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31. März - Aktionstag gegen die Krisenangriffe

 
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31. März - Aktionstag gegen die Krisenangriffe
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O.B.M.F



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Beitrag 31. März - Aktionstag gegen die Krisenangriffe Antworten mit Zitat
Hier die neue Website zum Europaweiten Aktionstag gegen die Krisenangriffe des Kapitals:

http://march31.net/de/

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Wenn ich dabei tanzen muss, ist es nicht meine Revolution.
09. Januar 2012, 13:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In der Jungle World gabs einen Artikel dazu:

Zweimal Frankfurt und zurück

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
24. Januar 2012, 00:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Eine Kritik von Felix Baum an der Demo und dem 31M-Bündnis:

Vom Glück, kein Grieche zu sein

Auch wenn für Deutschland geschrieben, dürfte es wohl auf die Schweiz auch zutreffen (abgesehen von den Lohnzurückhaltung kaum so krass ist wie in Deutschland):

Zitat:
Insofern sind solche Demonstrationen, wie sympathisch begründet sie auch sein mögen, vor allem Ersatzhandlungen. Die Krux in Deutschland liegt darin, dass der Sozialchauvinismus der Lohnabhängigen nicht so sehr auf »falschem Bewusstsein« beruht als vielmehr auf der richtigen Feststellung, im Bund mit Unternehmern und Staat bislang einigermaßen ungeschoren durch die Krise gekommen zu sein. Anders als der griechische Staat, der außer Verarmung und Polizeiknüppeln nichts mehr anzubieten hat, hat sich der deutsche auch als Schutzmacht der einheimischen Arbeiterklasse profiliert, indem er etwa etliche Milliarden für die Kurzarbeit ausgegeben hat. Während die prekären Ränder der Klasse gewachsen sind, konnte sich ihr gewerkschaftlich organisierter Kern einigermaßen behaupten. Es stimmt, dass die Lohnzurückhaltung des DGB in den vergangenen zehn Jahren Deutschlands Konkurrenzfähigkeit gestärkt und somit zu den Exportüberschüssen beigetragen hat, die sich im Süden Europas als Defizite niederschlagen.

Es stimmt aber auch, dass diese Einbußen von einem hohen Niveau aus erfolgt sind. Kein BASF-, Siemens- oder VW-Arbeiter schuftet für Löhne, wie sie in Griechenland üblich sind, und der völlig mittellosen Proletarierin in Lissabon muss das deutsche Arbeitslosengeld II als beinahe paradiesisch erscheinen. Die eigene Lage bewerten aber alle an der der anderen. Das Glück, kein Grieche zu sein, versüßt das Pech, Arbeiter zu sein. Darin besteht der allem Anschein nach unverrückbare Grund für die praktische Ratlosigkeit der Radikalen hierzulande. Sie einzugestehen, wäre ein erster Schritt. Und vielleicht hat ja irgendjemand eine Idee, wie man einen ganz anderen Vergleichsmaßstab einführen könnte, nämlich die gesellschaftlichen Möglichkeiten, um die auch der vergleichsweise passabel bezahlte Lohnsklave betrogen bleibt.


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15. März 2012, 15:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Neues Mobivideo: http://vimeo.com/38600136

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16. März 2012, 17:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Das Beste Video bis jetzt:



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18. März 2012, 19:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
minino
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Haha, wie geil!

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Nein, nein, wir wollen nicht eure Welt, wir wollen nicht eure Macht, und wir wollen nicht euer Geld,
wir wollen nichts von eurem ganzen Schwindel hören, wir wollen euren Schwindel zerstören!
20. März 2012, 21:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Sonderausgabe von Gaidao:

http://www.fda-ifa.org/65399053-_-65399053-gaidao-einen-anderen-weg-gehen/65399053-gaidao-einen-anderen-weg-gehen-pdf-archiv/Gaidao_M31_Extra.pdf

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22. März 2012, 21:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Mailand: http://de.euronews.com/2012/03/31/aktionstag-gegen-kapitalismus/

Zagreb:


Frankfurt:


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01. April 2012, 23:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Zitat:
»Reform« ist heute nichts Fortschrittliches mehr und Fortschritt kein historischer Automatismus. Die »Dialektik von Reform und Revolution«, von der Rosa Luxemburg noch sprach, ist durch die weltweite Entwicklung des Kapitalismus außer Kraft gesetzt. Die »Sozialreform« wurde praktisch aus ihrem revolutionären Bezugsrahmen gelöst. Sie trägt nicht mehr bei zur »selbsttätigen Assoziierung der lohnabhängigen Massen«, sondern wurde ein Instrument der Konterrevolution. Jeden dreckigen Krieg nennen sie heute »Menschenrechtsaktion«, jede soziale Verelendung verkauft man uns als »Sozialreform«.


Aus Jutta Ditfurths Rede am M31:

http://syndikalismus.wordpress.com/2012/04/01/jutta-ditfurth-rede-beim-m31-in-frankfurt/

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02. April 2012, 09:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
O.B.M.F



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Ein paar weitere EIndrücke:

http://syndikalismus.wordpress.com/2012/03/31/antikapitalistische-demo-und-polizeigewalt-in-frankfurt-m31/

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02. April 2012, 09:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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http://youtu.be/HMYN6wDu0xU
03. April 2012, 03:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Eine Kritik von Felix Baum an der Demo und dem 31M-Bündnis:

Vom Glück, kein Grieche zu sein

Auch wenn für Deutschland geschrieben, dürfte es wohl auf die Schweiz auch zutreffen (abgesehen von den Lohnzurückhaltung kaum so krass ist wie in Deutschland):

Zitat:
Insofern sind solche Demonstrationen, wie sympathisch begründet sie auch sein mögen, vor allem Ersatzhandlungen. Die Krux in Deutschland liegt darin, dass der Sozialchauvinismus der Lohnabhängigen nicht so sehr auf »falschem Bewusstsein« beruht als vielmehr auf der richtigen Feststellung, im Bund mit Unternehmern und Staat bislang einigermaßen ungeschoren durch die Krise gekommen zu sein. Anders als der griechische Staat, der außer Verarmung und Polizeiknüppeln nichts mehr anzubieten hat, hat sich der deutsche auch als Schutzmacht der einheimischen Arbeiterklasse profiliert, indem er etwa etliche Milliarden für die Kurzarbeit ausgegeben hat. Während die prekären Ränder der Klasse gewachsen sind, konnte sich ihr gewerkschaftlich organisierter Kern einigermaßen behaupten. Es stimmt, dass die Lohnzurückhaltung des DGB in den vergangenen zehn Jahren Deutschlands Konkurrenzfähigkeit gestärkt und somit zu den Exportüberschüssen beigetragen hat, die sich im Süden Europas als Defizite niederschlagen.

Es stimmt aber auch, dass diese Einbußen von einem hohen Niveau aus erfolgt sind. Kein BASF-, Siemens- oder VW-Arbeiter schuftet für Löhne, wie sie in Griechenland üblich sind, und der völlig mittellosen Proletarierin in Lissabon muss das deutsche Arbeitslosengeld II als beinahe paradiesisch erscheinen. Die eigene Lage bewerten aber alle an der der anderen. Das Glück, kein Grieche zu sein, versüßt das Pech, Arbeiter zu sein. Darin besteht der allem Anschein nach unverrückbare Grund für die praktische Ratlosigkeit der Radikalen hierzulande. Sie einzugestehen, wäre ein erster Schritt. Und vielleicht hat ja irgendjemand eine Idee, wie man einen ganz anderen Vergleichsmaßstab einführen könnte, nämlich die gesellschaftlichen Möglichkeiten, um die auch der vergleichsweise passabel bezahlte Lohnsklave betrogen bleibt.


http://wolfwetzel.wordpress.com/2012/04/05/friede-den-hutten-krieg-den-palasten-ein-diskobeitrag/

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
17. Mai 2012, 23:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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John Holloway sieht die Proteste in Frankfurt als Hoffnungsschimemr:

http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2012/may/14/blockupy-frankfurt-austerity-protest

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18. Mai 2012, 18:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Soliaktion in Italien: deutsche Botschaften besetzt.



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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
18. Mai 2012, 19:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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