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Afrika

 
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Afrika
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Melnitz



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Beitrag Afrika Antworten mit Zitat
Massenstreik in Botswana (Text leider in holländischer Sprache):

Zitat:
De ambtenaren, van doktoren tot schoonmakers, eisen een loonsverhoging van 16 procent, omdat ze sinds 2008 geen loonsverhoging hebben gekregen, ondanks hoge inflatie. De woede onder de stakers is groot. De regering heeft wel geld voor een nieuw presidentieel vliegtuig en een hypermoderne veiligheidsdienst, maar niet voor de eigen bevolking. Hoewel de staking in de kern economisch is, putten vele arbeiders inspiratie uit de revoluties in Noord-Afrika en het Midden-Oosten.

http://socialisme.nu/blog/nieuws/15156/massastaking-botswana-op-cruciaal-punt/


Ich übersetze mal frei:

"Die Beamten, vom Doktor bis zum Reinigungsarbeiter, verlangen eine Lohnerhöhung von 16 Prozent, weil sie seit 2008 keine Lohnerhöhung mehr bekommen haben, trotz hoher Inflation. Die Wut unter den Streikenden ist gross. Die Regierung hat wohl Geld für ein neues Präsidentenflugzeug und einen supermodernen Sicherheitsdienst, aber nicht für die eigene Bevölkerung. Obwohl der Streik im Kern ökonomischer Natur ist, sind viele ArbeiterInnen inspiriert von den Revolutionen in Nord-Afrika und im Mittleren Osten."

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
13. Mai 2011, 00:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Hier gibts noch was in englischer Sprache dazu:

http://www.socialistworker.co.uk/art.php?id=24602

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13. Mai 2011, 00:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In Botswana gehts wieder ab:

Zitat:
03.06.2011 / Ausland / Seite 6Inhalt

Die Wüste bebt

Botsuana wird vom größten Streik seiner Geschichte erschüttert – Regierung bleibt uneinsichtig

Von Christian Selz, Port Elizabeth

Botsuana steht still. In dem Binnenstaat im südlichen Afrika, über dessen Gebiet sich fast vollständig die harsche Kalahari-Wüste erstreckt, sind die Schulen geschlossen, die meisten Krankenhäuser kaum noch funktionstüchtig. Das nur zwei Millionen Einwohner zählende Land erlebt seit nunmehr sieben Wochen den längsten und umfassendsten Streik seiner Geschichte. 90 000 Angestellte des öffentlichen Dienstes – und damit mehr als 30 Prozent der arbeitenden Bevölkerung – kämpfen für Lohnerhöhungen. Zunehmend richtet sich der Streik auch gegen die unerbittlich gewerkschaftsfeindliche Linie des Präsidenten Ian Khama. Der sieht die Gewerkschaften nicht als Gesprächspartner und will seine Landsleute mit harter Hand zurück in die Schulen und Krankenhäuser zwingen – eine Einigung rückt damit jedoch in noch weitere Ferne.

Die Entdeckung riesiger Diamantenvorkommen kurz nach der Unabhängigkeit 1966 hat die Staatskasse Botsuanas zwar von jeher gut gefüllt, doch noch immer leben 30 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Die inoffiziellen Arbeitslosenzahlen bewegen sich auf ähnlichem Niveau, und weil die Inflationsrate bei derzeit gut acht Prozent liegt, fürchten auch die Angestellten um ihren bescheidenen Wohlstand. Der Internationale Währungsfonds, für den Botsuana seit jeher ein Musterbeispiel vorbildlicher neoliberaler Regierungsarbeit war, bescheinigt dem Land bezeichnenderweise gerade jetzt die »Rückkehr auf einen starken Wachstumspfad« und begründet das neben wieder steigenden Diamantenexporten auch noch mit guter Regierungsarbeit. Obwohl die Inflation stiege, gebe es »keinen festen Beweis eines generellen Preisdrucks«. Die Gewerkschaften sehen das offensichtlich anders. 16 Prozent mehr Lohn hatten sie deshalb ursprünglich gefordert.

Daß der Streik so lange andauert, liegt aber nicht an den ambitionierten Lohnvorstellungen der Angestellten, sondern an der kompromißlosen Haltung der Regierung. Fünf Prozent hatte Präsident Khama, dessen »Demokratische Partei Botsuanas« seit der Unabhängigkeit mit überwältigenden Mehrheiten regiert, ursprünglich geboten. Als die Gewerkschaften ihm entgegenkamen, reduzierte er sein Angebot auf drei Prozent. Die Verhandlungsführung – so man davon überhaupt sprechen kann – ist abenteuerlich bis erpresserisch. Über 1400 Angestellte, darunter Ärzte und Krankenschwestern, hat der quasi-monarchisch regierende Staatsführer – er ist der Sohn des ersten Präsidenten nach der Unabhängigkeit – seit Beginn des Ausstandes entlassen. Streikende klagen, daß sie sich wie Kriminelle behandelt fühlten, ein Gewerkschaftsführer wurde bereits verhaftet und nur auf Kaution wieder freigelassen. Gespräche mit Arbeitervertretern lehnt Khama fast kategorisch ab.

Dabei sind die Gewerkschaften sichtbar um ein Einlenken bemüht. Zu Wochenbeginn haben sie sogar das Drei-Prozent-Angebot angenommen. Lediglich die Rücknahme der Massenentlassungen, eine Staffelung der Lohnerhöhung zugunsten von Geringverdienern und die Nachzahlung der während des Streiks eingefrorenen Löhne liegen jetzt noch als Bedingungen auf dem Tisch. Doch Khama bewegt sich keinen Millimeter und die Fronten drohen sich weiter zu verhärten. »Wenn die Regierung nicht mit uns redet, solange wir nicht arbeiten, dann heißt das, daß der Streik weiter geht. Denn wir gehen nicht zurück«, kündigte Goretetse Kekgonegile, Sprecher der Gewerkschaft für den öffentlichen Dienst, an. Khamas harte Linie hat die Verhandlungen längst zu einem Kampf um das Überleben der Gewerkschaften gemacht – ein bedingungsloses Einlenken jetzt würde der Selbstabschaffung gleichen.

http://www.jungewelt.de/2011/06-03/037.php


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03. Juni 2011, 19:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Burkina Faso:

Aufstand der Uniformierten

Zitat:
Erst protestierten Schüler und Studenten, dann rebellierten Polizisten und Soldaten in Burkina Faso. Nun hat das autokratische Regime Elitetruppen gegen meuternde Soldaten eingesetzt.


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12. Juni 2011, 19:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Trend zur Dürre

http://jungle-world.com/artikel/2011/29/43632.html

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25. Juli 2011, 15:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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http://en.internationalism.org/ir/145/contribution-history-workers-movement-africa

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28. Juli 2011, 02:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Tomasz Konicz

Hunger: »Markt« versagt

Zitat:
Humanitäre Katastrophe in Ostafrika: Neben Dürre verschärft Zerstörung kleinbäuerlicher Agrarstrukturen aus Profitgründen Situation erheblich.


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08. August 2011, 01:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Streik der Minenarbeiter in Namibia dauert nun schon vier Wochen an

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Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
07. September 2011, 11:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Die Schweiz und der Neokolonialismus

Eine Schweizer Holzfirma lässt in Gambia einen Aufstand niederschlagen. Der Bericht ist
daher auch interessant, weil er die Verflechtung von Staat und privaten Unternehmen
beschreibt.

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28. November 2011, 21:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Der verbotene Dokumentarfilm

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28. November 2011, 22:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In Nigeria gehts ab. Generalstreik!



Massenproteste in Nigeria

Zitat:
Im bevölkerungsreichsten Land Afrikas protestieren Millionen Nigerianer gegen die drastisch gestiegenen Benzinpreise. Sicherheitskräfte feuerten auf Demonstranten. Es gab Tote und Verletzte.


Threads bei Libcom:

http://libcom.org/news/nigeria-fuel-strike-brings-country-halt-09012012

http://libcom.org/blog/general-strike-nigeria-09012012

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10. Januar 2012, 01:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Generalstreik wird für zwei Tage ausgesetzt. Der Regierung wurde eine Bedenkfrist für die ergriffenen Massnahmen gegeben.



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14. Januar 2012, 23:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Labournet hat einige Informationen zusammengetragen:

http://www.labournet.de/internationales/ng/benzinpreisexplosion.html

Bei Urban75 gibts jetzt auch einen Thread:

http://www.urban75.net/forums/threads/nigeria-indefinate-general-strike.287119/

Und auf der Homepage der nigerianischen Sektion des Democratic Socialist Movements (das zur CWI gehört) gibts jeweils Updates:

http://www.socialistnigeria.org/page.php?page=1_12846

Ansonsten ist die Informtionslage sehr dürftig....

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15. Januar 2012, 01:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In Nigeria scheinen die Protestierenden und Streikenden Erfolge zu feiern:

http://www.abendblatt.de/politik/article2159965/Nach-anhaltenden-Protesten-Nigeria-will-Benzinpreis-um-60-Cent-senken.html

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18. Januar 2012, 22:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Zitat:
Afrikanischer Flächenbrand

Inspiriert von Nigeria wollen Ugandas Händler per Generalstreik niedrigere Zinsen und Strompreise erzwingen. Misswirtschaft und Korruption sind allgegenwärtig.

http://www.taz.de/!85604/


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18. Januar 2012, 22:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/illegaler-streik-ausnahmezustand-in-suedafrikanischer-platinmine-11655342.html

Zitat:
Gewerkschaftsführer auf Seiten des Managements
Tatsächlich handle es sich um eine Rebellion gegen NUM, sagte Brown. Die Arbeiter werfen ihrem bisher einzigen Interessensvertreter Verrat vor. Eigentlich stünden die Gewerkschaftsführer auf Seiten des Managements, beschwerten sich Demonstranten auf der Straße. Kurzum stellten sie ein eigenes Komitee auf, um ihren Forderungen Gehör zu verschaffen.


Eine wirklich erfreuliche Entwicklung, wenn solche Kämpfe immer mehr vorkommen.
19. Februar 2012, 21:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Ein Artikel über die Entwicklung in Nordafrika.

http://www.imi-online.de/2012/02/08/sahara-der-libyenkrieg-und-die-kommende-aufstandsbekampfung/

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04. April 2012, 00:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Zitat:
Die Währungen der west- und zentral­afrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft CFA sind an den Euro gekoppelt. Deren strukturschwache Mitgliedsstaaten haben dadurch ähnliche Probleme wie die kriselnden Euroländer.


Axel Berger hat dazu was in der Jungle geschrieben:

http://jungle-world.com/artikel/2012/21/45509.html

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
28. Mai 2012, 21:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Gegen das teure Leben: Afrika steht auf

Zitat:
Von der Französischen Revolution bis zum Arabischen Frühling: Nahrungsmittelpreiskrisen waren immer wieder Auslöser für politischen Protest bis hin zu revolutionären Umbrüchen. In mehr als 20 Staaten, die Mehrheit davon in Afrika, protestieren die Menschen seit mehr als fünf Jahren mit Hungeraufständen, Demonstrationen und Streiks gegen den Preisanstieg.


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25. Mai 2013, 11:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



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Überfüllte Knäste? Kein Problem für Simbabwe, die geben den Häftlingen einfach nix zu essen, dann werden wieder Zellen frei: http://english.ahram.org.eg/News/88225.aspx

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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
03. Dezember 2013, 21:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Ein Fall für Beverly Silver:

Afrika, das neue Nähzimmer der Welt

Zitat:
Nebst H&M produziert bereits die britische Supermarktkette Tesco und der irische Kleiderdiscounter Primark in Äthiopien. Mehrere Faktoren machen das Land für den europäischen Markt zu einem attraktiven Produktionsstandort, so ein Branchenexperte gegenüber Deutsche Welle. Erstens lägen die Lohnkosten mittlerweile deutlich unter jenen in China. Zweitens sei das Land durch die Lage nahe am Meer gut angebunden. Die Lieferzeiten aus Äthiopien würden noch ein Drittel jener aus Fernost betragen. Drittens biete das Land die klimatischen Bedingungen, die künftig auch eine Baumwollproduktion möglich und somit teure Stoffimporte überflüssig machen könnten.

[...]

Kritiker befürchten, dass etwa Äthiopien zum nächsten Bangladesh werden könnte: schlechte Arbeitsbedingungen, veraltete und gefährliche Produktionsstätten. Die «Financial Times» wiederum gibt zu bedenken, dass Lesotho seinen Textil-Boom primär ausländischen Investoren verdanke. Dies bedeute für das Land einen Balanceakt: Zwar wurden Arbeitsplätze geschaffen. Doch von den 38 Textilfabriken sind 21 Firmen aus Taiwan und zwei Firmen aus China. Zusätzlich wird Lesothos Markt von Billigprodukten aus China überschwemmt, was die einheimischen Ladenbesitzer in Bedrängnis bringt.


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17. Januar 2014, 15:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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In Namibia traten letzten Mittwoch rund hundert HafenarbeiterInnen in einen wilden Streik.
Der Hafen Walvis Bay ist der einzige richtige Tiefseehafen des Landes - die Kosten belaufen sich bereits
in Millionenhöhe. Der Streik dauert bis heute an.
Die Dockers verlangen die Entlassung eines verhassten Vorgesetzten und die Rücknahme eines neuen
Systems, das zur Steigerung der Produktivität vor ein paar Monaten eingeführt wurde.

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03. Februar 2014, 12:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Ein Artikel zu Boko Haram auf Libcom:

The imperialist legacy of Boko Haram

Zitat:
The widespread poverty and deprivation from Nigeria's neocolonial legacy has created a fertile recruiting ground for Boko Haram's Islamist insurgency, responsible for thousands of deaths as well as the recent mass kidnapping of over 200 schoolgirls.


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06. Juni 2014, 11:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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