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Bahn-Streik Deutschland, GDL

 
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Bahn-Streik Deutschland, GDL
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ratatoskr



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Pressemitteilung GDL: http://www.gdl.de/

Streik stürzt Deutschland ins Pendlerchaos: http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Streik-stuerzt-Deutschland-ins-Pendlerchaos-14564555
10. März 2011, 15:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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DIHK warnt vor Einbrüchen in der Industrie

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
10. März 2011, 18:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Lokführer streiten über Streik-Taktik

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
12. März 2011, 22:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Diskussion zwischen einem Streikenden und einem Pendler in der Berliner Zeitung:

http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/bahn-pendler-trifft-auf-stehenlasser-article1139395.html

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14. März 2011, 14:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Zitat:
ZITAT DES TAGES

"Ich kann mich mit diesem Vorgehen nicht identifizieren, weil es unserer Grundauffassung widerspricht."
Susanne Stumpenhusen, ver.di-Landeschefin für Berlin und Brandenburg, in der Berliner Morgenpost zu den Streiks der Lokführer für einen Flächentarifvertrag


junge welt
15. März 2011, 07:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Aufruf & Solierklärung zum GDL-Streik

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16. März 2011, 13:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Bahnkonzern will mit Aussperrung Exempel statuieren – damit darf er nicht durchkommen!

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05. April 2011, 22:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Während die GDL weiterhin fleissig am Streiken ist:

Ende des Streiks ist nicht in Sicht

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21. Juni 2011, 17:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Yey, wäre doch mal was für die ZugbegleiterInnen in der Schweiz:

Zitat:
GDL legt eine Schippe drauf

Außer Lokführer sollen auch Zugbegleiter und Disponenten streiken

Von Rainer Balcerowiak

Trotz massiver Streiks in den vergangenen Wochen und Monaten weigern sich zehn Unternehmen des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV), mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) über einen Rahmentarifvertrag zu verhandeln. In den meisten Fällen handelt es sich dabei nicht um die vielzitierten »kleinen Privatbahnen«, sondern um Tochterunternehmen des französischen Mischkonzerns Veolia, der italienischen Staatsbahn und der Holdinggesellschaft der Hamburger Hochbahn. Bislang gelte der Rahmenvertrag bereits für 95 Prozent aller deutschen Lokführer, betonte der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky am Mittwoch in Frankfurt am Main. Und man werde nicht ruhen, bis auch die verbleibenden Kollegen den Schutz dieses Tarifwerks genießen könnten.

Die Unternehmen gehen massiv und teilweise mit illegalen Methoden gegen die Streikenden vor. So zahlt die Nord-Ostsee-Bahn laut GDL die Löhne der Streikteilnehmer viel zu spät aus und versucht, Lokführer mit Änderungen an den Arbeitsverträgen zu knebeln. Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt versucht Lokführer mit individuellen Lohnerhöhungen auf der Basis eines Tarifvertrags, den sie gar nicht kennen, zu ködern. Und die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft sperrt derzeit dauerhaft einen Großteil ihrer Lokführer aus. »Diese massiven Eingriffe dienen einzig und allein der Einschüchterung unserer Lokomotivführer«, so Weselsky: »Das schweißt unsere Kollegen aber nur noch mehr zusammen.«

Um den Druck zu erhöhen, plant die GDL eine weitere Steigerungsstufe. Bei den betreffenden Unternehmen sollen nunmehr auch Zugbegleiter und Disponenten zu »Sympathiestreiks« aufgerufen werden. Ab der kommenden Woche sei wieder mit »massiven Arbeitskämpfen« zu rechnen, teilte die Gewerkschaft gestern mit

In dem Rahmenvertrag ist für Lokführer ein Einstiegsgrundlohn von 2341 Euro pro Monat bei einer 39-Stunden-Woche vorgesehen, der in der Endstufe nach 25 Jahren Berufserfahrung auf 2831 Euro steigt. Geregelt werden auch Nacht-, Sonn- und Feiertagszulagen sowie die Fahrentschädigungen. Weitere Paragraphen betreffen den Kündigungsschutz bei Fahrdienstuntauglichkeit. In einem weiteren Tarifvertrag soll der Übernahmeanspruch von Lokführern bei einem Betreiberwechsel nach Ausschreibungen festgelegt werden.

http://www.jungewelt.de/2011/06-30/056.php


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29. Juni 2011, 22:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Naja.

Zitat:
DB oder nicht DB

Berlin: Volksbegehren zur Zukunft der S-Bahn gestartet. Per Gesetz sollen Privatisierung und Zerschlagung des Unternehmen verhindert werden

Von Rainer Balcerowiak

Es vergeht wohl kein Tag, an dem in Berlin nicht für irgend etwas Unterschriften gesammelt werden. Und nach dem erfolgreichen Volksentscheid für die Offenlegung der Verträge zur Teilprivatisierung der Wasserbetriebe, wollen auch andere Initiativen diesen Weg beschreiten.

So auch der Berliner S-Bahn-Tisch, der ein »Gesetz zur Beendigung des Chaos bei der Berliner S-Bahn« per Volksentscheid durchsetzen will. Der Entwurf enthält nicht nur Paragraphen zur Offenlegung aller bestehenden und künftigen Verkehrsverträge, sondern präzise Vorgaben für den künftigen Betrieb des S-Bahn in bezug auf Fahrzeugkapazitäten, Servicequalität und Tariftreue bei der Mitarbeiterentlohnung. Für einen Erfolg des Begehrens sind in der ersten Stufe 20000 Unterschriften nötig. Dann müßte sich das Abgeordnetenhaus mit dem Anliegen beschäftigen

Nicht im Gesetzentwurf, sondern im Aufruf zum Volksbegehren findet man weitere politische Ziele des Bündnisses. Die S-Bahn sei »ein Bestandteil der Daseinsvorsorge und gehört damit in öffentliche Hand. Wir lehnen jede Privatisierung und jede (Teil-)Ausschreibung von S-Bahn-Linien ab«, heißt es dort. Gefordert wird ferner »eine einheitliche, integrierte S-Bahn, die Fahrweg und Betrieb unter einem Dach vereinigt«.

Letzteres würde darauf hinauslaufen, den Verkehrsvertrag mit der Deutschen Bahn AG, der im Dezember 2017 ausläuft, zu verlängern. Denn der Fahrweg befindet sich im Besitz von DB Netz, einer Tochter des bundeseigenen Bahn-Konzerns, die einen Verkauf kategorisch ausschließt. Die Vorgabe »unter einem Dach« wäre somit nur erfüllt, wenn der Konzern auch weiterhin für den Verkehrsbetrieb zuständig bliebe.

Was die Besitzverhältnisse betrifft, befindet sich die Berliner S-Bahn bereits jetzt »in öffentlicher Hand«. Allerdings unterliegt der DB-Konzern seit 1994 dem Aktienrecht. Das Unternehmen agiert seitdem gewinnorientiert und strebt bis zum heutigen Tag einen Börsengang an. Ein Volksbegehren in Berlin kann in diesen Fragen bestenfalls politischen Druck aufbauen, aber keinesfalls direkt Einfluß auf die Geschäftspolitik des bundeseigenen Konzerns nehmen.

Eine erneute Direktvergabe an die Bahn AG stößt in der Berliner und Brandenburger Politik auf einigen Widerstand. In den vergangenen Jahren war man dem Monopolisten, der seine Berliner Tochter aus Profitgründen buchstäblich zu Schrott fuhr, einigermaßen hilflos ausgesetzt. Zudem setzen das Europarecht und ein Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofes einer Direktvergabe enge Grenzen. Erwogen werden daher auch andere Modelle, wie z.B. die Übernahme des Betriebs in die Eigenregie der beiden Länder, die Übertragung an die städtischen Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die Ausschreibung von Teilnetzen. Auch die dringend notwendige Beschaffung neuer Fahrzeuge ist derzeit ungeklärt. Die Länder könnten in Vorleistung gehen, und die Züge anschließend an künftige Betreiber verleasen. Oder die Bahn beschafft neues rollendes Material, welches ein neuer Betreiber dann übernehmen müßte, falls die DB keinen neuen Vertrag erhält. Entscheidungen werden erst nach den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im September erwartet.

Einig ist man sich beim S-Bahn-Tisch über die Ablehnung jeglicher Ausschreibung. Eine »offizielle« Festlegung auf eine weitere Direktvergabe an die Bahn AG wollte ein Sprecher des Bündnisses auf jW-Anfrage in dem Forderungskatalog nicht erkennen, räumte aber ein, daß es derartige »Strömungen« gebe. Unterstützt wird das Volksbegehren unter anderem von der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG, ATTAC, dem Bündnis »Bahn für Alle«, dem Fahrgastverband »Pro Bahn«, der DKP der SAV und einzelnen S-Bahn-Betriebsräten und -Vertrauensleuten.

Nicht dabei ist bislang die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), die im S-Bahn-Betriebsrat die stärkste Fraktion stellt. Der für Berlin, Brandenburg und Sachsen zuständige GDL-Bezirksvorsitzende Frank Nachtigall äußerte gegenüber jW durchaus Sympathie für die Kernforderungen des Volksbegehrens. Man sei von den Initiatoren allerdings bislang nicht kontaktiert worden. Auch die GDL lehne die Aufsplittung der S-Bahn in mehrere Betriebsteile ab und fordere von einem künftigen Betreiber hohe Qualitäts- und Sozialstandards. Probleme habe er allerdings mit der Festlegung auf einen integrierten Betrieb. Das Netz sollte vielmehr aus dem Bahn-Konzern herausgelöst und in unmittelbare Verantwortung des Bundes übergeben werden. Falls hohe Standards vorgegeben würden, sei es ihm auch »ziemlich egal, wer den S-Bahn-Betrieb übernimmt«, so Nachtigall.

* Volksbegehren im Internet: www.­s-bahn-tisch.de

http://www.jungewelt.de/2011/07-04/037.php


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03. Juli 2011, 22:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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