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Hong Kong - Occupy Central

 
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Hong Kong - Occupy Central
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Melnitz



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Beitrag Hong Kong - Occupy Central Antworten mit Zitat
In Hong Kong eskaliert gerade eine klassische Occupy-Bewegung (natürlich totaler Demokratie-Idealismus). Trozdem:

http://www.20min.ch/ausland/news/story/50-000-Aktivisten-belagern-Hongkong-18016959

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"We houden er niets van de prietpraat, die in de rest van Nederland gedaan wordt. We zijn er gewoon op de man, een woord is een woord, een hand een hand en een vuist is een vuist." (Hafenarbeiter aus Rotterdam)
28. September 2014, 11:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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http://m.faz.net/aktuell/politik/ausland/hongkong-polizei-setzt-traenengas-gegen-demonstranten-ein-13178047.html

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28. September 2014, 14:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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28. September 2014, 16:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Thread bei Urban75:

http://www.urban75.net/forums/threads/hong-kong-democracy-movement.327779/

Inhaltlich bewegt sich das ganze halt sogar noch unterhalb des Niveaus der Indignados: Es geht um faire Wahlen.

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28. September 2014, 18:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



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Beitrag Occupy Central Antworten mit Zitat
Zitat:
Inhaltlich bewegt sich das ganze halt sogar noch unterhalb des Niveaus der Indignados: Es geht um faire Wahlen.


Alles in allem also viel Lärm um nichts. Ich habe den Eindruck, dass keine destruktiven Kräfte am Werk sind, es geht schlicht um pro-westliche Bourgeoisie vs. Peking-treue Bourgeoisie. Mein Enthusiasmus bezüglich dieser "Bewegung" hält sich also stark in Grenzen und Artikel wie dieser bestätigen mich in meiner Skepsis:

Zitat:
“We have no intention to damage the economy of Hong Kong,” Benny Tai, a main organizer of the movement, told Bloomberg.

Not everyone is as certain. The Chinese Communist Party and major business leaders in the territory have both warned Occupy Central would harm economic activity in the territory, and even multinational companies -- including the “Big Four” accounting firms -- have expressed public opposition to the movement.

But other members of Hong Kong’s white-collar community have been more receptive. In a December 2013 survey, more than 50 percent of self-described professionals and managers in the territory expressed support for the movement. Charles C.K. Chin, a hedge-fund manager, has emerged as the leader of the movement’s “financial arm,” penning a pro-democracy column in a local Hong Kong newspaper. According to Jacques DeLisle, a law professor at the University of Pennsylvania and an expert on Hong Kong, advocates of greater political autonomy in the territory are careful not to appear cavalier with Hong Kong’s economy.

http://www.ibtimes.com/hong-kongs-occupy-central-wants-political-independence-more-economic-justice-1676580


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"Die kommunistische Theorie kann nichts anderes sein als gebunden an die gesellschaftliche Praxis der proletarischen Bewegung, sie ist weder 'marxistisch' noch 'anarchistisch'." Jean-Yves Bériou, 1975.
28. September 2014, 19:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Mein Enthusiasmus hält sich angesichts des Inhalts der Bewegung und der gewählten Formen ebenfalls in Grenzen. Allerdings glaube ich, machst du es dir zu einfach, die Bewegung auf einen simplen Konflikt zwischen zwei Fraktionen der Bourgeoisie zu reduzieren. Denn die Verhältnisse in Hong Kong werden prekärer: Der Anteil der Armen ist in den letzten Jahren von 15 auf 21% angestiegen. Die sozialen Verhältnisse sind der Motor dieser Bewegung. Ausserdem ist die Reaktion von China auch im Zusammenhang mit den anderen Protesten in China selber zu sehen (Risiko von Ausbreitung). Zudem kann der Vertreter der Pan-Demokraten in deinem Artikel natürlich schon sagen, sie würden der Wirtschaft nicht schaden wollen. Kommt die Lahmlegung des Geschäftsviertels aber morgen tatsächlich zustande, dann wird das der Ökonomie ziemlich schaden. Ferner scheint es in der Bewegung verschiedene Tendenzen zu geben, auch eine, die Richtung Radikalisierung geht. Dazu gibt der Artikel der SAV einen einigermassen guten Überblick (man muss etwas das Trotzkisten-Gedöns überlesen):

http://www.sozialismus.info/2014/09/die-demokratiebewegung-in-hong-kong-und-die-chinesische-diktatur/

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28. September 2014, 21:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



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Beitrag Paul Mason zu China Antworten mit Zitat
@Melnitz: Sind für Dich die Trotzkisten und die "Nativisten" die radikale Tendenz? Na ja, das bestätigt dann eher meinen Pessimismus. Die Trotzkisten machen es sich einfach: Es wird populistisch behauptet, "die Kapitalisten in Hongkong" seien "für das chinesische Regime und gegen demokratische Forderungen", obwohl es offensichtlich ist, dass es in Hongkong etliche "Kapitalisten" gibt, die eine gegenteilige Position vertreten. Dann wird proklamiert, der Protest sei "sozial", doch nur weil es Armut gibt und sie wächst, heisst das noch lange nicht, dass sie der Grund für alle Proteste ist, das glauben nur Marxisten-Leninisten. Wären Fraktionen des arbeitenden Proletariats am Werk, käme es z.B. zu Streiks, Plünderungen wären ein Indikator für die Präsenz von verarmten, arbeitslosen Proletariern. Klar, die Lahmlegung des Geschäftsviertels würde der Wirtschaft leicht schaden (obwohl die meisten Geschäfte wohl trotzdem weitergehen würden), doch es wird nur diffus mehr Demokratie gefordert. Soziale Fragen sind überhaupt nicht Thema des Protests. Klar, eine Ausweitung und das Zusammenkommen mit anderen Bewegungen sind stets eine theoretische Möglichkeit, aber ich sehe nicht wirklich, auf welcher Grundlage diese Proteste z.B. mit Arbeiterprotesten "zusammenkommen" können. Paul Mason scheint hingegen Deinen Optimismus zu teilen:

Zitat:
Now, on top of technology and a changed economic situation, there is the example of Occupy Central. This peaceful mass movement for democracy in Chinese-administered Hong Kong has brought hundreds of thousands to the streets, mobilised different sections of society, and used the same tools – internet, social media and occupied space – as the horizontal movements in Europe and the US. “China is different”, the perennial excuse of Sinologists for the population’s failure to rebel against Communist party rule, looks hollow since Occupy Central began.

It is not clear how much people inside mainland China know about Occupy Central. But at Sun Yat-sen University in Guangdong last year, students organised a mild, mainly cultural response to it – printing T-shirts with the slogan “Not only birds are free” and launching discussions around related issues. The students involved included some who had previously been factory workers – and who were now involved in advocacy work for factory workers in mainland China.

At the very least, we can assume the worlds of Occupy Central and the world of the Guangdong province factory workers are not hermetically separated.

http://www.theguardian.com/commentisfree/2014/sep/14/china-analogue-slaves-digital-rebellion


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29. September 2014, 11:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Beitrag Re: Paul Mason zu China Antworten mit Zitat
Doc Sportello hat Folgendes geschrieben:
Deinen Optimismus


Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Mein Enthusiasmus hält sich angesichts des Inhalts der Bewegung und der gewählten Formen ebenfalls in Grenzen.


Melnitz hat Folgendes geschrieben:
Inhaltlich bewegt sich das ganze halt sogar noch unterhalb des Niveaus der Indignados: Es geht um faire Wahlen.


Melnitz hat Folgendes geschrieben:
(natürlich totaler Demokratie-Idealismus)


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29. September 2014, 13:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



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Beitrag ... Antworten mit Zitat
@Melnitz: Ja, das habe ich nicht überlesen, Deinen tendenziellen Optimismus lese ich aus diesem Satz: "Die sozialen Verhältnisse sind der Motor dieser Bewegung." Das kann grundsätzlich gar nicht falsch sein, doch der Punkt ist, dass eben nicht jene 21% Armen auf der Strasse sind, weil sie nicht mehr arm sein wollen, sondern Gymnasiasten und Studenten, die um ihre Reproduktion als verhältnismässig privilegierte Mittelschichten oder unterdrückte da prowestliche Bourgeoisie fürchten. "Der Aufstand der Sanftmütigen" wird auf jeden Fall Mühe haben gegen das etwas weniger sanftmütige Peking zu gewinnen:

Zitat:
Man kennt solche Bilder aus Istanbul, aus Athen. Aber Hongkong ist nicht Athen. Hier gibt es keine linksradikalen Autonomen, die mit Eisenstangen auf Polizisten losgehen. Hongkong ist eine Stadt, in der die Menschen an der Ampel bei Rot stehen bleiben und in deren Einkaufszentren man beim Hineingehen von einer Anzeigetafel gemahnt wird: «Sei zivilisiert!»

Während Occupy-Bewegungen anderswo im Zuge der Finanzkrise hineinmarschierten in den öffentlichen Raum, Plätze mit Zelten verstellten und Parks vollpinkelten, klebten die Hongkonger Occupy-Central-Organisatoren erst einmal den Zusatz «With Love and Peace» an ihren Namen, dann zogen sie sich jahrelang zu Planungen zurück, stets in der Hoffnung, die Regierung werde ihnen noch entgegenkommen. Als es dann ernst wurde, kündigten sie die Besetzung von Central erst einmal für den 1. Oktober an, einen Feiertag, sie wollten die Leute nicht zu sehr stören auf dem Weg zur Arbeit.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Der-Aufstand-der-Sanftmuetigen/story/24115326


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30. September 2014, 00:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Muoit



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http://www.bbc.com/news/world-asia-china-29423147

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Power to the Pöbel!
30. September 2014, 17:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Jetzt leider keine Zeit um zu antworten, daher nur ein Linkdropping zur ganzen Sache.

Thread bei Libcom:

http://libcom.org/forums/news/hong-kong-28092014


Für Background: Interview mit eine Arbeiteraktivisten in Hong Kong von 2006:

http://newleftreview.org/II/42/loong-yu-au-alter-globo-in-hong-kong


Die Gewerkschaften in Hong Kong haben zum Generalstreik aufgerufen (war für den 29.09.):

http://www.hkctu.org.hk/web/en/article_subpage.jsp?id=202


Ein Bericht auf der CWI-Seite (ja ich weiss, wieder Trotzkisten) gibt einen Überblick:

http://chinaworker.info/en/2014/09/30/8245/


Und zum Schluss noch dies:

Zitat:
Beijing’s vision for Hong Kong is to follow in the path of other hyper-capitalist authoritarian states such as Singapore, the United Arab Emirates and Qatar. Since many of the problems in Hong Kong—gaping inequality, crony capitalism, astronomical housing prices and an exclusionary political system—are also rampant just across the border in mainland China, it is not difficult to guess the source of Beijing’s deep anxiety. If Occupy Central presents a major nuisance, the mere intimation of an Occupy Tiananmen is a horror that must be crushed at all costs.

http://www.thenation.com/article/181591/why-hong-kongs-occupy-central-movement-has-beijing-very-very-scared


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30. September 2014, 23:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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http://qz.com/273421/hong-kongs-student-dominated-democracy-movement-is-now-drawing-in-the-rest-of-society/

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01. Oktober 2014, 20:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Eine kurze Einführung mit ergänzendem Kommentar bei Libcom:

Police attack protests in Hong Kong

Zitat:
A short introduction to the ongoing protests and police attacks in Hong Kong.


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02. Oktober 2014, 11:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doc Sportello



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Beitrag Klassenantagonismus Antworten mit Zitat
Definitiv der interessanteste Text, den ich bisher zum Thema gelesen habe:

Zitat:
Each of these revolts, whether in Egypt, Greece or Missouri, has been profound in its potential but also crippled by this political incoherence and practical inexperience. Some places, like Greece and Spain, have a more cohesive left-wing political tradition that is now being rediscovered and revived by young people. Other areas, however, have seen sharp turns to the right, as far-right groups in places like the Ukraine and Thailand have outmaneuvered others in their ability to defend, extend and coordinate the movement, drawing more of this disaffected generation into their ranks.

Hong Kong, unfortunately, sits closer in many respects to these latter examples than the earlier ones. After 1967 the communist-leaning left had lost much of its mass base and was ruthlessly dismantled by the police. Meanwhile, the state began giving concessions to workers, students and others in exchange for their participation in the project of economic restructuring. Hong Kong’s own Cold War climate, relative to China, persisted even after the opening of the Chinese economy to foreign capital, further preventing the resuscitation of any sort of substantial communist left in the city-state by forcing every nascent radical grouplet to take a position on the “China question.” Any “violence” in a protest is, to this day, invariably explained as the work of CCP provocateurs from the mainland.

http://www.ultra-com.org/project/black-versus-yellow/


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03. Oktober 2014, 13:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Du warst schneller mr green

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03. Oktober 2014, 16:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die Ereignisse von gestern (Auseinandersetzungen zwischen AnwohnerInnen und DemonstrantInnen), zusammengefasst in Bildern:

http://www.huffingtonpost.co.uk/2014/10/03/hong-kong-protest-pictures_n_5926578.html



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04. Oktober 2014, 10:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Und sowas kennt man ja auch aus Kairo:

Women targeted in sexual assaults at H.K. protests

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04. Oktober 2014, 10:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Melnitz



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Die Proteste in Hong Kong dauern ja noch immer an, obwohl mit weniger Leuten auf der Strasse.

Zwei Artikel dazu. Einerseits ein offener Brief von "Occupy Seattle":

A letter from Seattle to Hong Kong Protestors (muss man manuell kopieren, das Undergrounddogs-Forum hat Mühe mit der chinesischen Schrift: http://libcom.org/blog/letter-seattle-hong-kong-protestors-从西雅图给香港战友写信-07102014)


Andererseits ein Artikel über die Besetzung im Arbeiterviertel Mong Kok, die sich von den anderen Besetzungen unterscheidet:

Never retreat, a Mong Kok state of mind

Zitat:
Note: We don't normally repost from mainstream media (since it's already widely accessible, for one), but this brief report (from South China Morning Post) provides as good an introduction as we could give to certain ways in which Mong Kok's more militant occupation differs from other sites of Hong Kong's complex but predominantly pacifist and liberal "umbrella movement." However, the article misses an important division among the Mong Kok occupiers - between what could roughly be called left and right factions (or perhaps left, right, and centrist factions) - which has developed from the dynamic already noted in Ultra's piece reposted here ten days ago, "Black vs. Yellow." We are translating an insider's account of this division to be posted here tomorrow.


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13. Oktober 2014, 09:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Dossier bei Labournet:

http://www.labournet.de/internationales/china/politik-china/regenschirme-zugeklappt-in-hongkong/

Interessant v.a. dieser Artikel über Diskussionen in der Besetzung im Arbeiterviertel Mong Kok, die sich zwar häufig um diese Demokratie-Geschichte drehen, aber trotzdem verschiedene Themen (wie Spaltung in Festland-Chinesen / Hong Kong Leute, Klassengesellschaft, Kritik an den Pan-Demokraten, etc.) anschneiden konnten. Überhaupt scheint mir die Besetzung in Mong Kok die interessanteste Besetzung zu sein.

Zitat:
The discussion session concluded with a well-received speech by a long time political activist who commented on the challenges made to the protesters by pro-Beijing groups when they say that everything that Hong Kong people enjoy comes from China. His response to this challenge was that actually our rice does not come from the Communist Party but from the peasants, while consumer goods are produced by the workers. Even the natural water is only polluted by the Communist Party. He also commented on concerns about the divisions in society, and said that while any division between people who were born in Hong Kong and people who have migrated here is entirely unnecessary, the split between the crony tycoons and the ordinary people is a necessary division and that the more this grows the better until it grows to such an extent that the people will take over.

http://newpol.org/content/what-theys-talking-about-streets-hong-kong


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15. Oktober 2014, 11:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Weiterer Artikel zu den Konflikten innerhalb der Mong Kok-Besetzung:

Hotpot, Gods, and "Leftist Pricks": Political Tensions in the Mong Kok Occupation

Zitat:
Analysis of events in the Mong Kok occupation (part of Hong Kong's "Umbrella Movement") from October 9 to 11, related to a split between what could roughly be called "left" and "right" factions, regarding "leftist" efforts to expand the movement from a single-issue protest for liberal democracy to a broader movement for the transformation of everyday life.


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15. Oktober 2014, 13:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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Artikel von Mouvement Communiste zu den Ereignissen in Hong Kong (Deutsch):

http://mouvement-communiste.com/documents/MC/Letters/LTMC1439%20DEvG.pdf

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24. Juni 2015, 18:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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