeinsam zu kämpfen. hingegen finde ich es fragwürdig aus einer konkreten situation heraus sich (tschuldigung fürs böse wort) sektiererisch gegen die anderen zu verbünden und zu behaupten, der andere (in dem moment nicht präsente teil) der arbeiterklasse könne sich auch den rest des jahres für die gleiche sache kämpfen, wie die sektierer_innen an diesem einen tag.
(wie wär's eigentlich mit: lohngleichheit für moslems/nichtmoslems? ich bin mir sicher, auch da liesse sich eine gute statistik kreiren.... oder lohngleichheit auch für wiederintegrierte langzeitarbeitslose??)

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
28. Februar 2011, 13:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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nicht explizit für diese diskussion rausgesucht, aber soeben darüber gestolpert und für zumindest lesenswert befunden:

http://www.akweb.de/ak_s/ak558/27.htm

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
01. März 2011, 14:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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