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Gender und Reproduktion

 
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Gender und Reproduktion
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Melnitz



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Beitrag Gender und Reproduktion Antworten mit Zitat
Vielleicht könnte man hier Texte zum Thema sammeln?

Ich fange mal an mit einem Interview von Ralf Ruckus mit Silvlia Federici in den aktuellen Grundrissen:

Caliban und die Hexe: Interview und Übersetzung mit der Autorin Silvia Federici

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
29. Mai 2013, 22:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
Rezension in der aktuellen Ausgabe von www.kritisch-lesen.de von Caliban und die Hexe und von Aufstand aus der Küche:

Hexenverbrennung und die ursprüngliche Akkumulation

Reproduktionsverhältnisse, Küche und Kapitalismus

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
06. Juli 2013, 22:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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Beitrag Antworten mit Zitat
Meine Güte, ist der Commons-Text im Federici-Buch ein unsäglicher Müll!

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Power to the Pöbel!
07. Juli 2013, 20:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



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Beitrag Mit Rosa gegen die Frauenbewegung Antworten mit Zitat
Gebärstreikdebatte 1913 http://www.taz.de/!119794/

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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
14. Juli 2013, 16:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Thesen zu Homosexualität und Homophobie Antworten mit Zitat
Fand den Text ziemlich interessant und in Anbetracht der jüngsten Ereignissen in Frankreich gewissermassen auch ziemlich aktuell: http://www.untergrund-blättle.ch/gesellschaft/thesen_zu_homosexualitaet_und_homophobie.html (wieso funktioniert dieser gottverdammte Scheisslink nicht? Müsst halt selber copypasten...)

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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
15. Juli 2013, 11:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Savo



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Beitrag Antworten mit Zitat
interessante debatte um den dehli rape case, wobei ich maya johns artikel (mit widersprüchen) sehr empfehlen kann:

http://angryworkersworld.wordpress.com/2013/06/25/angry-workers-of-the-world-circular-3-july-2013/

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"Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht." (Marx)
11. September 2013, 02:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Interview mit Silvia Federici Antworten mit Zitat
Englisch: http://blacksheeppodcast.org/2014/02/23/the-making-of-capitalist-patriarchy-interview-with-silvia-frederici/

Französisch: http://www.contretemps.eu/interviews/origines-capitalisme-patriarcal-entretien-silvia-federici

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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
04. März 2014, 15:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Antworten mit Zitat
In der Jungle World gibt es eine Diskussion um Sexismus, Gender und so weiter:


Take care!

Zitat:
Seit ein paar Jahren wird in der feministischen Szene unter dem Schlagwort »Care-Debatte« wieder verstärkt über das Verhältnis von Produktions- und Reproduktionsarbeit diskutiert. Auch in Abgrenzung zu bestimmten queerfeministischen, als identitär kritisierten Positionen fordern Linke wie das Bündnis »Ums Ganze« nun, wieder stärker die Zusammenhänge von kapitalistischer Ökonomie und Geschlechterverhältnissen zu thematisieren. (TOP Berlin)


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Streit um die Wurzel

Zitat:
Die radikale Linke will sich das Thema Feminismus neu aneignen, weniger identitär und wieder staats- und kapitalismuskritischer. Übersehen wird dabei, dass es derzeit vor allem Kultur und Religion sind, die den antifeministischen Backlash befördern. (Elke Wittich)


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Wir und die anderen

Zitat:
Ist der Feminismus, wie TOP Berlin nahelegt, »kaum noch geeignet, eine radikale Kritik der Verhältnisse voranzubringen«, wenn etwa die Bild-Zeitung 100 Frauen* einlädt, über Sexismus am Arbeitsplatz zu sprechen? Und gilt das gleiche für den Antikapitalismus, wenn sich auch Heiner Geißler ihm irgendwie sozialmarktwirtschaftlich anschließt? Ist Antikapitalismus überhaupt geeignet, eine radikale Kritik an den heterosexistischen Verhältnissen voranzubringen? (Bini Adamczak und Margarita Tsomou)


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Bottom up!

Zitat:
Ein Plädoyer gegen verkürzte und mangelnde Staatskritik in der neuen Feminismusdebatte und für neue Bündnisse in der Arbeit. (Gruppe Kitchen Politics – Queerfeministische Interventionen)


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Facetten der Care-Arbeit

Zitat:
Die Care-Revolution von den Lohnkämpfen zu trennen, ist ebenso falsch wie die Ausblendung der marxistischen Debatten. (Peter Nowak)


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Care, Cash und Crash

Zitat:
Innerhalb der kapitalistischen Gesellschaftsform werden Care-Tätigkeiten niemals eine angemessene Wertschätzung ­erfahren. (Peter Samol)


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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
25. April 2014, 18:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Interview mit Federici Antworten mit Zitat
Noch ein Interview mit Silvia Federici:

Zitat:
This is not a fairytale, nor is it simply about witches. Witches expand into other female and closely related characters: the heretic, the healer, the midwife, the disobedient wife, the woman who dares to live alone, the obeah woman (a practitioner of secret magic) who poisoned the food of the master and inspired slaves to rebel. Capitalism, from its origins, persists and combats these women with fury and terror.

In Caliban and the Witch Federici asks fundamental questions about this emblematic figure of the female: why does capitalism, since its beginning, need to wage war against these women? Why is the witch-hunt one of the most brutal and least recorded massacres of history? What is supposed to be eliminated when these women are condemned to the stake? Why is it possible to draw a parallel between them and the black slaves of the plantations in America?

https://viewpointmag.com/2015/04/15/witchtales-an-interview-with-silvia-federici/


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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
20. August 2015, 21:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Viewpoint 5 Antworten mit Zitat
Neue Nr. des Viewpoint Magazine zur gesellschaftlichen Reproduktion:

Zitat:
Today, amidst a changed political and class landscape, strategy should take precedence over fidelity to the received canon. The activities of social reproduction remain the field of powerful class antagonisms.

https://viewpointmag.com/2015/11/02/issue-5-social-reproduction/


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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
02. November 2015, 15:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Unity & Struggle Antworten mit Zitat
Erster Teil einer vierteiligen Artikelserie zu Gender:

Zitat:
Many months ago, the two of us began writing a piece on dealing with patriarchy on the left. In the process of writing we began to realize that we did not have 100% agreement on the question. To us, this is very telling: no one has the answer and perhaps there is no one answer. We have thus decided to go forward in writing separate pieces on patriarchy on the left. This project was inspired by the combination of difficulties we have faced in our organizing, accountability processes we have been part of, as well as the attempts we have witnessed to address patriarchy on the left. We agree that the primary challenge facing many people in dealing with conflicts—especially those about gender—in left organizations and milieus is the confusion of the particular situation of individuals with the general conditions, creating situations where one person’s situation is taken to characterize all of society, thus leading to a solution which attempts to abolish a total social relation through a particular case. Similarly, we agree that none of us are able to deal with patriarchy as individuals, or as small groups of people operating outside of the transformation of total society.

http://unityandstruggle.org/2015/10/27/patriarchyontheleftpart1/


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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
29. November 2015, 23:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Freunde der geschlechtslosen Gesellschaft Antworten mit Zitat
Eine Antwort auf den Text "Abseits des Spülbeckens" im Kosmoprolet Nr. 4:

Zitat:
Euren Text „Abseits des Spülbeckens“ im aktuellen Kosmoprolet finden wir an einigen Stellen ärgerlich und die allgemeine Stoßrichtung aus klassenperspektivischer und feministischer Sicht problematisch. Schon der Titel legt nahe, man könne über Feminismus und Kapitalismus sprechen und dabei die Reproduktionssphäre außer Acht lassen. Eure These, dass sich die Geschlechterdifferenz im Kapitalismus nivelliere, lässt sich unserer Ansicht nach nicht mit der lapidaren Behauptung stützen, es gebe keinen logisch notwendigen Zusammenhang von Geschlechterdifferenz und Kapitalismus, und auch nicht durch den Verweis auf einige Verbesserungen auf kultureller, juristischer und ökonomischer Ebene. Wir gehen nicht von einer eindeutig progressiven Veränderung der Geschlechterordnung aus, sondern sind der Meinung, dass der Prozess sehr widersprüchlich verläuft.

https://cominsitu.wordpress.com/2016/02/05/friends-of-the-classless-society-vs-friends-of-the-genderless-society/


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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
05. Februar 2016, 16:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Liebe und Kommodifizierung Antworten mit Zitat
Interessanter Essay zum Phänomen der sugar babies:

Zitat:
Romantic love — that which is historically specific to modern property relations — appears as extra-economic affective attachment organized by pre-capitalist forms of bondage. At the heart of true love is a pseudo-refuge from the heartlessness of modern competition, separation and generalized dispossession. This imagined preservation of transhistorical bonding, with its moralizing lover’s discourse, is in fact high-modern and aristocratic. Yet in its one-dimensional mass appeal it was first democratized in the 20th century, and is now privatized under Neoliberalism. Most importantly, however, the naturalized banality and apparently transhistorical “authenticity” of courtly love, was necessarily fabricated through the violent destruction of all other forms of non-capitalist and communal experience.

https://blindfieldjournal.com/2016/05/26/3-of-a-heartless-world/


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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
26. Mai 2016, 22:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Dauvé Antworten mit Zitat
Dauvé zur "Frauenfrage":

Zitat:
Si, comme dit Marx dans les Manuscrits de 1844 en reprenant une idée de Fourier, le rapport entre sexes « permet de juger de tout le degré du développement humain », il doit permettre aussi de juger du degré du développement des révolutions. Mesurées à ce critère, les insurrections passées ont piètre figure, car on aurait du mal à en trouver où la domination masculine n’ait pas prévalu.

Ce fait indéniable, la théorie radicale ne le prend guère au sérieux.

Traditionnellement, l’anarchisme n’y voyait pas une question particulière : la libération de l’humanité libérerait les femmes et les hommes. Depuis les années 1970 et la montée d’un mouvement féministe, de nombreux groupes anarchistes traitent les femmes comme une catégorie de plus – trop longtemps oubliée – à ajouter à la liste des catégories opprimées et porteuses de potentialités révolutionnaires.

Quant aux marxistes, sous prétexte de replacer la partie « femmes » dans le tout « prolétariat » et de distinguer entre bourgeoises et prolétaires (distinction certainement essentielle), la plupart dissolvent « la femme » dans la classe. Malheureusement, sans cette partie-là, la totalité n’existe pas.

https://ddt21.noblogs.org/?page_id=1010


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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
26. Juli 2016, 16:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Caliban Antworten mit Zitat
Radiosendung mit Julien von Senonevero und Pablo von Entremonde über Caliban und die Hexe:

Zitat:
Avec une présentation de l’édition française et de sa traduction, une présentation de Silvia Federici, et surtout une présentation des grandes thèses de l’ouvrage : écrasement des révoltes millénaristes des paysans aux 14ème-15ème siècles, puis contre-révolution des groupes dominants, notamment au travers d’une prise de contrôle de la reproduction, d’une réification idéologique du corps, d’une chasse aux sorcières meurtrière, des enclosures, de la première colonisation, et enfin d’une criminalisation de la contraception, de l’avortement, de l’infanticide et de la prostitution [1ère partie, 40 minutes]. Cette présentation est suivie d’une discussion critique des thèses de l’ouvrage, en termes de rigueur historique, de périodisation du capitalisme (avec une absence de conceptualisation de l’Ancien Régime comme société distincte du féodalisme et du capitalisme) et du « patriarcat salarié », de définition du capitalisme, d’espace d’émergence du capitalisme, de lien entre capitalisme et première colonisation, de lien entre « l’accumulation primitive » historique et des phénomènes contemporains, de lien entre enclosures et chasses aux sorcières, et enfin d’idéologie altercapitaliste des communs [2ème partie, 40 minutes].

http://www.sortirducapitalisme.fr/214-l-emergence-du-patriarcat-moderne-femmes-corps-et-accumulation-primitive


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14. Mai 2017, 12:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Antwort von Eiszeit Antworten mit Zitat
Absolut einverstanden:

Zitat:
Mit eurer Kritik an Federici und Scholz beschäftigen wir uns nicht, denn die teilen wir. Anders verhält es sich mit eurer These einer Tendenz zur Nivellierung des Geschlechterverhältnisses. Diese würden wir mit erheblichen Fragezeichen versehen, denn der Prozess verläuft um einiges uneinheitlicher und in sich widersprüchlicher als von euch dargestellt. Eure Ausführungen in diesem Punkt scheinen uns von einem angesichts des grassierenden Idealismus in Fragen der Geschlechterverhältnisse zwar verständlichen, aber dennoch fragwürdigen Wunsch nach Orthodoxie geprägt, wie auch von einer sehr kreuzbergisch-neuköllnisch verengten Perspektive, die leider mit einer Weigerung einhergeht, die Empirie mehr als kursorisch zur Kenntnis zu nehmen. Und ohne ein gewisses Mass an Statistikschlacht ist den aktuellen Erscheinungen in Sachen Geschlecht nun mal nicht beizukommen.

http://www.kosmoprolet.org/de/von-der-beharrlichkeit-des-spuelbeckens


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15. Mai 2017, 10:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Küchendesign und Hausarbeit Antworten mit Zitat
Interessanter Artikel zur Evolution des Küchendesigns und der Rolle der Hausfrau:

Zitat:
There are few practices that display the visual shift from modernism to postmodernism as succinctly as design does, especially in its interior domestic architecture. Through the generous application of textiles and the structural renovation of interior architecture, the domicile transformed into a robust space, offering design as a critical tool to unpack social and political form. This dramatic historical transition is captured, dramatized even, within the mediated and duplistic documentation of advertising. Looking at an advertised interior is looking at a characterisation of domesticity, typically displaying idealistic personalities, exploring nuances of gender and class relationships. Thus, these advertised dreamscapes can be seen as sites of struggle. The 1970s is a particularly fruitful era for design that illustrates these visual, social and technological developments. The interiors rendered in this period capture the politics of labor and gender as they parallel the structural and technological revision of the home. While in political social movements, women rioted to direct attention to repressed reproductive labor issues, at home the labor was ‘liberated’ through the open floor plan.

https://blindfieldjournal.com/2017/09/22/advertising-housework-labor-and-the-promotion-of-pleasure-in-1970s-domestic-interiors/


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26. September 2017, 18:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag FHAR Antworten mit Zitat
Interview mit Lola über ihre Zeit im Front homosexuel d'action révolutionnaire und die politischen DIskussionen damals:

Zitat:
Et puis se passe une seconde fracture, plus théorique. Il commençait à y avoir un discours affirmant que l’homosexualité était forcément révolutionnaire, comme par essence, et que la bisexualité était forcément récupérée. Hocquenghem notamment développait cette idée. Le discours de la polysexualité disparaissait on ne sait où. Or nous étions sur une position inverse, qui était : Explosons les codes sexuels. Nous, on expliquait que ce qui nous intéressait n’était surtout pas d’être dans une catégorie d’orientation sexuelle… et, puis, il n’y a pas de pédés nazis peut-être ?! Ça nous paraissait une aberration théorique. Alors on commence à s’engueuler de plus en plus. On fait du scandale, on est rejoints par d’autres, etc., et on finit par sortir du FHAR avec un tract où on invite les gens à nous retrouver en dehors de ce qui devenait un ghetto. Et notre appartement collectif devient un lieu de rencontre et un centre de discussion extra-FHAR, extra-organisation, extrêmement actif.

https://ddt21.noblogs.org/?page_id=1769


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05. Oktober 2017, 12:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Queer Antworten mit Zitat
Dauvé zu Queer:

Zitat:
Plus de vingt ans après Stonewall – émeute new-yorkaise en 1969 devenue symbole des luttes homosexuelles – au moment où l’homosexualité commence à pouvoir sortir du « placard », une aile du mouvement gay et lesbien ne se satisfait pas d’une acceptation de façade, ni d’une tolérance sociale inefficace contre l’épidémie de sida. Cette minorité se revendique « queer », reprenant un mot jusque-là employé à la fois contre et par les homosexuels mais généralement avec une acception négative (queer = bizarre). Cette réaction venue de la base aura son prolongement dans le monde intellectuel, et sera reprise aussi par des radicaux qui en feront la base d’un programme de subversion totale.

https://ddt21.noblogs.org/?page_id=1810


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02. November 2017, 11:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag Homosexualität Antworten mit Zitat
Eine Kritik der "Homosexualität" von Gilles Dauvé:

Zitat:
Dans la présentation de cette série, nous demandions pourquoi le capitalisme, au lieu de voir seulement dans les amours entre hommes et entre femmes des pratiques sexuelles (auparavant souvent réprimées et toujours marginales), avait inventé l’« homosexualité » comme réalité à part, ensuite comme question à résoudre. Notre but n’était pas d’écrire une nouvelle histoire de l’homosexualité, mais d’éclairer quelques moments significatifs dans le développement d’une « construction sociale ». Au terme de ce voyage dans le temps et dans l’espace, nous verrons comment, vers la fin du XXe siècle, l’homosexualité a pu devenir une source d’identités imaginaires, un enjeu social et politique capable de mobiliser des opinions, des gouvernements, des militants et parfois même des foules.

https://ddt21.noblogs.org/?page_id=1935


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01. Januar 2018, 12:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Beitrag ... Antworten mit Zitat
Gilles Dauvé - « Cher camarade Staline ». Homo au pays des soviets:

Zitat:
Cela ne signifiait ni indifférence ni acceptation sociale. Des comportements « bisexuels » étaient assez répandus, sans le concept ni le mot car, comme en Europe à l’époque, les pratiques homosexuelles étaient généralement le fait d’hommes menant parallèlement une vie de famille traditionnelle. Par ailleurs, bien que le libertinage des couches aisées nous soit mieux connu grâce aux traces écrites qu’elles ont laissées, la « Russie profonde » était loin d’être uniformément soumise au conformisme moral et religieux.

Pour que naisse une « culture homosexuelle » moderne, il fallait la modernisation capitaliste, c’est-à-dire l’industrialisation, l’urbanisation, l’apparition de l’individu et son possible anonymat. Alors seulement, certains hommes commencent à se considérer comme un groupe différent parce qu’ils s’écartent de la norme masculine dominante, ou s’habillent en femme, ou se prostituent à d’autres hommes – voire parfois combinent les trois. Dans l’espace public, la sexualité devient une manière d’« auto-affirmation » (Dan Healey).

https://ddt21.noblogs.org/?page_id=2111


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20. November 2018, 00:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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