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Italien
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Italien
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far



Anmeldedatum: 25.06.2005
Beiträge: 5481

Beitrag Antworten mit Zitat
Weitere vom Wildcat-Kollektiv übersetzte Texte zum Streik auf den "Tomatenfeldern":
http://www.wildcat-www.de/aktuell/a089_nardo.html

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
13. August 2011, 09:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Käptn Kiff



Anmeldedatum: 12.11.2007
Beiträge: 1065

Beitrag fürstentum filettino Antworten mit Zitat
http://www.20min.ch/news/ausland/story/Vorwaerts-ins-Mittelalter--Filettino--22242797

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,784246,00.html

http://de.euronews.net/2011/08/31/filettino-nimmt-es-mit-rom-auf/

http://www.principatodifilettino.com/

_________________
argumentum ad baculum
03. September 2011, 23:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
kritische perspektive



Anmeldedatum: 01.12.2008
Beiträge: 92

Beitrag Generalstreik in Italien Antworten mit Zitat
http://www.20min.ch/news/ausland/story/Italien-steht-still-24286252
06. September 2011, 09:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3318

Beitrag Antworten mit Zitat
In Italien wird sich die Lage wohl auch weiter zuspitzen. Vor dem Generalstreik wurde die Börse in Mailand gestürmt:

Die radikale Linke stürmt die Mailänder Börse

Ein ausführlicherer Bericht über den Streiktag in der Jungen Welt:

Zitat:
Italien rebelliert

Von Micaela Taroni, Rom

Hunderttausende Menschen haben sich am Dienstag in ganz Italien an einem achtstündigen Generalstreik gegen die milliardenschweren Kürzungspläne der Regierung von Ministerpräsident Silvio Berlusconi beteiligt. »Wir zahlen nicht für diese Krise«, lautete der Slogan der Demonstranten, die sich von Mailand bis Messina an Protestkundgebungen beteiligten. Das Land kam weitgehend zum Erliegen. In der Industrie, im öffentlichen Dienst und im Nahverkehr wurde gestreikt. Auch die Ärzte legten die Arbeit nieder und sicherten lediglich Notdienste. Betroffen waren zudem der Bahn- und Flugverkehr. Allein auf den römischen Flughäfen Fiumicino und Ciampino fielen Dutzende Flüge aus. Der Billigflieger Ryanair mußte etwa 200 Flüge streichen. Nach Angaben des stärksten italienischen Gewerkschaftsverbands CGIL, der zum Streik aufgerufen hatte, beteiligten sich landesweit 58 Prozent der Beschäftigten an dem Generalstreik.

Der Protest richtete sich auch gegen die Pläne der Regierung, das Arbeitsrecht zu reformieren. Ziel ist demnach eine Flexibilisierung der bisher zumeist zentral geregelten Arbeitsverträge, was von den Gewerkschaften vehement abgelehnt wird. »Die Lockerung des Kündigungsschutzes ist ein Schaden für die Beschäftigung und die Arbeiter im Land«, rief CGIL-Chefin Susanna Camusso in Rom den Demonstranten zu. Vom Kolosseum wurde ein Spruchband ausgerollt: »Die Reichen werden geschützt, und Italien wird verschleudert!«

»Wir stehen vor dem Abgrund. Wir müssen Berlusconis Sparplan ändern, um dem Land eine Zukunft mit mehr Wachstum, Beschäftigung und Entwicklung zu garantieren«, sagte Camusso. Sie zeigte sich enttäuscht darüber, daß sich die regierungsfreundlich eingestellten Gewerkschaftsdachverbände CISL und UIL nicht dem Streik angeschlossen hatten. Diese hatten argumentiert, in einer für das Land derart schwierigen Zeit könne man die Arbeitnehmer nicht mit den Gehaltsausfällen belasten, die mit einem Streik verbunden seien.

Im Parlament wollen die Oppositionsparteien der für Donnerstag geplanten Verabschiedung des Sparprogramms »scharfen Widerstand« entgegensetzen. Das kündigte die liberale Partei »Italien der Werte« an. Pier Luigi Bersani von der Demokratischen Partei forderte den Rücktritt der Regierung, die jegliche Glaubwürdigkeit verloren habe. Italien müsse auf internationaler Ebene Vertrauen zurückgewinnen, und dies könne nur mit einer Übergangsregierung erfolgen. Deren Aufgaben seien rigorose Sanierungsmaßnahmen und die Verabschiedung eines neuen Wahlgesetzes, verlangte Bersani. Auch der Chef der Grünen, Angelo Bonelli, warnte, die Regierung Berlusconi versetze Italien den Todesstoß. »Sie gefährdet die Beschäftigung, die fundamentalen sozialen Errungenschaften und die Rechte der Italiener«, so Bonelli.

Auch in den Industriestädten Turin und Mailand gingen Zehntausende Menschen auf die Straßen. »Es handelt sich um die größte Demonstration in Turin in den letzten 15 Jahren«, sagte eine Gewerkschaftssprecherin in der Stadt des Autokonzerns Fiat. Während hier nach Angaben eines Unternehmenssprechers lediglich 25 Prozent der bei Fiat Beschäftigten die Arbeit niederlegten, bezifferte die Metallarbeitergewerkschaft FIOM die Streikbeteiligung in der industriereichen Region Lombardei auf 70 Prozent. In Mailand bewarfen Demonstranten die Sitze großer Banken mit Eiern. »Man will uns versklaven, aber wir rebellieren«, war auf einem Spruchband zu lesen.

http://www.jungewelt.de/2011/09-07/069.php


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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
07. September 2011, 22:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sudaka



Anmeldedatum: 05.04.2011
Beiträge: 81
Wohnort: Welt

Beitrag Antworten mit Zitat
http://ch.indymedia.org/de/2011/10/83857.shtml

Da hats wohl ziemlich gekracht in Rom...

_________________
"Vielmehr geht es darum, dass etwas an sich völlig Nicht-Dingliches, nämlich menschliche und soziale Beziehungen, durch die gesellschaftliche Warenform entfremdet und verdinglicht werden."
16. Oktober 2011, 10:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
minino
Admin-Dog


Anmeldedatum: 10.08.2005
Beiträge: 2105
Wohnort: Kt. Zug

Beitrag Antworten mit Zitat
Klingt spannend, sind irgendwie sauviele Leute, 200'000!

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Nein, nein, wir wollen nicht eure Welt, wir wollen nicht eure Macht, und wir wollen nicht euer Geld,
wir wollen nichts von eurem ganzen Schwindel hören, wir wollen euren Schwindel zerstören!
16. Oktober 2011, 22:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



Anmeldedatum: 23.05.2011
Beiträge: 480

Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Der 15. Oktober war mit Demos in über 90 Ländern der erste weltweite Aktionstag gegen die Auswirkungen der Krise. Überall wurden die Proteste für ihre friedliche und klassenübergreifende Ausrichtung gelobt. Doch gerade darin verorten sich die beiden größten Begrenzungen der Bewegung. Wir sehen im Pazifismus eine Begrenzung, nicht weil wir meinen, dass sich kämpferische Protestdemos in sinnloser Gewalt entladen müssten, sondern weil „Gewaltfreiheit“ eine Ideologie ist, die die tagtäglichen Auswirkungen des Klassengegensatzes in dieser Gesellschaft von vornherein ausklammert. Diese nehmen zuweilen nicht nur gewalttätige Formen an (besonders als Reaktion auf die bürgerliche Repression), sondern beeinflussen auch die revolutionäre Aktivität in besonderer Weise. Der Interklassismus läuft darauf hinaus, die Spaltung der Gesellschaft in Klassen nicht zur Kenntnis zu nehmen, und die grundlegende Funktionsweise des Kapitalismus, die Ausbeutung des Proletariats durch die herrschende Klasse zu negieren. Letztendlich bedeutet dies, die zentrale Rolle der ArbeiterInnenklasse zu ignorieren, ohne deren Aktivität es niemals zu einer wirklichen sozialen Auseinandersetzung und damit der Möglichkeit einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft kommen kann.

Musik, Trommeln, Gruppenmeditationen etc – dies in Verbindung mit der Ideologie der „Gewaltfreiheit“ und interklassistischen, neo-reformistischen Losungen („Wir zahlen nicht ihre Schulden“, „echte Demokratie“ usw.,) bestätigen uns in unserer Einschätzung, dass die Bewegung der Empörten größtenteils von kleinbürgerlicher humanistischer Ideologie beeinflusst ist. ArbeiterInnen nehmen als solche nur als Einzelpersonen and der Bewegung teil und drücken nicht ihre soziale, und noch viel weniger ihre politische Identität aus. Die derzeitigen Antikrisenproteste manifestieren sich vornehmlich in Demos und Camps auf öffentlichen Plätzen und der pazifistischen Ideologie der „Gewaltfreiheit“.


http://www.leftcom.org/de/articles/2011-10-29/die-riots-am-15-oktober-in-rom-gewalt-gewaltfreiheit-klassenkampf

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A slave is one who waits for someone to come and free him. - Ezra Pound
30. Oktober 2011, 09:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



Anmeldedatum: 23.05.2011
Beiträge: 480

Beitrag Antworten mit Zitat
http://www.konicz.info/?p=1896

Zitat:
Das in diesem Teufelskreis gefangene Italien wird nun von Paris und Berlin in die Zange genommen und derselben verheerenden Roßkur unterworfen wie Griechenland und Portugal.


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05. November 2011, 19:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



Anmeldedatum: 23.05.2011
Beiträge: 480

Beitrag Antworten mit Zitat
http://www.konicz.info/?p=1911

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A slave is one who waits for someone to come and free him. - Ezra Pound
16. November 2011, 01:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3318

Beitrag Antworten mit Zitat
Das ging jetzt aber schnell:

«Wir wollen keine Regierung der Banken»

Zitat:
Die neue Regierunt trifft in Italien bereits auf Widerstand. In mehreren Städten wurde gegen deren Zusammensetzung teils gewalttätig protestiert. Mario Monti verspricht derweil einen «gerechten Sparkurs».


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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
17. November 2011, 15:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3318

Beitrag Antworten mit Zitat
In Italien wird gestreikt:

Zitat:
Neuer Streik in Italien

Staatsbeamte demonstrieren gegen die Massnahmen der Regierung Monti

Am Montag haben Italiens Staatsbeamte gestreikt. Die Gewerkschaften stiegen nicht nur gegen den Korrekturhaushalt der Regierung, sondern auch gegen die geplante Arbeitsmarktreform auf die Barrikaden.

Mehr: http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/neuer_streik_in_italien_1.13719490.html


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19. Dezember 2011, 22:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



Anmeldedatum: 26.12.2008
Beiträge: 650

Beitrag Antworten mit Zitat
Melnitz hat Folgendes geschrieben:
In Italien wird gestreikt:

Zitat:
Neuer Streik in Italien

Staatsbeamte demonstrieren gegen die Massnahmen der Regierung Monti

Am Montag haben Italiens Staatsbeamte gestreikt. Die Gewerkschaften stiegen nicht nur gegen den Korrekturhaushalt der Regierung, sondern auch gegen die geplante Arbeitsmarktreform auf die Barrikaden.

Mehr: http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/neuer_streik_in_italien_1.13719490.html


In Italien blick ich nicht durch was diese Streiks angeht. In letzter Zeit gab fast jede Woche irgend welche
grössere Mobilisationen der Gewerkschaften. Wie viel da von der Basis kam ist mir nicht klar - oder ob es
sich um die üblichen geplanten Streiks handelte, um die radikalen Teile zu absorbieren.

_________________
Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben. Kurt Tucholsky

Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
20. Dezember 2011, 09:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3318

Beitrag Antworten mit Zitat
@ lazlo:

Ich habe das Gefühl, dass die Streiks in Italien leider vornehmlich von den Gewerkschaften organisiert sind. Klassische "Dampfablass"-Streiks. Wie die Generalstreiks in Griechenland. Aber eben, schwierig zu beurteilen von hier aus. Leider wird auf den italienischen Foren, die ich kenne (http://napolioltre.forumfree.it/ - http://www.anarchaos.org/forum/) fast nichts über die Streiks geschrieben. Kennt wer lebendigere italienischsprachige Foren (@ Wirken II)?

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20. Dezember 2011, 13:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



Anmeldedatum: 15.01.2011
Beiträge: 208

Beitrag ...über 100 Streiks... aber leider noch isoliert voneinande Antworten mit Zitat
Habe vor allem den Artikel der IKS gelesen http://it.internationalism.org/node/1126#_ftnref8
und die Posts zu den Streiks z.Teil von direktbeteiligten vom napolioltreforum
http://napolioltre.forumfree.it/?f=7489285

Man sollte unterscheiden zwischen den Streiktagen oder Stunden, wie sie von den grossen Gewerkschaften inszeniert werden, die aber schon ziemlich diskreditiert sind, da sie ja hinlänglich dafür bekannt sind, auf die eine oder andere Weise die aus nationaler Sicht "nötigen" Angriffe auf die ArbeiterInnenklasse zu unterstützen. Viele der über 100 Streiks und Betriebsbesetzungen, die im Moment am Laufen sind, sind meistens von kleineren radikaleren Gewerkschaften aufgenommen worden.
Zitat:
Se si dà uno sguardo alla mappa della lotta di classe presente oggi in Italia, c’è da rimanere stupiti per il numero di lotte che si svolgono contemporaneamente in questo paese. La scintilla per far scoppiare una lotta, d’altra parte, con la situazione che c’è, non è difficile da trovare. Il problema però è che tipo di lotte si sviluppano in questo momento. In qualche modo è proprio l’esitazione presente nella classe a prendere in mano la situazione, ad accettare la sfida della storia, ad avere fiducia nella propria iniziativa che la spinge a dare la delega a dei rappresentanti sindacali. Non tanto ai grandi sindacati, la CGIL, la CISL e la UIL, che ormai da parecchi anni sostengono una “responsabile” politica di sostegno alle misure antioperaie dei vari governi, tant’è che la loro popolarità è calata notevolmente[3], ma a quelli che non si sono sporcati le mani firmando i vari protocolli di intesa con i governi di turno, ai vari sindacati cosiddetti di base, che dicono di battersi per una reale difesa degli interessi proletari, o al limite alla FIOM, che ha coperto un ruolo di maggiore combattività all’interno della CGIL. Ed effettivamente si vede che, quando la lotta diventa tesa, sul fronte di lotta dei sindacati ufficiali è presente solo la FIOM (che pur essendo un sindacato categoriale dei metalmeccanici, sta giocando negli ultimi tempi un ruolo da jolly anche in altri settori, come i disoccupati, gli studenti,…). Ma più di frequente il S.I.Cobas[4], la CUB[5], l’USB[6], lo SLAI Cobas[7], ecc.

Was aber hinzu kommt ist, dass nebst diesen kleinen Gewerkschaften (und der FIOM, die eine noch nicht ganz diskreditierte grössere Gewerkschaft ist), die ihr Unwesen treiben (S.I.Cobas, CUB, USB, SLAI etc.), die Arbeiter selbst dort wo es keine Gewerkschaften gibt, gefangen sind in der Logik des eigenen Betriebs retten, also eine Logik, die von den Gewerkschaften besonders befördert wird. Dies sieht man auch an den Forderungen die praktisch in allen Betrieben aufgetaucht sind (siehe unten). Das hat zur Folge, dass viele Arbeiter sich ziemlich isoliert fühlen und auch zu radikalen Aktionen wie diese Turmbesetzung von den 3 Schlafwagenarbeiter in Mailand zeugt. Den Arbeitern ist es noch nicht klar, dass wenn sie untereinander isoliert bleiben, die herrschende Klasse keine Schwierigkeiten hat, diese Betriebe auch einzeln zu schliessen oder die Streikposten versuchen aufzulösen, wie sie es z. B. bei der Lebensmittelkette "Esselunga" immer wieder versuchen. Sie senden sogar in einer der wichtigsten oppositionellen Sendungen im Fernsehen (Santorro) den Kampf der Schlafwagenarbeiter, was ziemlich gut aufzeigt, dass die herrschende Klasse vor solchen isolierten Aktionen keinerlei Angst hat.

Die Schlussfolgerungen des Artikels (unten) sind also: Es besteht ein unglaubliches Kampfpotential, die Gefahr lauert aber darin, dass die 10000de von ArbeiterInnen nicht zu einem gemeinsamen Kampf kommen. Damit sich der Klassenkampf entwickelt, müssen die Kämpfe ausgeweitet werden und die momentan über 100 Streiks und Betriebsbesetzungen zusammenkommen. Auch sollten sich die Studenten und Arbeitslosen nicht für sich allein, in sinnlosen Kämpfen mit der Polizei verstricken, sondern man sollte Vollversammlungen veranstalten, gemeinsame Demos, Delegierte an die Arbeitsplätze schicken, wo Klassenkämpfe stattfinden, dann wird sich eine ganz andere Perspektive des Kampfs eröffnen.

Zitat:
Come si vede esiste un potenziale di lotta incredibile, con lotte a volte commoventi e sempre di grande valore. Ci sono decine di migliaia di proletari che sono riscaldati al colore rosso vivo sul piano della lotta, ma che esprimono la loro combattività nel chiuso del loro posto di lavoro. Infatti il minimo comune denominatore di tutte le lotte citate, e di tante altre non citate ma che esistono sul territorio, è la presenza di:

· presidi agli ingressi dei posti di lavoro, per bloccare l’attività della fabbrica e per impedire ai “crumiri” di entrare;

· una sorveglianza della fabbrica, che in caso di una sua chiusura diventa anche una sua occupazione con l’intento di impedire un suo eventuale smantellamento (come alla Elnagh di Trivolzio,…);

· una solidarietà espressa da proletari e cittadini generici che portano soldi, alimenti e il proprio sostegno personale;

· costituzione di casse di solidarietà per sostenere i proletari colpiti da licenziamenti o da decurtazioni per le numerose giornate di sciopero.

Anche se tutto questo esprime certamente un grande potenziale di lotta, il fatto che tutto ciò non vada oltre la dimensione della propria fabbrica - cosa favorita particolarmente dalla logica sindacale - diventa a lungo andare una trappola. Non è un caso se in tanti casi i lavoratori, intenti a fare settimane e mesi di lotte estenuanti ai cancelli delle proprie fabbriche o sui tetti o le ciminiere di una fabbrica, lamentino il fatto di rimanere inascoltati da altri proletari. Per evitare questo occorre ribaltare la logica della lotta, bisogna uscire dalla propria fabbrica mandando delle delegazioni in altre fabbriche, in altri posti di lavoro. La solidarietà è un’arma essenziale della lotta di classe, ma non è qualcosa che funziona a senso unico. La solidarietà significa un mutuo sostegno tra diversi settori della classe in lotta e tra gli stessi proletari. Perché dovrebbe vincere la lotta dei proletari di 100 aziende diverse, ognuna in lotta per conto proprio, e non piuttosto la lotta di tutte e 100 aziende messe assieme, con tutti i proletari che vi appartengono, indipendentemente da quali siano le loro condizioni di partenza?

Il futuro prossimo cui siamo confrontati dipende strettamente da questa alternativa. Se gli operai di fabbrica resteranno fermi nelle loro fabbriche mentre i giovani senza lavoro e senza speranze continueranno a scontrarsi nelle piazze contro il falso obiettivo della polizia, le cose stenteranno a maturare. Se invece gli uni e gli altri ritroveranno un percorso comune, a livello di assemblee, di manifestazioni, di delegazioni di massa inviate da un posto di lavoro ad un altro, allora la prospettiva che si apre sarà tutt’altra.

20. Dezember 2011, 15:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 3318

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Danke für die Infos und Einschätzungen! Da ist ja mehr los, als ich dachte.

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
20. Dezember 2011, 16:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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