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FERMENTO: Veranstaltungen April-Mai

 
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FERMENTO: Veranstaltungen April-Mai
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san



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Veranstaltungen
April-Mai 2012

- Abendessen
(Gegen freie Spende zur Unterstützung der Bibliothek)
Mi, 4. April, Ab 20:00

- Der politische Kampf
Diskussion über den Text des italienischen Anarchisten Giuseppe Ciancabilla
Mi, 18. April, Ab 20:00

- Abendessen
(Gegen freie Spende zur Unterstützung der Bibliothek)
Mi, 2. Mai, Ab 20:00

- Das rebellische Griechenland
Offene Diskussion über die soziale Auflehnung in Griechenland und ihre Bedeutung für uns hier.
Sa, 12 Mai, Ab 19:00

- Sprung ins Unbekannte
Gedanken für eine anarchistische Offensive im Herzen der Befriedung.
Diskussion über den Text
Mi, 16. Mai, Ab 20:00

- Geschichte der anarchistischen
Ideen in der Schweiz
Vortrag und Diskussion
Sa, 26. Mai, Ab 19:00

FERMENTO
Anarchistische Bibliothek
Rosengartenstrasse 10, 
8037 Zürich

Öffnungszeiten:
Mittwoch: 17:00 – 21:00
Samstag: 14:00 – 19:00

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as long as civilization exists we are all endangered species!
02. April 2012, 22:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
san



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Texte zu den Diskussionen und weiter Infos findet ihr auf: http://fermento.noblogs.org/

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03. April 2012, 14:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
san



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Offene Diskussion über die soziale Auflehnung in Griechenland und ihre Bedeutung für uns hier.
Sa, 12 Mai, Ab 19:00

Das rebellische Griechenland

Es ist klar, dass die Rettung der zerfallenden griechischen Wirtschaft auf dem Rücken der bereits armen
Schichten der Bevölkerung passieren soll, immer klarer wird aber auch, dass diese das unter keinen Umständen akzeptieren werden. Seit Jahren schon schaukelt sich Griechenland von einer sozialen Wutexplosion zur nächsten. Am 12. Februar 2012, dem Tag der Abstimmung über erneute Sparmassnahmen, brachen wieder massive Unruhen aus, die in allen grösseren Städten des Landes wüteten. Es scheint immer deutlicher, dass es aus dieser Situation nur zwei Auswege geben kann: Entweder eine eiserne autoritäre Regierung, die die Revolten niederzuschlagen, die Armen (durch Rassismus, Nationalismus, etc.) gegeneinander auszuspielen und ihre Konflikte zu verwalten weiss; oder aber eine Generalisierung der Konflikte in einem sozialen Aufstand gegen die Regierung, der sich hoffentlich nicht mit einer blossen „politischen Revolution“ zufrieden geben wird, sondern darauf abzielt, alle sozialen Verhältnisse fundamental umzuwälzen, um sich, ohne jede Regierung, das Glück und die Freiheit selbst zu besorgen.
Wir laden alle, die Erfahrungen, Wissen und Ideen über die soziale Erhebung in Griechenland haben oder erfahren möchten, dazu ein, uns gemeinsam darüber auszutauschen. Vor allem aber, laden wir alle, die sich von den dortigen Erhebungen ermutigt fühlen, auch im eigenen Kontext zu kämpfen, dazu ein, gemeinsam darüber zu diskutieren, was die Situation in Griechenland für uns hier bedeutet, wie wir unsere Solidarität ausdrücken wollen, um auch hier das zu beleben, was uns und viele andere dort unten inspiriert: nämlich die Auflehnung gegen die Herrschaft über unser Leben, gegen unsere Einschränkung, Bedrängung und Unterdrückung durch Gesetze und Autoritäten, die eine Ordnung durchsetzen, die wir nicht wollen. Eine Ordnung, von der nur profitiert, wer sein Wohl in der Anhäufung von Geld und Macht auf Kosten von anderen sucht. Wenn wir aber eine Welt wollen, in der wir unser Wohl in der grenzenlosen Freiheit aller suchen, ermöglichen uns dann vielleicht nicht gerade solche sozialen Auflehnungen, wie wir sie in Griechenland erleben, wieder auf mehr Vorstellungsvermögen zu stossen, wenn wir von dieser Idee einer ganz anderen Welt sprechen?

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10. Mai 2012, 18:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
san



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- Geschichte der anarchistischen Ideen in der Schweiz
Vortrag und Diskussion
Sa, 26. Mai, Ab 19:00


Anarchistische Ideen haben in der Schweiz, entgegen der Vorstellungen von vielen, eine alte, lebendige 
und vielfältige Geschichte. Und wir sprechen hier nicht nur von den hiesigen Treffen der 1. Internationale und der Juraföderation. Wir sprechen vor allem von sozialen Aufruhren und Kämpfen, die immer wieder aufgrund der miserablen Lebens- und Arbeitsbedingungen ausbrachen, und an denen sich auch Anarchisten beteiligten. So brachen Anfangs 19. Jahrhundert in Genf und in anderen Städten teils massive Unruhen aus, die blutig vom Militär niedergeschlagen wurden, und fanden mehrere Versuche zu regionalen Generalstreiks statt. Verschiedene anarchistische Zeitschriften wurden ins Leben gerufen, viele davon von den zahlreichen exilierten Revolutionären, die beispielsweise vor der Repression nach der Pariser Kommune oder nach dem Aufstand von 1898 in Mailand flüchten mussten. Wir wollen auch vom Anarchisten Luigi Lucheni erzählen, der die Kaiserin Elisabeth von Österreich in Genf mit einer Feile erstach, sowie von den Wellen von Anarchistenausweisungen durch den Schweizer Staat. Schliesslich wollen wir die Art und Weise untersuchen, wie der Schweizer Staat die sozialen Konflikte verwaltete: durch das Erkaufen des Arbeiterfriedens und die demokratische Illusion…
Nun, was können wir mit dieser Geschichte anfangen, die uns zeigt, das die freiheitlichen Ideen und Verlangen, die wir haben, bereits eine Vergangenheit haben, die uns wertvolle Erfahrungen und Spuren überliefert. Kann sie uns vielleicht helfen, in einer Frage voranzukommen, an der wir heute so oft anstehen, obwohl sie zu anderen Zeiten bereits so lebendig diskutiert wurde? Eine Frage, die sich heute, angesichts der steigenden sozialen Konflikte, auch den Anarchisten wieder deutlich aufdrängt: Wo wollen wir hin?

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24. Mai 2012, 18:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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