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Skandinavien
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lazlo wanda



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Beitrag Skandinavien Antworten mit Zitat
Streik der Lotsen in Norwegen

Zitat:
Mehrere Kreuzfahrtschiffe hätten ausgerechnet zu Beginn der Hochsaison andere Routen einschlagen müssen.l


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Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben. Kurt Tucholsky

Jaged mer doch all die Verbänd zum Tüüfel! Zorniger Tramfahrer zur Gewerkschaftspolitik an der "Streik-Versammlung"
31. Mai 2012, 14:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Schon crazy, im ganzen Artikel steht an keiner Stelle, warum die Lotsen streiken. Nur Gejammer über die armen (deutschen) Kreuzfahrtschiffe...

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
31. Mai 2012, 23:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Slik kan streiken stanses

Zitat:
LØSNING: Om regjeringen vil, kan de løse storstreiken i offentlig sektor. Det koster 250 millioner kroner.


Meint die Seite von Klassenkampen dazu. Oder nicht? ;)

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01. Juni 2012, 00:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Hier noch ein ultrakurzes aber informatives Video auf Euronews:


Besser ist jedoch der folgende Artikel:
http://www.welt.de/print-welt/article512897/Streik-erschuettert-Norwegen.html

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03. Juni 2012, 20:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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lazlo wanda hat Folgendes geschrieben:
Besser ist jedoch der folgende Artikel:
http://www.welt.de/print-welt/article512897/Streik-erschuettert-Norwegen.html


Interessant:

Zitat:
In der kommenden Woche soll die Zahl der Streikenden verdoppelt werden. Mit Durchschnittslöhnen von 242 000 Kronen (58 000 DM) pro Jahr gehören die Industriearbeiter im "Land der Fjorde" zu den schlechter Verdienenden. Diese Gruppe gab auch für die eigene Gewerkschaftsführung überraschend den Startschuss zum Streik, als sie bei einer Urabstimmung einen Tarifvertrag mit etwa drei Prozent mehr Lohn ablehnte.


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03. Juni 2012, 20:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lazlo wanda



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Hehe: Streik am Flughafen, und plötzlich schreiben alle darüber!
Nicht nur in Norwegen, auch in Finnland gibt es im Streiks Flug-Business:

Sicherheitskräfte: Streik an norwegischen Flughäfen

1000 Finnair-Arbeiter im Streik

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06. Juni 2012, 15:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Brennstoffspiegel: Streik in Norwegen - Nordsee-Rohöl zieht an

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27. Juni 2012, 22:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Fast schon vergessen: Der Arbeitskampf bei den ÖlarbeiterInnen in Norwegen. Die WoZ hat - dankenswerterweise - was dazu geschrieben:

Zitat:
© Die Wochenzeitung; 12.07.2012; Ausgaben-Nr. 28; Seite 10

International

Auf Norwegens Ölplattformen

Streiken verboten

Wenn sich die norwegischen Öl- und GasarbeiterInnen wehren, spannt auch die rot-grüne Regierung mit den UnternehmerInnen zusammen.

Reinhard Wolff

Von Reinhard Wolff, Stockholm

Zwölfmal in den letzten zwei Jahrzehnten stoppten verschiedene norwegische Regierungen Streiks von Beschäftigten in der Öl- und Gasindustrie. In der Nacht auf Dienstag geschah es zum 13. Mal. Eine halbe Stunde bevor die Energieunternehmen als Reaktion auf einen begrenzten Streik eine umfassende Aussperrung der ArbeiterInnen auf den Öl- und Gasförderplattformen vornehmen wollten, zog Oslo die Notbremse. Die Regierung verbot den Arbeitskampf und damit auch den Streik. Wenn es um die Förderung der fossilen Energieträger geht, ist in Norwegen das Streikrecht praktisch ausser Kraft gesetzt.

Die Drohung wirkt immer

Das Ritual ist fast immer dasselbe: Eine Gewerkschaft beginnt einen begrenzten Streik, nachdem sie mit ihren Forderungen bei den Konzernen nicht durchgedrungen ist. Die Auswirkungen des Ausstands beeinträchtigen allenfalls die Arbeiten auf ein oder zwei der Offshoreplattformen in der Nordsee. Nach kurzer Zeit holen die UnternehmerInnen dennoch den dicken Knüppel hervor: Sie drohen mit einer vollständigen Aussperrung, die die gesamte norwegische Öl- und Gasförderung zum Erliegen bringen würde. Prompt sieht die Regierung in Oslo «lebenswichtige gesellschaftliche Funktionen» bedroht. Das erlaubt ihr nach norwegischem Gesetz, den Arbeitskampf zu verbieten, bevor die UnternehmerInnen ihre Drohung wahr gemacht haben. Ursprünglich für wirklich lebenswichtige gesellschaftliche Funktionen – wie das Gesundheitswesen – beschlossen, wird die entsprechende Gesetzes­bestimmung nun mit unschöner Regelmässigkeit für die Ölwirtschaft missbraucht.

Hat der reiche norwegische Staat ein Problem, wenn er einige Tage oder Wochen keinen fossilen Brennstoff fördern kann? Das fragen wieder einmal die frustrierten Gewerkschaf­ten. «Besonders ärgerlich ist natürlich, dass eine rot-grüne Regierung nach der Pfeife der Arbeitgeber tanzt», klagte am Dienstag Martin Steen, Informationschef der Industrie- und Energiegewerkschaft Industri Energi. Sie ist eine von drei Gewerkschaften, die seit dem 24. Juni den jetzt verbotenen Streik geführt hatten. Wie der Rest der norwegischen Gewerkschaftsbewegung ist man auch bei Industri Energi überzeugt, dass die Aussperrungsdrohung des Unternehmensverbands Oljeindustriens Lands­forening nicht ernst gemeint war: Der Regierung sollte nur ein Grund zum Eingreifen geliefert werden. Angesichts der schon Tage zuvor gemachten Ankündigung von Ölminister Ola Borten Moe, es sei «natürlich undenkbar», dass Norwegen seine Gaslieferungen nach Europa stoppe, gingen die Ölkonzerne mit ihrer Drohung kein Risiko ein.

Kampf um Frühpensionierung

Beim jetzigen Arbeitskampf geht es nicht um mehr Lohn. Die Beschäftigten in der Förderindustrie gehören in Norwegen zu den bestbezahlten ArbeiterInnen. Ihre Jobs zählen aber auch zu den gefährlichsten und anstrengendsten. Mit dem Streik wehrten sie sich dagegen, dass der Staatskonzern Statoil eine seit 1998 geltende Pensionsregelung teilweise aufgekündigt hatte. Dabei ging es für den hochprofitablen Ölkonzern eigentlich um wenig. Die seit 1998 geltende Regelung erleichtert die Frühpensionierung ab dem 62. Lebensjahr. Laut Berechnungen der Gewerkschaften kostet dies Statoil jährlich umgerechnet etwa 4,8 Millionen Franken. Der sechzehn Tage dauernde Streik von 700 ArbeiterInnen, der der Aussperrungsdrohung gegen 6500 Beschäftigte vor­angegangen war, hatte Statoil dagegen nach eigenen Angaben 480 Millionen Franken Einnahmenverlust beschert. Die Gewerkschaftsforderung hätte mit dieser Summe rechnerisch also für die nächsten hundert Jahre befriedigt werden können.

Regeln und Gerechtigkeit

Nicht ums Geld, sondern um eine grundsätzliche Politik gehe es den Ölkonzernen, lautet der Gewerkschaftsvorwurf: Die Unternehmen pochten auf das Recht, einmal gewährte Vergünstigungen auch wieder zurücknehmen zu können. «Sie wollen die Bonbons nach eigenem Gutdünken verteilen», sagt Leif Sande, der Vorsitzende von Industri Energi. «So ein Denken ist uns in der Gewerkschaftsbewegung fremd. Wir wollen Regeln und Gerechtigkeit.» Das Argument von Statoil, es werde lediglich einer «Arbeiteraristokratie» ein Teil ihrer Privilegien gestrichen, erwies sich denn auch als Eigengoal. Die Gewerkschaften hielten dem Konzern süffisant vor, welche Pensionsregelungen für deren DirektorInnen gelten. Dort gibt es ganz selbstverständlich ein Recht auf eine Pensionierung ab 62, dicke Abfindungen inbegriffen. Man könne sich ja gern auf neue Regelungen einigen, meint Sande: «Wenn die dann auch für die Bosse gelten.»


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12. Juli 2012, 19:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In Dänemark tobt schon länger ein Arbeitskampf der LehrerInnen:

Lehrer müssen draußen bleiben

Zitat:
Seit zwei Wochen fällt für 900.000 dänische Schüler der Unterricht aus. Schuld ist ein bis dato einmaliger Arbeitskampf zwischen den öffentlichen Arbeitgebern und den angestellten Pädagogen. Noch haben die Lehrer die Sympathien der Bevölkerung auf ihrer Seite.


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15. April 2013, 22:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Auf die Trotzkisten ist halt Verlass (!). Die dänische Sektion der Internationalen Sozialisten hat eine Schwerpunktausgabe zum LehrerInnen-Streik gemacht (16.04.2013):

http://www.socialister.dk/avis/visnr.asp?nr=328

Zitat:
Lærernes kamp er også din kamp. Regeringen og KL er i offensiven, de vil have lærerne til at acceptere at arbejde uden øvre loft for arbejdstiden. Det er en del af regeringens politik om at gøre den offentlige sektor billigere.


Während auf dem Anarcho-Forum die Sache kein Thema ist:

http://forum.anarcho.dk/viewforum.php?id=2

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20. April 2013, 23:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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In Schweden gibts seit einigen Tagen Riots nachdem die Bullen jemanden erschossen haben:

http://www.aljazeera.com/news/europe/2013/05/2013521234814665777.html

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23. Mai 2013, 08:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Der Libcom-Thread mit Fakten, Bildern, Videos und Artikeln dazu:

http://libcom.org/forums/news/riots-stockholm-sweden-after-police-shot-63-years-old-man-21052013

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23. Mai 2013, 10:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Die Gruppe Megafonen (Megaphon), die stark involviert ist in die ganzen Auseinandersetzungen in Husby (Stockholm), hat einen Text zu den Riots geschrieben. Dieser beleuchtet, trotz reformistischen Anklängen ("Wir betreiben eine konstruktive Politik", "Lösungen", ...) die Entstehungsgeschichte der aktuellen Riots:

Husby besieged by police officers. Go home? This IS our home

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23. Mai 2013, 12:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die Riots griffen ja auch über auf Malmö:

Schwedische Jugendkrawalle greifen auf Malmö über

Zitat:
In der Hauptstadt Stockholm wurde in der bereits vierten Unruhenacht eine Polizeistation in Brand gesetzt



Peter Nowak mit einem Beitrag auf Telepolis:

Unruhen in Stockholms Vorstädten

Zitat:
Hintergrund der Unruhen ist eine Sozialpolitik der Mitte-Rechts-Regierung, deren Kennzeichen Steuererleichterungen für die Vermögenden gepaart mit Sozialkürzungen ist, die einkommensarme Menschen empfindlich treffen. Mittlerweile gehört Schweden laut einem OECD-Bericht zu den westlichen Industrieländern, mit den am stärksten wachsenden Einkommensunterschieden. Weil die Sozialpolitik der schwedischen Mitte-Rechts-Regierung im Kern in vielen europäischen Ländern praktiziert wird, könnte man auch sagen, dass die Unruhen von Stockholm möglicherweise einen Blick in die Zukunft Europas bieten.





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23. Mai 2013, 22:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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5. Nacht der Riots. Schulen brennen.

Schools burn on fifth night of Stockholm riots

Zitat:
At least two schools, a police station, and 15 cars were set ablaze in Stockholm on Thursday night as riots in the suburbs of the Swedish capital continued for the fifth straight night.


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24. Mai 2013, 07:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Evisor



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Beitrag Die sechste Nacht in Folge brannte es in Stockholm Antworten mit Zitat
Zitat:
Berichten zufolge fuhren in der Gegend von Stockholm rund 200 Rechtsradikale in Autos herum. Eine starke Polizeipräsenz verhinderte aber offenbar Zusammenstösse. Laut Polizei trugen auch Bürgerpatrouillen zu einer Verringerung der Gewalt bei.


http://www.derbund.ch/ausland/europa/Die-sechste-Nacht-in-Folge-brannte-es-in-Stockholm-/story/21201998
25. Mai 2013, 09:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Artikel der Anarchist Federation Scotland, der versucht, den "nordischen Mythos" (Sozialstaat, egalitäre Gesellschaft, usw.) anlässliich der Riots in Schweden zu kritisieren:

Nordic class struggle

Zitat:
The ‘Nordic model’ is the name given to the economic and social policies shared by Norway, Denmark, Sweden, Finland and Iceland which stress welfare provision, high taxation, and a corporatist approach to industrial relations and governance. It has come very much into vogue in Scottish political culture as part of the Independence debate, and is said to provide a more egalitarian yet achievable example for what an independent Scotland could look like, or at least, what it could aim for. There is no doubt that relative to our current neoliberal status quo the Nordic countries - and there are important differences between them - have a higher quality of life and a smaller gap between rich and poor. However, the Nordic example has become to a large extent mythologized and, because it has so much significance to the political direction here, especially among the Left, it deserves a more critical, class analysis. This is a big subject so here I only intend to point to a few examples of what has been happening recently to give some light to the other side of Nordic society.


Thread zu den Riots in Schweden bei Urban75:

http://www.urban75.net/forums/threads/riots-in-stockholm-sweden.310690/

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25. Mai 2013, 12:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Anarchos aus Deutschland:

Solidarität mit den Rebellierenden in Stockholm

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25. Mai 2013, 13:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Wären wir bloss des Schwedischen mächtig, könnten wir lesen was Revolutionära Fronten zur ganzen Sache meint:

Krönika: Använd inte Norrland som slagträ!

Krönika: Förortsgrannar, rikta ilskan åt rätt håll

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25. Mai 2013, 13:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Wären wir bloss des Schwedischen mächtig, könnten wir lesen was Revolutionära Fronten zur ganzen Sache meint:

Krönika: Använd inte Norrland som slagträ!

Krönika: Förortsgrannar, rikta ilskan åt rätt håll


haha, wenn ich mir deren namen und webseite anschaue, verpassen wir da nichts... ;-)

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
25. Mai 2013, 18:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Savo hat Folgendes geschrieben:
haha, wenn ich mir deren namen und webseite anschaue, verpassen wir da nichts... ;-)


In der Google-Übersetzung hat der eine Beitrag so uninteressant nicht geklungen ;)

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26. Mai 2013, 21:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Beitrag Antworten mit Zitat
Schrecklich, was diese Reform-Anarchisten zum «nordischen Mythos» zu schreiben haben...

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Power to the Pöbel!
28. Mai 2013, 20:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Tatsächlich ein schrecklicher Artikel, ich liess mich von der Aufzählung der Arbeitskämpfe blenden mr green

Die WoZ hat einen Artikel zu den Riots verfasst:

«Die wachsende Kluft ist der Hauptgrund»

Zitat:
Zuerst brannten Autos und Abfallcontainer. Dann ein Polizeirevier. Und schliesslich eine Schule. Unerwartet kam der Ausbruch im Stockholmer Aussenbezirk Husby nicht.



Auf Libcom hats ebenfalls einen neuen Text gegeben:

An autonomist analysis of the Stockholm fires

Zitat:
The suburbs of Stockholm are on fire. The outside viewer might still perceive Sweden as the promised land of welfare. Yet termite-like neoliberal policies have been busy chewing up the welfare system from within for a long time, the end result being an empty shell which could fall apart at the slightest puff of wind.


Was ich mich schon länger frage: Gibt es eigentlich marxistische Analysen der nordischen Wohlfartstaaten? Vernünftige Kritiken an diesem "nordischen Mythos"? Denn schliesslich ist der ja auch bei der hiesigen Sozialdemokratie sehr beliebt als Vorzeigemodell.

Bei Libcom gabs mal zwei schüchterne Versuche, aber irgendwie kam nichts Gescheites dabei raus:

http://libcom.org/forums/theory/criticism-scandinavian-economies-25112011

http://libcom.org/forums/history/scandinavian-social-democracy-24102011

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29. Mai 2013, 22:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Was ich mich schon länger frage: Gibt es eigentlich marxistische Analysen der nordischen Wohlfartstaaten? Vernünftige Kritiken an diesem "nordischen Mythos"? Denn schliesslich ist der ja auch bei der hiesigen Sozialdemokratie sehr beliebt als Vorzeigemodell.


Siehe nur, die WoZ da selbst!

http://www.woz.ch/1322/enzyklopaedie-zeitgenoessischer-irrtuemer-30/sozial-gerechte-systeme-utopisch

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30. Mai 2013, 18:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Neuer Artikel aus dem Libcom-Thread (noch nicht gelesen, erst überflogen):

The Stockholm Uprising and the Myth of Swedish Social Democracy

Zitat:
Even in Sweden. The title of geographer Allan Pred’s book, published in 2000, pops up in my head while reading international reports on the uprisings in Stockholm. In a Europe in the midst of economic, social and democratic crisis, urban uprisings were likely to erupt again (following disturbances in urban France, Greece, England, and Spain) sooner or later. The question was when and where next? When the poor suburb of Husby lit up, the surprise in the newspapers was palpable: even in Stockholm!


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31. Mai 2013, 09:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Text zu Riots Antworten mit Zitat
EIn Artikel von einer linkskommunistischen Zeitschrift: http://internationalist.ueuo.com/en/texts/RiotSewedenE.htm
Der letzte Teil, wo sie sich darüber beklagen, dass die Revolte nicht "antikapitalistisch" sei und dass jemand denen erklären sollte, wie man richtig gegen das Kapital protestiert, ist so richtig mühsam pädagogisch und avantgardistisch, sonst aber nicht uninteressant.

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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
31. Mai 2013, 09:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Ägyptens Staatspresse begeistert von Christiania Antworten mit Zitat
Irgendwie kurios: Die staatliche ägyptische Zeitung Al-Ahram veröffentlicht einen Lobgesang auf Christiania. Gibt's in Kairo auch schon bald einen "Freistaat"? Es geht wohl eher darum, mit den Linken etwas kuschelig zu sein, damit sie auch brav die "Übergangsregierung" unterstützen... http://english.ahram.org.eg/News/81365.aspx

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12. September 2013, 16:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Antworten mit Zitat
Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Neuer Artikel aus dem Libcom-Thread (noch nicht gelesen, erst überflogen):

The Stockholm Uprising and the Myth of Swedish Social Democracy


Dieser Text findet sich in der neuen Ausgabe von Sozial.Geschichte.Online in deutscher Übersetzung:

Der Aufstand in Stockholm und der Mythos der schwedischen Sozialdemokratie

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22. Oktober 2013, 12:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Antworten mit Zitat
Die spinnen, die Finnen mr green Riots in Tampere:

http://en.contrainfo.espiv.net/2013/12/12/finland-meanwhile-in-tampere/

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23. Dezember 2013, 21:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Antworten mit Zitat
Wiederum Finnland. Proteste gegen Austeritätsmassnahmen:

Finland’s “Nyt Saa Riittää! – Enough is Enough!” Protest Against Austerity

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28. April 2014, 14:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Was Anarchos in Finnland so tun:

http://libcom.org/news/summary-anarchist-support-activities-public-welfare-services-wildcat-strike-helsinki-23rd-j

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24. September 2014, 17:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Riots in Vorort von Stockholm Antworten mit Zitat
In Ragsved im Süden Stockholms wurden die Bullen angegriffen, scheinbar ohne konkreten Grund:

Zitat:
Police were attacked with firebombs and rocks in a poor suburb in Sweden's capital late on Saturday, leading to the arrest of eleven young people for rioting and arson.

The events in Ragsved in southern Stockholm came after week-long riots in Husby on the other side of the capital in May last year when hundreds of cars were burnt as police battled immigrant youths after a Portuguese man was shot dead by police.

A police spokesman said it was too early to say who the perpetrators were this time, but that four of the eleven arrested were younger than 18.

"What is quite unusual here is that this was seemingly somewhat planned ahead," police spokesman Kjell Lindgren said.

http://uk.reuters.com/article/2014/12/07/uk-sweden-riots-idUKKBN0JL0A820141207


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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
08. Dezember 2014, 14:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



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Die oben erwähnten finnischen Anarchos haben den finnischen Unabhängigkeitstag mit ein bisschen Chaos zelebriert:

Zitat:
December 6th is the national indepence day of Finland. It is a day when the nationalists and the elite celebrate "an united Finnish nation" and lost wars in the Presidential Palace in Helsinki on taxpayers money, while the elite and politicians have driven harsh austerity measures for everybody (except for themselves, obviously).

In the past years anarchists and autonomous leftists have organized pretty peaceful demonstrations against these rich people's baccanals in front of the Palace. This custom had been going on for over 10 years until the 6th of December last year when the Presidental Palace was under renovation and the rich celebrated in the old working class city of Tampere instead. Local anarchists organized a demonstration against nationalism, which turned out to be the biggest riot of Finland in decades. Though this was hardly a riot on international scale, it gave a huge boost to the anarchist movement and it was the headline of every paper for a week or so. The police was completely unprepared, and the 500 demonstrators fought with them successfully and then went on to the city center smashing windows of malls and banks and other symbols of power and capital.

http://takku.net/article.php/20141207235225418


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08. Dezember 2014, 18:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Finnland in der Krise:

Parlamentswahl in Finnland: «Nordisches Modell» stösst an Grenzen

Zitat:
Wirtschaftliche Stagnation und eine anhaltend hohe Arbeitslosigkeit belasten den finnischen Wohlfahrtsstaat. Die Parteien wissen das, wollen vor den anstehenden Wahlen aber nicht von unpopulären Reformen sprechen.


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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
17. April 2015, 09:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die Zeichen stehen auf Konfrontation in Finnland:

Widerstand der Gewerkschaften: Finnlands «Sozialpakt» gescheitert

Zitat:
Die von der finnischen Regierung angestrebte Einigung mit den Sozialpartnern auf ein Paket zur Effizienzsteigerung kommt nicht zustande. Ministerpräsident Sipilä muss nach Alternativvarianten suchen.


Zitat:
Inwieweit dies Einschnitte bei den Staatsausgaben bedeutet, lässt sich noch schwer abschätzen. Ursprünglich hatte die Regierung erklärt, ohne einen «Sozialpakt» müssten 1,5 Mrd. € eingespart werden , wobei Arbeitnehmer und Pensionäre am meisten davon betroffen wären. Nach dem Scheitern der Gespräche erklärte die Regierung, im Frühherbst einen neuen Massnahmenkatalog vorstellen zu wollen, der Wachstumsimpulse setze und dabei übermässige Sparmassnahmen vermeide.

Doch noch bevor solche verabschiedet, geschweige denn implementiert sind, regt sich in der Bevölkerung bereits Widerstand. Am Samstag fanden sich Tausende zu einem Protestmarsch im Zentrum Helsinkis ein.


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25. August 2015, 07:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



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Auch in Schweden brennen die Vorstädte:

Zitat:
What’s clear is that several individuals chose to attack several of the institutions that control and rule our lives. The looting attacked the capitalist property rights and the conditions that drive us to slave to be able to afford survival, instead of taking what we need. The journalist that was battered, was an attack on the ideological cornerstone that the media constitutes, in the maintaining of the existing conditions; against the fact that the journalist wasn’t there to listen to and pass on the revolters’ stories, but to sell its own spectacular story expensively – a story that in no way relates to the reality that life in Rinkeby means. The rock throwing against the police, whose task it is, to using violence maintain the state’s rule over every individual. To ensure that poor remain poor, that those that try anything else are thrown in the slammer, that undocumented live under constant threat against their lives, that subversives remain passive. They protect not only the stat’s laws but the morality that holds us back from revolting against society. The morality that gets the neighbor to call the cops, when it hears crushed windows in the street or says shady people “loitering”. Regardless the intentions that existed behind every individual’s acts, those institutions were attacked and the cops tried to protect them (and themselves).

https://b9ace.noblogs.org/post/2017/02/21/solidarity-with-the-riots-in-rinkeby-stockholm/


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22. Februar 2017, 14:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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