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Occupy Wall Street

 
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Occupy Wall Street
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O.B.M.F



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In den USA kommt evtl. doch was in die Gänge:

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=65a02aab-19d2-45db-a78b-3faca5eadf60

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
02. Oktober 2011, 21:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Artikel mit Video von einem Blog bei der New York Times:

http://cityroom.blogs.nytimes.com/2011/10/01/police-arresting-protesters-on-brooklyn-bridge/

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02. Oktober 2011, 21:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Das hier scheint eine zentrale Website der Besetzer zu sein: http://www.occupytogether.org/

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02. Oktober 2011, 21:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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http://www.livestream.com/globalrevolution/

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02. Oktober 2011, 21:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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http://wirsindeins.wordpress.com/2011/09/28/occupy-toghether-model-%e2%80%93-beste-chance-die-99-zu-mobilisieren/

http://www.faz.net/s/Rub0D783DBE76F14A5FA4D02D23792623D9/Doc~E605CA5A032E14B8591A5DE45B5DE13D5~ATpl~Ecommon~SMed.html

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02. Oktober 2011, 22:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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http://www.tagesschau.de/ausland/newyork210.html

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02. Oktober 2011, 22:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die Threads auf Libcom und Urban75 zu Occupy Wallstreet:

http://libcom.org/forums/news/ussles-protest-wall-st-18092011?page=3

http://www.urban75.net/forums/threads/occupy-wall-street-protests.281191/page-6

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
02. Oktober 2011, 23:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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in zürich wird auf den paradeplatz mobilisiert (15.10.11). soweit ich das einschätzen kann, handelt es sich bei den initianten um zinskritiker und verschwörungstheoretiker.

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
03. Oktober 2011, 03:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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repost: http://andiewaisendesexistierenden.noblogs.org/post/2011/09/22/die-kommende-emporung/

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A slave is one who waits for someone to come and free him. - Ezra Pound
03. Oktober 2011, 14:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Die Bewegung «Occupy Wallstreet» (Besetzt die Wallstreet) bekommt namhafte Unterstützung: Gestern Sonntag trat laut der «Süddeutschen Zeitung» der US-Ökonom und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz vor den Aktivisten auf. In seiner Rede soll er von einem Krieg gegen den Mittelstand gesprochen haben. Die Banken hätten den politischen Prozess gekapert. Die US-Bürger müssten Druck auf den Kongress ausüben, so Stiglitz: «Wir müssen unsere Demokratie demokratisieren.»
http://www.bernerzeitung.ch/ausland/amerika/Topkonom-unterstuetzt-die-WallstreetProteste/story/21186438


Zu den Protestbewegungen „Die Empörten!“, „15-M“ und „Echte Demokratie jetzt!“: Eure Empörung ist verkehrt –
sie lebt von Illusionen über Krise, Demokratie und Marktwirtschaft:
http://www.gegenstandpunkt.com/gs/11/3/gs20113c06h1.html

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Das ist die Verrücktheit einer Gesellschaft, die sich von einem Sachzwang bestimmen lässt, der nur existiert, weil ihn die einen selbst praktizieren und die anderen sich ihn aufherrschen lassen.
03. Oktober 2011, 17:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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New Yorker BusfahrerInnen weigern sich, an den Protesten verhaftete Leute ins Gefängnis zu fahren:

TWU blasts city for putting handcuffed Occupy Wall Street protesters on buses

Read more: http://www.nydailynews.com/ny_local/2011/10/03/2011-10-03_twu_blasts_city.html#ixzz1ZlFzOSmc

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03. Oktober 2011, 23:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Zitat:
Inzwischen haben sich zudem zahlreiche Gewerkschaften mit den Demonstranten vom Zuccotti-Park zusammengeschlossen. Darunter ist etwa die United Federation of Teachers, die Transport Workers Union und die Communications Workers of America, die derzeit angespannte Verhandlungen für 45000 Beschäftigte des Telekommunikationskonzerns Verizon führt, deren Forderungen von »Occupy Wall Street« unterstützt werden. Ein Ende der Aktion ist damit weiterhin nicht absehbar. Für Mittwoch haben die Aktivisten zusammen mit den Gewerkschaften und linken Organisationen wie moveon.org zu einer gemeinsamen Demonstration in New York aufgerufen.

http://www.jungewelt.de/2011/10-04/060.php


Der Link zu den ArbeiterInnen (auch wenns hier nur Gewerkschaften sind) passiert schneller als in Spanien, so scheint mir. Vor allem die Verbindung zu "Verizon" finde ich spannend, da dort einer der grössten Streiks in der USA über die Bühne geht. Es wird sich weisen, ob die ProtestlerInnen und die ArbeiterInnen die Fesseln der Gewerkschaft abschütteln können...

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04. Oktober 2011, 00:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sudaka



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ratatoskr hat Folgendes geschrieben:



Zu den Protestbewegungen „Die Empörten!“, „15-M“ und „Echte Demokratie jetzt!“: Eure Empörung ist verkehrt –
sie lebt von Illusionen über Krise, Demokratie und Marktwirtschaft:
http://www.gegenstandpunkt.com/gs/11/3/gs20113c06h1.html


Ganz geiler Text.

Irgendwie läuft nämlich im Moment alles ein wenig in diese Richtung,
das ganze von wegen "die Elite ist korrupt, wir wollen eine gerechte, gut überwachte Elite!"

Was denkt ihr, gibts da irgendwie Möglichkeiten um radikale Positionen einzubringen, bzw. das
Bewusstsein für solche zu schärfen?
In Zürich planen sie ja auch bereits solche Sachen...

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"Vielmehr geht es darum, dass etwas an sich völlig Nicht-Dingliches, nämlich menschliche und soziale Beziehungen, durch die gesellschaftliche Warenform entfremdet und verdinglicht werden."
04. Oktober 2011, 17:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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ja der triffts. das hier allerdings auch:

"In many ways Occupy Wall Street will be most successful as a failure despite a full-fledged effort waged on behalf of those involved. It will function as a crash course in political education needed by those still unclear as to the vast diversity and interconnection of problems in an advanced capitalist society as well as deracinating the idea that spontaneity alone is a sufficient political practice."

und ja es gibt möglichkeiten... forum und chat falls du nicht an die gv kannst..

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argumentum ad baculum
05. Oktober 2011, 10:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Zitat:
i think this is an important point that can definetely be brought up at one of the GA meetings. comrade soyontout is totally right in describing hoe these experienced leftist activists are using the very appealing idea and term of general assembly in fact to co-opt the movemnt into a reformist and leftist terrain.
aus dem Forum der englischsprachigen Website der IKS:
http://en.internationalism.org/forum/1056/beltov/4515/occupy-wall-street-protests

Dieses Problem der Unterwanderung von mehr oder weniger spontanen Bewegungen auch der Arbeiterklasse ist wohl bekannt. Sie haben es auch leicht, da sie auf den herrschenden Ideen der herrschenden Klasse aufbauen können. Wie man die herrschenden Ideen bekämpft ist ein Lernprozess. Dazu gehört auch das Lernen von Klassenbewegungen die in Ihrem Kampfe schon einmal weiter waren. Früher die Rätebewegung, aktueller z. B. die aufgeworfenen Fragen in Spanien:

Zitat:
Wichtig ist, dass sich in diesem Milieu eine Debatte und ein Kampf entwickeln. Eine Debatte über die zahlreichen Fragen, die sich in den letzten Monaten gestellt haben: Reform oder Revolution? Demokratie oder Versammlungen? Bürgerbewegung oder Klassenbewegung? Demokratische Forderungen oder Forderungen gegen die sozialen Angriffe? Generalstreik oder Massenstreik? Gewerkschaften oder Versammlungen? etc. Ein Kampf darum, die Selbstorganisation und den unabhängigen Kampf zu propagieren, und insbesondere ein Kampf zur Befähigung, die zahlreichen Fallen zu vermeiden und zu überwinden, die uns die herrschende Klasse unweigerlich stellen wird.

aus: http://de.internationalism.org/15M_Zukunft#_ftnref34
05. Oktober 2011, 13:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Savo hat Folgendes geschrieben:
in zürich wird auf den paradeplatz mobilisiert (15.10.11). soweit ich das einschätzen kann, handelt es sich bei den initianten um zinskritiker und verschwörungstheoretiker.


hast du da quellen anzubieten bitteschön? ^ hab davon überhaupt nix gehört.

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argumentum ad baculum
05. Oktober 2011, 15:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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@ Käptn:

http://echte-demokratie-jetzt.ch/Echte+Demokratie+Jetzt%21+Switzerland

Edit: Eine echt üble Page. Alles da: Zinskritik, Verschwörungstheorie (Illuminati etc.), ... Trotzdem werde ich mir die Sache vor Ort anschauen gehen, in der Hoffnung, dass den Organisatoren die Sache über den Kopf wächst und sie die Kontrolle darüber verlieren. Eher unwahrscheinlich ;)

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05. Oktober 2011, 19:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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naja ich komm dann da hin wo sie sich treffen wenn sie vom paradeplatz verjagt wurden ;) ich tippe auf helvetiaplatz.

edit: bringt schlafsäcke mit.. wtf :O

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argumentum ad baculum

Zuletzt bearbeitet von Käptn Kiff am 05. Oktober 2011, 21:37, insgesamt einmal bearbeitet
05. Oktober 2011, 21:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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Zitat:
Eher unwahrscheinlich ;)


nein, nein - diesmal wird alles anders, melnitz. kotz

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A slave is one who waits for someone to come and free him. - Ezra Pound
05. Oktober 2011, 21:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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So isses also:

http://echte-demokratie-jetzt.ch/show_image.php?id=68&scalesize=o

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05. Oktober 2011, 22:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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im vergleich zu ein paar leuten, die ich kenne ist das noch scheissvernünftig. die glauben zum beispiel, dass aliens der menschheit den mikrochip gebracht haben. oder dass es 60 tausend patente von maschinen gibt, die aus nix energie herstellen was von der öl-lobby verhindert wird. von den regulären gottgläubigen will ich mal gar nicht reden! zum glück kann ich nicht vergleichen ob die menschheit erst jetzt total am verblöden ist oder ob das immer schon so war. tendiere allerdings zu zweiterem.

hier noch ein ausschnitt aus einem bericht von occupychicago, die bullen machen den protest nach und nach fertig mit ihrer lohnarbeit:

Zitat:
CURRENT CONDITIONS

When I got there, conditions were already pretty bad - it is illegal to sleep in public, obviously individuals get around this rule every night in Chicago but at the protest site it isn’t so easy. The first night I was there I managed to get a couple hours sleep, on a piece of cardboard in my sleeping bag with a real pillow from the donation bin. Apparently the system since they started has been that most people take naps here and there in chairs covered in blankets throughout the day, some people manage to get a few hours at night like I did, cops occasionally tell them they can’t sleep at all but they weren’t coming around at night to actually stop them from doing so.

Needless to say there weren’t very many people there overnight. Most people are locals who go home at night. A few committee people stay to keep an eye on things, sit at the tech table (where the laptop, power source etc are), a few people passed out under blankets, a few people sitting in camping chairs talking, drinking coffee, chain-smoking. Maybe 15-30 people. Hardly an occupation.

Now it is even worse. The cops came out Monday night and made it clear that there is to be NO sleeping, no sitting down on chairs, the ground, or anything else, and that everything on site MUST be on wheels (they had said all those things before but now they were actually going to start enforcing the). There was an emergency meeting at 3 or 4 am Tuesday morning (at this point I was delirious and about to have a personal meltdown so I hid under a blanket and tried to sleep while this was happening, I sorta regret that but I literally couldn’t stand on my feet at that point).

At this meeting they decided it was time for Occupy Chicago part 2 which would be a constantly mobile operation. They would still have a 24/7 presence at the financial district but they would also send groups around the city with carts and signs essentially marching and doing constant outreach, rotating in groups.

A large van and a couple cars pulled in, all the supplies were sorted and much of it was loaded in the vehicles. Almost everything that was left was on wheeled carts, everybody had to keep their own personal stuff (backpacks, sleeping bags etc) on their backs.

In my estimation, they have put themselves in a Catch-22. There are so few of them there at night that defying the cops and getting arrested would result in all the supplies getting confiscated and would effectively crush the occupation in it’s current form. But they are all so over-tired and scrambling because of almost 2 weeks of obeying the cops' every request that they have been unable to increase the 24/7 population of the protest to a size that would make such arrests etc have an impact to galvanize new people to show up. And becoming several small, mobile groups will not help build the overall population.

I don’t know what will come of this, but their outreach is worthless if they have no place to actually occupy. They are working on setting up a camp somewhere, either outside or at an indoor ‘HQ’ where people can sleep, relax, recover between marches and sign-holding at the financial district, but theoretically they have been working on alternate arrangements since day 1 (knowing that sleeping at the site was precarious all along) and they still had nothing in place.

I know I am missing some facts and details in this section since I was only there for 2 days and never had the opportunity to grill any of the main people.

The cops came back today (according to twitter and the OccupyChi site) to crack down again - those carts holding all the supplies must remain moving all the time, not just moved a foot when the cops are there to prove they 'can be' mobile, which was sort of the system throughout the day yesterday. I don't know what's happening at this moment.


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argumentum ad baculum
05. Oktober 2011, 22:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Zitat:
ob die menschheit erst jetzt total am verblöden ist oder ob das immer schon so war.


Sowas muss man sich dann schon auch zu erklären versuchen.
Ums nur ganz kurz anzureissen: Wenn man jeden Tag unten durch muss (und viele Leute gerade soviel (ohnehin bürgerlich präformierte) Bildung erhalten, dass sie das tun können) und dann die gesellschaftlichen Beziehungen dazu noch komplett fetischisiert sind, dann liegt der Schluss schon recht nahe, dass man sich einfache - wenn auch hochgradig verrückte - Erklärungen für die ganze Scheisse zurechtlegt. Ich würd die Menschen also weniger (antropologisch) pathologisieren, als mehr aus den gesellschaftlichen Verhältnissen zu erklären versuchen, warum die Leute auf so verrücktes Zeug wie Illuminaten oder einen Weltenschöpfer kommen. Marx ist übrigens auch so vorgegangen und hat uns meines Erachtens einiges an Arbeit abgenommen.

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05. Oktober 2011, 22:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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das stimmt schon. fährt mir trotzdem immer ein wenn mich einer mitleidig anschaut und sagt: was, du glaubst nur an das was du siehst? das hat meiner meinung nach gar nicht nur mit der möglichkeit zu tun sondern gerade bei religiösen auch mit der angst den eigenen verstand ernst zu nehmen und nicht einfach darauf zu vertrauen dass schon alles passt bis es dann nicht mehr passt. sapere aude! da will ich dem kant mal rechtgeben. oder mal so: warum sind die leute auf einfache erklärungen aus wie die welt wird von mächten hinter den mächten regiert? warum müssen sie mit etwas fertig sein auf kosten der erklärung? ich kenne das ja auch von mir selbst..

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05. Oktober 2011, 23:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
minino
Admin-Dog


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Occupy Paradeplatz!! auf Facebook
http://www.facebook.com/event.php?eid=267123696654374

erstellte von Wearechange Switzerland kotz

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Nein, nein, wir wollen nicht eure Welt, wir wollen nicht eure Macht, und wir wollen nicht euer Geld,
wir wollen nichts von eurem ganzen Schwindel hören, wir wollen euren Schwindel zerstören!
06. Oktober 2011, 20:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag internationaler aktionstag 15. oktober: Antworten mit Zitat
Auch die Juso mobilisiert: http://www.facebook.com/#!/event.php?eid=246701605375763

Und die Grünen rufen mittlerweile ebenfalls zum Protest auf dem Paradeplatz auf.


mal schauen wie das rauskommt.

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“Der reissende Strom wird gewalttätig genannt, aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig!” (B. B.)
www.banlieue.blogsport.de
06. Oktober 2011, 20:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Sudaka



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also ich hab ja mittlerweilen gar kein gutes gefühl mehr dabei,
bzw. es ist mir egal was auf dem paradeplatz passiert,
die gruppen und menschen da sind so in ihrem gutbürgerlichen quark drin,
das ist tragisch.

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06. Oktober 2011, 22:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Sudaka hat Folgendes geschrieben:
also ich hab ja mittlerweilen gar kein gutes gefühl mehr dabei,
bzw. es ist mir egal was auf dem paradeplatz passiert,
die gruppen und menschen da sind so in ihrem gutbürgerlichen quark drin,
das ist tragisch.


dort mit kritik an deren haltung aufzutauchen kann ja auch nicht schaden... oldie

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06. Oktober 2011, 22:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
Sudaka hat Folgendes geschrieben:
also ich hab ja mittlerweilen gar kein gutes gefühl mehr dabei,
bzw. es ist mir egal was auf dem paradeplatz passiert,
die gruppen und menschen da sind so in ihrem gutbürgerlichen quark drin,
das ist tragisch.


ich denke "vorbeigehen" und mit den menschen da diskutieren ist sicher nicht verkehrt...

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06. Oktober 2011, 23:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Beitrag Antworten mit Zitat
ist ja nicht so dass die besetzungen der empörten rund um den globus irgendwie weniger gutbürgerlich wären...
die gewerkschaften werden sich auch nicht lange bitten lassen!
wer sich die hände nicht mit bürgis schmutzig machen will der soll halt zuhause bleiben ^^
ich freue mich schon darauf einer von den bösen marxisten zu sein, die die bewegung kapern wollen! ahoi!

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06. Oktober 2011, 23:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag mal gucken... Antworten mit Zitat
vorbeigehen ist auf jedenfall nicht verkehrt. die verschwörungsfritzen werden nicht viele sein, sind einfach die, welche die facebookgruppe gründeten. der grossteil werden wohl reformistische partei- und gewerkschaftslinke sein. interessant wird der 15. oktober auf jedenfall. weltweit.

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07. Oktober 2011, 20:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
habe die seite von we are change (WAC) nun mal etwas genauer angeschaut und empfehle allen einen blick drauf zu werfen: das versammelte gruselkabinet der weltverschwörungstheoretiker...

http://wearechange.ch/

am montag um 18 uhr ist übrigens VV für die paradenplatz-sache (im volkshaus, zürich).

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08. Oktober 2011, 17:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Behemoth



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Beitrag Antworten mit Zitat
Savo hat Folgendes geschrieben:
habe die seite von we are change (WAC) nun mal etwas genauer angeschaut und empfehle allen einen blick drauf zu werfen: das versammelte gruselkabinet der weltverschwörungstheoretiker...

Bist du aber früh.
Savo hat Folgendes geschrieben:
ich denke "vorbeigehen" und mit den menschen da diskutieren ist sicher nicht verkehrt...

Weiss nicht. An die Demo zu gehen und diskutieren.
Denke nicht dass da sonderlich die Stimmung sein wird, in der über relevantes Zeugs diskutiert werden kann.
So wie ich das sehe, künden sie schon an, dass sie Abweichler nicht gut vertragen werden... Und eher als Sündenböcke erwarten.
Diskutieren kann mensch nicht mit Leuten in einer Massendynamik, wenn mensch diese nicht teilt...
Banlieusard hat Folgendes geschrieben:
der grossteil werden wohl reformistische partei- und gewerkschaftslinke sein.

Auch kein Grund zum gehen...

Ganz allgemein: Was hat die ganze Bewegung mit Revolution und Klassenkampf zu tun?

_________________
"ihr aber werdet die soziale Frage wissenschaftlich lösen, d.h. mit euerm grossen Maule. Der brutalen Herrschaft gegenüber seid ihr fein, d.h. ihr seid selber mehr oder weniger Bourgeois. Nur weiter, ihr anständigen Leute, die soziale Frage aber wird brutal gelöst werden; der Racheruf der Unterdrückten wird brutal ertönen" - Der Communist, N°17, 1893
08. Oktober 2011, 22:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Beitrag Antworten mit Zitat
Einiglen is the plan?

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Power to the Pöbel!
09. Oktober 2011, 04:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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20 Minuten: Parteien nicht dabei aus Angst vor Krawallen

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09. Oktober 2011, 14:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Behemoth



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Muoit hat Folgendes geschrieben:
Einiglen is the plan?

einigeln oder einigen?

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"ihr aber werdet die soziale Frage wissenschaftlich lösen, d.h. mit euerm grossen Maule. Der brutalen Herrschaft gegenüber seid ihr fein, d.h. ihr seid selber mehr oder weniger Bourgeois. Nur weiter, ihr anständigen Leute, die soziale Frage aber wird brutal gelöst werden; der Racheruf der Unterdrückten wird brutal ertönen" - Der Communist, N°17, 1893
09. Oktober 2011, 18:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Behemoth



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Melnitz hat Folgendes geschrieben:
20 Minuten: Parteien nicht dabei aus Angst vor Krawallen

Wär ja noch schön...

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"ihr aber werdet die soziale Frage wissenschaftlich lösen, d.h. mit euerm grossen Maule. Der brutalen Herrschaft gegenüber seid ihr fein, d.h. ihr seid selber mehr oder weniger Bourgeois. Nur weiter, ihr anständigen Leute, die soziale Frage aber wird brutal gelöst werden; der Racheruf der Unterdrückten wird brutal ertönen" - Der Communist, N°17, 1893
09. Oktober 2011, 18:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sudaka



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Behemoth hat Folgendes geschrieben:
Melnitz hat Folgendes geschrieben:
20 Minuten: Parteien nicht dabei aus Angst vor Krawallen

Wär ja noch schön...


Schön, wenn die Parteien eintreffen oder die Krawalle?

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"Vielmehr geht es darum, dass etwas an sich völlig Nicht-Dingliches, nämlich menschliche und soziale Beziehungen, durch die gesellschaftliche Warenform entfremdet und verdinglicht werden."
09. Oktober 2011, 21:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Behemoth



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Sudaka hat Folgendes geschrieben:

Schön, wenn die Parteien eintreffen oder die Krawalle?

zweiteres

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"ihr aber werdet die soziale Frage wissenschaftlich lösen, d.h. mit euerm grossen Maule. Der brutalen Herrschaft gegenüber seid ihr fein, d.h. ihr seid selber mehr oder weniger Bourgeois. Nur weiter, ihr anständigen Leute, die soziale Frage aber wird brutal gelöst werden; der Racheruf der Unterdrückten wird brutal ertönen" - Der Communist, N°17, 1893
09. Oktober 2011, 23:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Zizek an der Wallstreet:

Teil 1:


Teil 2
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=7UpmUly9It4

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
10. Oktober 2011, 13:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sudaka



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O.B.M.F hat Folgendes geschrieben:
Zizek an der Wallstreet:

Teil 1:


Teil 2
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=7UpmUly9It4


Das hat was hypnotisches wenn da immer alles wiederholt wird xD

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10. Oktober 2011, 20:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Flugblatt von Internationalist Perspectives zu Occupy Wallstreet:

Zitat:
THEY DON’T GET IT….

When the media talk about Occupy Wall Street, they often do so with disdain: a movement that has no leaders, no set of demands, can’t be taken seriously. In a typical article, the New York Times quoted an ‘expert’ saying, “if the movement is to have lasting impact, it will have to develop leaders and clear demands”, and another one which stated that the passions have to be “channeled into institutions”. (NYT, 10/4) Their message to you is clear: ‘Go back to ‘politics as usual’, follow leaders, work within institutions, become foot-soldiers for the Democratic party and the unions in elections and other campaigns that change nothing at all, that don’t question the power structures that prop up this insane money-system.

They don’t get it that the absence of leaders in this movement is not a weakness but a strength, testifying to our collective determination, to our refusal to remain followers. They don’t get it that the absence of a narrow set of demands that can be recuperated by this or that institution, results from our understanding that the problem lies much deeper. That there are no quick fixes for a system that produces growing inequality, mass unemployment and misery, wars and ecological disasters.

If these problems could be solved by electing wiser politicians, adopting better laws etc, ‘politics as usual’ might be the way to go. But they can’t be solved that way. Politicians everywhere are bound by higher laws, the laws of capital. That’s why governments everywhere, regardless of their political color, are imposing austerity, forcing the working population to sacrifice so that more can be paid to the owners of capital. In fact the harshest cuts in wages, pensions and jobs are implemented by a ‘socialist’ government (in Greece). Politicians on the left may clamor for massive public spending , but that would only mean that we would be made poorer in a different way, through inflation.

There are no quick fixes because the system itself is obsolete. Pain and suffering are sometimes unavoidable but capitalism creates ever more pain that is easily avoidable, that only exists because in this society, profit trumps human needs. Almost two billion people on this planet are unemployed because capitalism has no need for them. Hundreds of millions live in slums, because building decent houses for them is not profitable. Many die of hunger each day because it’s not profitable to feed them. Everyone knows our planet is in danger and yet capitalism is continuing to destroy it in its desperate hunt for profit. Productivity never was higher, yet poverty increases. The know-how and resources are there for every inhabitant of this planet to live a decent life but that would not be profitable. Abundance has become possible but capitalism can’t handle abundance. It needs scarcity. Abundance in capitalism means overproduction, crisis, misery. This is insane. It must stop.

WE HAVE TO THINK OUTSIDE THE BOX

Capitalism is not “the end of history” but just a transient phase. It has changed the world but now no longer fits into it. We have to accept the fact that capitalism offers no perspective, no future. We have to prepare for a post-capitalist world, in which human relations are no longer commercial transactions, in which goods no longer represent a quantity of money but a concrete means to satisfy real human needs. A world in which competing corporations and warring nations are replaced by a human community that uses the resources of all for the benefit of all. We call that communism but it has nothing in common with the state-capitalist regimes that exist or existed in Russia, China and Cuba. Nothing is changed fundamentally if capitalists are replaced with bureaucrats with supposedly better intentions. Those regimes were not only thoroughly undemocratic, they also perpetuate wage-labor, exploitation and oppression of the vast majority of the population. The change must go deeper and must emancipate the oppressed, make them part of a real democracy instead of the sham that exists today.

In 2011, ten years after the attacks on New York that launched a decade of fear and demoralization, a breach has been opened. From Tunis to Cairo to Athens to Madrid to Santiago to New York, a fever is spreading. After taking it on the chin for so long, the working class, employed or unemployed, is beginning to rise up. We’re not gonna take it anymore! Something has changed. True, the Occupy Wall Street movement will not last forever. At some point, it will end, without any clear victory. But it’s just the beginning. This dynamic will continue and will gather strength. Be a part of it!

INTERNATIONALIST PERSPECTIVE



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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
11. Oktober 2011, 00:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Zitat:
Gestern Abend haben sich im Zürcher Volkshaus rund 70 Politaktivisten jeglicher Couleur getroffen, um das Vorgehen zu besprechen. Im Gegensatz zu früheren Protesten gegen Banker und Boni haben neben den traditionellen Linken (Juso, Unia, PdA, AL) auch unbekannte Bewegungen mit teils streitbaren Positionen zur Kundgebung aufgerufen.


Zitat:
Die unterschiedlichen Ansichten und Politkulturen zwischen den Linksparteien und den neuen, parteikritischen Gruppen zeigte sich in deren Forderung, an der Demo auf Fahnen und Parteiembleme zu verzichten. «Diese Forderung unbekannter Gruppen gegenüber Parteien, welche seit 100 Jahren den Kapitalismus bekämpfen, ist auf leichten Unmut gestossen», heisst es aus Juso-Kreisen.

Die Forderung wurde dann jedoch in einer Diskussion fallen gelassen, auch weil die Mehrheit der Teilnehmer gestern (und wohl auch an der samstäglichen Demo) dem traditionellen linken Spektrum angehört.

http://www.20min.ch/news/schweiz/story/-Randalierer-kommen-eben--wenn-sie-wollen--10468616

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
11. Oktober 2011, 18:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
minino
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Das ganze erinnert mich irgendwie an die Studi-Besetzungen:

http://map.15october.net

Wahrscheinlich auch von der Wirkung her...

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Nein, nein, wir wollen nicht eure Welt, wir wollen nicht eure Macht, und wir wollen nicht euer Geld,
wir wollen nichts von eurem ganzen Schwindel hören, wir wollen euren Schwindel zerstören!
11. Oktober 2011, 22:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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No comment:

Paradeplatz-Besetzer wollen Krawallmacher der Polizei ausliefern

Zitat:
Am Samstag wollen über 1000 Leute den Paradeplatz in Beschlag nehmen. Die Polizei wird zwar nicht um eine Bewilligung ersucht, aber Gewalttäter sollen gefilmt und der Polizei gemeldet werden.


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12. Oktober 2011, 12:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Melnitz hat Folgendes geschrieben:
No comment:

Paradeplatz-Besetzer wollen Krawallmacher der Polizei ausliefern

Zitat:
Am Samstag wollen über 1000 Leute den Paradeplatz in Beschlag nehmen. Die Polizei wird zwar nicht um eine Bewilligung ersucht, aber Gewalttäter sollen gefilmt und der Polizei gemeldet werden.


Zitat:
Selber bezeichnet sich Schriber als politisch offen. «Ich arbeite mit Links wie Rechts und Vertreter allen Glaubensrichtungen zusammen.» In seiner Freizeit widmet sich Schriber unter anderem dem Aufbau eines Lebensmittelhandels, welcher die Produkte von Bauern direkt an den Endkonsumenten bringt.


Na dann... wall

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Das ist die Verrücktheit einer Gesellschaft, die sich von einem Sachzwang bestimmen lässt, der nur existiert, weil ihn die einen selbst praktizieren und die anderen sich ihn aufherrschen lassen.
12. Oktober 2011, 13:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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die diskussionen auf der facebook-veranstaltungsseite von WAC sind unterhaltsam. gibt da doch noch einige schreibende, die kritische positionen einbringen, hinterfragen, interessen der parteien denunzieren, usw.

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
12. Oktober 2011, 18:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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Zitat:
Man habe in den USA gesehen, dass gewaltfreie Kundgebungen möglich sind. «Deshalb schauen wir dem Anlass am Samstag positiv entgegen», sagt Cortesi.


war da nicht was? http://www.ny1.com/content/top_stories/148372/violence-follows-occupy-wall-street-march

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
13. Oktober 2011, 11:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Heute könnts an der Wallstreet "chlöpfe":

Zitat:
Police have said all along that they would enforce the wishes of the park's owners – Zuccotti is a private space that is open to the public under the terms of an agreement with the city authorities.

Occupy Wall Street protesters called for supporters to gather at the park from 6am on Friday to defend it from what they said was an eviction attempt. Police say they will move in to enforce the clean-up from 7am. Some sort of confrontation appears inevitable.

http://www.guardian.co.uk/world/2011/oct/13/occupy-wall-street-zuccotti-park-cleanup


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14. Oktober 2011, 12:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Livestream: http://www.livestream.com/avaazwallstreet

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14. Oktober 2011, 12:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Räumung dank massivem Aufmarsch und Ankündigung den Zuccotti Parc zu verteidigen verhindert. Auf einem Forum war davon die Rede, dass gewerkschaftlich organisierte ArbeiterInnen in letzter Minute zur Verteidigung des Parks auftauchten, wie die Kavallerie in einem Western mr green

Der Ticker des Guardians gibt ne gute Übersicht:

http://www.guardian.co.uk/world/2011/oct/14/occupy-wall-street-protest-live

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14. Oktober 2011, 15:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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http://de.indymedia.org/2011/1​0/318119.shtml
Berlin zeigt wie's gehen könnte! Artikel zum Global Action Day in Berlin!

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Zuletzt bearbeitet von far am 17. Oktober 2011, 22:10, insgesamt einmal bearbeitet
17. Oktober 2011, 17:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Behemoth



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far hat Folgendes geschrieben:
http://de.indymedia.org/2011/1​0/318119.shtml
Berlin zeigt wie's gehen könnte! Artikel zum Global Action Day in Berlin!

Was das?
ist down...

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17. Oktober 2011, 20:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Indymedia.de kommt mit den zwischengeschalteten über die Anonymisierseite (anonym.to) kommenden / Schrägstrichen im Link nicht klar. Scheint das anonym.to das nicht sauber weiterleitet...

Link oben in die Adresszeile kopieren. Edit: Der Link hier geht jetzt! Strange, sehr strange.
http://de.indymedia.org/2011/10/318119.shtml

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17. Oktober 2011, 20:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
far



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Naja, der Artikel hört sich besser an als es wohl war:

http://www.flickr.com/phot​os/preflexion/6133736244/i​n/photostream/lightbox/

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Zuletzt bearbeitet von far am 18. Oktober 2011, 11:26, insgesamt einmal bearbeitet
17. Oktober 2011, 22:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Behemoth



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far hat Folgendes geschrieben:
http://www.flickr.com/phot​os/preflexion/6133736244/i​n/photostream/lightbox/

Hoppla! Anscheinend sind Sie einem ungültigen Link gefolgt. xD
Was geht hier ab? ^^

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18. Oktober 2011, 01:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Irgendwas wurstelt hier einfach komische Zeichenfolgen in den Link hineien, so bei photos zwischen o und s, oder beim in zwischen i und n: %26%238203%3B und %E2%80%8B

God damn, scheiss Technik...

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18. Oktober 2011, 11:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Behemoth



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Beitrag Antworten mit Zitat
far hat Folgendes geschrieben:
Irgendwas wurstelt hier einfach komische Zeichenfolgen in den Link hineien, so bei photos zwischen o und s, oder beim in zwischen i und n: %26%238203%3B und %E2%80%8B

God damn, scheiss Technik...

^^
Schräger Scheiss...

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18. Oktober 2011, 17:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Scheint nur in diesem Thread zu sein ;-(

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18. Oktober 2011, 17:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Behemoth



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far hat Folgendes geschrieben:
Scheint nur in diesem Thread zu sein ;-(

Wird sicher überwacht ^^

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19. Oktober 2011, 00:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Verschwörung! Stecken hinter der Occupy Wall Street Bewegung nicht doch die "geheimen Mächte"? Ist nicht OWS eine einzige gigantische Verschwörung?

Occupy Wall Street: Die künstliche Opposition der Neuen Weltordnung

P.S.: Das Obige ist natürlich sarkastisch gemeint. Der Link beweist die Kreativität der Verschwörungstheoretiker ;)

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19. Oktober 2011, 01:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Beitrag Antworten mit Zitat
Zur Europäischen Aktion:

Zitat:
Natürlich hatten wir nicht vor, uns unter die Jusos, Grünen und ihren ganzen unappetitlichen Anhang mit ihren verfilzten Haaren und ihren Haschischzigaretten zu mischen. Wir trafen uns am Vormittag am Centralplatz, verteilten die mitgebrachten Flugblätter („Banken entmachten!“) und schwärmten in mehreren Fünfergruppen aus. Die Faltblätter wurden nun während knapp zwei Stunden an Passanten oder Restaurantbesucher verteilt und im allgemeinen sehr gut aufgenommen.

http://www.europaeische-aktion.org/Artikel/de/Flugblatt-Aktion-zum-Protesttag-gegen-die-Banken-am-15-Oktober_26.html

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20. Oktober 2011, 23:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Sudaka



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Beitrag Antworten mit Zitat
far hat Folgendes geschrieben:
Zur Europäischen Aktion:

Zitat:
Natürlich hatten wir nicht vor, uns unter die Jusos, Grünen und ihren ganzen unappetitlichen Anhang mit ihren verfilzten Haaren und ihren Haschischzigaretten zu mischen. Wir trafen uns am Vormittag am Centralplatz, verteilten die mitgebrachten Flugblätter („Banken entmachten!“) und schwärmten in mehreren Fünfergruppen aus. Die Faltblätter wurden nun während knapp zwei Stunden an Passanten oder Restaurantbesucher verteilt und im allgemeinen sehr gut aufgenommen.

http://www.europaeische-aktion.org/Artikel/de/Flugblatt-Aktion-zum-Protesttag-gegen-die-Banken-am-15-Oktober_26.html


Was sind denn das jetzt wieder für Volleier? -.-
All diese Idioten nerven langsam

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21. Oktober 2011, 00:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Sydney wurde geräumt:



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23. Oktober 2011, 00:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag Demo? Antworten mit Zitat
Wollte einen Beitrag von mir löschen aber scheint irgendwie schief rausgekommen zu sein, sorry... wie löscht man denn sowas?

Weiss eigentlich jemand, wer hinter der Demo für soziale Gerechtigkeit vom Samstag in Zürich steht?

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“Der reissende Strom wird gewalttätig genannt, aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig!” (B. B.)
www.banlieue.blogsport.de
25. Oktober 2011, 21:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
fräulein else



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offtopic: da fällt mir nur das ein.. lässt sich sogar erstaunlich gut mixen. (einfach den erstgenannten youtube-clip mit ca. 20 sek vorlauf starten, dann den combatwombat tune)



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25. Oktober 2011, 22:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
In Okland (USA) wurde das Camp geräumt:

Anti-Banken-ProtestePolizei räumt Zeltlager von Demonstranten

Zitat:
Zeugen beklagen ein skandalöses Vorgehen der kalifornischen Polizei in der Innenstadt von Oakland. Der Bewegung „Occupy Wall Street“ zufolge sind bei der Räumung eines Zeltlagers 70 Menschen festgenommen worden.


Edit: "Riot TV" (Russia Today) hat einen Beitrag darüber gebracht.



Edit II: Fotos.

http://jpdobrin.com/blog/2011/10/photography-of-police-dismantling-occupy-oakland/

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26. Oktober 2011, 00:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag Riots Nach Räumung Antworten mit Zitat
Auseinandersetzungen nach der Räumung: http://abclocal.go.com/kgo/video?id=8405880

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far



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Beitrag Re: Demo? Antworten mit Zitat
Banlieusard hat Folgendes geschrieben:
Wollte einen Beitrag von mir löschen aber scheint irgendwie schief rausgekommen zu sein, sorry... wie löscht man denn sowas?
Den Beitrag editieren und bitte löschen reinschreiben!

Zitat:
Weiss eigentlich jemand, wer hinter der Demo für soziale Gerechtigkeit vom Samstag in Zürich steht?

Also ich weiss es nicht, sonst wer?

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26. Oktober 2011, 12:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Käptn Kiff



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google...

http://www.bildung-fuer-alle.ch/termin/gemeinsam-k%C3%A4mpfen

http://www.terre-des-femmes.ch/images/stories/Agenda/flyer_demo_29.10.2011.pdf


hier noch eine pressemitteilung von occupy chicago, das geräumt wurde:

This press release is from National Nurses United, a number of whose members were among those arrested. This really explodes the idea that the Democrats support the Occupy movement. And Emmanuel is not some lone wolf within the Democratic Party, he used to be Obama's chief of staff and he is one of the most powerful and well connected people in the party.



Nurses Condemn Chicago Mayor Emmanuel for Arrest Of Nurses, Medical Aid Volunteers at Occupy Chicago, RNs to Picket Mayor’s Office Monday Morning, 10 a.m.
Registered nurses from across the U.S. today condemned Chicago Mayor Rahm Emmanuel for his decision to arrest nurse volunteers, as well as peaceful protesters, in a late night crackdown Saturday night at the Occupy Chicago protest.


NNU is asking supporters to call Mayor Emmanuel’s office at 312-744-5000 and demand they immediately drop all charges against the nurses and other protesters, and stop the harassment and arrests of the nurses and others peacefully exercising their free speech rights. Nurses will also picket the mayor’s office at 10 a.m. Monday morning, at City Hall at the LaSalle entrance.

Nurse leaders of National Nurses United who set up a nurses’ station to provide basic first aid to Chicago protesters – as NNU has done peacefully in five other cities across the U.S. – were among the some 130 people arrested by Chicago police. The police also tore down the first aid station, and arrested scores of others who had peacefully assembled to support the station.

“Even in wartime, combatants respect the work of nurses and other first responders. Yet Mayor Emmanuel and Chicago seem to care as little about that tradition as they do in protecting the constitutional rights of free speech and assembly.” said NNU Executive Director RoseAnn DeMoro. “These arrests are disgraceful and unconscionable, and will not deter our nurses from continuing this mission, setting up the station again, and continuing to support the protests.”


Emmanuel has been perhaps the most aggressive mayor in the nation in repression of the occupy Wall Street movement with mass arrests on at least two occasions now. The Chicago Tribune Saturday reported that city officials are trying to send a message to world leaders of being “tough” on demonstrators in advance of upcoming meetings of G-8 and NATO leaders in May.


“Instead of showing off for world leaders, and paying allegiance to protecting the economic interests of the top 1 percent, Mayor Emmanuel should stop, and start representing the 99 percent, the people for whom the occupy movement has become a clear voice,” DeMoro said.

NNU also has first aid stations now established at occupy protests in New York’s Zuccotti Park, site of the first Occupy Wall Street protests, Los Angeles, Washington, San Francisco, and Detroit, and will be opening up others in coming days.

_________________
argumentum ad baculum
26. Oktober 2011, 12:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Melnitz hat Folgendes geschrieben:
In Okland (USA) wurde das Camp geräumt:

Anti-Banken-ProtestePolizei räumt Zeltlager von Demonstranten

Zitat:
Zeugen beklagen ein skandalöses Vorgehen der kalifornischen Polizei in der Innenstadt von Oakland. Der Bewegung „Occupy Wall Street“ zufolge sind bei der Räumung eines Zeltlagers 70 Menschen festgenommen worden.




US cops tried to erase online evidence of brutality

"Google has been asked by a US law enforcement agency to remove several videos exposing police brutality from the video sharing service YouTube, the company has revealed in its latest update to an online transparency report."

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26. Oktober 2011, 13:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Behemoth



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Beitrag Re: Demo? Antworten mit Zitat
Banlieusard hat Folgendes geschrieben:
Weiss eigentlich jemand, wer hinter der Demo für soziale Gerechtigkeit vom Samstag in Zürich steht?

Weiss nicht, bin's aber am rausfinden, kenne da Leute die's wissen müssten...

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"ihr aber werdet die soziale Frage wissenschaftlich lösen, d.h. mit euerm grossen Maule. Der brutalen Herrschaft gegenüber seid ihr fein, d.h. ihr seid selber mehr oder weniger Bourgeois. Nur weiter, ihr anständigen Leute, die soziale Frage aber wird brutal gelöst werden; der Racheruf der Unterdrückten wird brutal ertönen" - Der Communist, N°17, 1893
27. Oktober 2011, 00:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Vom Hörensagen stecken da hauptsächlich die WAC-Leute dahinter.

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Das ist die Verrücktheit einer Gesellschaft, die sich von einem Sachzwang bestimmen lässt, der nur existiert, weil ihn die einen selbst praktizieren und die anderen sich ihn aufherrschen lassen.
27. Oktober 2011, 00:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Behemoth



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ratatoskr hat Folgendes geschrieben:
Vom Hörensagen stecken da hauptsächlich die WAC-Leute dahinter.

Habs erst zu spät gesehen, aber oben stand's schon, und nein, diesmal nicht WAC

http://www.bildung-fuer-alle.ch/termin/gemeinsam-k%C3%A4mpfen

http://www.terre-des-femmes.ch/images/stories/Agenda/flyer_demo_29.10.2011.pdf

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27. Oktober 2011, 01:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Behemoth



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http://burntbookmobile.wordpress.com/
hier finden sich mehr infos zur "Oakland Commune", deren Räumung etc...

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27. Oktober 2011, 02:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Konicz zur Lage in den USA

Auf Talfahrt

Zitat:
Prekarisierung und Pauperisierung in den USA befeuern Proteste gegen die kapitalistische Dauerkrise. Reale US-Arbeitslosenquote von mehr als 20 Prozent


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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
27. Oktober 2011, 03:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag Oakland Antworten mit Zitat
Die Occupybewegung in den USA könnte bald eine Wende nehmen. Ein Demonstrant wurde beim Bullenangriff in Oakland schwer verletzt und liegt laut Ärzten in kritischem Zustand im Spital. An einer Vollversammlung gestern Abend, an der über 1000 Leute teilnahmen wurde beschlossen, zu einem Generalstreik und Massendemonstrationen für den 2. November aufzurufen.

The Guardian dazu: http://www.guardian.co.uk/world/2011/oct/26/occupy-oakland-veteran-critical-condition





P.s. Auch der Aufbau und andere mobilisieren für die Demo am Samstag.

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“Der reissende Strom wird gewalttätig genannt, aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig!” (B. B.)
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27. Oktober 2011, 11:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Melnitz



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Erklärung der General Assembly von Oakland von gestern, sogar das Konsensprinzip wurde modifiziert...

Zitat:
Liberate Oakland, Shut Down the 1%

GENERAL STRIKE & MASS DAY OF ACTION

Below is the proposal passed by the Occupy Oakland General Assembly on Wednesday October 26, 2011 in reclaimed Oscar Grant Plaza. 1607 people voted. 1484 voted in favor of the resolution, 77 abstained and 46 voted against it, passing the proposal at 96.9%. The General Assembly operates on a modified consensus process that passes proposals with 90% in favor and with abstaining votes removed from the final count.

PROPOSAL:

We as fellow occupiers of Oscar Grant Plaza propose that on Wednesday November 2, 2011, we liberate Oakland and shut down the 1%.

We propose a city wide general strike and we propose we invite all students to walk out of school. Instead of workers going to work and students going to school, the people will converge on downtown Oakland to shut down the city.

All banks and corporations should close down for the day or we will march on them.

While we are calling for a general strike, we are also calling for much more. People who organize out of their neighborhoods, schools, community organizations, affinity groups, workplaces and families are encouraged to self organize in a way that allows them to participate in shutting down the city in whatever manner they are comfortable with and capable of.

The whole world is watching Oakland. Let’s show them what is possible.

The Strike Coordinating Council will begin meeting everyday at 5pm in Oscar Grant Plaza before the daily General Assembly at 7pm. All strike participants are invited. Stay tuned for much more information and see you next Wednesday.

http://www.occupyoakland.org/2011/10/general-strike-mass-day-of-action/


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27. Oktober 2011, 12:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Einerseits ists zum Lachen, andererseits entfernen sich so vielleicht die Verschwörungsspinner von der Occupy-Bewegung. Das wäre super.



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27. Oktober 2011, 12:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sudaka



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Also das mit dem Streik klingt ja echt vielversprechend, mal gespannt
was draus wird...hoffentlich hängt sich die Schweiz da auch dran ;D

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"Vielmehr geht es darum, dass etwas an sich völlig Nicht-Dingliches, nämlich menschliche und soziale Beziehungen, durch die gesellschaftliche Warenform entfremdet und verdinglicht werden."
27. Oktober 2011, 16:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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What's TPTB?
Und was hat TPTG damit zu tun? shocked

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Power to the Pöbel!
27. Oktober 2011, 20:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
far



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Occupy Paradeplatz beim SF Club
http://occupyparadeplatz.ch/blog/occupy-zurich-beim-sf-club/

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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
27. Oktober 2011, 21:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Käptn Kiff



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lol die "degenerierten hsg-studenten", "die man resozialisieren muss" (ein hsg-prof!).. schon geil also das spekulieren auf lebensnotwendiges geht ja gar nicht, aber sonst soll man das machen weil......? die wachstumskritiker werden auch immer populärer, fällt mir auf in letzter zeit, vor der krise waren das noch komplett irre. generell scheint mir ein wenig der fall, dass man auf bürgerlicher seite schon froh ist, wenn nicht das ganze system unter beschuss kommt, darum auch das allgemeine aufatmen am anfang: der markt?? nein, nein, natürlich nur der finanzmarkt... *huiii*

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argumentum ad baculum
27. Oktober 2011, 22:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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der typ ist, wie man so sagt, "än dumme hund".
28. Oktober 2011, 00:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Occupy Den Haag solidarisiert sich mit streikenden ReinigungsarbeiterInnen und versucht, gemeinsam mit ihnen was auf die Beine zu kriegen:



Occupy steunt stakende schoonmakers – en andersom

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28. Oktober 2011, 00:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Ärger droht auch dem Lindenhof in Zürich:

«Der Lindenhof droht, zum rechtsfreien Raum zu werden»

Zitat:
In der Stadt Zürich wird die Occupy-Paradeplatz-Bewegung von bürgerlicher Seite scharf kritisiert. Der Lindenhof werde zu stark von einer einzelnen Gruppe in Beschlag genommen, beklagt die Zürcher FDP. Die Aktivisten hielten sich gemäss FDP nicht an geltendes Recht, wie «Schweiz aktuell» berichtet.


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28. Oktober 2011, 00:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Zitat:
From a distance (and in response to Internasyonalista, above), it appears that the movement in Oakland has been radicalised by the state repression of Tuesday (the clearing/retaking of the camp; the violence meted out to the 24-year old ex-serviceman, etc) and the call to extend the movement via a General Strike in the area is a genuine class response to this. No doubt the leftists are deeply embedded in there with their visions of how to and who should ‘organise’ this strike, its extent, duration and aims, etc. We should expect nothing less. Nonetheless, here is a push to widen out the movement to the class as a whole and I think it is significant and should be welcomed.<p> An apology if this is all ‘teaching the comrades to suck eggs’, just general waffle. Hopefully others will contribute through various channels. In all events, salutations to the comrades on the ground and good luck tonight and tomorrow in NY and elsewhere. A sympathiser in GB

aus:
http://en.internationalism.org/forum/1056/beltov/4515/occupy-wall-street-protests?page=1

Weiss eigentlich jemand etwas über Oakland, dort soll sich angeblich, aufgrund des brutalen Vorgehens der Repressionskräfte, ein Generalstreik anbahnen?
28. Oktober 2011, 16:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Wirken die II hat Folgendes geschrieben:
Weiss eigentlich jemand etwas über Oakland, dort soll sich angeblich, aufgrund des brutalen Vorgehens der Repressionskräfte, ein Generalstreik anbahnen?


Zwei Threads mit News zu Oakland:

http://libcom.org/forums/north-america/occupy-oakland-general-strike-call-28102011

http://www.urban75.net/forums/threads/what-no-thread-about-occupy-oakland.283214/page-4

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29. Oktober 2011, 00:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Eine Sammlung von Postern zum Generalstreik in Oakland vom 2. November. Long live the Oakland commune!

http://www.occupyoakland.org/2011/10/awesome-posters-for-nov-2-general-strike/



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01. November 2011, 01:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Wie repräsentative sind eigentlich solche Sprüche/Plakate?

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
01. November 2011, 12:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Beitrag Antworten mit Zitat
Was Oakland angeht habe ich den Überblick verloren.

Bilder aus Denver:
http://rt.com/news/denver-police-protesters-weapons-163/

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01. November 2011, 23:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Beitrag Antworten mit Zitat
Was Oakland angeht habe ich den Überblick verloren.

Bilder aus Denver:
http://rt.com/news/denver-police-protesters-weapons-163/

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01. November 2011, 23:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Beitrag Antworten mit Zitat
Die Oakland-Polizei ist entäuscht und schreibt an die Bevölkerung einen offenen Brief:
http://www.opoa.org/uncategorized/an-open-letter-to-the-citizens-of-oakland-from-the-oakland-police-officers’-association/

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02. November 2011, 03:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
lazlo wanda hat Folgendes geschrieben:
Was Oakland angeht habe ich den Überblick verloren.


Es wird wohl keinen Generalstreik im klassischen Sinne (= die grosse Mehrzahl der ArbeiterInnen legt die Arbeit nieder) geben. Denn die Gewerkschaften nehmen ausnahmslos nicht am Streik teil, weil sie durch Abkommen an eine Friedenspflicht gebunden sind. Es müssten also alles wilde Streiks erfolgen und soweit sind die ArbeiterInnen in Oakland trotz aller radikalen Tradition auch noch nicht. Zudem war die Vorlaufzeit (ca. eine Woche) extrem kurz. Trotzdem gibt es eine grosse Sache, da viele ArbeiterInnen einfach blaumachen (scheinbar weit verbreitete Praxis in Oakland in letzter Zeit) werden oder einen Tag frei nehmen. Es wird also viele Leute haben und auch den Versuch, den Hafen von Oakland zu blockieren und das Leben in Downtown Oakland wird sicher ziemlich "shut down" sein. Und wer weiss... vielleicht ist die Dynamik so, dass doch eine Serie von Wildcats um sich greift.

Zur radikalen Tradition von Oakland:

Zitat:
Oaklands radikale Geschichte: Generalstreik, Black Panthers, Polizeiübergriffe

Oakland ist eine Stadt mit rebellischer Tradition. 1946 fand dort bereits ein stadtweiter Generalstreik statt, der in die Geschichter der amerikanischen Arbeiterbewegung eingegangen hat. Die Stadt war Ende der 1960er Jahre eine Hochburg der Black Panthers, es gab damals – wie in vielen Städten der USA – Aufruhr in den schwarzen Stadtteilen. Am Neujahrstag 2009 löste die willkürliche und grundlose Erschießung des Jobbers Oscar Grant in einem Bahnhof durch einen Polizisten starke Empörung aus; die folgende Verharmlosung des Vorfalls durch die Justiz führte im Juli 2010 zu massiven Protesten und Krawallen in Oakland. Nach Oscar Grant wurde nun der Platz der allgemeinen Versammlungen von OccupyOakland benannt.

Ganzer Artikel: http://syndikalismus.wordpress.com/2011/10/31/occupy-oakland-aufruf-zum-generalstreik-am-2-november/


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02. November 2011, 04:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
minino
Admin-Dog


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Oh la la:

Mehrere tausend Demonstranten der Bewegung «Occupy Wall Street» haben den Hafen von Oakland im US-Staat Kalifornien blockiert. Ein Sprecher des Hafens erklärte, der Betrieb stehe effektiv still.

http://www.20min.ch/news/ausland/story/Aktivisten-legen-Hafen-in-Oakland-lahm-10531669

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Nein, nein, wir wollen nicht eure Welt, wir wollen nicht eure Macht, und wir wollen nicht euer Geld,
wir wollen nichts von eurem ganzen Schwindel hören, wir wollen euren Schwindel zerstören!
03. November 2011, 10:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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U.S.A! U.S.A! U.S.A!

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03. November 2011, 10:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Beitrag Antworten mit Zitat
Zum Generalstreik:

http://www.nbcbayarea.com/news/local/Occupy-Oakland-Hosts-General-Strike-133081358.html?rr=td

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03. November 2011, 11:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Beitrag Antworten mit Zitat
im Übrigen: Der Hafen von Oakland ist der 4. Wichtigste der USA!

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03. November 2011, 11:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Beitrag Antworten mit Zitat
Melnitz hat Folgendes geschrieben:

Zur radikalen Tradition von Oakland:

Zitat:
Oaklands radikale Geschichte: Generalstreik, Black Panthers, Polizeiübergriffe

Oakland ist eine Stadt mit rebellischer Tradition. 1946 fand dort bereits ein stadtweiter Generalstreik statt, der in die Geschichter der amerikanischen Arbeiterbewegung eingegangen hat. Die Stadt war Ende der 1960er Jahre eine Hochburg der Black Panthers, es gab damals – wie in vielen Städten der USA – Aufruhr in den schwarzen Stadtteilen. Am Neujahrstag 2009 löste die willkürliche und grundlose Erschießung des Jobbers Oscar Grant in einem Bahnhof durch einen Polizisten starke Empörung aus; die folgende Verharmlosung des Vorfalls durch die Justiz führte im Juli 2010 zu massiven Protesten und Krawallen in Oakland. Nach Oscar Grant wurde nun der Platz der allgemeinen Versammlungen von OccupyOakland benannt.

Ganzer Artikel: http://syndikalismus.wordpress.com/2011/10/31/occupy-oakland-aufruf-zum-generalstreik-am-2-november/


Remembering the 1946 general strike:
http://blog.sfgate.com/kalw/2011/11/02/remembering-the-1946-oakland-general-strike/

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03. November 2011, 11:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag Das Unsagbare Antworten mit Zitat
Ofenschlot: http://ofenschlot.blogsport.de/2011/11/03/das-unsagbare/

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03. November 2011, 13:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Die haben am Schluss ja noch ein Gebäude besetzt in Oakland. Hier das Statement dazu:

Zitat:
Statement posted up on the new indoor occupation:

520 16th St. Oakland, CA

The Oakland branch of the Travelers Aid Society was a government funded non-profit that provided aid to houseless people in our area. After the government cut funding to the program, the Oakland branch faced foreclosure at the hands of their private lender.

Hence then, the space sat vacant as though it were disposable to those with the keys. To us, this space is invaluable. We are reclaiming it for the people. It is now open for our use.

We welcome the Travelers Aid Society to resume providing services in this building. Otherwise, we will make it into a library and open workshop space for the people of Oakland.

This is an example for the country that when the political and financial system of this nation fails to provide needed services, we must do it ourselves.

We are the 99%. This is our future.


Gefunden im Libcom-Thread: http://libcom.org/forums/north-america/occupy-oakland-general-strike-call-28102011?page=3

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03. November 2011, 16:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Beitrag Antworten mit Zitat
Offener Brief von 'Revolutionären' vom Tahrir-Square an die Occupy-Bewegung im Guardian:

To the Occupy movement – the occupiers of Tahrir Square are with you


Zitat:
...

By way of concluding, then, our only real advice to you is to continue, keep going and do not stop. Occupy more, find each other, build larger and larger networks and keep discovering new ways to experiment with social life, consensus and democracy. Discover new ways to use these spaces, discover new ways to hold on to them and never give them up again. Resist fiercely when you are under attack, but otherwise take pleasure in what you are doing, let it be easy, fun even. We are all watching one another now, and from Cairo we want to say that we are in solidarity with you, and we love you all for what you are doing.


EDIT: deutsche Übersetzung:

Zitat:
An alle, die in den Vereinigten Staaten derzeit Parks, Plätze und andere
öffentliche Räume besetzen, eure Kameraden in Kairo beobachten euch in
Solidarität. Nachdem wir sehr viele Ratschläge von euch für den Übergang zur
Demokratie erhalten haben, dachten wir uns, dass wir an der Reihe sind, einige
Ratschläge weiterzugeben.

In der Tat sind wir nun in vielerlei Hinsicht an dem gleichen Kampf beteiligt.
Dieser Kampf, den die meisten Experten den “arabischen Frühling” nennen, hat
seine Wurzeln in den auf der ganzen Welt stattfindenden Demonstrationen,
Unruhen, Streiks und Besetzungen. Ihre Fundamente liegen in den jahrelangen
Kämpfen von Menschen und Volksbewegungen.
Der Moment, indem wir uns gerade befinden, ist nichts Neues, da wir Ägypter und andere gegen
Unterdrückungssysteme, Entmündigung und die unkontrollierten Reißzähne des
globalen Kapitalismus (ja, wir sagten es, Kapitalismus) gekämpft haben: ein
System, das eine Welt erschaffen hat, die gefährlich und grausam ist für ihre
Bewohner. Während die Interessen der Regierung zunehmend den Interessen und
Annehmlichkeiten des privaten, transnationalen Kapitals gerecht werden,
verwandeln sich unsere Städte und Häuser zunehmend in abstrakte und
gewalttätige Orte, in Gegenstände der willkürlichen Verwüstungen der nächsten
wirtschaftlichen Entwicklung oder Stadterneuerung-Regelung.
Eine gesamte Generation ist rund um den Globus herangewachsen, der rational
sowie emotional klargeworden ist, dass wir in der gegenwärtigen Ordnung der
Dinge keine Zukunft haben. Unter den Strukturanpassungsmaßnamen und der
vermeintlichen Expertise internationaler Organisationen wie der Weltbank und
des IWF lebend sahen wir zu, wie unsere Ressourcen, Industrien und öffentliche
Dienste ausverkauft und zerlegt wurden, während der “freie Markt” eine
Abhängigkeit von ausländischen Gütern, sogar von ausländischen Lebensmitteln,
forcierte. Die Profite und Vorteile dieser befreiten Märkte gingen wo
andershin, während Ägypten und andere Länder im Süden ihre Verelendung durch
eine massive Erhöhung der Polizei-Repression und Folter verstärkt fanden.
Die gegenwärtige Krise in Amerika und Westeuropa hat damit begonnen, diese
Realität auch zu euch nach Hause zu bringen: dass wir uns unter den gegebenen
Umständen mit, durch persönliche Verschuldung und öffentliche Sparpolitik
gebrochenem Rücken kaputt arbeiten werden müssen. Nicht zufrieden mit den
Überresten der Öffentlichkeit und des Wohlfahrtsstaates, greifen nun der
Kapitalismus und der Autoritätsstaat sogar den privaten Bereich und das Recht
der Menschen auf menschenwürdige Unterkunft an, während Tausende von
verdrängten Hausbesitzern sich sowohl obdachlos, als auch bei genau den Banken
verschuldet sehen, welche sie auf die Straße gezwungen haben.

Also stehen wir auf eurer Seite nicht nur in eurem Versuch, das Alte zu
stürzen, sondern auch in eurem Bestreben, mit dem Neuen zu experimentieren.
Wer ist anwesend, gegen den protestiert werden kann? Was könnten wir von ihnen
fordern, das sie gewähren könnten? Wir sind dabei zu besetzen. Wir fordern
eben jene Räume des öffentlichen Handelns zurück, die kommodifiziert,
privatisiert und in den Händen der gesichtslosen Bürokratie,
Immobilienportfolios und Polizei-”schutz” gefangen genommen wurden. Haltet
fest an diesen Räumen, pflegt sie, und lasst die Grenzen eurer Besetzungen
wachsen. Wer hat schließlich diese Parks, diese Plätze, diese Gebäude gebaut?
Wessen Arbeit machte sie real und lebenswert? Warum sollte es uns so
selbstverständlich vorkommen, dass sie uns vorenthalten werden, polizeilich
überwacht und diszipliniert? Die Zurückforderung und die gerechte und
kollektive Verwaltung dieser öffentlichen Räume ist Beweis genug für unsere
Legitimität.

In unsere eigenen Besetzungen von Tahrir trafen wir auf Leute, die unter
Tränen den Tahrirplatz betraten, weil es das erste Mal war, das sie durch jene
Straßen liefen, ohne von der Polizei belästigt zu werden; nicht nur die Ideen
sind wichtig, diese öffentlichen Räume sind elementar für die Möglichkeit einer
neuen Welt. Dies sind öffentliche Plätze. Plätze für Versammlung, Freizeit,
Treffen und Interaktion – diese Plätze sollten der Grund sein, warum wir in
Städten leben. Wo der Staat und die Interessen der Besitzer sie unzugänglich,
exklusiv oder gefährlich gemacht haben, liegt es an uns, sicherzustellen, dass
sie sicher, inklusiv und gerecht sind. Wir müssen sie weiterhin für jedermann
öffnen, der eine bessere Welt gestalten möchte, besonders für die
marginalisierten, ausgeschlossenen und für jene Gruppen, die am meisten
gelitten haben.

Was ihr in diesen Räumen tut ist weder so grandios und abstrakt noch
alltäglich wie “echte Demokratie”; die aufblühenden Formen des Umsetzens und
des sozialen Engagements, die in den Besetzungen betrieben werden, vermeiden
die leeren Ideale und den schalen Parlamentarismus, die das Wort Demokratie
mittlerweile repräsentiert. Also müssen die Besetzungen weitergehen, weil
niemand übrig ist, um auf Reformen zu drängen. Sie müssen weitergehen, weil
wir das erschaffen, worauf wir nicht länger warten können.
Aber die Ideologien von Besitz und Anstand werden sich erneut manifestieren.
Ob durch den offenen Widerstand von Grundbesitzern oder öffentlichen
Verwaltungen gegen eure Camps oder durch subtilere Versuche, Räume durch
Verkehrsregeln, Regeln gegen das Campen oder Gesundheits- und
Sicherheitsregeln zu kontrollieren. Es gibt einen direkten Konflikt zwischen
dem, was wir aus unseren Städten zu machen versuchen und was das Gesetz und
die Polizeisysteme, die dahinter stehen, uns gestatten.
Wir haben uns solch direkter und indirekter Gewalt gegenübergestellt, und tun
das immer noch. Diejenigen, die gesagt haben, die ägyptische Revolution sei
friedlich, haben nicht die Schrecken wahrgenommen, denen uns die Polizei
ausgesetzt hat, noch haben sie den Widerstand und sogar die Gewalt
wahrgenommen, die die Revolutionäre gegen die Polizei eingesetzt haben, um
ihre versuchten Besetzungen und Widerstände zu verteidigen: nach den Angaben
der Regierung selbst wurden 99 Polizeiwachen in Brand gesetzt, Tausende
Polizeiautos zerstört und alle Büros der regierenden Partei wurden überall in
Ägypten niedergebrannt. Barrikaden wurden errichtet, Polizeibeamte
zurückgeschlagen und mit Steinen beworfen, noch während sie mit Tränengas und
scharfer Munition auf uns schossen. Aber am Ende des 28. Januars hatten sie
sich zurückgezogen, und wir hatten unsere Städte erobert.
Es ist nicht unser Wunsch, Gewalt auszuüben, aber es ist noch weniger unser
Wunsch, zu verlieren.

Wenn wir nicht aktiv Widerstand leisten, wenn sie kommen, um sich zu nehmen,
was wir zurückgewonnen haben, dann werden wir mit Sicherheit verlieren.
Verwechselt die Taktik, die wir verfolgten, als wir “friedlich” riefen, nicht
mit einer Fetischisierung der Gewaltlosigkeit; wenn der Staat sofort
aufgegeben hätte wären wir vor Freude überwältigt gewesen. Aber da sie
versucht haben, uns zu missbrauchen, uns zu schlagen, uns zu töten, wussten
wir, dass es keine andere Möglichkeit gab, als zurück zu schlagen. Hätten wir
uns zu Boden geworfen und es erlaubt, uns zu verhaften, zu foltern und zu
Märtyrern gemacht zu werden um “eine Aussage zu machen”, wären wir um nichts
weniger blutig geschlagen und getötet worden. Seid darauf vorbereitet, die
Dinge zu verteidigen, die ihr besetzt habt, die ihr errichtet, denn nachdem
alles andere von uns genommen wurde, sind diese wiedereingenommenen öffentliche
Räume sehr kostbar für uns.

Um es zusammenzufasssen, ist unser einziger wirklicher Ratschlag an euch,
weiterzumachen und nicht aufzuhören. Besetzt mehr, findet euch zusammen, baut
größere und immer größere Netzwerke und hört nicht auf, neue Wege zu finden,
mit sozialem Leben, Konsensfindung und Demokratie zu experimentieren. Endeckt
neue Wege, diese Räume[Freiräume?] zu nutzen, entdeckt neue Wege, an ihnen
festzuhalten, und gebt sie nie wieder auf. Wehrt euch kraftvoll, wenn ihr
angegriffen werdet, aber andernfalls habt Spaß an dem, was ihr tut, nehmt es
leicht, habt Spaß. Wir alle sehen nunmehr all unsere Aktionen, und wir aus
Kairo möchten euch sagen, daß wir in Solidarität zu euch stehen, und dass wir
euch lieben für das was ihr tut.


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03. November 2011, 17:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Zitat:
U.S.A! U.S.A! U.S.A!


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03. November 2011, 18:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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@ Muoit: ;-)

"Die Occupy-Bewegung hat ein gewaltiges Problem" findet Martin Kilian, weil die Sache in Oakland irgendwie nicht friedlicher, zahmer und diffuser Protest ist... Und das ist "kein amerikanisches Anliegen"; denn Protest bedeutet "das zurechtbiegen was seit Jahrzehnten schwelt und den amerikanischen Traum im Kern bedroht". Tja!

http://www.bernerzeitung.ch/ausland/amerika/Die-OccupyBewegung-hat-ein-gewaltiges-Problem/story/23492982

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03. November 2011, 20:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Interessanter Überblickasrtikel zum Geschehen in Oakland in "the commune". Er geht am Schluss insbesondere auch auf die Besetzung eines Gebäudes ein und warum die Polizei so vehement darauf reagierte, obwohl sie sonst den ganzen Tag unsichtbar war: Die Bullen befürchten, dass die Bewegung einen Schritt weitergehen könnte und nicht nur öffentliche Plätze besetzen, sondern all die leerstehenden Gebäude. Das wollen sie unbedingt verhindern.

Zitat:
The mood was a jubilant one. But like revolution, an occupation, it seems, is not a tea party, and this day of swaggering and precocious action would not be without its messy postscript – a reminder of the distance left for the Occupy movement to run, and of the very real tensions and struggles littering its path. Late in the night, a group of Occupiers took over a disused building a block from Oscar Grant Plaza – a former homeless shelter, vacated when government funding cuts made the shelter project unable to keep up its payments.

Still reeling from the PR disaster of the previous week, the police were nowhere to be seen all day, and in the Olympic hide and seek stakes, could have taught Osama Bin Laden a thing or two. As soon as the building was taken, however, a force of riot cops had appeared as if by magic, and gone in like Gangbusters, breaking out once again their ‘less lethal’ cocktail of tear gas, flashbang grenades and bean-bag rounds in evicting the nascent occupation, and arresting dozens.

Perhaps this should not be surprising. In a statement released the next day, some of those responsible for taking the building pointed out that such a next step – spreading the occupations from public spaces to vacant lots (particularly, one would suspect, foreclosed, bank-owned properties) – had been on the lips of anyone who had taken part in a conversation about “Where to next?” since the Occupy movement started to gather steam. The statement noted that a story on this very topic in Business Insider magazine ran under the headline: “The inevitable has happened.” The statement also speculated about the thinking behind the police actions:

“… they fear this logical next step from the movement more than anything else. They fear it because they know how much appeal it will have. All across the US thousands upon thousands of commercial and residential spaces sit empty while more and more people are forced to sleep in the streets, or driven deep into poverty while trying to pay their rent despite unemployment or poverty wages… [The police] say: you can stay in your rat-infested park. You can camp out here as long as we [sic] want. But the moment that you threaten property rights, we will come at you with everything we have.”

At time of writing, the dust is still settling on this latest act in the Oakland drama. The word on the street is that the relationship between the Mayor’s office and the police is breaking down, as the authorities struggle to come up with a strategy to deal with the rising tide of dissent. But such disarray may not stop aggressive police actions as ‘red lines’ are crossed – as happened at the vacant lot in Oakland on Wednesday night. No-one can say in what direction these kinds of events might push proceedings – but as a weather vane for the Occupy movement, all eyes will be on Oakland in the coming days and weeks.

Ganzer Artikel: http://thecommune.co.uk/2011/11/04/all-yes-on-oakland-as-the-struggle-continues/


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04. November 2011, 15:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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http://www.quinterna.org/lingue/english/articles_en/thousand_cities.htm

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06. November 2011, 17:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Zitat:

Nur wenige haben richtig lange Erfahrungen an Arbeitsplätzen gemacht, und daher ist ihre Identität nicht durch den Arbeitsplatz oder den Beruf geprägt. Während diese soziologischen Aspekte sie sehr offen macht für eine abstrakte Form der Solidarität, verfügen sie aber über wenig Erfahrung in Kämpfen zur Verteidigung der Arbeits- und Lebensbedingungen mittels spezifischer Forderungen und Ziele. Meist aus dem Produktionsprozess ausgeschlossen, bleibt ihnen vor allem ihre Würde als Menschen zu verteidigen. Die Notwendigkeit, spezifische Forderungen und Ziele aufzustellen, findet dabei nicht eine erste Priorität. In einer Welt, in der man keine wirkliche Zukunft sieht, ist es nicht erstaunlich, wenn die junge Generation Schwierigkeiten hat, wie sie den Kampf für eine andere Zukunft konkret gestalten soll. Dabei besteht aber die Gefahr, dass die Bewegung in die Falle des Zelebrierens der eigenen Besetzung laufen kann, wo die Besetzung an sich zu einer Gemeinschaft und oft einem Zuhause wird[5]. Ein anderer Aspekt der nicht ignoriert werden darf, ist das Gewicht des postmodernen politischen Diskurses, im besonderen bei denjenigen, die eine Universität absolviert haben, der ein großes Misstrauen oder gar eine Zurückweisung gegenüber der „traditionellen“ Klassenpolitik aufweist.

Wir sollten aber nicht allzu hohe Messlatten setzen. Nur schon die Existenz von Vollversammlungen ist ein großer Schritt nach vorne. Sie sind wunderbare Schulen, in denen die junge Generation ihre Erfahrungen sammeln kann und lernt, wie sie auch den linken Kräften des Kapitals entgegentreten muss. All das ist unabdingbar für zukünftige Kämpfe.


http://de.internationalism.org/node/2181#_ftnref5

Wenn man sich nur auf die unmittelbaren Ausdrucksformen der verschiedenen Bewegungen die heute weltweit bestehen beschränkt, erkennt man die Potentialität, die in diesen Bewegungen stecken nicht. Insbesondere ist es auch wichtig, dass man sich dort einbringt, um die vorherrschenden demokratistischen und pazifistischen Illusionen bekämpft, hinzu sollte man sich auch gegen jegliche Minderheiten stellen, die meinen, dass man den Kampf anstelle der Arbeiterklasse führen kann.
Die von Negazione geposteten Artikel von "N+1"
http://www.quinterna.org/lingue/english/articles_en/thousand_cities.htm
und der IKT (Internationalistische Kommunistische Tendenz)
http://www.leftcom.org/de/articles/2011-10-29/die-riots-am-15-oktober-in-rom-gewalt-gewaltfreiheit-klassenkampf
haben leider die Schwäche, dass sie sich nur auf die Schwächen der Occupy- oder Indignados- Bewegungen konzentrieren und andererseits nicht klarmachen, wie die Bewegung sich auf Klassenpositionen zu bewegen könnte. "N+1" kommt ja aus der "bordigistischen" Tradition und die IKT ist ein Ausläufer der sog. Damenistischen Strömung, sie sind also beide aus der ital. Kommunistischen Linken entsprungen. Über 40 Jahre nach dem Pariser 1.-Mai und nachfolgenden Streiks, die 10 Millionen Arbeiter mobilisierten und dem "Heissen Herbst" 1969 in Italien (um nur zwei bekannte Streikwellen zu nennen), begehen sie immer noch den gleichen Fehler wie damals, als beide Strömungen der ital. Linken behaupteten, dass die Studentenbewegung und auch die nachfolgenden Streiks nur Ausdruck eines kleinbürgerlichen Aufwallens sei. (Ich kann euch gern die Artikel suchen, wo sie schon damals aus einer gewissen Verknöcherung heraus, solche Analysen erstellten). Die IKS hatte schon damals die Wende von der konterrevolutionären Phase hin zu einer Phase zu Klassenkonfrontationen mit dem Aufkommen der 68er bemerkt und in mehreren Artikel über den "historischen Kurs" festgehalten. Seitdem hat sich nichts grundsätzlich verändert und das neue Aufkeimen einer Bewegung zeigt dies deutlich auf. Eine aktualisierte Form der Diskussion über den historischen Kurs findet ihr in nachstehender Resolution, die 2004 verabschiedet wurde.
http://de.internationalism.org/ir/34_resokk.html
06. November 2011, 21:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ratatoskr



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Beitrag „Gedenkmarsch für Freiheit statt Spekulation“ Antworten mit Zitat
Neonazis planen Fackelmarsch in Zug

http://ch.indymedia.org/de/2011/11/84224.shtml
http://info8.ch/

Auf der Page der Antifa steht allerdings noch nichts: http://antifa.ch

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Das ist die Verrücktheit einer Gesellschaft, die sich von einem Sachzwang bestimmen lässt, der nur existiert, weil ihn die einen selbst praktizieren und die anderen sich ihn aufherrschen lassen.
07. November 2011, 13:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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Zitat:
(Ich kann euch gern die Artikel suchen, wo sie schon damals aus einer gewissen Verknöcherung heraus, solche Analysen erstellten).


Ich wäre an den Artikeln interessiert.

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A slave is one who waits for someone to come and free him. - Ezra Pound
07. November 2011, 18:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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http://libcom.org/library/oakland-general-strike-days-days-after

Zitat:
Gayge Operaista's account of the 2011 Oakland general strike, the fallout within the occupy movement and what direction things may go from here.

What follows is my personal account of the events that led up to the Oakland General Strike of the 2nd of November, 2011. This takes the form of much personal narrative mixed with analysis, while I'm still analyzing and thinking through the events, and while the longer term effects are unknown, to get these experiences in writing while they are still fresh. I apologize in advance for any rambling or roughness in the narrative.


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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
07. November 2011, 23:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Ein sehr guter Artikel von Barbara Ehrenreich zur Verbindung zwischen der Occupy-Bewegung und den Obdachlosen.

"But for the individual occupier, one problem often overshadows everything else, including job loss, the destruction of the middle class and the reign of the 1%. And that is the single question: where am I going to pee?"

...

"What occupiers from all walks of life are discovering, at least every time they contemplate taking a leak, is that to be homeless in America is to live like a fugitive. The destitute are our own native-born "illegals", facing prohibitions on the most basic activities of survival. They are not supposed to soil public space with their urine, their faeces or their exhausted bodies. Nor are they supposed to spoil the landscape with their unusual wardrobe choices or body odours. They are, in fact, supposed to die, and preferably to do so without leaving a corpse for the dwindling public sector to transport, process and burn."

Occupy Wall Street brings homelessness into the open

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Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
11. November 2011, 16:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
im gegensatz dazu die reaktionäre auslegung, welche freundlicherweise vom aufbau weiterverbreitet wird:

Zitat:
US-Polizei schickt Obdachlose und Kriminelle in Protestcamp – doch »Occupy« im Zuccotti-Park trotzt Behördenschikanen und Wintereinbruch
Sechs Wochen nach Beginn der Kampagne »Occupy Wall Street« (OWS) steigt der Druck. In vielen Städten der USA geht die Polizei gegen Demonstranten mit Gewalt vor. Doch Sean McKeown ist im Zuccotti-Park, um zu bleiben. »Wir wollen hier sein, die Diskussion ändern und wirklichen Wandel bewirken«, sagt der Chemiker. Die Diskussion haben die Aktivisten längst geändert. Doch die Besetzung gestaltet sich zunehmend schwieriger. Nach mehreren Versuchen, die Belagerung im Finanzbezirk mit Gewalt aufzulösen, verfolgt die Polizei nun offenbar eine andere Strategie. Die Zeichen mehren sich, daß zahlreiche Obdachlose und Kriminelle gezielt in das Protestcamp geschickt werden. »Die Polizei ermutigt sie offenbar mit dem Hinweis auf kostenloses Essen und Schlafplätze«, sagt McKeown, der seit rund drei Wochen in seiner Freizeit im Sicherheitsteam von »Occupy Wall Street« mitarbeitet. Es hielten sich auch Gerüchte, wonach Busse von der Gefängnisinsel Rikers Island Exhäftlinge in der Nähe von Zuccotti-Park freigelassen hätten. Der westliche Teil des Platzes sei inzwischen so sehr von Leuten geprägt, die Alkohol und andere Drogen konsumierten. Demonstranten fühlten sich dort nicht mehr sicher und konzentrierten sich zunehmend im Osten des Parkes, sagte McKeown. Die Zeitung Daily News zitierte mehrere Betrunkene im Zuccotti-Park, die berichteten, von der Polizei an anderen Orten aufgefordert worden zu sein, ihr (in New York City illegales) Drinkgelage doch dort fortzusetzen. OWS reagierte auf diese Entwicklung mit der Einschränkung der Essenszeiten und der Einrichtung von Ausschüssen, die einen Teil der Macht der sogenannten General Assembly übernehmen sollen. Denn diese Generalversammlung ist offen für alle, auch Passanten können sich beteiligen und Anträge sabotieren. Zudem hoffen die Demonstranten, daß das zunehmend kalte Wetter die Zahl der Trittbrettfahrer reduziert.


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12. November 2011, 01:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Here we go again: Berkeley ruft zu einem Streik am 15. November und der Bildung einer "revolutionären sozialistischen Bewegung" (revolutionary socialist movement) auf, nachdem das Camp ebenfalls gewalttätig geräumt wurde:



Edit: Versuch einer historischen Einordnung des Generalstreiks in Oakland in die bewegte Geschichte der Bay Area (San Francisco und so):

http://libcom.org/news/oakland%E2%80%99s-third-attempt-general-strike-13112011

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13. November 2011, 05:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
damit das ganze nicht als von trotzkisten gekapertes projekt ausschaut: da ist die rede von ein sozialrevolutionären und nicht revolutionär-sozialistischen bewegung...

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13. November 2011, 11:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Banlieusard



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Beitrag Räumung live Antworten mit Zitat
In Oakland wird die Räumung des grössten Camps in den nächsten Stunden erwartet. Obwohl es noch mitten in der Nacht ist, haben sich bereits viele Leute versammelt. Viele haben Gasmasken an, denke da könnte es abgehen..

Livestream: http://www.ustream.tv/occupyoakland

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“Der reissende Strom wird gewalttätig genannt, aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig!” (B. B.)
www.banlieue.blogsport.de
14. November 2011, 12:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
lazlo wanda



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Beitrag Antworten mit Zitat
Ein starkes Interview in der SZ mit vier Aktivisten aus drei Kontinenten - sie alle wurden von der Zeitung nach München eingeladen.

Es hat vier Seiten (nach dem Text kommt so ein Button).

Die stecken doch alle unter einer Decke!

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15. November 2011, 19:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
We Are Change zeigt mit ihrer "Analyse" des Sozialismus wes Geistes Kind sie sind: Libertarians! Mit Kapitalismuskritik haben sie nichts am Hut und das geben sie sogar zu:

Zitat:
Weiter greift der Sozialstaat in jeden Markt ein und sozialisiert diesen mit Bergen an Regulierungs- und Vorschriftsparagrafen. Somit wird er ineffizient. Es wird nicht mehr für das knappste Gut den höchsten Preis verlangt und demnach werden die knappsten Güter verschwendet. Ein Staat kann nicht wissen wer, wann, was braucht. Diese extrem komplexe Aufgabe kann nur ein wirklich freier Markt, mit Millionen an frei getroffenen Handlugen zwischen den Teilnehmer erfüllen. Sozialismus findet man heute in jedem Markt. Die Schuld der Ineffizienz der Märkte wird dann dem Kapitalismus zugeschoben, was nicht der Fall ist, da er sich durch die sozialstaatlichen Einschränkungen nicht zum Wohle aller Teilnehmer entfalten kann.

Auch der Kapitalismus als Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, wurde völlig pervertiert. Der Begriff Kapitalismus ist für die derzeitige Epoche falsch gewählt. Es ist kein „-ismus“, also keine Tendenz oder Richtung - was die übliche Bedeutung dieser Endung in der deutschen Sprache ist. Man denkt dabei an die Wörter „Turbokapitalismus“ oder „Raubtierkapitalismus“, doch auch das darunter Verstandene hat nichts mit dem eigentlichen Sinn, einer auf Freiheit basierten Gesellschaft zu tun. Es ist einfach nur kriminell. An dieser Stelle der Verweis auf die Literatur von Oliver Janich und Roland Baader. Vor allem Roland Baaders Buch: „Kreide für den Wolf“ erklärt diesen Sachverhalt sehr gut.

http://wearechange.ch/index.php?option=com_content&view=article&catid=83&id=2565


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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
17. November 2011, 15:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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genau der schwachsinn ist auch auf der occupywallstreet seite oft zu lesen.
aber wohl die logische folge ihres korruptions-standpunkts.
dass das kapitalismus (=unser system!) ist, darf ja wohl nicht wahr sein! ;)
so "antikapitalistisches"*1 zeug wie grundeinkommen oder legalisierung von sans-papiers
geht denen gar nicht nahe, die wollen lieber bankensektoren trennen und solche grossen
würfe wagen um den kapitalismus zu retten.
das ist wahrscheinlich auch der ganze grund warum die die medienaufmerksamkeit gleich
nachgeworfen bekommen, das bürgerliche bewusstsein hält sich da seine "unabhängigen" intellektuellen
am laufen nachdem von den professoren der vwl ja nur die vorsorgliche streckung sämtlicher waffen
angemeldet wurde, auch keine überraschung nachdem die gerade darauf gezüchtet werden fürs kapital
zu denken und dieses nun in einer von keiner wissenschaftlichen entdeckung zu überwindenden verwertungs-
krise steckt.

*1 antikapitalistisch nenne ich das hier als abgrenzung, weil gegen den verwertungsstandpunkt gerichtet, allerdings im kapitalismus selbst.

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argumentum ad baculum
17. November 2011, 16:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
minino
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Beitrag Antworten mit Zitat
Hui, das ist ja was. Der Kapitalismus ist also super und man muss ihn unbedingt retten und von den bösen Banken und Zinsen befreien. Passt gut in das Weltbild, dass halt nur alles Scheisse ist, weil die bösen Eliten um Bilderberger und Co. das alles so steuern.

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Nein, nein, wir wollen nicht eure Welt, wir wollen nicht eure Macht, und wir wollen nicht euer Geld,
wir wollen nichts von eurem ganzen Schwindel hören, wir wollen euren Schwindel zerstören!
17. November 2011, 17:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Nicht, dass ich hier die Occupy-Bewegung grossartig verteidigen möchte. Aber zwei Dinge sollte man bei aller Kritik an der falschen "Systemkritik" m.E. tunlichst vermeiden:

1. Occupy Paradeplatz, ist nicht Occupy Wallstreet, ist nicht Occupy Amsterdam, ist nicht Occupy Oakland. In all den verschiedenen Besetzungen gibt es Tendenzen Richtung Klassenkampf und Tendenzen Richtung Zinskritik/Verschwörungstheorie. Allerdings sind diese Tendenzen in New York natürlich anders ausgeprägt, als in Oakland. Als Revolutionäre müssten wir doch versuchen, die Momente zu unterstützen und zu fördern, die Richtung Klassenauseinandersetzung gehen, statt der Bewegung eine Homogenität zu unterstellen, die sie nicht hat.*

2. We Are Change ist nicht gleich Occupy Paradeplatz. Auf Facebook gab es heftige Kritiken an diesem WAC-Papier von Leuten, die in der Bewegung stark engagiert sind.


* Obwohl ich mir bei der Bewegung in Zürich auch nicht mehr so sicher bin, ob es hier emanzipatorische Momente gibt. Mindestens sind sie ziemlich verschüttet. Das hängt aber auch stark mit der fast vollständigen Absenz antikapitalistischer Leute zusammen.

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17. November 2011, 18:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
minino
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Das ist klar, man muss da ziemlich differenzieren. Cool finde ich, dass das Occupy so global ist und sich auch allgemein die Proteste/Kämpfe immer mehr global aufeinander beziehen.

Ich suche schon länger das Papier, welches Occupy-Wallstreet mal rausgegeben hat, so mit paar Grundsätzen/Forderungen. Findet das jemand noch? Oder anderen ähnlichen Text.

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17. November 2011, 18:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Ka-Putt

http://www.crimethinc.com/blog/2011/11/06/oakland-general-strike-footage/

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17. November 2011, 20:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Übersetztes Flugblatt von "Insurgent Notes", das die Besetzung von Häusern und Betrieben als nächsten Schritt für die Occupy-Bewegung vorschlägt:

http://www.fau.org/artikel/art_111123-051855

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23. November 2011, 22:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Spricht mir irgendwie aus der Seele, der Text:

Zitat:
Doch gewichtiger ist die Übereinstimmung in vielen Grundannahmen, mit denen die »Zeitgeistbewegung« den Common Sense vornehmlich junger Menschen ausdrückt, die eine gewisse Unzufriedenheit mit gesellschaftlichen Verhältnissen verspüren, aber weder bereit sind, sich theoretisch mit der Verfasstheit von Staat, Kapital und Nation auseinanderzusetzen, noch sich kollektiv dagegen zu wehren. Die Erfahrung, gemeinsam für soziale Forderungen zu kämpfen, fehlt heute immer mehr Menschen. Darin liegt auch der Grund für die Attraktivität der »Occupy«-Bewegung. So vereinzelt, wie sie oft in ihren Jobs, in den Arbeitsagenturen und in ihrem Alltag agieren, zelebrieren sich die jungen Menschen auch in ihrer Rolle als Protestler. In der »Occupy«-Bewegung geht es gerade nicht darum, gemeinsame Interessen zu formulieren und eine Durchsetzungsmacht zu entwickeln. Die Camper und Besetzer gerieren sich vielmehr als protestierende Ich-AG, die ganz individuell ihre Befindlichkeiten ausdrücken möchte. Zwei Berliner Protestcamper haben ihr Anliegen mit einem Schild vor ihrem Zelt gut auf den Punkt gebracht. »Dominik und Saskia sind empört«, steht da. Eine andere Demonstrantin zeigte ein Plakat mit der Aufschrift: »Ich bin so empört, dass ich sogar dieses Schild gemalt habe.«

Reif für den Zeitgeist


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25. November 2011, 03:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Beitrag Antworten mit Zitat
Es erstaunt mich dann schon, wie optimistisch Loren Goldner und seine GenossInnen bezüglich der Occupy-Bewegung sind.

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25. November 2011, 20:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Muoit hat Folgendes geschrieben:
Es erstaunt mich dann schon, wie optimistisch Loren Goldner und seine GenossInnen bezüglich der Occupy-Bewegung sind.


Ich glaube, die Basis und Motivation zu den Protesten ist in den USA (wobei es sicher einen Unterschied macht, ob es um New York oder Oakland geht) halt anders als hier in der Schweiz. Sie ist näher am Leben der Menschen, weniger von idealistischen Moralvorstellungen geleitet. Instruktiv dazu fand ich das Interview in der letzten WoZ mit dem Rapper Sole aus den USA. Hier bringt er es schön auf den Punkt:

Zitat:
In Denver leben knapp 600 000. 20 000 davon sind obdachlos und völlig verarmt. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, vor allem unter den 20- bis 35-Jährigen. Als ich von der Highschool kam, verdiente ich fünfzehn Dollar pro Stunde mit Telefonsupport. Diese Telefone werden heute auf den Philippinen oder in Indien bedient. Wir haben alles ausgelagert. Die USA sind «made in China». Gewerkschaften? Ein Witz. Um die paar Jobs, die übrig geblieben sind, streiten sich viel zu viele Leute. Von diesen Löhnen kannst du nicht mehr leben. Viele Menschen sehen in der Occupy-Bewegung die letzte Hoffnung für die USA.

http://www.woz.ch/artikel/inhalt/2011/nr46/Kultur%20/%20Wissen/21415.html


Das eröffnet einer Bewegung natürlich ganz andere Möglichkeiten, da könnte der Generalstreik in Oakland tatsächlich nur der Anfang gewesen sein. Darum können Loren Goldner & Co. die Sache wohl auch ein wenig optimistischer sehen...

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
26. November 2011, 01:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Als hätte er von meinem obigen Post gewusst, hat Ofenschlot einen Beitrag zur sozialen Lage in den USA geschrieben. Lesenswert:

http://ofenschlot.blogsport.de/2011/11/25/i-feel-alright/

Schöner Nebeneffekt für mich: Endlich weiss ich, warum die Serie "The Wire" bei vielen Linken so beliebt ist. Ich werds mir also auch anschauen ;)

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26. November 2011, 02:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Kritik an Harveys Haltung zu den Occupy-Protesten und seinen theoretischen Arbeiten:

WSWS: David Harvey und die Occupy-Bewegung

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27. November 2011, 21:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sudaka



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Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Kritik an Harveys Haltung zu den Occupy-Protesten und seinen theoretischen Arbeiten:

WSWS: David Harvey und die Occupy-Bewegung


Wenn die Zitate von Harvey stimmen, dann kapier ich nicht, was er sich bei solchen Aussagen denkt. question
Nach irgendwie 25 Jahren Seminare zum Kapital lesen, und dann so was? O.o

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"Vielmehr geht es darum, dass etwas an sich völlig Nicht-Dingliches, nämlich menschliche und soziale Beziehungen, durch die gesellschaftliche Warenform entfremdet und verdinglicht werden."
28. November 2011, 23:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Sudaka hat Folgendes geschrieben:
Wenn die Zitate von Harvey stimmen, dann kapier ich nicht, was er sich bei solchen Aussagen denkt. question
Nach irgendwie 25 Jahren Seminare zum Kapital lesen, und dann so was? O.o


Ich verstehs auch nicht, ehrlich. Zumal ich in seinem Kapital-Buch nach gut der Hälfte noch auf (praktisch*) keine Hinweise gestossen bin, die solche politischen Schlussfolgerungen nahe legen würden...

* Es gibt Stellen, wo es nicht ganz klar wird, ob er Keynes Theorie nur darstellt oder positiv würdigt. Paul Mattick Jr. behauptet ja in seinem Buch, Harvey sei ein Keynsianer und auch beim Lesen von Harveys Geschichte des Neoliberalismus bekam ich diesen Eindruck. Wie das alles zusammenpasst weiss ich allerdings nicht...

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28. November 2011, 23:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Ein Flugblatt der Insurgent Notes
Auf Englisch:
The Next Step for Occupy Wall Street: Occupy Buildings, Occupy Workplaces


Auf Deutsch:
Der nächste Schritt für Occupy Wall Street: Häuser besetzen, Betriebe besetzen


EDIT: Die wildcat hat es nun auch auf ihre Page geladen:
Hier

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29. November 2011, 11:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag Die "99%" und der Klassenkampf Antworten mit Zitat
Der Kampf gegen den Kapitalismus ist ein Kampf zwischen den Klassen

http://de.internationalism.org/Weltrevolution2011_welt169klassenkampf
29. November 2011, 21:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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http://www.internationalcommunistparty.org/index.php?view=article&catid=39:frontpage&id=91:neither-indignados-nor-rebels-but-fighting-proletarians-&tmpl=component&print=1&layout=default&page=

Zitat:
The disaster of the capitalist mode of production is taking on clearer and clearer contours: the catastrophe is maturing. Indifferent to the scornful little smiles we meet with at the mere mention of the word, we communists have always taken a “catastrophic” view: in other words we know that catastrophe is the inevitable end to a mode of production such as the capitalist one, which unceasingly exalts the forces of production, subordinating them at the same time to the law of profit and forcing them into the straightjacket of bourgeois social forms. Catastrophe means therefore that, shaken violently by a systemic crisis of overproduction of goods and capital, the entire scaffolding supporting bourgeois society is yielding everywhere. No government in any country can remedy the catastrophe looming, except by intensifying day by day the exploitation of the proletariat by cutting salaries, pensions, welfare and by increasing “productivity” – i.e. further aggravating their living and working conditions. Competition will become acute, the crises will become increasingly intense and frequent, the rush on raw materials will become relentless, geo-strategic positioning will become vital for the survival of one national capital or the other, nationalism will explode in all its forms: this is the prospect. The only way out, which finally, when objective conditions impose it, will be taken by national and international capitals, will be the preparation of a new world war.

Meanwhile, the economic crisis is eating away at privileged positions, convictions, sinecures and guarantees. Not only is the proletariat being hit by the crisis, subjected as it is to a crossfire of precariousness, lay-offs and hopeless dependence on the redundancy fund, the impossibility of finding work or of getting by on miserly pensions. The crisis is also hitting the enormous, shapeless mass of the petit bourgeoisie (the white-collar workers, the working-class aristocracy, the faithful servants of the State, tertiary services of all types, origins, tendencies and natures) that swelled up like an enormous canker in the decades following the end of the second world massacre, in the glorious (!?) years of the economic boom.

These are the people who in the last years and months and all around the world have started to see before them not a luminous future as they had always deluded themselves, but the awful spectre of an increasingly precarious and increasingly unstable economic and social position – the spectre of lost privileges and a downwards slither into the pits of society, the spectre of proletarianization! They have thus been recycling worn-out slogans, “inventing” scenarios older than capitalism, whining prostrate at the feet of the State in the obtuse conviction that there salvation will be forthcoming – anything to avoid recognizing that the enemy is capitalism as a mode of production and that the war will therefore have to be a far cry from “indignant” clowning around: it has to be a class war that opposes class to class. They have filled whole pages of newspapers and blogs with themselves, invoking (in capitalism!) pacifism, democracy, common goods, rights, and then a whole lot of State, legality, morality, autonomy, nation and so on with all the rest: fair trade, sustainability, ethical banks, kilometre zero, control over finance, redistribution of wealth, basic income guarantee, self-managed free spaces, etc. etc. – all the hot air possible and imaginable of “thought” so weak as to be exhausted, catatonic and corpselike, the eternal illusion that it is possible to set out on a path of gradual improvement or that the “blame for everything” might be one government or the other, one politician or the other.

From Plaza del Sol in Madrid to Zuccotti Park in New York passing through Piazza S. Giovanni in Roma, the “indignados” – a ragged army of “subjects”, the multi-coloured regurgitation of frayed half-classes genetically unable to give birth to any ideology that isn’t a bad copy of the pre- or proto-bourgeois variety, the unsuccessful clone of Proudhon’s “philosophy of poverty” – have deluded themselves that they have something to say and that they can say it by making themselves seen and heard.

This minestrone does, however, contain other ingredients, as well as the petit-bourgeois scared by the prospect of proletarianization. In it, of necessity, float the young (and not so young), now truly proletarianized and devoid of hope, who, thanks to all the mongrel theories of the “new professions”, the pathetic recycling of of the seventies’ “theory of needs”, had lived for a time under the illusion of being able to form a class aside, with a separate identity, under the banner of precariousness seen as an alternative to rigid bourgeois hierarchies (“freelance” work, “distance” work, marginality as “freedom from work”). The crisis is sweeping away these phantoms which have for a time been concealing the real skeleton: and thus the neo-proletarianized fill the streets with their anger, upsetting the bleating and well-meaning pacifist projects of the “indignados”, overturning the tables around which the “indignados” beg for the State (cops included), “aware” politicians, “well-meaning people” (priests included) to take their seats and – all joining in merrily together – elaborate a project for … going ahead: in other words, keeping the zombie on its feet and instilling new life into it.

These recent proletarianized youth have been joined by areas of real proletarians, abandoned to their own resources for some time by the trade unions and smaller corporative unions, who are feeling the direct heat not of the “threat” of a crisis but its actual devastating blows: workers from factories and little workshops, laid off and unemployed, living off redundancy funds or under special administration, with or without a contract, the huge army of immigrant proletarians in the prisons of logistics and “forced labour” in fields and on building sites.

These are the tomato- and fruit-pickers who rebelled in Rosario and Nardò in Italy. And who, in the “indignados” demonstrations, end up by clashing with the forces of law and order. It happened in Rome on 15th October and it happened in Oakland in the United States, where the shapeless magma of “Occupy” has started to englobe and express components that cannot be reduced to simple petit-bourgeois indignation. And we are certainly not talking here about the Black Block or their like, an invention by the media and by the press releases from the political divisions of police stations throughout the world, or the manifestation of an individualist rebellion as an end in itself, devoid of any political prospective, and coinciding in the end with the “objectives” (?) of the indignant little lambs protesting against the banks, speculators and international finance – who knows, perhaps even a bit “demo-pluto-judaic”: and here the ground in common with the so-called “social right” is hardly so far removed (and we shall have to return to this). We are talking about proletarian layers, heterogeneous of course, and of course affected by different and contradictory tensions, but who are starting to react, in a confused, chaotic and episodic manner to the massacre they have been led to. And they are making themselves heard and will continue to make themselves heard more and more.

It is these layers that we communists address. Let us leave the “indignados” to their neurotic and desperate elbowing. The petit bourgeoisie is pre-destined: it can delude itself for decades that it has reached heaven on earth but its destiny is that of ruin. At this point, they will have to decide for themselves: either with the proletariat or with the bourgeoisie. Let us leave them to their fate then, and not concern ourselves too much with them, their gurus and their tired fashions. Our class has nothing in common with them. Our class is of a different nature and has a different role to play. It has a different prospective: that of revolutionizing this mode of production, of overthrowing the State which provides armed defence of it, of instituting its own class dictatorship, as a transition, a bridge towards a classless society, towards socialism. It follows a different practice that must emerge once again from the confused rebelling, inevitable in the early days of confusion: the class war, completely independent of parties and bourgeois or petit-bourgeois unions. And for this reason it has – it must have once again – a different and organized political reference point: the revolutionary Party.

Being indignant is not enough: indeed it offers a prospect of defeat. Starting to fight again, returning blow for blow, organizing in order to defend living and working conditions and – under the guidance of us communists – preparing finally for the decisive attack: this is urgent and must not be abandoned.


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A slave is one who waits for someone to come and free him. - Ezra Pound
03. Dezember 2011, 18:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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Beitrag Michael Albert Antworten mit Zitat
Zitat:
Don’t we need to translate that thinking to issues of class? Should we settle for having a movement against the 1% and even a movement that calls itself anti capitalist, which nonetheless has a culture, style, habits, values, and assumptions, and, even more so, organization and leadership that takes for granted continued rule by the the coordinator class, rather than fighting to eliminate all class division? I worry that if we don’t even mention this class distinction, if we actively bury it under an all-inclusive 99% label applied to everyone who isn’t a capitalist, we will open the door to not addressing the problems of class inside our own organizing.


von hier:
http://www.zcommunications.org/we-are-the-99-but-are-we-by-michael-albert

mehr ueber seine Participatory economics, hier:

http://en.wikipedia.org/wiki/Participatory_economics#See_also
http://www.zcommunications.org/znet/topics/parecon

das ganze gibts auch auf deutsch z.b. hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Parecon

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05. Dezember 2011, 20:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Loren Goldner & Co. scheinen doch nicht so ganz unrecht zu behalten mit ihrem Optimismus. Am 12. Dezember sollen die Häfen der Westküste in den USA blockiert werden.

Mobilisierungsvideo:



Mehr Infos:

http://westcoastportshutdown.org/

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06. Dezember 2011, 01:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Bin mir da nicht so sicher..., dass diese Mobilisierung auch etwas Positives ist, da es von einer Gewerkschaft aus kommt und wie diese das immer machen, auf ihren Sektor hauptsächlich mobilisieren. Auf jeden Fall scheint die Occupy Bewegung auf dem Rückzug zu sein, was den bürgerlichen Organisationen, was die Gewerkschaften auch sind, stärker auf den Plan treten lässt. Scheint mir nicht wirklich eine Initiative der Arbeiterklasse zu sein.

Natürlich will ich noch einen Link beifügen, wo man zumindest auf historischer Ebene sieht, wie die Arbeiterklasse sich wirklich organisiert, wenn sie die gewerkschaftlichen Schranken überschreitet und damals die ersten Räte in der Geschichte bildete.
Geschichte der Arbeiterbewegung Was sind Arbeiterräte? Teil 1 Warum tauchen 1905 Arbeiterräte auf?
http://de.internationalism.org/node/2202
06. Dezember 2011, 11:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Ein neues (online) Magazin aus den USA, das im Rahmen der Occupy-Bewegung die
verschiedenen aktuellen Kämpfe analysiert und zusammen zu bringen versucht:

http://viewpointmag.com/

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06. Dezember 2011, 12:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Wirken die II hat Folgendes geschrieben:
Bin mir da nicht so sicher..., dass diese Mobilisierung auch etwas Positives ist, da es von einer Gewerkschaft aus kommt und wie diese das immer machen, auf ihren Sektor hauptsächlich mobilisieren. Auf jeden Fall scheint die Occupy Bewegung auf dem Rückzug zu sein, was den bürgerlichen Organisationen, was die Gewerkschaften auch sind, stärker auf den Plan treten lässt. Scheint mir nicht wirklich eine Initiative der Arbeiterklasse zu sein.

Natürlich will ich noch einen Link beifügen, wo man zumindest auf historischer Ebene sieht, wie die Arbeiterklasse sich wirklich organisiert, wenn sie die gewerkschaftlichen Schranken überschreitet und damals die ersten Räte in der Geschichte bildete.
Geschichte der Arbeiterbewegung Was sind Arbeiterräte? Teil 1 Warum tauchen 1905 Arbeiterräte auf?
http://de.internationalism.org/node/2202


Einerseits liegst du falsch, aber andererseits hast du vielleicht Recht (Dialektik?). Es ist nicht die Gewerkschaft, die diese Sache anreisst. Sie hat sich sogar offiziell davon distanziert:

Zitat:
“To be clear, the ILWU, the Coast Longshore Division and Local 21 are not coordinating independently or in conjunction with any self-proclaimed organization or group to shut down any port or terminal, particularly as it related to our dispute with EGT in Longview (Wash).”

“The ILWU considers its dispute with EGT, which is attempting to open a grain terminal in Longview, Wash., with the use of non-ILWU labor, to be a crucial issue for the union, but the ILWU does not want outside groups using that issue to attract support from the union rank and file for a ports shutdown.”

http://www.zcommunications.org/the-strange-case-of-occupy-and-the-longshoremen-s-union-a-dissent-by-cal-winslow


Die Hafenblockade wird tatsächlich von der Occupy-Bewegung organisiert, nicht von den Gewerkschaften. Trotzdem ist es fraglich, inwiefern die Initiative auch von den ArbeiterInnen ausgeht. Im schlimmsten Fall substituiert die Occupy-Bewegung einfach die Arbeiterklasse, was der oben verlinkte Artikel nahe legt. Im besten Fall ergreifen die ArbeiterInnen die Initiative und machen daraus "e gfröiti Sach".

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07. Dezember 2011, 02:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Kurzes, aber differenziertes Statement von einem Libcom-User aus San Francisco:

Zitat:
Another test of whether activism can substitute for working class agency is the planned West Coast port shutdown for December 12. As you all probably know, this will rely on activism from outside, not by the refusal of longshore workers from their positions of leverage in the work process. Here's how a trade paper puts it:

Zitat:
Journal of Commerce wrote:

In order to effectively shut down West Coast ports, the Occupy Movement would have to position so many demonstrators at the entrances to the ports that they would present a safety threat to longshoremen who attempted to report to their jobs. An arbitrator appointed jointly by the ILWU and waterfront employers judged that the Occupy Oakland demonstrators on Nov. 2 created a condition for longshoremen that was officially considered to be unsafe under the waterfront contract.

The ILWU Coast Committee cautioned its members that if a similar situation develops on Dec. 12, longshoremen should stand by in a safe area and await a decision by employers to call for an arbitrator. Furthermore, the committee reminded the longshormen that public demonstrations are not picket lines under the waterfront contract.


December 12 is the Feast of the Lady of Guadalupe, a cultural holiday for the Spanish-speaking troqueros, the unorganized short-haul port truckers at the massive Los Angeles/Long Beach port complex (the busiest container cargo port in the western hemisphere). They are the only waterfront sector calling for a strike for the "West Coast Port Shutdown." The troqueros have an impressive track record of militancy, having gone out in wildcats in 1993, 2004 and 2006 -- the last one on May Day as part of the millions-strong Latina/o general strike against the proposed anti-immigrant Sensenbrenner Act (H.R. 4437) and which shut down the LA/Long Beach port complex by 90%, creating a backlog in the just-in-time global supply chain that took months to clear up. And which forced Congress to back down on Sensenbrenner.

It's hoped that the 16,500 troqueros at LA/Long Beach can spark a wildcat that will shut down their port and spread to all the other West Coast ports. If that doesn't happen, just cross your fingers and pray to Our Lady of Guadalupe that enough activists gather at port entrances and arbitrators rule favorably and send the longshore workers home with pay (where they usually go; I've never seen them stick around and join protests). We can only hope that the troqueros' militancy can inspire the ILWU longshore workers to have their own wildcat, which would be their first strike since 1971.

My new mantra is: the only illegal strike is one that fails.

http://libcom.org/forums/news/update-california-occupy-movement-02122011


Oder anders: Let's go troqueros!

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07. Dezember 2011, 03:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag @Melnitz Antworten mit Zitat
Danke Melnitz für deine klärenden Hinweise. Ich lag da ziemlich falsch, da ich meinte, der heutige Generalstreik sei von den Gewerkschaften inszeniert....(mein Englisch ist leider noch ziemlich mies). Aus dem Link den du gepostet hast beklagt sich bezeichnenderweise ein Kommentator:
Zitat:
The Occupy movement is part and parcel of the workers' movement. If there is one failing that has plagued much of the Marxist Left, and much of the syndicalist Left, in response to the Occupy movement, it has been the tendency (conscious or not) to equate the workers' movement with the union movement. Occupy is a living refutation of that equation.

It is not the ILWU apparatus -- dutifully enforcing the terms of its collective agreements -- that represents the workers' movement here. It is the General Assemblies of the west coast Occupy movement. As Winslow himself concedes early in the article, for someone to look to the apparatus of business unions like ILWU for political leadership would be the height of naivete and foolishness. The workers' General Assemblies of the Occupy movement on the coast can get it wrong, of course. But they have much more legitimacy and credibility as authentic expressions of working-class self-activity and popular self-organization than the ILWU apparatus. Surely we can all agree about that, if nothing else!

http://www.zcommunications.org/the-strange-case-of-occupy-and-the-longshoremen-s-union-a-dissent-by-cal-winslow

Bin auf jeden Fall gespannt, was heute daraus wird und ich hoffe, dass trotz des Rückflusses der Occupy-Bewegung es den Leuten gelingt, mit dieser Aktion vielleicht wieder das Ganze anzukurbeln.
12. Dezember 2011, 11:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Heute habe ich nochmal ein anderes Statement gelesen. Diesem zufolge wäre der Tag heute nur ein Auftakt zu einer Aufbauarbeit, mit dem Ziel eines Generalstreiks am 1. Mai 2012. Wäre doch auch eine Idee für die Schweiz ;)

Auch dieses Statement begründet, warum sie es ohne die Gewerkschaften tun wollen:

Zitat:
Why we are acting independently of the unions:

We are building towards a general strike by organized and unorganized workers, as a path of direct action by working people and the 99% to define and protect our own interests. We understand that because of reactionary labor laws, rulings and court decisions, dating back to the Taft-Hartley Act and other cold war legislation that tried to limit workers’ collective power and rights, unions are constrained from taking job actions based on solidarity or political demands. Just last week, the Clerks local of the ILWU was forced back to work over a technicality after they went out on strike. We are standing up for the rights of labor to organize by undertaking a “third party” community picket. The longshore and other port workers are threatened with fines and imprisonment. The port truck drivers are threatened with prosecution under anti-trust laws if they try to organize. But as concerned residents and working people, we are able to act independently and are doing so. We understand that our action on Dec. 12 will not shut down the ports of LA and Long Beach, and we never claimed we would. Only the working people of the ports, drivers, longshore, warehouse, clerks and others have the power to do that. That is why we see this as only a first step towards a General Strike on may 1, 2012, and we invite all of organized and unorganized labor and all communities to join in building towards that goal.

http://interoccupy.org/occupy-the-ports-a-day-without-goldman-sachs/


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12. Dezember 2011, 15:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Mobi-Video mit deutschen Untertiteln:

http://de.labournet.tv/video/6140/12122011-haefen-dichtmachen

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
12. Dezember 2011, 15:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Livestream aus Oakland: Die Polizei hat wohl was gegen die Blockade...

http://www.ustream.tv/occupyoakland

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12. Dezember 2011, 17:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Livestream aus Oakland: Die Polizei hat wohl was gegen die Blockade...

http://www.ustream.tv/occupyoakland


coool, thx!!

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12. Dezember 2011, 18:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Livestream aus Oakland: Die Polizei hat wohl was gegen die Blockade...

http://www.ustream.tv/occupyoakland


Zitat:
They shoot us down, we shut it down


Yeah!

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far



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Um einen Widerstand zu brechen, braucht es Gewalt, aber wenn der Widerstand hält, ist es die Gewalt, die zerbricht.
12. Dezember 2011, 21:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Melnitz



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Crazy:

Zitat:
Oakland Port: shut down.
Portland Port: shut down.
Long Beach: partly shut down.
Longview, WA: shut down.
Vancouver: shut down.


Seattle ebenfalls drauf und dran lahmgelegt zu werden. Soeben wird Oakland ein zweites Mal blockiert. Und wieso haben wir eigentlich hier in der Schweiz so eine lahme Occupy-Bewegung?!?!?!

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13. Dezember 2011, 01:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Ein - m.E. - starkes Flugblatt zu den gestrigen Hafenblockaden aus Kommunisierungs-Sicht ("Troploin-Flügel"):

Blockade – Strike – Communize?

Zitat:
Flyer from the "Occupy" movement's December 12 blockade of West Coast ports in the US, analyzing the blockade, plans for a general strike, and lessons from US labor history and May '68, from a perspective of "communization."


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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
13. Dezember 2011, 16:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Easy Zusammenfassung:



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Pressluftpinocchio
Schraubenverdreher


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http://reflexion.blogsport.de/2011/12/07/die-gemeinschaft-gegen-die-1-prozent/

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Muoit



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http://le-bohemien.net/2011/12/02/irrungen-und-wirrungen/

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Power to the Pöbel!
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O.B.M.F



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Hanne war ja in Califonien. Er hat dort - Achtung! - Jello Biafra zu den Occupy-Protresten interviewt.

Hört hier: http://www.freie-radios.net/45088

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
14. Dezember 2011, 15:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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der beitrag ist leider nicht freigeschalten?

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argumentum ad baculum
14. Dezember 2011, 17:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Käptn Kiff hat Folgendes geschrieben:
der beitrag ist leider nicht freigeschalten?


Bei mir war er noch freigeschaltet. Hmmmm... Scheisse.

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14. Dezember 2011, 18:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Pressluftpinocchio
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Zitat:
Die Debatte über antisemitische Tendenzen würde im Keim ersticken, wenn es wirklich verantwortliche Sprecher gäbe, die sich klar und öffentlichkeitswirksam von den vereinzelt kursierenden antisemitischen Verschwörungstheorien und anderen Wirrungen, die eine heterogene Massenbewegung zwangsläufig mit sich bringt, distanzieren würden. Heterogenität darf nicht mit Narrenfreiheit verwechselt werden. Grundsätzlich reichen Symbolik und Parolen alleine nicht aus, um auf Dauer politischen Druck und ein nachhaltiges ziviles Gegengewicht zur neoliberalen Austeritätspolitik zu schaffen. Wenn sich das nicht ändert, droht sich die Occupy-Bewegung mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Sie scheitert an der Dialektik der Aufklärung.


Das wird nie passieren.

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14. Dezember 2011, 21:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
lazlo wanda



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O.B.M.F hat Folgendes geschrieben:
Käptn Kiff hat Folgendes geschrieben:
der beitrag ist leider nicht freigeschalten?


Bei mir war er noch freigeschaltet. Hmmmm... Scheisse.


Hast du ihn gestreamt oder gedownloaded? Sonst könntest du ihn vielleicht auf einem dieser upload-Dienste sharen...?

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Melnitz



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Interview mit zwei Hafenarbeitern während der Blockade in Oakland:



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O.B.M.F



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lazlo wanda hat Folgendes geschrieben:
O.B.M.F hat Folgendes geschrieben:
Käptn Kiff hat Folgendes geschrieben:
der beitrag ist leider nicht freigeschalten?


Bei mir war er noch freigeschaltet. Hmmmm... Scheisse.


Hast du ihn gestreamt oder gedownloaded? Sonst könntest du ihn vielleicht auf einem dieser upload-Dienste sharen...?


Hab ihn leider nicht mehr.

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Raskolnikow



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Beitrag "Wir sind die 1%" Antworten mit Zitat
Das wird den sog. "99%" nicht gefallen:

Zitat:
Wir haben euch gesehen. Wir haben euch gehört. Heutzutage seid ihr überall. Wir wissen wer ihr seid. Die 99%, die gegen die Exzesse des Kapitalismus und die Missbräuche des Staates protestieren. Ihr seid die 99%, die Wahlreformen, soziale Alternativen, ökonomische Subventionen und politische Maßnahmen fordern. Ihr seid die 99%, die Angst haben ihre Zukunft zu verlieren, nicht länger im Stande zu sein zu leben, wie ihr es bis jetzt getan habt: einen Job, ein Gehalt, eine Hypothek, eine Pension. Im schlechtesten Fall überleben und im besten Fall eine Karriere. Das fordert ihr. Ihr wollt die “Krise” nicht bezahlen, ihr wollt, dass alles wieder so wird wie es früher war. Ihr traut euch nicht jene Bildschirme auszuschalten, die Tag um Tag jede Bedeutung und Emotion anfressen und das Leben zur Traurigkeit des bloßen Überlebens verurteilen. Und das ist alles was ihr von den Regierungen und Banken fordert. Weil dies eure Demokratie ist: jene, die regiert werden sollten sich nicht für die Macht interessieren, sondern für das Allgemeinwohl, während die Banker sich nicht für den Profit interessieren sollten, sondern für das Glück der Menschen. So wie in den Märchen, so wie in den Filmen.

Während ihr auf das sich verspätende Happy End wartet, toleriert ihr diejenigen nicht, die eure halluzinierende Resignation nicht teilen. Von Amsterdam bis Athen, von Rom bis Portland, steht ihr bereit um jene zu stoppen, verraten und niederzuschlagen, die wütend sind und in den Institutionen nicht die Garantie für Freiheit sehen, sondern den Ursprung von Elend und Unterdrückung. Ihr könnt Rache nur in Fiktion schätzen, in der Realität entscheidet ihr euch für die Unterdrückung. Gegenüber einer abscheulichen und verfaulten Gesellschaft, kämpft ihr für einen bürgerlichen, kalkulierten und höflichen Protest. Ein Protest der immer auf eurem Niveau bleiben wird: auf seinen Knien. Jetzt wissen wir wer die 1% sind, die ihr so hasst. Zusammen mit euren Grenzen, euren Sicherheitsdiensten, euren Abgeordneten, habt ihr ziemlich deutlich gemacht, wer eure Feinde sind. Sicher nicht die Chefs, die euch mit Respekt behandeln. Wir sind es. Wir, die keinen Staat zu verteidigen oder zu verbessern haben. Wir, die keinen Markt zu beschützen oder auszubeuten haben. Wir, die weder Autorität ausüben, noch uns unterwerfen wollen. Wir, für die das Leben nicht reduzierbar ist auf das tägliche Ein- und Ausstempeln oder ein Bankkonto, das es zu beschützen gilt. Wir, für die die “Krise” nicht erst begonnen hat mit schiefgegangenen Börsenspekulationen oder mit der Inkompetenz von denen die gerade im Parlament sitzen, sondern mit der bestehenden Gesellschaftsordnung und all ihren Aspekten. Wir für die jeder Tag in dieser Welt prekär ist, einer Welt die wir nie gewollt haben, in der wir uns nie wiedererkannt haben und die dabei ist uns zu ersticken. Wir haben nichts mit euren 99% zu tun. Mit Forderungen für einen gemäßigteren Kapitalismus und einen korrekteren Staat. Mit eurem politischen Geschwätz, das Macht und Privileg auf die Größe einer Kreditkarte reduziert. Mit euren nostalgischen Pfadfinderzelten. Mit eurem Unvermögen um deutlich den Feind zu identifizieren, die Ursache des “Unrechts”, die immer vager und immaterieller wird und immer mehr außer Reichweite gerät. Mit euren Armen die immer offener werden für die Politiker, Industriellen und Beschützer und gegenüber Rebellen immer harscher werden. Mit euren Aktionen, die schwächer und schwächer werden und zu nichts mehr als einem lauwarmen Intervall des Status Quo verkommen. Wir wollen eure Reformen, Kollaborationen, verfremdenden Jobs, eure linken Forderungen, die ihr immer und immer wieder hervorwürgt, nicht. Wir wissen was die wirklichen Ursachen sind für das Leiden, dem wir unterworfen: der Durst nach Macht, die Gier nach Geld und die Gehorsamkeit, die sie erwarten und auch bekommen. Diese Ursachen werden in den täglichen Leben der Menschen aufrechterhalten, in den Handlungen, im Verhalten, in den Beziehungen die einer Gesellschaft inhärent sind, in der wir uns überall fremd fühlen. Diese Ursachen – die verweigert, verlassen und zerstört werden müssen – haben Obdach gefunden in eurer Bewegung. Wir haben uns niemals wohl gefühlt mit 99% unseres modernen Lebens, das wartend in der Schlange verbracht wird um zu betteln, trotzdem beharrt ihr darauf 99% des Problems zu verteidigen. Wir werden unsere Möglichkeiten irgendwo anders suchen. Mit den Hoffnungen, Träumen und Handlungen, die uns eure Verurteilung verdient haben. Und ihr? Segelt ruhig weiter auf dem Ozean der universellen Empörung. Hisst ruhig weiter eure Segel und überlasst die Leine den Bürokraten und den Bullen. Teilt einfach weiter euren Raum und eure Luft mit den Arschlöchern, die das Leben auf dieser Welt so unerträglich gemacht haben. Lauft aus, einem neuen Morgen entgegen, das Heck noch immer voll mit der Scheiße von gestern. Wir werden nicht an Board eures Schiffes gehen, wir werden nur von ihm herabspringen. Wir werden auf unseren Flotten bleiben, die ihr so verachtet, weil sie so klein und leicht sind. Passt jedoch auf! Ein Schiff, das unsere Feinde an Board hat, ist eine zu große Versuchung um es entwischen zu lassen. Ihr lacht? Ihr habt keine Angst vor uns, da ihr glaubt, dass wir nicht den Mut haben um auf euer Schiff zu steigen? Dann begreift ihr es nicht. Ihr sollt sinken mit eurer Todesfracht. Dazu braucht es keine gigantische Flotte, ein Brander reicht aus. Klein und leicht.


http://andiewaisendesexistierenden.noblogs.org/post/2011/12/18/wir-sind-die-1/

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18. Dezember 2011, 17:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sudaka



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Beitrag Haha Antworten mit Zitat
Zwar kein Link, doch da fällt mir grad was ein.
Letzten XY-abend sass ich an ner Sitzung im XY, als plötzlich so
einer von den Occupyler (etwas älterer Mann mit längeren Haaren) vorbeikam und fragte ob sie hier ihre VV machen könnten,
da sie sehr viele Leute sind und im XY nicht viel Platz hatten.
Dies beantworteten wir mit Abneigung, da das ganze mit dem Schlüssel etc. nicht wirklich klappt etc. :
"Ja wir sind Occupyler, Regeln sind uns egal, wir brechen jede Regel" und lächelt noch so dumm dazu.. mr green

War zwischen aufstehen+ihn anschreien und Lachanfall hin- und hergerissen xD

Zeigt wunderbar ihre pseudo-heroische Weltretterattitüde.

EDIT SAVO: habe die lokalitäten rauseditiert - so wegen sicherheit und so... ;-)

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"Vielmehr geht es darum, dass etwas an sich völlig Nicht-Dingliches, nämlich menschliche und soziale Beziehungen, durch die gesellschaftliche Warenform entfremdet und verdinglicht werden."
20. Dezember 2011, 22:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag Antworten mit Zitat
Hier ein differenzierter Artikel über die Schwierigkeiten der Occupy-Bewegung, ihre historische Tragweite und die demokratistischen Hürden, die sich ihr in den Weg stellen.

Response to Capitalism’s Attacks Hampered by Illusions in “Democracy”
http://en.internationalism.org/internationalismusa/201112/4629/occupy-movement-response-capitalism-s-attacks-hampered-illusions-dem
21. Dezember 2011, 12:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Beitrag Antworten mit Zitat
hier passt der Post vielleicht besser:
Mike Davis: 10 Gebote für die Revolte

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Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
03. Januar 2012, 15:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
lazlo wanda hat Folgendes geschrieben:
hier passt der Post vielleicht besser:
Mike Davis: 10 Gebote für die Revolte


http://ofenschlot.blogsport.de/2011/12/29/keine-organisationsaufrufe-nicht-schon-wieder/

ich muss ihm da in weiten teilen zustimmen (EDIT: wenn auch nicht in diesem rotzigen ton, den ofenschlot pflegt).

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
03. Januar 2012, 22:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag Antworten mit Zitat
Dass die Occupy Bewegung einen ziemlichen heterogenen und von verschiedenen bürgerlichen Ideologien durchsetzten Charakter hat, ist offensichtlich. M.E. sollte man aber aufpassen, das Kind nicht mit dem Bade auszuschütten. Verschiedene Posts und Beiträge sehen vom historischen Charakter dieser Bewegung ab und meinen die Arbeiterklasse müsse von Anfang an ohne Kämpfe, wo sie sich die Erfahrungen holt, das richtige Bewusstsein über die Verhältnisse haben. So die moralisierenden Waisen, mit der höchst wichtigen Botschaft:
Zitat:
Wir wissen was die wirklichen Ursachen sind für das Leiden, dem wir unterworfen: der Durst nach Macht, die Gier nach Geld und die Gehorsamkeit, die sie erwarten und auch bekommen.

http://andiewaisendesexistierenden.noblogs.org/post/2011/12/18/wir-sind-die-1/
Wieviel Erkenntniswert eine solche Aussage hat, kann sich ja jeder selbst klar machen, da wir uns sozusagen auf der Ebene der (anti)religiösen Ethik, des kategorischen Imperativs von Kant bewegen und damit überhaupt nichts erklärt wird. Währenddem sich aber diese Gruppierung noch einigermassen auf einem antistaatlichen Terrain befindet, werden weitere Sachen gepostet, die klar auf einem bürgerlichen staatlichen Projekt fussen. Anti-Imperialism.com ist eine maoistische Site, die sich klar für ein staatskapitalistisches Konstrukt einsetzt. Das hindert Negazione nicht eine Passage zu zitieren, die er positiv findet:
Zitat:
nur damit keine mißverständnisse aufkommen: nicht die "proleten in den metropolen", sondern die zur verteidigung der privilegien der us-middleclass angetretene ows-bewegung wird diesen ominösen 13% zugerechnet. wäre ja auch schwachsinn diese leute mit, sagen wir, fabrik- und wanderarbeitern in china, textilarbeitern in indien oder bangladesh, bauern in äthiopien, nomaden im sudan oder minenarbeitern in peru bzw. deren lebensverhältnissen zu vergleichen. abgesehen davon würde es mich wundern wenn sich unter den demonstranten afroamerikanische alleinerziehende mütter mit 3 jobs und 16 stundentag befinden würden.

Der Unsinn der verbürgerlichten ArbeiterInnenklasse in Westeuropa und den USA mussten die Revolutionäre und die Arbeiter selber lange genug anhören. Solchen spalterischen Unsinn, der nur den Interessen der maoistischen Gruppierungen dient, die sich schon mal als die neuen Herren sehen, wie in Nepal z. B., scheint mir höchst verwerflich. Abgesehen davon, selbst wenn man die Arbeiterklasse so eng fassen würde wie negazione sie beschreibt, waren sie in New York ein wesentlicher Bestandteil der Bewegung: Ein Sympathisant der IKS der in NY teilgenommen hat schreibt im Forum über eine Demonstration am 1. Oktober:
Zitat:
Mostly it was diverse youth, white working mothers, and a strong presence of LBGT activists as well as ISO.

http://en.internationalism.org/forum/1056/beltov/4515/occupy-wall-street-protests
Gerade die linksextremen Gruppierungen wie die ISO (International Socialist Organization) wollten verdeckt die schwarzen nationalistischen Konzepte der 70er-Jahre wieder aufleben lassen, indem sie die sog. Rassenfrage in den Vordergrund stellten.
Das Wesentliche ist aber m.E. die Schwächen dieser Bewegung zu benennen und auch die linksnationalistischen Einflüsse zu bekämpfen (die Bekämpfung der rechstextremen und demokratistischen Einflüsse ist ja wohl klar). Wir sollten auch verstehen, dass wir am Anfang einer möglichen Klassenbewegung stehen und nicht schon erwarten, dass die Bewegung was weiss ich schon für Vorstellungen für eine neue Gesellschaft im Kopf hat (kategorischer Imperativ sei gegrüsst). In diesem Sinne geht es ja auch nicht allein um die verschiedenen Occupy-Bewegungen, sondern zu sehen, welchen Beitrag sie für den zukünftigen Klassenkampf jetzt schon beitragen.

Zitat:
Während man an dieser Stelle nicht voraussagen kann, in welche Richtung sich die Bewegung entwickeln wird, oder ob sie gar als eine unabhängige Sozialbewegung außerhalb der Institutionen der bürgerlichen Politik überleben kann, ist es jetzt an der Zeit, dass Revolutionäre versuchen, die Lehren für die zukünftigen Kämpfe zu ziehen. Was war positiv an dieser Bewegung? Wo ist etwas falsch gelaufen? Auf was muss man sich jetzt einstellen?

Trotz dieser unbeantworteten Fragen und der allgemeinen Unklarheit, die diese Bewegung zum Ausdruck brachte, meinen wir, dass es sich neben anderen sozialen Bewegungen um einen Ausdruck des Wunsches eines Teiles der Arbeiterklasse handelte, gegen die massiven Angriffe des kapitalistischen Systems auf unsere Lebensbedingungen zur Wehr zu setzen. Auch wenn diese Bewegung von vielen aktivistischen Zügen geprägt war, die man seit dem Ende der 1990er Jahre in der Antiglobalisierungsbewegung beobachten konnte, scheint sie nichtsdestotrotz von einer grundsätzlich anderen Dynamik getragen worden zu sein als die ihr vorausgegangenen Bewegungen. Sie mag den Keim für eine zukünftige Radikalisierung enthalten, auch wenn diese sich erst in der Zukunft entfalten kann.

http://de.internationalism.org/IKSonline2012_usoccupyjan2012

Während wir also keine endgültige Aussage zum Klassenwesen dieser Bewegung zum jetzigen Zeitpunkt machen können, können wir dennoch versuchen, diese innerhalb des Rahmens einer Klassenperspektive zu begreifen und versuchen für die Zukunft einige Lehren aus dieser Bewegung zu ziehen.
04. Januar 2012, 12:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Behemoth



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Beitrag Antworten mit Zitat
Wirken die II hat Folgendes geschrieben:
So die moralisierenden Waisen, mit der höchst wichtigen Botschaft:

Der Text ist übrigens ganz bestimmt nicht von den Waisen selbst... Das ist nur schon sprachlich offensichtlich...

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"ihr aber werdet die soziale Frage wissenschaftlich lösen, d.h. mit euerm grossen Maule. Der brutalen Herrschaft gegenüber seid ihr fein, d.h. ihr seid selber mehr oder weniger Bourgeois. Nur weiter, ihr anständigen Leute, die soziale Frage aber wird brutal gelöst werden; der Racheruf der Unterdrückten wird brutal ertönen" - Der Communist, N°17, 1893
04. Januar 2012, 16:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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es war von meiner seite an keiner stelle von einer vollständig verbürgerten arbeiterklasse in den metropolen die rede (auch wenn das auf - freundlich formuliert - beachtliche teile zutrifft). alles was ich gesagt habe ist, daß ows nicht im entferntesten proletarischen charakter hat - was aber auch gar nicht schlimm ist, da solche pseudobewegungen innerhalb kürzester zeit sowieso im nirwana der bedeutungslosigkeit verschwinden.

den begriff der arbeiteraristokratie - zumindest wie ihn die jenseits des verdachts des maoismus stehende ikt fasst - kann ich definitv unterschreiben:
http://gis.blogsport.de/2010/12/29/von-der-arbeiteraristrokratie-zur-prekarisierung-imperialismus-und-klassenzusammensetzung/

Zitat:
Gruppierung noch einigermassen auf einem antistaatlichen Terrain befindet


am rande bemerkt: ich finde ich es ist immer wieder unterhaltsam, wenn leninistische IKSle - also leute, die den staatsapparat übernehmen und nicht zerstören wollen - ausgerechnet von insurrektionalistischen anarchisten (das flugblatt kommt von genossen aus italien) behaupten, daß sie nur einigermaßen anti-staatlich seien. tatsächlich ist der z.t. moralistische tonfall kritikabel, aber im wesentlichen ist das urteil über die empörten bürgerbewegungen vollkommen richtig.

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04. Januar 2012, 18:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag Antworten mit Zitat
Zitat:
Die kommunistische Umwandlung der Gesellschaft durch die Arbeiterräte bedeutet weder „Selbstverwaltung“ noch „Verstaatlichung“ der Wirtschaft. Der Kommunismus erfordert die bewußte Abschaffung der kapitalistischen Gesellschaftsverhältnisse durch die Arbeiterklasse: die Lohnarbeit, die Warenproduktion, die Landesgrenzen. Dazu muß eine Weltgemeinschaft errichtet werden, deren ganze Aktivitäten auf die volle Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse ausgerichtet sind.
– Die revolutionäre politische Organisation stellt die Avantgarde des Proletariats, den aktiven Faktor des Prozesses der Generalisierung des Bewußtseins innerhalb des Proletariats dar. Ihre Rolle besteht weder in der „Organisierung der Arbeiterklasse“ noch in der „Übernahme der Macht“ in ihrem Namen, sondern aktiv an der Vereinigung der Kämpfe mitzuwirken, daß die Arbeiter die Kämpfe selbst in die Hand nehmen und eine revolutionäre politische Orientierung für den Kampf des Proletariats aufgezeigt wird.

Aus den Grundsatzpositionen der IKS
http://de.internationalism.org/grundsatzpositionen
Negazione scheint nicht nur keine Ahnung von der wirklichen Occupy-Bewegungen zu haben, sondern auch von der von ihm kritisierten IKS. Wie er darauf kommt zu behaupten, die IKS sei Leninistisch soll sein Geheimnis bleiben. Aber nochmals zu aller Klarheit:
Zitat:
Ihre (die der revolutionären Organisation) Rolle besteht weder in der „Organisierung der Arbeiterklasse“ noch in der „Übernahme der Macht“ in ihrem Namen...

Was den Leninismus angeht, hat hingegen die von ihm zitierte IKT (Internationale Kommunistische Tendenz), sich nie ganz distanziert, obwohl sie teilweise die gleichen Wurzeln in der italienischen Linken hat, wie die IKS. Der Leninismus ist die Verallgemeinerung der Schwächen von Lenin, die zu einem Dogma vor allem vom Stalinismus gegen die Arbeiterklasse gewendet wurde. Die IKS, die aber ihre Wurzeln nicht nur bei der ital. Linken sondern auch in der deutsch/holländischen Linken hat, verwarf den Leninismus von Anfang an aufs Schärfste. Einer der schwächsten Theorien von Lenin, war eben die ominöse Theorie des "Arbeiteraristokratie", die eben dann von Leninisten, Trotzkisten und Maoisten als eine heilige Schrift verehrt wurde. Diesem linksnationalistsichen Blödsinn hat die IKS einen ausführlichen Artikel gewidmet: Die Arbeiteraristokratie - Eine soziologische Theorie zur Spaltung der Arbeiterklasse
http://de.internationalism.org/ir/1982/8/arbeiteraristokratie
04. Januar 2012, 19:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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Beitrag Antworten mit Zitat
ich werde jetzt keine längere diskussion führen können aber dazu nochmal folgendes: wenn die anhänger der iks (die ich gar nichtmal für die schlechteste organisation halte), von ihrem programm nicht sonderlich viel ahnung haben, muss man es zitieren:

Zitat:
Die Übergangsgesell­schaft ist immer noch eine in Klassen gespal­tene Gesell­schaft, und so wird sich in ihr notwendi­gerweise jene Institution erhe­ben, die allen in Klassen ge­spaltenen Gesell­schaften eigen ist: der STAAT. Trotz aller Beschränkungen und Vorsichts­maßnahmen, die man dieser Institu­tion auferlegen wird (Beamte werden dele­giert und können jeder­zeit wieder abge­wählt werden; ihre Bezah­lung wird die gleiche eines Arbeiters sein; die gesetz­gebenden und -ausfüh­renden Funktio­nen werden vereinheit­licht, etc), und die die­sen Staat in einen "Halb-Staat" verwan­deln werden, dür­fen wir niemals die hi­storisch anti-sozialisti­sche und daher anti-proletari­sche und im wesentlichen konserva­tive Natur aus dem Blick verlie­ren. Der Staat bleibt der Wäch­ter des Status Quo.

Wir erkennen die Un­vermeidbarkeit die­ser Institution an, die das Proletariat als ein not­wendiges Übel benut­zen muß, um den Wi­derstand der dahin­schwindenden kapitali­stischen Klasse zu bre­chen und den einheitli­chen admini­strativen und politischen Rah­men in die­ser Periode zu wahren, in der die Ge­sellschaft immer noch von unüberbrück­baren Interessen zerris­sen ist.


http://de.internationalism.org/uebergangperiode

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Zuletzt bearbeitet von Raskolnikow am 04. Januar 2012, 20:43, insgesamt einmal bearbeitet
04. Januar 2012, 20:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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Beitrag Antworten mit Zitat
The ICC lives only in its own world.
(Loren Goldner: http://home.earthlink.net/~lrgoldner/sanoshin.html)

Zitat:
Ein Sympathisant der IKS der in NY teilgenommen hat schreibt im Forum über eine Demonstration am 1. Oktober:
Zitat:
Mostly it was diverse youth, white working mothers, and a strong presence of LBGT activists as well as ISO.


das ändert natürlich ALLES.

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04. Januar 2012, 20:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag @negazione Antworten mit Zitat
zitat negazione:
Zitat:
am rande bemerkt: ich finde ich es ist immer wieder unterhaltsam, wenn leninistische IKSle - also leute, die den staatsapparat übernehmen und nicht zerstören wollen - ausgerechnet von insurrektionalistischen anarchisten (das flugblatt kommt von genossen aus italien) behaupten, daß sie nur einigermaßen anti-staatlich seien

Ich will mich auch nicht mehr lange damit aufhalten, weil es ja wirklich Unterschiede zwischen den Anarchisten und den Kommunisten gibt, was den Staat anbetrifft. Es wäre aber völlig falsch zu meinen, dass Marxisten davon ausgingen, dass der bürgerliche Staat übernommen werden könnte. Dazu zitiert Lenin schon im Buch Staat und Revolution Marx zur Pariser Kommune:
Zitat:
Die letzte Vorrede zur neuen deutschen Auflage des "Kommunistischen Manifests", die von seinen beiden Verfassern unterzeichnet ist, datiert vom 24. Juni 1872. In dieser Vorrede erklären die Verfasser, Karl Marx und Friedrich Engels, daß das Programm des Kommunistischen Manifests "heute stellenweise veraltet" sei. "Namentlich", fahren sie fort, "hat die Kommune den Beweis geliefert, daß 'die Arbeiterklasse nicht die fertige Staatsmaschine einfach in Besitz nehmen und sie für ihre eignen Zwecke in Bewegung setzen kann'." (Staat und Revolution, 3. Kapitel, Lenin)

Es ist also für alle revolutionären Marxisten klar, dass der bürgerliche Staat zerschlagen werden muss und nicht übernommen werden kann. 1871 gab es noch keine Räte, 1917 hatte man aber schon erkannt, dass die Arbeiter die ganze Macht übernehmen müssen, darum die Losung "alle Macht den Räten". D.h. in der Auffassung der IKS, dass selbst das notwendige Übel der Halbstaat, der absterben muss, weder von der Partei noch von den Räten übernommen werden soll, sondern dass die Räte die Kontrolle über den Staat ausüben. Ob es eine Notwendigkeit eines solchen Staats gibt, wäre ja vielleicht ein interessanter Thread.
04. Januar 2012, 20:51 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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Beitrag Antworten mit Zitat
besser halbstaat als ganzstaat meint der käptn. andererseits sollte man ja auch keine halben sachen machen, also wie geht denn das nur halb staat machen? ist das nicht einfach nur halb durchgedacht? ;)

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09. Januar 2012, 09:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Raskolnikow



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polizei schließt sich occupy-bewegung an, war fast schon zu erwarten:
http://www.occupypolice.org/

kotz

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09. Januar 2012, 10:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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das steht da aber nicht question

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Melnitz



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Aus der gleichen Ecke, wie Shut Down The Ports kommt jetzt ein Aufruf zu einem nationalen Generalstreik am 1. Mai 2012. Es gibt dafür zwei Facebook-Events:

Occupy May 1st - Build for General Strike & Mass Day of Action

OCCUPY MAY DAY - GENERAL STRIKE

Die zweite Gruppe hat bald 6000 Zusagen und das innerhalb einer Woche. Das muss nichts heissen, könnte aber eine lustige Sache werden. Auf Libcom wird auch schon wieder darüber diskutiert:

http://libcom.org/forums/news/occupy-congress-may-day-general-strike-09012012

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
10. Januar 2012, 02:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Hier noch einige Einschätzungen zu Occupy-Zürich

http://de.internationalism.org/node/2225


Zuletzt bearbeitet von Wirken die II am 07. Februar 2012, 22:53, insgesamt einmal bearbeitet
03. Februar 2012, 19:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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habe ich in den deutschen medien übersehen oder es wurde nicht gemeldet:

im occupy camp von genf ist einer an unterkühlung krepiert:

http://www.lematin.ch/faits-divers/Un-homme-mort-de-froid-dans-le-parc-des-bastions/story/10413520

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argumentum ad baculum
07. Februar 2012, 13:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Scally



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..


Zuletzt bearbeitet von Scally am 25. November 2013, 16:03, insgesamt einmal bearbeitet
07. Februar 2012, 16:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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wirken beieht sich auf eine konkrete webseite (die ich nicht kenne) und nicht auf den maoismus. oder habe ich da etwas verpasst?
07. Februar 2012, 23:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Scally



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..


Zuletzt bearbeitet von Scally am 25. November 2013, 16:27, insgesamt einmal bearbeitet
08. Februar 2012, 00:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Hallo Scally, ich kann schon verstehen, dass 1968 es noch junge Leute gab, die angewidert vom Stalinismus, sich dem Maoismus zuwandten. Leider ist es so, dass der Maoismus ein Kind des Stalinismus ist. Insbesondere ist der "Sozialismus in einem Land" das wesentliche Merkmal des Stalinismus (ein Widerspruch in sich, da der Sozialismus/Kommunismus nur weltweit eingeführt werden kann, das ist die Position aller Kommunisten/Internationalisten bis 1924 Bucharin seine Thesen für Stalin schrieb, dass es einen Sozialismus in einem Land geben kann). Somit der Maoismus das legitime, wenn auch rebellische Kind des Stalinismus.
Wenn du schon Kritiken an meinen Ausführungen hast, nämlich, dass die Site:
anti-imperialism.com keine maoistische Site ist, dann solltest du sie ein bisschen durchgehen. So wie, wenn du tatsächlich MaoIstin bist, auch deine Theorien kritisch beleuchten. Wieso ich diese Schrottsite zitiert habe ist, weil sie auf jeden Fall die maoistischen Theorien und Praktiken weiterführen (auch wenn vielleicht nicht nur und ich bin dankbar für deinen Hinweis, dass es vielleicht eine 3.Weltismus Site ist, könntest du aber auch selber herausfinden). Hier noch eine Seite der Site, wo sie sich positiv zu Mao bzw. dem sog. linken Flügel innerhalb der KPCH beziehen:
http://anti-imperialism.com/2011/12/06/the-fundamental-elements-of-left-wing-politics-in-the-chinese-communist-party-prior-to-the-defeat-of-socialism-in-china/

Im Weiteren gibt es auch noch Seiten, die die nepalesische und indischen Maoisten lobpreisen.

Wenn es ja noch Leute gibt, die sich positiv auf diese Tendenzen innerhalb des Maoismus beziehen, könnte man ja noch einen weiteren Thread eröffnen, da dieses Thema nicht viel mit Occupy zu tun hat.
11. März 2012, 10:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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http://www.aljazeera.com/video/

2 reportagen ueber occupy

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Und wie die antiken Staaten an der Sklaverei zugrunde gegangen sind, so werden auch die modernen Staaten am Proletariat zugrunde gehn. M.B.
29. März 2012, 20:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wirken die II



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Beitrag Marxismus und Verschwörungstheorien Antworten mit Zitat
Zitat:
Eine der Vorstellungen, die kürzlich bei einem Treffen der Occupy-Bewegung in London geäußert wurde, ist, dass die herrschende Klasse die gegenwärtige ökonomische Krise bewusst herbeigeführt habe, um ihre eigene Macht zu bewahren. Solche Vorstellungen sind nichts Neues; Verschwörungstheorien gibt es, seit es Regierungen und Klassengesellschaften gibt, auch wenn sie sich in Umfang und Plausibilität erheblich unterscheiden. Selbst in der Antike gab es sie, etwa wenn zeitgenössische Historiker Nero beschuldigten, den Brand von Rom selber verursacht zu haben.




http://de.internationalism.org/IKSonline2012_Verschwörungstheorien
15. April 2012, 19:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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http://www.occupyzuerich.ch/2012/04/mittwoch-18-april-finanzblasen-und-schuldenkrisen-aufklarung-uber-die-geldschopfung-und-die-funktion-der-banken/

ein paar occupy unterstützen die vollgeld initiative

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argumentum ad baculum
18. April 2012, 19:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Pressluftpinocchio
Schraubenverdreher


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Käptn Kiff hat Folgendes geschrieben:
http://www.occupyzuerich.ch/2012/04/mittwoch-18-april-finanzblasen-und-schuldenkrisen-aufklarung-uber-die-geldschopfung-und-die-funktion-der-banken/

ein paar occupy unterstützen die vollgeld initiative


Verwundert?

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18. April 2012, 19:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Käptn Kiff



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hmm ja ich glaube schon, war jetzt aber nicht so die verwunderung des jahrhunderts, aber ein bisschen schon. das ist so wie ein schlag in die magengrube von einer person mit der du mal ein wenig geflirtet hast, und dann sagt sie noch: dich habe ich schon immer gehasst, ich habe dich nur verarscht! shocked

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argumentum ad baculum
19. April 2012, 08:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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@ Kiff:

Wenn du dich austoben willst:

http://www.occupyforum.ch/occupy-forum-schweiz.html

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19. April 2012, 22:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Käptn Kiff



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lol... Kiff! Fass!

Im moment fehlt mir die lust, ich hatte mich schon auf dem occupywallst forum ausgetobt.

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argumentum ad baculum
20. April 2012, 08:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Juan Conatz setzt sich auf Libcom mit Vorwürfen an Occupy May 1st auseinander. Was mir dabei besonders bewusst wurde: wie eine ernsthafte Intervention von Linksradikalen die Richtung einer Bewegung mitprägen kann:

Zitat:
By now you’ve probably heard about how in various cities Occupy has called for a general strike on May 1. The call seemed to originate from a number of different circles, although the most influential circle seems to have been a group of people involved in several anarchist organizations and/or the IWW. Their influence can be seen in how widely the call was circulated, in the websites set up for Occupy May 1st, and in some of the decent looking posters and images they put out.


Den ganzen Text gibts hier: http://libcom.org/blog/some-objections-occupy-may-1st-23042012

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23. April 2012, 22:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Danger Mines!!



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Beitrag occupy and anonymous Antworten mit Zitat
in wie weit seht ihr da durch? gibts da mehr zusammenhaenge als wir denken? anonymous habe die ganze occupy sache ins rollen gebracht..?? oder sei zumindest sehr wichtig

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24. April 2012, 08:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Ist Occupy zurück?

http://www.sueddeutsche.de/politik/mayday-aktion-von-occupy-wall-street-rueckkehr-der-kapitalismuskritiker-1.1346134

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
05. Mai 2012, 14:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Gerhard Hanloser in der neuen Ausgabe der Grundrisse mit einer Kritik einiger Kritiker von Occupy und der Frage, wie man eine Bewegung angemessen kritisieren könnte:

Bewegung und Kritik

Zitat:
Zu typisch deutschen Kritikern von Occupy und David Graeber


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18. März 2013, 01:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Was ist eigentlich aus Occupy in den USA geworden? Ein Text gibt eine Übersicht:

After the Evictions: The U.S. Occupy Movement Struggling at the Front Lines of the Crisis

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06. November 2013, 15:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
cupidsrose
Gast





Beitrag Hi, everybody, I am a new friend. Antworten mit Zitat
Hi, everybody, I am a new friend.
08. November 2013, 09:31
Muoit



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Hi cupidsrose, do you have an interesting website?

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Power to the Pöbel!
08. November 2013, 19:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fräulein else



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Aktivisten von Occupy Wall Street kaufen Schulden im Wert von 15 Millionen US-Dollar für 400 000 Dollar.
So befreien sie die Schuldner von den Lasten, die sie vor allem durch medizinische Versorgung aufnahmen...

http://www.theguardian.com/world/2013/nov/12/occupy-wall-street-activists-15m-personal-debt

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"Es wird immer schwerer, normal zu sein"
12. November 2013, 23:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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