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Ausstellung: Die dritte Welt im 2. Weltkrieg, Luzern

 
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Ausstellung: Die dritte Welt im 2. Weltkrieg, Luzern
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lazlo wanda



Anmeldedatum: 26.12.2008
Beiträge: 650

Beitrag Ausstellung: Die dritte Welt im 2. Weltkrieg, Luzern Antworten mit Zitat
Lohnenswerte Ausstellung in Luzern:


bis Ende März:
Zitat:
Der Zweite Weltkrieg verwüstete nicht nur Europa, sondern auch weite Teile der Dritten Welt. Allein China hatte mehr Tote zu beklagen als Deutschland, Italien und Japan zusammen. Millionen von (Kolonial-)Soldaten aus Afrika, Asien, Ozeanien und Lateinamerika kämpften an vorderster Front mit, um die Welt von Naziterror und japanischem Grossmachtwahn zu befreien. Anerkennung fanden sie in Europa dafür nicht. Schon bei den Feierlichkeiten zum Kriegsende waren viele von ihnen nicht mehr dabei, sondern warteten in erbärmlichen Lagern auf den Rücktransport in ihre Heimat. Obwohl etwa die Truppen des Freien Frankreichs zeitweise mehrheitlich aus Afrikanern bestanden, wollte Charles de Gaulle 1945 junge Franzosen als Befreier feiern lassen, was auch die medialen Bilder prägte. Und bei der Zahlung von Kriegs- und Invalidenrenten werden Kolonialsoldaten aus allen Kontinenten bis in die Gegenwart benachteiligt.


http://www.3www2.ch/

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Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben. Kurt Tucholsky

Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
08. März 2011, 20:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
q.mar
dog day afternoon


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Beiträge: 346

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Hab vor da mal hinzugehen, am besten wär für mich nächsten Dienstag. Wäre jemand dabei?

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"Ist die Konstruktion der Zukunft und das Fertigwerden für alle Zeiten nicht unsere Sache, so ist desto gewisser, was wir gegenwärtig zu vollbringen haben. Ich meine die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden, rücksichtslos sowohl in dem Sinne, dass die Kritik sich nicht vor ihren Resultaten fürchtet und ebensowenig vor dem Konflikt mit den vorhandenen Mächten."
- Marx -
09. März 2011, 15:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Beiträge: 5481

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ist nurnoch bis 11. märz... fuck

edit: komme nicht draus!

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
09. März 2011, 17:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Pressluftpinocchio
Schraubenverdreher


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Beiträge: 2944
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Bin dabei, wenn nicht zu teuer.

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09. März 2011, 18:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
lazlo wanda



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Beiträge: 650

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far hat Folgendes geschrieben:
ist nurnoch bis 11. märz... fuck

edit: komme nicht draus!


die Ausstellung dauert bis am 27. März.

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10. März 2011, 10:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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Beiträge: 1032

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wäre auch dabei... hab rücknprobleme und sollte momentan nicht sitzen.... da ist ein museumsbesuch eine werte abwechslung....

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
10. März 2011, 10:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Beiträge: 5481

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also in dem fall, dienstag?

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
10. März 2011, 15:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
q.mar
dog day afternoon


Anmeldedatum: 16.12.2006
Beiträge: 346

Beitrag Antworten mit Zitat
far hat Folgendes geschrieben:
also in dem fall, dienstag?


ich wär dabei! wäre schon in luzern und könnte so ab 13 uhr..

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"Ist die Konstruktion der Zukunft und das Fertigwerden für alle Zeiten nicht unsere Sache, so ist desto gewisser, was wir gegenwärtig zu vollbringen haben. Ich meine die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden, rücksichtslos sowohl in dem Sinne, dass die Kritik sich nicht vor ihren Resultaten fürchtet und ebensowenig vor dem Konflikt mit den vorhandenen Mächten."
- Marx -
10. März 2011, 16:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
rude e
Mad Dog


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Beiträge: 251

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Dienstag, 15. März 2011, Nachmittag in Luzern.
Das tönt spannend. Schicke mir da einer eine sms und ich komme auch.

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Es tut mir leid wenn ich euch störe, Leute, aber ich tanze immer den letzten Tanz der Saison. In diesem Jahr hat es mir einer verboten. Aber ich lasse mir nichts verbieten. Ich werde tanzen, und zwar mit einer wundervollen Partnerin.

Erst wenn der letzte Lappen gelöhnt, die letzte Mark verjubelt und der letzte Groschen gefallen ist, werdet Ihr merken, dass man mit Bäumen nicht bezahlen kann.
10. März 2011, 16:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beiträge: 208

Beitrag Demokratie und Kolonialismus Antworten mit Zitat
Beim Ausgang des 2. Weltkriegs versprachen die Sieger und insbesondere die drei alten Demokratien USA, GB und Frankreich der Welt die Einführung der Demokratie und der Freiheit, denn "hatte man nicht für sie all diese Opfer gebracht?" Wir haben bislang viel von der Rolle der Briten und Amerikaner gesprochen, schauen wir uns nun an, wie dieser Dritte im Bunde der vielgepriesenen Demokraten vorgegangen ist, das "Vaterland der Menschenrechte", Frankreich.

1945 befahl am Tag der Kapitulation Deutschlands die sehr demokratische Regierung De Gaulle, der damals "kommunistische" Minister angehörten, der französischen Luftwaffe mittels des stalinistischen Minister Tillon, Sétif und Constantine in Algerien zu bombardieren, wo nationalistische Bewegungen die Kolonialherrschaft der reizenden französischen Demokratie infrage stellten. Die Zahl der Verletzten stieg in die Tausende, und einige Wohnviertel wurden vollständig in Schutt und Asche gelegt. 1947 organisierte der Überseeminister, Marius Moutet, "Sozialist" und Demokrat, die furchtbare Repression der Unabhängigkeitsbewegung Madagaskars. Damals wurde auch die Luftwaffe eingesetzt, die nachher von Panzern und der Artillerie abgelöst wurde. Viele Dörfer wurden zerstört, und damals wurde zum ersten Mal diese Taktik verwendet, Gefangene aus den Flugzeugen zu werfen, damit sie tot auf die Dörfer fielen. Es gab mehr als 80.000 Tote! (aus: Die Massaker und die Verbrechen der ‚großen Demokratien’

http://de.internationalism.org/antifa/4

Das Ganze nachdem in Algerien 1943 die Rekrutierenden noch so debile Aufrufe wie: "il faut laver le drapeau français avec notre sang !" starteten um die algerischen Menschen für Frankreich und den Antifaschismus sterben zu lassen.
Was das Versprechen von "Demokratie und Freiheit" angeht, sehen wir nach 65 Jahren nach dem 2. Weltkrieg, was daraus geworden ist. Zum Glück regt sich gerade in dieser Region doch etwas was darüber hinaus geht, zurzeit noch vor allem in Ägypten, aber Algerien kann vielleicht folgen?
13. März 2011, 11:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Beiträge: 5481

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Zitat:
Weder euren Krieg, noch euren Frieden!
Der Krieg, der sich in der heuchlerischen Form von wiederholten und vermehrten Sicherheitsmaßnahmen ankündigt, der Krieg, den der unauflösliche Konflikt der imperialistischen Interessen, die Europa quälen, auszulösen droht, wird nicht der Krieg der Demokratie, nicht der Krieg der Gerechtigkeit, nicht der Krieg der Freiheit sein. Die Staaten, die sich dieser Begriffe für ihre gegenwärtigen und die historischen Bedürfnisse wie eines Identitätsnachweises bedienen, haben mit tyrannischen, ungerechten und blutigen Methoden ihren Reichtum erworben und ihre Macht konsolidiert. Die jüngsten Beweise der Unwürdigkeit dieser Staaten sind noch im kollektiven Bewusstsein lebendig.

Sie haben Äthiopien von Italien vernichten lassen, weil jeder siegreiche Widerstand gegen den weißen Aggressor die Kolonialvölker ermutigt hätte; sich des imperialistischen Drucks zu entledigen.

Sie haben Spanien im Juli 1936 die Waffen verweigert, die es zu Recht von ihnen forderte und die ihm gestattet hätten, den Faschismus rasch niederzuringen, denn es durfte nicht sein, dass der Sieg der spanischen Arbeiter dem Weltproletariat neue revolutionäre Perspektiven eröffnete.

Sie liefern China dem japanischen Imperialismus aus.

Wenn sich die pseudo-demokratischen Staaten heute in Bewegung setzen, dann deshalb, um einen Staat zu verteidigen, den sie nach ihrem Bilde geschaffen haben, einen zutiefst kapitalistischen, zentralistischen, unbeweglichen Polizeistaat.

Von allen Seiten verraten, macht sich die Arbeiterklasse, die ihre aufrührerische Rolle vergessen hat, daran, an der Rettung der Versailler Beute teilzunehmen. Als Antwort auf diese selbstmörderische Haltung erklären wir, dass die einzige Frage, die für die soziale Zukunft der Menschen wichtig ist und die geeignet ist, ihre Scharfsichtigkeit und ihre schöpferische Energie zu mobilisieren, die der Liquidierung eines kapitalistischen Systems ist, dem es nur dank der skandalösen Komplizenschaft der Zweiten und Dritten Internationale gelingt, zu überleben und seine eigenen Widersprüche und seinen Konkurs zu überwinden. Mit den Schuldigen ebenso wie mit ihren Komplizen, mit den Rechtfertigern des Krieges wie den Verfälschern des Friedens gleichermaßen ist kein Kompromiß möglich. Wie weigern uns, dem wahnsinnigen Europa der totalitären Regime das abgelaufene Europa selbst eines revidierten Versailles entgegenzustellen. Wir setzen ihnen beiden, im Krieg wie im Frieden, die Kräfte entgegen, die aufgerufen sind, Europa durch die proletarische Revolution ganz zu wiederaufzubauen.

Paris, dem 27. September 1938.

Die surrealistische Gruppe.

(Nach: Wolfgang Asholt und Walter Fähnders, Manifeste und Proklamationen der europäischen Avantgarde 1909-1938, Stuttgart/Weimar, Verl. J. B. Metzler, 1995, S. 426)


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13. März 2011, 19:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
fräulein else



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kann di nicht.. würd aber gern... egal.. dann geh ich n ander mal

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
14. März 2011, 10:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Beiträge: 5481

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Schade... bis sonst mal.

Und an die anderen, treffen wir uns 13.30 Uhr am Torbogen am Bahnhof Luzern? Falls es jemanden nicht geht, bitte SMS! Da On the Road!

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14. März 2011, 11:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
rude e
Mad Dog


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Alles klar.

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14. März 2011, 15:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



Anmeldedatum: 26.12.2008
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Die schulischen Unterrichtsmaterialen können auf der Page gratis heruntergeladen werden.
Der Inhalt entspricht mehr oder weniger demjenigen des Buches, es lohnt sich also sehr.

http://www.3www2.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=58&Itemid=77

Auch sind die Zeitzeugengespräche verfügbar:
http://www.3www2.de/index.php?option=com_content&view=article&id=91&Itemid=80

Auch sonst gibt es ziemlich viel anschauliches Material dort.

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27. März 2011, 18:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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schaut gut aus, danke!

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
28. März 2011, 14:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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